August 9, 2022

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August 9, 2022

Ab 3. Oktober 2022: Wizz Air will Russland-Flüge reaktivieren

Noch vor wenigen Wochen meinte Wizz-Air-Präsident Robert Carey, dass man längerfristig nicht nach Russland fliegen wird. Nun kündigt Michael Berlouis, Geschäftsführer des in Abu Dhabi ansässigen Ablegers an, dass die Moskau-Flüge per 3. Oktober 2022 reaktiviert werden sollen. Wizz Air Abu Dhabi hat im Dezember 2021 eine Nonstopverbindung zwischen den beiden Hauptstädten aufgenommen. In Moskau steuerte man den Flughafen Vnukovo an. Unmittelbar nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine stellte die Wizz Air Group sämtliche Russland-Flüge ein. Zunächst verschob man die Wiederaufnahmen in die beiden Staaten mehrmals nach hinten, ehe man den Verkauf für die gesamte Sommerflugplanperiode 2022/23 eingestellt hat. Erst vor wenigen Wochen erklärte Wizz-Air-Group-Präsident Robert Carey im Zuge eines Mediengesprächs in Wien, dass man längerfristig nicht nach Russland fliegen wird. Diese Entscheidung hat man offensichtlich verworfen, denn die in Abu Dhabi ansässige Tochtergesellschaft will am 3. Oktober 2022 wieder zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Moskau-Vnukovo fliegen. Die VAE haben keine Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt. Allerdings gibt es einige „Hausaufgaben“, die Wizz Air Abu Dhabi vor der Wiederaufnahme der Russland-Flüge zu erledigen hat. Beispielsweise hat der Konzern amerikanische Investoren und Leasinggeber. Aufgrund der harten U.S.-Gesetzgebung könnten diese dem Vorhaben noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die komplette Flotte der Wizz Air Group ist geleast, wie Stephen Jones vor einiger Zeit in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführer von Wizz Air Hungary gegenüber Aviation.Direct bestätigte. Mittlerweile ist der genannte Manager in Kanada für Flair als CEO tätig. Gegenüber Gulf News erklärte

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Qatar Airways fliegt öfter nach Saudi-Arabien

Qatar Airways wird ab dem 22. August 2022 mit drei wöchentlichen Flügen ihr fünftes Ziel im Königreich Saudi-Arabien, Qassim, wieder anfliegen. Ab dem 2. September 2022 wird die Fluggesellschaft die Zahl der wöchentlichen Flüge auf vier erhöhen. Die Golfairline wird außerdem ab dem 18. August 2022 vier zusätzliche wöchentliche Flüge nach Riad einführen, wodurch sich die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf 20 erhöht, um der wachsenden Nachfrage nach ein- und ausgehenden Reisen gerecht zu werden. Qatar Airways bietet derzeit 93 wöchentliche Flüge zu vier wichtigen Städten im Königreich Saudi-Arabien an. Mit der Aufnahme von Qassim und den vier zusätzlichen Flügen nach Riyadh erhöht sich die Zahl der wöchentlichen Flüge von Qatar Airways in das Königreich Saudi-Arabien auf 101 Non-Stop-Flüge. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

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Airbus liefert im Juli weniger Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer hat im Juli nach Engpässen bei Zulieferern deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als im Monat zuvor. Airbus übergab im abgelaufenen Monat 46 Verkehrsjets an seine Kunden nach 60 Stück im Juni, wie der Konzern mitteilt. Weil die Zulieferer mit ihren Lieferungen kaum hinterherkommen, hatte Airbus-Chef Guillaume Faury seine Pläne für 2022 Ende Juli gekappt und rechnet statt mit 720 nur noch mit 700 Auslieferungen. Unterdessen holte der Hersteller im Juli Aufträge über 401 neue Maschinen herein, davon gehen fast 300 Maschinen nach China. Im Gegenzug verbuchte Airbus Stornierungen über vier Jets. Noch im Auftragsbuch enthalten ist eine verbliebene Bestellung der arabischen Fluggesellschaft Qatar Airways über 19 Großraumflugzeuge vom Typ A350. Branchenkreisen zufolge habe der Hersteller den Vertrag mit seiner Großkundin nach monatelangem öffentlichen Streit über Schäden an der Oberfläche mehrerer Maschinen der Reihe jedoch inzwischen gekündigt, wie das Luftfahrtportal Airliners berichtet. Qatar Airways hatte den weltgrößten Flugzeugbauer im Dezember in London wegen der Mängel auf Schadenersatz verklagt und diese öffentlich als Sicherheitsproblem bezeichnet. Airbus und die europäische Luftfahrtbehörde Easa beurteilten die Sache jedoch anders. Der Hersteller hatte angeboten, die Schäden auf eigene Kosten zu beheben, Qatar Airways hatte dies jedoch abgelehnt.

