2025

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2025

Flughafen München startet Winter-Eventreihe „Frozen Wonders“ im Airbräu

Der Flughafen München bereitet sich auf die Wintersaison vor und kündigt eine neue gastronomische Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Frozen Wonders“ an. Ab Ende November verwandelt sich die Airbräu-Tenne am Flughafen in eine immersive Winterwelt. Durch den Einsatz aufwendiger Lichtinstallationen und Inszenierungen soll für die Besucher eine erlebbare Szenerie aus verschneiten Wäldern, glitzernden Berglandschaften und tiefblauen Eiswelten geschaffen werden. Die Eventreihe bietet Gästen zwei verschiedene Formate an: den „Frozen Brunch“ an ausgewählten Advents- und Feiertagen sowie das abendliche „Frozen Dinner“. Der Brunch, der mehrmals im Advent und an den Weihnachtsfeiertagen (30. November, 7., 14., 21., 25. und 26. Dezember) stattfindet, lockt mit einem umfangreichen Buffet. Dieses umfasst neben Frühstücksklassikern auch kalte und warme Speisen wie Spanferkel, Ente von der Tranchierstation und diverse Fisch- sowie vegetarische Spezialitäten, ergänzt durch eine Auswahl an Desserts. Das Abendformat „Frozen Dinner“ (an fünf ausgewählten Terminen im November und Dezember) bietet ein exklusives Drei-Gänge-Menü, das unter anderem eine Maronencremesuppe und die Wahl zwischen Entenbrust, Wolfsbarschfilet oder einem veganen Hauptgericht umfasst, abgerundet durch winterliche Desserts. Beide Angebote inkludieren ein Getränkepaket, das frisch gebrautes Airbräu-Bier, Weine, Prosecco, Säfte und Softdrinks beinhaltet. Die Preise für den Brunch liegen für Erwachsene bei 65 Euro, während das abendliche Drei-Gänge-Menü für Erwachsene 99 Euro kostet. Die Veranstaltung ist als Erlebnisgastronomie konzipiert, welche die Gäste bereits vor oder während der Reisezeit in eine festliche Atmosphäre versetzen soll. Zusätzliche Recherchen bestätigen, dass der Flughafen München regelmäßig in Erlebnis-Gastronomie und nicht-fliegerische Angebote investiert, um die Verweildauer der Besucher und Reisenden zu erhöhen. Das Airbräu, Europas einziges

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Air Asia X plant Expansion in europäischem Langstreckennetzwerk

Der asiatische Billigfluganbieter Air Asia X (AAX) plant eine signifikante Ausweitung seiner Langstreckenaktivitäten nach Europa im kommenden Jahr. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Benyamin Ismail, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Türkei bekannt. Die Expansionspläne erfolgen unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen dem Heimatdrehkreuz Kuala Lumpur und Istanbul, welche die Rückkehr der Airline auf den europäischen Kontinent nach einer mehrjährigen Unterbrechung infolge weitreichender Restrukturierungsmaßnahmen markiert. Die aggressive Strategie zielt darauf ab, Asien über den Knotenpunkt Istanbul hinaus mit weiteren europäischen Metropolen zu verknüpfen und damit die globale Reichweite des Unternehmens zu erhöhen. Rückkehr auf den europäischen Markt beginnt in Istanbul Der Flugbetrieb von Air Asia X in die Türkei wurde am 14. November aufgenommen, womit die Fluggesellschaft erstmals nach ihrer umfassenden Neuausrichtung wieder europäische Ziele direkt anfliegt. Zuvor musste die Airline, die sich auf kosteneffiziente Langstreckenflüge spezialisiert, aufgrund der massiven Betriebseinschränkungen während der weltweiten Pandemie eine tiefgreifende Umstrukturierung durchlaufen. Diese beinhaltete die Konsolidierung von Routen und Flottenkapazitäten. Die Verbindung zwischen Kuala Lumpur (KUL) und Istanbul (IST) wird zunächst mit einer geringeren Frequenz angeboten, jedoch strebt CEO Ismail eine schnelle Aufstockung auf tägliche Verbindungen an. Die Wahl Istanbuls als Brückenkopf für die europäische Expansion ist strategisch bedeutsam. Istanbul dient nicht nur als attraktives Endziel, sondern auch als wichtiges Transitdrehkreuz, das Asien mit dem Mittelmeerraum und Südosteuropa verbindet. Die Route wird mit dem Großraumflugzeug Airbus A330-300 bedient, das die Airline in einer kosteneffizienten Konfiguration betreibt. Air Asia X sieht in der Türkei einen wachsenden Markt sowohl für den Tourismus als

