September 25, 2026

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September 25, 2026

Sundair erhöht Flugfrequenzen von Bremen nach Rhodos

Die Stralsunder Fluggesellschaft Sundair erweitert ihr Streckennetz ab dem Flughafen Bremen für die Sommerferien 2027. Ab dem 11. Juli 2027 nimmt die Airline eine zweite wöchentliche Verbindung auf die griechische Dodekanes-Insel Rhodos in ihren Flugplan auf. Die Flüge werden während der verkehrsintensiven Sommermonate jeweils mittwochs und sonntags bedient. Die Flugzeit zwischen der Hansestadt und dem internationalen Flughafen Diagoras auf Rhodos beträgt rund drei Stunden und dreißig Minuten. Mit der Frequenzerhöhung reagiert die Charterfluggesellschaft auf die Nachfrage im norddeutschen Quellmarkt nach Pauschalreise- und Ferienverbindungen im östlichen Mittelmeerraum. Der Bremer Flughafen dient dabei als regionaler Abflugort für ein Einzugsgebiet im Nordwesten Deutschlands. Neben den Direktflügen nach Rhodos umfasst das Sommerprogramm der Airline ab Bremen weitere Ziele in der ägäischen Region sowie auf den Kanarischen Inseln, die überwiegend in Kooperation mit Reiseveranstaltern vermarktet werden. Für den Flughafen Bremen stellt die Verdichtung der Routen einen wichtigen Baustein zur Sicherung der Kapazitätsauslastung im Passagierverkehr dar. Der Standort konkurriert im norddeutschen Raum direkt mit den größeren Drehkreuzen in Hamburg und Hannover. Das Streckennetz des Bremer Flughafens stützt sich neben den touristischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von Anbietern wie Sundair vor allem auf die Anbindung an europäische Luftverkehrskreuze wie Amsterdam, München und Istanbul. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Durchführung saisonaler Ferienverbindungen von Regionalflughäfen betriebliche Herausforderungen mit sich bringt. Aufgrund der im Branchenvergleich hohen Standort- und Passagiergebühren an deutschen Flughäfen sowie der Konkurrenz durch Großflughäfen sind regionale Charterrouten stark von einer konstant hohen Sitzplatzauslastung während der Urlaubsmonate abhängig, um wirtschaftlich betrieben werden zu können.

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EW Shuttle Service: Unternehmer will Lücke nach AUA-Rückzug füllen

Mit der Einstellung der Flugverbindung zwischen Graz und Wien durch die Fluggesellschaft Austrian Airlines am 24. Oktober 2026 verändert sich das Beförderungsangebot für Passagiere im südösterreichischen Raum. Als Reaktion auf den Wegfall der Zubringerflüge nimmt das regionale Beförderungsunternehmen EW Shuttle Service zeitgleich am 24. Oktober 2026 einen direkten Straßen-Shuttledienst zwischen dem Flughafen Graz und dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Das Angebot richtet sich gezielt an Flugreisende aus der Steiermark, die den Wiener Flughafen als Umsteigepunkt für internationale Flüge nutzen. Die Initiative schließt eine Lücke in der physischen Direktanbindung der beiden Standorte, da der Regelfahrplan der Bahn und reguläre Fernbuslinien nicht primär die Terminalbereiche beider Flughäfen als Start- und Endpunkte miteinander verknüpfen. Hintergrund der Streichung der Flugstrecke und strukturelle Veränderungen im Inlandsverkehr Die Einstellung der Flugverbindung durch Austrian Airlines steht im Kontext einer langfristigen Verlagerung von Kurzstreckenverkehrsmitteln im innerösterreichischen Flugnetz. Die Fluggesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehrere Inlandsverbindungen schrittweise reduziert oder auf den Schienenverkehr umgestellt. Begründet werden diese Maßnahmen mit veränderten Passagierströmen, betriebswirtschaftlichen Erwägungen bei Kurzstreckenflügen sowie der Konkurrenz durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes. Für Fluggäste aus dem Raum Graz entfällt durch diesen Schritt die direkte Einbindung des Heimatflughafens in das internationale Streckennetz der Star Alliance über das Drehkreuz Wien. Während Geschäfts- und Individualreisende aus der Steiermark bei Inlandsflügen vermehrt auf die Bahn umsteigen, erfordert die Anreise zu Langstrecken- oder Urlaubsflügen ab Wien mit Gepäck weiterhin koordinierte Transportlösungen. Der Wegfall der Flugverbindung hat am Flughafen Graz zur Folge, dass das Segment des reinen Zubringerverkehrs nach Wien zum 24. Oktober 2026 vollständig

