Wizzair

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Sicherheitsbedenken: Wizz Air darf mit Orban-Frachter nicht in die USA fliegen

Der Fluggesellschaft Wizz Air Hungary ist es vorläufig nicht gestattet Fracht- und Postflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Das Department of Transportation hat den Antrag auf Erteilung des so genannten „Foreign Carrier Permit“ abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken der Zivilluftfahrtbehörde FAA begründet. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie hat die Regierung rund um Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban beschlossen, dass ein „staatliches Frachtflugzeug“ angeschafft werden soll. Man organisierte einen vormals von Qatar Airways betriebenen Airbus A330F und beauftragte ohne Ausschreibung den Billigflieger Wizz Air mit dem Betrieb. Die Maschine trägt nicht die übliche Livery, sondern „Hungary Air Cargo“ ist auf dem Rumpf zu lesen. Formell handelt es sich bei der von der Orban-Regierung gewählten Konstruktion um eine Mischung aus Aircraft-Management und Charter. Primär kommt die HA-LHU im Regierungsauftrag zum Einsatz, jedoch lässt man auch für andere Kunden Fracht-Charterflüge durchführen. Unabhängig davon hat Wizz Air Anfang dieses Jahres beantragt Lufttransporte von Gütern und Post im Charter zwischen jedem beliebigen Airport der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika durchführen zu dürfen. Hierfür ist seitens der USA der so genannte „Foreign Carrier Permit“ erforderlich. Bei positiver Bearbeitung des Antrags hätte sich die Genehmigung zwar zunächst auf Cargoflüge beschränkt, jedoch wäre des quasi auch ein Fuß in der Tür für mögliche Passagierflüge gewesen. Daraus wird nun nichts, denn das Department of Transportation hat das Ansinnen abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, die die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat, begründet. In der detaillierten Begründung, die am 20. Juli 2022 zugestellt wurde, ist

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Juni 2022: Wizz Air flog neuen Monatsrekord ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Juni 2022 rund 4,34 Millionen Passagiere. Damit hat man eigenen Angaben nach einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat legte man um 179 Prozent zu. Das Luftfahrtunternehmen erklärte unter anderem, dass man innerhalb der letzten 12 Monate das Streckennetz „rasant ausgebaut und 200 neue Routen zu insgesamt 126 Zielen in Europa und darüber hinaus aufgenommen“ habe. Eingeflottet wurden in diesem Zeitraum 27 Flugzeuge des Herstellers Airbus. Der Auftragsbestand umfasst derzeit 13 Airbus A320neo, 255 A321neo, 47 A321XLR sowie die zusätzliche Bestellung von 15 A321neo und Kaufrechte für 75 A321neo – somit also insgesamt 411 Flugzeuge. Die Flotte will man in den nächsten Jahren auf 500 Maschinen ausbauen, wobei die ceo-Modelle sukzessive durch Neos ersetzt werden sollen. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Juni eine neue Rekordzahl von Reisenden an ihre Destination geflogen haben. Trotz der bekannten Herausforderungen, denen sich die Reisebranche stellen muss, haben wir im vergangenen Jahr ein beträchtliches Wachstum erzielt und damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum im nächsten Jahrzehnt geschaffen. Unsere Bestellung von über 400 Airbus-Flugzeugen ist ein echter Durchbruch für Wizz, da sie den geringsten ökologischen Fußabdruck pro Passagier aufweist und unsere ambitionierte Wizz500-Strategie untermauert. Wir möchten uns bei unseren treuen Kunden dafür bedanken, dass sie sich weiterhin für Wizz Air entscheiden, weil sie die günstigen Preise, das vielfältige Streckennetz, die junge und umweltfreundliche Flotte und den großartigen Service an Bord schätzen“, so Paulina Gosk, Communications Manager bei Wizz Air.