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IATA kritisiert Pläne des EU-Parlaments zur Reform der Fluggastrechte

Die International Air Transport Association (IATA) hat ihre große Besorgnis über die vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen Reformen der EU-Verordnung 261/2001 (Fluggastrechte) bekräftigt. Nach Ansicht des Luftfahrtverbands würden die Pläne des Parlaments die bekannten Mängel der Verordnung nicht nur verfestigen, sondern verschärfen, was letztendlich zu steigenden Kosten für Verbraucher und Fluggesellschaften führen würde, ohne die Hauptanliegen der Passagiere zu lösen. Der Europäische Rat hatte im Juni 2025 bereits Änderungen an der Verordnung beschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrt zu stärken. Die wichtigste dieser Reformen war die Anhebung der Entschädigungsschwellen für Verspätungen, um Fluggesellschaften Anreize zu geben, verspätete Flüge durchzuführen, anstatt sie zu streichen. Konkret sollten die Schwellen für Entschädigungsansprüche von drei auf vier Stunden bei Kurzstreckenflügen und auf neun Stunden bei Langstreckenflügen erhöht werden. Das Europäische Parlament plant nun jedoch, diese Verbesserungen zu revidieren und darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen einzuführen, wie die verpflichtende kostenlose Mitnahme eines Handgepäckstücks. Die IATA kritisiert, dass für solche Regelungen kein erkennbarer Passagierwunsch bestehe und die Kosten letztlich auf die Flugpreise umgelegt würden. Die IATA stützt ihre Argumentation auf eine eigene Passagierumfrage vom Mai 2025, wonach 72 Prozent der Befragten den günstigsten Flugtarif bevorzugen und zusätzliche Leistungen nur bei Bedarf bezahlen möchten. Zudem hätten 97 Prozent der Passagiere ihren letzten Flug als zufriedenstellend bewertet. Eine IATA-Analyse von Eurocontrol-Statistiken zeige zudem, dass weniger als ein Prozent aller Flüge mehr als drei Stunden Verspätung aufweisen. Dies führe dazu, dass 99 Prozent der Passagiere die Kosten für ein Entschädigungssystem mittragen, von dem nur ein kleiner Teil profitiere. Generaldirektor Willie

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Discover Airlines und Verdi einigen sich auf Schutz bei Fluguntauglichkeit

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben nach mehrmonatigen Verhandlungen eine umfassende Einigung über die Absicherung des fliegenden Personals beim Berufsrisiko der Fluguntauglichkeit erzielt. Die neue Regelung bietet den rund 2.000 Beschäftigten in Cockpit und Kabine Schutz vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Einkommens aufgrund krankheitsbedingter oder dauerhafter Fluguntauglichkeit. Dieser Abschluss gilt in der Branche als bedeutender Fortschritt und setzt neue Maßstäbe, insbesondere im Vergleich zu den Regelungen bei anderen Fluggesellschaften innerhalb und außerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Kern der Vereinbarung liegt in der Einführung einer kollektiven Versicherung für Cockpitpersonal, deren Beiträge vollständig von Discover Airlines übernommen werden, sowie in deutlich erhöhten Abfindungsregelungen und Zuschüssen für Kabinenpersonal. Die Einigung verschafft der Belegschaft des Ferienfliegers eine höhere finanzielle Sicherheit und stellt einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaft Verdi dar, die erst 2024 erstmals Tarifverträge bei Discover Airlines durchsetzen konnte. Umfangreiche Absicherung für Cockpitpersonal Die Einigung sieht eine weitreichende kollektive Absicherung für alle Cockpitbeschäftigten vor, die unabhängig von ihrem Lebensalter und ihrer Betriebszugehörigkeit gilt. Die Beiträge für diese kollektive Versicherung werden vollständig von Discover Airlines getragen. Die Höhe der Versicherungssummen bei dauerhafter Fluguntauglichkeit staffelt sich nach der Position des Personals: Alternativ zur kollektiven Versicherung haben Piloten die Möglichkeit, sich für einen jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro zu entscheiden, den sie für ihre private Loss-of-Licence (lol)-Versicherung verwenden können. Diese lol-Versicherungen sind in der Luftfahrtbranche gängig, um das finanzielle Risiko des Verlusts der Fluglizenz aus medizinischen Gründen abzufedern. Die Möglichkeit, zwischen kollektiver Absicherung und privatem Zuschuss zu

