Wizzair

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Trotz Chaos: Austrian Airlines will keine Wetlease-Flugzeuge

Der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen zur Abfederung von Ausfällen ist für Austrian Airlines momentan kein Thema, stellte ein Unternehmenssprecher gegenüber Aviation.Direct klar. Ungeachtet der vielen Flugausfälle der letzten Tage ist man davon überzeugt, dass man besonders während der Sommerferien 2022 stabil in der Luft sein wird. „Austrian Airlines hat sich zusammen mit ihren Partnern bestmöglich für den Hochsommer und die Feriensaison vorbereitet. Alle Flugzeuge sind wieder in der Luft, für eine vorausschauende Planung wurden über 200 Flugbegleiter eingestellt, die nach Abschluss ihrer Basisausbildung nun ab Sommer eingesetzt werden. Für einen reibungslosen Flugbetrieb ist aber auch das Zusammenspiel aller Partner im In- und Ausland notwendig (u.a. Flughäfen, Flugsicherung). Auch Streiks, wie beispielsweise der rezente Streik der Flugsicherung in Marseille, oder Unwetter sind Faktoren, die den Flugbetrieb beeinflussen bzw. Anpassungen erforderlich machen. Hinzu kommt, dass der rasante Anstieg an Corona-Erkrankten in Österreich sich auch in der Belegschaft von Austrian Airlines widerspiegelt“, erklärt ein Firmensprecher die Sichtweise der AUA. Weiters: „Um derzeitige Engpässe bei Flughäfen, Sicherheitskontrollen und anderen Systempartnern zu überbrücken bzw. generell das System zu entlasten und vor allem aber aufgrund von kurzfristigen Corona-Krankenständen des fliegenden Personals, musste Austrian Airlines am vergangenen Wochenende Anpassungen im Flugplan vornehmen. Heute ist wieder eine Stabilisierung des Flugbetriebs zu sehen. Wetlease – Flüge anderer Fluggesellschaften für Austrian Airlines sind daher aus aktueller Sicht nicht geplant. Austrian Airlines unternimmt alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern. Bei den betroffenen Flügen handelt es sich vorwiegend um Städteflüge bzw. Destinationen in

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Wizz-Air-Passagiere in London und Paris ohne jegliche Betreuung gestrandet

Gleich zweimal hat Wizz Air binnen weniger Tage Passagiere nach gestrichenen Flügen ohne jegliche Betreuung sitzen gelassen. Sowohl am Flughafen Paris-Orly als auch in London mussten Kunden der Airline selbst schauen wie es weitergeht, denn vom Carrier gab es keinerlei Hilfe. Eigentlich ist in der EU-Verordnung 261/2004 klar und deutlich festgelegt, dass Passagiere im Fall von Verspätungen und Ausfällen das Recht auf Betreuungsleistungen haben. Dazu zählen beispielsweise Getränke, Verpflegung und wenn nötig eine Hotelunterkunft. Auch haben Passagiere das Recht darauf, dass diese eine Ersatzbeförderung bekommen, die das Erreichen die Ziels zum frühestmöglichen Zeitpunkt ermöglicht. Wizz Air legt bereits seit Jahren das Thema Ersatzbeförderung äußerst kreativ aus und verweist Betroffene auf eine Passagage der AGB, die im Widerspruch zur Judikatur des Europäischen Gerichtshofs und des Obersten Gerichtshofs (Österreich) steht: Laut Wizz Air hätten Passagiere lediglich das Recht auf Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug zu diesem Airport bzw. zu einem, der sich nahe dem Zielgebiet befindet. Somit beißen Kunden in den meisten Fällen beim Kundenservice auf Granit, so dass nichts anderes übrig bleibt als erst selbst in die Tasche zu greifen und anschließend mit Hilfe eines Rechtsanwalts oder einer Konsumentenschutzorganisation die Auslagen nötigenfalls gerichtlich geltend zu machen. Jene Passagiere, die zuletzt in London bzw. Paris gestrandet sind, haben vom Carrier keinerlei Betreuungsleistungen bekommen. Sie waren sich selbst überlassen und die Hotline konnte lediglich auf die App verweisen. Betroffene behaupten jedoch, dass in der App keinerlei Umbuchungs- und/oder Erstattungsmöglichkeiten angeboten wurden. Lediglich ein SMS bzw. E-Mail, in der über die Absage des Fluges

