Januar 13, 2026

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Januar 13, 2026

Eskalation im Iran: Luftverkehr wird wegen massiver Unruhen großräumig umgeleitet

Die anhaltenden gewaltsamen Auseinandersetzungen im Iran führen zu massiven Einschränkungen im internationalen Flugverkehr. Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten gegen das Regime von Staatsoberhaupt Ali Khamenei haben führende europäische Fluggesellschaften ihre Strategie für die Region angepasst. Die Lufthansa Group hat entschieden, den iranischen Luftraum bis auf Weiteres vollständig zu meiden. Dies betrifft nicht nur die Einstellung der Linienflüge nach Teheran, die zuletzt noch durch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines bedient wurden, sondern auch zahlreiche Überflüge auf Routen nach Asien. So werden Langstreckenverbindungen, wie etwa die Strecke von München nach Bangalore, aktuell weiträumig um den iranischen Luftraum herumgeführt, um jegliches Sicherheitsrisiko für Passagiere und Besatzungen auszuschließen. Die Entscheidung der Airlines erfolgt vor dem Hintergrund einer dramatischen Sicherheitslage am Boden. Berichte der Human Rights Activist News Agency (HRANA) und anderer Beobachter deuten darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer unter den Demonstranten bereits in die Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar in den vierstelligen Bereich gestiegen ist. Da das Regime Internet- und Telefonverbindungen weitgehend gekappt hat, erschwert sich die Informationsbeschaffung für internationale Sicherheitsanalysten erheblich. In der Luftfahrtbranche herrscht zudem eine gesteigerte Sensibilität aufgrund historischer Ereignisse: Am 8. Januar 2020 schossen iranische Revolutionsgarden kurz nach dem Start in Teheran eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines ab. Dieser Vorfall, bei dem alle 176 Insassen starben, ist als mahnendes Beispiel für die Gefahren in politisch instabilen Zonen präsent. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass die aktuelle Sperrung des Luftraums für die betroffenen Fluggesellschaften mit erheblichem logistischem Aufwand und steigenden Betriebskosten verbunden ist. Die Umgehung des iranischen Territoriums verlängert

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Strategiewechsel bei Air Baltic: Fokus auf Eigenmarke und Netzausbau für 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic plant für das Jahr 2026 eine Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells. Weniger ACMI, mehr auf eigene Rechnung steht nun im Fokus. Nachdem das Unternehmen im Sommer 2025 zeitweise bis zu 44 Prozent seiner Flugkapazitäten im Rahmen von Wetlease-Verträgen für andere Fluggesellschaften – primär innerhalb der Lufthansa Group – bereitgestellt hatte, soll im kommenden Jahr die eigene Markenpräsenz durch eine umfassende Netzexpansion gestärkt werden. Trotz der engen Partnerschaft mit Lufthansa, die sich zuletzt in kurzfristigen Einsätzen für Austrian Airlines nach deren Vertragsbruch mit Braathens Regional Airways zeigte, liegt der Fokus nun auf der Erschließung neuer Direktverbindungen aus den baltischen Staaten. Das Expansionsprogramm für 2026 sieht die Aufnahme zahlreicher neuer Strecken vor. Vom Heimatdrehkreuz Riga aus werden Antalya, Göteborg, Kaunas, Oulu und Warschau angeflogen. Auch die Standorte Tallinn und Vilnius verzeichnen ein deutliches Wachstum: In Estland ergänzen Athen, Hamburg und Wien das Angebot, während von der litauischen Hauptstadt aus neue Routen nach Chisinau und Zürich bedient werden. Besonders auffällig ist die strategische Anbindung an die Drehkreuze des Lufthansa-Konzerns, was die bestehende Kooperation trotz der Konzentration auf eigene Linienflüge weiter festigt. Neben den neuen Zielen plant die Fluggesellschaft, die Frequenzen auf über 30 bestehenden Routen massiv zu erhöhen. Hintergrund dieser Entwicklung ist die erfolgreiche Stabilisierung des Unternehmens durch das ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance). Im dritten Quartal 2025 absolvierte Air Baltic rund 10.500 Flüge für Drittkunden, was eine solide finanzielle Basis für die nun geplante Eigenexpansion schuf. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Air Baltic durch den Einsatz einer einheitlichen

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Sicherheitszwischenfall bei Tway Air: Brennende Powerbank löst Ermittlungen aus

