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Ab Sofia: SkyUp fliegt mit Boeing 737-800 für Wizz Air

Der Billigflieger Wizz Air hat eine Boeing 738-800 der ukrainischen Fluggesellschaft SkyUp Airlines ins Wetlease genommen. Die Maschine ist in Sofia stationiert und kommt von dort aus auf diversen Routen, unter anderem auch nach Dortmund, Memmingen und Genf zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com ist die UR-SQO seit 30. Juni 2022 im Auftrag von Wizz Air im Einsatz. Die Zusammenarbeit soll für mehrere Monate vereinbart worden sein, wobei sich der Auftraggeber nicht zur genauen Dauer äußern wollte. SkyUp Airlines kann aufgrund des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine das eigene Streckennetz nicht bedienen. Man konnte Wetlease-Aufträge verschiedener Airlines, darunter unter anderem Corendon, Smartwings und Wizz Air an Land ziehen und kann sich so trotz widrigster Umstände in der Luft halten. Wizz Air ist ein reiner Airbus-Operator, so dass die von SkyUp angemietete Boeing 737-800 ein Unikum in der Flotte ist. Die für den ungarischen Lowcoster eingesetzte UR-SQO ist derzeit 9,6 Jahre alt.

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Ab Bratislava und Prag: SkyUp für Smartwings im Einsatz

Die Fluggesellschaft Smartwings setzt seit Anfang Juli 2022 eine vom ukrainischen Lowcoster SkyUp betriebene Boeing 737-800 im Wetlease ein. Die UR-SQG kam bislang ab Prag zum Einsatz. Seit dem Wochenende bedient diese Maschine auch zahlreiche Ferienstrecken ab Bratislava. Das eingesetzte Flugzeug wurde ursprünglich im Jahr 1999 an China Southwest Airlines ausgeliefert. SkyUp Airlines fliegt mit dieser Maschine seit 3. Juni 2022 im Auftrag von Smartwings. Die UR-SQG trägt daher eine Hybrid-Livery: Auf dem Leitwerk, den Winglets und den Triebwerken ist das Design des ukrainischen Carriers zu sehen. Auf dem Rumpf wurde der Smartwings-Schriftzug aufgeklebt. Skyexpress mit Ex-Aeroflot-A320 in Full White unterwegs Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat mit der SX-VSL einen weiteren Airbus A320 eingeflottet. Dieser wurde ursprünglich im Jahr 2011 an Aeroflot ausgeliefert und Anfang dieses Jahres an den Leasinggeber zurückgegeben. Beim griechischen Carrier wurde dieser Airbus A320, der weiterhin komplett in weiß erscheint, im April 2022 in die Flotte aufgenommen. Bislang trägt der rund elf Jahre alte Mittelstreckenjet nicht die übliche Livery von Skyexpress. Ob diese nachträglich angebracht werden soll, ist noch offen.

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Air Baltic und Corendon nehmen Ukraine International bzw. SkyUp unter Vertrag

Die Fluggesellschaften Ukraine International Airlines und SkyUp konnten kurzfristig Wetlease-Aufträge an Land ziehen. Der erstgenannte Carrier wird ab 1. Mai 2022 mit einer Boeing 737-900ER für Air Baltic fliegen. In einer Aussendung schreibt das lettische Luftfahrtunternehmen, dass der Mittelstreckenjet “kurzfristig Flüge im Air-Baltic-Netz durchführen” wird. Die genauen Strecken hat das Unternehmen noch nicht kommuniziert. Firmenchef Martin Gauss: „Ukraine International Airlines ist ein zuverlässiger und langjähriger Partner von Air Baltic. Für die ukrainische Bevölkerung und ihre nationale Fluggesellschaft sind die Zeiten jetzt sehr schwierig. Durch das vorübergehende Wet-Leasing ihrer Flugzeuge bieten wir auch den Mitarbeitern von Ukraine International Airlines kurzfristige Arbeit.“ Air Baltic hat sich eigenen Angaben aufgrund der Auswirkungen der globalen Lieferkettenprobleme für ein kurzfristiges Wet-Leasing zusätzlicher Flugzeuge entschieden. Diese Entscheidung ermöglicht es dem Unternehmen, seinen geplanten Flugplan einzuhalten. so das Unternehmen. Allerdings könnte dahinter auch stecken, dass man selbst mit zahlreichen Flugzeugen im Wetlease für SAS, Eurowings und in Kürze auch Eurowings Discover fliegt. Da Air Baltic den eigenen Flugplan stark ausgebaut hat, ist anzunehmen, dass man diesen ohne Fremdgerät nicht durchführen könnte Für Ukraine International kommentiert Sergey Fomenko, Vice President Commerce wie folgt: „Wir möchten unserem sehr guten Partner und Freund Air Baltic dafür danken, dass er Ukraine International Airlines als Kapazitätsanbieter auf ACMI-Basis für sein Netzwerk ausgewählt hat. Gerade jetzt, wo UIA vorübergehend keine Flüge von und nach der Ukraine durchführen kann, ist ein solcher Akt der internationalen Luftfahrtkooperation sehr symbolisch und wichtig. UIA ist als IOSA-zertifizierte Fluggesellschaft bereit, hochwertige Dienstleistungen auf den Strecken von Air Baltic

