August 5, 2026

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August 5, 2026

Air Nostrum tilgt Corona-Schulden nach Rückkehr in die Gewinnzone

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum hat im Geschäftsjahr 2025 Verbindlichkeiten aus der Zeit der Corona-Pandemie in Höhe von insgesamt 53,4 Millionen Euro zurückgezahlt. Dies geht aus Daten des Brachendienstes „CH-Aviation“ hervor. Die Tilgung umfasst eine vorzeitige Rückzahlung von 20 Millionen Euro an die staatliche Industrieholding SEPI (Sociedad Estatal de Participaciones Industriales) sowie 20,4 Millionen Euro für Kredite des staatlichen Kreditinstituts ICO (Instituto de Crédito Oficial). Zusätzlich leistete die Airline Zinszahlungen in Höhe von 13 Millionen Euro auf ihre ausstehenden Pandemieschulden. Die Tilgung der staatlich abgesicherten Kredite wurde durch eine Verbesserung der operativen Geschäftszahlen im Jahr 2025 ermöglicht. Nach einem Verlust von 3,3 Millionen Euro im Jahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen im darauffolgenden Geschäftsjahr einen Gewinn vor Steuern von 10,5 Millionen Euro. Der Jahresumsatz der Fluggesellschaft, die unter der Marke Iberia Regional operiert und vorwiegend Zubringer- und Regionalstrecken bedient, kletterte im gleichen Zeitraum um elf Prozent auf 690,1 Millionen Euro. Der Abbau der Verbindlichkeiten erfolgt vor dem Hintergrund behördlicher Auflagen und der angestrebten Reduzierung staatlicher Beihilfen im europäischen Luftverkehrsmarkt. Während der Pandemie hatte Air Nostrum wie zahlreiche andere europäische Fluggesellschaften umfangreiche staatliche Stützungsmaßnahmen in Anspruch genommen, um Liquiditätsengpässe und den Einbruch des Passagieraufkommens auszugleichen. Die vorzeitige Rückführung von Teilen des SEPI-Darlehens verringert die Zinsbelastung der Fluggesellschaft für die kommenden Geschäftsjahre. Trotz der erreichten Rückkehr in die Profitabilität verweisen Marktbeobachter auf die verbleibende Verschuldung und die moderaten Gewinnmargen im europäischen Regionalflugsegment. Steigende Personal- und Betriebskosten sowie die Abhängigkeit von Muttergesellschaften im Kapazitäts- und Wet-Lease-Geschäft erfordern eine kontinuierliche Auslastung der Flotte. Die vollständige

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Übernahmeverhandlungen bei Easyjet: Fristverlängerung schafft gleiche Bedingungen für Apollo und Castlelake

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat die Frist für ein mögliches Übernahmeangebot der US-Investmentgesellschaft Castlelake verlängert und zeitlich mit der Frist des Mitbewerbers Apollo Management zusammengeführt. Wie das Unternehmen am 3. August 2026 bekannt gab, läuft die Frist für die Abgabe eines verbindlichen Kaufs- oder Verzichtsangebots für beide Bieter nun bis zum 7. August 2026 um 17:00 Uhr Ortszeit. Diese Maßnahme erfolgte auf Antrag des Vorstands von Easyjet und mit Genehmigung der britischen Übernahmebehörde, dem Panel on Takeovers and Mergers, jedoch ohne vorherige Zustimmung der beiden Interessenten. Ziel dieser Terminangleichung ist es, Marktverzerrungen zu vermeiden und eine faire Verhandlungsgrundlage für die Führung der Fluggesellschaft zu schaffen. Derzeit liegt das Angebot von Apollo Management finanziell vor dem Vorschlag von Castlelake. Die Führung von Easyjet betont jedoch, dass weiterhin Unsicherheit über das Zustandekommen einer Transaktion besteht und empfiehlt den Aktionären vorerst kein Handeln. Neuausrichtung der Fristen und Rolle der Regulierungsbehörde Ursprünglich lief die Frist für Castlelake nach den Regeln des britischen Übernahmerechts bis zum 3. August 2026 um 17:00 Uhr. Nach den Bestimmungen der zuständigen Aufsichtsbehörde hätte die Investmentgesellschaft bis zu diesem Zeitpunkt entweder ein verbindliches Übernahmeangebot vorlegen oder öffentlich erklären müssen, kein Angebot abgeben zu wollen. Durch die Entscheidung des Vorstands von Easyjet, eine Angleichung der Termine beim Panel on Takeovers and Mergers zu beantragen, erhielten beide Kaufinteressenten dieselbe Zeitspanne bis zum 7. August 2026. Die Gleichstellung der beiden Verhandlungspartner verhindert, dass ein Bieter durch eine frühere Frist unter Zeitdruck gerät oder der andere von der Reaktionszeit des Konkurrenten profitiert. Indem Easyjet