An Bord einer Boeing 737 Max 8 der südkoreanischen Fluggesellschaft Tway Air kam es am vergangenen Samstag zu einem gefährlichen Zwischenfall durch einen Lithium-Ionen-Akku. Während des Fluges TW8579 von Sanya nach Cheongju entzündete sich eine Powerbank eines Passagiers und sorgte für eine sofortige Rauchentwicklung in der Kabine. Dem Bordpersonal gelang es zwar, das Gerät unter Einsatz von Feuerlöschern unschädlich zu machen und in einem speziellen Brandschutzbehälter zu sichern, doch die Folgen für die Insassen waren erheblich. Nach der Landung mussten drei Flugbegleiter aufgrund von Rauchgasinhalationen medizinisch behandelt werden; zudem klagten fünf Passagiere über Reizungen der Atemwege. Die südkoreanische Flugunfallbehörde hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache der Überhitzung zu klären. Dieser Vorfall ereignete sich fast genau ein Jahr nach einer Katastrophe am Flughafen Jeju, bei der im Januar 2025 ein Airbus A321 der Air Busan vollständig ausbrannte. Damals hatte ebenfalls eine defekte Powerbank ein Feuer entfacht, das sich vor dem Start derart schnell ausbreitete, dass das Flugzeug als Totalschaden abgeschrieben werden musste. Infolge dieses Ereignisses verschärften die koreanischen Behörden die Sicherheitsrichtlinien massiv: Seither müssen mobile Energiespeicher während des gesamten Fluges in transparenten Plastikbeuteln direkt am Platz des Passagiers aufbewahrt werden, um eine frühzeitige Entdeckung von Rauchentwicklung zu ermöglichen. International reagieren Fluggesellschaften mit zunehmend restriktiven Maßnahmen auf die Brandgefahr durch Lithium-Akkus. Während die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) bereits strenge Grenzwerte für die Kapazität von Batterien im Handgepäck vorschreibt, gehen einzelne Airlines wie die Lufthansa-Tochter Discover Airlines noch weiter und untersagen das Aufladen von Endgeräten mittels Powerbanks während des Fluges komplett.

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Wasserschaden am ehemaligen Flughafen Tegel: Großeinsatz im Terminal A

Ein schwerer Wasserrohrbruch hat in der Nacht zum Montag umfangreiche Rettungsarbeiten am stillgelegten Flughafen Berlin-Tegel (TXL) ausgelöst. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr traten im Kellerbereich des ehemaligen Terminals A schätzungsweise 20.000 Kubikmeter Wasser aus. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass das Wasser in den Untergeschossen teilweise bis zu 50 Zentimeter hoch stand. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten und Kurzschlüsse zu vermeiden, musste die Stromversorgung für die Terminals A und B komplett unterbrochen werden. Die Abpumpmaßnahmen dauerten bis tief in die Nacht an, bevor die Anlage gegen 02:30 Uhr morgens wieder an den Betreiber übergeben werden konnte. Der Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, an dem das Gelände des ehemaligen Flughafens einen bedeutenden Übergang durchläuft. Erst zum Jahreswechsel 2025/2026 wurde die dort untergebrachte Flüchtlingsnotunterkunft, die zeitweise als eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland galt, offiziell geschlossen. Die betroffenen Terminals stehen seither weitgehend leer, während die Vorbereitungen für die langfristige Nachnutzung im Rahmen des Projekts „Urban Tech Republic“ laufen. Der Flughafen Tegel hatte seinen regulären Flugbetrieb bereits am 8. November 2020 eingestellt, doch die technische Infrastruktur der Bestandsgebäude muss aufgrund der teilweisen Weiternutzung und Sicherung weiterhin instand gehalten werden. Zusätzliche Recherchen zur Infrastruktur des Geländes verdeutlichen die Komplexität der Schadensbehebung in den denkmalgeschützten Betonstrukturen. Da die Leitungsnetze in den Untergeschossen des hexagonalen Hauptterminals eng mit der restlichen Haustechnik verzahnt sind, werden nun umfangreiche Prüfungen der elektrischen Anlagen sowie der Bausubstanz notwendig. Experten weisen darauf hin, dass Rohrbrüche in stillgelegten oder nur teilweise genutzten Großobjekten häufig durch Materialermüdung oder mangelnde

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Friedrichshafen: Avanti Air nimmt für Air Uniqon innerdeutsche Routen auf

