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Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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Ryanair fordert Ende der Luftverkehrsteuer für massive Expansion in Deutschland

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, nach eigenen Angaben die größte Europas, plant eine deutliche Ausweitung ihres Geschäfts in Deutschland. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, sein jährliches Passagieraufkommen im Land auf 34 Millionen Fluggäste mehr als zu verdoppeln. Voraussetzung für diese Expansion, die auch Investitionen von drei Milliarden US-Dollar in neue Flugzeuge, die Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen und die Eröffnung neuer Strecken beinhaltet, ist die vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer durch die neue Bundesregierung sowie eine Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren. Ryanair argumentiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich einen der schwächsten Luftverkehrsmärkte aufweise und lediglich 80 Prozent des Vorkrisenniveaus erreiche. Als Hauptursache hierfür nennt die Fluggesellschaft die überhöhten Zugangskosten, bestehend aus Steuern, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren sowie hohen Flughafengebühren. Während Ryanair die Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrsteuer durch die aktuelle Regierung als einen Schritt in die richtige Richtung begrüßt, betont sie, dass dies nicht ausreicht, um den Abwärtstrend des deutschen Luftverkehrsmarktes aufzuhalten. Deutschland bleibe im europäischen Vergleich weiterhin zu teuer, insbesondere im Hinblick auf andere EU-Länder, die ihre Zugangskosten durch Steuerabschaffungen weiter senkten. Eddie Wilson von Ryanair forderte die Bundesregierung auf, die seiner Ansicht nach schädliche Luftverkehrsteuer abzuschaffen und die Flugsicherungs- sowie Sicherheitsgebühren mindestens zu halbieren, um eine nachhaltige Erholung des deutschen Luftverkehrs und der Gesamtwirtschaft zu ermöglichen. Er verwies auf Beispiele anderer europäischer Länder, die durch die Abschaffung von Luftverkehrsteuern gezielt Investitionen von Fluggesellschaften anziehen konnten. Sollte die Bundesregierung die geforderten Maßnahmen umsetzen, sei Ryanair bereit, den bereits vorgelegten Wachstumsplan zu realisieren und einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung Deutschlands in den

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Vinci Airports verzeichnet deutliches Passagierwachstum im ersten Quartal 2025

Der Flughafenbetreiber Vinci Airports hat für das erste Quartal 2025 ein Passagieraufkommen von insgesamt 73 Millionen Fluggästen gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Unternehmen bekanntgab. Haupttreiber für dieses Wachstum war die stark gestiegene Nachfrage nach Flugreisen nach Asien, insbesondere nach China. So übertraf der Flugverkehr von und nach China im Januar 2025 das Niveau des Vergleichsmonats im Vor-Corona-Jahr 2019 um 25 Prozent. Auch die europäischen Flughäfen im Vinci-Netzwerk trugen maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei. Hier profitierten insbesondere die Airports in Budapest, Porto, Faro und Nantes von einem erweiterten Flugangebot der Billigfluggesellschaften Easyjet, Ryanair und Wizz Air. Zudem verzeichneten die Flughäfen Edinburgh und London-Gatwick einen Zuwachs des Passagieraufkommens, vor allem auf Verbindungen nach Südeuropa. In den lateinamerikanischen Märkten Chile und Mexiko wurde das Wachstum laut Vinci Airports primär durch Kapazitätserhöhungen von Low-Cost-Airlines stimuliert. Diese Entwicklung deutet auf eine anhaltende Erholung des internationalen Flugverkehrs hin, wobei insbesondere die Nachfrage nach interkontinentalen Reisen und das Angebot von Billigfluggesellschaften eine wichtige Rolle spielen. Die Zahlen von Vinci Airports spiegeln einen globalen Trend wider, bei dem viele Flughäfen nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre wieder steigende Passagierzahlen verzeichnen. Die Erholung des asiatischen Marktes, insbesondere der Verkehr mit China, erweist sich dabei als ein wesentlicher Faktor für das Wachstum vieler internationaler Flughafenbetreiber.

