September 25, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 25, 2026

Aufnahme von Pilot Peter Brandl in die Hall of Fame der German Speakers Association

Der Berufspilot, Managementberater und Buchautor Peter Brandl ist bei der Internationalen Convention der German Speakers Association in Ingolstadt in die Auszeichnungsgalerie des Verbandes aufgenommen worden. Die Vereinigung deutschsprachiger Redner würdigt damit die mehr als dreißigjährige Vortragstätigkeit des in Berlin ansässigen Autors. Brandl, der zwischen 2017 und 2019 als Präsident des Verbandes amtierte, verbindet in seinen Vorträgen und Veröffentlichungen Erkenntnisse der Flugsicherheit mit Fragestellungen der Unternehmensführung. Die Ehrung beruht auf Kriterien wie langjähriger Präsenz im Weiterbildungsmarkt, fachlicher Professionalität und der Ausarbeitung spezifischer Kommunikationskonzepte für Führungskräfte. Struktur und Bedeutung der Auszeichnung im Weiterbildungssektor Die Aufnahme in die Ruhmeshalle der German Speakers Association erfolgt seit dem Jahr 2006 im Rahmen der jährlichen Fachtagung des Verbandes. Die Organisation vertritt die Interessen von Trainern, Referenten und Coaches im deutschsprachigen Raum und vergibt die Ehrung als Anerkennung für das Lebenswerk von Branchenvertretern. Voraussetzung für die Nominierung ist eine langjährige Tätigkeit im Vortragswesen sowie eine nachweisbare Außenwirkung im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Mit der Ehrung reiht sich Brandl in eine Gruppe von Preisträgern ein, zu denen unter anderem der Körpersprachentscheider Samy Molcho, der Ökonom Fredmund Malik, der Verleger Florian Langenscheidt, der Bergsteiger Reinhold Messner sowie der Journalist Ulrich Wickert gehören. Auch Persönlichkeiten wie Eckart von Hirschhausen, Sabine Asgodom, Anselm Grün und Jens Corssen wurden in der Vergangenheit mit dieser Branchenauszeichnung geehrt. Für den Geehrten stellt die Aufnahme eine Kontinuität in seiner Einbindung in den Verband dar, den er bereits vor einigen Jahren geleitet hat und von dem er im Jahr 2014 den internationalen Titel Certified Speaking Professional

weiterlesen »

Technische Störung bei der britischen Flugsicherung NATS verursacht Verspätungen und Flugausfälle

Eine technische Störung im Kontrollzentrum der britischen Flugsicherung National Air Traffic Services (NATS) in Prestwick hat am vergangenen Montag zu erheblichen Beeinträchtigungen im Luftverkehr über Schottland, Nordirland und Nordengland geführt. Nach Angaben des Flugsicherungsunternehmens konnte der Systemfehler zwar im Tagesverlauf behoben werden, dennoch kam es an Großflughäfen wie Edinburgh, Glasgow und Prestwick zu zahlreichen Annullierungen und Flugverspätungen. Die Nachwirkungen auf die Flugpläne mehrerer Fluggesellschaften dauerten aufgrund organisatorischer Rückstände an. Das Rechtsexperten-Team des Fluggastrechteportals AirHelp weist darauf hin, dass von Systemausfällen der nationalen Flugsicherungsstellen betroffene Passagiere rechtlich oft eingeschränkte Entschädigungsansprüche haben. Im Rahmen der britischen Fluggastrechteverordnung UK261, die sich an der europäischen Verordnung EG 261/2004 orientiert, gelten technische Defekte bei externen Flugsicherungen in der Regel als außergewöhnliche Umstände. Fluggesellschaften sind in solchen Fällen von pauschalen Ausgleichszahlungen befreit, da das Ereignis außerhalb ihres Einflussbereichs liegt. Unabhängig von etwaigen Entschädigungsleistungen bleiben die Fluggesellschaften jedoch verpflichtet, gesetzliche Betreuungsleistungen zu erbringen. Ab einer wartezeitbedingten Schwelle müssen Fluglinien ihren Gästen Verpflegungsleistungen sowie bei notwendigen Übernachtungen Hotelunterkünfte und Transferfahrten zur Verfügung stellen. Tomasz Pawliszyn, Vorstandsleiter von AirHelp, empfiehlt Betroffenen, sämtliche Belege für Verpflegung und Unterbringung eigenständig aufzubewahren, falls Fluggesellschaften vor Ort keine direkte Betreuung organisieren, um nachträglich eine Erstattung einzufordern. Kritiker aus Verbraucherschutzverbänden bemängeln, dass Fluggesellschaften technische Störungen Dritter im Flugbetrieb rasch als Entschuldigung nutzen, um berechtigte Forderungen pauschal abzulehnen. Auch wenn der Ausfall des NATS-Kontrollzentrums ein externes Ereignis darstellt, müssen die Airlines nachweisen, dass sie alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen haben, um Verzögerungen im Anschlussbetrieb so gering wie möglich zu halten. Treten Folgeverspätungen erst mehrere Stunden nach

weiterlesen »

Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften und die Reaktionen auf internationale Flugverbote

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben sich im September 2026 durch verschärfte US-Sanktionen gegen die iranische Zivilluftfahrt weiter intensiviert. Nach dem Ablauf einer Frist des US-Finanzministeriums drohte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Mohsen Rezaei, Nachbarstaaten mit Gegenmaßnahmen, sollten deren Flughäfen iranische Flugzeuge aufgrund des Drucks aus Washington aussperren. Trotz der Aussetzung zahlreicher Flugverbindungen nach Irak, Oman, Georgien, Aserbaidschan und Katar halten einige iranische Fluggesellschaften den Betrieb in Richtung China, Russland und Teilen der Türkei aufrecht. Die Maßnahmen der US-Regierung zielen darauf ab, ausländische Dienstleister im Luftfahrtsektor unter Druck zu setzen, um den internationalen Flugbetrieb des Iran weitgehend zu unterbinden. Verschärfung der US-Sanktionen und Ablauf von Übergangsfristen Die diplomatischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Iran erreichten mit Ablauf des 23. September 2026 eine neue Stufe. US-Finanzminister Scott Bessent hatte im Vorfeld angekündigt, dass durch die Androhung von Sekundärsanktionen gegen globale Luftfahrtdienstleister die Operationen iranischer Fluggesellschaften ab diesem Stichtag weitgehend zum Erliegen kommen würden. Eine vorübergehende Lizenz, die Abwicklungsgeschäfte mit sanktionierten Akteuren erlaubte, lief am 23. September 2026 um 00:01 Uhr Ortszeit der US-Ostküste ab. Bereits am 8. September 2026 hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen 36 Einheiten verhängt, darunter 27 iranische Fluggesellschaften. Die US-Behörden begründeten diesen Schritt mit dem Vorwurf, der Iran nutze zivile Fluggesellschaften zum Transport von Waffen und Militärpersonal sowie zur verdeckten Beschaffung von Fluggeräten und Ersatzteilen über ausländische Zwischenhändler. Um die Durchsetzung zu erzwingen, richtet sich das US-Finanzministerium direkt an ausländische Abfertigungsunternehmen, Verkaufsagenturen und Betankungsdienste an internationalen Flughäfen. Firmen,

weiterlesen »

Niederösterreichs Marchfeld setzt auf Verknüpfung von Radtourismus und Kulturangebot

Die Regionalförderung im niederösterreichischen Marchfeld verstärkt die touristische Vermarktung des regionalen Radwegenetzes in Kombination mit den historischen Schlossanlagen der Region. Zwischen Wien und der slowakischen Grenze bei Bratislava wurden drei ausgewiesene Radrouten miteinander verknüpft, die das Schloss Hof, das Schloss Eckartsau, das Schloss Marchegg sowie das Schloss Orth an der Donau verbinden. Das flache Terrain der Marchfeld-Ebene wird dabei über regionale Zubringer an überregionale Fernradwege wie den Donauradweg (EuroVelo 6) und den Iron Curtain Trail (EuroVelo 13) angebunden. Das Routenangebot gliedert sich in unterschiedlich lange Streckenprofile, die von einer 16 Kilometer langen Familienstrecke über eine grenzüberschreitende 25-Kilometer-Schleife bis hin zu einer 60 Kilometer langen Gesamttour reichen. Um die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern, dienen die regionalen Bahnhöfe Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg, Marchegg und Siebenbrunn-Leopoldsdorf als Schnittstellen zwischen dem Schienennetz der ÖBB und dem lokalen Radwegenetz. Ergänzt wird die Infrastruktur durch stationäre Verleihsysteme wie Nextbike und lokale Fahrradvermieter an den jeweiligen Schlösserstandorten. Aus regionalwirtschaftlicher Sicht zielt die Erschließung darauf ab, den Tages- und Ausflugstourismus aus dem Großraum Wien sowie dem nahen Bratislava gleichmäßiger in der Region zu verteilen. Die Standorte der Marchfelder Schlösser kooperieren dabei eng mit regionalen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, um die Verweildauer der Besucher über reine Tagesausflüge hinaus zu verlängern. Die grenzüberschreitenden Radbrücken „VysoMarch“ und die „Fahrradbrücke der Freiheit“ ermöglichen zudem eine Einbindung slowakischer Freizeitgäste. Kritische Branchenbeobachter merken an, dass der nachhaltige Erfolg bahn- und radbasierter Freizeitangebote im Marchfeld stark von der kontinuierlichen Instandhaltung der Belagssubstanz auf den Wegen sowie verlässlichen Zugverbindungen abhängt. Speziell an den Wochenenden der Sommersaison

weiterlesen »

