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Flixbus will nicht gegen Ausschluss von Netzkarten in Österreich und Deutschland klagen

Der Fernbusbetreiber Flixbus hofft, dass man in Deutschland in das 49-Euro-Ticket und in Österreich ins Klimaticket aufgenommen wird. Diesbezüglich stehe man mit den politisch verantwortlichen Personen in “guten Gesprächen”, so ein Firmensprecher. Im Gegensatz zu Deutschland hält Flixbus in Österreich keine einzige nationale Streckenkonzession. Blaguss Reisen ist Konzessionär der mittlerweile eingestellten Inlandsrouten Klagenfurt-Wien sowie Graz-Linz und Graz-Salzburg. Dr. Richard hält die Genehmigungen für Graz-Wien und Graz-Flughafen Wien. Beide Unternehmen kritisieren, dass das Verkehrsministerium an der Aufnahme von nationalen Fernbusverbindungen ins Klimaticket nicht interessiert ist. Aus wirtschaftlichen Gründen hat Blaguss Reisen die Routen eingestellt und sieht mittlerweile auch keine Möglichkeit mehr eigenwirtschaftlich eine Aufnahme ins Klimaticket solche Strecken zu betreiben. Auch Dr. Richard berichtet vom Rückgang der Fahrgastzahlen. Da die Marke Flixbus sowohl von Blaguss Reisen als auch von Dr. Richard auf den innerösterreichischen Routen lediglich als Vertriebsmarke genutzt wird, jedoch der gesamte Betrieb in Eigenregie erfolgt, sind die Einflussmöglichkeiten des deutschen Konzerns ohnehin sehr gering. Allenfalls bei Vertriebsfragen dürfte man ein Wörtchen mitzureden haben. Flixbus will dauerhaft wachsen, aber keine Österreich-Pläne Laut einem Flixbus-Sprecher gibt es in Österreich im nationalen Verkehr nur noch die Routen ab Graz über Pinggau nach Wien bzw. zum Flughafen Wien-Schwechat. Diese werden vom Busunternehmen Dr. Richard, das die Konzession hält, betrieben. Der Mitbewerber Blaguss Reisen hat seine innerösterreichischen Flixbus-Strecken vor wenigen Wochen aufgegeben. Auf die Frage wie die offizielle Sichtweise von Flixbus dazu ist, dass man in Österreich vom Klimaticket gleichermaßen ausgeschlossen ist wie in Deutschland vom 49-Euro-Fahrschein, erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: “Fernbusse würden

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Winter: Leih-Schi bei deutschen Touristen besonders beliebt

Für über 80 % der Österreicher ist Skifahren ein wertvolles Kulturgut, das auch für nachfolgende Generationen zu erhalten ist, so eine der zentralen Aussagen des Intersport Skireports. Das ist gut so, denn Österreich ist nach wie vor eines der beliebtesten Winterurlaubsziele der Deutschen. Jeder zweite deutsche Kunde von Intersport Rent genießt es mit leichtem Gepäck zu reisen und leiht sich die Skiausrüstung vor Ort. Immer mehr greifen auch bei Skibekleidung auf den Verleih zurück. Die Wintersaison ist vereinzelt bereits eröffnet, in vielen Skigebieten Österreichs beginnt sie in diesen Tagen. Perfekt präparierte Pisten, zünftige Hütten-Gaudi und Bewegung an der frischen Luft– das ist Wintersport – und dieser ist in Österreich fest verwurzelt. 81 % sehen Skifahren als österreichisches Kulturgut. „Auch mit Herausforderungen wie dem Klimawandel müssen nachfolgende Generationen die Chance haben, Skifahren zu lernen und sich an der Bewegung in der Natur zu erfreuen“, ist Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von INTERSPORT Austria, überzeugt. Doch eine individuelle Skiausrüstung kostet Geld. Die Nachfrage nach einer Skiausrüstung zum Leihen ist daher weiterhin im Steigen. Jeder zweite Kunde bei INTERSPORT Rent kommt bereits aus Deutschland, damit liegen die Deutschen im Spitzenfeld. „Der Mehrwert des Verleihs ist angekommen. Dies zeigt auch die Verdoppelung des Umsatzes in den letzten zehn Jahren. Allein zum Vorjahr legte unser RENT-Geschäftszweig um 37 % zu und für die kommende Saison erwarten wir erneut zweistellige Umsatzzuwächse“, so Schmitz weiter. Auch die Nachfrage bei Intersport Rent von deutschen und niederländischen Gästen nimmt stetig zu. Österreich ist dabei nach wie vor das beliebteste Wintersportland. Dies

