August 5, 2026

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August 5, 2026

Stabilisierung im Personenverkehr: Twin City Liner hält Routenbetrieb bei Donau-Niedrigwasser aufrecht

Das anhaltende Niedrigwasser auf der Donau führt derzeit zu deutlichen Einschränkungen im zivilen Schiffsverkehr. Während Frachtschiffe ihre Ladekapazitäten reduzieren müssen und Fahrgastschiffe an verschiedenen Streckenabschnitten – wie in der Wachau sowie östlich von Wien – ihren Betrieb vorübergehend einstellen oder anpassen, bleibt die Verbindung zwischen Wien und Bratislava durch den Twin City Liner aufrechterhalten. Betrieben wird das Schnellboot von der Central Danube Region Marketing & Development GmbH, an der die Wien Holding und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien beteiligt sind. Die Betriebsfähigkeit des Schnellkatamarans bei geringen Wasserständen ist auf dessen spezifische Bauweise zurückzuführen. Selbst bei vollständiger Auslastung mit bis zu 250 Passagieren weist das Schiff einen Tiefgang von unter einem Meter auf. Dadurch kann der Katamaran die Strecke im Hauptstrom sowie über den Wiener Donaukanal regulär befahren. In der aktuellen Sommerperiode bedient das Verkehrsmittel die Route dreimal täglich je Richtung. Nach Unternehmensangaben führten niedrige Pegelstände seit der Aufnahme des Liniendienstes im Jahr 2006 zu keinen ausfallbedingten Betriebseinstellungen. Die aktuelle Hydrologie der Donau stellt die Schifffahrt in Niederösterreich und angrenzenden Abschnitten jedoch vor breitere Probleme. Die Wasserstraßengesellschaft via donau meldet an mehreren Pegelstationen Werte, die deutlich unter dem mehrjährigen Mittelwert liegen. Neben Einschränkungen im Kabinenschiffsverkehr sind auch Ausflugsverbindungen und regionale Rollfähren von reduzierten Tonnagen oder Betriebseinstellungen betroffen. Die Verlagerung von Transportgütern auf Schiene und Straße verdeutlicht die Anfälligkeit der Flusslogistik bei extremen Wasserständen. Obgleich der Flachwasser-Katamaran den Liniendienst aufrechterhält, verweisen Branchenbeobachter auf operative Herausforderungen bei anhaltendem Niedrigwasser. Bei geringer Wassertiefe erhöht sich das Risiko von Schäden an den Wasserstrahlantrieben durch aufgewirbelte Sedimente oder

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Japanisches Handelshaus investiert knapp zwei Milliarden US-Dollar in das Flugzeug-Leasinggeschäft

Das japanische Handelshaus Itochu beabsichtigt, für einen Betrag von 1,95 Milliarden US-Dollar eine 50-Prozent-Beteiligung an der US-amerikanischen Flugzeug-Leasinggesellschaft Aviation Capital Group (ACG) zu erwerben. Wie die beteiligten Unternehmen mitteilten, übernimmt Itochu dazu die Hälfte der Anteile an der TC Skyward Aviation US, einer bisherigen Tochtergesellschaft der japanischen Finanzgruppe Tokyo Century, welche die in Kalifornien ansässige ACG kontrolliert. Die verbleibenden 50 Prozent verbleiben bei Tokyo Century, womit der Leasinggeber künftig als Gemeinschaftsunternehmen unter gemeinsamer Führung beider Firmen betrieben werden soll. Eine Vorvereinbarung wurde am 3. August 2026 unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion ist nach Vorliegen der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und vertraglichen Schlussbedingungen für November 2026 vorgesehen. Durch den Einstieg von Itochu soll das Eigenkapital des Unternehmens gestärkt und das Flugzeugportfolio erweitert werden, um im konsolidierenden globalen Markt für Flugzeug-Leasing eine stärkere Marktposition einzunehmen. Struktur der Transaktion und Zeitplan der Beteiligung Die Transaktion sieht vor, dass Itochu die Hälfte der Gesellschaftsanteile an der Zwischenholding TC Skyward Aviation US erwirbt. Tokyo Century, die im Jahr 2017 zunächst eine 20-Prozent-Beteiligung an ACG eingegangen war und das Unternehmen im Jahr 2019 vollständig übernommen hatte, gibt damit die alleinige Kontrolle ab. Die Erstvereinbarung über diesen Anteilskauf wurde am 3. August 2026 geschlossen. Der finale Kaufvertrag soll noch im Laufe des Monats August 2026 unterzeichnet werden, ehe die eigentliche Übertragung der Anteile für November 2026 angestrebt wird. Der Kaufpreis von 1,95 Milliarden US-Dollar spiegelt den Verkehrswert des Leasingunternehmens wider, das über ein umfangreiches Flottenportfolio verfügt. Für Tokyo Century bedeutet die Einbindung von Itochu eine Aufteilung des finanziellen

