2025

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Luftverkehr in Deutschland: Wachstum im Jahr 2024, aber strukturelle Probleme bremsen Erholung

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Dezember 2024 ein Passagieraufkommen von 14,74 Millionen Reisenden, was einem Anstieg von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dennoch bleibt das Niveau weiterhin hinter dem Vorkrisenjahr 2019 zurück. Während der interkontinentale Luftverkehr erstmals wieder das Niveau von 2019 erreicht hat, zeigt sich der innerdeutsche Verkehr weiterhin geschwächt. Insgesamt wurden im Jahr 2024 an deutschen Flughäfen 211,92 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders das Segment des innereuropäischen und interkontinentalen Verkehrs wuchs deutlich. Dagegen bleibt der innerdeutsche Luftverkehr mit einem Rückgang von 47,7 Prozent im Vergleich zu 2019 weit hinter den Erwartungen zurück. Die Hauptursachen liegen in Angebotseinschränkungen, hohen Ticketpreisen und regulativen Belastungen. Das Frachtaufkommen zeigte sich zum Jahresende leicht rückläufig, mit einem Gesamtvolumen von 399.305 Tonnen im Dezember 2024, was einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Über das Gesamtjahr hinweg stieg die Luftfracht um 1,8 Prozent im Vergleich zu 2023, liegt aber weiterhin leicht unter dem Niveau von 2019. Während die Ausladungen ein Wachstum verzeichnen, gehen die Einladungen zurück. Experten sehen die schwache Entwicklung des Luftverkehrs in Deutschland vor allem in strukturellen Problemen begründet. Im europäischen Vergleich bleibt die Erholung der deutschen Flughäfen hinter der Konkurrenz zurück, da andere Länder bereits wieder oder sogar über dem Vorkrisenniveau von 2019 liegen.

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British Airways reduziert Flugplan aufgrund von Triebwerksproblemen

British Airways (BA) hat seine Flugpläne erneut angepasst, da anhaltende Lieferengpässe bei den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken, die die B787-Flotte der Airline antreiben, weiterhin dazu führen, dass Flugzeuge am Boden bleiben. Laut Neil Chernoff, dem Chief Planning and Strategy Officer von BA, erfordert die unsichere Verfügbarkeit der Triebwerke eine vorsichtige Planung, was zu den jüngsten Änderungen im Flugplan führt. Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 41 Boeing 787, darunter 12 B787-8, 18 B787-9 und 11 B787-10. Aktuell sind sieben dieser Flugzeuge außer Betrieb, davon vier B787-8, zwei B787-9 und ein B787-10. Der Grund für die Ausfälle ist ein Mangel an verfügbaren Triebwerken, und es gibt noch keine feste Zusage für Ersatzlieferungen. BA plant nun sowohl mit als auch ohne diese Maschinen für die Wintersaison 2025/26 und versucht, den Kunden trotzdem verlässliche Reiseoptionen anzubieten. Im vergangenen Jahr musste BA bereits mehrere Flüge streichen oder Frequenzen reduzieren. Dies betraf insbesondere Langstreckenverbindungen wie die nach Kuala Lumpur, die aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce verschoben wurden. Weitere betroffene Strecken sind unter anderem San Diego, Houston und New Orleans, die teilweise oder vollständig von den betroffenen B787-Flugzeugen bedient werden. Zusätzlich wurde der Flugverkehr zwischen London und Dallas/Fort Worth für den Sommer 2025 eingestellt. Chernoff erklärte, dass BA weiterhin vorsichtig plane und auf mögliche Rückkehr von Flugzeugen aus der Wartung reagiere. Sollte dies der Fall sein, werde die Airline diese Maschinen nutzen, um entweder unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen oder neue Wachstumschancen zu ergreifen. Die Fluggesellschaft betont dabei, dass die Sicherstellung einer zuverlässigen

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Neue Bahnen für die Schladminger 4-Berge-Skischaukel ab Wintersaison 2025/26

