Österreich

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Österreich und Ungarn streiten um gefeuerten Raaberbahn-Vorstand

Die Abberufung eines Vorstandsmitglieds bei der ungarisch-österreichischen Raaberbahn ist der Auslöser für einen heftigen Streit zwischen den Regierungen von Österreich und Ungarn. In diktatorischer Manier wäre eine Entscheidung getroffen und vollzogen worden ohne dass die anderen Aktionäre beziehungsweise der Aufsichtsrat konsultiert worden wären.  Die Raaberbahn AG ist eine private Eisenbahngesellschaft, die den Zusammenbruch der Donaumonarchie gleichermaßen überstanden hat wie die Ära des Kommunismus in Ungarn. Über die langjährige Firmengeschichte hinweg hat sich lediglich die Eigentümerschaft immer wieder geändert. Mit 65,6356 Prozent ist der ungarische Staat der mit großem Abstand größte Aktionär. Die Republik Österreich hält 28,2378 Prozent. Der Rest entfällt auf den Strabag-Konzern.  Vor wenigen Tagen wurde Hana Dellemann, die bislang als stellvertretende Generaldirektorin sowie Leiterin der österreichischen Zweigniederlassung fungierte, abberufen. Das österreichische Verkehrsministerium will dagegen vorgehen, denn man behauptet, dass man als Aktionär gar nicht gefragt wurde. Auch soll der Aufsichtsrat mit dieser Sache gar nicht betraut worden sein. Schenkt man der österreichischen Darstellung Glauben: Die ungarische Regierung hätte einen Alleingang gemacht ohne irgendjemanden zu fragen oder zu informieren.  Seitens der Raaberbahn AG ist man wohl aus gutem Grund äußerst bedeckt. Man kommuniziert lediglich, dass Hana Dellemann nicht mehr dem Management der Eisenbahngesellschaft angehört. Weitere Fragen beantwortet man nicht, Ihre Aufgaben wären von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen worden.  Unter Orban wird Ungarn zunehmend autoritär regiert. In gewisser Weise ist die offizielle Reaktion des Gewessler-Ministeriums ein wenig verwunderlich, denn in autoritären Regimen ist es schlichtweg nicht üblich Andere um Erlaubnis zu fragen. Immerhin sollten die Entwicklungen in Ungarn, die vielen

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Diesmal über Amman: AUA hat Friedenslicht nach Österreich geflogen

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder das traditionelle ORF-Friedenslicht nach Österreich eingeflogen. Dieses hat aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges eine ganz besondere Bedeutung. Aus Sicherheitsgründen konnte es diesmal nicht in Tel Aviv an Bord einer AUA-Maschine gebracht werden.  Austrian Airlines pausiert seit einigen Wochen sämtliche regulären Israel-Flüge. Im Auftrag der Bundesregierung hat man Sonderflüge durchgeführt, denn die ursprünglich angedachte Lösung, dass das Bundeheer mit den betagten Hercules-Maschinen zum Einsatz kommt, ist grandios gescheitert. Das militärische Fluggerät war fluguntauglich.  Die AUA konnte das in Bethlehem entzündete Friedenslicht diesmal nicht in Tel Aviv abholen, sondern es wurde zunächst auf dem Landweg nach Amman (Jordanien) gebracht. Von dort aus flog es dann am 16. November 2023 an Bord von OS854 nach Wien-Schwechat.  „Das ORF-Friedenslicht ist heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betont ORF Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder beim Empfang des Lichtes am Flughafen Wien-Schwechat: „Vor mehr als 2000 Jahren ist die Botschaft vom Weihnachtsfrieden in Bethlehem verkündet worden – darum ist dieses Weihnachtssymbol heuer besonders wichtig. Verbunden mit der großen Hoffnung auf Frieden in der Welt.“  Das ORF-Friedenslicht kann am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, auf allen besetzten Bahnhöfen und in allen Rotkreuz-Dienststellen, bei vielen Feuerwehren und auch in vielen Kirchen geholt werden. 

