August 23, 2021

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August 23, 2021

Qanot Sharq hebt wieder ab

Am 16. August 2021 war es so weit. Die usbekische Fluggesellschaft Qanot Sharq hebt nach einem neunjährigen Dornröschenschlaf wieder ab. Unter dem recht speziellen Namen Qanot Sharq wurde im Jahr 1998 die erste private usbekische Fluggesellschaft gegründet. Damals bediente man sich einem Illyushin Il76 Frachtflugzeug der Uzbekistan Airways. Doch der Erfolg stellte sich nicht richtig ein, so dass man im Jahre 2012 die Türen schloss und das AOC zurückgab. Doch sieben Jahre später tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. An der MAKS Air Show in Moskau unterzeichnete der Gründer, Nosir Abdugafforov, eine Absichtserklärung („Letter of Intent“) über drei Sukhoi SSJ100. Danach wurde es wieder ruhiger um diese Airline und die Absichtserklärung wurde nie in eine effektive Bestellung umgewandelt. Doch mitten in der Corona-Krise tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. Bei dem amerikanischen Leasingunternehmen Air Lease Corporation sicherte man sich anfangs Jahr zwei gebrauchte Airbus A320-200. Diese wurden dann auch bereits im April und Mai 2021 nach Usbekistan überführt. Am 7. Juli 2021 erhielt Qanot Sharq ihr eigenes AOC und konnte nun mit den beiden Airbussen am 16. August 2021 wieder abheben. Der Erstflug ging von Taschkent in das für ihre Moscheen und Mausoleen bekannte usbekische Stadt Samarkand. Die Fluggesellschaft hat unsere Anfragen zur Bestätigung der Betriebsaufnahme bis zur Veröffentlichung dieses Berichts leider nicht beantwortet. Die beiden Flugzeuge sind in Mitteleuropa keine Unbekannten. Die nun als UK32030 registrierte Maschine flog zwischen 2005 und 2011 für die Air Berlin, während die zweite Maschine mit dem Kennzeichen UK32031 zwischen 2007 und

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Ural Airlines kehrt nach Budapest zurück

In der ersten Septemberwoche wird die russische Fluggesellschaft Ural Airlines nach Budapest zurückkehren. Zunächst sollen die Ziele Moskau-Schukowski und Jekaterinburg bedient werden. Vorerst bietet man je einen Umlauf pro Woche an. „Die Rückkehr von Ural verbessert unser Angebot nach Russland weiter. Das bedeutet, dass wir jetzt insgesamt sechs Ziele anbieten können. Neu ist die Strecke nach Jekaterinburg. Die Wiederaufnahme nach Moskau-Schukowski ergänzt die Angebote nach Kasan, Moskau-Scheremetjewo, St. Petersburg und Moskau-Vnukovo“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development am Flughafen Budapest. Die russische Hauptstadt verfügt über insgesamt vier Verkehrsflughäfen. Dabei handelt es sich um Vnukovo, Domodedovo, Scheremetjewo und Schukowski. Der zuletzt genannte Airport wurde über Jahrzehnte hinweg militärisch genutzt, jedoch vor ein paar Jahren für den zivilen Verkehr freigegeben. Dazu wurde ein neues Terminal erreichtet. Die russische Regierung will an diesem Flughafen primär Billigflieger ansiedeln.

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Air Baltic: A220-Flotte auf 29 Maschinen angewachsen

Die lettische Air Baltic übernahm am Sonntag einen weiteren Airbus A220-300. Mittlerweile ist die Flotte auf 29 Maschinen angewachsen. Heuer wird der Carrier noch drei weitere Maschinen dieses Typs erhalten. Air Baltic hat insgesamt fünfzig Airbus A220-300 bestellt. Weiters hält man Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. Im Mai 2020 entschied die Unternehmensleitung um Martin Gauss, dass die DHC Dash 8-400-Teilflotte vorzeitig ausgeflottet wird. Auch die letzten Boeing 737 wurden nicht mehr in den Liniendienst gestellt. Seither betreibt Air Baltic eine reine Airbus-A220-300-Flotte. Das Muster wurde ursprünglich von Bombardier als CS300 entwickelt. Später übernahm Airbus die Mehrheit an diesem Programm. Air Baltic war Launch Customer dieser Ausführung.