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Wizz Air setzt alle Kukes-Flüge über den Winter 2022/23 aus

Die Präsenz am albanischen Flughafen Kukes scheint für den Billigflieger Wizz Air nicht gerade von großer Nachfrage gekrönt zu sein, denn der Carrier wird dem aktuellen Informationsstand nach sämtliche Ziele ab diesem Airport im Winterflugplan 2022/23 pausieren. Zunächst hieß es noch, dass Memmingen-Kukes durchgehend angeboten werden soll und ab Wien, Basel und Karlsruhe/Baden-Baden nur einige Wochen pausiert werden soll. So erklärte es eine Sprecherin von Wizz Air gegenüber Aviation.Direct noch vor wenigen Tagen. Zwischenzeitlich hat der ungarische Billigflieger aber die „Flugpause“ mit „Open End“ über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 verlängert. Kukes ist ein junger Flughafen in Albanien, der sich nahe der Grenze zum Kosovo befindet. Die Verantwortlichen haben die Hoffnung, dass man sich im VFR-Verkehr als preisgünstige Alternative zu Pristina etablieren kann. Allerdings räumte Wizz Air zuletzt ein, dass die Nachfrage unter den Erwartungen liegt. Gegenüber Aviation.Direct betonte eine Medienreferentin aber, dass es sich um vorrübergehende Aussetzungen handeln soll und man Kukes weiterhin im Streckennetz halten wird. Ab Wien wird Wizz Air – vorbehaltlich weiterer Änderungen – den albanischen Airport ab 18. September 2022 vorläufig letztmalig ansteuern. Bereits einen Tag zuvor wird die Basel-Strecke in eine unbefristete Pause geschickt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man Kukes bis zum 28. September 2022 ansteuern. Ab Memmingen ist dieser Airport noch bis 28. Oktober 2022 im Programm. Ob und und wann die vier Kukes-Strecken reaktiviert werden, ist derzeit noch offen. Wizz Air betont jedenfalls, dass es sich um keine dauerhaften Einstellungen handeln soll.

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Mangels Nachfrage: Wizz Air setzt drei von vier Kukes-Strecken temporär aus

Erst vor wenigen Wochen hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air Flüge ins albanische Kukes aufgenommen. Die Nachfrage scheint jedoch stark verbesserungsbedürftig zu sein, denn der Carrier wird nach den Sommerferien 2022 drei von vier Routen temporär aussetzen. Derzeit bietet Wizz Air ab Wien, Basel, Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen Flüge nach Kukes an. Dieser Airport wurde neu gebaut und ist daher noch nicht lange am Netz. Aufgrund der Nähe zum Kosovo will man sich als günstige Alternative zum Flughafen Pristina positionieren. Die Nachfrage scheint jedoch nach den Sommerferien 2022 deutlich geringer zu sein als vom Billigflieger ursprünglich angenommen. Ab Wien und Basel wird Wizz Air ab 19. September bis Ende Oktober 2022 die Kukes-Flüge pausieren. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man diesen Airport zwischen 3. Oktober und 29. Oktober 2022 nicht ansteuern. Lediglich ab dem bayerischen Memmingen sind derzeit keine Reduktionen bzw. temporäre Einstellungen geplant. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Strecken sind aufgrund geringerer Nachfrage temporär zu diesen Zeitpunkten pausiert. Hier handelt es sich jedoch nur um saisonale Anpassungen, die Strecken werden nicht eingestellt, sondern weiterhin bedient“.