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Verschiebungen im Fernreiseverkehr: Ostasien verzeichnet Nachfragewachstum bei Reiseversicherungen

Der Markt für Auslandsreiseversicherungen verzeichnet im Sommer 2026 eine deutliche Auseinanderentwicklung der Zielgebiete bei österreichischen Urlaubern. Nach Auswertungen des Online-Vergleichsportals Durchblicker für das erste Halbjahr 2026 stieg das Interesse an Reiseversicherungen für Südkorea im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 63 Prozent. Auch die Volksrepublik China verzeichnete mit einem Zuwachs von 34 Prozent einen deutlichen Anstieg der Versicherungsanfragen. Demgegenüber zeigten etablierte Fernreiseziele wie die USA trotz des stattfindenden Großereignisses der Fußball-Weltmeisterschaft einen Rückgang von 20 Prozent, während auch die Nachfrage nach Polizzen für Reisen in die Türkei um 22 Prozent nachgab. Als wesentlicher Faktor für das gestiegene Interesse an Südkorea gilt die weltweite Verbreitung südkoreanischer Popkultur sowie die vereinfachten Einreisebestimmungen der vergangenen Jahre. Fast die Hälfte der Versicherungsanfragen für dieses Ziel stammte von Personen unter 30 Jahren. Demgegenüber weisen Branchenkenner darauf hin, dass die Stagnation bei klassischem Fernreisen in die USA auch mit den anhaltend hohen Gesamtreisekosten sowie gestiegenen medizinischen Versorgungskosten vor Ort zusammenhängt, was den Abschluss von Zusatzversicherungen verteuert. Zusätzlichen Druck auf den Abschluss von Auslandskrankenversicherungen erzeugen veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen in den Zielgebieten. In Ländern wie Thailand wird die Einführung einer verpflichtenden Krankenversicherung für ausländische Urlauber geprüft. Parallel dazu haben Behörden in Japan Maßnahmen angekündigt, um unbezahlten Behandlungskosten durch ausländische Touristen entgegenzuwirken, was bis hin zu Wiedereinreisesperren führen kann. Europäische Sozialversicherungen decken Behandlungskosten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums in der Regel nicht ab, weshalb Behandlungen privat ausgelegt werden müssen. Trotz des steigenden Bedarfs an medizinischer Absicherung verweisen Verbraucherschützer auf erhebliche Preis- und Leistungsunterschiede am Versicherungsmarkt. Zusatzleistungen von Kreditkarten weisen häufig Lücken auf,

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Lufthansa will CRJs verkaufen und Swiss will A220-100 loswerden

