Juli 8, 2025

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Juli 8, 2025

Airbus ringt mit Lieferkettenproblemen trotz hoher Auslieferungszahlen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im ersten Halbjahr des Jahres 2025 rund 300 Flugzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Konzernchef Guillaume Faury hält dennoch – wenn auch mit Einschränkungen – am Jahresziel von 820 Auslieferungen fest. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Airbus im zweiten Halbjahr noch rund 520 Flugzeuge fertigstellen und übergeben, eine ambitionierte Aufgabe angesichts der anhaltenden Herausforderungen in der Lieferkette. Marktkenner schätzen, daß Airbus im Juni etwa 60 Maschinen ausliefern konnte. Diese Zahl liegt jedoch weiterhin hinter den industriellen Möglichkeiten des Konzerns zurück, was primär auf persistente Probleme in der Lieferkette zurückzuführen ist. Insbesondere Engpässe bei Triebwerken, wie den CFM LEAP-1A-Modellen für die A320neo-Baureihe, führen dazu, daß sich sogenannte „Gilder“ – fertige Flugzeuge, die auf fehlende Teile warten – an den Werken stauen. Diese Situation ist für Airbus besonders herausfordernd, da das Unternehmen mitten in einem Produktionshochlauf steckt. Langfristig ist geplant, die Fertigungsrate allein für das erfolgreiche A320neo-Programm bis 2027 auf 75 Flugzeuge pro Monat zu steigern. Guillaume Faury hatte bereits im Juni, im Vorfeld der Paris Air Show, das zu Jahresbeginn ausgegebene Ziel von 820 Auslieferungen für 2025 bekräftigt. Er räumte jedoch ein, daß dieses Ziel angesichts der Verzögerungen bei Triebwerken und anderen Komponenten „ein wenig anspruchsvoller geworden“ sei. Hinter vorgehaltener Hand heisst es aus dem Konzern, ohne die Stockungen in der Lieferkette wäre bereits jetzt eine vierstellige Jahresproduktion denkbar gewesen. Die Herausforderungen in der globalen Lieferkette, die seit der Pandemie die Luftfahrtindustrie belasten, betreffen nicht nur Airbus, sondern die gesamte Branche und erfordern eine ständige Anpassung

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Malaysia Aviation Group stockt Airbus A330neo-Bestellung auf

Die Malaysia Aviation Group (MAG), Muttergesellschaft von Malaysia Airlines, hat ihre Bestellung für Flugzeuge des Typs Airbus A330-900neo um 20 weitere Maschinen aufgestockt. Dies erhöht die Gesamtverpflichtung des Unternehmens für die A330neo-Flotte auf nunmehr 40 Flugzeuge. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen des Besuches des malaysischen Premierministers Anwar Ibrahim in Frankreich. Dieser Schritt unterstreicht die anhaltenden Bestrebungen der Fluggesellschaft, ihre Langstreckenflotte zu modernisieren und ihre Kapazitäten auszubauen. Die A330neo-Modelle sind ein zentraler Bestandteil der laufenden Flottenerneuerungsstrategie der MAG für ihre Grossraumflugzeuge. Vier dieser Maschinen sind bereits ausgeliefert und auf Routen nach Melbourne, Auckland und Bali im Einsatz. Die Fluggesellschaft lobte in diesem Zusammenhang die Reichweite und das Reiseerlebnis, welche diese Flugzeuge den Passagieren bieten. Die A330neo wird von Rolls-Royce Trent 7000 Triebwerken angetrieben und verfügt über eine Reichweite von bis zu 7.200 nautischen Meilen, was etwa 13.300 Kilometern entspricht. Airbus begrüsste die erneute Bestellung als eine starke Bestätigung der Leistungsfähigkeit der A330neo. Dieser Flugzeugtyp, der bereits bei verschiedenen Fluggesellschaften weltweit im Einsatz ist, zeichnet sich durch seine fortschrittliche Technologie und Effizienz aus. Das Modell verfügt zudem über die sogenannte Airspace-Kabine von Airbus, welche moderne Annehmlichkeiten für die Passagiere bietet. Die Erhöhung der Bestellung durch die Malaysia Aviation Group signalisiert das Vertrauen des Unternehmens in dieses Flugzeugmodell für seine zukünftige Flottenentwicklung und Expansion.