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Ukraine-Krieg: Niemand weiß wie es mit der Luftfahrt weitergeht

Der Krieg in der Ukraine hat die dortige Luftfahrt so schwer getroffen, dass niemand weiß wie es weitergehen wird. Für die Branche besonders problematisch ist, dass die Russische Armee gezielt Zivilflughäfen beschädigt bzw. zerstört. Es ist unvorhersehbar wann die Ukraine wieder an den Flugverkehr angeschlossen werden kann. Piotr Ikanowicz, Finanzchef von Ukraine International Airlines, erklärte im Rahmen einer Rede während einer Luftfahrtkonferenz im rumänischen Cluj unter anderem, dass auch der Zustand jener Flottenmitglieder, die man nicht rechtzeitig außer Landes bringen konnte, völlig unklar ist. Man weiß schlichtweg nicht, ob die Flugzeuge noch heil sind oder ob sie das am Ende des Krieges noch sein werden. Noch schlimmer findet der Manager aber das Leid, das die Zivilbevölkerung erleiden muss. Tagtäglich ist diese Lebensgefahr ausgesetzt und es mangelt aufgrund des Krieges an den einfachsten alltäglichen Gütern. Daher ist die Bevölkerung für jede Unterstützung, die von Menschen aus anderen Staaten gestiftet wird, dankbar. Probleme haben mit Corona angefangen Für ukrainische Fluggesellschaften hätten die Probleme aber bereits lange vor dem kriegerischen Überfall seitens der Russischen Föderation begonnen. Die Corona-Pandemie habe den Carriern und Flughäfen finanziell stark zugesetzt und davon habe man sich selbstredend noch nicht erholen können. Kaum war ein bisschen Aufwind spürbar zogen Leasinggeber ihre Maschinen zunehmend ab, denn diese waren in Angst um ihr Eigentum. In diesem Zusammenhang kritisierte Piotr Ikanowicz das Verhalten Russlands scharf: Sowohl in der Ukraine als auch in Russland wäre der Großteil der Flugzeuge geleast. Die Russen würden die Lessoren regelrecht enteignen, denn die Leasing-Maschinen werden großteils einfach

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SkyUp will mit Wetlease-Aufträgen überleben

Über der Zukunft der ukrainischen Fluggesellschaften stehen angesichts des von Russland angezettelten Kriegs viele Fragezeichen. Allerdings könnte es sich nun als nützlich erweisen, dass zuvor zahlreiche Leasinggeber das Ausfliegen von Maschinen verlangt haben. SkyUp ist auf der Suche nach Wetlease-Aufträgen. In einer Medienmitteilung bietet man sich öffentlich für ACMI-Dienstleistungen an und verweist darauf, dass man bis zu 15 Boeing 737-800 zur Verfügung habe, die für Kunden aus aller Welt, ausgenommen Russland und Belarus, eingesetzt werden könnten. Man bittet regelrecht um entsprechende Aufträge und erklärt unter anderem, dass es nicht nur darum gehe an der Front zu kämpfen und das Land zu verteidigen, sondern auch darum, dass Unternehmen ihre Arbeit fortsetzen können und Einnahmen, die die Ukraine dringend braucht, generieren können. Gleichzeitig würde man mithelfen, dass man die 1.300 Jobs sichern kann und Steuern an den Staat, der diese dringend für die Zivilbevölkerung und die Landesverteidigung benötigt, bezahlen kann. SkyUp appelliert regelrecht an westliche Carrier, betont jedoch, dass man keinerlei Aufträge in Richtung Weißrussland und Russland annehmen wird. Innerhalb der Europäischen Union wird es für SkyUp aber durchaus schwierig, denn verschiedenste Vorschriften schließen Carrier aus Drittstaaten innerhalb des Unionsgebiets weitgehend aus, es sei denn es gibt bilaterale Vereinbarungen. Der Appell von SkyUp dürfte daher auch in Richtung EU-Kommission und der Regierungschefs gehen, denn diese haben es in der Hand die bestehenden Bestimmungen temporär zu Gunsten ukrainischer Fluggesellschaften zu lockern. Ob dieser Schritt gesetzt wird, ist derzeit nicht bekannt. Es ist damit zu rechnen, dass nicht alle EU-Carrier das Angebot von SkyUp