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen hat mit Beginn des Jahres 2026 einen Meilenstein für die infrastrukturelle Anbindung Süddeutschlands erreicht. Durch die Aufnahme neuer Linienverbindungen der Fluggesellschaft Avanti Air im Auftrag von Air Uniqon werden die wirtschaftlich bedeutenden Metropolen Berlin, Düsseldorf und Hamburg wieder direkt vom südlichsten Verkehrsflughafen Deutschlands aus angeflogen. Diese Entwicklung markiert das Ende einer Phase eingeschränkter Erreichbarkeit, die insbesondere die regionale Wirtschaft und das Messewesen vor logistische Herausforderungen gestellt hatte. Die feierliche Eröffnung der Strecken, begleitet von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, unterstreicht die strategische Bedeutung des Flughafens als Drehscheibe im Vierländereck. Mit dem Einsatz von Turboprop-Maschinen des Typs Dash 8-400 zielt das Angebot primär auf den Geschäftsreiseverkehr ab, bietet jedoch auch für den Tourismus und den privaten Besuchsverkehr neue Kapazitäten. Die Kooperation zwischen der Airline und regionalen Partnern sichert dabei eine bedarfsgerechte Taktung zu den wichtigsten deutschen Entscheidungszentren. Strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Bodensee Die Region rund um den Bodensee gilt als eine der innovationsstärksten Zonen Europas, geprägt durch global agierende Industriekonzerne der Luft- und Raumfahrt, des Maschinenbaus sowie der Automobilzulieferung. Für diese Unternehmen ist eine schnelle und zuverlässige Anbindung an die Landeshauptstadt Berlin sowie an die Finanz- und Handelszentren Düsseldorf und Hamburg ein wesentlicher Standortfaktor. Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen, betonte anlässlich des Erstfluges, dass die neuen Verbindungen die Strahlkraft des Bodensees als Arbeits- und Unternehmensstandort signifikant erhöhen. Nach dem Wegfall früherer Linienverbindungen mussten Reisende oft auf zeitintensive Umwege über größere Drehkreuze oder die Schiene ausweichen, was die Effizienz eintägiger Geschäftstermine erheblich einschränkte. Die Unterstützung durch

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Streckenausweitung und Flottenmodernisierung bei Edelweiss für die Flugsaison 2026

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat ihre strategische Planung für den Sommerflugplan 2026 vorgestellt und setzt dabei auf ein deutliches Wachstum in allen Segmenten. Mit der Aufnahme von drei neuen Destinationen sowie einer signifikanten Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Routen reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage im Freizeitverkehr. Die Expansion erstreckt sich von europäischen Kurzstrecken über mediterrane Mittelstreckenziele bis hin zu neuen Interkontinentalverbindungen im südlichen Afrika. Ein zentraler Bestandteil der Planung ist zudem die verstärkte Präsenz in Nordamerika, wobei insbesondere die Kapazitäten nach Kanada und in die Vereinigten Staaten pünktlich zur dort stattfindenden Fussball-Weltmeisterschaft ausgebaut werden. Diese Massnahmen gehen einher mit der fortschreitenden Erneuerung der Flotte, bei der ältere Langstreckenflugzeuge sukzessive durch modernere Modelle ersetzt werden, um die operative Effizienz zu steigern und den Passagierkomfort auf den bis zu zwölfstündigen Flügen zu erhöhen. Neue Akzente im europäischen und afrikanischen Streckennetz Das Portfolio von Edelweiss wird im kommenden Jahr um drei markante Ziele bereichert. Im Bereich der Kurzstrecke führt die Fluggesellschaft ab dem 29. Mai 2026 eine Verbindung nach Glasgow ein. Die schottische Metropole wird jeweils montags und freitags bedient, was sowohl Städtereisenden als auch Touristen entgegenkommt, die Rundreisen in die Highlands planen. Glasgow ergänzt damit das bestehende Angebot in Grossbritannien und stärkt die Marktposition der Airline im Norden Europas. Im Mittelmeerraum wird das Engagement in Griechenland weiter vertieft. Mit Kefalonia nimmt Edelweiss eine zusätzliche Ionische Insel in den Flugplan auf. Zwischen dem 6. Juni und dem 29. August 2026 wird die Insel zweimal wöchentlich angeflogen, womit dem Trend zu

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Wirtschaftliche Stabilität und infrastrukturelle Weichenstellung am Salzburg Airport zum 100-jährigen Bestehen

