Österreich

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AK intervenierte: Technikbetrieb verweigerte Eltern-Teilzeit

Ein 38-jähriger Beschäftigter, der für ein kleineres Unternehmen, das im Bereich der Wartung von Flugzeugen tätig ist, musste mit Hilfe der Arbeiterkammer Niederösterreich seinen Anspruch auf Elternteilzeit durchsetzen. Zuvor war ihm dies vom Dienstgeber verweigert worden. Rechtlich ist das laut AK aber klar geregelt. Bei einer Firma mit mehr als 20 Beschäftigten und mindestens drei Dienstjahren ist eine entsprechende Vereinbarung möglich. „Letztlich wurde für den Dienstnehmer eine gute Lösung gefunden, mit der auch für das Unternehmen passt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Elternteilzeit ja, aber eine spürbare Reduktion der Arbeitszeit sei nicht möglich. Das war die etwas widersprüchliche Haltung eines Unternehmens aus der Luftfahrttechnikbranche, als einer seiner Techniker Elternteilzeit beantragte. Mehr als 20 Jahre lang war er zu diesem Zeitpunkt schon im Unternehmen, und hatte sich auch mit seiner Frau die Karenzzeiten für das kleine Kind geteilt. Das Unternehmen war zunächst der Ansicht, dass eine größere Arbeitszeitreduktion den Betriebsablauf stören und damit die Flugsicherheit gefährden würde. „Mit Hilfe unserer Arbeitsrechtsexperten konnte der Betroffene dann der Firma zeigen, dass das Argument nicht stimmt“, so Wieser. Abläufe seien mit Dokumentation so gestaltet, dass ein Techniker-Kollege dort weitermachen kann, wo zuvor aufgehört wurde. Nach der Intervention der AK Niederösterreich gab es noch vor dem anberaumten Gerichtstermin einen Kompromiss: Im Schnitt bleiben die zwölf Stunden Elternteilzeit, die aber mit unterschiedlichen Wochenstunden binnen eines Monates aufgeteilt werden. „Elternteilzeit soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Es ist daher wichtig, hier auch entsprechende Lösungen umzusetzen“, so Wieser.

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Innsbruck Tourismus sieht positiven Trend

Im Zuge der Vollversammlung von Innsbruck Tourismus im Congresspark Igls blickten die Verantwortlichen auf das Tourismusjahr 2022/23 zurück und zogen Bilanz: Nach den coronabedingten Rückgängen wurden erfreuliche Aufwärtsentwicklungen verzeichnet. Auch im Event- und Kongressbereich war das vergangene Geschäftsjahr von besonderen Highlights geprägt. Mit dementsprechend positiver Stimmung wurde der neue Strategieentwicklungsprozess gestartet, der mit Zeitrahmen 2030 auf eine breite Beteiligung durch Stakeholder und Bevölkerung ausgerichtet ist. Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus, zeigte sich bei der Eröffnung der Vollversammlung optimistisch: „Die Aufbruchstimmung im Städtetourismus ist erfreulich, jetzt geht es uns darum, als Team gemeinsam mit den Betrieben und Leistungsträgern den Aufwärtstrend zu verfestigen und die richtigen strategischen Ziele in die Umsetzung zu bringen. Nach fünf Jahren im Aufsichtsrat darf ich nun mein erstes Jahr als Obmann von Innsbruck Tourismus Revue passieren lassen. Wir haben einen starken Vorstand und einen außerordentlich engagierten Aufsichtsrat – dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ Aktuelles Tourismusjahr erreicht wieder Werte von 2019 Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, betont: „Es war rundum ein erfolgreiches Jahr. Dieses Bild zeigen auch die Zahlen: Erstmals nach der Pandemie konnten wir wieder vergleichbare Werte wie im Jahr 2019 erreichen.“ Katharina Schnitzer-Zach, 1. Obmann-Stellvertreterin, Lisa Peer, 2. Obmann-Stellvertreterin, und das kooptierte Vorstandsmitglied Georg Giner resümieren das vergangene Geschäftsjahr ebenfalls positiv: „Nach den Neuwahlen bei der Vollversammlung 2022 haben wir uns zu einem sehr guten Team zusammengefügt. Mit Vertretern aus allen Stimmgruppen im Vorstand sind alle Mitglieder der Region gut abgebildet, der notwendige Diskurs wird offen und konstruktiv geführt – damit