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Hotelierstreffen diskutierte in Baden über die Tourismus-Zukunft

Zahlreiche Hoteliers und Touristiker trafen am heutigen Donnerstag auf Einladung der Hoteliervereinigung zum Hotelierstreffen im Hotel „At the Park“ in Baden zusammen. Gemeinsam mit der für Wirtschaft und Tourismus zuständigen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und dem Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung Michael Duscher tauschte man sich über das neue Tourismusgesetz, künftige touristische Projekte und die Entwicklung Niederösterreichs in diesem Bereich aus. Ganz klares Ziel sei, „Niederösterreich vom Ausflugsland zum Kurzurlaubs- und Urlaubsland zu entwickeln“, so die Landeshauptfrau. Niederösterreich verfüge über die meisten Ausflugsziele, „aber wir haben noch immer zu wenig Betten in unserer Region, wodurch immer noch zu viel Wertschöpfung verloren geht.“ Deshalb werde man in den nächsten vier Jahren mit vielerlei Maßnahmen 4.000 zusätzliche Betten im Bundesland schaffen. Hierzu werde man die heimische Hotellerie und Gastronomie finanziell unterstützen, so Mikl-Leitner, „mit unserem „Wirtepaket“, wo wir gesamt vier Millionen Euro in die Hand nehmen.“ Dieses setze sich aus drei Punkten zusammen: „Aus der Gastgeber-Förderung, wo Investitionen in der Höhe von 20 Prozent bzw. bis maximal 400.000 Euro gefördert werden“, führte die Landeshauptfrau aus. Zum Zweiten mit der Gründungs- und Übernahmeförderung, wo ein Zuschuss von bis zu 50.000 Euro gewährt werde, „und der dritte Punkt ist unsere Wirtshausprämie, wo bis zu 10.000 Euro abgeholt werden können.“ So könne sich ein heimischer Betrieb alleine mit diesem Paket bis zu 100.000 Euro Förderungen abholen. Zudem habe man mit 1. Jänner 2024 den Interessentenbeitrag komplett abgeschafft und die Nächtigungstaxen werden, künftig auch für Festivalgäste, auf national und international übliches Niveau angehoben auf 2,50 Euro, in Kurorten

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Ab 10. Dezember 2023: Mehr REX7-Züge zum Flughafen Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen erhöhen mit Wirksamkeit zum 10. Dezember 2023 die Anzahl der täglichen REX7-Züge, die zum Flughafen Wien-Schwechat führen. Laut Verkehrsverbund Ostregion werden die bisherigen Taktlücken am Vormittag geschlossen.  Im Gegensatz zu den Schnellbahn-Zügen der Linie S7 halten die Regional-Express-Verbindungen zwischen Wien-Rennweg und Flughafen Wien nicht in jeder Haltestelle, sondern lediglich in Kaiserebersdorf und Schwechat. Laut VOR sollen die REX7 ab 10. Dezember 2023 von Montag bis Freitag stündlich zwischen 4 Uhr 00 und 21 Uhr 00 verkehren. Zur Spitzenzeit halbstündlich. 

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Nationalrat: Gewessler hält Lobeshymne auf das Klimaticket

