Juni 13, 2025

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Juni 13, 2025

Bratislavas Flughafen erlebt historischen Aufschwung: Mai 2025 markiert Passagierrekord seit 1951

Der Flughafen M. R. Štefánik in der slowakischen Hauptstadt Bratislava hat im Mai des Jahres 2025 einen bemerkenswerten historischen Meilenstein erreicht. Mit 172.464 abgefertigten Passagieren bei An- und Abflügen verzeichnete der Flughafen das beste operative Ergebnis in einem Mai-Monat seit 74 Jahren, also seit 1951. Dieses Rekordergebnis bedeutet eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2024 und übertraf den bisherigen Mai-Höchstwert aus dem Jahre 2008 um fast eintausend Reisende. Dušan Novota, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Flughafens M. R. Štefánik, würdigte diesen Erfolg als Ergebnis einer strategischen Ausweitung des Streckennetzes und erhöhter Flugfrequenzen. Der Flughafen Bratislava, benannt nach dem slowakischen Nationalhelden Milan Rastislav Štefánik, ist das wichtigste internationale Luftverkehrsdrehkreuz der Slowakei. Seine Geschichte als Flughafen reicht weit zurück bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Die nun bekanntgegebene Passagierzahl für Mai 2025 von 172.464 Reisenden stellt nicht nur einen beeindruckenden Anstieg von 34 Prozent im Vergleich zum Mai des Vorjahres dar, sondern bricht auch einen Rekord, der seit 17 Jahren, nämlich seit Mai 2008, Bestand hatte. Damals wurden 171.466 Passagiere abgefertigt. Die knapp eintausend zusätzlichen Passagiere im Mai 2025 markieren somit den höchsten Stand, den der Flughafen in einem Mai-Monat in seiner 74-jährigen Geschichte seit der Betriebsaufnahme im Jahre 1951 jemals verzeichnen konnte. Dieser Erfolg ist ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Flughafens und seine wachsende Bedeutung im zentralen Europa. Generaldirektor Dušan Novota hob hervor, daß dieser Rekord ein „großer Erfolg dank neuer Strecken und höherer Flugfrequenzen“ sei. Die Eröffnung neuer Flugverbindungen und die Verdichtung bestehender Routen

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Regionale Flughäfen als Schlüssel zum Erfolg: Erstes Expertenforum Luftfahrt in Linz

Das erste Expertenforum Luftfahrt der Aviation Industry Austria (AIA), des Dachverbandes der österreichischen Luftfahrtbranche, hat gestern, am 12. Juni 2025, am Flughafen Linz stattgefunden und bot eine Plattform für intensive Diskussionen und vielfältige Expertenmeinungen. Über 80 geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus versammelten sich, um die Rolle regionaler Flughäfen als Mobilitätsdrehscheiben und deren Bedeutung für die Standortentwicklung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Herausforderungen und Chancen der Luftverkehrsentwicklung in einem sich wandelnden Marktumfeld und die Vernetzung mit internationalen Märkten. Experten hoben die immense Wertschöpfung und die Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze durch die Luftfahrtbranche in Österreich hervor und betonten die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Tourismus und Politik, um weiteres Wachstum und internationale Relevanz zu sichern. Ein illustres Podium: Geballte Kompetenz am Flughafen Linz Das Expertenforum der Aviation Industry Austria versammelte eine beeindruckende Riege von Fachleuten und Entscheidungsträgern, die ihre Perspektiven auf die Zukunft der österreichischen Luftfahrt teilten. Am Podium saßen namhafte Persönlichkeiten, die verschiedene Facetten der Branche repräsentierten: Diese vielseitige Besetzung des Podiums spiegelte die Komplexität und die weitreichenden Verflechtungen der Luftfahrtindustrie wider. Die Diskussionen drehten sich nicht nur um technische und betriebliche Aspekte, sondern auch um wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Rolle der Regionalentwicklung und die Notwendigkeit internationaler Vernetzung. Die Rolle der Regionalflughäfen: Mobilität, Standort und Wettbewerbsfähigkeit Im Zentrum der Veranstaltung standen die regionalen Flughäfen Österreichs. Diese Standorte sind weit mehr als nur Start- und Landeplätze für Flugzeuge; sie fungieren als entscheidende Mobilitätsdrehscheiben, die lokale Wirtschaftsräume mit nationalen und internationalen Märkten

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Frankfurt: Condor eröffnet „Luftbrücke“ nach Panama City