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Flughafen Frankfurt erhöht Passagierprognose für 2022

Der Frankfurter Flughafen kann noch immer nicht an die Zahlen von vor der Pandemie anknüpfen. Die Erholung verläuft dennoch dynamischer als je zuvor. Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet daher mit mehr Gewinn im Verlauf des Geschäftsjahres. Trotz des Abfertigungschaos der vergangenen Wochen nutzen wieder deutlich mehr Passagiere den Frankfurter Flughafen. Der börsennotierte Betreiber Fraport hat daher am Dienstag seine Jahresprognose deutlich auf 45 bis 50 Millionen Gäste hochgesetzt. Zuvor war man für das größte deutsche Drehkreuz von 39 bis 46 Millionen Passagieren ausgegangen. Den Rekord markiert das Vor-Corona-Jahr 2019 mit mehr als 70 Millionen Fluggästen. Im Juni wurde erstmals wieder die 5-Millionen-Monatsgrenze überschritten und damit mehr als 75 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Annähernd 21 Millionen Fluggäste nutzten im ersten Halbjahr den Flughafen Frankfurt. Während der Wert weiter um 38 Prozent unter 2019 lag, entsprach dies einem Wachstum von mehr als 220 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juni lag das Aufkommen erstmals seit Pandemie-Ausbruch bei fast 5 Millionen Passagieren – und damit bei mehr als 75 Prozent des Aufkommens aus dem Rekordjahr 2019. „Diese sehr dynamische Erholung fordert uns operativ extrem viel ab und führt immer wieder zu nicht befriedigenden Unpünktlichkeiten“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zur aktuellen Lage. „Der im Großen und Ganzen dennoch stabile und geregelte Betrieb zum Auftakt der Sommerferien zeigt, dass die gemeinsam mit unseren Partnern eingeleiteten Maßnahmen in Frankfurt greifen, auch wenn wir noch weit von unseren eigenen Qualitätsanforderungen entfernt sind.“ Cargo-Aufkommen sinkt um 11,5 Prozent Beim Cargo-Volumen erreichte Frankfurt rund 1,0 Millionen Tonnen – ein Minus

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Air Baltic verdoppelt Passagierzahlen im Juli

Im abgelaufenen Monat hat die lettische Fluggesellschaft 414.500 Fluggäste auf 3.670 Flügen befördert, das sind 98 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. „Bislang hat Air Baltic im Jahr 2022 mehr als 1,7 Millionen Passagiere befördert. In diesem Sommer sehen wir auch ein kontinuierliches Wachstum der Reisenachfrage. Angetrieben durch den Freizeitverkehr steigen unsere Passagier- und Flugzahlen jeden Monat weiter an. Leider wirkt sich der Krieg in der Ukraine immer noch negativ auf das Gesamtpassagieraufkommen aus, was sich vor allem auf den Umsteigeverkehr in Riga auswirkt“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Leipzig: SunExpress stockt Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress reagiert auf den Umstand, dass der Mitbewerber Corendon Airlines ab vielen deutschen Airports das Angebot stark zurückfährt. Betroffen ist auch der Verkehr zwischen der Bundesrepublik und der Türkei – eigentlich traditionelle Kerngeschäft von Corendon. SunExpress baut zunächst ab dem Flughafen Leipzig/Halle das Flugangebot von/nach Antalya auf. Derzeit bietet das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines bis zu 13 wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten an. In zwei Schritten erhöht man das Angebot auf 18 Rotationen pro Woche. Zunächst hebt man mit Wirksamkeit zum 13. September 2022 die wöchentlichen Flüge um zwei Umläufe auf 15 Rotationen an. Die zweite Aufstockung ist für den 25. September 2022 angekündigt und bringt drei weitere Umläufe. Die erhöhte Bedienung wird seitens des Carriers mit besonders großer Nachfrage begründet. Vorerst ist geplant, dass bis inklusive 21. Oktober 2022 bis zu 18 wöchentliche Rotationen zwischen Leipzig/Halle und Antalya durchgeführt werden. Eine Verlängerung ist bei anhaltend hohen Buchungszahlen vorstellbar. Der direkte Konkurrent Corendon Airlines und seine maltesische Tochtergesellschaft Corendon Europe hat erst kürzlich den Rotstift im Deutschland-Flugplan angesetzt. Ab nahezu allen Airports, die man in der Bundesrepublik ansteuert, hat man massive Kürzungen vorgenommen. Viele Routen, gerade im Deutschland-Türkei-Verkehr, werden vorzeitig eingestellt. Auf manchen Ferienstrecken kommt es auch zur Zusammenlegung von Flügen. Ein aktueller Tripreport über Corendon findet sich unter diesem Link.

