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Taiwan möchte Einreiseregeln lockern

Taiwan will von Mitte nächsten Monats an die Quarantänepflicht bei der Einreise abschaffen. Ankömmlinge sollen sich dann nur noch sieben Tage lang selbst isolieren und testen. Wenn nötig, können sie vor die Tür gehen, sollen dann aber Maske tragen und Abstand halten. Der Plan soll ab 13. Oktober gelten, wenn wöchentlich wieder 150.000 Reisende ins Land gelassen werden, wie der ORF berichtet. Die Regierung wolle die Vorbeugung gegen die Pandemie mit der Förderung des Wirtschaftswachstums, den sozialen Aktivitäten und dem internationalen Austausch ausbalancieren. Vorerst gilt aber noch die Pflicht zu einem Antigen-Test im Flughafen und zu dreitägiger Quarantäne, gefolgt von vier Tagen eigenem Gesundheitsmanagement. Mit Wirkung vom 29. September wird zunächst die Höchstzahl der Einreisenden von 50.000 auf 60.000 erhöht. Die demokratische Inselrepublik vermeldete allein heute mehr als 40.000 neue Infektionen, darunter 258 importierte Fälle. In der ersten Phase der Pandemie hatte Taiwan frühzeitig reagiert, sich abgeschottet und das Virus besser als viele andere Länder im Griff gehabt.

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LOT Polish Airlines setzt auf grünes Kerosin

Die polnische Fluglinie setzt auf nachhaltig produzierten Treibstoff. Dazu hat sie jetzt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Multi-Energie-Konzern Pkw Orlen unterzeichnet. Das Unternehmen errichtet in der Stadt Plock eine Produktionsanlage, in der hydrierte Pflanzenöle in Biotreibstoff beziehungsweise Biokomponenten für Flugzeugtreibstoff umgewandelt werden. Hierzu verwendet werden Pflanzenöle, gebrauchte pflanzliche Speiseöle sowie Algenöle. Nach ihrer Fertigstellung werde die Anlage rund 300.000 Tonnen HVO jährlich produzieren, was bereits der Hälfte der heute von der Orlen-Gruppe produzierten Treibstoffe entsprechen würde, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt.  LOT Polish Airlines wird im Rahmen dieser Kooperation nachhaltig hergestellten Treibstoff für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuel, SAF) erhalten. Mit Hilfe von SAF lassen sich die Lebenszyklus-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren.  „Das Vertrauen, das uns unsere Fluggäste entgegenbringen, verstehen wir als Ehre und Verpflichtung zugleich. Wir wollen ihnen nicht nur höchste Sicherheitsstandards und komfortables Fliegen ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wohl der Umwelt leisten. Daher freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit Pkn Orlen, denn die Gewinnung von Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen stellt eine weitere Initiative dar, mit der LOT Polish Airlines die Emissionen von Treibhausgasen reduziert“, so Rafal Milczarski, Präsident und CEO von LOT Polish Airlines.

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Hongkong: Hotel-Quarantäne könnte schon bald enden

Aktuell schlittern ankommende Besucher nach der Einreise direkt in die Hotel-Quarantäne – das könnte sich schon bald ändern. Hongkong verfolgte in der Pandemie eine harte Eindämmungsstrategie. Nach Medienberichten plant die Metropole aber noch 2022 deutliche Lockerungen, eine entsprechende Ankündigung könnte noch in dieser Woche erfolgen. Die Stadt hatte zusammen mit dem chinesischen Festland die weltweit strengsten Einreisebestimmungen in der Pandemie erlassen. Die sahen für Hongkong etwa drei Tage Isolation in einem ausgewiesenen Quarantänehotel und Kontaktbeschränkungen für die nächsten vier Tage vor. Restaurant- und Barbesuche waren in dieser Zeit Tabu. Noch 2022 könnten beide Maßnahmen durch eine siebentägige „Selbstkontrolle“ ersetzt werden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Ähnliche Lockerungen hatte Hongkong gerade erst für ortsansässige Flugbesatzungen erlassen.

