Westbahn

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Mit ehemaligen Westbahn-Zügen: DB nimmt Chemnitz-Flughafen Berlin-Brandenburg auf

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird ab 12. Juni 2022 ohne Umstieg mit Chemnitz verbunden sein. Die Deutsche Bahn verlängert eine bestehende Intercity-Verbindung von Warnemünde nach Dresden bis Chemnitz. Vorerst sind zwei tägliche Kurspaare vorgesehen. Die Route soll überwiegend mit von der österreichischen Westbahn gebraucht gekauften Stadler-Kiss-Triebzügen bedient werden. Die DB bezeichnet diese doppelstöckigen Züge als „Intercity 2“. Die Fahrt von Chemnitz bis zum Flughafen BER dauert zweieinhalb Stunden. Dort haben Gäste aktuell die Möglichkeit, mit 60 Airlines zu 146 Flugzielen in 49 Ländern zu fliegen. Für die drittgrößte sächsische Stadt mit rund 250.000 Einwohnern ist die Verbindung mit dem Reiseschwerpunkt BER der erste Halt eines Fernverkehrszuges seit rund 16 Jahren. Täglich, jeweils um 6:26 Uhr und um 8:26 Uhr, starten die Züge von Chemnitz. Sie erreichen den Flughafen Berlin Brandenburg ohne Umsteigen um 8:57 Uhr bzw. um 10:57 Uhr. In der Gegenrichtung starten die weißen Intercity-Züge am Hauptstadtflughafen um 16:59 Uhr und 18:59 Uhr. Ankunft in Chemnitz ist um 19:31 Uhr oder um 21:31 Uhr. Die Züge halten am Bahnhof BER Terminal 1-2. Der Bahnhof befindet sich unter dem Terminalgebäude. Von dort gelangen Fahrgäste per Aufzug, Fahrtreppe oder Treppe in wenigen Minuten direkt zum Check-in des Terminals 1. Das Terminal 2 befindet sich mit einer Distanz von 400 Metern ebenfalls fußläufig in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Direkt unter dem Terminal 1 befindet sich der sechsgleisige Bahnhof „Flughafen BER Terminal 1-2“ mit drei Bahnsteigen. Seit der Inbetriebnahme verkehren die Züge der Regionalbahn etwa im 15-Minuten-Takt zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem BER.

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Wien-Salzburg: Westbahn mit bis zu 57 Zügen täglich

Die Westbahn erhöht am Sonntag die Frequenzen auf der Stammstrecke zwischen Wien und Salzburg. Künftig werden pro Tag auf dieser Route bis zu 57 Züge verkehren. Man wird einen 30-Minuten-Takt – mit drei Lücken – anbieten. Dabei kommt es zu kleineren Veränderungen: Jene Züge, die bislang zur Minute 06 abgefahren sind, verlassen den Wiener Westbahnhof nun erst zur Minute 10. Die Fahrzeit verlängert sich laut Westbahn nicht, sondern verkürzt sich. Weiters erklärt das Unternehmen, dass der so genannte Taktknoten Amstetten nicht mehr durch die ÖBB, sondern nur noch durch die Westbahn bedient wird. „In unseren modernen und komfortablen KISS 3 Niederflur-Zügen mit mehr als 500 Sitzplätzen finden alle Reisenden Platz. Es freut uns, dass wir unsere Garnituren in Kürze noch öfter für unsere Kundinnen und Kunden einsetzen können, und zwar jede halbe Stunde!“, sagt Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Auch die nächste Verbesserung lässt nicht lange auf sich warten: Ab 2. August fahren wir bis zu sechs Mal täglich je Richtung zwischen Wien und München.“

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Westbahn stichelt gegen ÖBB und schließt Reservierungspflicht aus

