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Nach VKI-Intervention: Wesbahn verzichtet auf drei strittige Klauseln

Der Verein für Konsumenteninformation hat im Auftrag des Sozialministeriums den privaten Eisenbahnbetreiber Westbahn abgemahnt. Hintergrund ist, dass die VKI-Juristen der Ansicht sind, dass drei Klauseln in den Beförderungsbedingungen unzulässig sind. Das Beförderungsunternehmen hat eine Unterlassungserklärung abgegeben, so dass die Angelegenheit nicht vor Gericht gelandet ist. Konkret ging es um drei Klauseln, die aus der Sicht der Konsumentenschützer die Erstattungsansprüche von Fahrgästen einschränken sollen. Davon umfasst ist eine Klausel, die einen Höchstbetrag von 80 Euro für das Hotel im Fall einer Übernachtung wegen Ausfall, Verspätung oder Versäumnis des letzten Anschlusses am selben Tag vorsieht. In den Entschädigungsbedingungen der Westbahn befand sich folgende Bestimmung: „Ist die Fortsetzung der Reise wegen Ausfall, Verspätung oder Versäumnis des letzten Anschlusses am selben Tag für den Fahrgast nicht möglich oder zumutbar, so erstattet die WESTbahn sofern sie nicht selbst für den Kunden eine Hotelübernachtung organisiert und direkt bezahlt, die Kosten bis zum Höchstbetrag von EUR 80,00 (inkl. USt) für das Hotel.“ Nach Rechtsansicht des VKI verstößt ein solcher Höchstbetrag gegen die Fahrgastrechte-Verordnung. Diese sieht den Ersatz der „entstandenen angemessenen Kosten“ vor. Einen Höchstbetrag nennt die Verordnung nicht und auch eine für den Vorort- und Regionalverkehr vorgesehene Ausnahme liegt nicht vor. Der VKI hat diese und zwei weitere Klauseln daher abgemahnt. Die Westbahn reagierte umgehend und gab eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Die anderen beiden Klauseln beinhalteten ein zu weitreichendes Änderungsrecht der Entschädigungsbedingungen sowie intransparente Angaben zu den Folgen von unwirksam gewordenen Vertragsklauseln. „Wenn Fahrgäste eine Reise, z. B. wegen eines Zugausfalles, spätnachts nicht fortsetzen können und die

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Westbahn stockt Innsbruck auf und plant Verlängerung bis Bregenz

Seit einigen Monaten bietet die private Westbahn auch Fahrten von Wien über Salzburg nach Innsbruck an. Aufgrund der hohen Nachfrage stockt man bereits ab 11. Juni 2023 von drei auf vier tägliche Kurspaare auf. Im Herbst 2023 will man auf fünf Verbindungen zwischen Wien und Tirol vice versa hochfahren. Auch plant der private Eisenbahnbetreiber Kurs auf Bregenz zu nehmen.  Das Westbahn-Management macht keinen Hehl daraus, dass man vom Klimaticket stark profitiert, denn dies habe die Fahrgäste regelrecht in die Doppelstockzüge des privaten Anbieters „gespült“. Man hat sich auch so einiges einfallen lassen, um den Netzkarten-Kunden ein paar kleine Goodies zu bieten, die es beim staatlichen Mitbewerber nicht gibt. Beispielsweise handelt es sich dabei um kostenfreie Sitzplatzreservierungen, unentgeltliche Upgrades in die Comfort-Class sowie die Möglichkeit Bonuspunkte zu sammeln, die zum Beispiel an den Kaffee- und Snackautomaten eingelöst werden können. Gerade Pendler scheinen dies durchaus intensiv zu nutzen.  „Wir sind schon vor Aufnahme unseres Zugverkehrs bis Tirol davon ausgegangen, dass wir damit auf gute Resonanz stoßen werden; das hatten die dazu seit Jahren an uns gerichteten Anfragen nahegelegt. Dass unser Angebot aber binnen kürzester Zeit so gut angenommen wurde, dass wir eine Verdichtung des Fahrplans vornehmen können, ist eine erfreuliche Entwicklung und eine schöne Grundlage für unsere weitere Expansionsstrategie“, so Westbahn-Chef Thomas Posch.  Von Wien Westbahnhof nach Tirol kommt zu den Abfahrten um 7.08 Uhr, 11.08 Uhr und 17.08 Uhr (Ankunft in Innsbruck um 11.29 Uhr, 15.29 Uhr bzw. 21.29 Uhr) eine weitere Morgenverbindung mit Abfahrt um 8.08 Uhr und Ankunft um

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Bewerbertag: Wizz Air sucht Flugbegleiter in Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air sucht am Standort Wien wieder nach Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man am 9. Juni 2023 im Holiday Inn Hotel im fünften Wiener Gemeindebezirk einen Bewerbertag. Dieser beginnt um 9 Uhr 00. Wizz Air ersucht Interessierte sich vorab über den Karrierebereich des Carriers anzumelden. Auch sollten beim Informations- und Bewerbertag Dokumente wie Lebenslauf, Reisepass und eventuelle Referenzen mitgebracht werden. Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2023 im Holiday Inn, Margaretenstraße 53, 1050 Wien statt.

