Oktober 5, 2026

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Oktober 5, 2026

Bieterwettstreit um die portugiesische Staatsairline TAP Air Portugal

Die portugiesische Regierung bereitet den Teilverkauf der staatlichen Fluggesellschaft TAP Air Portugal vor. Nach jahrelangen finanziellen Belastungen für den Staatshaushalt steht das Verkaufsverfahren für ein Minderheitspaket von 44,9 Prozent vor dem Abschluss. Die beiden führenden europäischen Luftfahrtkonzerne, die Deutsche Lufthansa und die französisch-niederländische Air France-KLM, haben nach Nachforderungen der Regierung in Lissabon ihre Kaufangebote nachgebessert. Beide Offerten überschreiten mittlerweile die Schwelle von einer Milliarde Euro. Eine Entscheidung des portugiesischen Kabinetts über den Zuschlag wird für Mitte Oktober 2026 erwartet. Chronologie einer staatlichen Rettung und Restrukturierung Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal belastet die öffentlichen Finanzen Portugals seit geraumer Zeit erheblich. Nach Berechnungen von Finanzanalysten und Berichten portugiesischer Wirtschaftsmedien flossen in den vergangenen Jahren rund 3,3 Milliarden Euro an staatlichen Hilfen und Re kapitalisierungsmaßnahmen in das Unternehmen. Der portugiesische Ministerpräsident Luis Montenegro begründete den erneut angesetzten Privatisierungsschritt im Jahr 2025 mit dem Ziel, die laufende staatliche Finanzierung des Beförderungsunternehmens dauerhaft zu beenden. Der Verkaufsplan sieht vor, dass der Staat Portugal mit einer Quote von 50,1 Prozent die Mehrheit an der Airline behält. Neben dem zum Verkauf stehenden Paket von 44,9 Prozent für einen internationalen Partner sind 5,0 Prozent der Anteile für die Beschäftigten des Unternehmens reserviert. Es handelt sich nicht um den ersten Versuch, TAP in private Hände zu übergeben. Bereits im Jahr 2015 hatte Portugal die Mehrheit an ein privates Konsortium veräußert. Im Zuge der Verwerfungen während der weltweiten Luftfahrtkrise im Rahmen der Covid-19-Pandemie übernahm der Staat die Anteile jedoch wieder vollständig, um die Pleite der Fluggesellschaft abzuwenden. Bereits im Jahr

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Führungswechsel bei Eurowings: Matthias Spohr ist neuer COO

Matthias Spohr hat mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 das Amt des Chief Operating Officer (COO) bei der deutschen Fluggesellschaft Eurowings angetreten. Er löst Edi Wolfensberger ab, der plangemäß an die Spitze der Schweizer Konzernschwester Edelweiss wechselt. In seiner neuen Funktion verantwortet Spohr den gesamten operativen Betrieb der Airline. Dazu zählen neben dem Cockpit- und Kabinenpersonal auch die Flug- und Bodenabläufe, die zentrale Betriebssteuerung (IOCC), Sicherheitsfragen sowie das technische Flottenmanagement über die Tochtergesellschaft Eurowings Technik. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Max Kownatzki, und Finanzchef Kai Duve bildet er das neue Dreiergremium an der Spitze der Fluggesellschaft. Die Personalentscheidung reiht sich in eine umfassendere Umstrukturierung von Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group ein. Spohr wechselt von der Lufthansa Aviation Training GmbH, deren Geschäftsführung er seit 2021 innehatte. Dort war er unter anderem für die Neuausrichtung der Pilotenausbildung und den Umstrukturierungsprozess der European Flight Academy zuständig. Für den gelernten Piloten bedeutet der Wechsel eine Rückkehr zu Eurowings, wo er bereits zwischen 2015 und 2021 den Flugbetrieb leitete. Branchenbeobachter und Fachmedien verweisen bei der Besetzung regelmäßig auf das familiäre Umfeld Spohrs im Konzern: Als Bruder des Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr steht seine Ernennung im Fokus der Öffentlichkeit. Die Besetzung von Schlüsselpositionen durch langjährige Konzerninsider spiegelt das Bestreben der Gruppe wider, erfahrene Führungskräfte in den einzelnen operativen Einheiten einzusetzen. Die Herausforderung für das neue Führungstrio besteht nun darin, den Flugbetrieb in einem von Personalengpässen und pünktlichkeitskritischen europäischen Lufträumen geprägten Umfeld stabil zu halten.