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FACC AG bekommt neue Personalchefin

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG bestellt mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 Martina Hamedinger zur Leiterin des Bereichs Human Resources. Sie folgt auf von Georg Horacek, der mit Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand geht, das Unternehmen aber noch bis März 2024 beratend begleiten wird. „Die Luftfahrtindustrie verzeichnet derzeit das stärkste Wachstum in ihrer Geschichte – dem Bereich Human Resources kommt bei diesem Hochlauf eine Schlüsselrolle zu. Mit Frau Hamedinger setzen wir auf eine erfahrene Managerin, die das Unternehmen hervorragend kennt und weitere innovative Impulse setzen wird. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich Frau Hamedinger alles Gute“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger.

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Tipp: Luftfahrtsymposium am 5. Dezember 2023

Am 5. Dezember 2023 findet im Office Park 4 des Flughafens Wien-Schwechat die 21. Auflage des österreichischen Luftfahrtsymposiums statt. In der öffentlichen Wahrnehmung steht immer häufiger die Notwendigkeit der Luftfahrt zur Diskussion. Es häufen sich unreflektierte und widersprüchliche Aussagen wie etwa die Luftfahrt sei ein viel zu billiges Freizeitvergnügen auf Kosten der Umwelt, nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung fliegt und nur Reiche können sich den Luxus Vielfliegen leisten. Tatsächlich ist die Luftfahrt essentiell für Wirtschaft und Tourismus, für technische Innovationen und die Versorgungssicherheit des Landes und sie wird wegweisend für eine leistungsfähige klimafreundliche Mobilität der Zukunft sein.  Aber dafür gibt es Handlungsbedarf: Laut dem renommierten IMD World Competitiveness Center in Lausanne ist Österreich im Ranking der Wettbewerbsfähigkeit zurückgefallen, wofür „Connectivity“ eine wesentliche Rolle spielt. Ab 2025 startet außerdem die von der EU vorgeschriebene Beimengungspflicht von alternativen Treibstoffen (SAF). Das Luftfahrtsymposium 2023 geht diesen und vielen weiteren Themen nach. Diskutieren Sie am 5. Dezember 2023 mit hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und der österreichischen und internationalen Luftfahrtindustrie: Die Veranstaltung beginnt am 5. Dezember 2023 um 8 Uhr 45.

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Qatar Airways feiert 20er auf dem Flughafen Wien

In der vergangenen Woche haben Qatar Airways und der Flughafen Wien-Schwechat den 20-jährigen Bestand der Nonstopverbindung zwischen den Hauptstädten von Österreich und Katar gefeiert. Diese wird seit dem Jahr 2003 bedient. „Qatar Airways hat vor zwanzig Jahren eine Luftbrücke zwischen Wien und Doha und damit neue Reisemöglichkeiten geschaffen. Wie wichtig diese direkte Reiseroute für beide Seiten ist, beweist das kontinuierliche Wachstum auf mittlerweile zwei tägliche Verbindungen. Mit dem Einsatz des ersten Dreamliners im Linienbetrieb am Flughafen Wien hat die Airline auch neue Qualitätsmaßstäbe bei uns gesetzt. Für die gemeinsamen Erfolge sowie das hohe Engagement für Servicequalität, das den Flughafen Wien und Qatar Airways verbindet, möchten wir uns herzlich bedanken. Die letzten zwei Jahrzehnte waren geprägt von guter Partnerschaft, wir gratulieren der Airline zum 20-jährigen Jubiläum in Wien und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zukunft“, so Wiens Flughafendirektor Julian Jäger.