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Azores Airlines führt Saisonflüge zwischen Frankfurt und Ponta Delgada fort

Die portugiesische Regionalfluggesellschaft Azores Airlines setzt ihr Flugprogramm nach Deutschland fort und bietet auch im Sommerflugplan 2027 Direktverbindungen zwischen Frankfurt am Main und Ponta Delgada auf der Azoren-Insel São Miguel an. Der Betrieb wird am 28. März 2027 aufgenommen und läuft bis zum 21. Oktober. In den Randzeiten der Saison, von März bis Mai sowie im Oktober, stehen zwei wöchentliche Umläufe im Flugplan. In den gewohntermaßen nachfragestarken Sommermonaten Juni bis September erhöht der Anbieter das Frequenzangebot auf drei wöchentliche Flüge. Als Fluggerät kommen Maschinen der Airbus-A320-Familie zum Einsatz. Mit der Ankündigung führt die Fluggesellschaft, die operativ als Azores Airlines im Markt agiert, ihr saisonales Angebot auf dieser Route im dritten Jahr in Folge weiter. Die Flugverbindung bedient die anhaltende Nachfrage nach Urlaubsreisen auf den portugiesischen Archipel im Nordatlantik. Neben Passagieren aus dem Rhein-Main-Gebiet nutzt die Fluggesellschaft auch das Drehkreuz Frankfurt, um Umsteigepassagiere über Codeshare-Abkommen und Interline-Partner auf die Atlantikinseln zu befördern. Der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen des Typs Airbus A320 im Transatlantikverkehr stellt für Fluggesellschaften eine flexible Lösung dar, um saisonale Spitzen abzudecken, ohne Großraumflugzeuge einsetzen zu müssen. Allerdings steht die Verbindung in Konkurrenz zu anderen Anbietern und Drehkreuzverbindungen, beispielsweise über Lissabon oder Porto mit TAP Air Portugal. Für Passagiere bieten die Direktflüge eine Ersparnis bei der Reisezeit, verlangen von der Airline jedoch eine konstante Sitzplatzauslastung, um die Betriebskosten auf der Überseestrecke zu decken. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Befristung des Flugangebots auf die einkommensstärkeren Frühlings- und Sommermonate das finanzielle Risiko für die Fluggesellschaft begrenzt. Da die Nachfrage auf den Azoren

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Schifffahrt auf der Donau in Wien als Freizeitangebot bei extremen Sommertemperaturen

