
Qanot Sharq hebt wieder ab
Am 16. August 2021 war es so weit. Die usbekische Fluggesellschaft Qanot Sharq hebt nach einem neunjährigen Dornröschenschlaf wieder ab. Unter dem recht speziellen Namen Qanot Sharq wurde im Jahr 1998 die erste private usbekische Fluggesellschaft gegründet. Damals bediente man sich einem Illyushin Il76 Frachtflugzeug der Uzbekistan Airways. Doch der Erfolg stellte sich nicht richtig ein, so dass man im Jahre 2012 die Türen schloss und das AOC zurückgab. Doch sieben Jahre später tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. An der MAKS Air Show in Moskau unterzeichnete der Gründer, Nosir Abdugafforov, eine Absichtserklärung („Letter of Intent“) über drei Sukhoi SSJ100. Danach wurde es wieder ruhiger um diese Airline und die Absichtserklärung wurde nie in eine effektive Bestellung umgewandelt. Doch mitten in der Corona-Krise tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. Bei dem amerikanischen Leasingunternehmen Air Lease Corporation sicherte man sich anfangs Jahr zwei gebrauchte Airbus A320-200. Diese wurden dann auch bereits im April und Mai 2021 nach Usbekistan überführt. Am 7. Juli 2021 erhielt Qanot Sharq ihr eigenes AOC und konnte nun mit den beiden Airbussen am 16. August 2021 wieder abheben. Der Erstflug ging von Taschkent in das für ihre Moscheen und Mausoleen bekannte usbekische Stadt Samarkand. Die Fluggesellschaft hat unsere Anfragen zur Bestätigung der Betriebsaufnahme bis zur Veröffentlichung dieses Berichts leider nicht beantwortet. Die beiden Flugzeuge sind in Mitteleuropa keine Unbekannten. Die nun als UK32030 registrierte Maschine flog zwischen 2005 und 2011 für die Air Berlin, während die zweite Maschine mit dem Kennzeichen UK32031 zwischen 2007 und