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Dortmund: Wizz Air stellt Ohrid und Pristina temporär ein

Der Billigflieger Wizz Air fährt den Verkehr in Richtung Kosovo, Bosnien, Slowenien, Serbien und Nord-Mazedonien zurück. Insgesamt sechs Strecken werden temporär eingestellt. Betroffen sind auch Flüge ab Deutschland. Erst vor wenigen Tagen kündigte der Lowcoster an, dass aufgrund von Personalmangel, der an diversen Airports, aber auch bei der Fluggesellschaft selbst, herrscht, das Angebot zurückgefahren werden. In erster Linie sind Flüge ab Ungarn und dem Vereinigten Königreich betroffen, jedoch trifft es auch einige Strecken ab Pristina, Tuzla, Ljubljana, Belgrad und Ohrid. Beispielsweise setzt der Billigflieger die Flüge ab Dortmund und Rom nach Pristina vorläufig aus. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach am 2. September 2022 bzw. 2. Oktober 2022 reaktiviert werden. Von Mailand aus wird man bis vorläufig 30. Oktober 2022 nicht nach Tuzla fliegen. Ebenso betroffen ist die Strecke Ljubljana-Charleroi, die bis vorerst 4. September 2022 pausiert werden soll. Ab Belgrad soll die Route nach Billund bis Ende Oktober 2022 nicht bedient werden. Von Dortmund aus wird man auch Ohrid temporär nicht ansteuern. Diese Strecke soll bis voraussichtlich 2. September 2022 eingestellt bleiben. Weitere Änderungen und Streichungen sind möglich, da die Fluggesellschaft mit Personalmangel und einer hohen Zahl von Krankmeldungen des Kabinenpersonals inmitten einer neuen Welle von Coronavirus-Infektionen in Europa zu kämpfen hat. Betroffene Passagiere sollen von Wizz Air kontaktiert werden. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir die Auslastung in der Hochsaison um weitere 5 Prozent gegenüber dem Plan, den wir im Rahmen der Jahresbilanz vorgestellt haben, reduzieren werden, um die Auswirkungen der anhaltenden externen Störungen zu verringern“, so

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Wien: Kuddelmuddel samt Leerflug auf Albanien-Flügen

Eigentlich sollte Wizz Air am Sonntagabend unter der Flugnummer W63896 von Wien nach Kukes (Albanien) fliegen. Die HA-LJE ist aber in Tirana gelandet, anschließend leer in die österreichische Bundeshauptstadt zurückgeflogen, um dann erneut – mit Fluggästen – Kurs auf Tirana zu nehmen. Für die Reisenden, die mit Kurs W63895 von Kukes nach Wien fliegen wollten, hatte dies aber gravierende Folgen: Die Verbindung wurde ersatzlos gestrichen. Die Passagiere von W63896 sind in der Hauptstadt Albaniens anstatt am neuen Airport, der sich nahe dem Kosovo befindet, gelandet. Ein regelrechtes „Kuddelmuddel“. Doch was steckt dahinter? Während Betroffene gegenüber Aviation.Direct erklären, dass am Sonntagabend schönstes, sonniges Wetter am Flughafen Kukes geherrscht haben soll, sieht das Wizz Air anders. In einer Stellungnahme erklärt der Billigflieger unter anderem, dass der Flug W63896 „aufgrund schlechter Wetterbedingungen zum Flughafen Tirana umgeleitet“ wurde. Der Airbus A320neo mit der Registrierung HA-LJE ist in der Hauptstadt Albaniens stationiert. Das hat zur Folge, dass das planmäßige Routing an diesem Tag Tirana-Wien-Kukes-Wien-Tirana gewesen wäre. Das wurde ein bisschen durcheinander gewirbelt, denn nach der außerplanmäßigen Landung in Tirana flog man ferry, also ohne Passagiere an Bord, nach Wien und von dort aus dann wieder in die Hauptstadt Albaniens. Der eigentlich geplante Flug W63895 (Kukes-Wien) ist ersatzlos ausgefallen. Eine Sprecherin von Wizz Air Hungary erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Der Wizz Air Flug W6 3896 von Wien nach Kukes am 10. Juli wurde aufgrund schlechter Wetterbedingungen zum Flughafen Tirana umgeleitet. Folglich wurde der Wizz Air Flug W63895 von Kukes nach Wien annulliert. Den Passagieren wurde ein Bodentransport