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Nach Schmieraktion in Innsbruck: Greenpeace fordert Privatjet-Verbot

Im Nachgang der Schmieraktion, die unbekannte Täter am Wochenende unbemerkt am Flughafen Innsbruck vollführt haben, meldet sich nun rein zufällig die Organisation Greenpeace mit einer Umfrage zu Wort. Mit dieser will man belegen, dass die Mehrheit der Österreicher angeblich das Verbot von Privatjet-Flügen fordern würden. Öffentlich wendet man sich ausgerechnet an Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die dafür bekannt ist, dass sie selbst gerne Businessjets, die von ihren Sprechern als “Bedarfsfluggesellschaften” regelrecht verniedlicht werden, nutzt. Das Regierungsmitglied lässt in der Öffentlichkeit kaum eine Gelegenheit aus, um ihre Abneigung gegenüber der Verkehrsluftfahrt zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig werden enorme Summen in Nachtzüge investiert. Ebenso leidtragend aufgrund der aktuellen Politik: Die Busbranche, deren Fernbuslinien aus ideologischen Überlegungen heraus nicht in das Klimaticket Österreich aufgenommen werden. Die Folge daraus: Mit Ausnahme von Graz-Wien sowie Graz-Flughafen Wien mussten sämtliche innerösterreichischen Flixbus-Strecken aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Im Sommer 2020, kurz nachdem die Linienluftfahrt nach dem ersten Lockdown auf Sparflamme wieder angelaufen ist, forderte Gewessler lautstark Mindestpreise für Flugtickets. Damals verkündete sie, dass diese ab September 2020 gelten werden. Flughäfen, Airlines und sogar der Koalitionspartner ÖVP haben schwere Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem EU-Recht geäußert. Es wurde äußert ruhig um das Projekt und seit einer Mini-Erklärung ihres Klimaschutzministeriums wurde darüber – zumindest in der Politik – auch nicht mehr gesprochen. Die Organisation Greenpeace hat “rein zufällig” zeitlich nahe zur Schmieraktion, die sich am Wochenende auf dem Flughafen Innsbruck ereignet hat, eine Umfrage veröffentlicht. Offizieller Anlass der von Integral im Auftrag der Umweltschützer durchgeführten Befragung soll

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Weihnachtszauber im Mühlviertel

Die Mystik der sanften Winterhügel lässt sich zu Fuß auf den präparierten Winterwanderwegen oder bei einer Schneeschuhwanderung erleben. Ein 200 km langes Loipennetz bietet ausreichend Abwechslung für Geübte und Einsteiger. Für Anfänger sind auch die familienfreundlichen Skigebiete der Region ideal. Tierisch schön wird’s bei einer Lama- bzw. Alpaka-Wanderung oder bei einem Winterausritt auf dem bestens beschilderten Reitwegenetz vom Pferdereich Mühlviertler Alm und der Reitregion Mühlviertler Kernland. Eingewickelt in warme Decken lässt sich eine Pferdeschlittenfahrt durch die verträumte Hügellandschaft auch bei kalter Winterluft unbeschwert genießen.   Frischgebackene Bauernkrapfen, würziger Glühmost, wärmender Kräutertee und saftiges Festtagsbratl mit Knödel – Mühlviertler Genussmomente, die man in der Winterzeit nicht missen möchte. Bei den regionalen Adventmärkten treffen Winterschmankerl auf ehrliches Kunsthandwerk und Mühlviertler Herzlichkeit. Einer der schönsten ist der Weinberger Schloss Advent von 8. bis 10. Dezember 2023 in Kefermarkt mit einzigartigen Handwerksstücken von mehr als 100 Ausstellern und musikalischer Umrahmung zur Weihnachtseinstimmung. Wahrlich märchenhaft sind die vier Adventwochenenden auf der Hirschalm in Unterweißenbach. Die Weihnachtsfabel der Tiere in der Märchenhöhle, die Zwergenweihnacht und ein Besuch bei der finnischen Lappenhütte mit offener Feuerstelle und original schwedischem Rentierschlitten bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Das Weihnachtsmuseum in Harrachstal bei Weitersfelden lockt heuer mit der Sonderausstellung „Die Gablonzer“, welche antiken Christbaumschmuck zeigt. 