Ganz und gar nicht überrascht zeigt sich Westbahn-Chef Thomas Posch, dass das Klimaticket sowie das Abklingen der Corona-Pandemie zu einer steigenden Nachfrage im Bahnverkehr geführt haben. Es wäre „wahrlich keine Raketenwissenschaft“, dass die Nutzung der Öffis ordentlich anzieht. In den letzten Wochen ist es unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen immer wieder zu Kapazitätsengpässen gekommen. Immer wieder mussten Züge aufgrund von Überfüllung geräumt werden. Die ÖBB empfehlen eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung zu kaufen, denn nur dann ist die Beförderung mit dem gewünschten Zug garantiert. Mittlerweile denkt die staatliche Eisenbahngesellschaft auch laut über eine mögliche Reservierungspflicht im Fernverkehr nach. In anderen Ländern, beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und Ungarn, ist dies schon seit vielen Jahren üblich. Umgangssprachlich: Wer in diesen Staaten im Fernverkehr reisen möchte, benötigt eine so genannte Platzkarte. Diese kann, falls nicht vorhanden, auch beim Zugbegleiter gekauft werden. Die Westbahn will auf der Stammstrecke zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg sowie weiter nach München die Kapazität weiter aufstocken. Man spart dabei auch nicht mit indirekter Kritik am Mitbewerber ÖBB, denn in einer Aussendung hebt das private Bahnunternehmen hervor, dass man in den letzten Monaten „eine vorausschauende Flottenpolitik betrieben und das Fahrplanangebot in den vergangenen Monaten stufenweise ausgeweitet hat“. „Vorauszusehen, dass mit dem vorläufigen Abklingen von Corona und dem günstigen KlimaTicket Ö die Nachfrage spürbar steigen wird, das war nun wahrlich keine Raketenwissenschaft. Darum verdichten wir unseren Fahrplan am 12. Juni auch noch ein weiteres Mal“, so Westbahn-GeschäftsführerThomas Posch. „Die Gefahr von Zugräumungen bei unserem Mitbewerber verunsichert die Reisenden massiv. Dies

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Westbahn erhöht die Frequenzen zwischen Wien und Salzburg

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird mit Wirksamkeit zum 12. Juni 2022 die Frequenzen zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof verdichten. Mit Ausnahme von drei „Lücken“ wird man dann halbstündlich verkehren. Eigenen Angaben nach fährt man nun bis zu 57 Mal pro Tag zwischen den beiden Städten. Vier Kurspaare fahren seit Anfang April 2022 auch von/nach München Hauptbahnhof mit Zwischenstopp in München Ostbahnhof, wo man auf die S-Bahn zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen umsteigen kann. Eingesetzt werden in Altenrhein gefertigte Triebzüge des Typs Stadler Kiss 3. Diese sind in drei Beförderungsklassen bestuhlt und bieten Sitzplätze für 506 Fahrgäste. „Für jedes in der Westbahn gültige Ticket, also auch für das KlimaTicket Ö, gilt: Es berechtigt zur Fahrt vom Anfangs- zum Zielort. Das Anrecht auf einen Sitzplatz ist darin prinzipiell nicht inkludiert. Reisende mit KlimaTicket Ö schätzen daher beim wieder deutlich steigenden Fahrgastaufkommen den Vorteil, dass sie bei der Westbahn auch die höherwertige Comfort Class aufpreisfrei nutzen können. Weiters können sie für jede Fahrt eine kostenlose Sitzplatzreservierung vornehmen, was mehr Planungssicherheit im Vorfeld der Reise und eine entspanntere Fahrt ermöglicht“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Natürlich finden aber auch Reisende ohne KlimaTicket Ö in der Westbahn in den meisten Fällen einen Sitzplatz. Dazu können auch die Reisenden selbst wesentlich beitragen, indem sie ihr Gepäck nicht am Nebenplatz, sondern unter dem eigenen Sitz oder im dafür vorgesehenen Stauraum aufbewahren, wo es auch gegen Diebstahl gesichert werden kann. Falls vereinzelt wirklich alle Ledersitze belegt sind, findet sich ein Sitzplatz auch auf den mit Teppichboden bezogenen Stufen zwischen Ober- und