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Ryanair-Flüge neu über Expedia buchbar

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die sich selbst als Europas Fluggesellschaft Nummer eins bezeichnet, hat eine Partnerschaft mit dem globalen Reise-Technologieunternehmen Expedia bekanntgegeben. Ab sofort können Kunden von Expedia die günstigen Flüge von Ryanair zu über 230 Zielen buchen. Diese Kooperation soll den Expedia-Nutzern eine grössere Auswahl und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis für Reisen innerhalb Europas bieten. Ein wesentlicher Vorteil dieser Partnerschaft liegt darin, dass Expedia-Kunden bei der Buchung von Ryanair-Flügen ihre korrekten Kontakt- und Zahlungsinformationen direkt an Ryanair übermitteln können. Dies ermöglicht ihnen den direkten Zugang zu ihrem „myRyanair“-Konto und den Erhalt wichtiger Fluginformationen unmittelbar von der Fluggesellschaft. Der Verifizierungsprozess, der für Kunden nicht autorisierter Online-Reisebüros weiterhin notwendig ist, entfällt somit. Ryanair hatte in der Vergangenheit wiederholt vor den Praktiken unautorisierter Buchungsplattformen gewarnt. Dara Brady, Marketingchef von Ryanair, äusserte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit Expedia, die volle Preistransparenz und direkten Buchungszugang für die Kunden gewährleiste. Greg Schulze, Handelsvorstand der Expedia Group, betonte, dass die Partnerschaft einen wichtigen Schritt zur Erweiterung der Reiseoptionen für ihre Kunden darstelle. Die Integration des umfangreichen Streckennetzes von Ryanair, einschliesslich einzigartiger Verbindungen in ganz Europa, biete den Kunden in den USA und Europa eine grössere Auswahl und einen Mehrwert für ihre Reisepläne.

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Ryanair fordert Schutz vor Überteuerung durch eDreams

Die Fluggesellschaft Ryanair hat den spanischen Minister für Verbraucherschutz, Pablo Bustinduy, und die Verbraucherorganisation FACUA aufgefordert, gegen die Praktiken des Online-Reisebüros eDreams vorzugehen. Ryanair wirft eDreams vor, Konsumenten durch überhöhte Preise für Flugtickets und zusätzliche Gebühren zu schädigen. Im vergangenen Jahr seien tausende Beschwerden von Kunden eingegangen, die über eDreams Ryanair-Flüge zu Preisen erworben hätten, die über den tatsächlichen Kosten lagen. Ryanair betont, dass eDreams keine Autorisierung habe, ihre Flüge zu verkaufen. Dennoch greife das Online-Reisebüro auf Inhalte der Ryanair-Webseite zu, erhöhe die Preise und verwende dabei gefälschte E-Mail-Adressen und falsche Zahlungsinformationen, um die tatsächlichen Buchungsdetails zu verschleiern. Dies führe dazu, dass Kunden oft keinen direkten Zugriff auf ihre Buchungen bei Ryanair hätten oder wichtige Fluginformationen nicht erhielten. Ryanair hat eine Sammlung von Kundenbeschwerden veröffentlicht, um die Problematik zu verdeutlichen. Die irische Fluggesellschaft fordert Minister Bustinduy und FACUA auf, umgehend Massnahmen zu ergreifen, um spanische Verbraucher vor diesen Praktiken zu schützen. Ryanair schlägt vor, den Verkauf von Flugtickets durch nicht autorisierte Online-Reisebüros ohne die Zustimmung der jeweiligen Fluggesellschaften zu untersagen. Fluggesellschaften könnten mit Online-Reisebüros unter transparenten Bedingungen zusammenarbeiten, wie es Ryanair bereits mit einigen Partnern praktiziere. Die Weigerung von eDreams, solchen transparenten Bedingungen zuzustimmen, und die vermeintliche Untätigkeit der Behörden werfen für Ryanair Fragen auf.