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Norse Atlantic streicht New-York-Flüge im Winterflugplan

Die norwegische Low-Cost-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways reduziert ihr Streckennetz für den kommenden Winterflugplan deutlich. Wie aus aktuellen Branchendaten des Analyseunternehmens OAG hervorgeht, stellt die Airline ihre Verbindungen von London-Gatwick sowie von Rom-Fiumicino nach New York (JFK) mit Ablauf des Sommerflugplans Ende Oktober vorübergehend ein. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft geplant, beide Strecken in den Sommermonaten auch über die verkehrsschwächeren Wintermonate hinweg mit bis zu drei wöchentlichen Frequenzen fortzuführen. Durch die vorübergehende Aussetzung schrumpft das von Norse Atlantic eigenständig betriebene Linienflugangebot in die USA während der Wintersaison auf eine einzige Verbindung zusammen: die Strecke zwischen London-Gatwick und Orlando in Florida. Zum Einsatz kommen auf den Langstrecken weiterhin Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner. Das Unternehmen begründet die Anpassungen mit der saisonal stark schwankenden Nachfrage auf den Transatlantikrouten und den im Winter traditionell niedrigeren Erträgen im Punkt-zu-Punkt-Segment. Um die Auslastung der Flotte während der betriebsarmen Monate zu sichern, weitet die Fluggesellschaft ihr Geschäft mit Vollcharter-Flügen und Wet-Lease-Abonnements aus. Dabei werden Flugzeuge inklusive Besatzung an andere Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter vermietet. Dieses Vorgehen soll die fixen Betriebskosten der Langstreckenflotte abfedern, da reine Billigflugmodelle auf der Nordatlantikroute im Winter ohne Zubringernetzwerke großer Allianzpartner regelmäßig unter Rentabilitätsdruck geraten. Branchenbeobachter werten die Maßnahme als Beleg für die anhaltenden strukturellen Herausforderungen von Niedrigpreis-Anbietern auf der Langstrecke. Während das Sommergeschäft durch eine hohe Privatreisenachfrage geprägt ist, bricht das Passagieraufkommen ab November spürbar ein. Für Norse Atlantic bleibt die flexible Umverteilung der Kapazitäten zwischen dem eigenen Liniennetz und dem Chartermarkt eine Notwendigkeit, um die finanzielle Stabilität des Gesamtbetriebs zu sichern.

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Stadt Linz beschließt Verkauf der Flughafen-Anteile ans Land

Der Linzer Gemeinderat hat am 24. September 2026 den Verkauf des städtischen 50-Prozent-Anteils am Flughafen Linz an das Land Oberösterreich beschlossen. Der vorläufig festgelegte Kaufpreis beträgt 1,325 Millionen Euro, kann sich jedoch im Zuge noch ausstehender Nachberechnungen bis auf einen symbolischen Betrag von einem Euro reduzieren. Das Land Oberösterreich beabsichtigt, den Anteilskauf über die OÖ Verkehrsholding GmbH abzuwickeln. Die Landesregierung plant die Beschlussfassung für den 28. September 2026, gefolgt von einer Befassung des oberösterreichischen Landtags am 1. Oktober 2026. Nach dem Vollzug des Erwerbs strebt die Landesverwaltung die Abgabe von bis zu 49 Prozent der Anteile an private Investoren an. Die Neuordnung der Eigentümerstruktur erfolgt vor dem Hintergrund anhaltend rückläufiger Passagierzahlen und hoher Investitionsbedarfe bei der Infrastruktur des Regionalflughafens. Finanzielle Bewertung und Bewertungsverfahren der Unternehmensanteile Die Festlegung des vorläufigen Kaufpreises basiert auf einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Darin wurde der Liquidationswert der Beteiligung auf einen Korridor zwischen 1,9 Millionen und 3,4 Millionen Euro beziffert. Demgegenüber ergab eine Bewertung nach dem Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) unter Berücksichtigung künftiger Ertragserwartungen einen negativen Fortführungswert von 17,3 Millionen Euro. Bei Einrechnung öffentlich geförderter Sanierungszuschüsse für die Piste errechnete sich ein negativer Wert von 9,5 Millionen Euro. In der Beschlussvorlage von Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) wird darauf verwiesen, dass die Fortführung des operativen Fluggastbetriebs durch die Stadt mit Risiken behaftet sei, die mit einer zweckmäßigen Verwendung öffentlicher Mittel derzeit nicht in Einklang gebracht werden können. Der finale Kaufpreis ist an das Ausmaß der notwendigen Altlastensanierung auf dem Flughafengelände gekoppelt. Sollten die Aufwendungen für die Beseitigung von Per-