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Flughafen Pristina fertigte bisher mehr als zwei Millionen Fluggäste ab

Der Flughafen Pristina hat seit Jahresbeginn über zwei Millionen Fluggäste begrüßt. Allein im abgelaufenen August wurden insgesamt 371.246 Reisende abgefertigt – starke Zahlen, die der kleine Hauptstadt-Airport hier vorlegen kann. Dennoch: Das letzte Rekordjahr konnte damit nicht übertroffen werden, doch der Flughafen war zumindest nah dran. Unter dem Strich steht ein Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres. Eine Gesamtbetrachtung des bisherigen Jahres zeige aber, dass der Airport sein Passagieraufkommen sehr wohl steigern konnte, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Von Januar bis August wurden am einzigen Verkehrsflughafen des jüngsten Staates in Europa exakt 2.062.756 Reisende abgefertigt, um 42,9 Prozent mehr als im Vorjahr und um 25,5 Prozent mehr als vor der Pandemie 2019.

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Winterflugplan 2022/23: Air Serbia stockt Frequenzen deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia stockt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen auf. Dies betrifft auch Verbindungen nach Deutschland und Österreich. Beispielsweise wird man künftig sechsmal wöchentlich nach Berlin fliegen. Zwischen Belgrad und Salzburg wird Air Serbia im Winterflugplan 2022/23 zweimal statt dreimal wöchentlich fliegen. Es kommt aber zu einer Änderung des Fluggeräts, denn die beiden Umläufe sollen nicht mit ATR72, sondern Airbus A319 bedient werden. Die österreichische Bundeshauptstadt Wien will der Carrier künftig 14 Mal pro Woche ansteuern. Bislang bietet man zehn Rotationen an. Der Verkehr zwischen den Hauptstädten von Serbien und Deutschland soll von vier auf sechs Umläufe pro Woche angehoben werden. Nach Düsseldorf geht es künftig nicht mehr dreimal, sondern fünfmal wöchentlich. Frankfurt am Main bekommt eine weitere Rotation, so dass man dieses Ziel sechsmal pro Woche anfliegen wird. Die Ziele Nürnberg und Hannover wird man entgegen ursprünglicher Planungen auch im Winter 2022/23 anbieten. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A319. Im europäischen Streckennetz wird Air Serbia im bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 auch auf folgenden Routen Aufstockungen vornehmen Amsterdam (siebenmal wöchentlich), Athen (zehnmal wöchentlich), Bukarest (neunmal wöchentlich), Istanbul (zehnmal wöchentlich), Ljubljana (14 Mal pro Woche), London-LHR (sechsmal wöchentlich), Mailand-MXP (fünfmal pro Woche), Moskau-SVO (zehnmal pro Woche), Podgorica (20 Umläufe pro Woche), Prag (fünfmal wöchentlich), Rom-FCO (fünfmal wöchentlich), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sarajevo (siebenmal wöchentlich), Skopje (11 Umläufe pro Woche), Stockholm-Arlanda (viermal wöchentlich), Tirana (12 Mal pro Woche), Tivat (13 Mal wöchentlich) und Zagreb (11 Umläufe pro Woche). Die ursprünglich als reine Sommerstrecken geplanten

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Winterflugplan 2022/23: Corendon Europe setzt Ägypten-Schwerpunkt

