Februar 20, 2026

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Februar 20, 2026

AJet erweitert Streckennetz um Direktverbindung zwischen Sivas und Köln/Bonn

Die türkische Fluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft der Turkish Airlines, baut ihr Angebot auf dem deutsch-türkischen Markt weiter aus. Ab dem 8. Juli 2026 nimmt der Carrier eine neue saisonale Verbindung zwischen der anatolischen Provinzhauptstadt Sivas und dem Flughafen Köln/Bonn auf. Wie aus einem Bericht von Aeroroutes.com hervorgeht, wird die Strecke bis zum 9. September bedient, um die erhöhte Nachfrage während der Sommermonate abzudecken. Die Flüge finden einmal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, statt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800, die für ihre Zuverlässigkeit auf Mittelstrecken bekannt ist und in der Konfiguration von AJet primär auf eine effiziente Beförderung im Low-Cost-Segment ausgelegt ist. Diese neue Route ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie der Fluggesellschaft, die im Jahr 2024 aus der Umfirmierung von AnadoluJet hervorging. Sivas gewinnt als Zielort zunehmend an Bedeutung, insbesondere für den sogenannten Besuchsverkehr von Angehörigen, die in Nordrhein-Westfalen leben und direkte Reisemöglichkeiten in ihre Heimatregionen bevorzugen. Bisher mussten Reisende aus dem Einzugsgebiet Köln/Bonn für Flüge nach Zentralanatolien oft auf Umsteigeverbindungen über Istanbul-Sabiha Gökçen oder Ankara ausweichen. Die Direktverbindung verkürzt die Reisezeit erheblich und stärkt die Position des Flughafens Köln/Bonn als wichtiges Drehkreuz für den Verkehr in die Türkei. Technisch und operativ setzt AJet auf eine konsequente Standardisierung der Flotte. Die eingesetzten Maschinen vom Typ Boeing 737-800 bieten eine Kapazität von etwa 189 Sitzplätzen in einer reinen Economy-Konfiguration. Die Flugzeiten sind so getaktet, dass die Flugzeuge am frühen Mittwochmorgen in Sivas starten und nach einem kurzen Aufenthalt in Köln/Bonn wieder zurückkehren. Neben Sivas bedient AJet von deutschen Flughäfen aus bereits zahlreiche

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Pegasus Airlines eröffnet neues Wartungszentrum am Flughafen Sabiha Gökçen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) ein neues Zentrum für die Instandhaltung von Flugzeugen (MRO – Maintenance, Repair and Overhaul) in Betrieb genommen. In der nun fertiggestellten ersten Ausbauphase verfügt die Anlage über zwei Wartungshangars sowie einen spezialisierten Lackierhangar. Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern bietet der Komplex die Kapazität, bis zu fünf Schmalrumpfflugzeuge gleichzeitig zu warten. Die Investitionssumme für diesen ersten Abschnitt beläuft sich auf etwa 40 Millionen US-Dollar. Mit der Eröffnung wurden rund 200 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Technik und Logistik am Standort Istanbul geschaffen. Das Wartungszentrum verfügt über die notwendigen Zertifizierungen für die gängigsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Dazu gehören die Boeing 737 NG sowie die gesamte Airbus A320-Familie, einschließlich der modernen Neo-Varianten mit CFM Leap-1A und Pratt & Whitney PW1100G Triebwerken. Durch die Eigenverwaltung der Wartungsprozesse zielt Pegasus Airlines darauf ab, die Standzeiten der Flotte zu optimieren und die Abhängigkeit von externen Dienstleistern zu reduzieren. Der Flughafen Sabiha Gökçen, der als wichtigster Hub für die Fluggesellschaft fungiert, stärkt damit seine Position als technisches Zentrum innerhalb der regionalen Luftfahrtinfrastruktur. Die Expansionspläne für das MRO-Zentrum sind bereits fest terminiert. Eine zweite Ausbaustufe soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und die Kapazität um Stellplätze für weitere fünf Flugzeuge verdoppeln. Langfristig sieht die Strategie eine dritte Phase in etwa vier bis fünf Jahren vor, um dem kontinuierlichen Flottenwachstum der Airline gerecht zu werden. Aktuell betreibt Pegasus eine der jüngsten Flotten Europas, die vorwiegend aus Airbus A321neo besteht. Die neuen Kapazitäten ermöglichen es der Gesellschaft

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US-Repräsentantenhaus berät über Verschärfung der Flugsicherheitsgesetze