Ab der Wintersaison 2025/26 wird die Verbindung zwischen Hauser Kaibling und Planai durch zwei moderne Bahnen weiter verbessert. Die Schladminger 4-Berge-Skischaukel, die ein beliebtes Ziel für Wintersportler ist, erhält eine deutliche Aufwertung. Am Hauser Kaibling wird die bestehende „Senderbahn“ durch eine 10er-Gondelbahn ersetzt, während auf der Planai die 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ die alte 4er-Sesselbahn „Sonneck“ ablöst. Geplant ist, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2025 beginnen und pünktlich zum Saisonstart 2025/26 abgeschlossen sind. Die neue 10er-Gondelbahn „Senderbahn Hauser Kaibling“ sorgt für eine schnellere und komfortablere Verbindung zwischen der Planai und dem Hauser Kaibling. In nur fünf Minuten gelangen Wintersportler von der Planai direkt zum Senderplateau. Mit einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde und einer Geschwindigkeit von 6 m/s wird eine effiziente Anbindung gewährleistet. Besonders für Familien wird der gesteigerte Komfort durch die ergonomische Kabinenform und die Skiablage ein bedeutender Vorteil sein. Auch auf der Planai erwartet die Wintersportler eine Verbesserung. Die neue 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ ersetzt die alte „Sonneckbahn“. Sie ermöglicht eine schnellere und komfortablere Fahrt mit einer Förderleistung von 3.000 Personen pro Stunde und einer Fahrzeit von nur drei Minuten. Ausgestattet mit Sitzheizung und Abdeckhauben bietet sie auch an kalten Tagen hohen Komfort. Mit der Verbesserung der Verbindungen zwischen Hauser Kaibling und Planai wird die Schladminger 4-Berge-Skischaukel aufgewertet und für Besucher noch attraktiver. Das Projekt ist ein bedeutender Schritt zur Weiterentwicklung des Tourismus in der Region und wird von den Verantwortlichen als eine Investition in die Zukunft des Wintersports und des Tourismus in Schladming-Dachstein angesehen.

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Österreich erhält erstes C-390-Millennium-Transportflugzeug – Embraer beginnt mit Montage

Die österreichische Luftwaffe steht vor einer bedeutenden Modernisierung: Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat mit der Endmontage des ersten C-390-Millennium-Mehrzweckflugzeugs für Österreich begonnen. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen der Republik Österreich und Embraer und verdeutlicht das wachsende internationale Interesse an diesem modernen militärischen Transportflugzeug. Der C-390 Millennium, ein militärisches Transportflugzeug der neuesten Generation, zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität und Leistungsfähigkeit aus. Mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 26 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 870 km/h (470 Knoten) bietet das Flugzeug eine breite Einsatzmöglichkeit für militärische und zivile Operationen. Dazu gehören unter anderem der Transport von Truppen und Material, medizinische Evakuierungen, Brandbekämpfung sowie Luftbetankungseinsätze. Die österreichische Luftwaffe hatte sich nach einer umfassenden Evaluierung für die Beschaffung des C-390 entschieden. Dabei überzeugte insbesondere die hohe Einsatzbereitschaft des Flugzeugs. Seit seiner Indienststellung im Jahr 2019 hat die C-390-Flotte weltweit über 16.300 Flugstunden absolviert und eine beeindruckende Einsatzfähigkeit von 93 Prozent erreicht. Österreich reiht sich in wachsende Liste internationaler Betreiber ein Mit der Bestellung des C-390 folgt Österreich dem Beispiel anderer europäischer Länder, die auf dieses moderne Transportflugzeug setzen. Neben Brasilien, das als Erstkunde das Modell entwickelte, haben auch Portugal, Ungarn und die Niederlande die C-390 in ihre Luftwaffen integriert oder bestellt. Die Entscheidung Österreichs für den C-390 fiel vor dem Hintergrund der Notwendigkeit einer modernen und effizienten Transportlösung. Das Flugzeug ersetzt veraltete Lufttransportkapazitäten und ermöglicht eine schnellere sowie flexiblere Einsatzplanung. Bedeutung für Österreichs Verteidigungsstrategie Der Erwerb des C-390 steht im Einklang mit den langfristigen Plänen der österreichischen Regierung zur

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Easyjet erweitert Flugangebot ab Berlin – Rückkehr der Verbindung nach Liverpool

Die Fluggesellschaft Easyjet baut ihr Streckennetz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) weiter aus und nimmt die Verbindung nach Liverpool wieder auf. Ab sofort wird die Stadt im Nordwesten Englands zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, angeflogen. Diese Flugtage sind sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen attraktiv. Bereits im April 2004 hatte Easyjet die Route von Berlin-Schönefeld nach Liverpool erstmals aufgenommen. Mit dem Start des Sommerflugplans Ende März erweitert Easyjet zudem das Angebot zu beliebten Urlaubszielen. So wird die Verbindung nach Kreta (Chania und Heraklion) ausgebaut, mit täglichen Flügen ab dem 30. März. Die Route nach Korfu beginnt ebenfalls am 30. März mit zwei wöchentlichen Verbindungen und wird bis in den Herbst auf bis zu sechs Flüge pro Woche erhöht. Rhodos wird ab April dreimal pro Woche bedient, in den Sommermonaten Juli und August kommt eine vierte wöchentliche Verbindung hinzu. Darüber hinaus setzt Easyjet seine Flüge nach Kairo und Lyon fort, die jeweils zweimal wöchentlich angeboten werden. Auch Agadir bleibt bis Ende Mai im Flugplan. Insgesamt bietet die Airline im Sommer mehr als 50 Ziele ab BER an, darunter wichtige europäische Metropolen wie London, Paris, Mailand, Zürich und Genf. Zusätzlich sind über die Marke Easyjet holidays Pauschalreisen zu beliebten Ferienorten wie Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura buchbar.