Aus der Sicht von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) soll das im Jahr 2021 geführte Klimaticket ein voller Erfolg sein. Euphorisch erklärte das Regierungsmitglied, dass ihre Erwartungen sogar übertroffen worden wären. Wie eben üblich, denn aus der Sicht dieses Ressorts sind ja sämtliche Projekte prinzipiell erfolreich.  Kein Wort verlor die österreichische Verkehrsministerin, die sich selbst als Klimaschutzministerin bezeichnet, darüber, dass nationale Verbindungen, die von privaten Unternehmern eigenwirtschaftlich erbracht wurden, eingestellt werden mussten, da diese mit der Netzkarte nicht mehr mithalten konnten. Ins Klimaticket wurden diese aber nicht aufgenommen, da man im grün geführten Ministerium dem Zug gegenüber Fernbus und Flugzeug Priorität einräumen will.   Zum Beispiel haben die nationalen Flixbusverbindungen ab Graz nach Salzburg und Linz sowie von Klagenfurt nach Wien das Klimaticket nicht überlebt. Diese wurden nach und nach unwirtschaftlich, so dass sich der Betreiber Blaguss Reisen dazu entschlossen hat diese einzustellen. Auch die vom Mitbewerber betriebenen Fernbuslinien von Graz nach Wien sowie Flughafen Wien sind kein Bestandteil des Klimatickets, da das Gewessler-Ministerium keine Fernbusverbindungen inkludiert haben will, sofern es eine Alternative auf dem Schienenweg gibt. Ob die Fahrzeit dadurch länger ist oder aber mit mehreren Umsteigen verbunden ist, spielt keine Rolle. Zug vor Bus und Flugzeug, lautet die Devise, die seit der Amtsübernahme von Leonore Gewessler vorgegeben wird.  Nicht alle Verkehre sind inkludiert  Es handelt sich übrigens nicht um die einzigen Verkehre, die nicht im Klimaticket inkludiert sind. Für Fluggäste des Wiener Flughafens ist durchaus ärgerlich, dass weder der City Airport Train noch die Vienna Airport Lines (betrieben

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ABTA tagte im Intercity-Hotel Graz

Vor wenigen Tagen hat die Austrian Business Travel Association eine Zusammenkunft im Intercity-Hotel Graz abgehalten. An dieser haben rund 30 auf Geschäftsreisen spezialisierte Personen teilgenommen. Als ersten Programmpunkt zog das Gastgeber-Team des IntercityHotel Graz – rund um General Manager Stefan Willensdorfer – eine kurze Zwischenbilanz seit der Eröffnung im November 2020, gab einen Einblick in die Vorzüge des Hauses – mit 229 Zimmern in drei Kategorien das größte Hotel in Graz – und lud zur gemeinsamen Hausführung. Weiters tauchte Daniel Miehahn, Business Development Manager bei HRS, mit den versammelten Gästen charmant in die weite Welt der Hotelbuchung ein, wies auf die erfreulichen und zweistelligen Ratensteigerungen im Zuge der post-pandemischen Erholungskurve hin und widmete sich sehr aufschlussreich den Stellschrauben „Digitale Transformation“, „Verantwortungsvolle Nachhaltigkeit“, „Zufriedenheit & Sicherheit der Reisenden“ sowie „Zusammenführung von Arbeit & Übernachtung“, aus HRS-Sicht die für die Betriebe aussichtsreichsten Hebel. Danach starteten Julia Kopac, Account Manager visum.at/CIBTvisas und Bestar Dauti, Branch Office Manager bei CIBT, in eine sehenswerte Doppelconférence rund um aktuelle Visum-Themen. Anhand der USA und China brachten die beiden viel Licht in die Komplexität aktueller Bestimmungen sowie Antrags-Abläufe und spielten einen Gesamtansatz von Visa-Kategorien, Vorlaufzeiten, Fingerabdrücken, Fotos, Fristen und Formularen durch. Dabei durften auch Konsulats-Kuriositäten aus der täglichen Praxis nicht fehlen. Wie sich der Flughafen Graz proaktiv mit den verschiedensten Zukunftsthemen auseinandersetzt, erläuterte in einer Abschluss-Präsentation dessen Geschäftsführer Wolfgang Grimus. Er berichtete dabei von der Potentialausschöpfung rund um die künftige Koralmbahn ebenso, wie über Überlegungen zur Flugstrecke Graz-Wien-Graz, eine weitere Service- und Angebotsoptimierung in der täglichen Fluggastbetreuung,

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Alpenverein gibt Tipps für sichere Skitouren