Nach dem schweren Flugunglück im Januar 2025 bereitet das US-Repräsentantenhaus für die kommende Woche umfassende Beratungen über neue Sicherheitsvorschriften im Luftraum vor. Anlass für die gesetzgeberische Initiative ist die Kollision zwischen einem Regionaljet der American Airlines und einem Black-Hawk-Hubschrauber der US-Armee, die 67 Todesopfer forderte. Die parlamentarische Aufarbeitung zielt darauf ab, kritische Sicherheitslücken zu schließen, die durch die Untersuchung der Nationalen Transportsicherheitsbehörde (NTSB) aufgedeckt wurden. Die NTSB hatte infolge des Zusammenstoßes zahlreiche Empfehlungen ausgesprochen, um die Koordination zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt in hochfrequentierten Lufträumen grundlegend zu verbessern. Im Zentrum der Debatte steht die flächendeckende Einführung des automatischen Überwachungssystems ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast). Während der US-Senat bereits im Dezember 2025 eine Verpflichtung zur Nachrüstung aller Flugzeugbetreiber bis zum Jahr 2031 verabschiedet hat, streben führende Mitglieder der Ausschüsse für Verkehr und Streitkräfte im Repräsentantenhaus eine noch weitreichendere Lösung an. Der neue Gesetzentwurf sieht nicht nur technische Aufrüstungen vor, sondern auch eine striktere Überwachung der Flugrouten in der Umgebung kommerzieller Flughäfen. Insbesondere der Mischverkehr aus schnellen Jet-Maschinen und Militärhubschraubern soll durch neue vertikale und horizontale Trennungsstandards entflochten werden. Die Ermittlungen zum Unglück im Jahr 2025 hatten gezeigt, dass unzureichende Transponderdaten und eine lückenhafte Kommunikation zwischen militärischen Leitstellen und der zivilen Flugsicherung (FAA) maßgeblich zur Katastrophe beigetragen hatten. Experten fordern daher eine Vereinheitlichung der technologischen Standards, damit Militär- und Zivilluftfahrzeuge im Cockpit gegenseitig sichtbar gemacht werden. Der aktuelle Gesetzesvorstoß im Repräsentantenhaus soll zudem die Befugnisse der FAA erweitern, um Flugrouten bei Bedarf kurzfristig für militärische Übungsflüge zu sperren oder großräumig umzuleiten, wenn ein

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SunExpress und Eurowings vertiefen operative Zusammenarbeit im Europaverkehr

Die Fluggesellschaften SunExpress und Eurowings haben zum 3. Februar 2026 eine signifikante Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens vollzogen. Das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines vermarktet im Zuge dieser Kooperation erstmals Anschlussflüge der Eurowings unter eigener SunExpress-Flugnummer (XQ). Die strategische Allianz konzentriert sich dabei auf die deutschen Standorte Düsseldorf, Stuttgart und Berlin, die als zentrale Knotenpunkte für Umsteigeverbindungen zwischen Zentraleuropa und der Türkei fungieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Flexibilität für Passagiere zu erhöhen und das Streckennetz beider Anbieter effizienter miteinander zu verknüpfen. Die aktuelle Erweiterung umfasst insgesamt 13 Strecken, von denen acht europäische Städte neu in das gemeinsame Portfolio aufgenommen wurden. Ab dem Flughafen Düsseldorf werden künftig Ziele wie Bilbao, Bologna, London, Lissabon, Nizza, Malaga, Palma de Mallorca und Valencia unter SunExpress-Flugnummer bedient. In Stuttgart kommen Verbindungen nach London, Lissabon und Palma de Mallorca hinzu, während ab Berlin-Brandenburg neue Optionen nach Nizza und Malaga zur Verfügung stehen. Durch die Nutzung der Eurowings-Infrastruktur kann SunExpress seinen Kunden über die Türkei hinausgehende Ziele in West- und Südeuropa anbieten, ohne eigene Flugzeuge auf diesen Routen stationieren zu müssen. Parallel zur operativen Ausweitung kam es in der Führungsebene beider Unternehmen zu einem koordinierten Wechsel: Marcus Schnabel übernahm zum 1. Februar 2026 den Posten des CEO bei SunExpress, während der bisherige SunExpress-Chef Max Kownatzki an die Spitze von Eurowings rückte. Branchenbeobachter werten diesen Personalwechsel und die zeitgleiche Netzerweiterung als klares Signal für eine engere Verzahnung der Ferienflieger innerhalb der Lufthansa-Gruppe. Die neuen Verbindungen sind bereits über sämtliche gängige Vertriebskanäle, einschließlich der globalen Reservierungssysteme

