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Klagenfurt: Braathens fliegt für die AUA nach Wien

Im Auftrag von Austrian Airlines wird seit 31. März 2024 unter anderem die Verbindung zwischen Klagenfurt und Wien mit ATR72-600 von Braathens Regional Airlines bedient. Dies hat zur Folge, dass es wieder eine Tagesrandanbindung an das AUA-Drehkreuz gibt. Im Sommerflugplan 2024 fliegen zwei von Braathens betriebene ATR72-600 im Auftrag von Austrian Airlines. Diese kommen auf verschiedenen Strecken zum Einsatz. Laut AUA wird es zu keiner Umlackierung kommen, so dass die beiden Turbopropflugzeuge im BRA-Design unterwegs sind. Ab Klagenfurt werden im Sommerflugplan 2024 von Ryanair die Ziele Palma de Mallorca, London-Stansted und Alicante angeboten. Ab Mai 2024 fliegt Avanti Air im Auftrag von Springer Reisen einmal wöchentlich auf die griechische Insel Paros.

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Bundesheer: Hohes Interesse an Plätzen für Militärmedizinstudenten

Das Bundesheer bietet jährlich bis zu zehn Personen die Möglichkeit, im Rahmen der Dienstzeit an der Medizinischen Universität Wien zu studieren. Die Voraussetzungen für militärische Medizinstudenten umfassen die militärische Kadereignung und die Teilnahme am regulären Medizinischen Aufnahmetest (MedAT). Dabei müssen sie unter den besten 25 Prozent der Bewerber liegen. Im Anschluss an die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin oder andere Fachrichtungen sind die Bediensteten zu acht bis elf Jahren beim Bundesheer verpflichtet. Derzeit läuft das Aufnahmeverfahren für das Medizinstudium – für das Modell „Bundesheer“ haben sich bereits 50 Interessierte gemeldet. Das Aufnahmeverfahren zum militärischen Medizinstudium findet heuer zum dritten Mal statt, wobei sich derzeit 16 Militärmedizinstudenten in der Ausbildung befinden. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Der Bedarf an Militärärztinnen und Militärärzten im In- und Ausland ist sehr hoch. Um die medizinische Versorgung zu gewährleisten, haben wir das Modell in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Dadurch können bis zu zehn Studierende pro Studienjahr mit dem Medizinstudium beginnen. Mit dieser Maßnahme können wir wichtigen Ärzte-Arbeitsplätze beim Bundesheer langfristig sicherstellen und sie zeigt erste Erfolge! Ich freue mich sehr, dass wir zahlreiche Interessenten dafür haben und wünsche allen Bewerberinnen und Bewerbern alles Gute und viel Erfolg bei der diesjährigen Aufnahmeprüfung.“ Für die Teilnahme am Aufnahmetest des Medizinstudiums wird eine militärische Basisausbildung vorausgesetzt, auf die ein zweimonatiger Vorbereitungskurs folgt. Am Vorbereitungskurs können 40 Personen teilnehmen. Priorisiert werden dabei Soldatinnen und Soldaten aus dem Sanitätsbereich. Um einen der zehn Studienplätze zu erlangen, müssen die Teilnehmenden unter den Besten 25 Prozent

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AUA-Streik: Diese Rechte und Ansprüche haben Passagiere

Rund 50.000 Passagiere sind von den 400 abgesagten Flügen betroffen- Rechte nach EU Fluggastrechte Verordnung 261/2004. Die EU-VO 261/2004 sieht bei Flugausfällen je nach Länge der Flugstrecke Ausgleichszahlungen in der Höhe von 250 €, 400 € oder 600 € vor, wenn der Flug weniger als 14 Tage vor dem Abflug kurzfristig annulliert worden ist. Nur wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, wie beispielsweise schlechtes Wetter oder eine Sicherheitssperre des Flughafens, muss die Fluglinie keine Zahlung an betroffene Passagiere leisten. Der Europäische Gerichtshof hat Streiks des eigenen Personals bei Fluglinien bereits nicht als außergewöhnlichen Umstand qualifiziert. Betroffenen Passagieren kann eine Ausgleichszahlung zustehen. Recht auf Ersatzbeförderung Auch bei Flugausfällen wegen Streik des Bordpersonals bei Austrian Airlines haben Passagiere das Recht auf Beförderung. Wenn Sie von einer Flugannullierung betroffen sind, muss Ihnen die Airline so rasch wie möglich eine gleichwertige Ersatzbeförderung anbieten. Diese Beförderung kann auch per Bahn oder Bus stattfinden. Nicht jede Ersatzbeförderung ist zumutbar. Alternativ zur Ersatzbeförderung kann eine Erstattung des Flugtickets verlangt werden. Selbst ein neues Ticket buchen? Wenn die von der Fluglinie angebotene Ersatzbeförderung nicht zumutbar ist, unter kurzer Fristsetzung um ein anderes Angebot ersuchen und eigenes Organisieren einer Ersatzbeförderung ankündigen. Man ist bei Ersatzflügen nicht an die AUA oder die Lufthansa Group gebunden.Nach Verstreichen der Frist selbst Ersatzflug buchen und Austrian Airlines in Rechnung stellen. Ticketkosten zurückerhalten Wenn Sie die angebotene Ersatzbeförderung nicht in Anspruch nehmen wollen oder können, haben Sie das Recht auf Rückerstattung der gesamten Ticketkosten. Der Ticketpreis muss binnen 7 Tagen ohne Abzüge zurückbezahlt werden. Der Reisende