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Flughafen Wien AG gewinnt zwei weitere Awards

Die Flughafen Wien AG konnte in den letzten Tagen zwei Preise gewinnen: Beim Wiener Börse Preis 2023 hat man den ersten Platz gemacht und beim Journalistenpreis zog man Bronze an Land. „Der Flughafen Wien ist nach harten Krisenjahren wieder auf Wachstumskurs und das spiegelt sich in der sehr guten Kursentwicklung der Aktie mit einem neuen All Time-High am 26. Mai 2023 mit € 45,45 je Aktie und dem anhaltend hohen Investoreninteresse wider. Professionelle Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt und der Medien hat dabei für den Flughafen Wien hohe Priorität und diese beiden Auszeichnungen sind dafür eine schöne Anerkennung“, freut sich Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Ex aequo wurde auch Frequentis mit dem ersten Platz beim Mid-Cap-Preis ausgezeichnet, der dritte Platz ging an Addiko Bank. Beim Journalisten-Preis gingen der erste Platz an die Erste Group und der zweite Platz an voestalpine.

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Flughafen Wien: Senses of Austria hat weiteren Shop eröffnet

In der so genannten „Shopping-Plaza“ des Flughafens Wien-Schwechat hat ein weiterer „Senses of Austria“-Souveniershop eröffnet. Damit ist der Betreiber in allen Abflugbereichen vertreten. „Mit der neuen Senses of Austria-Filiale erweitern wir das Angebot an heimischen Produkten und Marken am Flughafen Wien um einen neuen großen Souvenirshop. Mit Guntram Fessler und seiner Sunday´s Handels-GmbH verbindet uns seit zehn Jahren eine sehr erfolgreiche Partnerschaft und wir freuen uns über dieses neue Highlight. Damit können Passagiere ein Stück Österreich auf ihre Reise mitnehmen“, sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Alle Passagiere, die von den C- und D-Gates abfliegen, gelangen direkt nach der Sicherheitskontrolle in die Shopping-Plaza und in den neuen „Senses of Austria“ Shop. Auf 250m² präsentiert sich eine offene Eingangsfront, die zum Flanieren durch eine nostalgische Wiener Einkaufsstraße mit typischem Pflastersteinboden und charakteristischem Design einlädt. Hier werden beliebte österreichische Markenprodukte, feinste Delikatessen, erlesene Weine sowie Süßigkeiten angeboten. Der großzügige Souvenirbereich bietet eine Auswahl an besonderen Geschenken und Andenken bis hin zu Kunsthandwerk. Der neue Shop ist täglich von 6 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Es ist der mittlerweile fünfte „Senses of Austria“ Store am Flughafen Wien. Damit erhalten Passagiere nun in jedem Abflugbereich beliebte Mitbringsel.

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Scylla kündigt Neubauschiff „Viva Enjoy“ an

Die Reederei Scylla wird ihrem deutschen Reiseveranstalter Viva Cruises ein weiteres Neubauschiff zur Verfügung stellen. Dieses wird den Namen Viva Enjoy tragen und soll im kommenden Jahr in Dienst gestellt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Jungfernfahrt am 22. September 2024 in Frankfurt am Main ablegen wird. Auf den Donau-Flusskreuzfahrten sollen Ein- und Ausstiege auch in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien ermöglicht werden. Das neue Schiff wird über 95 Kabinen, drei Restaurants, eine Lounge, ein Sonnendeck sowie einen Wellnessbereich verfügen. Mit dem Verkauf von Fahrkarten wurde für den Zeitraum ab September 2024 bereits begonnen.

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Kommentar: Businessjet-Stammkundin Gewessler will ihr Hobby verbieten lassen

Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) bezeichnet sich selbst als Klimaschutzministerin und lässt keine Gelegenheit aus, um ihre Abneigung gegenüber der Luftfahrt zum Ausdruck zu bringen. Nun fordert die passionierte Stammkundin von Bedarfsfluggesellschaften ein Verbot von Businessjets. Der Luftfahrtverband kritisiert das Regierungsmitglied heftig. Geht es nach Leonore Gewessler so gäbe es längst keine Flüge innerhalb Österreichs sowie auf der Kurzstrecke mehr. Diesen hat sie regelrecht den Kampf angesagt und will sie unter anderem durch staatlich finanzierte Nachtzüge ersetzen. Wer nun spekuliert, dass die Nightjet-Züge dadurch günstiger werden könnten, irrt, denn das Preisniveau ist weiterhin äußerst hoch, wenn man mal vom Sitzwagen, in dem innerhalb Österreichs auch das Klimaticket gilt, absieht. Auch hinsichtlich des Komforts in den Schlaf- und Liegewägen gehen die fulminanten Darstellungen von Gewessler, den ÖBB und der Realität weit auseinander. Es wird äußerst viel versprochen, aber gehalten wird davon, wenn überhaupt, nur ein kleiner Bruchteil. Besonders heftig wird seitens Passagieren die angeblich gelegentliche mangelnde Sauberkeit kritisiert. Aber auch der Umstand, dass Downgrades in niedrigere Kategorien als bezahlt durchaus an der Tagesordnung sein sollen und sich anschließend die Erstattung des Differenzbetrages zäh wie Leder hinziehen kann. Die Luftfahrt ist übrigens in diesem Zusammenhang so ganz und gar kein Vorbild, denn viele Airlines stellen sich regelrecht taub, stumm und unwissend, wenn es darum geht, dass Geld an Passagiere überwiesen werden muss. Beispielsweise hat es Austrian Airlines wegen nur 80 Euro auf einen Vollstreckungsbescheid ankommen lassen. Selbsternannte Klimaschützer fordern seit einiger Zeit, dass Privatjets generell verboten werden sollen. Ihr Argument ist, dass