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Wegen Klimaticket: Der Niedergang der Flixbus-Inlandsstrecken in Österreich

Nationale Fernbusverkehre zählen in vielen europäischen Staaten zum fixen Bestandteil des öffentlichen Personenverkehrs. Beispielsweise in Deutschland unterhalten Flixbus und einige kleinere Anbieter ein dichtes Streckennetz. In Österreich ist die Situation komplett anders und unter anderem aufgrund des Klimatickets ist nicht in Aussicht, dass sich etwas ändern wird. In der Alpenrepublik wurde der Fernbusverkehr bislang nicht liberalisiert. Das Erlangen von Genehmigungen fordert Betreibern viel Geduld ab, denn die Verfahren sind langwierig und räumen unter anderem den Österreichischen Bundesbahnen ein Vetorecht ein. Zuständig sind die Landesregierungen jener Bundesländer, in denen Haltestellen vorgesehen sind. Die ÖBB haben sich in der Vergangenheit sogar gegen ihren eigenen Hellö-Bus quergelegt, so dass dieser nur im internationalen Verkehr tätig werden konnte. Beförderung auf Inlandsstrecken gab es auch dann nicht, wenn beispielsweise auf dem Weg von Wien nach Kroatien oder Italien zum Beispiel in Graz ein Stopp stattfand. Die innerösterreichischen Flixbus-Strecken unterscheiden sich von vielen internationalen Routen dadurch, dass nicht der deutsche Konzern der Konzessionär ist, sondern Blaguss Reisen und Dr. Richard. Lediglich die Vermarktung von Fahrkarten erfolgt auch über Flixbus. Es handelt sich um eine Form des Franchisings, denn im Außenverkehr treten die Angebote unter der bekannten deutschen Marke auf. Blaguss Reisen hat Flixbus-Routen in Inland eingestellt In den letzten Wochen ist das innerösterreichische Flixbus-Netz stark geschrumpft. Blaguss Reisen hat die nationalen Verbindungen von Wien nach Klagenfurt sowie von Graz nach Salzburg und Linz aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Hintergrund ist, dass das Verkehrsministerium die Aufnahme sämtlicher Fernbusstrecken (ausgenommen das Postbus-Angebot zwischen Klagenfurt und Graz) in die Netzkarte

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Flughafen Ljubljana plant Rückkehr von Austrian Airlines und Spanien-Flügen

Der Flughafen Ljubljana verfolgt sein grundsätzliches Ziel mit einer durchdachten Strategie. Die internationale Anbindung soll weiter ausgebaut werden, dazu gehört auch die Wiederaufnahme von Flügen nach Spanien. Der Flughafen strebt jedoch auch die Rückgewinnung der Austrian Airlines-Flüge an. Der Flughafen Ljubljana verfolgt das Ziel, sein internationales Luftverkehrsnetz auszubauen. Dies wurde zuletzt durch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flügen nach Spanien deutlich. Auch der österreichische Carrier Austrian Airlines soll in die Zukunftspläne eingebunden werden, der Flughafen will die Dienste der österreichischen Fluggesellschaft zurückgewinnen. Zudem soll die deutsche Stadt München einen weiteren täglichen Flug erhalten, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Der Flughafen Ljubljana plant zwei tägliche Flüge nach München.

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control veranstaltet am 25. November 2023 wieder einen offenen Bewerbertag. Dieser findet in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 am Standort Schnirchgasse 17 in 1030 Wien statt. Welche Aufgaben haben Fluglotsen, wie laufen Auswahlverfahren und Ausbildung ab, wie groß müssen die Sicherheitsabstände zwischen Flugzeugen sein, wie funktioniert ein Radar, wer gibt Start- oder Landefreigaben und wieviel verdient man? All diese Fragen und viele mehr beantworten Fluglotsinnen und Fluglotsen persönlich, live und vor Ort im Austro Control-Besucherzentrum. Führungen in den 360° Tower-Simulator von Austro Control ermöglichen dazu einen faszinierenden Einblick in die praxisnahe Ausbildung.cWer sich für diesen Job kann sich am 25. November direkt bei Austro Control in Wien informieren.