Der Lufthansa-Konzern treibt die Umgestaltung seiner Flottenstruktur bei den Regional- und Zubringerflugzeugen voran und trennt sich schrittweise von kleineren Flugzeugtypen. Nach der Einstellung des Flugbetriebs der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline steht die gesamte Flotte von 23 Flugzeugen des Typs CRJ-900 zum Verkauf. Parallel dazu hat die Konzernschwester Swiss International Air Lines entschieden, ihre Teilflotte von neun Flugzeugen des Typs Airbus A220-100 nicht mehr reaktivieren zu wollen und mittelfristig vollständig auszumustern. Beide Maßnahmen stehen im Kontext einer breiter angelegten Anpassung des Zubringernetzes an den Drehkreuzen Frankfurt, München und Zürich, mit der die betriebliche Komplexität verringert und die Wirtschaftlichkeit auf den Kurzstrecken verbessert werden soll. Verkauf der Canadair-Regionaljets nach Ende von Lufthansa Cityline Die Entscheidung, die 23 Flugzeuge des Typs CRJ-900 der bisherigen Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline abzustoßen, folgt auf die vorzeitige Einstellung des Flugbetriebs dieses Bereiches im April 2026. Als Gründe für die Beendigung des Cityline-Betriebs nannte der Konzern gestiegene Treibstoffkosten sowie anhaltende Verluste im Zubringersystem. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte am 4. August 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz, dass sich das Unternehmen bereits in Verkaufsverhandlungen mit mehreren interessierten Parteien befindet. Ziel sei es, die Flugzeuge mit einer Kapazität von jeweils 90 Sitzplätzen zum bestmöglichen Preis am Markt zu platzieren. Der Übergang im Zubringerverkehr erfolgt schrittweise. Die Aufgaben im Kurzstreckennetz rund um die zentralen Drehkreuze Frankfurt am Main und München übernimmt die neu aufgestellte Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines. Diese setzt auf ein anderes Flottenkonzept, wodurch die Canadair-Regionaljets im internen Betrieb nicht mehr benötigt werden. US-Markt als Zielregion für gebrauchte Regionalflugzeuge Bei der Suche nach

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Condor baut Cargo-Sparte aus und bereitet Eignerwechsel vor

Die deutsche Fluggesellschaft Condor bereitet sich unter der Führung von Vorstands-Chef Peter Gerber auf einen Wechsel im Gesellschafterkreis vor. Der bisherige Mehrheitseigentümer, der Finanzinvestor Attestor, der im Rahmen der Neuausrichtung rund 450 Millionen Euro in die Airline investiert hat und derzeit 51 Prozent der Firmenanteile hält, strebt perspektivisch den Ausstieg an. Gerber wirbt bei potenziellen Investoren nicht nur mit dem touristischen Passagiergeschäft, sondern zunehmend mit dem Ausbau der Unterdeckfracht. Der Manager, der zuvor langjährig als Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo tätig war, sieht im Frachtbereich ungenutzte Ertragspotenziale für die Airline. Als wesentliche Grundlage für den Ausbau des Beiladefrachtgeschäfts führt Condor die modernisierte Langstreckenflotte des Typs Airbus A330-900 an. Durch die Umstellung des Streckennetzes auf ganzjährige Verbindungen in Märkte mit hohem Frachtaufkommen, darunter Nordamerika und Asien, sollen die Frachträume in den Flugzeugbäuchen kontinuierlich ausgelastet werden. Das Frachtgeschäft dient der Fluggesellschaft als Stabilisator gegen die stark saisonalen Schwankungen im touristischen Passagierverkehr. Finanziell steht der Eignerwechsel vor dem Hintergrund einer abgeschlossenen Restrukturierung. Nach dem Zusammenbruch des früheren Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2019 und den anschließenden Einbrüchen während der Corona-Pandemie war die Fluggesellschaft durch staatliche Kredite und Bürgschaften von Bund und dem Land Hessen in dreistelliger Millionenhöhe abgesichert worden. Die verbliebenen Verbindlichkeiten aus dem staatlichen KfW-Kredit in Höhe von 175 Millionen Euro konnte das Unternehmen im Frühjahr 2026 vorzeitig tilgen. Der Staat ist weiterhin über eine Treuhandgesellschaft mit 49 Prozent der Anteile beteiligt, was die Verhandlungen über eine neue Eigentümerstruktur beeinflusst. Hinsichtlich der künftigen Gesellschafterstruktur hält sich das Management Optionen offen. Neben Finanzinvestoren gelten