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Ab 11. Dezember 2022: Westbahn plant fünf tägliche Züge von Wien nach Innsbruck

Die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn plant ab 11. Dezember 2022 bis zu fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und zurück zu fahren. Dies geht aus einem von der Regulierungsbehörde Schienen Control veröffentlichtem Trassenantrag hervor. Erst kürzlich hat die Westbahn ihre Stammstrecke Wien-Salzburg bis nach München Hbf verlängert. Mit 12. Juni 2022 wird man den Verkehr bis in die Mozartstadt weiter aufstocken und ab August sollen bis zu sechs tägliche Garnituren nach München und zurück verkehren. Im Sommer 2022 wird der private Eisenbahnbetreiber zwischen Wien und Salzburg – mit wenigen Lücken – im Halbstundentakt fahren. Sofern die von der Westbahn beantragten Trassen bewilligt werden, geht es ab 11. Dezember 2022 bis zu fünfmal von Wien Westbahnhof nach Innsbruck. Dabei werden Zwischenstopps in Hütteldorf, St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels, Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Kufstein und Wörgl eingelegt. Als Fahrbetriebsmittel sollen sechsteilige Stadler Kiss 3 mit 506 Sitzplätzen, die in drei Klassen aufgeteilt sind, eingesetzt werden. Beantragt hat die Westbahn nachstehende Fahrzeiten: Wien (West)-Innsbruck Hbf: Abfahrt Wien Westbahnhof Ankunft Innsbruck Hbf 06:12 10:29 08:12 12:29 10:12 14:29 12:12 16:29 17:12 21:29 Innsbruck-Wien (West): Abfahrt Innsbruck Hbf Ankunft Wien Westbahnhof 06:31 10:48 11:31 15:48 13:31 17:48 15:31 19:48 17:31 21:48

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Flixtrain will ÖBB und Westbahn Konkurrenz machen

Die Österreichischen Bundesbahnen und die Westbahn könnten ab 30. März 2023 Konkurrenz zwischen Wien und München bekommen. Flixtrain hat bei der Regulierungsbehörde Schienen Control die Zuteilung von zwei täglichen Trassenpaaren beantragt. Die Züge der Flixbus-Schwester sollen auf deutscher Seite bis Stuttgart geführt werden. Derzeit gibt es auf der österreichischen Westbahn-Strecke zwei Anbieter. Die ÖBB und der private Herausforderer stehen seit über einem Jahrzehnt im Wettbewerb. Die Westbahn fährt seit Anfang dieses Monats auch bis ins deutsche München. Vorausgesetzt Flixtrain nutzt die beantragten Trassen auch tatsächlich, so würde es künftig drei Anbieter geben. Dies hätte dann auch zur Folge, dass die Westbahn und Flixtrain sich gegenseitig Konkurrenz machen würden und zwar im Abschnitt zwischen Wien und München. Derzeit kooperiert man im Bereich Ticketverkauf, denn Fahrkarten für die Westbahn-Züge können auch über die Homepages von Flixbus und Flixtrain gekauft werden. Ob man im Falle einer Wettbewerbssituation die Fahrscheine gegenseitig anerkennen wird oder sich Konkurrenz machen wird, ist noch völlig offen. Beantragt hat Flixtrain zwei tägliche Kurspaare. Abfahrten ab Wien Hauptbahnhof sind täglich um 8 Uhr 46 und 14 Uhr 56 geplant. Das Fahrziel ist Stuttgart, wobei über Salzburg und München gefahren werden soll. Zu den Zwischenhalten ist noch wenig bekannt. Die Südwestpresse schreibt unter anderem, dass unter anderem in Ulm und Esslingen gehalten werden soll. Die aus Stuttgart startenden Züge sollen Wien Hbf jeweils um 13 Uhr 14 und 19 Uhr 14 erreichen. Flixtrain wollte sich nicht großartig zum Antrag, der bei der österreichischen Regulierungsbehörde gestellt wurde, äußern. Man verweist auf Herbst

