
Sicherheitsbedenken: Wizz Air darf mit Orban-Frachter nicht in die USA fliegen
Der Fluggesellschaft Wizz Air Hungary ist es vorläufig nicht gestattet Fracht- und Postflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Das Department of Transportation hat den Antrag auf Erteilung des so genannten „Foreign Carrier Permit“ abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken der Zivilluftfahrtbehörde FAA begründet. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie hat die Regierung rund um Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban beschlossen, dass ein „staatliches Frachtflugzeug“ angeschafft werden soll. Man organisierte einen vormals von Qatar Airways betriebenen Airbus A330F und beauftragte ohne Ausschreibung den Billigflieger Wizz Air mit dem Betrieb. Die Maschine trägt nicht die übliche Livery, sondern „Hungary Air Cargo“ ist auf dem Rumpf zu lesen. Formell handelt es sich bei der von der Orban-Regierung gewählten Konstruktion um eine Mischung aus Aircraft-Management und Charter. Primär kommt die HA-LHU im Regierungsauftrag zum Einsatz, jedoch lässt man auch für andere Kunden Fracht-Charterflüge durchführen. Unabhängig davon hat Wizz Air Anfang dieses Jahres beantragt Lufttransporte von Gütern und Post im Charter zwischen jedem beliebigen Airport der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika durchführen zu dürfen. Hierfür ist seitens der USA der so genannte „Foreign Carrier Permit“ erforderlich. Bei positiver Bearbeitung des Antrags hätte sich die Genehmigung zwar zunächst auf Cargoflüge beschränkt, jedoch wäre des quasi auch ein Fuß in der Tür für mögliche Passagierflüge gewesen. Daraus wird nun nichts, denn das Department of Transportation hat das Ansinnen abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, die die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat, begründet. In der detaillierten Begründung, die am 20. Juli 2022 zugestellt wurde, ist