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AJet erweitert Streckennetz ab Hamburg: Neue Direktflüge nach Bodrum

Die türkische Fluggesellschaft AJet erweitert ihren Flugplan ab dem Hamburg Airport und nimmt eine neue Direktverbindung an die türkische Ägäisküste auf. Ab dem 27. Juni 2026 verbindet AJet Norddeutschland zweimal wöchentlich mit der Ferienregion Bodrum. Die Flüge, die jeweils am Donnerstag und Samstag stattfinden, sind ab sofort über die Website der Fluggesellschaft sowie über den offiziellen Partner Tui buchbar. Die neue Route soll die hohe Nachfrage nach Direktverbindungen in beliebte Urlaubsregionen während der Sommersaison bedienen. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, zeigte sich erfreut über die Ergänzung des Streckennetzes. Die Hafenstadt Bodrum, die sich von einem ehemaligen Fischerdorf zu einem modernen Ferienzentrum entwickelt hat, gilt als attraktives Ziel. Sie lockt Reisende mit einer malerischen Altstadt, kristallklarem Wasser und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten an der Ägäis. Für Reisende aus Norddeutschland stellt die neue Verbindung eine weitere bequeme Nonstop-Option in die Türkei dar. Mit der Aufnahme der Bodrum-Route (BJV) baut AJet, die Low-Cost-Marke von Turkish Airlines, ihre Präsenz am Hamburger Flughafen weiter aus. Bislang verband AJet Hamburg bereits mit dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW), der als wichtiges Drehkreuz in der Türkei fungiert. Die neue touristische Verbindung stärkt das Angebot der Airline im Sommerflugplan und erhöht die Auswahl für Fluggäste ab Hamburg. Der Erstflug nach Bodrum ist für den 27. Juni 2026 geplant, mit Abflugzeiten um 12:35 Uhr an beiden Flugtagen.

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Pilot nach versuchter Triebwerksabschaltung freigelassen: Urteil rückt die Debatte um die psychische Gesundheit in der Luftfahrt in den Fokus

Ein ehemaliger Pilot der Alaska Airlines, der im Oktober 2023 versucht hatte, die Triebwerke eines Embraer-Jets von Alaska Horizon während des Fluges abzuschalten, ist nach seiner Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe aus der Haft entlassen worden. Joseph David Emerson, der sich wegen seiner Tat bereits seit Dezember 2023 auf freiem Fuß befand, wurde am Montag, dem 17. November 2025, von einem US-Bezirksgericht zu einer Freiheitsstrafe, die durch die bereits verbüßte Haftzeit als abgegolten gilt (time served), sowie zu einer dreijährigen Bewährungszeit verurteilt. Dieser Fall hat die Diskussion über die psychische Gesundheit von Piloten, die strengen Anforderungen der Federal Aviation Administration (FAA) und die Notwendigkeit von Reformen in der Luftfahrtindustrie erneut entfacht. Emerson, der zum Zeitpunkt des Vorfalls stark unter psychischen Problemen, Drogen- und Alkoholkonsum litt und über 40 Stunden lang nicht geschlafen hatte, gab an, dass er in einem verzweifelten Versuch, „aufzuwachen“, die Triebwerksabschaltung vorgenommen habe. Richterin Amy Baggio betonte bei der Urteilsverkündung: „Piloten sind nicht perfekt. Sie sind menschlich. Sie sind Menschen, und alle Menschen brauchen manchmal Hilfe.“ Das Urteil spiegelt eine wachsende gesellschaftliche Akzeptanz für psychische Gesundheit wider, kollidiert jedoch mit den weiterhin inflexiblen und oft abschreckenden Richtlinien der FAA für Luftfahrtpersonal. Der Vorfall an Bord von Flug AS2059 Der erschütternde Vorfall ereignete sich am 22. Oktober 2023 an Bord des Alaska Airlines (Horizon Air) Fluges AS2059 von Paine Field nach San Francisco International Airport. Im Cockpit befanden sich zwei aktive Piloten, begleitet von Joseph David Emerson, einem außer Dienst befindlichen Alaska Airlines 737-Kapitän, der im Jumpseat mitflog. Während

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Deutsche Reisende zieht es über Weihnachten in die Ferne: Starker Trend zu interkontinentalen Privatflügen