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Falscher Feueralarm auf Ryanair-Flug in Palma de Mallorca führt zu Evakuierung

Ein falscher Feueralarm hat am späten Abend des 3. Juli 2025, kurz nach Mitternacht, zu einer Evakuierung eines Ryanair-Flugzeuges am Flughafen Palma de Mallorca geführt. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung G-RUKN sollte den Flug RK3446 nach Manchester durchführen, als die Evakuierung über die aufblasbaren Notrutschen eingeleitet wurde. Dies führte zu leichten Verletzungen bei Passagieren. Infolge der Evakuierung wurden 18 Personen leicht verletzt, darunter Verstauchungen und Prellungen. Sechs Personen mussten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden, während andere direkt vor Ort medizinisch versorgt wurden. Solche Vorfälle, bei denen Passagiere über Notrutschen das Flugzeug verlassen müssen, sind selten und erfordern stets ein schnelles und koordiniertes Vorgehen von Flugpersonal und Rettungskräften. Das rigorose Sicherheitsprotokoll sieht bei einem Feueralarm, selbst wenn sich dieser als falsch herausstellt, eine sofortige Evakuierung vor, um die Sicherheit aller an Bord zu gewährleisten. Ryanair bestätigte in einer Erklärung, daß es sich um einen Fehlalarm handelte und kein tatsächliches Feuer an Bord ausgebrochen war. Für die betroffenen Passagiere wurde ein Ersatzflug mit einer Boeing 737-800 (Registrierung EI-DHA) bereitgestellt, der am folgenden Morgen, dem 4. Juli, seinen Flug nach Manchester aufnahm. Der Flugbetrieb am Flughafen Palma de Mallorca wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt und konnte planmässig fortgesetzt werden. Der Flughafen Palma ist einer der verkehrsreichsten in Europa, insbesondere während der Sommermonate, und solche Vorkommnisse können trotz hoher Sicherheitsstandards auftreten.

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DAT: Interline-Abkommen verbindet Paderborn/Lippstadt wieder global über München

Eine bedeutende Entwicklung für die regionale Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt gegeben: Die dänische Fluggesellschaft DAT und die deutsche Kranich-Airline Lufthansa haben ein Interline-Abkommen für Flüge zwischen Paderborn/Lippstadt und München geschlossen. Ab dem 1. September 2025 können Reisende von und nach Paderborn/Lippstadt ihr Gepäck nahtlos zu weltweiten Zielen durchchecken lassen, die über das Drehkreuz München angeflogen werden. Dieses Abkommen ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen der regionalen Initiative Skyhub PAD und stellt eine entscheidende Wiederherstellung der globalen Anbindung für die ostwestfälische Region dar, nachdem die direkte Lufthansa-Verbindung nach München Ende Mai eingestellt worden war. Die Entstehung einer Luftbrücke: Von lokaler Initiative zu globaler Anbindung Die Ankündigung des Interline-Abkommens zwischen DAT und Lufthansa ist der Kulminationspunkt einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in der Region Paderborn/Lippstadt. Ende Mai dieses Jahres wurde die langjährige und für die Wirtschaftsregion wichtige Lufthansa-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München eingestellt. Diese Einstellung hinterließ eine spürbare Lücke in der Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das globale Luftverkehrsnetz, insbesondere im Hinblick auf Langstreckenflüge. Als Reaktion auf diese Lücke entstand die Initiative Skyhub PAD. Getragen von engagierten Unternehmern und Privatpersonen aus der Region Paderborn/Lippstadt, setzte sich diese Gruppe zum Ziel, die wichtige Verbindung nach München wiederherzustellen. Ihr Engagement mündete in einer Partnerschaft mit der dänischen Fluggesellschaft DAT, die nun im Auftrag von Skyhub PAD die Flüge auf dieser Strecke durchführen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Eigeninitiative eine kritische Infrastruktur für ihre Wirtschaftsregion sichern können. Christoph Plass, Vorsitzender des Beirats von Skyhub PAD, äußerte sich erfreut über den

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Flugverkehr auf Madeira erneut durch Wetter beeinträchtigt