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Saalbach: Neue Musik-Festivals in den Alpen

Mit einem einzigartigen Line-Up startet Saalbach Hinterglemm Anfang Dezember wieder in die Wintersaison. Mit Bilderbuch, SDP, LaBrassBanda und vielen anderen geht es beim Bergfestival von 8. bis 10. Dezember wieder rund im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Alle Jahre wieder kündigt sich außerdem nicht nur das Christkind lautstark an: Das Rave on Snow feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Mit über 80 Artists auf 13 Floors und über 50 Stunden Party wird die Skisaison im Glemmtal von 14. bis 17. Dezember mit bebenden Bässen eingeläutet. Anfang Dezember – Festivalsaison längst vorbei?! Nicht in Saalbach Hinterglemm, denn hier geht sie bereits seit einigen Jahren in die Verlängerung. Locations mit Panoramablick mitten im lässigsten Skigebiet der Alpen, Line Ups vom Feinsten und zahlreiche Besucher:innen sorgen beim Bergfestival und Rave on Snow Festival in Saalbach Hinterglemm für einen unvergesslichen Start in die Wintersaison.  Der Winter rockt, soviel ist klar. Neben großartigen Bands und einer einzigartigen Kulisse erwarten Besucher:innen beim Bergfestival in Saalbach Hinterglemm außerdem 270 Pistenkilometer, auf welchen vor dem Feiern und Tanzen noch gecarvt werden kann. Die Locations reichen dieses Jahr wieder von der Mainstage mitten im Ort bis hin zu urigen Berghütten. Das steht beim Rave on Snow Festival ganz oben auf dem Programm. 50 Stunden lang wird hier auf 13 Floors – sei es auf dem 2.000 Meter gelegenen Schattberg Gipfel, der unterirdischen Garage oder in einem der Clubs in Saalbach Hinterglemm – gefeiert. „Unsere bewährten Ski-Opening Events sind mittlerweile ein mit Freude erwarteter Fixpunkt in unserem Veranstaltungskalender. Alle, die

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Kritik am VOR: Laut Gewerkschaft kaum Toiletten für Busfahrer

Der österreichische Gewerkschaftsbund kritisiert, dass es im Verkehrsverbund Ostregion bis dato kein Ausschreibungskriterium ist, dass für Busfahrer eine Möglichkeit für den Toilettenbesuch zur Verfügung stehen muss. Die Kernproblematik soll darin bestehen, dass es in vielen Städten und im ländlichen Gebiet an den Busbahnhöfen überhaupt keine sanitären Anlagen gibt. Zusätzlich habe die Corona-Pandemie die Situation noch einmal verschärft, berichtet Stiller. Vorher habe es in öffentlichen Gebäuden die Möglichkeit gegeben, dort das WC zu benutzen. Jetzt seien sie für Außenstehende verschlossen.

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Unbekannte beschmieren Runway am Flughafen Innsbruck

Offenbar unbemerkt ist es am Wochenende unbekannten Personen gelungen in den Sicherheitsbereich des Flughafens Innsbruck einzudringen. Dabei hinterließen die Eindringlinge eine Schmiererei auf der Wendeplatte der Piste 08. In weißen Lettern wurde mit einer noch nicht näher bezeichneten Farbe der Schriftzug “Ban Private Jets” aufgetragen. Derzeit ist noch nichts darüber bekannt, ob nebst diesem Vandalismus auch weitere Schäden angerichtet wurden. Bemerkenswert ist auch, dass sich die sonst für “Aktionen” an Verkehrsflughäfen bekannten Organisationen nicht dazu bekannt haben. Die “Letzte Generation” behauptet, dass man mit den Schmierereien am Flughafen Innsbruck nichts zu tun habe. Generell gibt man sich am Innsbrucker Airport zurückhaltend bezüglich Kommunikation. Es wird lediglich bestätigt, dass der Schriftzug existiert, jedoch weiß man noch gar nicht wie die unbekannten Personen auf das Areal und zur Runway gelangen konnten. Dies legt die Vermutung nahe, dass das Eindringen zu nächtlicher Stunde erfolgt sein könnte. Am Tiroler Flughafen herrscht ein Nachtflugverbot, so dass kaum eine Gefährdungslage bestanden haben dürfte. Dennoch zeigt der Vorfall in Innsbruck, dass hinsichtlich der Bewachung des Sicherheitsbereichs offenbar erhebliche Mängel bestehen. Der Umstand, dass das Eindringen der unbekannten Personen nicht einmal bemerkt wurde, wirft kein gutes Bild auf die Situation vor Ort ab. Die Polizei hat jedenfalls Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. Derzeit ist auch nicht bekannt, ob es eventuell Aufnahmen von Überwachsungskameras gibt, die bei der Ausforschung der Täter hilfreich sein könnten. „Am Sonntag, den 19. November, wurde eine private Luftaufnahme eines in Innsbruck ansässigen Piloten dem Flughafen übermittelt. Auf dieser Luftaufnahme war unscharf der Schriftzug „BAN PRIVATE

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