Rekordtemperaturen und anhaltende Hitzewellen prägen den Sommer in Österreich, wobei in Wien-Stammersdorf bereits die Grenze von 40 Grad Celsius überschritten wurde. Vor diesem Hintergrund gewinnen kühlende Freizeitaktivitäten im städtischen Raum für die Bevölkerung sowie für Gäste der Stadt an Bedeutung. Eine Möglichkeit zur Erholung bieten Flussfahrten auf der Donau und dem Donaukanal. Die Flug- und Schifffahrtsbranche sowie der Städtetourismus verzeichnen in solchen Hitzeperioden eine veränderte Nachfrage. Österreichs größtes Binnenschifffahrtsunternehmen, die DDSG Blue Danube, die sich im gemeinsamen Eigentum der Verkehrsbuero-Gruppe und der Wien Holding befindet, hält ihren Betrieb im Wiener Stadtgebiet aufrecht. Trotz der aktuellen hydrologischen Herausforderungen durch Niedrigwasser auf den ostösterreichischen Fließgewässern führt das Unternehmen täglich mehr als ein Dutzend Abfahrten durch. Das Angebot reicht von kurzen Kanalrundfahrten bis hin zu mehrstündigen Panoramatouren, die durch kulinarische Komponenten ergänzt werden. Hydrologische Rahmenbedingungen und betriebliche Anpassungen bei Niedrigwasser Der anhaltende Mangel an Niederschlägen im Einzugsgebiet der Donau hat zu spürbar gesunkenen Wasserständen geführt. Solche Niedrigwasserphasen stellen die Passagierschifffahrt auf europäischen Binnenwasserstraßen vor betriebliche Aufgaben, da der Tiefgang der Schiffe maßgeblich darüber entscheidet, welche Abschnitte sicher befahren werden können. Flachgehende Schiffe ermöglichen es den Betreibern, den Liniendienst auch bei extrem geringen Pegelständen fortzusetzen. Geschäftsführer Johannes Kammerer verweist auf die Konstruktion der aus neun Schiffen bestehenden Flotte der DDSG Blue Danube, deren geringer Tiefgang einen kontinuierlichen Betrieb erlaubt. Dennoch erzwingt die hydrologische Lage auf einzelnen Strecken Routenanpassungen. So muss die sogenannte Große Donaurundfahrt, die regulär etwas mehr als drei Stunden dauert und zweimal täglich um 10.30 Uhr sowie um 14.00 Uhr beim Schifffahrtszentrum

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Swiss: Gewerkschaft warnt vor Sparmaßnahmen und Einfluss der Lufthansa

Die Schweizer Luftfahrtgewerkschaft SEV-Gata hat scharfe Kritik an den Sparplänen und den Führungsentscheidungen bei der Fluggesellschaft Swiss geübt. Trotz einer stabilen Geschäftsentwicklung und positiver Betriebsergebnisse sieht die Gewerkschaft die Interessen der Beschäftigten gefährdet. Anlass zur Besorgnis gibt insbesondere ein angekündigtes Sparprogramm in der Administration, welches den Abbau von rund zehn Prozent der Vollzeitstellen in der Verwaltung vorsieht. SEV-Gata, die vor allem die Interessen des Bodenpersonals vertritt, verlangt angesichts der finanziellen Kennzahlen eine stärkere finanzielle Beteiligung der Belegschaft am Unternehmenserfolg. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt richtet sich gegen den zunehmenden Einfluss der deutschen Muttergesellschaft Lufthansa. Mit der Besetzung des Verwaltungsrats durch zwei Führungskräfte des Mutterkonzerns befürchtet die Arbeitnehmervertretung eine schrittweise Beschneidung der operativen Unabhängigkeit der Schweizer Airline. Die Gewerkschaft betont, dass die Angestellten einer profitablen Tochtergesellschaft nicht für finanzielle Schwierigkeiten oder Versäumnisse innerhalb des gesamten Lufthansa-Konzerns einstehen dürften. Es wird gefordert, die Schweizer Identität sowie die unternehmerische Eigenständigkeit der Swiss konsequent zu wahren. Vor den anstehenden Lohnverhandlungen erhöht die Gewerkschaft somit den Druck auf das Management. Neben spürbaren Gehaltserhöhungen verlangt die Arbeitnehmerseite verlässliche Zusagen zum Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Schweiz. Der Konflikt verdeutlicht das anhaltende Spannungsverhältnis zwischen der zentralen Konzernsteuerung in Frankfurt und den Autonomiebestrebungen regionaler Tochtergesellschaften. Ähnliche Debatten über Sparvorgaben und die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen prägen das Verhältnis zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften in der europäischen Luftfahrtbranche seit Jahren. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Durchsetzung von Sparmaßnahmen bei gleichzeitig guten Unternehmensergebnissen das Betriebsklima belasten kann. Ein verhärteter Tarifkonflikt beim Bodenpersonal birgt zudem Risiken für den laufenden Flugbetrieb, da organisatorische Reibungsverluste

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Brussels Airlines: Höheres Passagieraufkommen trifft auf erhebliche externe Belastungsfaktoren