Der Flughafen Madeira, international auch als Flughafen Cristiano Ronaldo bekannt, war am Nachmittag des 6. Juli 2025 erneut von erheblichen Flugbehinderungen betroffen. Starke Winde und ungünstige Wetterbedingungen führten dazu, daß bereits vier Flüge umgeleitet werden mussten, während weitere vier Flugzeuge zwischen Madeira und Porto Santo kreisten und auf eine Landemöglichkeit warteten. Diese wiederkehrenden Beeinträchtigungen unterstreichen die Herausforderungen, die die exponierte Lage des Flughafens Funchal für den Flugbetrieb mit sich bringt. Zu den umgeleiteten Flügen gehörte ein easyJet-Flug aus Gatwick, der nach Faro ausweichen musste. Des Weiteren waren Umleitungen für Condor-Flug DE 1414 aus Düsseldorf, SAS-Flug SK 2901 aus Stockholm und Transavia-Flug TO 7840 aus Nantes, welcher nun Kurs auf Porto nahm, zu verzeichnen. Auch ein Flug von EW Discover, Flugnummer 4Y 704 aus München, war betroffen. Bereits am Vormittag musste ein SATA-Flug von den Azoren nach Porto Santo umgeleitet werden und wartete dort auf weitere Anweisungen. Zudem wurden zwei Flüge von Teneriffa Süd, ein Ryanair- und ein United Airlines-Flug, gestrichen, nachdem sie bereits am Vortag umgeleitet worden waren. Die Wetterbedingungen auf Madeira, insbesondere der Seitenwind am Flughafen Funchal, sind berüchtigt für ihre Herausforderungen im Flugverkehr. Die spezielle Geographie der Insel mit steilen Abhängen und der Nähe zum Atlantik führt oft zu turbulenten Anflügen und erforderte in der Vergangenheit bereits Umplanungen im Flugbetrieb. Es wird erwartet, daß sich die Wetterlage am Sonntag, dem 7. Juli, weiter verschlechtert. Passagieren wird daher dringend geraten, den Status ihrer Flüge vor der Anreise zum Flughafen zu überprüfen. Die Fluggesellschaften und die portugiesische Flugsicherung beobachten die

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Europäische Flughäfen im Mai 2025: Passagierwachstum hält an, Frachtverkehr rückläufig

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat seinen Luftverkehrsbericht für Mai 2025 veröffentlicht, der ein anhaltendes Passagierwachstum, jedoch auch einen deutlichen Rückgang im Frachtverkehr auf dem europäischen Flughafenmarkt aufzeigt. Das Passagieraufkommen im europäischen Flughafennetz stieg im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent. Damit liegt das Volumen insgesamt 8 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie im Mai 2019. Dieses Wachstum wurde ausschliesslich durch den internationalen Passagierverkehr getragen, welcher um 4,3 Prozent zulegte, während der inländische Passagierverkehr leicht um 0,2 Prozent zurückging. Auffällig ist, daß Flughäfen ausserhalb des EU+-Marktes im Mai ein überdurchschnittliches Passagierwachstum von 6 Prozent erzielten. Dies spiegelt die dynamische Entwicklung in Ländern wie Moldawien (+41,9 %), Bosnien und Herzegowina (+30,5 %), Georgien (+23,4 %), Israel (+17,5 %) und Kasachstan (+14,5 %) wider. Die Wachstumsdynamik der türkischen Flughäfen liess hingegen nach (+1,8 %), und die Flughäfen in Russland verzeichneten sogar rückläufige Passagierzahlen (-9,2 %). Innerhalb des EU+-Marktes, der ein Passagierwachstum von 2,9 Prozent aufwies, zeigten die Flughäfen im östlichen Teil der EU die besten Ergebnisse, insbesondere in der Slowakei (+33 %), Ungarn (+15,3 %), Polen (+13,7 %) und Slowenien (+13,5 %), sowie auf Zypern (+10,9 %). Deutschland (+0,8 %) und Frankreich (+0,7 %) schnitten aufgrund hoher nationaler Luftverkehrssteuern unterdurchschnittlich ab. Länder wie Estland, Luxemburg, Schweden, die Schweiz und Norwegen verzeichneten sogar rückläufige Zahlen. Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe, kommentierte, daß der Passagierverkehr im Mai stabil geblieben sei, da die Verbraucher weiterhin Reisen und Freizeit priorisierten. Dies verheisse Gutes für die kommende Hochsaison im Sommer. Allerdings werde die

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Reisetrends der Österreicher 2025: Japan boomt, USA verlieren an Gunst