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Wizz-Air-Flug überbucht: Polizei musste in Friedrichshafen einschreiten

Am Flughafen Friedrichshafen hat am Freitag die Überbuchung eines Wizz-Air-Fluges nach Tirana für einen Polizeieinsatz gesorgt. Für die 209 gebuchten Reisenden standen lediglich 186 Sitzplätze zur Verfügung. Die Folge daraus: Es kam zu tumultartigen Szenen und die Exekutive musste einschreiten. Üblicherweise wird die Flugverbindung W66620 mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient. Am Freitag flog aus Tirana kommend der A320neo mit der Registrierung HA-LJE ein. Dieser verfügt über weniger Sitzplätze als der zuvor genannte Typ. Dadurch ist es zu einer Überbuchung gekommen, so dass 39 Passagiere nicht mitfliegen konnten. Das Portal Schwäbische.de berichtet unter Berufung auf die Polizei Friedrichshafen, dass von den 39 Überbuchten lediglich 23 vor Ort waren. Die Exekutive spekuliert, dass die Differenz bereits vorab von Wizz Air informiert wurde. Es könnte sich aber auch um klassische „No-Shows“ handeln, denn ein gewisser Prozentsatz erscheint auf fast allen Flügen nicht. Allerdings wollten sich die 23 Personen, denen vor Ort am Airport eröffnet wurde, dass sie nicht nach Tirana fliegen dürfen, dies nicht gefallen lassen. Es soll zu lautstarkem Gebrüll gekommen sein, das zur Folge hatte, dass Beamte von Zoll und Polizei einschreiten mussten. Letztlich ist es der Exekutive gelungen die Situation zu beruhigen und die „Sitzengelassenen“ zum Verlassen des Terminals zu bewegen. Inwiefern Wizz Air die gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsleistungen, Ersatzbeförderungen und Entschädigungen angeboten bzw. geleistet hat, ist unklar. Der Umstand, dass die „Überbuchten“ aufgrund ihres Verhaltens das Terminal verlassen mussten lässt zumindest erahnen, dass es an Ort und Stelle keine kurzfristige Lösung gab.

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Wizz Air will in Wien nicht dauerhaft „geschrumpft“ bleiben

Im Spätherbst des Vorjahres kündigte Wizz-Air-President Robert Carey an, dass die Wiener Basis wieder auf Wachstumskurs ist. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge solle auf sechs Airbus A321neo ausgebaut werden und gar ein siebentes oder sogar achtes Flugzeug standen zur Diskussion. Daraus wurde nichts, denn man hat sich auf vier Maschinen verkleinert. Die ab Wien-Schwechat angebotenen Flugziele sind im Sommerflugplan 2022 auf 36 Destinationen in 24 Ländern geschrumpft. In mehreren Schritten hat man das Angebot ausgedünnt und nicht nur City-Strecken, auf denen man in hartem Wettbewerb mit Ryanair stand, fielen dem Rotstift zum Opfer, sondern auch „Ferienklassiker“ wie Mallorca. Die Ukraine-Flüge mussten aus einem komplett anderen Grund auf unbestimmte Zeit eingestellt werden: Russland hat sein Nachbarland kriegerisch überfallen. Für Wizz Air hat das Folgen, denn etwa neun Prozent des Angebots hatte man in Richtung Ukraine und Russland. Noch dazu kommt, dass man im Sommerflugplan 2022 das UA-Angebot stark aufstocken wollte. Wegen des Kriegs hat man in Kiew-Schuljany drei Airbus A320 und in Lwiw einen weiteren „festsitzen“. Das Ausfliegen ist aus Sicherheitsgründen unmöglich. Der Billigflieger musste sich rasch umorientieren und hat Kapazitäten in Richtung Westen verlagert. Nennenswert ist, dass man im Vereinigten Königreich und in Italien signifikant ausgebaut hat. Laut Carey hat man Norwegian Air Shuttle zahlreiche Slotpaare in Gatwick abgekauft und expandiert am zweitgrößten Airport der UK-Hauptstadt stark. Verschiedene Faktoren haben zur Verkleinerung der Basis Wien geführt Der Wizz-Air-President macht keinen Hehl daraus, dass die Basis Wien seit ihrer Eröffnung im Jahr 2018 viele „Ups and Downs“ erlebt hat. Die Corona-Pandemie