Der Himmel über dem Frankfurter Flughafen (FRA) erlebte am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, einen bemerkenswerten Augenblick: Um etwa 21:50 Uhr hob Flug DE2236, die erste Direktverbindung von Condor nach Panama City (PTY), in Richtung Lateinamerika ab. Diese neue Route markiert einen bedeutsamen Schritt für die deutsche Fluggesellschaft, die nun als einzige Fluglinie eine direkte Flugverbindung zwischen Frankfurt und der lateinamerikanischen Metropole anbietet. Mit einem zweifach wöchentlichen Flugplan öffnet Condor seinen Gästen damit nicht nur das Tor zur pulsierenden Hauptstadt Panamas, sondern dank einer strategischen Partnerschaft mit Copa Airlines auch den Zugang zu über 40 weiteren Zielen in Lateinamerika und der Karibik. Der erste Rückflug aus Panama, Flug DE2237, startete am Donnerstag, dem 12. Juni 2025, um 11:05 Uhr Ortszeit. Die Eröffnung der Route: Ein strategischer Schritt für Condor Die Aufnahme einer neuen Langstreckenverbindung ist für jede Fluggesellschaft ein Unterfangen von strategischer Bedeutung, das sorgfältige Planung und Marktanalyse erfordert. Für Condor, eine der traditionsreichsten deutschen Ferienfluggesellschaften, bedeutet die Panama-Route eine Erweiterung ihres Netzwerkes um eine weitere attraktive Destination in einer Region, die sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Wahl von Panama City als Zielort ist dabei kein Zufall. Panama dient als Drehscheibe für den Luftverkehr in Zentral- und Südamerika und bietet somit ideale Voraussetzungen für weiterführende Verbindungen. Condor hat sich entschieden, die Strecke zweimal wöchentlich zu bedienen. Dies ermöglicht es Reisenden, sowohl kurze Aufenthalte in Panama als auch längere Reisen in der Region flexibel zu gestalten. Die Frequenz von zwei Flügen pro Woche ist

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Israel: El Al annulliert alle Flüge

Nach der Ausrufung des Ausnahmezustandes und einer umfassenden Sperrung des israelischen Luftraums für Starts und Landungen durch die nationalen Sicherheitsbehörden hat die israelische Fluggesellschaft El Al die Annullierung sämtlicher Flüge bekanntgegeben. Diese drastische Maßnahme, die die Reisepläne Tausender von Passagieren beeinträchtigt, ist eine direkte Reaktion auf die sich zuspitzende Sicherheitslage in der Region. El Al hat umgehend Kulanzregelungen für betroffene Kunden eingeführt, die eine Stornierung der Buchungen und die Umwandlung von Tickets in Gutschriften für zukünftige Nutzung oder eine vollständige Rückerstattung ermöglichen. Die Fluggesellschaft appelliert an Reisende, nicht zum Flughafen zu kommen und sich stattdessen über die offizielle Webseite über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Die Ausgangslage: Ausnahmezustand und Luftraumsperrung Die Entscheidung zur Sperrung des israelischen Luftraums und die damit einhergehende Ausrufung des Ausnahmezustandes sind Reaktionen auf eine volatile Sicherheitslage, die den Flugbetrieb in der Region unmöglich macht. Solche Maßnahmen werden von den Sicherheitsbehörden nur in äußersten Notfällen ergriffen, wenn eine unmittelbare und erhebliche Gefahr für die zivile Luftfahrt besteht. Die genauen Hintergründe der aktuellen Sicherheitslage, die zu dieser umfassenden Luftraumsperrung führten, werden von den Behörden zwar nicht im Detail öffentlich gemacht, doch deutet die Schwere der Reaktion auf eine ernstzunehmende Bedrohung hin. Die nationale Fluggesellschaft El Al ist von dieser Situation direkt und massiv betroffen. Als Flaggschiff des israelischen Luftverkehrs spielt El Al eine entscheidende Rolle bei der Anbindung Israels an die Welt. Die Annullierung aller Flüge ist eine beispiellose Maßnahme, die die umfassende Natur der Luftraumsperrung und die Ernsthaftigkeit der Sicherheitsbedenken unterstreicht. Für eine Fluggesellschaft, deren Betrieb seit jeher

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Thai Airways plant Flottenvereinfachung und deutliches Wachstum