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EuGH: Ryanair muss in Kärnten Subventionen zurückbezahlen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in der Vergangenheit hohe Subventionen in Kärnten erhalten. Diese müssen zurückbezahlt werden, denn in der Vorwoche hat der Europäische Gerichtshof das letzte mögliche Rechtsmittel abgewiesen. Es liegt schon sehr lange zurück, denn Anfang der 2000er Jahre lockte die damalige Landesregierung einige Fluggesellschaften mit Hilfe von Subventionen an. Damit war man auf den ersten Blick auch erfolgreich, denn der Airport hatte so viele Passagiere wie noch nie. Sonderlich nachhaltig war die Praxis aber nicht, denn die Carrier zogen sich mit dem Auslaufen der Förderungen wieder zurück. Sowohl Air Berlin als auch Ryanair kündigten diesen Schritt gar öffentlich an. Frei nach dem Motto: Entweder es fließt weiterhin Geld oder aber man macht die Fliege. Letzteres ist dann auch eingetreten. Jahre später wurde festgesellt, dass die an Ryanair, Hapag-Lloyd Express (spätere Tuifly) und Air Berlin ausbezahlten Subventionen rechtswidrig waren. Im Jahr 2016 ordnete die EU-Kommission die Rückzahlung der Beihilfen an. Dagegen sind die betroffenen Fluggesellschaften vor Gericht gezogen. Zuletzt ging es bei Tuifly um 10,7 Millionen Euro und bei Ryanair um zwei Millionen Euro. Die Forderungen gegen Air Berlin wurden aus wirtschaftlichen Gründen wegen dem Konkurs nicht weiterverfolgt. Während schon vor einigen Monaten Tuifly vor dem EuGH gescheitert ist, traf es in der Vorwoche auch Ryanair. Nach jahrelangem Prozessieren bestätigte der Europäische Gerichtshof, dass die Förderungen illegal waren und die öffentliche Hand diese zurückfordern muss. Weitere Rechtsmittel stehen den betroffenen Carriern nicht mehr zur Verfügung. Die Kärntner Landesregierung hat die Mittel, die Tuifly zuzüglich Zinsen zurückbezahlen muss, bereits im

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Holiday on Ice: Kostenlose Öffi-Anreise nach Innsbruck

Personen, die die Veranstaltung “Holiday on Ice” in der Olympiaworld Innsbruck besuchen, könnten unter Vorlage ihrer Eintrittskarte aus ganz Tirol kostenfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Mobilitätspartnern IVB und VVT unseren Besuchern eine Möglichkeit bieten können, kostenlos und umweltschonend zu der Veranstaltung anzureisen. Wir möchten ein positives Beispiel für andere Veranstalter sein“, so Olympiaworld-Geschäftsführer Matthias Schipflinger. Laut Mitteilung muss im Zug bzw. Bus lediglich die Eintrittskarte vorgezeigt werden.

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Österreich: ABTA führt letzte Jahrestaggung durch