Die Reiselandschaft der Österreicher hat sich im ersten Halbjahr 2025 markant gewandelt, wie eine aktuelle Analyse der Reiseversicherungsvergleiche des Portals Durchblicker.at offenbart. Nicht nur sind Reisen durchschnittlich länger und um rund 20 Prozent teurer geworden, sondern es zeichnen sich auch deutliche Verschiebungen bei den bevorzugten Destinationen ab. Japan erlebt einen regelrechten Boom, befeuert durch einen schwachen Yen und Großereignisse, während Thailand vom sogenannten „White Lotus Effekt“ profitiert. Im Gegensatz dazu verlieren die Vereinigten Staaten merklich an Beliebtheit, was auf politische Unsicherheiten und den sogenannten „Trump-Effekt“ zurückgeführt wird. Diese Entwicklungen unterstreichen, wie vielfältige Faktoren – von Währungsschwankungen über populäre Kulturphänomene bis hin zu politischen Entwicklungen – die Entscheidungen der Reisenden maßgeblich beeinflussen. Japan im Aufwind: Schwacher Yen und die Weltausstellung als Magnet Japan ist das diesjährige Überraschungsziel und verzeichnete das stärkste Beliebtheitsplus von beeindruckenden 39 Prozent bei den Reiseversicherungsvergleichen. Dieser Trend ist maßgeblich durch zwei Faktoren befeuert: zum einen durch den schwachen Yen, der Reisen in das Land der aufgehenden Sonne für Euro-Touristen deutlich erschwinglicher macht. Eine schwache Landeswährung bedeutet, daß der Euro eine höhere Kaufkraft besitzt und somit Hotelübernachtungen, Gastronomie und lokale Aktivitäten günstiger werden. Dieser finanzielle Vorteil ist für viele Reisende ein entscheidendes Argument bei der Wahl der Destination. Zum anderen trägt ein bedeutendes kulturelles Großereignis zum Japan-Boom bei: die Weltausstellung 2025 in Osaka. Solche internationalen Ausstellungen ziehen traditionell Millionen von Besuchern an und rücken das Gastgeberland ins Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Die Kombination aus attraktiver Währung und einem kulturellen Höhepunkt scheint eine unwiderstehliche Mischung für österreichische Urlauber darzustellen.

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Maschseefest 2025 lädt zum 38. Male nach Hannover ein

Das Ufer des Maschsees in Hannover wird sich vom 30. Juli bis zum 17. August 2025 erneut in eine sommerliche Flaniermeile verwandeln, wenn das Maschseefest zum 38. Male seine Pforten öffnet. Das traditionsreiche Open-Air-Erlebnis lockt mit einem vielfältigen Programm aus musikalischer Unterhaltung, internationaler Gastronomie und entspannter Atmosphäre. Als fester Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt zieht das Fest jährlich Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet und den europäischen Nachbarländern an. Die Eröffnung am 30. Juli wird durch eine bunte Parade am Nordufer gestaltet, angeführt von den Gruppen Stelzen-Art und Confusao, die mit majestätischen Sommerinsekten, verspielten Raupen und eleganten Blüten die Uferpromenade bevölkern werden. Musikalisch wird der Auftakt von DJane Acid Burrito und DJ Ajicero mit tropischen Klängen und Rhythmen sowie Live-Percussion von Mystical Mo begleitet, gefolgt von den Italo-World-Grooves von Brazzo Brazzone. Zu den musikalischen Höhepunkten auf der Maschseebühne am Nordufer gehört der Auftritt des Popkünstlers Myller am 1. August. Am 2. August eröffnet die Coverband Munique traditionell das Musikprogramm. Erstmals bespielt am 8. August RADIO BOLLERWAGEN die Maschseebühne, präsentiert von Moderator Ruven Rintelmann und weiteren Künstlern. Das letzte Wochenende gestaltet Radio 21 mit Reckless Roses (Guns N‘ Roses Tribute) aus Budapest am 16. August und der Partyband Jetlags. Des Weiteren treten Künstler wie Mr. President Delroy Rennals und Juliano Rossi (Oliver Perau) mit Swing-Klängen auf. Die musikalische Vielfalt erstreckt sich über das gesamte Festgelände. Am Hamborger Veermaster sorgen Shanty- und Seemannschöre für maritime Stimmung, ergänzt durch Auftritte von Küstenkünstlern wie Lui & Fiete. Die „Leineshippers ut Hannover“ feiern dort am 10.