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Wizz Air fliegt von Wien nach Saudi-Arabien

Der ungarische Low-Coster startet in Saudi-Arabien: Im September nimmt sie drei Strecken ab Dammam auf, darunter auch Wien-Damman. Sie führen von der Stadt am Persischen Golf nach Abu Dhabi (viermal wöchentlich), Rom (zweimal wöchentlich) und Wien (ebenfalls zweimal wöchentlich). Die Flüge von Wizz Air zwischen Wien und Dammam finden immer am Montag und Freitag statt. Sie dauern rund 5:30 Stunden und werden mit Airbus A321 durchgeführt. Erstflug ist am 30. September. Die neuen Routen unterstützten den wachsenden saudi-arabischen Tourismussektor und stünden im Einklang mit dem Programm Vision 2030, einer strategischen und ehrgeizigen Vision zur Verdreifachung des Passagieraufkommens im Königreich Saudi-Arabien bis 2030, so Wizz Air.

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DTM: Wizzair hebt nach Heviz (Balaton) ab

Am Donnerstagmorgen, den 16.06.2022, hob zum ersten Mal eine Wizz Air-Maschine vom Dortmund Airport zum neuen Reiseziel Heviz in Ungarn ab. Zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, wird die neue Verbindung zum größten Binnensee Mitteleuropas angeboten. Zum Erstflug begrüßte Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen, die Crew auf dem Vorfeld: „Wir freuen uns, dass wir unseren Fluggästen ein solch vielseitiges Reiseziel anbieten können, das gerade mal in knapp 2 Stunden Flugzeit erreichbar ist. Der Kurort Heviz und die gesamte Region um den Plattensee hat Urlaubern viel zu bieten.“ Der Balaton gehört zu den wichtigsten touristischen Zielen in Ungarn. Der See und seine Umgebung lockt alljährlich Badeliebhaber, Wassersportler, Fahrradfahrer, Wanderer und Genießer von Wellness- und Kur-Angeboten an.

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Wizz Air kehrt zum Fuel Hedging zurück

Die Wizz Air Group nimmt das so genannte Fuel Hedging wieder auf. Der Billigflieger scheint derzeit massiv unter dem Umstand, dass man im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair keine Preissicherungsgeschäfte betrieben hat, zu leiden. Die börsennotierte Wizz Air Holdings plc teilte mit, dass man das Fuel Hedging wieder aufnehmen wird. Als Begründung gab man an, dass die stark steigenden Treibstoffkosten die Erholung der gesamten Branche von den Folgen der Corona-Pandemie gefährden würden. Hinsichtlich dem Volumen orientiert man sich bei den Mitbewerbern. Für die zweite Hälfte des Jahres 2023 werde man zusätzliche Absicherungsmaßnahmen einführen. Die Fluggesellschaft wird auch ihr Dollarrisiko in Bezug auf Kerosin absichern. Die Fluggesellschaft wird auch ihr Dollarrisiko in Bezug auf Kerosin absichern, ein Zeichen für den zunehmenden Druck auf die Ölverbraucher. Der Konkurrent Ryanair hat sich eigenen Angaben nach einen Preis in der Höhe von 63 U.S.-Dollar pro Barrel gesichert.

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Übersicht: An diesen Airports hat Wizz Air Flugzeuge stationiert