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt im Winterflugplan 2022/23 einen deutlichen Ägypten-Schwerpunkt. Man bietet unter Hurghada und/der Marsa Alam ab insgesamt 20 Flughäfen in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Der Löwenanteil des Angebots entfällt auf die Bundesrepublik Deutschland. Allerdings nahm Corendon in den letzten Tagen auch umfangreiche Kürzungen am bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 vor. Betroffen sind viele Türkei-Verbindungen ab Deutschland, aber auch die eine oder andere Madeira-, Kanaren- und Ägypten-Strecke. Die Routen in den Bosporus-Staat werden im Regelfall mit Fluggerät der türkischen Airline bedient, während auf den anderen Strecken zumeist Corendon Europe oder Wetlease-Partner im Einsatz sind. Derzeit plant man das Ziel Hurghada ab den österreichischen Flughäfen Graz, Linz, Salzburg und Wien-Schwechat anzubieten. Ab der Schweiz fliegt man ab Basel-Mulhouse, wobei sich dieser Airport auf französischem Staatsgebiet befindet. Von Deutschland aus will man Hurghada ab folgenden Flughäfen ansteuern: Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Erfurt, Friedrichshafen, Memmingen, Münster, Hannover, Leipzig Halle, Weeze, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart. Geplant sind 25 Flugverbindungen zwischen Deutschland und der ägyptischen Stadt. Marsa Alam soll dem aktuellen Stand der Dinge nach von Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Nürnberg aus angeflogen werden. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche, so dass Corendon Europe 14 Rotationen pro Woche ab Deutschland anbieten will. Allerdings kann es noch dazu kommen, dass die eine oder andere Route nach Hurghada und/oder Marsa Alam aus dem Programm genommen werden könnte.

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Panama lässt Einreisebeschränkungen fallen

Die Regierung Panamas hat den pandemischen Ausnahmezustand im Land für beendet erklärt und damit alle coronabedingten Auflagen für die Einreise abgeschafft. Damit können auch nicht geimpfte Reisende wieder in den Staat in Mittelamerika einreisen. Per Dekret hatte die panamaische Regierung am 14. September alle pandemiebedingten Einreisebeschränkungen abgeschafft. Somit ist weder ein Impf- noch ein Testnachweis notwendig, wenn Urlauber nach Panama einreisen möchten. Auch für nicht geimpfte Reisende ist ein Besuch daher wieder möglich. Für die Einreise ist ein Reisepass oder ein vorläufiger Reisepass nötig, zudem wird für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum verlangt. Jedoch würden die lokalen Behörden auch kontrollieren, ob Touristen ein gültiges Weiterreiseticket besitzen und die Einreisebestimmungen für das Land der Weiterreise erfüllen, wie Check24 berichtet. Sollte es dort noch coronabedingte Einreiseregelungen geben, die Reisende nicht erfüllen, kann es auch zu Problemen bei der Einreise nach Panama kommen.

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Frankreichs Fluglotsen streiken wieder

In der französischen Luftfahrt stehen die Zeichen erneut auf Streik. Die Fluglotsen wollen vom 28. bis zum 30. September die Arbeit niederlegen – erst am letzten Freitag hatte ein Fluglotsenstreik in Frankreich für Hunderte Flugausfälle gesorgt. Zwar legte die Gewerkschaft die erneute Protestaktion nicht auf die gewöhnlich geschäftigeren Wochenendtage, für die letzten drei Tage im September müssen sich Flugreisende in Frankreich und ganz Europa jedoch trotzdem auf Unannehmlichkeiten einstellen. Nach Informationen des internationalen Nachrichtenportals Garda werden insbesondere Kurz- und Langstreckenflüge im Land betroffen sein, es seien massive Verspätungen und Stornierungen zu erwarten. Fluggästen wird geraten, ihre Verbindungen ab, nach und über französische Flughäfen während der Streikperiode vorab von der Airline bestätigen zu lassen. Die französischen Fluglotsen und -lotsinnen hatten bereits am 16. September für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Air France strich über die Hälfte der Kurz- und Mittelstreckenverbindungen, unter den Flügen von und nach Deutschland entfiel rund die Hälfte. Ryanair musste 420 Verbindungen von der Agenda nehmen. Auch die Überflüge über französisches Territorium mussten während des Streiktages eingeschränkt werden. Mit der Protestaktion will die Arbeitnehmervertretung eine Gehaltserhöhung als Inflationsausgleich für ihre Mitglieder durchsetzen, zusätzlich soll mehr Personal eingestellt werden.