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„Airport Job Day“ am Flughafen Wien – Chancen für eine Karriere im operativen Flughafenbetrieb

Am 20. Februar 2025 findet am Flughafen Wien der „Airport Job Day“ statt, bei dem sich Interessierte über berufliche Möglichkeiten im operativen Flughafenbetrieb informieren können. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die eine Karriere in Bereichen wie Passagierhandling, Sicherheit oder Flughafenservice anstreben. In einem speziellen Bereich des Vienna Airport Conference & Innovation Centers werden Besucher die Gelegenheit haben, sich direkt mit Personal aus dem Recruiting sowie mit Beschäftigten am Flughafen auszutauschen und gegebenenfalls noch vor Ort ein Jobangebot zu erhalten. Der Flughafen Wien bietet eine breite Palette an Berufsmöglichkeiten. Mit über 5.500 Mitarbeitenden aus mehr als 50 Nationen ist der Flughafen ein komplexer Arbeitsplatz, der eine Vielzahl an Berufen vereint. Aktuell werden vor allem Stellen in den operativen Bereichen benötigt, etwa bei der Passagier- und Gepäcksabfertigung, beim Sicherheitspersonal und im Terminaldienst. Insgesamt können Interessierte an diesem Tag mehr als 200 unterschiedliche Berufsbilder entdecken. Für eine bessere Vorbereitung auf den „Airport Job Day“ können sich Bewerber bereits im Vorfeld auf der Website des Flughafens registrieren und herausfinden, welcher Job am besten zu ihren Fähigkeiten passt. Zudem können sie in der Session „VIE deine Bewerbung abhebt“ wertvolle Tipps zur Gestaltung einer erfolgreichen Bewerbung erhalten. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert von 15:00 bis 18:00 Uhr.

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Medizinischer Notfall zwingt United-Airlines-Flug zur Zwischenlandung in Kanada – Wetter verhindert Weiterreise

Ein medizinischer Notfall an Bord eines United-Airlines-Fluges von Newark nach Dublin führte zu einer ungeplanten Landung im kanadischen St. John’s. Während der betroffene Passagier versorgt werden konnte, sorgt das anhaltend schlechte Wetter nun für erhebliche Verzögerungen bei der Weiterreise der übrigen Passagiere. Der United-Airlines-Flug UA23, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N217UA, startete am Abend des 13. Februar mit 37 Minuten Verspätung vom Newark Liberty International Airport (EWR) in Richtung Dublin. Etwa zwei Stunden nach dem Start erreichte die Maschine ihre Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Atlantik, als die Piloten eine Kursänderung vornahmen. Grund für die Entscheidung war eine medizinische Notlage eines Passagiers, die eine sofortige Landung erforderlich machte. Da sich das Flugzeug bereits über dem Ozean befand, wählten die Piloten St. John’s International Airport (YYT) in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador als nächstgelegene Möglichkeit zur medizinischen Versorgung. Das Flugzeug setzte dort rund viereinhalb Stunden nach dem Start sicher auf. Extreme Wetterbedingungen verhindern rasche Weiterreise Während der Passagier nach der Landung umgehend in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde, standen die übrigen 276 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder vor einer neuen Herausforderung: Aufgrund heftiger Schneestürme und starker Winde blieb das Flugzeug in St. John’s am Boden. United Airlines hatte zunächst eine Ersatzmaschine vorgesehen, um die gestrandeten Passagiere weiter nach Dublin zu bringen. Doch das anhaltend schlechte Wetter machte einen Abflug unmöglich. Auch am Folgetag konnte die Airline keine sichere Weiterreise garantieren. Frust bei den Passagieren Die Verzögerungen führten unter den Reisenden zu wachsendem Unmut. Mehrere Passagiere meldeten sich in den

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Passagierzahlen am Flughafen Schiphol steigen deutlich