Wie das eigene Firmenteam für die Anreise ins Büro mit dem individuellen Lieblingsfahrrad ausgestattet werden kann und dabei alle Beteiligten auch noch finanziell profitieren, bei welcher Gelegenheit die apf (Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte) tätig wird und welche Lösungsquote sie dabei erreicht und wie man bei Verhandlungen auch in scheinbar aussichtsloser Position die richtige Taktik ins Spiel bringt, erfuhren die zahlreich erschienenen Gäste der letzten ABTA-Business Travel Lounge des Jahres vergangene Woche im Hotel Best Western Plus AMEDIA Wien aus erster Hand. Nach der Begrüßung durch ABTA-Präsident Roman Neumeister und Best Western Plus AMEDIA Wien-Betriebsleiter Markus Petruschan startete Maria-Theresia Röhsler von der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte in den ersten Vortrag des Abends: Die apf fungiert als zentrale Servicestelle für Passagierrechte im Bahn-, Bus-, Schiffs-, und Flugverkehr, bearbeitet pro Jahr in etwa 6.000 Anträge und dies mit einer sehr hohen Erfolgsquote: Im Flugsektor verblieben laut Röhsler im vergangenen Jahr nur 3 Prozent der bearbeiteten Anträge ohne Lösung, im Bahnbereich machte der Prozentsatz jener Fälle, die ohne Einigung zwischen Antragsteller und Unternehmen endeten, gar nur 1 Prozent aus. Die Zusammenarbeit der befördernden Unternehmen mit der apf verlaufe mit sehr wenigen Ausnahmen vorbildlich, betonte Röhsler. Inhaltlich betreffen im Bahnverkehr die meisten Verfahren übrigens das Thema Erstattung, im Flugverkehr dreht es sich zum größten Teil um Anträge rund um Annullierungen. In der zweite Präsentation legte Harald Bauer, Geschäftsführer von willdienstrad.at, die Vorteile dar, die sich rund um die Anschaffung von Dienstfahrrädern für eine Vielzahl an Beteiligten eröffnen können. Seit rund drei Jahren ist

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Marriott mit zwei weiteren Hotels in Wien

Marriott ist in Wien mit zwei weiteren Hotels vertreten. Einerseits hat man das Moxy Vienna CIty East und andererseits das Residence Inn Vienna City East eröffnet. Beide Hotels befinden sich nahe der U3-Station-Erdberg. Der Konzern erklärt, dass man das Dach mit Solarpanels bestückt habe, um für mehr Nachhaltigkeit sorgen zu können. Das Moxy verfügt über 2023 Zimmer und das Residence über 43 Appartments. Weiters soll man sich Lebensmittel ohne Liefergebühren aufs Zimmer bringen lassen können.

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AUA-Kundenservice in der Dauerkritik: Was steckt dahinter?

In den letzten Monaten hat es Austrian Airlines immer wieder in einschlägige Konsumentenschutzsendungen und in die Schlagzeilen großer Massenmedien geschafft, wenn Passagier zum Teil schwere Vorwürfe in Sachen des Verhaltens des Carriers bei Flugunregelmäßigkeiten erhoben haben. Offiziell ist bei der AUA stets von Einzelfällen die Rede. Vorwürfe von Fluggästen weist man “aufs Schärfste zurück”. Nicht gerade wenige Fluggäste sitzen dem Irrglauben auf, dass der Preis, den man für den Flugschein bezahlt hat, etwas mit der Betreuung im Fall von Verspätungen und/oder Streichungen zu tun hat. Das Credo: Man zahlt lieber ein bisschen mehr und wenn etwas schief geht, wird man dann besser betreut. Umso größer ist der Ärger, wenn dann der Fall eintritt und sich die Fluggesellschaft, bei der man das teure Ticket kauft für den Betroffenen subjektiv empfunden um nichts kümmert. So zumindest Empfindungen verärgerter Passagiere. Die Anzahl der Fälle, in denen Passagiere der Austrian Airlines bei erheblichen Verspätungen und/oder Streichungen davon berichten, dass sich genau niemand um ihre Ansprüche aus den Passagierrechten gekümmert habe, häufen sich. Meistens geht es darum, dass sich vor Ort niemand für Getränke und Snacks und/oder Umbuchungen zuständig fühlt. Auch kommt es immer wieder vor, dass in abendlicher Zeitenlage Flüge abgesagt werden und entgegen den Fluggastrechten keine Hotelzimmer zur Verfügung gestellt werden. Das ist eigentlich eine Pflicht, der die AUA nachkommen muss, aber wenn es überhaupt keine Auskunft vom Ground Handling oder der Hotline gibt, dann dass man mal selber zahlen soll und dann über die Homepage einreichen solle. “Vielleicht” gäbe es ja dann

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