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Sicherheitsbedingte Unterbrechung am Flughafen Leipzig/Halle nach Drohnensichtung und Fund eines verdächtigen Gegenstandes

Am Flughafen Leipzig/Halle ist es in der Nacht auf den 5. August 2026 zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Flugbetriebs gekommen. Ursache für die Maßnahme war die Sichtung einer unautorisierten Drohne im Nahbereich des Betriebsgeländes sowie der anschließende Fund eines verdächtigen Gegenstandes auf der südlichen Start- und Landebahn. Die Flugsicherung verhängte aus Sicherheitsgründen ab etwa Mitternacht ein vorübergehendes Start- und Landeverbot für den gesamten Flughafen. Während der Sperrung mussten mehrere Flugzeuge, darunter auch der Passagier- und Frachtverkehr, zu umliegenden Ausweichflughäfen umgeleitet werden. Spezialeinheiten der Bundespolizei und der Polizeidirektion Leipzig sicherten das Areal und untersuchten den Gegenstand unter Einsatz von Spezialgerät. Der Vorfall fällt in eine Phase erhöhter Wachsamkeit an dem Frachtdrehkreuz, an dem derzeit auch die juristische Aufarbeitung eines früheren Sabotageversuchs mit Brandsätzen läuft. Sicherheitsbedingte Sperrung und Einsatz der Entschärfer Der Zwischenfall begann in den ersten Minuten des 5. August 2026, als im Luftraum des Flughafens Leipzig/Halle eine unbemannte Drohne festgestellt wurde. Gemäß den geltenden Sicherheitsbestimmungen im Luftverkehr führt die unbefugte Anwesenheit von Drohnen im Kontrollsektor von Verkehrsflughäfen zur unmittelbaren Einstellung des Flugbetriebs, um Kollisionen und Gefährdungen für Luftfahrzeuge abzuwenden. Die Deutsche Flugsicherung und die zuständigen Luftfahrtbehörden reagierten umgehend mit einem Start- und Landeverbot für das gesamte Areal. Im Zuge der darauffolgenden Sicherheitsüberprüfung des Betriebsgeländes entdeckten Einsatzkräfte der Polizei auf der Südbahn des Flughafens einen verdächtigen Gegenstand. Zur Überprüfung und Sicherung des Fundstücks zog die Bundespolizei spezialisierte Entschärfungsdienste hinzu, die unter Einsatz von Ferngesteuerten Robotern und Schutzausrüstung die Untersuchung des Objektes auf der Startbahn übernahmen. Aus Sicherheitsgründen blieb die Südbahn auch

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Aufnahme von Linienflügen nach Israel: Condor verbindet Frankfurt täglich mit Tel Aviv