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Westbahn hat München-Züge aufgenommen

Die Westbahn bietet seit Freitag bis zu vier tägliche Zugverbindungen zwischen Wien-Westbahnhof und München-Hauptbahnhof an. Die Reisezeit zwischen Wien (Hütteldorf) und München (Ost), wo man auf die Schnellbahn zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen umsteigen kann, beträgt drei Stunden und 47 Minuten. Mit 12. Juni 2022 soll sich die Fahrzeit zwischen den beiden Metropolen um vier Minuten verkürzen. In Österreich halten die Westbahn-Züge an den bisherigen Haltestellen. Dies hat zur Folge, dass München ab Amstetten, Wels, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck erstmals ohne Umstieg erreichbar ist. Das Klimaticket gilt bei der Westbahn bis zur Staatsgrenze. Für die Weiterfahrt bietet das Unternehmen einen speziellen Fahrschein zum Preis von 14,90 Euro an. Dieser gilt in der so genannten Comfort Class, die zwischen erster und zweiter Klasse angesiedelt ist. „In Anbetracht der Spritkosten ist die Direktverbindung nach München aber auch für alle Autofahrerinnen und Autofahrer interessant, denn mit dem WESTsuperpreis reisen sie ab nur 23,99 Euro von Wien nach München. Dieser Preis ist im Vergleich zur Autofahrt einfach unschlagbar“, sagt Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn Management GmbH. Einen weiteren Vorteil stellt auch der Halt im Bahnhof München Ost dar. Dieser ermöglicht es insbesondere den Reisenden aus dem oberösterreichischen Zentralraum und aus Salzburg, rasch und mit nur einem Umstieg in die S-Bahn den Flughafen München zu erreichen. Gleichzeitig mit der Aufnahme des neuen Ziels München in den Fahrplan verdichtet die Westbahn ab 8. April aber auch das Angebot zwischen Wien und Salzburg auf bis zu 52 Verbindungen pro Tag

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Westbahn fährt Klimaticket-Inhaber für 14,90 Euro nach München

Ab 8. April 2022 wird die private Westbahn viermal täglich zwischen Wien und München verkehren. Der Ticketverkauf über das Internet wurde am Mittwochabend aufgenommen, bestätigte das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct. Bislang fahren die Züge der Westbahn zwischen Wien und Salzburg. Ab 8. April 2022 werden vorerst vier Kurspaare pro Tag bis München Hauptbahnhof fahren. Zwischen der Mozartstadt und München-Ost, wo auf die S-Bahn Richtung Franz-Josef-Strauß-Flughafen München umgesteigen werden kann, gibt es keinen planmäßigen Zwischenhalt. Voraussichtlich ab 2. August 2022 wird die Westbahn auf sechs tägliche Züge von/nach Bayern aufstocken. Eine Sprecherin erklärte, dass dies momentan aufgrund einer Baustelle im deutschen Schienennetz noch nicht möglich ist. Inhaber des Klimatickets benötigen bis Salzburg Hbf keine Fahrkarte. Für den deutschen Streckenanteil bietet die Westbahn das so genannte „KlimaPlus-Ticket München“ zum Preis von 14,90 Euro pro Person und Strecke an. Dieses kann auch mit den Westpunkten, die innerhalb Österreichs auch mit dem Klimaticket gesammelt werden können, bezahlt werden. Der Fahrscheinverkauf über die Trafiken und die Westshops soll laut einer Sprecherin am Donnerstag aufgenommen werden. Der reguläre Internetpreis für Salzburg-München liegt bei 26,90 Euro in der Standard-Klasse.