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ITA Airways verschiebt geplanten Erstflug nach Caracas auf 2027

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat die geplante Wiederaufnahme von Direktflügen in die venezolanische Hauptstadt Caracas verschoben. Der ursprünglich für Oktober 2026 vorgesehene Betriebsstart wird nun für den Zeitraum März oder April 2027 angestrebt. Grund für die Verzögerung sind Infrastrukturschäden am Flughafen Caracas-Maiquetía, die durch zwei Erdbeben in der Region verursacht wurden und umfangreiche Reparaturarbeiten an den Terminals sowie auf den Rollfeldern erforderlich machen. Die Verbindung von Rom-Fiumicino nach Caracas besitzt traditionell eine hohe Bedeutung für den Personenverkehr zwischen Italien und Venezuela, da in dem südamerikanischen Land eine große italienischstämmige Gemeinschaft lebt. Vor der Insolvenz und Betriebseinstellung der Vorgängergesellschaft Alitalia wurde die Strecke regelmäßig ab Rom sowie ab Mailand-Malpensa bedient. Nach Jahren politischer und wirtschaftlicher Isolation Venezuelas nehmen internationale Fluggesellschaften den Markt schrittweise wieder in ihre Streckennetze auf. Mit der Wiederaufnahme der Route strebt ITA Airways eine Konsolidierung ihres Langstreckennetzes in Lateinamerika an, wo die Airline bereits Destinationen wie Buenos Aires, São Paulo und Rio de Janeiro anfliegt. Die Verschiebung unterstreicht jedoch die operativen Risiken im südamerikanischen Markt, der neben tektonischen Unwägbarkeiten weiterhin durch Währungsschwankungen und unregelmäßige Flughafeninfrastrukturen geprägt ist. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Streckenplanung für 2027 eng mit der fortschreitenden Integration von ITA Airways in die Lufthansa-Gruppe zusammenhängt. Nach dem behördlich genehmigten Einstieg des deutschen Luftfahrtkonzerns wird das Streckennetz der italienischen Gesellschaft auf die Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich abgestimmt, um Zubringerströme aus ganz Europa für die Südamerika-Verbindungen zu nutzen.

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Wien: Branchenanalysen und Standortdebatten auf dem 24. Luftfahrtsymposium

Am 24. September 2026 kamen auf dem 24. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) rund 250 Vertreter aus Luftfahrtunternehmen, Industrie, Wissenschaft, Politik und Verwaltung am Flughafen Wien zusammen. Unter dem Leitmotiv der Standortstärkung in Phasen internationaler Krisen erörterten die Konferenzteilnehmer Rahmenbedingungen für die österreichische Luftfahrtstrategie 2040+. Der Branchenverband präsentierte im Rahmen der Tagung ein Positionspapier mit zehn Schwerpunkten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, die Resilienz von Flugsicherungs- und Transportketten sowie die Forschungskooperationen zu unterstützen. Begleitet wurde das Symposium von einer turnusmäßigen Umbesetzung in der Führung des Dachverbandes: FACC-Chef Robert Machtlinger übernahm das Amt des AIA-Präsidenten von Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger, der fortan die Position des Vizepräsidenten bekleidet. Standortparameter und rückläufige Passagierzahlen an österreichischen Flughäfen Die Debatten auf dem Symposium standen unter dem Eindruck veränderter Kennzahlen im Passagierverkehr. Nach Angaben des Flughafen-Wien-Vorstands Julian Jäger wiesen die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen im ersten Halbjahr ein Passagierminus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Am Flughafen Wien lag das Aufkommen im Zeitraum von Jänner bis August um vier Prozent unter dem Wert des Vorjahres, wobei der August einen Rückgang von 6,9 Prozent verzeichnete. Als wesentlicher Hemmschuh für die Erholung des Luftverkehrsstandorts wird seitens der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber die staatliche Flugabgabe angeführt. Der Verband fordert eine deutliche Senkung oder die vollständige Streichung dieser fiskalischen Belastung, um Nachteile gegenüber ausländischen Drehkreuzen auszugleichen. Zudem wirken sich die Sperrung von Lufträumen infolge des Krieges in der Ukraine sowie die Unsicherheiten im Nahen Osten auf die Routenführung und die Betriebskosten der im Land ansässigen Fluggesellschaften aus. Impulse für die nationale

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Markteintritt in Deutschland: Ambassador Cruise Line übernimmt Passagierschiff für den deutschsprachigen Markt