Der Salzburg Airport W. A. Mozart hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer stabilen operativen Bilanz abgeschlossen und bereitet sich nun auf eine weitreichende Modernisierungsphase sowie sein 100-jähriges Jubiläum im Jahr 2026 vor. Trotz eines marginalen Rückgangs der Passagierzahlen auf knapp 1,8 Millionen konnte der Flughafen beim wirtschaftlich relevanten maximalen Startgewicht (MTOW) ein leichtes Plus verzeichnen, was auf den Einsatz größerer und effizienterer Flugzeugtypen hindeutet. Mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro im abgelaufenen Jahr wurden zentrale Projekte in den Bereichen Sicherheit, Digitalisierung und Infrastruktur vorangetrieben. Besonders im Fokus steht die umfassende Erneuerung der Terminal-Landschaft, für die bis 2033 über 100 Millionen Euro veranschlagt sind. Als zweitgrößter Flughafen Österreichs und bedeutender Wirtschaftsmotor der Region mit rund 1.300 Arbeitsplätzen am Standort festigt der Airport seine Rolle als kritische Infrastruktur und zentrales Tor für den Tourismus in den Alpenraum. Für die laufende Wintersaison und das bevorstehende Jubiläumsjahr 2026 rechnet die Geschäftsführung mit einer starken Nachfrage, insbesondere an den Spitzentagen im Februar. Operative Kennzahlen und wirtschaftliche Entwicklung Im direkten Vergleich zum Vorjahr zeigt die Bilanz 2025 ein differenziertes Bild der Erholungsphase nach der Pandemie. Während die Passagierzahl mit 1.774.454 Fluggästen ein Minus von 0,71 Prozent aufweist, stieg das MTOW um 0,26 Prozent auf 520.589 Tonnen. Diese Kennzahl ist für die Gebühreneinnahmen und damit für den wirtschaftlichen Erfolg des Betreibers von entscheidender Bedeutung. Positiv entwickelte sich zudem der Bereich der Flugbewegungen: Im Großflugverkehr gab es einen Zuwachs von 2,71 Prozent auf 14.747 Starts und Landungen, während die allgemeine Luftfahrt (GAC) um 3,05 Prozent auf

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Starlink: Lufthansa Group setzt auf flächendeckendes Satelliteninternet

Die Lufthansa Group hat eine weitreichende Entscheidung zur technologischen Erneuerung ihrer Flotte getroffen und leitet damit eine neue Ära der digitalen Vernetzung über den Wolken ein. Ab dem Jahr 2026 wird der Luftfahrtkonzern damit beginnen, sämtliche rund 850 Flugzeuge seiner Tochtergesellschaften mit modernster Highspeed-Internet-Technologie auszustatten. Als Partner für dieses ambitionierte Großprojekt wurde der Satellitenbetreiber Starlink gewonnen, dessen System auf einer Konstellation von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn basiert. Diese Kooperation zielt darauf ab, die bisherigen Limitierungen der Internetverbindung an Bord zu überwinden und den Passagieren eine Online-Erfahrung zu ermöglichen, die in Geschwindigkeit und Latenzzeit den Standards am Boden entspricht. Die Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms zum 100. Jubiläum der Fluggesellschaft und unterstreicht den Anspruch des Konzerns, die führende Position im europäischen Premium-Segment zu festigen. Bis zum Jahr 2029 soll der Rollout abgeschlossen sein, wodurch die Lufthansa Group zum weltweit größten Betreiber einer mit dieser Technologie ausgestatteten Flotte aufsteigen wird. Technologische Neuausrichtung durch Starlink-Integration Die Entscheidung für Starlink markiert einen Paradigmenwechsel in der Inflight-Konnektivität der Lufthansa Group. Bisherige Systeme basierten zumeist auf geostationären Satelliten, die aufgrund ihrer großen Entfernung zur Erde oft mit hohen Latenzzeiten und begrenzten Bandbreiten zu kämpfen hatten. Die Technologie von Starlink nutzt hingegen ein Netzwerk aus tausenden Satelliten in einer niedrigen Umlaufbahn (Low Earth Orbit, LEO). Dies verkürzt den Weg der Signale drastisch und ermöglicht Übertragungsraten, die weit über den bisherigen Branchenstandards liegen. Für die Passagiere bedeutet dies, dass Anwendungen wie hochauflösendes Video-Streaming, komplexe Cloud-Anwendungen oder datenintensive Videokonferenzen künftig auch auf Langstreckenflügen über den Ozeanen ohne