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Luftfracht: Gewessler-Ministerium hält Flughafen Linz für „nicht systemkritisch“

Aus dem Umstand, dass Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) keine sonderliche Freundin der Luftfahrt ist, machte die Politikerin noch nie einen Hehl. Nun liegt sie mit dem Flughafen Linz-Hörsching in einem ungewöhnlichen Clinch. Der Airport soll nicht als „kritische Infrastruktur“ eingestuft sein. Der oberösterreichische Flughafen spielt im Frachtbereich eine immer größere Rolle. Beispielsweise unterhält der Logistikkonzern DHL hier einen Umschlagplatz. Auch zahlreiche andere Cargoairlines steuern Linz-Hörsching planmäßig an. Wenn es aber um für Heizzwecke benötigtes Erdgas geht, soll der Airport laut „Klimaschutzministerium“ nicht systemrelevant sein. Dagegen tritt Flughafendirektor Norbert Draskovits energisch an und hat einen umfangreichen Brief an Leonore Gewessler verfasst. Unter anderem schreibt der Manager: „Hinsichtlich der aktuellen Gaskrise teilen wir Ihnen mit, dass die Flughafen Linz GesmbH im Notfall Gas für Heizzwecke benötigt. Der Fracht- und Hangarbereich kann ausschließlich mit Gas beheizt werden. (…) Wir ersuchen Sie, zur Aufrechterhaltung der Lieferketten und zur Versorgung der Menschen in Österreich unseren Airport als kritische Infrastruktur auch im Notfall mit Gas zu versorgen, damit wir neben Wien die Daseinsvorsorge gewährleisten können“. Gerade während der Corona-Pandemie wurden viele Schutzartikel wie Masken, Handschuhe, aber auch Impfstoffe des Herstellers Biontech/Pfizer über den Flughafen Linz-Hörsching eingeflogen. Draskovits hebt auch hervor, dass er oberösterreichische Airport rund um die Uhr angeflogen werden darf und gerade deshalb im Cargobereich zur kritischen Infrastruktur zählt. Verkehrsministerin Leonore Gewessler lässt nur selten Gelegenheiten aus, um die österreichische Luftfahrt künstlich schlecht zu reden. Bislang brillierte sie jedoch nur mit Ankündigungen, die bis dato nicht umgesetzt wurden, weil sie schwere unionsrechtliche Bedenken beim

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Air India setzt künftig auf regionale Drehkreuze

Die Fluggesellschaft Air India befindet sich nach dem Verkauf an Tata Sons im Umbruch. Das Streckennetz soll umgekrempelte werden. Gleichzeitig kündigt Kommerzchefin Purnima Nerurkar an, dass sowohl international als auch im Inland wieder expandiert werden soll. Air India wurde Anfang dieses Jahres an Tata Sons verkauft. Zuvor gelang es der Regierung über mehrere Jahre hinweg nicht das defizitäre Unternehmen zu verkaufen. Der neue Eigentümer will Synergien mit anderen Fluggesellschaften, die man besitzt, erzeugen. Derzeit ist noch völlig offen welche Marken man aufgeben wird, jedoch wird es nicht Air India sein. Künftig will man sich regionaler aufstellen und an verschiedenen kleineren Airports in Indien Drehkreuze eröffnen. Diese werden unterschiedlich ausgerichtet sein. Manche werden sich auf den Inlandsverkehr konzentrieren, während es ab anderen auch internationale Flüge bis hin zu Langstreckenverbindungen geben wird. Der Haupthub soll weiterhin Delhi bleiben und die Managerin stellte auch in Aussicht, dass es hier weiteres Wachstum geben wird. Unter dem Dah von Tata Sons befindet sich derzeit die Fluggesellschaften Air India, Air India Express, Air Asia India und Vistara. Vorgesehen ist, dass die genannten Carrier näher zusammengeführt werden sollen. Die Eigentümer wollen auch die Anzahl der Marken reduzieren. Man deutete auch an, dass es künftig vermehrt zu Flügen mit Zwischenlandungen bzw. Umstiegen kommen könnte. Dazu sollen die regionalen Drehkreuze, die sich im Aufbau befinden, eine wichtige Arbeit leisten. Als wichtige Ziel- bzw. Quellmärkte im Ausland betrachtet man Nordamerika, Europa, den Nahen Osten, Afrika und Zentralasien. Man will den Verkehr in Richtung Nordamerika in den nächsten drei Jahren verdreifachen.