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Innsbruck hatte bislang eine halbe Million Fluggäste

Der Flughafen Innsbruck konnte am 27. März 2024 den Passagier Nummer 500.000 begrüßen. Dieser war auf Eurowings-Flug EW7279 in Richtung Hamburg unterwegs. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta verabschiedete sich deshalb persönlich von Alexander, der mit Kathrin, Josephine und Karline auf dem Rückweg aus dem Winterurlaub am Flughafen Innsbruck war. Die Hamburger Familie ist großer Tirol-Fan, hat eine langjährige Verbindung zur Region und kennt sich auch bestens hier aus. „Ihr wisst schon fast mehr über einzelne Berge als ich“ stellte Pernetta lachend fest. Die sympathische Familie freute sich sehr über die herzliche Verabschiedung und die persönliche Begleitung zu ihrem Flieger: „Wir kommen nächstes Jahr ganz bestimmt wieder und freuen uns, wenn wir den Flughafen Innsbruck nutzen können.“

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Stornogebühren: Reiseversicherung zahlte erst nach AK-Intervention

Geplante Traumreise für Pärchen nach der Trennung fiel ins Wasser. Reiseveranstalter stellte Stornogebühren in Höhe von 5.800 Euro in Rechnung. AK-Konsumentenschützer intervenierten. „Ein Paar hatte seine Traumreise bereits Monate zuvor gebucht, in der Folge verschlechterte sich die Beziehung, es kam zur Trennung“, erinnert sich Stefan Pachler, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten. „Gemeinsam verreisen wollten die beiden dann nicht mehr.“ Als sie die Buchung stornierten, beharrte der Reiseveranstalter auf Basis des Gesamtreisepreises von 11.000 Euro auf 5.800 Euro Stornokosten. Die Arbeiterkammer Kärnten intervenierte zunächst beim Veranstalter, der sich jedoch nicht kulant zeigte. In der Folge wandte sich Pachler an die Versicherung, bei der das Paar im Zuge der Buchung eine Reisestornoversicherung abgeschlossen hatte. Nach mehrmaliger Intervention seitens der AK erklärte sich die Versicherung bereit, die Stornokosten in voller Höhe zu übernehmen. „Ausschlaggebend dafür war der Umstand, dass die beiden zum Zeitpunkt der Stornierung bereits räumlich voneinander getrennt gelebt haben“, erklärt der AK-Konsumentenschützer und führt aus: „Genau da setzten wir mit unserer rechtlichen Argumentation an und bekamen Recht.“ „Wer eine Reise bucht, sollte unmittelbar bei der Buchung eine Reisestornoversicherung abschließen“, rät Pachler. „Kann man die Reise aus triftigen und vom Vertrag gedeckten Gründen nicht antreten, so übernimmt die Versicherung mögliche anfallende Stornogebühren.“ Deren Höhe hängt, so Pachler, unter anderem vom Zeitpunkt der Stornierung und vom Gesamtpreis der Reise ab. 