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Konzentration der Lufthansa-Gruppe am Flughafen München: Eurowings zieht in Terminal 2

Zum Beginn des Sommerflugplans am 25. März 2026 vollzieht die Fluggesellschaft Eurowings am Flughafen München einen strategischen Standortwechsel. Künftig werden sämtliche Abfertigungsprozesse sowie die Abflüge ausschließlich über das Terminal 2 abgewickelt. Bisher waren Teile des Betriebs im Terminal 1 untergebracht, was insbesondere bei Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu zeitintensiven Terminalwechseln führte. Mit diesem Schritt werden nun alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, zu denen neben der Kernmarke Lufthansa auch Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines gehören, an einem zentralen Standort des bayerischen Drehkreuzes gebündelt. Die infrastrukturelle Neuausrichtung bietet Passagieren eine modernere Abfertigungslandschaft. Der neue Check-in-Bereich von Eurowings befindet sich in unmittelbarer Nähe zum südlichen Eingangsbereich (E04) des Terminal 2. Ein wesentlicher Bestandteil des Umzugs ist die Integration in das bestehende Self-Service-System des Terminals. Reisende können somit auf die gesamte Flotte an Automaten für den Check-in und die eigenständige Gepäckaufgabe (Self Bag Drop) zurückgreifen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und den Passagierfluss während der Stoßzeiten zu optimieren, während die Wege zu den Anschlussflügen der Partnergesellschaften erheblich verkürzt werden. Der Umzug ist Teil einer langfristigen Effizienzstrategie des Flughafenbetreibers und der Lufthansa, um die operativen Abläufe am Standort München zu straffen. Das Terminal 2, das gemeinsam von der Flughafen München GmbH und Lufthansa betrieben wird, ist speziell auf die Anforderungen eines Drehkreuz-Verkehrs ausgelegt. Durch die Bündelung aller Konzerngesellschaften unter einem Dach entfallen die Shuttle-Verbindungen zwischen den Terminals für Transitpassagiere, was die Mindestumsteigezeit stabilisiert. Gebuchte Passagiere werden bereits im Vorfeld über die digitalen Informationskanäle der Airline über die neuen

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Expansionskurs in Fernost: Sun PhuQuoc Airways plant Flottenausbau mit Boeing 787-9

Die vietnamesische Luftfahrtbranche steht vor einer massiven Zäsur. Die erst kürzlich gegründete Sun PhuQuoc Airways hat am 18. Februar 2026 in Washington D.C. eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu vierzig Flugzeugen des Typs Boeing 787-9 unterzeichnet. Dieser Schritt markiert nicht nur die erste direkte Flugzeugbestellung der Fluggesellschaft, sondern stellt zugleich den umfangreichsten Auftrag für Großraumflugzeuge in der Geschichte der vietnamesischen Zivilluftfahrt dar. Im Beisein hochrangiger Regierungsvertreter beider Nationen wurde der Vertrag besiegelt, der es dem Tochterunternehmen der Sun Group ermöglichen soll, von ihrem Heimatdrehkreuz auf der Insel Phu Quoc aus interkontinentale Nonstop-Verbindungen nach Europa, Nordamerika und Nordostasien anzubieten. Die strategische Ausrichtung auf das sogenannte Resort-Aviation-Modell zielt darauf ab, die touristische Infrastruktur Vietnams direkt mit den globalen Märkten zu verknüpfen. Mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 eine Flotte von insgesamt einhundert Maschinen zu betreiben, positioniert sich die Fluggesellschaft als ernstzunehmender Herausforderer auf dem asiatischen Markt. Die strategische Vision der Sun Group Hinter der ambitionierten Expansion steht die Sun Group, einer der größten Immobilien- und Tourismusentwickler Vietnams. Der Vorstandsvorsitzende Dang Minh Truong betonte während der Zeremonie, dass die Wahl auf die Boeing 787-9 gefallen sei, da dieses Modell die optimale Kombination aus operativer Leistungsfähigkeit und Reichweite biete. Das Flugzeug soll das Herzstück der Bemühungen bilden, die Ferieninsel Phu Quoc als globales Reiseziel zu etablieren. Durch die direkte Anbindung an internationale Metropolen entfällt für Reisende der zeitaufwendige Umstieg in den bisherigen Drehkreuzen Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt. Dieses Geschäftsmodell der Resort-Aviation ist eng mit den umfangreichen Investitionen der Sun Group in Hotelanlagen,