Die Royal Schiphol Group verzeichnete im Jahr 2024 eine deutliche Erholung des Passagieraufkommens. Insgesamt nutzten 75,9 Millionen Reisende die Flughäfen Schiphol, Eindhoven und Rotterdam Den Haag, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein der Flughafen Schiphol in Amsterdam zählte 66,8 Millionen Passagiere und 473.815 Flugbewegungen. Damit bleibt er eines der wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze Europas und belegt hinsichtlich der Anbindung an internationale Ziele den zweiten Platz. Auch die betriebliche Effizienz am Flughafen Schiphol verbesserte sich: 91 Prozent der Passagiere passierten die Sicherheitskontrolle in weniger als zehn Minuten. Zudem erreichte der Flughafen eine hohe Pünktlichkeitsrate im Flugverkehr. Finanziell erwirtschaftete die Schiphol Group im Jahr 2024 einen Nettogewinn von 291 Millionen Euro. Dennoch blieb der Cashflow mit einem Minus von 405 Millionen Euro negativ, was vor allem auf Investitionen von über einer Milliarde Euro zurückzuführen ist. Zur langfristigen Weiterentwicklung kündigte die Flughafenbetreibergesellschaft ihr bislang größtes Investitionsprogramm an. Zudem wurden neue Flughafenentgelte eingeführt, die Fluggesellschaften zur Nutzung modernerer und leiserer Flugzeuge bewegen sollen. Während CEO Pieter van Oord die Qualitätssicherung als vorrangiges Ziel betonte, verwies Finanzchef Robert Carsouw auf die Notwendigkeit weiterer finanzieller Konsolidierung.

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Ryanair gegen britische Flugsicherung – Forderung nach Rücktritt des NATS-Chefs eskaliert

Die anhaltenden Personalengpässe bei der britischen Flugsicherung haben erneut zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt. Besonders betroffen war London Stansted, einer der wichtigsten Drehkreuze für Ryanair. Die irische Billigfluggesellschaft kritisierte die National Air Traffic Services (NATS) scharf und forderte erneut den Rücktritt von deren Geschäftsführer Martin Rolfe. Am vergangenen Wochenende kam es an mehreren britischen Flughäfen, insbesondere in London Stansted, zu erheblichen Flugverspätungen. Der Grund dafür war ein erneuter Personalmangel bei der britischen Flugsicherung. Ryanair, die an diesem Flughafen einen ihrer wichtigsten Stützpunkte betreibt, musste zahlreiche Abflüge verschieben. Laut Angaben der Airline wurden viele Flüge um bis zu zwei Stunden verzögert, was insbesondere für Familien, die in die Ferien reisen wollten, eine große Belastung darstellte. Ryanair informierte betroffene Passagiere über ihre sozialen Kanäle und machte dabei keinen Hehl aus ihrer Kritik an NATS. In einem Statement auf der Plattform X erklärte das Unternehmen, dass die wiederholten Engpässe „inakzeptabel“ seien und forderte den sofortigen Rücktritt des NATS-Chefs Martin Rolfe. Ryanairs anhaltende Kritik an NATS Die jüngste Kritik reiht sich in eine lange Serie von Beschwerden ein, die Ryanair gegen die britische Flugsicherung vorgebracht hat. Bereits im September 2024 hatte Ryanair-CEO Michael O’Leary den Rücktritt von Rolfe gefordert, nachdem es zu massiven Verzögerungen im britischen Luftraum gekommen war. Auch im August 2024 und im Dezember 2023 hatte die Airline öffentlich auf die aus ihrer Sicht unzureichende Leistung von NATS hingewiesen und strukturelle Reformen gefordert. „Dies ist die neueste Panne von NATS, die erneut zu erheblichen Verspätungen für Tausende von Passagieren geführt hat“,

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Notlandung in Spanien: Passagier stirbt auf Jet2-Flug

Ein Flug der britischen Airline Jet2 von Teneriffa nach Nottingham musste am Sonntag außerplanmäßig in Santiago de Compostela landen, nachdem ein Passagier an Bord eine schwere medizinische Notlage erlitt. Der Vorfall ereignete sich auf Flug LS676, einer Boeing 737-800 mit der Kennung G-JZHJ. Die Besatzung reagierte umgehend und forderte über die Flugsicherung eine Prioritätslandung an. Die Maschine landete sicher auf der Landebahn 07 des Flughafens Santiago de Compostela, wo medizinisches Personal bereitstand. Trotz sofortiger Hilfe verstarb der Passagier nach der Landung. Medizinische Notfälle sind eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Landungen im Luftverkehr. Die Crew eines Fluges entscheidet in solchen Fällen oft in Absprache mit Ärzten am Boden, ob eine Notlandung notwendig ist. Die Identität des Verstorbenen wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Airline Jet2 äußerte sich betroffen über den Vorfall und sprach den Angehörigen ihr Beileid aus.

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