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SkyUp verschiebt Flüge nach Wien und München auf unbestimmte Zeit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp wird die im Dezember 2021 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Lwiw und Wien-Schwechat vorläufig nicht aufnehmen. Ebenso betroffen ist die Route Borispil-München. Ursprünglich kündigte der Carrier an, dass man ab 22. April 2022 zweimal wöchentlich zwischen Lwiw und Wien fliegen wird. Nebst saisonalen Flügen nach Salzburg wäre es die zweite Destination in Österreich gewesen. Vorläufig wird SkyUp diese Strecke nicht aufnehmen und hat mittlerweile den Verkauf eingestellt. Zu den genauen Gründen äußerte man sich nicht, jedoch liegen diese aufgrund der aktuellen Situation durchaus auf der Hand. SkyUp plant jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Lwiw-Wien aufzunehmen. Deckungsgleich verhält es sich mit der Route Kiew (Borispil)-München. Diese hätte ab 28. April 2022 dreimal wöchentlich bedient werden sollen. Auch diese Verbindung ist vorläufig abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Von der Entscheidung nicht betroffen sind die Flüge zwischen Borispil und Berlin. Diese sollen ab 4. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden.

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Leasinggeber lassen ihre Flugzeuge aus der Ukraine ausfliegen

Für die Fluggesellschaften der Ukraine wird die Situation rund um den Umstand, dass große Assekuranzen keinen Deckungsschutz im Luftraum des Landes gewähren wollen, immer komplizierter. Mehrere Leasinggeber haben das sofortige Ausfliegen ihrer Maschinen verlangt. Betroffen sind unter anderem Ukraine International, SkyUp und Bees Airline. Die Regierung hat ein rund 520 Millionen Euro schweres Garantieprogramm auf die Beine gestellt, jedoch scheint dies bei einigen Lessoren keinen Anklang zu finden. Diese bestehen darauf, dass ohne Versicherungsschutz nicht geflogen werden darf und verlangen die Herausgabe ihrer Maschinen. Diese werden beispielsweise in Spanien und Serbien abgestellt. Ukraine International musste bislang sieben Flugzeuge auf Anweisung des jeweiligen Leasinggebers ausfliegen. Fünf davon wurden ins spanische Castellon überstellt. Zwei weitere Maschinen gingen nach Belgrad, wo laut Ukraine International Wartungen vorgenommen werden sollen. Der Carrier bestätigte den Umstand, dass auf Anweisungen der Eigentümer der Flugzeuge diese außer Landes gebracht werden mussten. Hauptgrund hierfür ist, dass derzeit kein Versicherungsschutz besteht. Nach Spanien gingen die Boeing 737-800 mit den Registrierungen UR-PSP, UR-PSZ, UR-PSO, UR-PSX, UR-PSQ, UR-PSM und UR-PSY. Regierungsangaben nach soll für die insgesamt sieben ausgeflogenen Flugzeuge keine staatliche Garantie beantragt worden sein. Die Fluggesellschaft Bees Airline bestätigte, dass man die UR-UBB auf Anweisung des Lessors ausfliegen muss. Bei den anderen drei Maschinen habe man mit den Leasinggebern eine Einigung erzielen können. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach die Garantie der ukrainischen Regierung akzeptiert haben. Wie lange diese akzeptiert wird, ist aber offen. Bees war jedenfalls mit den drei anderen Maschinen linienmäßig in der Luft. SkyUp Airlines, die am Wochenende

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Irischer Leasingeber untersagt SkyUp Einflug in die Ukraine