Der Winter rückt näher und mit ihm auch die ersten Touren im Schnee. Wie funktioniert gute Tourenplanung? Was ist und was kann Skitourenguru? Wie lässt sich das Lawinenrisiko minimieren und was ist zu tun, wenn doch etwas passiert? Der Alpenverein bietet Skitourengeher, Freerider und anderen Wintersportler alle Möglichkeiten, um sich rechtzeitig auf die Saison vorzubereiten. Unter anderem tourt er ab 23.11.2023 mit dem „Lawinenupdate“ durch Österreich, am 13.12. gibt es einen kostenlosen Livestream. Die Vortragsreihe soll sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittenen einen guten Start in den Tourenwinter ermöglichen.  „Ski- und Schneeschuhtouren bieten ein sportliches Naturerlebnis mit Suchtpotenzial. Es ist nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Die Risiken sollten sie dabei aber nie außer Acht lassen – daher ist es uns im Alpenverein ein großes Anliegen, die Grundlagen einer sicheren Tourenplanung zu vermitteln und die Sportler und Sportlerinnen im richtigen Umgang mit der Notfallausrüstung zu schulen“, erklärt Michael Larcher, Bergführer, Leiter der Bergsportabteilung im Alpenverein und Vortragender beim Lawinenupdate.   Larcher appelliert an jeder Tourengeher, sich vor der ersten Tour eingehend mit der Ausrüstung zu befassen: „Das bedeutet nicht nur, die Ski zum Service zu bringen und die Notfallausrüstung in den Rucksack zu packen, sondern schon vorab intensiv zu üben, um im Ernstfall sicher damit umgehen zu können.“ Auch bei der Tourenplanung und der Entscheidungsfindung im Gelände gibt es Methoden, die dabei helfen, das Risiko eines Lawinenunfalls zu minimieren.    Unterstützung bieten die Alpenvereinssektionen mit ihren Lawinenkursen vor Ort, die SicherAmBerg-Lehrvideos des Alpenvereins, sowie die Vorträge im Rahmen

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Kärnten: Urlaub am Bauernhof setzt auf Genuss-Ursprung

Die Mitgliedsbetriebe von Urlaub am Bauernhof in Kärnten setzen noch stärker auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Das neue Projekt „Genuss-Ursprung“ wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 15. November 2023 am Weingut Taggenbrunn offiziell aus der Taufe gehoben. Das stetig steigende Interesse an kulinarischen Genüssen im Urlaub eröffnet viele Möglichkeiten und neue Chancen auch für die bäuerlichen Vermietungsbetriebe. Naturnahe Produkte und damit im Einklang stehende Erlebnisse am Hof können so nachhaltig entwickelt und schon bestehende Angebote verbessert werden. Mit dem neuen Projekt „Genuss-Ursprung“ will Urlaub am Bauernhof Kärnten in den kommenden Jahren das Bewusstsein für Lebensmittel und Nachhaltigkeit stärken. Mit dieser Initiative und einem damit verbundenen Innvotationswettbewerb übernimmt der Landesverband Kärnten wieder einmal eine Vorreiterrolle in diesem bundesweiten Strategieprojekt, wie Obmann Günter Zeilinger bei der Präsentation im Rahmen der Jahreshauptversammlung betonte: „Die Mitgliedsbetriebe können unserem Markenkern als Botschafter der bäuerlichen Lebenswelten mit hochwertigen Produkten und nachhaltigen Ausrichtungen noch gezielter nachkommen“. Schon jetzt bieten rund 115 Betriebe kulinarische Produkte in unterschiedlichen Ausprägungen an. Zeilinger: „Das Projekt zielt darauf ab, dieses Potential zu steigern und sich noch stärker auf die Erlebniskomponente zu konzentrieren. Auch im Hinblick auf die steigende Zahl der Gäste, die nachhaltige Urlaubs- und Geschmackerlebnisse in allen Umfragen als buchungsrelevant einstufen.“