Deutsche Reisende zeigen über die Weihnachtsfeiertage einen deutlichen Trend zu Langstreckenflügen und sonnigen Interkontinentalzielen, was auf eine Verschiebung von traditionellen Familienbesuchen hin zu interkontinentalen Urlaubsreisen hindeutet. Laut dem Luftfahrtdienstleister Air Partner verzeichnen Ziele wie Südafrika, Sansibar, Thailand und die Vereinigten Staaten eine starke Zunahme der Frühbuchungen im Privatjet-Segment. Trotz anhaltend starker Beliebtheit von Städtezielen wie Barcelona und Sevilla sowie den Kanarischen Inseln, wird ein klarer Wandel hin zu Reisen mit Fokus auf „Sonne, Weite und Erlebnissen“ beobachtet. Die verkehrsreichste Zeit für die private Luftfahrt wird in der Woche nach Weihnachten erwartet, insbesondere zwischen dem 26. und 30. Dezember. In Deutschland verzeichnen die Flughäfen München und Hamburg das größte Wachstum an privaten Abflügen während der Feiertage. Im gesamten DACH-Raum ist zudem ein starkes Aufkommen an Privatflügen zu Skigebieten in den Alpen zu verzeichnen, wobei Flughäfen wie Innsbruck, Salzburg und Zürich stark frequentiert sind. Das Buchungsniveau von Air Partner hat bereits zwei Monate vor Jahresende das Vorjahresniveau erreicht, was auf die verkehrsreichste Weihnachtssaison der vergangenen Jahre in der privaten Luftfahrt hindeutet. Parallel dazu wird eine deutliche Verlagerung hin zu Flugzeugen mit größeren Kabinen festgestellt. Dies ist ein Indikator für den Trend zu Mehrgenerationsreisen und Gruppenreisen, die in der Wintersaison aufgrund des erhöhten Gepäckvolumens – beispielsweise durch Ski- oder Sportausrüstung – auch größere Gepäckkapazitäten benötigen. Reisende schätzen die Planungssicherheit und Flexibilität von Charterflügen, die eine diskrete Abfertigung an exklusiven Terminals und die direkte Ansteuerung kleinerer Flughäfen in der Nähe von Ferienresorts ermöglichen. Besonders beliebte Fernreiseziele für Privatjets sind unter anderem Kapstadt, Phuket, Miami,

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Planung für Vantaa-Stadtbahn zum Flughafen Helsinki schreitet voran

Die Allianz der Vantaa-Stadtbahn bereitet in Kooperation mit dem Flughafenbetreiber Finavia einen Ergänzungsplan für die Verlängerung der Stadtbahn bis zum Flughafen Helsinki-Vantaa vor. Der Plan umfasst die genaue Gestaltung einer neuen Endhaltestelle am Terminal sowie die damit verbundenen Maßnahmen und eine detaillierte Kostenschätzung. Die endgültige Entscheidung über den Standort der Flughafen-Endhaltestelle soll bis Ende 2027 fallen. Tero Anttila, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Vantaa, begrüßte das Mandat der politischen Entscheidungsträger, die Planung bis zum Flughafen gemeinsam mit Finavia voranzutreiben. Ziel der Verlängerung ist es, die Position des Flughafens Helsinki als zentrales Drehkreuz für verschiedene Verkehrsträger weiter zu stärken. Die Stadtbahn soll zudem die Attraktivität und die wirtschaftliche Dynamik des Flughafengeländes sowie des wichtigen Beschäftigungsclusters Aviapolis erhöhen, das Hunderte von Unternehmen und Tausende von Mitarbeitern umfasst. Gute und umfassende Verkehrsverbindungen gelten als eine der zentralen Stärken des Flughafens. Für den Ergänzungsplan untersuchen die Allianz und Finavia derzeit zwei verschiedene Optionen für den Standort der finalen Haltestelle. Die erste Option sieht die Endhaltestelle an der Terminaalitie vor, während die zweite Option an der Teletie liegt. Die Prüfungen sollen klären, wie die jeweiligen Standorte das Kundenerlebnis und die reibungslose Verkehrsanbindung im Kerngebiet des Flughafens unterstützen und die zukünftige Entwicklung des Areals beeinflussen. Ulla Serlenius, Senior Vice President bei Finavia, wies darauf hin, dass beide Optionen erhebliche Veränderungen in großen Bereichen des Flughafens nach sich ziehen werden. Der Standort an der Terminaalitie würde große Anpassungen im Bodenverkehr erfordern, während die Teletie-Option Änderungen am Vorfeldbereich des Flugverkehrs nach sich ziehen würde. Bei der Planung wird auch

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Iberia intensiviert Amerikageschäft: Neue Route Madrid-Toronto mit dem Airbus A321XLR