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Zürich: Helvetic absolvierte Rücklandung wegen Blitzschlag

Die Passagiere von Swiss-Flug LX1512 hatten am Sonntag auf dem Weg von Zürich nach Graz eine etwas umständliche Reise. Der von Helvetic Airways betriebene Embraer E190-E2 wurde rund 20 Minuten nach dem Start vom Blitz getroffen und kehre aus Sicherheitsgründen zum größten Airport der Schweiz zurück. Eingesetzt war die HB-AZB, die auf dem Rückweg nach Zürich-Kloten noch einige Runden in der Nähe des Bodensees drehte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach 93 Passagiere. Diese und die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug sicher verlassen. Helvetic Airways zog die Maschine zum Zwecke einer technischen Überprüfung vorläufig aus dem Verkehr. Die Reisenden wurden laut Swiss mit einem Ersatzflugzeug nach Graz geflogen. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte Helvetic Airways, dass die HB-AZB bedingt durch den Blitzschlag im Bereich der linken Tragfläche beschädigt wurde. Swiss erklärte, dass das Ersatzflugzeug gegen 20 Uhr 15 den Flughafen Zürich-Kloten verlassen konnte. In Graz ist es –aufgrund dem Blitzschlag – zur Verspätung der Verbindung in die Schweiz gekommen.

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Air Montenegro mit Auslastung zufrieden

Der neue Staatscarrier Air Montenegro hat eigenen Angaben nach in den ersten zwei Betriebsmonaten rund 40.000 Passagiere bei einer Auslastung von 70 Prozent befördert. Neben Linienflügen führte man auch insgesamt 20 Charter durch. „Insgesamt lag unser Auslastungsfaktor bei den Inbound-Flügen nach Montenegro bei 90 Prozent, was sowohl für unsere Airline als auch für Montenegro als Destination sehr beeindruckend ist. Der russische Markt bleibt für Nonstop-Flüge geschlossen, daher konnten wir den Betrieb dort nicht aufnehmen. Wir beobachten jedoch weiterhin die Entwicklung am Markt und reagieren situationsabhängig“, so Firmenchef Predrag Todorović.

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Nürnberg betreibt Ex-Lufthansa-Lounge selbst

In Nürnberg wird Lufthansa keine Lounge mehr unterhalten. Der Airport hat diese übernommen und wird diese als Dürer-Lounge wieder in Betrieb nehmen. Genutzt werden kann diese von Business- und Statuskunden. Die zentral im Abflugbereich gelegene Lounge wird mit dem erwarteten Anstieg des Geschäftsreiseaufkommens zum 30. August 2021 wieder in Betrieb genommen: Dafür wurde sie mit neuem Airport-Branding und Ambiente als Dürer Lounge gestaltet, u. a. mit stilisierten Werken des weltbekannten Künstlers. Die vielseitige Bewirtung mit frischen Snacks und einer reichlichen Auswahl an warmen und alkoholischen Getränken sowie Softdrinks erfolgt durch ein Catering von Mövenpick/Marché. Zur Ausstattung gehören auch Arbeitsplätze mit Rückzugsmöglichkeit. Aktuell haben zunächst berechtigte Fluggäste von KLM, Air France sowie Mitglieder von Priority Pass Zutritt. In Kürze können auch andere Fluggäste einen Zutritts-Voucher zum Preis von 24,99 Euro käuflich erwerben. Die Öffnungszeiten richten sich aktuell nach den Flügen von Air France nach Paris und KLM nach Amsterdam. Die ehemalige Dürer Lounge im Erdgeschoss nahe der Sicherheitskontrolle bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

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Air Serbia hat Kredite an Etihad zurückbezahlt

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat den noch offenen Kredit in der Höhe von 63 Millionen U.S.-Dollar an Etihad Airways Partners BV zurückbezahlt. Im Vorjahr führte der Carrier ein Darlehen von 52,9 Millionen U.S.-Dollar zurück. Damit sind nun alle Darlehen, die vor rund sechs Jahren gewährt wurden, bezahlt. Etihad Airways will bei Air Serbia schon länger aussteigen. Die Beteiligung ist ein Relikt der Hunter-Strategie, die unter dem ehemaligen Firmenchef James Hogan verfolgt wurde. Die meisten Gruppen-Mitglieder existieren mittlerweile nicht mehr. Unter anderem über Etihad Airways Partners BV gab man Anleihen heraus. Insgesamt konnten damals rund 700 Millionen U.S.-Dollar eingesammelt werden. Mit Ausnahme von Air Serbia und Etihad Airways selbst sind die Darlehen aber notleidend. Air Seychelles, Alitalia, Air Berlin und Jet Airways haben ihre Kredite nicht zurückbezahlt. Kürzlich bot Etihad auch die Forderungen, die man gegenüber der italienischen und der ehemaligen deutschen Fluggesellschaft hat zum Kauf an.