Die Wizz Air Group hat mit Stichtag 8. Juni 2022 an 41 Airports Flugzeuge stationiert gehabt. Allerdings wurde Doncaster zwischenzeitlich geschlossen. Auch die Bases in Kiew-Schuljany und Lwiw müssen „abgezogen“ werden, da diese kriegsbedingt nicht genutzt werden können. Somit sind die Maschinen der Firmengruppe derzeit an 38 unterschiedlichen Flughäfen stationiert. Mit 12 Flugzeugen ist Budapest die derzeit größte Basis von Wizz Air Hungary. Mit 1. Juli 2022 wird jene in Bukarest gleichziehen, denn eine weitere Maschine soll ab diesem Airport zum Einsatz kommen. Die Homebase von Wizz Air UK besteht aus elf Flugzeugen und ist somit nur minimal kleiner. Jene von Wizz Air Abu Dhabi besteht nur aus vier Maschinen und ist damit gleichauf mit Wien-Schwechat. Die nachstehende Übersicht basiert auf den jüngsten Veröffentlichungen, die Wizz Air rund um Präsentation der Finanzzahlen getätigt hat. Diese stellt den Datenstand vom 8. Juni 2022 dar, wobei die Schließung der Basis Doncaster geschlossen wurde sowie der Umstand, dass Kiew-Schuljany und Lwiw wegen dem Krieg derzeit nicht genutzt werden können, berücksichtigt wurden bzw. in den Anmerkungen verzeichnet sind. Flughafen Flugzeuge Änderung Anmerkung Budapest 12   Homebase Wizz Air Hungary London-Luton 11   Homebase Wizz Air UK Bukarest 11 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Tirana 8 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Warschau-Chopin 8     Danzig 7     Mailand-Malpensa 6     Cluj 6 +1 Aufstockung zum 01.08.22 Sofia 6     Kattowitz 6     Rom-Fiumicino 5     London-Gatwick 5     Skopje 5     Abu Dhabi 4   Homebase Wizz Air Abu

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Tuzla: Ryanair unternimmt weiteren Anlauf gegen Wizz Air

Der Billigflieger Ryanair startet einen weiteren Anlauf dem Mitbewerber Wizz Air in Tuzla Konkurrenz zu machen. Ab Anfang November 2022 will man Nonstop-Flüge nach Memmingen und Stockholm-Arlanda aufnehmen. Im Vorjahr scheiterte der Marktantritt, weil sich die Regionalregierung quergelegt hatte. Es ist kein großartiger Zufall, dass sich Ryanair zwei Routen ausgesucht hat, die von Wizz Air bereits bedient werden. In Stockholm nutzen die Iren den Flughafen Arlanda während der Mitbewerber nach Skavsta fliegt. Im Vorjahr verweigerte die Regionalregierung die entsprechenden Genehmigungen, da man den einzigen Großkunden, Wizz Air, schützen wollte. Die Regionalregierung weigerte sich einen entsprechenden Vertrag mit Ryanair zu unterschreiben, so dass der Lowcoster das geplante Flugangebot absagen und aus dem Verkauf nehmen musste. Man wollte aber den Draht zu Ryanair nicht abreißen lassen und teilte damals mit, dass man die Konditionen neu ausverhandeln wird. Man machte keinen Hehl draus, dass man Wizz Air in gewisser Weise schützen wollte. Eine andere Airline, die regelmäßige Linienflüge ab Tuzla anbietet, hatte man damals ohnehin nicht. „Wir freuen uns, dass wir Tuzla in unser wachsendes Netzwerk von über 225 Flughäfen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika aufnehmen können, dank der Bemühungen des neuen Managementteams, das die Vorteile der größten und zuverlässigsten Fluggesellschaft Europas am Flughafen erkannt hat. Diese neuen Strecken in Tuzla bieten den Menschen in Bosnien und Herzegowina nun Zugang zur größten Fluggesellschaft und zum vielfältigsten Streckennetz in Europa. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren in Bosnien und Herzegowina zu wachsen und für den nächsten Sommer weitere neue und

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VC kritisiert Wizz Air-CEO: „Flugsicherheit ist nicht verhandelbar“

Wizz-Air-CEO József Váradi fordert von seinen Mitarbeitern, auch müde weiterzuarbeiten – manchmal sei es notwendig, „die Extrameile zu gehen“. Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisiert das scharf. Übermüdung von Flugzeugbesatzungen führte bereits zu mehreren Unfällen und Abstürzen. In fast allen Bereichen in der Luftfahrt ist während der Corona-Krise in Europa massiv Personal abgebaut worden. Zu viele Beschäftigte wurden entlassen und haben der Branche aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen oftmals auch dauerhaft den Rücken gekehrt. Nun wollen die Menschen wieder fliegen und es fehlt an allen Ecken und Enden Personal, um Flugzeuge abzufertigen, zu betanken, die Passagiere zu betreuen oder die Flugzeuge zu fliegen.  Aufgrund der dünnen Personaldecke am Boden und in der Luft mussten viele Airlines hunderte Flüge vorsorglich streichen. Dabei war die Erholung seit Monaten absehbar. Flugstreichungen tun zwar Passagieren und Unternehmen weh, sind aber letztlich aus der Perspektive der Flugsicherheit der vernünftigste Weg in der aktuellen Situation. Aus gutem Grund ist es nicht erlaubt, übermüdet zu fliegen und eine ausgeruhte Crew ist ein Sicherheitsgewinn, auf den nicht verzichtet werden darf.  „Die Flugsicherheit ist auch in Zeiten von Personalengpässen nicht optional,“ sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Beschäftigten im Luftverkehr arbeiten extrem hart daran, alle Flüge wie geplant durchzuführen. Bei aller Fehlplanung sind die Airlines aufgerufen, sich ihrer Verantwortung beim Thema Safety bewusst zu sein und die Beschäftigten nicht zum Dienst an der Grenze der Erschöpfung zu drängen. Niemand will übermüdete Piloten im Cockpit. Einige Verantwortliche schießen in der aktuellen Situation aber übers Ziel hinaus und bauen unzulässigen Druck auf. Was der CEO von Wizzair