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Dritte Piste: Land Niederösterreich bewilligt Fristverlängerung

Das Amt der niederösterreichischen Landesregierung hat in seiner Funktion als UVP-Behörde mit Bescheid vom 26. Mai 2023 die Realisierungsfrist für die Errichtung der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat bis zum 30. Juni 2033 verlängert. Der Vorstand der Flughafen Wien AG hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt. Unmittelbar vor der Coronapandemie wurde das Vorhaben rechtskräftig bewilligt, jedoch aufgrund der Krise geringerer Passagierzahlen wurde mit dem Bau noch nicht begonnen. Nun hat Österreichs größter Airport Zeit bis 2033, andernfalls würde die Genehmigung verfallen.

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Sim-Karten-Fachgeschäft eröffnet am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat hat der britische Sim-Kartenverkäufer Sim Local ein neues Geschäft eröffnet. Dieses befindet sich direkt in der Ankunftshalle und ist auf den Vertrieb von Prepaid-Mobilfunkkarten an Touristen spezialisiert. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sim Local unserer Liste weltbekannter Marken angeschlossen hat. Wir sind davon überzeugt, dass internationale Reisende in Wien von der Erweiterung unseres Angebots um den internationalen Sim-Karten Experten Sim Local profitieren“, sagt Philipp Ahrens, Senior Vice President Center Management am Flughafen Wien. „Der Gewinn einer weiteren Ausschreibung und die Eröffnung unseres zwölften eigenständigen Ladens ist ein großer Erfolg für unser Unternehmen, mit dem wir in ein wichtiges neues Gebiet expandieren. Unsere Präsenz wächst kontinuierlich und wir freuen uns mit dem Flughafen Wien zusammenzuarbeiten. So können wir auch Kunden in Wien unser marktführendes Angebot an lokalen SIM-Karten präsentieren, unsere globale Partnerschaft mit Lyca erweitern und unsere Beziehung zu Hutchinson festigen“, so Ian Rankin, Chief Commercial Officer von Sim Local.

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Fünfte Freiheit mit Ethiopian: Angenehme Abwechslung gegenüber europäischem Null-Service

Seit wenigen Tagen gibt es auf der Strecke Wien-Kopenhagen-Wien zumindest viermal wöchentlich mit Ethiopian Airlines eine Alternative zu Austrian Airlines und Ryanair. Während die beiden europäischen Anbieter auf Mittelstreckenjets setzen, ist der äthiopische Anbieter mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787 unterwegs. Die Bordprodukte unterscheiden sich erheblich. Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist einer der Pioniere im Bereich Lowcost-Flüge. Kunden dieses Carrier sind es schon seit vielen Jahren gewöhnt, dass im reinen Flugpreis so ziemlich gar nichts mehr inkludiert ist und beispielsweise für Aufgabegepäck, Snacks und Getränke extra bezahlt werden muss. Austrian Airlines hat sich über die Jahre hinweg schleichend von einem Full-Service-Carrier zu einem Anbieter, der zwar tendenziell höhere Ticketpreise verlangt, jedoch nicht nennenswert mehr Service bietet als die Billigflieger-Konkurrenz. Zumindest ist dies auf dem europäischen Streckennetz der Fall. Im Gegensatz zu Ryanair hat man zwar auf Wien-Kopenhagen-Wien eine Business-Class, jedoch bietet man lediglich freie Nebensitze während Ethiopian Airlines mit echten C-Sitzen aufbieten kann. Die Produkte der drei Anbieter auf dieser Route zu vergleichen ist daher relativ einfach, denn als einziger Player inkludiert Ethiopian Airlines auch in der Economy-Class Aufgabegepäck, Snacks und Getränke. Weiters bietet man an Bord kostenfreie Kopfhörer für das Bord-Entertainment-System sowie Decken und Polster an. Diese Serviceleistungen sind unabhängig davon, ob man in der Economy- oder Business-Class reist. In zuerst genannter sind zwei Gepäckstücke mit jeweils maximal 23 Kilogramm inklusive und in der „C“ entsprechend mehr. Auch ist die Auswahl an Speisen und Getränken in der Business, die als Cloud Nine bezeichnet wird, erheblich größer als im hinteren Teil

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