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Bundesheer erweitert Infrastruktur und Betreuungsangebote

Das Österreichische Bundesheer hat in den Sommermonaten des Jahres 2025 seine Kinderbetreuungsangebote für Bedienstete ausgebaut und gleichzeitig wichtige Infrastrukturprojekte zur Ausbildung seiner Spezialkräfte sowie zur Modernisierung der Theresianischen Militärakademie abgeschlossen. Diese Initiativen unterstreichen das Bestreben des Bundesheeres, sowohl die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern als auch seine operativen Fähigkeiten und Ausbildungsstandards zu verbessern. Im Bereich der Kinderbetreuung bietet das Bundesheer in den Sommermonaten an 20 Standorten in sieben Bundesländern, darunter Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol, eine Betreuung für über 765 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren an. Die Kinder sind in 32 Gruppen eingeteilt und werden von einem qualifizierten Dienstleister betreut. Dieses Angebot, das seit 2008 besteht, wurde aufgrund der stetig steigenden Nachfrage in den letzten Jahren erweitert. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, wie notwendig dieses Angebot sei, um die Bediensteten zu entlasten und den Kindern eine gemeinsame Sommerzeit zu ermöglichen. Das Bundesheer plant, die Betreuung auch zukünftig weiter auszubauen, um eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Parallel zur Kinderbetreuung wurden zwei wesentliche Infrastrukturprojekte abgeschlossen. Am 4. Juli 2025 wurde der neue Taucherstützpunkt am Neufelder See feierlich eröffnet. Diese einzigartige Anlage in Österreich dient dem Jagdkommando zur Ausbildung seiner Kampfschwimmer und Pioniertaucher. Nach neunmonatiger Bauzeit ersetzt der 550 m² grosse Neubau einen baufälligen Altbau und bietet moderne Infrastruktur für Ausbildung und Einsatz, einschliesslich einer Bootsgarage mit direktem Seezugang und einer neuen Steganlage. Die Investition belief sich auf 2.5 Millionen Euro. Das Jagdkommando, als Spezialeinsatzkraft des Bundesheeres, agiert unter höchsten Belastungen und

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Eskalation über der Taiwanstraße: VR Chinas einseitige Flugrouten-Anpassung verschärft Spannungen mit Taipeh

Peking hat unlängst, am 6. Juli 2025, eine weitere Verlängerung der umstrittenen zivilen Flugroute M503 nahe der Taiwanstraße eröffnet, die bei Taipei auf scharfe Kritik stößt. Diese einseitige Maßnahme wird von Taiwan als Versuch gewertet, den Status Quo in der Region zu verändern und die Spannungen zu erhöhen. Die Freigabe der neuen W121-Verbindung für Flüge von West nach Ost vom Festland China (Volksrepublik China) in Richtung Taiwan (Republik China) erfolgt nur wenige Tage vor dem Beginn der jährlichen Han-Kuang-Militärübungen Taiwans, welche eine Reaktion auf eine mögliche chinesische Blockade oder Invasion simulieren. Diese Entwicklung fügt sich in ein Muster Pekings, zivilen Luftraum als Mittel zur politischen und militärischen Druckausübung zu nutzen, was die komplexe und sensible Lage in der Taiwanstraße weiter zuspitzt. Die M503-Route und ihre Verlängerungen: Ein anhaltender Streitpunkt Die M503-Flugroute, deren Genehmigung durch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) in der Mitte der 2000er Jahre erfolgte, sollte ursprünglich die Überlastung der chinesischen A470-Route mildern. Doch seit ihrer Einführung ist sie ein wiederkehrender Konfliktherd zwischen Peking und Taipei. Ihre unmittelbare Nähe zur inoffiziellen Mittellinie der Taiwanstraße, nur 7,8 Kilometer entfernt, hat in Taipei stets Sicherheitsbedenken ausgelöst. Diese Sorge hat sich unter der pro-Unabhängigkeits-Partei, der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), noch verstärkt, da die Beziehungen über die Meerenge hinweg zunehmend angespannt sind. Taiwans Festlandangelegenheitenrat (Mainland Affairs Council, MAC) verurteilte die jüngste Maßnahme als einen einseitigen Versuch, den „Status Quo“ in der Meerenge zu ändern. Er bezeichnete sie als „ungerechtfertigt“ und als Bedrohung für die regionale Stabilität. Taipei besteht darauf, daß jegliche Änderungen an der M503-Route

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