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Korean Air verpasst A380 und B747 ein „Ablaufdatum“

Bei Korean Air haben die Muster Airbus A380 und Boeing 747-8 ein Ablaufdatum bekommen. Firmenchef Walter Cho kündigte an, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre alle Superjumbos die Flotte verlassen werden. Gegenüber FlightGlobal sagte der Manager auch, dass der Maschinentyp Boeing 747-8 innerhalb von zehn Jahren ausgeflottet wird. Die Aussage von Cho bezieht sich auf den Einsatz als Passagierflugzeuge. Im Cargobereich könnten die Jumbojets länger im Dienst bleiben, sofern die Nachfrage dies zulässt. Für die A380-Teilflotte sieht der Korean-Air-Chef aber keine große Zukunft mehr. Langfristig will man auf der Langstrecke ausschließlich auf Zweistrahler setzen. Diese gelten als treibstoffeffizienter und günstiger im Betrieb. Dazu übernimmt man über die nächsten Jahre verteilt zahlreiche neue Maschinen von Airbus und Boeing.

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U.S.-Militär requiriert ziviles Fluggerät

Die Vereinigten Staaten von Amerika rekrutieren ziviles Fluggerät von mehreren Airlines zur Evakuierung von Personen aus Kabul. Derzeit ist aber nicht vorgesehen, dass diese Afghanistan anfliegen sollen, sondern lediglich die Weiterbeförderung, beispielsweise ab Ramstein, durchführen werden. Laut offizieller Mitteilung sind derzeit Omni Air, Delta Air Lines und American Airlines mit jeweils drei Maschinen im Einsatz. Hawaiian Airlines hilft mit zwei Flugzeugen aus und United Airlines sogar mit vier Stück. Die rechtliche Grundlage ist, dass Verteidigungsminister Llyod Austin die erste Stufe der so genannten Civil Reserve Air Fleet aktiviert hat. Konkret bedeutet das, dass das Verteidigungsministerium im Falle von Kriegen oder Krisen zivile Flugzeuge requirieren kann. In der Vergangenheit ist dies schon öfters vorgekommen. Das Fluggerät wird dabei für Personen- oder Gütertransporte eingesetzt. Es gibt einen genauen Stufenplan, der vorsieht wie viele Flugzeuge eingezogen werden können. Dabei stehen diese dann unter dem Kommando des Militärs, fliegen jedoch nicht unter den militärischen Regeln, sondern weiterhin unter jenen für den zivilen Luftverkehr. Nach Abschluss der Mission werden die Maschinen samt Besatzungen zurückgegeben. Die betroffenen Fluggesellschaften erhalten eine Abgeltung, die ebenfalls gesetzlich festgelegt ist, für ihren Einsatz.

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Risikogebiete: Österreich und Deutschland stufen unterschiedlich ein

Das deutsche Robert-Koch-Institut führt derzeit keinen Staat als so genanntes Virusvariantengebiet. Brasilien und Uruguay wurden herabgestuft. Gleichzeitig erklärte man einige Länder zum so genannten Hochrisikogebiet. Diese Einstufung ist unterhalb des Virusvariantengebiets. Laut RKI sind die nachstehenden Staaten bzw. Regionen nun Hochrisikogebiete: Brasilien, Dominica, Griechenland (nur Kreta und südliche Ägäis), Irland (nur Regionen Border und West), Kosovo und Nordmazedonien. Von der Liste gestrichen wurden: Andorra, Spanien (die autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Valencia sowie die Kanarischen Inseln). Situation in Österreich teilweise komplett anders Österreich stuft derzeit folgende Staaten als so genannte Virusvariantengebiete ein: Brasilien, Eswatini, Lesotho. Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Uruguay. Auf der „grünen Liste“ (Anlage 1 der Einreiseverordnung) werden nachstehende Länder als „mit geringem epidemiologischen Risiko“ ausgewiesen: Albanien Andorra Armenien Aserbaidschan Australien Belgien Bosnien und Herzegowina Brunei Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Hong Kong Irland Island Israel Italien Japan Jordanien Kanada Katar Kosovo Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Macau Malta Moldau Monaco Montenegro Neuseeland Niederlande Nordmazedonien Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Saudi-Arabien Schweden Serbien Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Taiwan Thailand Tschechische Republik Ungarn Vatikan Vereinigte Staaten von Amerika Vietnam Zypern Der direkte Vergleich der Einstufungen von Österreich und Deutschland zeigt, dass man unterschiedlich vorgeht. Zum Beispiel weist die Bundesrepublik Staaten als Hochrisikogebiete aus, die Alpenrepublik hält diese aber für Gebiete mit geringem Risiko.

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