Die britische Reederei Ambassador Cruise Line expandiert ab dem Jahr 2028 in den deutschen Kreuzfahrtmarkt. Das 2021 gegründete Unternehmen übernimmt zu diesem Zweck das bisher für Oceania Cruises fahrende Passagierschiff Sirena, das künftig unter dem Namen Ambella eingesetzt werden soll. Die Reederei richtet das Angebot gezielt an das deutschsprachige Publikum im Segment der älteren Reisenden und setzt dabei auf mittelgroße Schiffsgrößen. Als deutsche Basishäfen für die geplanten Nordeuropa- und Ostseerouten sind Bremerhaven und Kiel vorgesehen. Die Ambella bietet Platz für rund 670 Passagiere und grenzt sich damit vom Trend zu Großkreuzfahrtschiffen ab. Das Konzept sieht ein reines Erwachsenenhotel-Modell an Bord vor, bei dem Bordsprache und Unterhaltungsprogramm vollständig auf Deutsch ausgerichtet sind. Der Vertrieb der Premierenreisen für die Sommersaison 2028 startet im November über Reisebüros, Online-Portale und den Direktvertrieb. Das Einsatzkonzept beinhaltet für die Sommermonate elf Kreuzfahrten sowie zwei Überführungsfahrten. In den Wintermonaten wird das Schiff im Rahmen eines Zehnjahresvertrags für das US-amerikanische Bildungsprogramm „Semester at Sea“ genutzt. Mit dem Schritt betritt die britische Gesellschaft, die bereits in Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich aktiv ist, den wettbewerbsintensiven deutschen Kreuzfahrtmarkt. Der Markt wird derzeit von großen Anbietern wie AIDA Cruises und Mein Schiff beherrscht, die überwiegend auf Schiffe mit Kapazitäten für mehrere tausend Passagiere setzen. Die Einführung eines kleineren, deutschsprachigen Schiffs zielt auf Marktlücken ab, die nach dem Werftkonkurs und Verkauf älterer Traditionsschiffe in den vergangenen Jahren entstanden sind. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der wirtschaftliche Erfolg im Segment für ältere Zielgruppen stark von der Preisgestaltung und dem Serviceangebot an Bord abhängt. Zudem

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Lichterwelten am Schwarzlsee in Premstätten starten am 14. November 2026

Im südsteirischen Premstätten wird im Winterhalbjahr 2026/2027 erstmals das Beleuchtungsprojekt Lichterwelten auf dem Areal des Schwarzl-Freizeitzentrums umgesetzt. Im Zeitraum vom 14. November 2026 bis zum 10. Jänner 2027 öffnet die Anlage täglich von 16:30 bis 21:30 Uhr für den Publikumsverkehr. Das Konzept der Veranstalter kombiniert großflächige LED-Installationen, akustische Untermalung, Fahrgeschäfte sowie Gastronomieangebote auf einem rund drei Kilometer langen Rundweg. Die Betreiber rechnen mit Besucherströmen aus dem Bundesland Steiermark, dem gesamten österreichischen Bundesgebiet sowie den angrenzenden Nachbarstaaten. Das Vorhaben wird von den Organisatoren Marcel Reinisch und John Ross Reinisch in Zusammenarbeit mit der Leutgeb Entertainment Group sowie der Marktgemeinde Premstätten durchgeführt. Technische Ausgestaltung und Strukturierung des Rundwegs Für die Umsetzung des Projekts werden nach Angaben der Veranstalter über eine Million LED-Leuchtmittel auf dem Gelände installiert. Das Areal des Schwarzlsees bietet durch seine Ausdehnung die Möglichkeit, mehrere Dutzend thematische Stationen entlang eines fest angelegten Gehwegs zu platzieren. Zu den physischen Aufbauten zählt unter anderem eine plastische Nachbildung einer Eisbärenfamilie mit Abmessungen von rund 8 mal 6 Metern, die als visueller Orientierungspunkt dient. Ein weiterer Abschnitt, das sogenannte Verzauberte Dorf, besteht aus mehreren Holzstrukturen, bei denen Effekte wie Nebelerzeugung, Lichtsteuerung und Beschallungsanlagen synchronisiert werden. Das Wasserbecken des Schwarzlsees selbst wird durch eine gezielte Fontänenshow mit Beleuchtung und Tonstücken in das Gesamtkonzept eingebunden. Ergänzend zum Rundweg beinhaltet die Anlage einen Familienparkbereich mit Fahrgeschäften und interaktiven Modulen, um die Verweildauer der Besucher auf dem Gelände zu verlängern. Infrastruktur, Logistik und Barrierefreiheit am Standort Premstätten Die Wahl des Schwarzl-Freizeitzentrums als Veranstaltungsort begründet sich in der vorhandenen