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Historischer Aufschwung am Flughafen Bratislava: Passagierrekorde und massive Netzerweiterung

Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit seiner Gründung zurück. Mit einer Gesamtpassagierzahl von 2.438.215 Fluggästen im Jahr 2025 konnte der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt der Slowakei seinen bisherigen Rekord einstellen und ein signifikantes Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dieser Anstieg um mehr als 490.000 Passagiere resultiert primär aus einer beispiellosen Expansion der Linienverbindungen sowie der strategischen Entscheidung namhafter Fluggesellschaften, ihre Präsenz am Standort deutlich zu verstärken. Insbesondere die Eröffnung neuer Basen und die Einführung zahlreicher neuer Flugstrecken haben dazu beigetragen, dass der Flughafen acht Monate in Folge historische monatliche Bestwerte vermeldete. Angesichts der bereits für 2026 fest geplanten Kapazitätserweiterungen durch Partner wie Wizz Air und Ryanair prognostiziert die Flughafenleitung eine Fortsetzung dieses Trends und strebt für das laufende Jahr die Marke von vier Millionen abgefertigten Passagieren an. Die strategische Neuausrichtung durch Wizz Air und Ryanair Ein wesentlicher Treiber für das Rekordergebnis war die Eröffnung der neuen Basis von Wizz Air am 14. November 2025. Die ungarische Fluggesellschaft baute ihr Engagement in Bratislava massiv aus und steigerte die Anzahl ihrer Verbindungen innerhalb eines Jahres von zwei auf 16 Strecken. Für den operativen Betrieb wurden vier moderne Flugzeuge des Typs Airbus A321neo fest am Standort stationiert. Diese Kapazitätserweiterung ermöglichte unter anderem die Wiedereinführung einer wichtigen Inlandsverbindung: Seit Ende November wird die Strecke zwischen der Hauptstadt Bratislava und Košice im Osten des Landes neunmal wöchentlich bedient, was die nationale Konnektivität nach einer zehnjährigen Unterbrechung erheblich verbessert. Parallel dazu verstärkte auch der langjährige Partner Ryanair seine Aktivitäten.

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Bundesregierung lehnt Ausweispflicht beim Boarding vorerst ab

Die Bundesregierung hat einen Vorstoß des Bundesrates zurückgewiesen, der eine verpflichtende Identitätskontrolle für alle Fluggäste vor dem Betreten eines Flugzeugs vorsah. Während Länder wie Frankreich, Spanien und Belgien bereits seit geraumer Zeit einen Abgleich von Ausweisdokumenten und Bordkarten am Gate praktizieren, bleibt Deutschland bei seiner bisherigen Regelung. Diese sieht vor, dass innerhalb des Schengen-Raums bei Passagieren, die online einchecken und lediglich mit Handgepäck reisen, oft keine physische Kontrolle der Identität durch das Personal oder staatliche Stellen erfolgt. Die Bundesregierung begründete ihre Ablehnung im Rahmen der aktuellen Beratungen zum Luftsicherheitsgesetz mit noch offenen Prüffragen und unterschiedlichen Positionen innerhalb der beteiligten Ministerien. Kritik an dieser Entscheidung kommt insbesondere von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie aus dem niedersächsischen Innenministerium, das die Initiative in die Länderkammer eingebracht hatte. Sicherheitsexperten argumentieren, dass die mangelnde Kenntnis über die tatsächliche Identität der Fluggäste eine erhebliche Lücke bei der Verfolgung von Straftaten und der Abwehr terroristischer Gefahren darstelle. Ein systematischer Datenabgleich würde die Arbeit der Bundespolizei massiv erleichtern. Demgegenüber betonen Befürworter der aktuellen Regelung, darunter Vertreter der Grünen im Bundestag, dass private Luftfahrtunternehmen nicht als „Ersatzpolizei“ herhalten sollten und staatliche Kontrollaufgaben nicht ohne Weiteres an die Privatwirtschaft delegiert werden dürften. Die Luftverkehrswirtschaft selbst warnt eindringlich vor den operativen Folgen einer Kontrollpflicht am Gate. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und der Flughafenverband ADV weisen darauf hin, dass zusätzliche manuelle Kontrollen die Pünktlichkeit gefährden und die ohnehin belastete Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrsstandorts weiter schwächen könnten. Zudem wird bezweifelt, ob ein rein administrativer Namensabgleich tatsächlich einen Sicherheitsgewinn bringt, da

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