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Motorboote dürfen in Kroatien nicht ohne Führerschein gefahren werden

Im Sommerurlaub eine kleine Ausfahrt mit einem Motorboot machen ist für viele eine Freude. Diese kann jedoch in Kroatien bereits vor der Abfahrt enden, wenn man kein entsprechendes Patent hat. Der Mittelmeerstaat verlangt im Gegensatz zu anderen Staaten bereits ab dem ersten PS Motorisierung einen gültigen Bootsführerschein. In der Europäischen Union gibt es keine einheitliche Regelung wie stark ein Wasserfahrzeug angetrieben sein darf, um es patentfrei steuern zu dürfen. Grundsätzlich ist man auf der sicheren Seite, wenn man einen gültigen Sportbootführerschein vorweisen kann. Damit verfügt man über ein amtliches Dokument, das nachweist, dass man befähigt ist ein Wasserfahrzeug zu steuern. Das führerscheinfreie Lenken ist enorm unterschiedlich geregelt. Beispielsweise darf man in Griechenland bis zu 70 PS ohne Schein fahren. In Italien sind es 40 PS und in Deutschland und Spanien jeweils 15 PS. In der Bundesrepublik gibt es noch die Besonderheit, dass das Wasserfahrzeug bis zu 15 Meter lang sein darf. Kroatien hingegen verlangt bereits ab dem ersten PS eine gültige Lizenz. Die Organisation AC Nautic kritisiert die uneinheitliche Praxis, da deren Ansicht nach viele EU-Staaten das Patentwesen defacto in private Hände gelegt hätten. Oft werden die Theorie Prüfungen für die Bootsführerscheine mittels Multiple Choice gemacht. Gelernt wird mittlerweile auch sehr oft nur mehr mittels Apps. Eine verpflichtende Theorie Ausbildung ist in den meisten EU-Ländern nicht gesetzlich vorschrieben. Eine mündliche Prüfung ist oft auch nicht vorgesehen! Daher reicht oft das Lernen von vorgefertigten Antworten und Fragen für die Prüfung. Der Umstand, dass in vielen EU-Ländern zumindest kleinere Boote ohne Patent

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung fordert nachgebesserte Angebote ein

Die geschäftsführende italienische Regierung will den Verkauf von Ita Airways noch vor den Neuwahlen über die Bühne bringen. Man forderte nun die bisherigen Bieter auf ihre Angebote nachzubessern, da man die bisherigen Gebote als unzureichend eingestuft hat. Bislang wurde das Konsortium MSC/Lufthansa als jenes mit den besten Chancen gehandelt. Allerdings wollen sich Certares/Air France-KLM/Delta den italienischen Carrier nicht wegschnappen lassen. Erst kürzlich ist man mit einem nachgebesserten Angebot an das zuständige Ministerium herangetreten. Dies hat offenbar bewirkt, dass die Regierung sämtliche Bieter dazu aufgefordert hat zügig nachgebesserte Offerte einzureichen. Der Gewinner soll nach Ablauf der Frist innerhalb von zehn Tagen bekanntgeben werden, so Finanzminister Daniele Franco während einer Pressekonferenz. „Keiner der beiden für die ITA eingegangenen Vorschläge entspricht vollständig den Anforderungen des Ministerpräsidentenamtes. Aus diesem Grund werden sie in kürzester Zeit, innerhalb weniger Tage, aufgefordert, weitere Vorschläge zu formulieren und in kürzester Zeit zu antworten“, so das Regierungsmitglied. „Die Ziele der Operation sind die Maximierung des Wertes, der im Besitz des Staates sein wird, aber auch eine Reihe anderer Ziele, von der Governance über die industrielle Struktur bis hin zur Nutzung und Größe der Hubs. Es geht darum, eine Gesamtbewertung vorzunehmen“. Der geschäftsführende Regierungschef, Mario Draghi, stellte wiederholt klar, dass er den Verkauf von Ita Airways über die Bühne bringen will und nicht der Nachfolgeregierung überlassen will. Daher hat die Thematik nun wieder an Fahrt gewonnen. Kurz zuvor äußerte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr dahingehend, dass die Geduld des von ihm geleiteten Konzerns „nicht unendlich“ sein soll. Sollte das Konsortium MSC/Lufthansa

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