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Ryanair hat erste neue Sommerziele ab Wien aufgenommen

In der Vorwoche hat die Ryanair Group mit Split und Tirana zwei neue Strecken ab Wien-Schwechat aufgenommen. Im Mai bzw. Juni 2024 folgen mit Olbia und Rijeka abermals zwei zusätzliche Ziele, die im Sommerflugplan 2024 bedient werden sollen. Auf der Route in die Hauptstadt Albaniens tritt Ryanair in den direkten Wettbewerb mit dem Konkurrenten Wizz Air, der jedoch diese Strecke in geringerer Frequenz bedient. Die übrigen Ziele werden vom pinkfarbenen Lowcoster nicht bzw. nicht mehr bedient. Seit einiger Zeit geht Wizz Air dem Konkurrenzkampf mit Ryanair in Wien-Schwechat zunehmend aus dem Weg. Es ist zu beobachten, dass man sich von der einen oder anderen Route, die auch von Ryanair aufgenommen wurde, bereits zurückgezogen hat. „Ich freue mich sehr, dass Ryanair neue Flüge nach Tirana und Split aufnimmt. Mit 19 stationierten Flugzeugen und 80 Direktdestinationen ab Wien ist Ryanair ein wichtiger Standortpartner für uns. Die neuen Destinationen ergänzen das tolle Sommerflugangebot in Wien, und mit Rijeka und Olbia haben unsere Passagiere ab Ende Mai zwei weitere schöne Urlaubsziele“, erklärt Wiens Flughafendirektor Julian Jäger. Der irische Konzern wird im Sommer 2024 eigenen Angaben nach 80 Destinationen ab Österreichs größtem Flughafen bedienen. Man rechnet damit, dass man in der laufenden Saison etwa sieben Millionen Passagiere von/nach Österreich haben wird. Im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode würde dies einen Zuwachs von etwa 15 Prozent bedeuten, sofern das eigengesteckte Ziel erreicht werden kann. Im Auftrag von Ryanair DAC sind im Sommerflugplan 2024 in Wien-Schwechat Maschinen der Konzernschwestern Malta Air, Buzz und Lauda Europe stationiert. Das

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Salzburg: Wizz Air hat Bukarest und Skopje aufgenommen

Der Billigflieger Wizz Air hat am 1. April 2024 die Erstflüge ab Skopje und Bukarest nach Salzburg aufgenommen. Bereits seit Feber 2024 nimmt man ab London-Luton Kurs auf die Mozartstadt. „Die Ausweitung unseres Streckennetzes ab Salzburg unterstreicht unser Engagement für den österreichischen Luftfahrtsektor. Wizz Air bekräftigt sein Engagement für die österreichischen Passagiere mit der Einführung von drei Strecken ab dem Flughafen Salzburg. Reisende in Salzburg und Umgebung sowie Reisende aus dem Ausland, die diese großartige Region besuchen möchten, haben nun direkte und bequeme Flüge nach Bukarest, Skopje und London. Aufbauend auf unserer Erfolgsbilanz mit über acht Millionen Passagieren von und nach Wien freuen wir uns, mehr Kapazität nach Salzburg zu bringen und neue Reiseerlebnisse zu schaffen und den Tourismus anzukurbeln. Wir sind stolz darauf, unsere Passagiere an Bord unserer neuen, branchenführenden und nachhaltigen Flugzeuge willkommen zu heißen und ihnen das beste Kundenerlebnis zu bieten“, so Zsuzsa Poós, Chief Customer und Marketing Officer bei Wizz Air.

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Günther Ofner warnt vor „Schlaraffenland“ bei Austrian Airlines

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner schaltet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer erneut in den Tarifstreit bei Austrian Airlines ein. In einer Aussendung warnt er davor, dass die Streiks und Betriebsversammlungen den Konkurrenten der AUA in die Hände spielen würden. Allerdings sind nicht ausschließlich die vielen Flugausfälle, die in den letzten Wochen aufgrund von Arbeitsniederlegungen und Betriebsversammlungen, zu denen die Arbeitnehmervertreter das fliegende Personal aufgerufen haben, ausschlaggebend dafür, dass sich potentielle Passagiere auch nach Alternativen umsehen. In den letzten Jahren hat Austrian Airlines hinsichtlich den auf der Kurz- und Mittelstrecke inkludierten Leistungen sich weitgehend dem Niveau der Konkurrenten Ryanair und Wizzair angepasst. Lediglich beim Handgepäck ist man noch ein wenig kulanter. Besonders im Vorjahr hat die AUA, die sich in der Werbung stets als Premium-Anbieter darstellt, kräftig an der Preisschraube gedreht. Vielen Passagieren stößt regelrecht sauer auf, dass sich das Produkt in der Economy-Class fast gar nicht mehr von der Konkurrenz aus dem Lowcost-Segment abhebt. Lediglich der Preis ist zum Teil deutlich höher. Genau an diesem Punkt setzt auch die Kritik der Gewerkschafter an, denn nicht zuletzt aufgrund stark erhöhter Ticketpreise bei gleichzeitiger Einsparung von vormals inkludierten Leistungen, für die seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse gebeten wird, konnte die AUA im Vorjahr einen Rekordgewinn einfliegen. Laut Arbeitnehmervertretern hat aber das Personal davon nichts gehabt, denn es wird weiterhin um Lohnerhöhungen gestritten. Unter den Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group rangiert die AUA hinsichtlich der Höhe der Gehälter ganz unten. Die Gewerkschafter fordern, dass das Niveau auf jenes, das zum