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Ermittlungen nach dem Sicherheitsvorfall im Cockpit der Fluggesellschaft Flydubai

Nach dem gewaltsamen Zwischenfall an Bord einer Passagiermaschine der emiratischen Fluggesellschaft Flydubai auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv rücken die Hintergründe des mutmaßlichen Täters verstärkt in den Fokus der internationalen Sicherheitsbehörden. Amerikanische und internationale Medien berichten unter Berufung auf Geheimdienst- und Strafverfolgungskreise über gravierende Sicherheitsbedenken, die bereits bei früheren Beschäftigungsverhältnissen des Manns vorlagen. Der Erste Offizier, dem vorgeworfen wird, den Kommandanten der Maschine im Flug mit einer Notfallaxt schwer verletzt und einen Absturz beabsichtigt zu haben, war demnach bei seiner vorherigen Fluggesellschaft im Oman wegen Sicherheitsrisiken suspendiert worden. Frühere Warnsignale und behördliche Einstufungen Informationen von US-Nachrichtensendern wie ABC News und CNN zufolge war der mutmaßliche Angreifer, ein Omane namens Hamam al-Hammami, im Jahr 2024 während seiner Ausbildung zum Copiloten bei der Fluggesellschaft Oman Air aufgefallen. Bei einer Überprüfung soll extremistisches Material bei dem Mann festgestellt worden sein, woraufhin die Unternehmensleitung ein Flugverbot verhängte und ihn vom aktiven Dienst im Cockpit entband. Das Wall Street Journal bestätigt unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen, dass der Mann wegen des Verdachts auf radikale ideologische Ansichten aus dem Flugbetrieb genommen wurde. Bei Oman Air verblieb er anschließend ausschließlich in einer administrativen Funktion. Der Vorfall wirft kritische Fragen hinsichtlich der Zuverlässigkeitsüberprüfungen im internationalen Luftverkehr auf. Ermittlungsbehörden aus mehreren Staaten versuchen zu rekonstruieren, wie der Mann trotz der bekannten Bedenken im Oman von der emiratischen Fluggesellschaft Flydubai als Erster Offizier eingestellt und für internationale Routen lizenziert werden konnte. Nach ersten Angaben von Branchenkennern beschränkten sich die Standardprüfungen vor der Einstellung im Wesentlichen

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Deutsche Flugsicherung stellt über 200 Nachwuchskräfte ein

Die bundeseigene Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) nimmt im Ausbildungsjahr 2026 mehr als 200 Nachwuchskräfte an ihren Standorten auf. Wie das Unternehmen mit Sitz im hessischen Langen bekannt gab, entfällt der Großteil dieser Neueinstellungen auf den operativen Dienst: Allein 144 angehende Fluglotsen beginnen im Jahresverlauf ihre mehrjährige Ausbildung. Hinzu kommen etwa 24 Nachwuchskräfte für operative Spezialaufgaben sowie rund 50 Auszubildende und dual Studierende in den Bereichen Flugsicherungstechnik, IT, Air Traffic Management und Betriebswirtschaft. Die kontinuierliche Ausbildung gilt im europäischen Luftverkehrssektor als wesentlicher Faktor für die Stabilität des Flugbetriebs. Da das Verkehrsaufkommen nach der Pandemie wieder kontinuierlich ansteigt und gleichzeitig in den kommenden Jahren altersbedingte Abgänge bei den Kontrollzentren und Towern anstehen, steht die Flugsicherung unter dem Druck, Personalengpässe frühzeitig zu vermeiden. Hohe Hürden beim mehrstufigen Auswahlverfahren sowie die lange Ausbildungsdauer führen in der Branche dazu, dass Kapazitätsengpässe nur mit erheblichem Vorlauf korrigiert werden können. Neben der Rekrutierung operativen Personals verweist die DFS auf den wachsenden Personalbedarf im IT- und Technikbereich. Die fortschreitende Digitalisierung des Luftraums, darunter die Integration unbemannter Luftfahrtsysteme und die Einführung virtueller Kontrolltürme, erfordert spezialisiertes Fachpersonal jenseits der klassischen Fluglotsentätigkeit. Ob der aktuelle Jahrgang ausreicht, um die künftigen Kapazitätsanforderungen im stark frequentierten deutschen Luftraum dauerhaft abzudecken, bleibt angesichts des demografischen Wandels und des intensiven Wettbewerbs um technische Fachkräfte abzuwarten.