Thai Airways International arbeitet aktiv an der Reduzierung der Anzahl ihrer Flugzeugtypen. Wie Unternehmenschef Chai Eamsiri der Bangkok Business mitteilte, soll die Flotte von ehemals acht verschiedenen Typen vor der Pandemie auf zukünftig vier reduziert werden. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft sechs verschiedene Flugzeugmuster. Gemäß den Daten von ch-aviation umfaßt die aktuelle Flotte von Thai Airways 79 Flugzeuge, darunter Airbus A320-200, A330-300, A350-900 sowie Boeing 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9. Die A380-800 und die verbliebenen B747-400 wurden kurz nach Beginn der Pandemie ausgemustert. Eamsiri plant, die Anzahl der Flugzeugtypen bis 2029 auf fünf zu senken, indem die Boeing 777-200ER außer Dienst gestellt werden. Bis 2033 soll die Reduzierung auf vier Typen erfolgen, wenn die Airbus A330-300 aus der Flotte genommen werden. Parallel zur Flottenvereinfachung strebt Thai Airways ein erhebliches Wachstum an. Bis 2033 soll die Gesamtflotte auf 150 Flugzeuge anwachsen. Dies umfaßt 15 Boeing 777-300ER, 17 Airbus A350-900, 66 Boeing 787 (sowohl 787-8 als auch 787-9) und 52 Airbus Schmalrumpfflugzeuge. Auf der Bestellliste stehen bereits 32 Airbus A321-200N, sechs Boeing 787-10 und 42 Boeing 787-9. Die Auslieferungen der A321neo sind zwischen November 2025 und August 2028 geplant, während weitere B787-9 in der ersten Jahreshälfte 2026 eintreffen sollen. Die ersten B787-10 werden voraussichtlich Mitte 2027 geliefert. Eamsiri erwartet, daß die Flotte von Thai Airways unter Berücksichtigung der Ausmusterungen bis Ende 2028 um 80 Flugzeuge wachsen wird.

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Österreich erhöht Militärbudget: Fokus auf Infrastruktur und Rüstung

Österreich setzt seinen Investitionskurs in die Landesverteidigung fort, obwohl die budgetäre Lage angespannt ist. Nach Überschreitung der Vier-Milliarden-Grenze im Vorjahr soll das Militärbudget laut Bundesfinanzgesetz 2025 um 349,1 Millionen Euro auf 4,391 Milliarden Euro steigen und gemäß Bundesfinanzgesetz 2026 um weitere 369,8 Millionen Euro auf 4,761 Milliarden Euro anwachsen. Die Mittel sind primär für den Ausbau der baulichen Infrastruktur und die militärische Aufrüstung im Rahmen des Aufbauplans des Bundesheeres vorgesehen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bestätigte im Haushaltsausschuß des Nationalrats, daß die Umsetzung des Aufbauplans für die Jahre 2025 und 2026 gesichert sei. Für die Zeit danach müßen jedoch weitere Verhandlungen geführt werden, um das angestrebte Verteidigungsbudget von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2032 zu erreichen. Ein Schwerpunkt der Beschaffungen liegt auf der bodengebundenen Luftabwehr größerer Reichweite im Rahmen von Sky Shield sowie auf Nachbeschaffungen für den Eurofighter. Trotz der allgemeinen Einsparungsziele im Bundeshaushalt sollen die Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit fortgesetzt werden. Hierfür wurde im Verteidigungsministerium eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit diesen Finanzierungsfragen befaßt. Während andere NATO-Staaten 20 Prozent ihres Verteidigungsbudgets für Investitionen ausgeben, sind in Österreich bereits 31 Prozent geplant. Zusätzliche Investitionen sind in Bereiche wie Drohnen und Drohnenabwehr vorgesehen, wofür in den Jahren 2025 und 2026 jeweils 14 Millionen Euro eingeplant sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei nicht nur auf der Anschaffung von Geräten, sondern auch auf dem Erwerb der notwendigen Bedienungsfähigkeiten. Es ist eine „erste Tranche“ von 300 Drohnen geplant, die kontinuierlich mit den neuesten Modellen nachgerüstet werden sollen. Im Bereich der Cyber-Sicherheit sind Digitalisierungsmaßnahmen

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Italiens „Club del Sole“ expandiert strategisch: Neuerwerbung „Tenuta Primero“ zielt auf österreichische Feriengäste ab