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AUA-Streik: Industriellenvereinigung wirft „Utopie“ vor

Wenig überraschend hat sich bezüglich dem Streik des fliegenden Personals der Austrian Airlines auch die Industriellenvereinigung mit scharfer Kritik an den Arbeitnehmervertretern zu Wort gemeldet. „Die Entwicklungen in den letzten Tagen seitens der Gewerkschaft rund um die KV-Verhandlungen bei der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) haben einen bedenklichen Punkt erreicht. Nach 17 Verhandlungsrunden und mehrfachen Anpassungen des Angebots, das mittlerweile deutlich über der rollierenden Inflation liegt, beharrt die Gewerkschaft auf utopischen und völlig unrealistischen Forderungen. Neben den ständigen Streikdrohungen ist es vor allem die Tonalität der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter, die auf eine geringe Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitnehmer-Verhandler deutet. Damit gefährde man die Zukunft sowie die Existenz des österreichischen Aushängeschilds im Luftverkehr. Die AUA hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es trotz der Krisen möglich ist, eine österreichische Fluglinie erfolgreich zu führen. Nachdem die Unterstützung der Steuerzahler vorzeitig abgezahlt wurde und die Zeichen nun auf Erfolgskurs stehen, könnten jetzt Investitionen in die Zukunft getätigt werden, die den Standort Österreich stärken. Stattdessen wird mit unrealistischen Forderungen seitens der Gewerkschaft die Existenz des Unternehmens bedroht. Über 50.000 Passagiere können somit über die Osterfeiertage nicht zu ihren Familien oder in den geplanten Urlaub reisen. Die Gewerkschaft legt damit ein faules Ei in den Osterkorb vieler Österreicherinnen und Österreich“, so die IV. Die Industriellenvereinigung appelliert deshalb an die Vernunft und Rationalität der Arbeitnehmerseite. Es ist schlichtweg absurd, bei professionellen Verhandlungen stur auf den Forderungen festzuhalten“, heißt es seitens der IV.

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Streik: FPÖ und SPÖ kritisieren AUA-Corona-Staatshilfe heftig

Es kommt nicht häufig vor, dass sich SPÖ und FPÖ bei einem Thema einig sind. In Sachen Austrian Airlines werfen beide Parteien der schwarz-grünen Bundesregierung schwere Fehler vor. Im Gegensatz zu Deutschland habe man sich im Zuge der unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz gewährten Staatshilfe nicht in Form einer Beteiligung abgesichert. Nebst staatlich garantierten Krediten, die seitens der AUA zwischenzeitlich zurückbezahlt wurden, hat das Luftfahrtunternehmen auch 150 Millionen Euro in Form eines Zuschusses erhalten. Eine Beteiligung des Staats ging man – im Gegensatz zu Deutschland – nicht ein. Die SPÖ erklärt in einer Aussendung, dass die damalige Regierung mit der Rettung der AUA kein Geld verdient habe, sondern Geld nicht nachhaltig versenkt habe. Deutschland hingegen hat über die Auflösung der Beteiligung bestens verdient. „Der aktuelle Konflikt um die AUA ist das Ergebnis der falschen Wirtschaftspolitik der ÖVP, die sich nun rächt“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. „150 Mio. Euro bekam die AUA vor vier Jahren als Finanzspritze aus Steuergeld. Während sich Deutschland damals an der Lufthansa beteiligt hat und damit für die Steuerzahler mittlerweile einen Gewinn von 760 Mio. Euro lukriert hat, gab es von der ÖVP-geführten Regierung einen 150 Mio. nicht rückzahlbaren Zuschuss aus Steuergeld – dieses Geld ist weg und direkt in die Taschen der Aktionäre der Lufthansa geflossen. Was die damals angeblich vereinbarten Bedingungen Wert sind, zeigt sich jetzt, wenn das AUA-Management mit einer Schwächung des Standorts Wien droht. Der Deal ist das Ergebnis der geballten wirtschaftspolitischen Inkompetenz der damaligen ‚Chefverhandler‘ ÖVP-Kanzler Kurz, ÖVP-Finanzminister Blümel und ÖBAG-Chef

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4. April 2024: Fliegendes AUA-Personal erneut zu Betriebsversammlung eingeladen