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Umschichtung am europäischen Luftfahrtmarkt und der Rückzug von der Börse

Nach 26 Jahren der Notierung an der Londoner Börse steht die britische Billigfluggesellschaft Easyjet vor dem Rückzug aus dem öffentlichen Aktienhandel. Der US-amerikanische Finanzinvestor Apollo Global Management hat sich im Rahmen eines mehrwöchigen Bieterwettstreits gegen den Konkurrenten Castlelake durchgesetzt und die Übernahme des Unternehmens vereinbart. Die Transaktion bewertet Easyjet mit insgesamt 5,7 Milliarden britischen Pfund, was umgerechnet rund 6,7 Milliarden Euro entspricht. Das Übernahmeangebot sieht eine Barabfindung von 7,15 Pfund pro Aktie vor. Das Vorhaben spiegelt veränderte Rahmenbedingungen in der Luftfahrtbranche wider, in der Finanzinvestoren zunehmend Marktpotenziale erkennen, die von den öffentlichen Kapitalmärkten nicht mehr vollständig abgebildet werden. Verlauf des Übernahmeprozesses und Wertentwicklung Der Bieterwettlauf um die zweitgrößte europäische Discount-Fluggesellschaft nahm Ende Mai 2026 seinen Anfang. Am 28. Mai 2026 schlossen die Anteilsscheine von Easyjet an der Börse mit einem Wert von 3,94 Pfund. Im Anschluss übermittelte die Investmentgesellschaft Castlelake eine erste formelle Übernahmeabsicht an die Führung der Fluggesellschaft. Die Ablehnung erster Avancen durch das Management trug dazu bei, den Bewertungssockel des Unternehmens im Jahresverlauf schrittweise anzuheben. Als eine Einigung mit Castlelake bevorzustehen schien, gab die Beteiligungsgesellschaft Apollo ihrerseits ein höheres Kaufangebot ab. Anfang August 2026 zog Castlelake seine Offerte zurück, woraufhin der Verwaltungsrat von Easyjet den Aktionären das Angebot von Apollo zur Annahme empfahl. Binnen zehn Wochen stieg der rechnerische Marktwert des Unternehmens um rund 81 Prozent. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre sowie der behördlichen Genehmigungen, darunter die Prüfung der europäischen Eigentums- und Kontrollbestimmungen für Fluggesellschaften, und wird für Anfang 2027 erwartet.

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Neugründung der DRF Aviation Services bündelt Wartungs- und Entwicklungskapazitäten für Hubschrauber

Die DRF Gruppe hat zum 1. Oktober 2026 ihre technischen Dienstleistungen neu geordnet und die bisherigen Einheiten DRF Luftrettung und DRF Maintenance in der neu gegründeten DRF Aviation Services GmbH zusammengeführt. Durch die Fusion entsteht ein Anbieter für die Betreuung ziviler Drehflügler, der seine Leistungen auch externen Hubschrauberbetreibern zur Verfügung stellt. Das Spektrum umfasst Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten nach EASA Part-145, Entwicklungs- und Herstellungsaufgaben nach EASA Part-21 sowie das kontinuierliche Lufttüchtigkeitsmanagement (CAMO). Neben den Wartungsaufgaben deckt die Einheit Ersatzteilverkäufe, Unterstützung bei Transaktionen sowie Überführungsflüge ab. Die Bündelung der technischen Ressourcen erfolgt vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven europäischen Marktes für MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair and Overhaul). Die Mutterorganisation greift dabei auf die Infrastruktur und Praxis aus dem Betrieb ihrer eigenen Flotte zurück. Geschäftsführer Roman Morka hebt in diesem Zusammenhang den Einsatz digitaler Prozesse hervor, durch die Standzeiten der Luftfahrzeuge in den Werften verkürzt werden sollen. Für die Ausführung stehen insgesamt 18 Werft-Docks an den Standorten Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, Straubing und Wilhelmshaven bereit. Mobile Teams an 37 Einsatzorten ergänzen die ortsfeste Infrastruktur, um Reparaturen direkt bei den Kunden durchzuführen. Branchenbeobachter werten die Umstrukturierung als Schritt, um im zivilen und gewerblichen Segment flexibler zu agieren und freie Wartungskapazitäten auf dem internationalen Markt gewinnbringend zu vermarkten. Ob die angestrebte Reduzierung der Bodenzeiten im vollen Umfang realisiert werden kann, bleibt jedoch abzuwarten. Die weltweite Luftfahrtbranche hat weiterhin mit Engpässen in den globalen Lieferketten für Luftfahrzeugersatzteile sowie mit steigendem Fachkräftemangel in der Luftfahrttechnik zu kämpfen. Das neue Unternehmen präsentiert sein Portfolio unter anderem im Rahmen der Fachmesse European Rotors

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Bündelung von Vertriebskanälen im Schweizer Reisesektor