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Oktober 2023: Flughafen Wien mit 2.739.441 Passagieren

Im Oktober 2023 hatte der Flughafen-Wien-Konzern an seinen Standorten Wien, Malta und Kosice zusammengerechnet 3.551.738 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat legte man somit um 15,6 Prozent zu. Allerdings lag man um ein Prozent unter dem Aufkommen, das die Firmengruppe im Oktober 2019 hatte.  Auf den Flughafen Wien-Schwechat sind 2.739.441 Fluggäste entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 12 Prozent, jedoch 3,8 Prozent weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg in Wien im Vergleich zum Vorjahr auf 2.086.995 (+17,1%), die Zahl der Transferpassagiere ging um 2,0% auf 644.750 zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Oktober 2023 einen Anstieg auf 20.524 (+10,3% zu Oktober 2022). Die Fracht bewegt sich mit 21.704 Tonnen rund 18,5% unter dem Vorkrisenniveau (Oktober 2019).  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Oktober 2023 stieg nach Westeuropa auf 961.611 Passagiere (+13,8% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Oktober 2023 insgesamt 217.848 Passagiere (+7,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 41.924 Passagiere (-5,8%) und nach Afrika 34.608 (+18,9%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Oktober 2023 insgesamt 80.284 Passagiere (+3,9%) und in den Fernen Osten 48.280 Reisende (+83,2%).  Der Flughafen Malta erzielte im Oktober 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs beim Passagieraufkommen auf 771.253 Passagiere (+30,7%) und liegt damit bereits 9,6% über dem Vorkrisenniveau (2019). Der Flughafen Kosice legte auf 41.044 (+9,3%) Passagiere zu und liegt damit 14,7% über dem Wert vom Vorkrisenjahr 2019.  Für das Gesamtjahr 2023 rechnet die Flughafen Wien AG für den österreichischen Airport mit 28,5

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WKO-Studie: Skitourismus weiterhin beliebt

Skifahren und Wintersporturlaub erfreuen sich großer Beliebtheit: Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Wintersportnachfrage im Auftrag des Fachverbandes der Seilbahnen und der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die in der Vorwoche in Wien präsentiert wurde. Dafür hat die Manova GmbH rund 2.800 Personen zur aktuellen Stimmungslage inklusive Zukunftsausblick der Wintersportnachfrage befragt und die Ergebnisse analysiert. „Trotz fordernder Zeiten und Krisenjahren steht Österreich als Wintersportdestination bei in- und vor allem ausländischen Gästen hoch im Kurs – die Nachfrage nach Winterurlaub ist ungebrochen. Zugleich investieren die Unternehmen weiter intensiv in klimafreundliche Maßnahmen mit nachhaltigem Effekt“, zeigten sich Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, und Robert Seeber, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, durchaus optimistisch beim Blick auf die kommende Wintersaison. Seilbahnen bleiben auf Erfolgsspur: „Stark nachgefragt und klimafit – Österreich zeigt schon heute die Perspektiven des Skisports von morgen vor!“ Für Zuversicht in der Seilbahnbranche sorgen die aktuellen Zahlen. Demnach brachte schon die Wintersaison 2022/23 gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Plus: sowohl die Übernachtungen in den Bergregionen Österreichs (+24%) als auch die Ersteintritte (+15%) haben nach dem ersten Corona-Winter wieder deutlich angezogen. Damit liegen vor allem die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Durchschnitt der letzten drei Winter vor Corona wieder fast auf diesem Niveau. Dabei wäre das Ergebnis des vergangenen Winters wohl noch deutlich besser gewesen, wenn die Wetter- und Naturschneelage vorteilhafter gewesen wäre. Wintersport ist erfolgreiches Exportgut und bringt Milliarden für heimische Wirtschaft Auch für die kommende Saison sind die Aussichten für die Wintersportnachfrage erfreulich.

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