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat eine neue tägliche Flugverbindung zwischen dem Flughafen Frankfurt am Main und dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv aufgenommen. Am Samstag führte das Unternehmen den ersten Umlauf auf dieser Strecke durch. Für den Flugbetrieb kommen Mittelstreckenflugzeuge der Airbus-A320-Familie zum Einsatz, die mit einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business Class und Economy Class ausgestattet sind. Der Flugplan sieht einen täglichen Nachmittagsabflug ab Frankfurt sowie einen Rückflug am darauffolgenden Morgen ab Tel Aviv vor. Mit diesem Schritt baut Condor ihr Flugangebot im Nahen Osten aus und ergänzt ihr bisheriges Portfolio, das überwiegend von klassischen Urlaubs- und Touristikzielen geprägt war. Über das Drehkreuz Frankfurt bietet der Carrier Umsteigeverbindungen für Passagiere aus Nordamerika und Nordeuropa an. Zugleich geht die Fluggesellschaft auf dieser Route in direkten Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie der Lufthansa-Gruppe und der israelischen El Al, die den Markt zwischen Deutschland und Israel seit Jahren dominiert bedienen. Die Wiederaufnahme und der Ausbau von Flugverbindungen nach Israel erfolgen in einem komplexen Marktumfeld. Die Nachfrage auf Routen im Nahen Osten zeigt sich aufgrund der regionalen Lage veränderlich und reagiert sensibel auf geopolitische Entwicklungen. Zudem erfordert die Abwicklung von Verbindungen nach Tel Aviv besondere Sicherheitsvorkehrungen und operative Abstimmungen an den Flughäfen, was die Kostenstruktur für die ausführenden Fluggesellschaften beeinflussen kann. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die dauerhafte Profitabilität der neuen Strecke von einer kontinuierlichen Auslastung durch eine Mischung aus Geschäftsreisenden, Städtereisenden und VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) abhängt. Ob Condor gegen die starke Konkurrenz am Drehkreuz Frankfurt dauerhaft ausreichende Erträge auf dieser Route erzielen

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Bamboo Airways stoppt Ticketverkauf für Inlandsflüge

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways hat ihren regulären Linienflugbetrieb weitgehend eingestellt und verkauft seit dem 1. August 2026 keine Einzeltickets mehr für wichtige heimische Strecken. Auf den Hauptverbindungen des Landes, darunter die Trassen zwischen Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi, Hanoi und Da Nang sowie Ho-Chi-Minh-Stadt und Da Nang, melden die Buchungssysteme der Gesellschaft keine verfügbaren Flüge mehr. Die Flotte des Unternehmens, die in Spitzenzeiten bis zu 44 Flugzeuge umfasste, ist auf lediglich drei Maschinen geschrumpft. Nach Branchenberichten befindet sich davon aktuell nur noch ein einziges Flugzeug im aktiven Flugdienst. Bei dieser verbliebenen Maschine handelt es sich um einen Airbus A321-200 mit dem Kennzeichen VN-A227, der primär für einzelne Charterverbindungen eingesetzt wird. Über den 22. August 2026 hinaus hat das Unternehmen bislang keinen operativen Flugplan veröffentlicht. Die Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund massiver finanzieller Altlasten, juristischer Verflechtungen der ehemaligen Muttergesellschaft sowie anhaltender Beschwerden von Passagieren und Reisebüros über ausstehende Rückerstattungen. Charterbetrieb als vorübergehendes Restgeschäft Der derzeitige Flugbetrieb von Bamboo Airways beschränkt sich im Wesentlichen auf vertraglich vereinbarte Gruppenreisen. Der verbliebene Airbus A321-200 wird hauptsächlich auf einer Charterroute zwischen dem internationalen Flughafen Da Nang und dem internationalen Flughafen Macau eingesetzt. Diese Flüge führt die Fluggesellschaft im Auftrag eines Reiseunternehmens durch, das das gesamte Flugzeug für Reisegruppen anmietet. Nach der Durchführung des Fluges QH9588 von Da Nang nach Macau am 1. August 2026 ist ein weiterer Hin- und Rückflug für den 20. August 2026 terminiert. Die voraussichtlich letzte Rotation auf dieser Strecke, ein Flug von Da Nang nach Hanoi, soll am 22. August 2026 stattfinden.