Der Bad Homburger Reiseveranstalter Ameropa und der in Chur ansässige Anbieter Manu Touristik haben eine Vertriebskooperation für das Reisesegment Schweiz vereinbart. Durch die Zusammenarbeit wird das bestehende Portfolio an Rund- und Bahnreisen um feste Standortreisen erweitert. Gleichzeitig erhält Manu Touristik über die Anbindung an die gängigen Computerreservierungssysteme direkten Zugang zum deutschen Reisebüromarkt. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die jeweiligen betrieblichen Stärken beider Unternehmen im Segment der Alpenreisen zu bündeln und unterschiedliche Nachfrageprofile im Markt abzudecken. Segmentierung des Schweizer Zielmarktes Für den Spezialreiseveranstalter Ameropa stellt die Schweiz seit Jahren den bedeutendsten Auslandsmarkt dar. Das bisherige Angebot des Unternehmens konzentrierte sich im Wesentlichen auf Streckenreisen mit dem Schienenverkehr, Rundreisen sowie Kombinationsangebote aus Bahnanreise und Hotelübernachtungen. Mit der Einbindung der Produkte von Manu Touristik reagiert das Unternehmen auf eine differenzierte Nachfragestruktur bei Urlaubern, die eine feste Unterkunft bevorzugen, gleichzeitig jedoch Tagesausflüge in die umliegenden Regionen unternehmen möchten. Der Kooperationspartner Manu Touristik, geführt von Geschäftsführer Ekkehard Beller, hat sich auf achttägige Standortreisen in ausgewählten Schweizer Regionen spezialisiert. Das Betriebskonzept sieht vor, dass Gäste während der gesamten Reisedauer in einem Vertragshotel verbleiben. Von diesem festen Ausgangspunkt aus werden detailliert ausgearbeitete Tagesprogramme absolviert, die im Regelfall die Nutzung der örtlichen öffentlichen Verkehrsmittel wie Bahnen, Busse und Schiffe beinhalten. Dieses Modell richtet sich an Kunden, die organisierte Ausflugsprogramme in Anspruch nehmen wollen, auf den täglichen Hotelwechsel klassischer Rundreisen jedoch verzichten möchten. Vertriebliche Einbindung und Buchungswege Ein wesentlicher Aspekt der Vereinbarung betrifft die Erweiterung der Vertriebswege. Während Manu Touristik seine Produkte in der Vergangenheit überwiegend im Direktvertrieb an

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Wizz Air baut Flugangebot ab Dortmund mit täglicher Verbindung nach Mailand aus

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat am 1. Oktober 2026 eine neue tägliche Direktverbindung vom Flughafen Dortmund zum italienischen Drehkreuz Mailand-Malpensa aufgenommen. Die Flugzeit auf der neuen Strecke beträgt rund 95 Minuten. Nach der Inbetriebnahme der Route nach Palermo im September stellt Mailand das zweite italienische Ziel dar, das die Fluggesellschaft in diesem Jahr ab dem Ruhrgebietsflughafen bedient. Ende Oktober soll mit Rom eine weitere Strecke nach Südeuropa folgen. Der Ausbau der Strecken gen Süden erfolgt im Kontext einer gezielten Diversifizierung des Dortmunder Flugplanes. Historisch bedingt liegt der Schwerpunkt des Flughafens Dortmund vor allem auf Verbindungen nach Ost- und Südosteuropa, wo Wizz Air seit Jahren der dominierende Anbieter ist. Mit den neuen Kursen nach Mailand, Palermo und Rom versucht der Airport, das Angebot für Städtereisende und Geschäftsreisende nach West- und Südeuropa zu verstärken. Mailand dient dabei nicht nur als Wirtschaftszentrum, sondern auch als Ziel für den Freizeit- und Kulturtourismus sowie als Ausgangspunkt für Reisen in die Lombardei. Luftfahrtanalysten werten die Streckenaufnahmen als Versuch, die Abhängigkeit des Standorts von rein osteuropäischen Streckennetzen abzumildern. Gleichzeitig bleibt der Wettbewerb im Segment der Low-Cost-Flüge intensiv. Die Ausweitung der Kapazitäten durch Wizz Air an Sekundärflughäfen wie Dortmund steht unter dem ständigen Druck schwankender Nachfragen und operativer Kostenentwicklungen im europäischen Luftraum. Ob sich die tägliche Frequenz auf der Mailand-Route langfristig wirtschaftlich trägt, wird von der tatsächlichen Auslastung in den verkehrsschwächeren Wintermonaten abhängen.