Die spanische Fluggesellschaft Iberia treibt ihren ambitionierten „Flugplan 2030“ voran und stärkt ihre Position als wichtigstes Verbindungsglied zwischen Europa und Amerika. Als jüngster Meilenstein dieser Expansionsstrategie wurde die Aufnahme einer neuen Direktverbindung zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und der kanadischen Metropole Toronto bekannt gegeben. Die Strecke wird ab dem 13. Juni 2026 mit fünf wöchentlichen Frequenzen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) bedient. Für die Transatlantikflüge setzt Iberia das hochmoderne Schmalrumpfflugzeug Airbus A321XLR ein, dessen Erstbetreiberin die spanische Airline ist. Diese neue Route nach Toronto, die die kürzlich eröffneten Destinationen Orlando, Recife, Fortaleza und Monterrey ergänzt, unterstreicht Iberias klaren Fokus auf den amerikanischen Kontinent. Durch den Einsatz des A321XLR, der Transatlantikflüge mit der Wirtschaftlichkeit eines Single-Aisle-Flugzeugs ermöglicht, schafft Iberia neue Kapazitäten für Geschäfts- und Tourismusreisen zwischen Kanada, Spanien und dem gesamten europäischen Netzwerk der Airline. Die Verbindung zielt darauf ab, die bereits bestehenden hohen Passagierzahlen zwischen Toronto und Madrid weiter zu steigern und somit die Attraktivität des Drehkreuzes Madrid-Barajas zu erhöhen. Der strategische „Flugplan 2030“ als Wachstumsmotor Die Einführung der Toronto-Route ist ein zentraler Bestandteil des strategischen „Flugplans 2030“ von Iberia. Diese langfristige Roadmap sieht eine umfassende Investition von 6 Milliarden Euro vor, die auf mehrere Kernbereiche ausgerichtet ist: die Erneuerung und signifikante Erweiterung der Flugzeugflotte, die umfassende Digitalisierung der Dienstleistungen, die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Erschließung neuer Destinationen. Im Rahmen dieses Plans strebt Iberia eine deutliche Vergrößerung ihrer Langstreckenflotte an, die von derzeit 48 auf 70 Flugzeuge anwachsen soll. Die Fokussierung auf Amerika ist hierbei strategisch. Iberia positioniert

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Flydubai führt Starlink-Breitbandinternet in Boeing 737-Flotte ein

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat auf der Dubai Airshow 2025 eine Vereinbarung mit SpaceX bekannt gegeben, um das satellitengestützte Breitbandinternet Starlink in ihre wachsende Flotte zu integrieren. Die Fluggesellschaft wird damit ihren Passagieren auf ihren Boeing 737-Flugzeugen eine hochmoderne Konnektivität bieten, die hohe Geschwindigkeiten und geringe Latenzzeiten ermöglicht. Die Installation des Dienstes ist für 100 Flugzeuge im Jahr 2026 geplant. Die Einführung von Starlink, dem Satellitennetzwerk von SpaceX, ist Teil der Investitionsstrategie von Flydubai, die darauf abzielt, das Reiseerlebnis an Bord neu zu definieren. Die neue Technologie verspricht eine nahtlose Breitbandverbindung, die vergleichbar mit der Nutzung zu Hause ist. Passagiere sollen in der Lage sein, HD-Streaming, Online-Gaming und Videogespräche von Start bis Landung ohne Unterbrechung zu nutzen. Ghaith Al Ghaith, CEO von Flydubai, betonte, dass zuverlässige Konnektivität zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Reisen geworden sei und die Partnerschaft mit Starlink es der Airline erlaube, die wachsenden Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Starlink wird der exklusive Anbieter für die Inflight-Konnektivität der Flydubai-Flotte. Das Unternehmen plant, den Dienst im Jahr 2026 in der Mehrheit seiner Flugzeuge zu installieren. Die Installationszeiten für die Starlink-Hardware, die typischerweise in Stunden statt Tagen gemessen werden, erleichtern einen raschen Rollout über die Flotte. Die neue Konnektivität soll nicht nur für Passagiere, sondern auch für die Besatzung von Vorteil sein, indem sie Echtzeitdaten für einen optimierten Reiseablauf liefert. Mit diesem Schritt schließt sich Flydubai einer wachsenden Zahl internationaler Fluggesellschaften an, die auf die Satellitenkonnektivität der nächsten Generation setzen, um ein erstklassiges Erlebnis für Geschäfts- und Urlaubsreisende

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