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat das erste Halbjahr 2026 mit einem negativen bereinigten operativen Ergebnis (Adjusted EBIT) von minus 70 Millionen Euro abgeschlossen. Wie das Tochterunternehmen der Lufthansa Group mitteilte, entspricht dies einer Verschlechterung des operativen Ergebnisses um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz operativer Verbesserungen, eines Anstiegs des Passagieraufkommens um 8,1 Prozent auf 4,5 Millionen Fluggäste und eines Umsatzwachstums von 9,5 Prozent beachteten externe Faktoren die Bilanz der Fluggesellschaft. Vor allem drastisch gestiegene Treibstoffpreise, die gesundheitspolitische Lage in Teilen Ostafrikas sowie Streikaktionen von Drittunternehmen am Heimatflughafen Brüssel führten zu spürbaren Ertragseinbußen. Als Reaktion auf die verhaltene Ertragslage und geopolitische Unsicherheiten hat die Fluggesellschaft in Abstimmung mit dem Mutterkonzern angekündigt, geplante Kapazitätserweiterungen für das Jahr 2027 vorerst auszusetzen und die Flottengröße auf der Langstrecke unverändert zu belassen. Operative Zuwächse und Verringerung von Störungskosten In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 absolvierte Brussels Airlines insgesamt 34.200 Flüge, was einer Zunahme der Flugbewegungen um 5,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2025 entspricht. Die verbesserte Auslastung und eine im Jahresvergleich erhöhte Zuverlässigkeit im Flugbetrieb wirkten sich positiv auf die Wahrnehmung bei den Passagieren aus. Durch die Erhöhung der betrieblichen Stabilität gelang es der Fluggesellschaft, die pro Passagier anfallenden Kosten für Betriebsstörungen, wie etwa Ausgleichszahlungen, Umbuchungen und Hotelunterbringungen bei Verspätungen, um 16 Prozent zu senken. Im Bereich des Streckennetzes und des Bordprodukts setzte das Unternehmen Akzente durch die Aufnahme von Direktverbindungen zum Kilimandscharo in Tansania, die Überarbeitung des Speisegeschirrs in der Premium Economy Class sowie die Präsentation einer Sonderlackierung für

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Kopenhagen: Triebwerksproblem erzwingt Umkehr eines Airbus A350 der SAS

Ein Langstreckenflug der Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) von Kopenhagen nach Tokio-Haneda musste am Montag vorzeitig abgebrochen werden. Die Besatzung eines Airbus A350-900 mit der Kennung SE-RSF entschied sich zur Umkehr zum Ausgangsflughafen, nachdem im Cockpit ein Abfall des Öldrucks an einem der Triebwerke angezeigt wurde. Flug SK983 war um 13:04 Uhr Ortszeit in Kopenhagen gestartet und befand sich bereits auf der Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über Polen, als die Unregelmäßigkeit auftrat. Nach den Standardverfahren für den Flugbetrieb schalteten die Piloten das betroffene Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerk ab und leiteten den Rückflug ein. Der zweistrahlige Airbus A350 ist gemäß den internationalen ETOPS-Regularien (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards) dafür zertifiziert, auch mit nur einem funktionsfähigen Triebwerk über einen längeren Zeitraum sicher zu fliegen. Das Flugzeug landete rund zwei Stunden und zehn Minuten nach dem Start ohne weitere Zwischenfälle auf der Landebahn 22L des Flughafens Kopenhagen, wo die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr die Maschine vorsorglich auf der Piste in Empfang nahmen. Scandinavian Airlines stufte die Maßnahme als reine Vorsichtsentscheidung ein und stellte ein Ersatzflugzeug bereit, um die Passagiere nach Tokio zu befördern. Für die Betroffenen bedeutete die Umkehr jedoch spürbare Verzögerungen im Reiseplan, da Anschlüsse in Japan umgebucht und die Vorbereitungen für das Ersatzflugzeug mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Nach der Landung prüften Mechaniker das betroffene Aggregat auf Ursachen für den Öldruckabfall, um eventuelle Folgeschäden oder Systemfehler auszuschließen. Der Vorfall verdeutlicht die strikten Sicherheitsvorgaben im internationalen Luftverkehr, wirft jedoch gleichzeitig Fragen bezüglich der Zuverlässigkeit einzelner Komponenten bei Langstreckenflugzeugen auf. Obwohl Triebwerksabschaltungen im Flug selten sind,

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