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Pilotengewerkschaft ECA kritisiert Ansprache von Wizz-Air-Chef Váradi scharf

Am Donnerstagvormittag wandte sich Wizz-Air-Chef József Váradi in einer Videobotschaft an die Belegschaft der Firmengruppe. Dabei sprach er auch Krankmeldungen an und sagte, dass Ausfälle Wizz Air nicht nur finanziell schaden, sondern auch einen Imageschaden zufügen. Indirekt deutete der Manager an, dass man sich doch bitte nicht wegen jeder Kleinigkeit krankschreiben lassen soll. Man müsse zusammenstehen und sich sprichwörtlich zusammenreißen. Genau das brachte Váradi sofortige Kritik von der Pilotengewerkschaft ECA ein. Diese interpretierte in öffentlichen Postings die Aussagen des Wizz-Air-Chefs wie folgt: „Der CEO von Wizz Air ermutigt Piloten, übermüdet zu fliegen! Das ist so, als würde man einem betrunkenen Fahrer die Autoschlüssel überlassen. EASA schreite ein! Sie sind die Aufsichtsbehörde von Wizz Air!“ Das Video und das Posting der ECA sind unter diesem Link zu finden. Die Fluggesellschaft Wizz Air erklärte dazu auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: „Dieser Ausschnitt wurde aus einem allgemeinen Informationsgespräch für alle Mitarbeiter herausgeschnitten, das der CEO von Wizz Air, József Váradi, gestern am Morgen gehalten hat und in dem es um wichtige Neuigkeiten und aktuelle Herausforderungen in der Luftfahrt ging. Alle Fluggesellschaften sind von den Problemen in der Lieferkette betroffen, insbesondere im Bereich der Verfügbarkeit und des Wohlergehens der Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang war ein Thema dieser internen Besprechung, dass alle Kollegen für unsere Kunden die Extrameile gehen sollen, um mögliche Betriebsstörungen zu minimieren. Die Extrameile in einer Branche zu gehen, die unter einem Personalmangel leidet, ist für alle eine große Herausforderung. Unsere Mitarbeiter haben die Situation bestmöglich gemeistert, die Ausfallquote der Besatzung war mit

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Wizz Air tiefer in die Verlustzone gerutscht

Die Wizz AIr Group konnte im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 den Umsatz um 125 Prozent auf 1,663 Milliarden Euro steigern. Unter dem Strich war man tief in den roten Zahlen, denn der Reinverlust wuchs um 12 Prozent auf 642,5 Millionen Euro an. Die Firmengruppe konnte zwar das Ebitda um 89 Prozent auf 465,3 Millionen Euro steigern und damit auch den Betriebsverlust um 12 Prozent auf 465,3 Millionen Euro senken, jedoch baute man unter dem Strich den Reinverlust auf 642,5 Millionen Euro aus. Begründet wird dies unter anderem damit, dass die Treibstoffkosten stark steigend sind. Während des laufenden Geschäftsjahres will man mit jener Kapazität, die man vor der Pandemie hatte wieder in der Luft sein. Je nach Marktentwicklung soll diese sogar übertroffen werden. Konzernchef Jozsef Varadi gibt sich zuversichtlich, dass es gelingen wird das volle Flugprogramm und voll ausgelastete Maschinen zu haben.

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