Ryanair

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Ryanair kündigt Dubrovnik-Flüge ab Deutschland an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im kroatischen Dubrovnik künftig eine Sommerbasis betreiben. In diesem Zusammenhang kündigt man auch einige neue Routen nach Deutschland an. Nach Berlin, Weeze, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden soll im Sommer 2024 je zweimal wöchentlich geflogen werden. Die Aufnahmen erfolgen ab April 2024 schrittweise. „Wir sind sehr erfreut, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser neuen Strecken nach Dubrovnik und Sarajevo in unseren Sommerflugplan 2024 noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten. Wir freuen uns darauf, unsere Kunden im nächsten Sommer an Bord unserer Flüge von und nach Deutschland begrüßen zu dürfen, denn Ryanair bietet weiterhin mehr Verbindungen und günstigere Preise als jede andere Fluggesellschaft in Europa“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair. Die neue Basis wird von der polnischen Tochtergesellschaft Buzz betrieben. Die Konzernschwester Lauda Europe betreibt jene in Zadar und Zagreb.

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Ryanair erteilt Frankfurt/Main eine Absage

Vor einiger Zeit hat sich die Billigfluggesellschaft Ryanair lautstark vom Flughafen Frankfurt am Main zurückgezogen und die örtlich unterhaltene Basis dicht gemacht. Firmenchef Eddie Wilson sieht auch mit der Eröffnung des Terminals 3 keine rasche Rückkehr in Aussicht. Im Gespräch mit der „Frankfurter Rundschau“ nennt er verschiedene Gründe dafür. Maßgeblich soll aber sein, dass Deutschland derzeit „ganz am unteren Ende“ der Liste der Prioritäten stehen soll. Dies soll unter anderem mit hohen Kosten und der politisch luftfahrtfeindlichen Stimmung zusammenhängen. In Frankfurt-Hahn hingegen kann sich Wilson einen sanften Ausbau des Angebots vorstellen.

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Bosnien: Ryanair kündigt Sarajevo-London (Stansted) an

Die Fluggesellschaften Ryanair, Wizz Air und Sunexpress haben in Sarajevo den Zuschlag für Subventionen bekommen. Der zuerst genannte Carrier hat nun die Aufnahme der ersten Route angekündigt. Ryanair beabsichtigt ab 2. April 2024 vorerst dreimal wöchentlich ab London-Stansted Kurs auf die Stadt in Bosnien-Herzegowina zu nehmen. Es ist damit zu rechnen, dass in Kürze weitere Routen angekündigt werden, denn gemeinsam mit Wizz Air und Sunexpress hat man sich im Rahmen einer Ausschreibung für Subventionen durchsetzen können.

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EuGH: Ryanair muss in Kärnten Subventionen zurückbezahlen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in der Vergangenheit hohe Subventionen in Kärnten erhalten. Diese müssen zurückbezahlt werden, denn in der Vorwoche hat der Europäische Gerichtshof das letzte mögliche Rechtsmittel abgewiesen. Es liegt schon sehr lange zurück, denn Anfang der 2000er Jahre lockte die damalige Landesregierung einige Fluggesellschaften mit Hilfe von Subventionen an. Damit war man auf den ersten Blick auch erfolgreich, denn der Airport hatte so viele Passagiere wie noch nie. Sonderlich nachhaltig war die Praxis aber nicht, denn die Carrier zogen sich mit dem Auslaufen der Förderungen wieder zurück. Sowohl Air Berlin als auch Ryanair kündigten diesen Schritt gar öffentlich an. Frei nach dem Motto: Entweder es fließt weiterhin Geld oder aber man macht die Fliege. Letzteres ist dann auch eingetreten. Jahre später wurde festgesellt, dass die an Ryanair, Hapag-Lloyd Express (spätere Tuifly) und Air Berlin ausbezahlten Subventionen rechtswidrig waren. Im Jahr 2016 ordnete die EU-Kommission die Rückzahlung der Beihilfen an. Dagegen sind die betroffenen Fluggesellschaften vor Gericht gezogen. Zuletzt ging es bei Tuifly um 10,7 Millionen Euro und bei Ryanair um zwei Millionen Euro. Die Forderungen gegen Air Berlin wurden aus wirtschaftlichen Gründen wegen dem Konkurs nicht weiterverfolgt. Während schon vor einigen Monaten Tuifly vor dem EuGH gescheitert ist, traf es in der Vorwoche auch Ryanair. Nach jahrelangem Prozessieren bestätigte der Europäische Gerichtshof, dass die Förderungen illegal waren und die öffentliche Hand diese zurückfordern muss. Weitere Rechtsmittel stehen den betroffenen Carriern nicht mehr zur Verfügung. Die Kärntner Landesregierung hat die Mittel, die Tuifly zuzüglich Zinsen zurückbezahlen muss, bereits im