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KM Malta Airlines plant Rekordsommer für das Jahr 2026

Die maltesische Nationalfluggesellschaft KM Malta Airlines hat ihren Flugplan für die Sommersaison 2026 vorgestellt und kündigt damit das umfangreichste Programm seit ihrer Gründung an. Zwischen Ende März und Ende Oktober plant das Unternehmen die Durchführung von insgesamt 7.948 Flügen auf 19 verschiedenen Routen. Mit einer Gesamtkapazität von rund 1,34 Millionen Sitzplätzen und durchschnittlich 262 wöchentlichen Verbindungen festigt die Fluggesellschaft die Anbindung des Inselstaates an wichtige europäische Wirtschaftszentren und Tourismusregionen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer deutlichen Steigerung der verfügbaren Kapazitäten, um der stabilen Nachfrage im Mittelmeerraum gerecht zu werden. Eine wesentliche Neuerung im Streckennetz ist die Aufnahme einer Direktverbindung nach Tel Aviv, die ab dem 27. Mai 2026 zweimal wöchentlich bedient wird. Jeweils mittwochs und sonntags wird diese Route beflogen, was die strategische Ausrichtung der Airline im östlichen Mittelmeerraum unterstreicht. Parallel dazu werden die Frequenzen auf bestehenden Kernrouten massiv ausgebaut. London-Gatwick wird künftig bis zu 23 Mal pro Woche angeflogen, während auch die Verbindungen nach Brüssel verstärkt werden. Die saisonale Wiederaufnahme der Strecke nach Catania ergänzt das Portfolio für den Kurzstreckenverkehr nach Italien. Um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, setzt KM Malta Airlines auf eine maximale Effizienz ihrer Flotte, die derzeit aus acht modernen Airbus-Maschinen besteht. Die Flugzeuge sollen während der Sommermonate eine durchschnittliche tägliche Einsatzzeit von zwölf Stunden erreichen. Wichtige europäische Drehkreuze wie München, Paris, Rom und London werden dabei jeweils zweimal täglich bedient. Diese hohe Taktung soll insbesondere für Geschäftsreisende attraktive Umsteigemöglichkeiten schaffen und die Marktposition gegenüber internationalen Mitbewerbern sichern. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende

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Uruguays Luftwaffe modernisiert Flotte mit ersten Embraer A-29 Super Tucano

Die Luftwaffe von Uruguay (Fuerza Aérea Uruguaya – FAU) hat im Rahmen einer umfassenden Flottenerneuerung die ersten zwei Exemplare des Typs Embraer A-29 Super Tucano übernommen. Dieser Schritt stellt einen bedeutenden technologischen Wendepunkt für das südamerikanische Land dar, da Uruguay damit veraltete Modelle wie die A-37 Dragonfly ersetzt. Der Ende 2024 unterzeichnete Vertrag umfasst nicht nur die Lieferung der Flugzeuge, sondern auch Missionsausrüstung, integrierte Logistikdienstleistungen sowie einen Flugsimulator zur Pilotenausbildung. Uruguay knüpft damit an eine über 50-jährige Partnerschaft mit dem brasilianischen Hersteller Embraer an, dessen erster internationaler Kunde das Land bereits in den 1970er-Jahren war. Die A-29 Super Tucano ist ein Turboprop-Flugzeug, das speziell für den Einsatz in asymmetrischen Konflikten, zur Grenzüberwachung und für die Ausbildung von Kampfpiloten entwickelt wurde. Mit einer Flugstundenzahl von weltweit über 600.000 Stunden gilt das Modell als äußerst zuverlässig und kosteneffizient. Die uruguayische Luftwaffe plant, die neuen Maschinen primär zur Sicherung des nationalen Luftraums und zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten im Grenzgebiet einzusetzen. Dank moderner Avionik-Systeme und einer fortschrittlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle bietet die A-29 Fähigkeiten zur präzisen Zielidentifizierung und Luftüberwachung, die zuvor in der uruguayischen Flotte nicht verfügbar waren. Ein wesentliches Merkmal des Waffensystems ist seine Robustheit. Die Flugzeuge können von unbefestigten Pisten aus operieren und benötigen nur eine minimale Infrastruktur am Boden, was sie ideal für Einsätze in entlegenen Regionen macht. Neben der klassischen Luftnahunterstützung und Aufklärung wird die Super Tucano zunehmend auch für die Abwehr von Drohnen eingesetzt – ein Aufgabenfeld, das in der modernen Sicherheitsarchitektur stetig an Bedeutung gewinnt. Durch die Integration in das