Am Samstag durfte eine von SkyUp betriebene Boeing 737 nicht in den Luftraum der Ukraine einfliegen, weil der Eigentümer des Leasingflugzeuges verlangt hatte. Der Lessor hat mittlerweile unterbunden, dass die UR-SQO den Luftraum der Ukraine nutzt. Daher ist der Mittelstreckenjet in Chișinău “gestrandet”. Es kommt definitiv nicht alltäglich vor, dass eine Leasinggesellschaft ihrem Kunden untersagt ihren Heimatflughafen anzusteuern. Am Samstag war SkyUp mit der UR-SQO auf dem Weg von Funchal nach Kiew-Borispil. Der irische Eigentümer dieser Boeing 737 verlangte dann, dass das Flugzeug außerhalb der Ukraine landet und verbot die Nutzung des Luftraums dieses Staats. Die Flugroute hätte über Gebiete geführt, die seitens des Lessors als problematisch eingestuft wurden. Zum Schutze des Eigentums entschied man sich von vertraglich geregelten Vorbehalten Gebrauch zu machen. SkyUp Airlines leistete Folge und wich nach Chișinău in der Republik Moldau aus. “Am 12. Februar 2022 informierte der in Irland ansässige Leasinggeber die Fluggesellschaft über ein sofortiges Einflugverbot  für die UR-SQO in den ukrainischen Luftraum. Trotz aller Bemühungen der Fluggesellschaft und der Bereitschaft der Regierungsbehörden der Ukraine, den Leasinggeber zu kontaktieren, lehnte der Eigentümer des Flugzeugs rundweg ab, gerade zu einem Zeitpunkt, als das Flugzeug bereits nach Kiew flog”, so SkyUp in einem Statement. Das betroffene Flugzeug ist die Boeing 737 mit der Registrierung UR-SQO und trägt die Seriennummer MSN 40880. Ursprünglich wurde der rund zehn Jahre alte Jet an Pegasus Airlines ausgeliefert und fliegt seit August 2021 für die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp. Eigentümer und Leasinggeber ist Deucalion Aviation.

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Skyup will nach München statt Memmingen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup plant ab 28. April 2022 zwischen Kiew-Borispil und München zu fliegen. Heuer hatte man eine Verbindung zum nahegelegenen Flughafen Memmingen angekündigt, die letztlich nicht aufgenommen wurde. Nun hat man sich für den Airport der bayerischen Landeshauptstadt entschieden. Skyup plant derzeit im Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zu fliegen. Ab 31. Mai 2022 soll eine zusätzliche Rotation an Dienstagen aufgenommen werden. Vorläufig ist diese Strecke bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 geplant. Schon länger bekannt ist, dass Skyup ab Borispil die deutsche Bundeshauptstadt Berlin ansteuern möchte. Diese Route soll dem aktuellen Planungsstand nach am 4. März 2022 aufgenommen werden. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag geflogen werden. Ab 28. April 2022 sind zusätzliche Umläufe jeweils mittwochs geplant. Auch diese Route ist vorläufig bis zum Ende der Sommerperiode 2022 buchbar.

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SkyUp kündigt Wien-Lwiw an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine zweite Österreich-Strecke an. Ab 22. April 2022 will der Carrier zweimal pro Woche zwischen Lwiw und Wien fliegen. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit Austrian Airlines. Bislang haben sich Wizz Air und Ryanair von dieser Route ferngehalten. Der ungarische Lowcoster hat ab Wien-Schwechat die ukrainischen Ziele Kiew-Schuljany, Kharkiv und Saporischschja im Programm. Die zuletzt genannte Destination wurde jedoch seit der erstmaligen Ankündigung im Frühjahr 2020 kein einziges Mal angeflogen, sondern die Aufnahme wurde seither stets immer um ein paar Wochen oder Monate nach hinten verschoben. Der Mitbewerber Ryanair hat Kiew-Borispil und Kherson im Flugplan ab Wien. Die zweite Österreich-Strecke, die Skyup bedienen will, ist Borispil-Salzburg. Diese soll am 26. Dezember 2021 aufgenommen werden und saisonal bis inklusive 26. Feber 2022 bedient werden. Bei Erfolg ist eine Fortführung möglich. Ab Salzburg kündigt Wizz Air seit längerer Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Kiew-Schuljany an. Diese wurde analog zu Saporischschja ab Wien bislang nicht aufgenommen, jedoch mehrfach nach hinten verschoben.

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