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Marokko: Ryanair will Inlandsflüge durchführen

Der Billigflieger Ryanair prüft derzeit den Einstieg ins Inlandsgeschäft in Marokko. Dazu hat man bereits Genehmigungen beantragt. Offen ist noch, ob man als ausländischer Carrier durchführen darf oder aber einen lokalen Ableger gründen wird. Lokale Medien berichten, dass Ryanair für den Sommerflugplan 2024 die Bewilligung für die Durchführung von Inlandsflügen in Marokko beantragt hat. Hierfür benötigt man eine Sondergenehmigung, da man über kein lokales AOC verfügt. Sollte man die Ausnahmegenehmigung nicht bekommen, müsste man einen Ableger mit Sitz in Marokko gründen. Derzeit unterhält Ryanair drei Bases in diesem Land. Mit zwei Maschinen in Agadir, drei in Fez und sieben in Marrakesch werden zahlreiche internationale Routen bedient.

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EuGH bestätigt Staatshilfen für Air France und SAS

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Bewilligungen der Staatshilfen, die im Jahr 2020 von Frankreich und Schweden gewährt wurden, rechtmäßig waren. Geklagt hatte die Billigfluggesellschaft Ryanair. Es ging um die von der EU-Kommission erteilten Freigaben der Unterstützungsmaßnahmen, die Air France-KLM von der französischen und SAS von der schwedischen Regierung gewährt wurden. Gegen diese zog Ryanair vor Gericht. Vor dem EuGH wurde ein Berufungsverfahren verhandelt, denn das EU-Gericht entschied in erster Instanz zu Ungunsten des Billigfliegers. Nebst staatlich garantierten Darlehen stundete die französische Regierung der Fluggesellschaft Air France auch die Entrichtung von Ticketsteuern. Ryanair klagte gegen so ziemlich jede Staatshilfe, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde. In den meisten Fällen unterlag man in erster Instanz. Im Fall der Lufthansa erklärte das EU-Gericht die Freigabe für rechtswidrig, wobei ein Berufungsverfahren vor dem EuGH anhängig ist. Bezüglich SAS und Air France hat Ryanair nun keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung. Eine höhere Instanz als der Europäische Gerichtshof ist in der EU nicht vorhanden. Damit sind die Genehmigungen der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie den beiden genannten Fluggesellschaften gewährt wurden, endgültig rechtskräftig.

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Mangels Nachfrage: Ryanair und Wizz Air sind aus Akaba raus

Mittlerweile haben sowohl Ryanair als auch Wizz Air ihr Flugangebot nach Akaba (Jordanien) vollständig ausgesetzt. Die Buchungszahlen sind aufgrund des Krieges in Israel so stark eingebrochen, dass mangels Nachfrage keine Flüge mehr durchgeführt werden. Der Flughafen von Akaba befindet sich in Sichtnähe des israelischen Airports Eilat-Ramon, jedoch auf der jordanischen Seite der Grenze. Die Städte Akaba und Eilat sowie das heruntergekommene Dorf Taba teilen sich gemeinsam den Golf von Akaba. Der Krieg in Israel führte dazu, dass Urlaube in dieser Region – auch in Jordanien und Ägypten – so ganz und gar nicht mehr gefragt sind. Zu groß ist die Sorge von potentiellen Urlaubern, dass sich der Krieg rasch auch auf die Grenzregionen in die Nachbarstaaten ausweiten könnte. Ryanair zog bereits am 11. November 2023 die Notbremse und hat mangels Nachfrage alle Akaba-Flüge gestrichen. Zuvor versuchte man die Route über besonders niedrige Ticketpreise aufrechtzuerhalten, jedoch half auch das nicht. Wizz Air zog wenige Tage später nach und strich nicht nur bestehende Aqaba-Routen, sondern auch angekündigte Neuaufnahmen. Punktuell hat man lediglich die Planungen verändert, denn Wizz Air Abu Dhabi nimmt stattdessen Kurs auf die Hauptstadt Amman. Ganz abschreiben wollen weder Ryanair noch Wizz Air die aktuelle Wintersaison. Vorläufig gelten die Akaba-Streichungen nur für einige Wochen. Beispielsweise beabsichtigt der zuerst genannte Carrier wieder ab dem 4. Jänner 2024 zu fliegen. Es gilt aber abzuwarten wie sich die Situation in dieser Region der Welt entwickelt. Ob es dann tatsächlich zu einer Reaktivierung kommt, hängt primär von den Buchungszahlen ab. Wenn so gut wie