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Ab Sofia: SkyUp fliegt mit Boeing 737-800 für Wizz Air

Der Billigflieger Wizz Air hat eine Boeing 738-800 der ukrainischen Fluggesellschaft SkyUp Airlines ins Wetlease genommen. Die Maschine ist in Sofia stationiert und kommt von dort aus auf diversen Routen, unter anderem auch nach Dortmund, Memmingen und Genf zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com ist die UR-SQO seit 30. Juni 2022 im Auftrag von Wizz Air im Einsatz. Die Zusammenarbeit soll für mehrere Monate vereinbart worden sein, wobei sich der Auftraggeber nicht zur genauen Dauer äußern wollte. SkyUp Airlines kann aufgrund des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine das eigene Streckennetz nicht bedienen. Man konnte Wetlease-Aufträge verschiedener Airlines, darunter unter anderem Corendon, Smartwings und Wizz Air an Land ziehen und kann sich so trotz widrigster Umstände in der Luft halten. Wizz Air ist ein reiner Airbus-Operator, so dass die von SkyUp angemietete Boeing 737-800 ein Unikum in der Flotte ist. Die für den ungarischen Lowcoster eingesetzte UR-SQO ist derzeit 9,6 Jahre alt.

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Robert Carey: „Wizz Air Hungary wird nicht von Wizz Air Malta ersetzt“

Die neu gegründete Fluggesellschaft Wizz Air Malta Ltd. soll die bestehende Wizz Air Hungary nicht ersetzen, sondern ist Teil der Diversifikationsstrategie, erklärte President Robert Carey. Der Ableger wird unter EASA-AOC mit maltesischer Betriebsgenehmigung an den Start gehen. Offiziell wurde Wizz Air Malta Ltd. am 5. Mai 2022 ins maltesische Firmenbuch eingetragen. Der Sitz befindet sich momentan in einer Rechtanwaltskanzlei in der Hauptstadt Valletta. Einziger Gesellschafter ist die WAM Ventures Holding Ltd. im MBR ersichtlich. Diese Gesellschaft residiert an selbiger Adresse und wurde ebenfalls am 5. Mai 2022 ins Firmenregister eingetragen. Alleiniger Eigentümer der WAM Ventures Holding Ltd. ist die Wizz Air Holdings plc mit Sitz in St. Helier auf Jersey. Das Board of Directors der Wizz Air Malta Ltd. setzt sich wie folgt zusammen: Robert Carey, Jozsef Varadi, Heiko Holm und Michael Delehant. Die WAM Ventures Holding Ltd. wird von Heiko Holm geleitet. Varadi ist gleichzeitig auch Konzernchef der Wizz Air Group und Carey fungiert seit seinem Wechsel von Easyjet zu dieser Firmengruppe als der President. Der zuletzt genannte Manger wollte sich nicht tiefgehend zu den Plänen, die man Wizz Air Malta Ltd. verfolgt äußern. Er betonte lediglich, dass der neue Luftfahrtbetrieb zusätzlich zur bestehenden Wizz Air Hungary in der Luft sein wird. Angesprochen auf mögliche Bases meinte Carey, dass diese noch nicht feststehen. Genau wie Wizz Air Hungary wird man mit einem EASA-AOC fliegen. Der Kernunterschied zwischen den beiden Luftfahrtunternehmen besteht darin, dass das ungarische Luftfahrtunternehmen eine Betriebsgenehmigung der ungarischen Zivilluftfahrtbehörde hat. Die Neugründung wird eine maltesische Operating License

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