Die „Club del Sole“ Gruppe, ein führender Betreiber von Ferienanlagen und Campingplätzen in Italien, hat mit der jüngsten Übernahme des Resorts „Tenuta Primero“ in Grado seine Kapazitäten abermals signifikant erweitert. Diese Akquisition ist nicht nur eine Ergänzung des bereits umfangreichen Portfolios der Gruppe, das nun 27 Anlagen in den attraktivsten Regionen Italiens umfaßt, sondern stellt auch eine strategische Ausrichtung auf den österreichischen Urlaubsmarkt dar. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Österreich und der bekannten Vorliebe österreichischer Reisender für Italien als Ferienziel, positioniert sich „Tenuta Primero“ nach umfangreichen Renovierungen und der Implementierung der „Club del Sole“-Qualitätsstandards als ein leicht erreichbares Reiseziel, das eine luxuriöse Form des Campings, das sogenannte Glamping, an der norditalienischen Adriaküste anbietet. Club del Sole: Ein expandierender Akteur im italienischen Ferientourismus Die „Club del Sole“ Gruppe hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten und einflußreichsten Unternehmen im italienischen Ferien- und Campingsektor entwickelt. Gegründet mit der Vision, qualitativ hochwertige Ferienerlebnisse zu bieten, hat die Gruppe ein Modell etabliert, das die traditionelle Campingkultur mit modernen Komfortansprüchen verbindet. Das Portfolio reicht von klassischen Campingplätzen bis hin zu luxuriösen Glamping-Resorts und Feriendörfern, die ein breites Spektrum an Reisenden ansprechen. Die strategische Akquisition und Integration von Bestandsanlagen ist ein Kernbestandteil der Wachstumsstrategie von „Club del Sole“. Dieser Ansatz ermöglicht es der Gruppe, schnell Marktanteile zu gewinnen und ihr Angebot zu diversifizieren, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Urlauber gerecht zu werden. Die nunmehr 27 Anlagen erstrecken sich über einige der schönsten und touristisch attraktivsten Regionen Italiens, darunter die Adria-Küste, die Toskana, den

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Verkehrschaos droht in Österreich: Zahlreiche Großveranstaltungen am Wochenende

Österreich steht an diesem Wochenende vor erheblichen Verkehrsproblemen aufgrund zahlreicher Großveranstaltungen. Besonders betroffen sind der Großraum Wien mit der Regenbogenparade, dem Sommernachtskonzert und dem Nova Rock Festival in Nickelsdorf. Auch bekannte Staupunkte wie die Tauernautobahn (A10) und die Wiener Südosttangente (A23) werden voraussichtlich überlastet sein, wenngleich die Lage nicht so dramatisch wie am vergangenen Wochenende erwartet wird. In Wien sind umfangreiche Verkehrssperren zu erwarten. Am Freitag, dem 13. Juni, wird die Wiener Ringstraße zwischen Franz Josefs-Kai und Operngasse von 19:30 Uhr bis etwa 22:00 Uhr wegen des Pride Runs gesperrt. Am Samstag, dem 14. Juni, zieht die Regenbogenparade über die Ringstraße, was ab den Mittagsstunden zu großräumigen Sperren in der Innenstadt führen wird. Die Parade beginnt voraussichtlich um 13 Uhr am Rathausplatz und bewegt sich entgegen der Fahrtrichtung um den Ring. Autofahrer sollten bis in die Abendstunden mit Sperren, Umleitungen und Stau rechnen. Der ARBÖ rät, das Auto nur im Notfall für Fahrten in der Innenstadt zu nutzen. Gleichzeitig findet am Freitag, dem 13. Juni, das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schlosspark Schönbrunn statt. Die Zufahrtsstraßen, insbesondere die Schönbrunner Straße und die Hadikgasse, werden stark frequentiert sein. Angesichts begrenzter Parkplätze empfiehlt der ARBÖ die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Nova Rock Festival in Nickelsdorf, Burgenland, zieht vom 11. bis 14. Juni Zehntausende Musikfans an. Bereits ab Mittwoch ist auf der Ostautobahn (A4) und der B10 mit starkem Anreiseverkehr zu rechnen. Die ARBÖ-Verkehrsexperten warnen insbesondere vor der Rückreisewelle in der Samstagnacht und am Sonntagvormittag. Am Sonntag, dem 15. Juni, findet zudem

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Rechtsstreit um Flugzeuge: Carlyle Aviation Partners fordert Maschinen von Air Sénégal zurück