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Thomas Posch und Florian Kazalek werden neue Westbahn-Geschäftsführer

Beim privaten Bahnbetreiber Westbahn kommt es zum 1. März 2022 zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Firmenchef Erich Forster tritt in den Ruhestand. Die Rail Holding AG und die operative Westbahn Management GmbH werden dann von Thomas Posch und Florian Kazalek geleitet. Beide sind bereits seit langer Zeit für die Westbahn tätig. Posch ist derzeit Chief Commercial Officer und sein künftiger Co-Geschäftsführer ist Finanzchef und einer der Geschäftsführer der Frachtbahn Traktion GmbH. Damit setzt die Westbahn auf eine interne Nachfolgelösung für Erich Forster, der wie erwähnt in Pension gehen wird. Der scheidende Westbahn-Chef stand seit März 2012 an der Spitze der privaten Eisenbahngesellschaft und löste damals Firmengründer Stefan Wehinger ab. „Die Westbahn hat sich unter der Leitung von Dr. Forster mit hohen Pünktlichkeitswerten, günstigen Preisen und herausragender Servicequalität einen guten Ruf erworben. Erich Forster war sich stets bewusst, dass hinter dieser Leistung die Menschen der Westbahn stehen. Der Aufsichtsrat dankt ihm sehr herzlich für seinen enormen Einsatz für die Westbahn und schätzt sich glücklich, dass Dr. Forster nach einer kurzen Pause ab Jänner 2023 im Aufsichtsrat der Rail Holding sein Know-How einbringen wird.“ sagt Dr. Benedikt Weibel, ehemaliger Generaldirektor der Schweizerischen Bundesbahnen und Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Die neue Geschäftsführung liegt bei Thomas Posch und Florian Kazalek in verlässlichen Händen. Sie bringen alle Voraussetzungen mit, um die Westbahn trotz der aktuell massiven Herausforderungen in eine gute Zukunft zu führen.“   

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Westbahn muss Start der München-Züge verschieben

Eigentlich wollte die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn ab dem 12. Dezember 2021 die bestehende Strecke zwischen Wien und Salzburg bis München verlängern. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Stadler-Garnituren haben in Deutschland noch keine Zulassung. Angestrebt wird nun die Aufnahme der München-Fahrten per April 2022. Zunächst sollen dann vier tägliche Kurspaare angeboten werden. Im August 2022 will die Westbahn auf sechs tägliche Verbindungen aufstocken. Auf Anfrage bestätigte eine Sprecherin die Pläne und sagte:  “Die Aufnahme der durchgehenden Verbindungen nach München verschiebt sich. Grund dafür ist, dass der Hersteller unserer Züge (Stadler) die Zulassung für Deutschland nicht rechtzeitig abschließen konnte. Wir schätzen die Situation aktuell so ein, dass wir im April mit den Verbindungen bis in die bayerische Landeshauptstadt starten werden.” Im Gegensatz zu Mitbewerbern will die Westbahn zwischen Salzburg und München-Ost keinen Zwischenstopp einlegen. Das hat zur Folge, dass dem aktuellen Planungsstand nach die Reisezeit zwischen Wien-Hütteldorf und München-Ost rund drei Stunden und 43 Minuten betragen wird. Ab dem zuletzt genannten Bahnhof bietet die Deutsche Bahn AG hochfrequente S-Bahn-Anschlüsse an den Flughafen München an. Für Inhaber des österreichischen Klimatickets könnte Fliegen ab München – trotz der Anfahrtszeit – attraktiver werden, denn bis zur Staatsgrenze gilt die Netzkarte. Somit ist nur für den deutschen Streckenanteil sowie die S-Bahn ein Fahrschein zu lösen. Die Westbahn will jedenfalls den Fahrscheinverkauf für die München-Strecke voraussichtlich im März 2022 aufnehmen. Der vorläufige Fahrplan ist unter diesem Link als PDF bereitgestellt.

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