Einstellung des Flugbetriebs nach Nordäthiopien nach Übernahme des Flughafens Mekelle durch TPLF-Kräfte

Die staatliche Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat den Flugverkehr zu drei Städten in der nördlichen Region Tigray mit Wirkung zum 23. September 2026 bis auf Weiteres ausgesetzt. Auslöser für die Unterbrechung der Verbindungen nach Mekelle, Axum und Shire ist die Einnahme des Flughafens der Regionalhauptstadt Mekelle durch Einheiten der Volksbefreiungsfront von Tigray. Der Kontrollwechsel am Flughafen erfolgte in den Nachtstunden zum 23. September 2026, als regionale Kräfte die Einheiten der äthiopischen Bundespolizei vom Gelände verdrängten. Die Einstellung des Flugbetriebs isoliert die nördliche Region vom regulären Luftverkehr, da Ethiopian Airlines der einzige Anbieter linienmäßiger Passagierflüge in das Gebiet ist. Der Vorfall fällt in eine Phase erneuter bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen regionalen Verbänden und Streitkräften der Bundesregierung, was das Abkommen zur Einstellung der Feindseligkeiten aus dem Jahr 2022 gefährdet. Kontrollwechsel am Flughafen Mekelle und Unterbrechung der Flugverbindungen Nach Angaben lokaler Gewährsleute und Augenzeugen verlief die Übernahme des Flughafens in Mekelle ohne direkte Schusswechsel. Bewaffnete Kämpfer der TPLF forderten das Flughafenpersonal sowie Dienstleister vor Ort auf, das Areal zu verlassen, da bis auf Weiteres keine Flugzeuge mehr landen würden. Die äthiopischen Bundespolizeikräfte, die für die Sicherung der zivilen Infrastruktur zuständig waren, zogen sich vom Gelände zurück. Als Reaktion auf die veränderten Sicherheitsbedingungen streich die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines sämtliche Flugverbindungen in die Region. In einer offiziellen Stellungnahme entschuldigte sich das Unternehmen bei den betroffenen Passagieren und kündigte an, den Betrieb erst nach einer Neubewertung der Lage wieder aufzunehmen. Die Einstellung betrifft nicht nur den Hauptflughafen in Mekelle, sondern auch die Flugplätze in Axum und Shire. Da

weiterlesen »

Korean Air erhält Auszeichnungen bei den Skytrax World Airline Awards

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air ist bei den Skytrax World Airline Awards 2026 auf dem zehnten Rang im weltweiten Gesamtranking gelandet. Das Ergebnis basiert auf einer internationalen Kundenbefragung der in London ansässigen Luftfahrtevaluierungsorganisation Skytrax, die zwischen September 2025 und August 2026 durchgeführt wurde. Neben der Platzierung in den globalen Top 10 konnte die Fluggesellschaft Top-15-Ergebnisse in insgesamt 14 Einzelkategorien erzielen. Im Produktsegment der Economy Class belegte Korean Air den ersten Platz für die Sitzplatzgestaltung sowie den sechsten Platz im regionalen Asien-Ranking. Darüber hinaus erreichte das Unternehmen Platzierungen in den Kategorien Kabinenpersonal, Sauberkeit und Familienfreundlichkeit. Im Premium-Segment verzeichnete die Fluggesellschaft Platzierungen im Mittelfeld der First Class sowie der Premium Economy Class, unter anderem für die Verpflegung und die Lounges. Ein Unternehmenssprecher verwies bei der Bekanntgabe auf die kontinuierliche Erneuerung der Kabinenausstattung und des Bordservices. Das Abschneiden im Ranking fällt in eine Phase, in der die Fluggesellschaft die operative Integration der übernommenen Asiana Airlines vorantreibt. Durch den Zusammenschluss der beiden größten südkoreanischen Fluggesellschaften entsteht einer der umsatzstärksten Luftverkehrskonzerne im asiatisch-pazifischen Raum. Das fusionierte Unternehmen konsolidiert derzeit die Flotten- und Bodeninfrastruktur am Drehkreuz Incheon bei Seoul, um Synergien im internationalen Streckennetz zu heben. Branchenbeobachter merken zu den Skytrax-Prämierungen an, dass die Ergebnisse von Passagierbefragungen vor allem die wahrgenommene Servicequalität und Kabinenausstattung widerspiegeln. Für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des südkoreanischen Marktführers sind jedoch vor allem die behördlichen Auflagen im Zuge der Asiana-Übernahme, die Bewältigung des anhaltenden Wettbewerbsdrucks durch asiatische Billigfluggesellschaften sowie die operative Auslastung auf den Langstreckenrouten nach Nordamerika und Europa maßgeblich.

weiterlesen »