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Discover Airlines kündigt Routen nach Ostfinnland an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Discover Airlines erweitert ihr Streckennetz in Nordeuropa und nimmt zwei neue Direktverbindungen von ihrem Drehkreuz Frankfurt am Main nach Ostfinnland auf. Wie die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns mitteilte, wird ab dem 19. Juni 2027 die Stadt Savonlinna im Rahmen eines saisonalen Sommerflugplans einmal wöchentlich jeweils samstags angeflogen. Die Region im finnischen Seenland gilt vor allem in den Sommermonaten als Ziel für Natur- und Kulturtourismus. Ergänzend dazu führt die Fluggesellschaft eine saisonale Winterverbindung nach Kajaani ein. Ab dem 17. Dezember 2027 soll die nordostfinnische Stadt einmal pro Woche – jeweils freitags – bedient werden. Kajaani dient als Zugang zu den Wintersport- und Arealen der Region Kainuu. Für beide Strecken setzt der Anbieter Flugzeuge der Airbus-A320-Familie ein. Durch die Einbindung am Frankfurter Drehkreuz können Passagiere zudem das Umsteigernetz des Konzerns nutzen. Mit den neuen Routen besetzt Discover Airlines Nischensegmente im skandinavischen Markt, die bislang primär über Inlandsanschlüsse ab Helsinki abgedeckt wurden. Direktverbindungen aus Mitteleuropa in kleinere finnische Regionalflughäfen galten für europäische Linienfluggesellschaften in der Vergangenheit oft als wirtschaftlich verhalten zu bewerten, da die Nachfrage stark saisonal schwankt und stark von touristischen Einzelbuchungen abhängt. Der Einsatz von Kapazitäten auf diesen Routen erfordert daher eine hohe Mindestauslastung in den kurzen Saisonfenstern. Die Entscheidung fügt sich in die Ausrichtung von Discover Airlines ein, das Angebot an dezentralen Urlaubs- und Nischenzielen schrittweise auszubauen. Branchenkenner verweisen jedoch darauf, dass der dauerhafte Erfolg solcher Routen von der Stabilität der Buchungszahlen sowie den Gebührenstrukturen an den kleineren Zielhäfen abhängt. Wie sich die Auslastung auf den Strecken nach

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Alexander Schott übernimmt Präsidentschaft des Luftfahrt-Bundesamtes

Die Führungsfrage beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig ist nach mehrmonatiger Vakanz geklärt. Seit dem 1. August 2026 steht Alexander Schott an der Spitze der zivilen Luftfahrtbehörde. Der Volljurist und bisherige Ministerialdirigent folgt auf Jörg Werner Mendel, der bereits Ende Januar 2026 in die passive Phase der Altersteilzeit getreten war. Schott wechselt aus dem Bundesministerium der Verteidigung nach Niedersachsen, wo er zuletzt als Direktor für Forschung und Innovation sowie für Cyber- und KI-Konzeptionen verantwortlich zeichnete. Er ist der achte Präsident seit der Gründung der Behörde. Der Führungswechsel beim LBA erfolgt in einer Phase organisatorischer Herausforderungen. Die Aufsichtsbehörde war im Jahr 2025 durch Vorwürfe einer ehemaligen Führungskraft unter Druck geraten. Diese hatte dem flugmedizinischen Referat der Behörde Mängel bei den Prüfverfahren und eine Missachtung verwaltungsrechtlicher Grundsätze vorgehalten. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr reagierte auf den Vorgang mit der Anordnung eines Maßnahmenbündels zur Anpassung der Arbeitsabläufe und zur Vereinheitlichung der Prüfpraxis. In seiner neuen Funktion steht Schott vor der Aufgabe, die bundesweite Aufsicht über die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu steuern. Zu den Kernaufgaben des Amtes mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern gehören die Zulassung von Luftfahrzeugen, die Lizenzierung von Flugpersonal sowie die Zertifizierung von Luftfahrtunternehmen und Ausbildungsbetrieben. Neben der Abwicklung des Tagesgeschäfts gilt die Modernisierung der behördlichen Verwaltungsprozesse als eine der vordringlichen Aufgaben für die Behördenleitung. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Wechsel von einem Experten aus dem Verteidigungskontext an die Spitze einer zivilen Regulierungsinstitution ein genaues Ausbalancieren der behördlichen Aufgaben erfordert. Während die Einbindung moderner Informationstechnologien in die Verwaltungspraxis vorangetrieben werden muss,

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