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Michael O’Leary findet Kartellverfahren in Italien „lächerlich“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Italien seit einigen Monaten Ärger mit dem Bundeskartellamt am Hals. Der Carrier hat in diesem Staat einen Marktanteil von 40 Prozent und ist damit der mit Abstand größte Anbieter. Michael O’Leary hingegen will mit den Wettbewerbshütern eher nicht kooperieren. Die italienischen Behörden nehmen die in diesem Jahr bei vielen Anbietern stark gestiegenen Ticketpreise unter die Lupe und haben gar in Aussicht gestellt, dass es zu regulatorischen Eingriffen kommen könnte. Neben Ryanair sind auch zahlreiche andere Airlines von Verfahren betroffen. Der irische Billigflieger pocht auf die freie Gestaltung der Ticketpreise, die unter anderem in einer EU-Verordnung verankert sind. Auch der Algorithmus, mit dem das Verkaufssystem des Lowcosters die Preise bildet, soll in Italien unter die Lupe genommen werden. Genau das will Michael O’Leary aber nicht offenlegen und bezeichnet gar das ganze Prüfverfahren als “lächerlich”. Während einer in Lissabon abgehaltenen Veranstaltung meinte er gar, dass in Italien eine “Bande von Populisten ab Werk” wären.

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Lotsenstreik: Ryanair kritisiert französisches Mindestdienstegesetz scharf

Ein neuerlicher Fluglotsenstreik in Frankreich wirbelt neuerlich die Flugpläne in ganz Europa durcheinander. Der Billigflieger Ryanair ist darüber verärgert, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs unter die Mindestdienstegesetze fallen, während Überflüge fast vollständig ausfallen müssen. Aufgrund der geografischen Lage des Staats gibt es besonders viele Flüge, die den Luftraum von Frankreich nutzen müssen, jedoch dort weder starten noch landen. Diese sind vom französischen Mindestdienstegesetz, das auch während Streiks ein Mindestmaß sicherstellen soll, nicht umfasst. Konkret bedeutet das, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs bevorzugt werden, denn hier achtet der Regulator darauf, dass trotz des Lotsenstreiks ein gewisses Mindestmaß an Konnektivität aufrecht erhalten werden muss. Das gilt aber nicht für Verbindungen, die lediglich den französischen Luftraum nutzen. Genau hier setzt die Kritik von Ryanair ein. Dazu ein Sprecher: “Es ist völlig inakzeptabel, dass es in diesem Jahr 65 Streiktage der Flugsicherung gab (dreizehnmal mehr als im gesamten Jahr 2022), die zur kurzfristigen Annullierung von Tausenden von Flügen führten und die Reisepläne der EU-Fluggäste auf unfaire Weise durchkreuzten. Trotz wiederholter Aufforderungen an Ursula von der Leyen, Fluggäste und Überflüge während dieser Streiks der Flugsicherung zu schützen, hat sie keinerlei Maßnahmen ergriffen, um dies zu erreichen. Infolgedessen werden noch mehr Fluggäste aufgrund des französischen Flugsicherungsstreiks am Montag, den 20. November, ihre Flüge kurzfristig annulliert bekommen, obwohl sie nicht einmal nach/von Frankreich fliegen. Der Grund dafür ist, dass Frankreich auf unfaire Weise die Mindestdienstgesetze anwendet, um französische Flüge zu schützen, während es Überflüge aus Deutschland, Spanien, Italien, Irland und dem Vereinigten Königreich zur Annullierung

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Münster: Ryanair-Jet musste mit defekten Klappen landen

Am Samstag, den 12. November 2023 wurde am Flughafen Münster/Osnabrück eine Notfallübung durchgeführt. Nur einen Tag später hieß es für die Einsatzkräfte dann „dies ist keine Übung“, denn eine Boeing 737 der Ryanair Group landete mit einem technischen Defekt. Eigentlich sollte es am 13. November 2023 von Palma de Mallorca nach Dortmund gehen. Während dem Flug haben die Piloten aber ein Problem im Bereich der Landeklappen festgestellt. Da die Piste am FMO länger ist, hat man sich entschieden hier zu landen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Feuerwehr war aber gefragt, denn der Mittelstreckenjet musste mit höherer Geschwindigkeit als sonst üblich landen. Dadurch wurden die Bremsen stark beansprucht. Vorsorglich wurden diese dann von den Florianis gekühlt. Ansonsten wurden die Einsatzkräfte, die nur einen Tag zuvor umfangreich den Ernstfall trainiert hatten, nicht benötigt.

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