Passagiere der Austrian Airlines müssen sich auch in der kommenden Woche auf eine Störung im Flugbetrieb einstellen, denn am 4. April 2024 wollen die Arbeitnehmervertreter erneut eine Betriebsversammlung abhalten. Die Folge daraus: Neuerlich müssen viele Flüge gestrichen werden. Seit dem 7. März 2024 handelt es sich nun um die dritte Betriebsversammlung, zu der die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord einladen. Es ist jedoch aufgrund einer abgesagten Zusammenkunft zum Ausfall von vielen Flügen gekommen. Austrian Airlines hatte gegen die für den 14. März 2024 geplante Betriebsversammlung geklagt und auf wundersame Weise konnte die Flughafen Wien AG, deren Vorstand Günther Ofner auch Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der WKO ist, keine freien Räumlichkeiten finden. Die AUA hatte bereits die Passagiere informiert und teilweise umgebucht. Die zunächst auf unbestimmte Zeit verschobene Zusammenkunft wurde dann in der Folgewoche im Multiversum Schwechat nachgeholt. Allerdings haben nur knapp über ein Drittel des fliegenden Personals auch tatsächlich teilgenommen. Dennoch waren dies offiziellen Angaben nach etwa 1.280 Personen. Nach der genannten Betriebsversammlung, für die die Arbeitnehmervertreter gar Stockbusse als Shuttleservice zwischen Airport und Multiversum Schwechat gechartert haben, stand dann das Thema Streik im Raum. Noch gab sich Gewerkschafter Daniel Liebhart zuversichtlich, dass in den anstehenden Verhandlungsrunden eine Einigung gefunden werden kann. Das gelang aber nicht, so dass die Piloten und Flugbegleiter der AUA am 28. März 2024 um Mitternacht in einen 36-stündigen Streik getreten sind. Die Reisepläne von etwa 50.000 Passagieren wurden durchkreuzt. Noch bevor die Arbeitsniederlegungen überhaupt beendet waren, wurden von Vida und Betriebsrat weitere Maßnahmen gesetzt: Das fliegende

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AUA-Streik: Flughafen Wien will Parkplatzkosten erstatten

Der Flughafen Wien hat angekündigt, dass man Passagieren, die aufgrund des Streiks, der bei Austrian Airlines über die Bühne geht, Reisenden, die ihre Fahrzeuge länger abstellen mussten, die Mehrkosten erstatten wird. Personen, die bereits vorab online gebucht haben, jedoch wegen Flugstreichung ihre Reservierung nicht nutzen konnten, sollen ebenfalls ihre Parkplatzbuchung kostenfrei stornieren zu können. In beiden Fällen müssen sich Betroffene an die Flughafen Wien AG wenden. „Dafür reicht ein E-Mail mit der Online-Parkplatzbuchung bzw. mit einer Bestätigung der Flug-Umbuchung an [email protected]. Mit dieser raschen und einfachen Lösung unterstützt der Flughafen Wien alle von den Flugplanänderungen betroffenen Streikopfer bei Austrian Airlines“, so Österreichs größter Airport in einer Aussendung.

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Günther Ofner kritisiert AUA-Streik heftig

Heftige Kritik am Streik, zu dem die Gewerkschaft Vida ihre bei Austrian Airlines fliegenden Mitglieder aufruft, übt WKO-Luftfahrt-Fachgruppenobmann Günther Ofner aus. Dieser sieht gar die Zukunft der Lufthansa-Tochter in Gefahr. „Verhandeln bedeutet, dass die Sozialpartner aufeinander zugehen, um einen tragfähigen Kompromiss zu finden. Diesmal haben der AUA-Bordbetriebsrat und die Gewerkschaft Vida aber nur unerfüllbare Maximalforderungen gestellt, auf denen sie um jeden Preis beharrten, egal wie hoch der Schaden ist“, bezeichnet Günther Ofner, Obmann der WKÖ-Berufsgruppe Luftfahrt, die Blockadehaltung der Gewerkschaft als „rücksichtsloses Vorgehen mit schwerwiegenden Folgen für tausende Passagiere“. Weiters: „Niemand, der Verantwortung für die Zukunft der AUA trägt, kann die Forderung nach einer 40-prozentigen Gehaltssteigerung erfüllen, denn das wäre Beihilfe zum wirtschaftlichen Selbstmord der AUA und würde tausende Arbeitsplätze in der gesamten Dienstleistungskette des österreichischen Flugverkehrs gefährden. „50.000 frustrierte und verärgerte Fluggäste, darunter viele Familien mit schulpflichtigen Kindern, die ihren Urlaub nicht wie geplant antreten können oder im Ausland festsitzen, und mehr als 15 Millionen Euro wirtschaftlicher Schaden bei der AUA – am Flughafen und bei den betroffenen Dienstleistern – sind die dramatischen Folgen dieses unverantwortlichen Handelns. Ich frage mich, wo die soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung der Vida geblieben ist“.

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