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Modernisierung der slowakischen Luftstreitkräfte: Verhandlungen über zusätzliche F-16

Die slowakische Regierung unter Premierminister Robert Fico hat offizielle Gespräche mit den Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen, um die bestehende Flotte von modernsten Kampfflugzeugen des Typs F-16V weiter auszubauen. Nach einem Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio am 15. Februar 2026 in Bratislava wurde bekannt, dass die Slowakei den Kauf von vier weiteren Maschinen anstrebt. Damit würde sich die Gesamtzahl der bestellten Viper-Jets von 14 auf 18 Flugzeuge erhöhen. Dieser Schritt wird von der politischen Führung in Bratislava als notwendige Maßnahme begründet, um die nationale Souveränität im Luftraum zu stärken und die Abhängigkeit von NATO-Partnern beim sogenannten Air Policing zu beenden. Seit der Ausmusterung der veralteten sowjetischen MiG-29-Bestände ist das Land auf die Unterstützung benachbarter Luftstreitkräfte angewiesen. Mit der Erweiterung der Flotte zielt das slowakische Verteidigungsministerium darauf ab, eine dauerhafte Einsatzbereitschaft sicherzustellen und die vollständige Kontrolle über den eigenen Luftraum bis zum Spätsommer 2026 zurückzuerlangen. Historischer Kontext und der Abschied von der MiG-29 Die Entscheidung zur grundlegenden Modernisierung der slowakischen Luftwaffe geht auf das Jahr 2018 zurück. Damals unterzeichnete die Regierung den Vertrag über 14 Kampfflugzeuge des Typs F-16 Block 70/72, um die technisch veralteten MiG-29-Maschinen aus sowjetischer Produktion zu ersetzen. Der Übergangsprozess gestaltete sich jedoch weitaus komplexer und langwieriger als ursprünglich kalkuliert. Globale Lieferkettenprobleme und Verzögerungen in der Produktion führten dazu, dass die Slowakei über einen längeren Zeitraum über keine eigene operative Abfangkapazität verfügte. Diese Kapazitätslücke wurde politisch besonders brisant, nachdem die vorherige Regierung im Jahr 2023 beschlossen hatte, die gesamte verbliebene MiG-29-Flotte an die Ukraine zu übergeben. Seit

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Wiener Gastronomie feiert weibliche Fachkräfte am Weltfrauentag

Die Wiener Barszene bereitet sich auf eine Neuauflage des Veranstaltungsformats „Female & Flavorful“ vor, das am 8. März 2026 in der Hammond Bar stattfindet. Anlässlich des internationalen Frauentages rückt das Event die Expertise von Frauen in der Cocktailkultur in den Fokus. Die Gastgeberinnen Sigrid Schot und Laura Peez führen damit eine langjährige Tradition fort, die vor über 15 Jahren von der Branchenkennerin Konny Wunder initiiert wurde. Hintergrund der Initiative ist die nach wie vor geringe Repräsentanz von Frauen an der Cocktailstation und in Führungspositionen der gehobenen Gastronomie, trotz ihres maßgeblichen Einflusses auf moderne Konzepte und Innovationen. Im Rahmen der Veranstaltung übernehmen acht renommierte Barprofis aus bekannten österreichischen Betrieben, darunter Dino’s Apothecary Bar und das Kleinod am Ring, zeitweise den Barbetrieb. Jede der beteiligten Fachfrauen präsentiert zwei eigens für diesen Anlass kreierte Signature Cocktails. Das Aufgebot umfasst erfahrene Kräfte wie Isabella Lombardo von der Sbagliata Bar und Alexandra Hochegger aus der Truth & Dare Bar, die gemeinsam mit Industriepartnern wie Patrón Tequila, Roku Gin und Bulleit Whiskey arbeiten. Das Event dient als Plattform für professionellen Austausch und soll die Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder in einem traditionell männlich dominierten Arbeitsumfeld erhöhen. Neben dem fachlichen Aspekt verfolgt die Veranstaltung einen wohltätigen Zweck. Ein Teil des erzielten Umsatzes wird an eine Organisation gespendet, die Frauen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Die Auswahl der begünstigten Institution obliegt erneut der Initiatorin Konny Wunder. Begleitet wird der achtstündige Veranstaltungsmarathon von Live-Musik, wobei der Fokus auf der Demonstration handwerklicher Präzision und kreativer Mixologie liegt. Die Organisatorinnen betonen, dass Chancengleichheit und

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