Zwei von Carlyle Aviation Partners kontrollierte Zweckgesellschaften haben beim Handelsgericht von Dakar beantragt, die Rückgabe von vier Flugzeugen anzuordnen, die von Air Sénégal (HC, Dakar Blaise Diagne International) betrieben werden. Der Forderung liegt die Behauptung zugrunde, daß Air Sénégal gegen die Leasingverträge verstoßen habe. Die betroffenen Flugzeuge – zwei Airbus A319-100 und zwei Airbus A321-200 – machen rund 45 Prozent der neunköpfigen Flotte von Air Sénégal aus. Die Leasingverträge für die Maschinen wurden von Carlyle Aviation Partners bereits im August 2024 aufgrund angeblicher Nichtzahlung gekündigt. Daraufhin erwirkte Carlyle eine gerichtliche Anordnung im Senegal, welche die Stilllegung der Flugzeuge und deren Rückführung vorsah. Obwohl Medienberichten zufolge eine frühere Forderung von rund zehn Millionen US-Dollar beglichen worden war und die senegalesische Regierung interveniert hatte, um eine Einigung zu erzielen, teilte Carlyle dem Gericht in Dakar jüngst mit, die Fluggesellschaft schulde ihr immer noch mehrere Milliarden Zentralafrikanische Franken. Ein kürzlicher Versuch, die gerichtliche Anordnung am Flughafen Blaise Diagne International durchzusetzen, scheiterte, da ein Vertreter von Air Sénégal den Gerichtsvollziehern den Zugang zur gesicherten Zone des Flughafens verweigerte. Das Management von Air Sénégal betrachtet die Forderungen von Carlyle als unrealistisch und unfair. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß zwei der geleasten Flugzeuge über längere Zeiträume am Boden standen, während weiterhin hohe Leasinggebühren anfielen. Eine interne Quelle von Air Sénégal äußerte, die geforderten Summen lägen weit über dem aktuellen Wert der Maschinen. Die staatliche Fluggesellschaft, die sich derzeit in einer signifikanten Finanzkrise befindet und einen Schuldenstand von über 120 Millionen US-Dollar aufweisen soll, ist auf die Unterstützung

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Play Airlines vollzieht strategischen Rückzug aus Nordamerika

Die isländische Fluggesellschaft Play hat den vollständigen Rückzug aus dem nordamerikanischen Markt bestätigt. Dieser strategische Schritt, der bereits im Dezember 2024 mit der Einstellung der Flüge zwischen Keflavik und Washington Dulles begann und sich im April 2025 mit dem Ende der Verbindung nach Hamilton, dem Tor zur Metropolregion Toronto, fortsetzte, wird mit der Einstellung der letzten drei verbleibenden Nordamerika-Routen im Oktober 2025 abgeschlossen sein. Das Unternehmen begründet diese Entscheidung mit der Kostenintensität seines nordamerikanischen Geschäfts, welches auf einem Drehkreuz-Modell basierte, sowie mit einem Marktumfeld, das von hoher Saisonalität, Überkapazitäten und zunehmendem Wettbewerb geprägt ist. Künftig wird sich Play auf das Leasinggeschäft und die Erschließung südeuropäischer Freizeitmärkte konzentrieren, die dem Unternehmen zufolge eine bessere Leistungsbilanz aufweisen. Play Airlines: Ein Blick auf das Geschäftsmodell und die nordamerikanische Expansion Play Airlines wurde als isländischer Billigflieger konzipiert, der Reisenden preiswerte Verbindungen zwischen Europa und Nordamerika über sein Drehkreuz am internationalen Flughafen Keflavik (KEF) auf Island anbieten sollte. Das Geschäftsmodell basierte auf dem sogenannten „Drehkreuz-Modell“ oder „hub-and-spoke“-Prinzip, bei dem Passagiere aus verschiedenen europäischen Städten in Keflavik zusammengeführt und von dort mit Anschlußflügen zu Zielen in Nordamerika weiterbefördert werden. Umgekehrt galt dies auch für Reisende aus Nordamerika, die über Keflavik nach Europa gelangen wollten. Dieses Modell erfordert eine hohe Effizienz bei den Umsteigevorgängen und eine ausreichende Anzahl an Anschlußpassagieren, um die Flüge profitabel zu gestalten. Die Expansion nach Nordamerika war ein wesentlicher Bestandteil der ursprünglichen Unternehmensstrategie, um das Wachstum der Fluggesellschaft voranzutreiben und sich als Transatlantik-Carrier im Niedrigpreissegment zu etablieren. Dies umfaßte die Eröffnung von Routen

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