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Rechtsstreit zwischen Ryanair und italienischer Luftfahrtbehörde eskaliert

Ein heftiger Streit zwischen der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair und der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC ist in einen handfesten Rechtsstreit gemündet. Wie die italienische Tageszeitung Corriere della Sera berichtete, hat Ryanair unter der Führung ihres streitbaren Geschäftsführers Michael O’Leary eine Verleumdungsklage in Höhe von einer Million Euro gegen die von Pierluigi Di Palma geleitete ENAC eingereicht. Zuvor hatte bereits die ENAC selbst Klage gegen O’Leary und Ryanair wegen angeblicher Verleumdung eingereicht und einen Schadenersatz von 160.000 Euro gefordert. Die juristische Auseinandersetzung ist die Eskalation eines Konflikts, der seinen Ursprung in den stark gestiegenen Flugticketpreisen in Italien im Sommer 2023 hat. Der Disput entzündete sich, als bekannt wurde, dass die Flugpreise in Italien während der Hauptreisezeit des Sommers 2023 um nahezu 50 Prozent in die Höhe geschnellt waren, obwohl die Treibstoffkosten im gleichen Zeitraum um etwa 45 Prozent gesunken waren. Diese Preisentwicklung rief die italienische Preisaufsichtsbehörde auf den Plan, die daraufhin die grossen Fluggesellschaften zu einer Stellungnahme aufforderte. Im August 2023 reagierte die italienische Regierung schliesslich mit einem Dekret, das Preisobergrenzen für Flugstrecken von und nach den Inseln Sizilien und Sardinien festlegte. Ryanair-Chef Michael O’Leary reagierte äusserst verärgert auf diesen staatlichen Eingriff in die Preisgestaltung. Er bezeichnete das Dekret öffentlich als „Unsinn“ und die Verantwortlichen der ENAC als „Clowns“. Zudem argumentierte er, dass die Preisbegrenzung gegen geltendes EU-Recht verstosse und letztlich nicht durchsetzbar sei. O’Leary betonte damals, dass europäische Regeln vorschrieben, dass die Preise durch den Markt bestimmt würden und staatliche Interventionen unzulässig seien. Nachdem eine aussergerichtliche Einigung scheiterte, reichten die ENAC und

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Ryanair kritisiert inflexibles Nachtflugverbot in Berlin als kontraproduktiv

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat erneut den Leiter der Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB), Carsten Diekmann, aufgefordert, das ihrer Ansicht nach unangemessen strenge Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) dringend zu überprüfen und flexibler zu handhaben. Die Fluglinie argumentiert, dass die derzeitige Praxis, Flugzeuge, die nur wenige Minuten nach Beginn der Nachtruhe landen würden, umzuleiten, zu einer höheren Lärmbelästigung führe, als eine tolerantere Regelung. Ryanair betont, dass Fluggesellschaften erhebliche Investitionen in leisere und effizientere Flugzeuge tätigen, wie beispielsweise die Boeing 737 MAX, die von Ryanair als „Gamechanger“-Flotte bezeichnet wird und den Lärmpegel um bis zu 40 Prozent reduziert. Trotz des Einsatzes dieser modernen Maschinen würden diese jedoch regelmäßig aufgrund des rigiden Nachtflugverbots umgeleitet. Dies konterkariere den positiven Effekt der leiseren Flugzeuge, da die Umleitungen zusätzlichen Lärm verursachten und somit dem eigentlichen Ziel des Nachtflugverbots – der Lärmreduzierung – zuwiderliefen. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, kritisierte, dass das strenge Nachtflugverbot in Berlin eine gegenteilige Wirkung habe und durch unnötige Umleitungen die Lärmbelastung um das Dreifache erhöhe. Er forderte Carsten Diekmann und die LuBB auf, einen vernünftigeren Ansatz zu verfolgen, der sowohl dem Lärmschutz als auch den Interessen der Passagiere gerecht werde. Bereits in der Vergangenheit hatte Ryanair das Nachtflugverbot am BER wiederholt kritisiert und dessen Auswirkungen auf die Pünktlichkeit und Effizienz des Flugbetriebs bemängelt. Auch eine Studie des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) hatte kürzlich die Wettbewerbsnachteile des Berliner Nachtflugverbots für die Region betont.