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Viele Flüge gestrichen: Betriebsversammlung bei Austrian Airlines

Der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida haben das fliegende Personal der Austrian Airlines für den heutigen Donnerstag, den 4. April 2024, neuerlich zu einer Betriebsversammlung eingeladen. Aus diesem Grund kommt es zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb. Das österreichische Luftfahrtunternehmen hat eigenen Angaben nach 92 Flüge gestrichen. Davon sind rund 8.000 Passagiere betroffen. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Ausfällen und Verspätungen kommen könnte. Die Arbeitnehmervertreter halten bereits die dritte Betriebsversammlung binnen weniger Wochen ab. In der Vorwoche fand ein 36-stündiger Streik statt.

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Hohe Nachfrage: 100 zusätzliche Plätze für Grazer Airportlauf

Am 13. Juni 2024 geht am Grazer Flughafen wieder der traditionelle Airportlauf über die Bühne. Aufgrund der hohen Nachfrage haben die Veranstalter beschlossen, dass 100 zusätzliche Startplätze freigegeben werden. „Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns gemeinsam mit dem Veranstalter HIKIMUIS dazu entschlossen, den Airport Run noch einmal um 100 Startplätze aufzustocken“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz. „So können sich noch mehr Läufer über ihre Teilnahme an diesem in der Steiermark einzigartigen Lauf freuen und gleichzeitig die karitative Plattform Dank Dir, an die das gesamte Startgeld weitergereicht wird, unterstützen.“ Veranstaltet wird der Graz Airport Run auch in diesem Jahr von der HIKIMUS Event & Werbeagentur, Medienpartner ist die Woche Steiermark. Programm:

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Berlin: Eurowings stockt Wien und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab sofort ab Berlin Brandenburg bis zu zwei tägliche Umläufe nach Wien und Zürich an. Zwischen April und Ende Oktober fliegt Eurowings insgesamt 40 Destinationen ab BER an. Die Ziele sind breitgefächert und reichen von einem starken Angebot in die nordischen Länder (Helsinki, Göteborg, Kopenhagen, Stockholm) über die klassischen Ferienziele (Palma de Mallorca, Dubrovnik, Bastia) bis hin zu Destinationen der Familien- und Heimatbesuche (Beirut). Neu im Flugplan der Airline stehen diesen Sommer neben Wien und Zürich, Jerewan in Armenien (ab dem 3. Mai jeweils freitags, ab dem 13. Juli zusätzlich samstags), Tivat in Montenegro (ab dem 4. Mai jeweils donnerstags und samstags), Tunis in Tunesien (ab dem 15. Juli jeweils montags), Adana in der Türkei (ab dem 16. Juli jeweils dienstags) und Casablanca in Marokko (ab dem 21. Juli jeweils sonntags). Insgesamt bietet Eurowings diesen Sommer acht Prozent mehr Sitzplätze als im Sommer 2023 an. Flugplan Berlin – Wien: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag Flugplan Berlin – Zürich: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag

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Innsbruck: Vertragsverlängerung für Marco Pernetta

Der Flughafen Innsbruck wird auch weiterhin unter der Leitung von Marco Pernetta, der bereits seit 2014 an der Spitze steht, bleiben. Der Manager erhielt eine fünfjährige Vertragsverlängerung. Mit 01. April 2024 wurde er nun zum dritten Mal in Folge mit der Funktion des Geschäftsführers der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H betraut. „Marco Pernetta hat mit seinen sehr guten Kenntnissen der Luftfahrtbranche über die letzten zehn Jahre hervorragende Arbeit für den Flughafen Innsbruck geleistet und das Unternehmen sehr umsichtig geführt, besonders in der für den Flughafen außerordentlich schwierigen Zeit der Corona-Pandemie. Ich wünsche ihm auch für die nächsten Jahre viel Erfolg“, gratuliert Aufsichtsratsvorsitzende Paula Stecher an dieser Stelle Pernetta. Dazu der Innsbrucker Flughafendirektor: „Ich schätze das mir entgegengebrachte Vertrauen ganz besonders. Zusammen mit meinem Team möchte ich in den kommenden fünf Jahren mit großem Elan den Flughafen weiterentwickeln und seine Zukunftsfähigkeit stärken.“

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Waldbrände: Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz

Seit Dienstag, den 2. April 2024, befindet sich das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Nach dem Ausbruch von Waldbränden in den Ortschaften Großreifling und Hinterwildalpen helfen nun vier Heeres-Hubschrauber der örtlichen Feuerwehr bei der Brandbekämpfung. Das Österreichische Bundesheer unterstützt die zivilen Einsatzkräfte mit einem Agusta Bell 212 Transporthubschrauber in der Ortschaft Großreifling sowie zwei Agusta Bell 212 und einem S-70 „Black Hawk“ Mehrzweckhubschrauber in Hinterwildalpen. “Das Bundesheer steht immer rasch bereit, wenn es gebraucht wird. Unsere ausgebildeten Pilotinnen und Piloten helfen gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften vor Ort, die Flammen schnellst möglich zu bekämpfen. Ich wünsche unseren Soldatinnen und Soldaten viel Soldatenglück und allen Einsatzkräften viel Erfolg für ihren Einsatz“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Hubschrauber im Einsatz Der S-70 „Black Hawk“ ist ein Mehrzweckhubschrauber mit zwei Triebwerken, die je 1.940 PS leisten. Dieser Antrieb verleiht dem Hubschrauber eine hervorragende Hochgebirgstauglichkeit. Diese Fähigkeit kann der S-70 vor allem bei Einsätzen in gebirgigen Lagen ausspielen. Um auch bei schlechten Wetterbedingungen (winterliche Verhältnisse) nicht am Boden bleiben zu müssen, verfügt dieses Modell zusätzlich über eine Enteisungsanlage der Rotorblätter sowie des Heckrotors. Der Hubschrauber hat eine Reisegeschwindigkeit von 280 km/h, eine Reichweite von 500 Kilometern und die Außenlast für Löschwasser beträgt maximal 4.000 Kilogramm. Der Agusta Bell 212 ist ein mittlerer Transporthubschrauber, besitzt einen Zweiblatthaupt- und Heckrotor, zwei Turbinentriebwerke, ein Kufenlandegestell, ist instrumentenflugtauglich und für insgesamt 14 Personen zugelassen. Die Ausrüstung mit Seilwinde (rasch montierbar) und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit. Der Hubschrauber hat eine Reisegeschwindigkeit von 162 km/h, eine Reichweite von

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Wien: Vier Wizz-Destinationen weniger im Sommer 2024

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 müssen Wizz-Air-Passagiere auf Dubrovnik-Flüge ab Wien-Schwechat verzichten. Auch auf Nis nimmt der Carrier nicht mehr Kurs. Die erst im Vorjahr aufgenommen Destinationen Kuwait-Stadt und Dammam sind ebenfalls nicht mehr im Wizz-Air-Sommerflugplan enthalten. Diese wurden bereits vor einigen Wochen mangels Nachfrage aufgegeben. Dubrovnik und Nis gibt man höchstwahrscheinlich aufgrund des Wettbewerbs mit dem Konkurrenten Ryanair auf.

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Air-Schengen mit Bulgarien und Rumänien offiziell eröffnet

Seit 31. März 2024 sind Bulgarien und Rumänien – zumindest teilweise – Mitglieder des Schengen-Raums. Vorerst fallen die behördlichen Passkontrollen aber nur auf dem Luftweg weg, denn auf dem Land- und Seeweg wird weiterhin kontrolliert. Passagiere, die aus Schengen-Staaten nach Bulgarien oder Rumänien fliegen, werden künftig am Abflugort nicht mehr durch die Polizei kontrolliert. Auch an den Zielorten sind die Kontrollen am 31. März 2024 weggefallen. Dies gilt selbstverständlich auch für die umgekehrten Flugrichtungen. Derzeit profitieren nur Flugreisende davon, dass das Air-Schengen-Abkommen in Kraft getreten ist. Reist man auf dem Landweg, also beispielsweise mit dem Zug, Bus oder Auto, oder auf dem Seeweg nach Rumänien oder Bulgarien ein oder aus, werden weiterhin behördliche Grenzkontrollen durch die Polizei durchgeführt. Hintergrund ist, dass das Schengen-Abkommen derzeit nur auf dem Luftweg gilt. Es handelt sich um einen Kompromiss, den Österreich, das sich massiv gegen die Aufnahme der beiden Staaten in den Schengen-Raum, regelrecht erpresst hat. Die Regierung der Alpenrepublik vertritt die Meinung, dass sowohl Bulgarien als auch Rumänien die Außengrenzen hinsichtlich der Flüchtlinge nicht ausreichend sichern würden. Während man auf dem Landweg massive Bedenken hatte, stemmte man sich nicht gegen den Luftweg. Zwei Tage nach Inkrafttreten hat Innenminister Gerhard Karner am Dienstag den rumänischen Innenminister Cătălin Predoiu zu einem Arbeitsgespräch am Flughafen Wien getroffen. Im Anschluss informierten die beiden Minister gemeinsam mit dem Vorstand der Flughafen Wien AG, Günther Ofner, über die Auswirkungen von Schengen Air, die bereits gesetzten Maßnahmen sowie weitere Initiativen auf europäischer Ebene. „Schengen-Air unterstreicht die gute und auch notwendige

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