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Turkish Airlines stellt Flugsimulatoren nicht mehr für russische Piloten zur Verfügung

Die türkische Fluggesellschaft fürchtet verschärfte Sanktionen vonseiten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit und zieht die Reißleine: Turkish Airlines stoppt das Simulatortraining für russische Piloten. International anerkannte EASA-Zertifikate legitimieren die Ausbildung und Prüfung an Flugsimlulatoren. Als Reaktion auf den Angriffskrieg auf die Ukraine wurden den russischen Einrichtungen eben diese Zertifikate eingefroren. Noch kein Beinbruch, denn die Simulatoren können immer noch benutzt werden – Airlines können ihre Crews für den Inlandsverkehr daher auch ohne EASA-Zertifikat trainieren. Regelmäßige Schulungen und Tests bleiben dennoch Voraussetzung für den Lizenzerhalt der Piloten – besonders mit Blick auf ausländische Flüge. Auf der Langstrecke sei Russland aber auf Ausbildungszentren im Ausland angewiesen, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf The Insider berichtet. Dem Land fehle schlichtweg eigenes Gerät. Zuletzt hatte die russische Fluglinie Aeroflot Piloten zum Training an A350- und 777-Simulatoren in die Türkei entsandt.  Doch Turkish Airlines ist nicht mehr bereit, russische Piloten in ihrem Simulatorzentrum auszubilden. Denn die Airline fürchtet, damit selbst gegen Sanktionen zu verstoßen. Nach Ansicht der meisten Experten wird die Sicherheit von Flügen in Russland ohne die Ausbildung an Simulatoren drastisch abnehmen, besonders bei den Flugzeugtypen Boeing 777 und Airbus A350. Aus diesem Grund drohe der Lizenzverlust. Die russische Luftfahrt hat also ein Problem – noch würde es aber Alternativen geben. Medienberichten zufolge könnte Emirates die Ausbildung der Piloten übernehmen. Ein gewisses Sanktionsrisiko wird aber sicherlich auch die Verantwortlichen der Golf-Airline beschäftigen.

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Wien: August mit 1,4 Millionen Nächtigungen, Juli-Umsatz übertrifft 2019

Mit über 1,4 Millionen Gästenächtigungen erreichte der heurige August rund 80 Prozent seines Aufkommens aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Von Jänner bis August 2022 wurden rund 7,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie übersteigt der Netto-Nächtigungsumsatz im Juli mit 85,7 Millionen Euro sein Niveau 2019 um 1,6 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis Juli erwirtschafteten die Wiener Beherbergungsbetriebe 2022 rund 387,1 Millionen Euro. Der heurige August brachte 1.415.000 Übernachtungen und damit ein rechnerisches Plus von 53 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 – das entspricht 78 Prozent der Gästenächtigungen aus dem August 2019. Zwischen Jänner und August verzeichnet Wien 7.816.000 Nächtigungen – das bedeutet einen statistischen Zuwachs von 234 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres Juli: Beherbergungsumsatz erstmals wieder über Vor-Pandemie-Niveau Mit 85,7 Millionen Euro Netto-Nächtigungsumsatz (+184 Prozent) legen Wiens Beherbergungsbetriebe im Juli erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder ein Monatsergebnis vor, das das Niveau 2019 erreicht bzw. mit 1,6 Prozent sogar geringfügig überschreitet (Daten für August liegen noch nicht vor). Im Zeitraum Jänner bis Juli konnten die Betriebe rund 387,1 Millionen Euro erwirtschaften – um 350 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im August 56,1 Prozent (Vorjahresmonat: 43,3 Prozent), jene der Zimmer rund 73 Prozent (Vorjahresmonat: rund 56 Prozent). Insgesamt wurden diesen August in Wien mit rund 66.800 Hotelbetten rund 9.700 Betten mehr angeboten als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

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