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Ryanairs Flüge nach Dakhla: Zwischen Tourismusförderung und völkerrechtlichen Bedenken

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Januar 2025 neue Flugverbindungen von Madrid und Lanzarote nach Dakhla aufgenommen, einer Stadt in der Westsahara. Diese Entscheidung hat eine Debatte über die politischen und rechtlichen Implikationen solcher Flüge in ein Gebiet entfacht, dessen Status international umstritten ist. Die Westsahara, ein Gebiet im Nordwesten Afrikas, war bis 1975 eine spanische Kolonie. Nach dem Rückzug Spaniens beanspruchte Marokko das Territorium für sich, was zu einem anhaltenden Konflikt mit der Frente Polisario führte, einer Befreiungsbewegung, die die Unabhängigkeit der Region anstrebt. Trotz eines von den Vereinten Nationen 1991 vermittelten Waffenstillstands bleibt der Status der Westsahara ungeklärt, und die Region wird von der UNO als „nicht-selbstverwaltetes Gebiet“ eingestuft. Ryanairs Expansion nach Dakhla Im November 2024 kündigte Ryanair-CEO Eddie Wilson die Aufnahme von Dakhla als dreizehntes Ziel im marokkanischen Streckennetz der Airline an. Wilson betonte dabei die Investition in das Königreich Marokko und die Unterstützung durch die marokkanische Regierung. Diese Flüge wurden als Beitrag zur Förderung des Tourismus und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region dargestellt. Die Frente Polisario kritisierte die Aufnahme der Flüge nach Dakhla scharf und bezeichnete sie als Verstoß gegen internationales Recht. Ein Sprecher der Bewegung betonte, dass europäische Fluggesellschaften nicht die notwendigen Verkehrsrechte für solche Verbindungen besitzen und daher illegal operieren. Die Polisario drohte mit rechtlichen Schritten gegen Fluggesellschaften, die Flüge nach Dakhla durchführen. Position der Europäischen Union Die Europäische Kommission stellte im Dezember 2024 klar, dass das Euro-Mediterrane Luftfahrtabkommen zwischen der EU und Marokko nicht für die Westsahara gilt. Diese Position basiert auf einem

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FMO verzeichnet Passagierwachstum, sieht aber Herausforderungen

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 124.000 Fluggäste abgefertigt. Dieses Wachstum folgt auf ein erfolgreiches Jahr 2024, in dem der FMO mit 1,28 Millionen Fluggästen und einer Wachstumsrate von 30 Prozent den höchsten Zuwachs aller deutschen Flughäfen verzeichnete. Der FMO profitierte in den Wintermonaten insbesondere von neuen Verbindungen der Sundair zu den Kanarischen Inseln und erweiterten Streckenangeboten der Ryanair nach Alicante und Mallorca. Zudem wurden im März rund 7.000 Passagiere abgefertigt, die aufgrund von Streiks an anderen Flughäfen umgeleitet wurden. Für die kommenden Monate sieht der FMO jedoch ein herausforderndes Geschäftsumfeld. Die Streichung der Frankfurt-Strecke durch Lufthansa, die schwache Wirtschaftslage in Deutschland, der rückläufige Geschäftsreiseverkehr und die Verschiebungen von Ferienzeiten stellen zusätzliche Hürden dar. In Verbindung mit den hohen Standortkosten in Deutschland erwartet der FMO ungünstigere Rahmenbedingungen, die den positiven Trend der letzten Monate beeinträchtigen könnten.

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Ryanair fordert umfassende Senkung der Luftverkehrssteuer

Ryanair übt Druck auf die deutsche Regierung aus, die Luftverkehrssteuer vollständig abzuschaffen und die Flugsicherungs- sowie Sicherheitsgebühren deutlich zu senken. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß die hohen Kosten den deutschen Luftverkehr im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich benachteiligen. Laut Ryanair liegt der deutsche Luftverkehr derzeit 20 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, während andere EU-Staaten bereits wieder ein vollständiges Wachstum verzeichnen. Die Fluggesellschaft führt dies auf die hohen Steuern und Gebühren in Deutschland zurück, die seit der Covid-Krise deutlich gestiegen sind. Ryanair fordert daher eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer und eine Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs wiederherzustellen. Andreas Gruber von Ryanair betont, daß eine Senkung der Kosten nicht nur den Luftverkehr, sondern auch die Tourismusbranche ankurbeln würde. Er fordert die Regierung auf, entschlossen zu handeln, um Deutschland wieder attraktiver für Fluggesellschaften und Reisende zu machen.

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