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Attestor übernimmt Condor komplett

Die deutsche Fluggesellschaft Condor schließt die Neustrukturierung ihrer Eigentümerverhältnisse ab. Nach der vorzeitigen Rückzahlung staatlicher Hilfsgelder im Frühjahr 2026 übernimmt der Finanzinvestor Attestor die verbliebenen Unternehmensanteile in Höhe von 49 Prozent. Diese Anteile wurden seit der Restrukturierung des Unternehmens im Jahr 2021 treuhänderisch über die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen gehalten. Grundbedingung für die Eigentumsübertragung ist das Wirksamwerden einer vertraglichen Option, die bereits beim Eintritt des Investors vereinbart wurde. Der formelle Vollzug der Anteilsübernahme ist für den 31. August 2027 angesetzt. Damit endet die Phase staatlicher Interventionen, die infolge der Insolvenz des ehemaligen Mutterkonzerns Thomas Cook sowie der globalen Verwerfungen im Luftverkehr notwendig geworden waren. Konsolidierung nach der Thomas-Cook-Insolvenz und staatlicher Überbrückung Die Neuordnung der Eigentümerstruktur markiert den Schlusspunkt einer mehrjährigen Restrukturierungsphase des Frankfurter Traditionsunternehmens. Im September 2019 geriet Condor durch die Insolvenz des britischen Reisepozerns Thomas Cook unverschuldet in eine existenzbedrohende Liquiditätskrise. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und Tausende Arbeitsplätze zu sichern, gewährten der Bund und das Land Hessen der Fluggesellschaft einen Überbrückungskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Eine geplante Übernahme durch die polnische Aviation Group (PGL), die Muttergesellschaft der Fluglinie LOT, scheiterte im Frühjahr 2020 im Zuge des weltweiten Einbruchs des Passagierverkehrs. In dieser Situation sprang erneut die öffentliche Hand ein, um das Überleben der Gesellschaft im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens abzusichern. Der Gesamtwert der staatlichen Hilfen und Kreditgarantien belief sich zeitweise auf mehr als eine halbe Milliarde Euro. Die Auflagen der Europäischen Kommission für die Genehmigung der Staatsbeihilfen sahen vor, dass das Unternehmen

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Festpreise gegen Abzocke: Lissabon führt Gutscheinsystem für Taxifahrten ab dem Flughafen Humberto Delgado ein

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon hat ein Festpreissystem für Taxifahrten vom Flughafen Humberto Delgado in das Stadtgebiet eingeführt. Ziel der von der Tourismusorganisation Turismo de Lisboa verwalteten Maßnahme ist es, verdeckten Aufpreisen und überhöhten Abrechnungen gegenüber ankommenden Reisenden vorzubeugen. Das Stadtgebiet wurde dafür in zwei Zonen unterteilt. Die Fixpreise für reguläre Taxis mit bis zu vier Passagieren inklusive Gepäck liegen je nach Tageszeit, Wochentag und Zielgebiet zwischen 16 und 23 Euro. Die Abwicklung erfolgt über gedruckte Gutscheine, die Passagiere am Informationsschalter „Ask Me Lisboa“ in der Ankunftshalle des Flughafens erwerben können. Wer werktags zwischen 7 und 22 Uhr in die flughafennahe Zone 1 fährt – zu der Stadtteile wie Olivais oder der Parque das Nações gehören –, zahlt 16 Euro. Für die weiter entfernte Zone 2 mit Vierteln wie Belém oder dem historischen Zentrum fällt im Tagestarif ein Preis von 19 Euro an. Nachts, an Wochenenden und an Feiertagen gelten höhere Tarife von 20 beziehungsweise 23 Euro. Für Großraumtaxis für mehr als vier Personen sind angepasste Festpreise zwischen 20 und 28 Euro vorgesehen. Die Einführung der Prepaid-Gutscheine folgt auf jahrelange Beschwerden von Touristen und Fahrgastverbänden über fehlerhaft eingestellte Taxameter oder unbegründete Zusatzgebühren für Gepäckstücke auf der Kurzstrecke vom Flughafen. Während der Flughafen Lissabon durch seine stadtnahe Lage kurze Fahrzeiten bietet, kam es am dortigen Taxistand wiederholt zu Konflikten zwischen Fahrgästen und Taxifahrern. Das Gutscheinsystem soll Transparenz schaffen, indem der Preis vor Antritt der Fahrt verbindlich festgelegt und bezahlt wird. Kritiker aus der lokalen Taxibranche verweisen jedoch darauf, dass der Verkauf der

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