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Berlin: Kompliziertes Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den VAE

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich im September 2026 auf eine Anpassung ihres bilateralen Luftverkehrsabkommens verständigt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Fluggesellschaften aus den Emiraten das Recht eingeräumt, einen fünften Landepunkt auf deutschem Bundesgebiet in ihren Flugplan aufzunehmen. Diese Entscheidung ermöglicht prinzipiell die von der Fluggesellschaft Emirates seit vielen Jahren angestrebte Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg an ihr internationales Streckennetz. Allerdings gekoppelt an Restriktionen und Auflagen, die erhebliche operative Grenzen für das künftige Wachstum der Golf-Airlines auf dem deutschen Markt mit sich bringen. Neuregelung der Verkehrsrechte und Einschränkungen für Bestandshäfen Das überarbeitete Abkommen gestattet einer Fluggesellschaft aus den Arabischen Emiraten die Durchführung von insgesamt sieben zusätzlichen wöchentlichen Frequenzen nach Deutschland. Bislang waren die Fluggesellschaften des Golfstaates auf vier deutsche Flughäfen beschränkt – Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg –, konnten diese Standorte jedoch ohne mengenmäßige Frequenzbeschränkungen anfliegen. Die Gewährung des fünften Landepunktes ist nun an strenge Bedingungen gekoppelt. Wird die neue Option für Berlin genutzt, führt dies nach vorliegenden Informationen zu einer Deckelung des bisherigen Flugangebots an den übrigen deutschen Standorten. Ein weiteres Marktwachstum an den bisherigen vier Bestandsflughäfen wird durch das Abkommen künftig ausgeschlossen. Sollte Emirates die neuen Rechte für den Standort Berlin nutzen, wären Aufstockungen an anderen Standorten vorerst blockiert. Davon betroffen wären beispielsweise eine von der Airline in der Vergangenheit bereits erprobte dritte tägliche Verbindung nach München, eine vierte tägliche Frequenz nach Frankfurt am Main sowie Kapazitätserweiterungen in Hamburg oder Düsseldorf. Der Zuwachs an einem neuen Standort geht somit mit einem Einfrieren

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Kostendruck dämpft Gewinne der österreichischen Beherbergungsbetriebe trotz Höchstwerten

Der Tourismusausschuss des österreichischen Nationalrats hat den aktuellen Bericht „Tourismus in Österreich 2025“ beraten. Trotz eines neuen Rekords von 157,3 Millionen Übernachtungen im Jahr 2025 – gestützt auf 40,5 Millionen inländische und 116,8 Millionen ausländische Nächtigungen – bleibt die wirtschaftliche Lage vieler Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe angespannt. Experteneinschätzungen des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO und von Statistik Austria belegen, dass massiv gestiegene Ausgaben für Energie, Lebensmittel und Personalkosten die Erträge der Betriebe spürbar schmälern. Die direkte Wertschöpfung der Branche stieg zwar auf geschätzte 33,1 Milliarden Euro beziehungsweise rund 6,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die realen Wertschöpfungsgewinne fallen jedoch verhalten aus. Während Betriebe Preiserhöhungen im Beherbergungsbereich teilweise an die Gäste weitergeben konnten, ließen sich die gestiegenen Lohnkosten nicht im selben Maße kompensieren. Die Gäste akzeptierten zwar höhere Preise, agierten vor Ort jedoch konsumrückhaltender. Parallel dazu verzeichnet die Branche eine kontinuierlich sinkende durchschnittliche Aufenthaltsdauer, die im Bericht für das Jahr 2025 mit 3,27 Nächten beziffert wird. Zusätzlichen Wettbewerbsdruck erzeugt eine spürbare Zunahme der Bettenkapazitäten. Da das Bettenangebot schneller wächst als die Gesamtzahl der Übernachtungen, sinkt in einzelnen Regionen die durchschnittliche Auslastung. Zudem belasten hohe Investitionen in erweiterte Infrastrukturen, wie etwa aufwendige Wellnessbereiche, die Bilanzen kleinerer Unternehmen, da deren Ganzjahresauslastung oft unzureichend bleibt. Als weitere Herausforderungen für die kommenden Jahre nannte das Expertengremium den anhaltenden Mangel an Arbeitskräften sowie veränderte Reisegewohnheiten durch den Trend zu gewerblichen Ferienwohnungen. Im parlamentarischen Ausschuss verwies Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner auf Maßnahmen zur Unterstützung der Betriebe. Neben der Tourismusstrategie „Vision T“ und einer Initiative zur Nachfolgeförderung plant die Bundesregierung einen Digitalisierungs- und KI-Aktionsplan in

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