
Air Astana: Memorandum of Understanding über bis zu 50 Airbus A320neo-Maschinen
Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat einen weiteren umfassenden Schritt zur Modernisierung und Erweiterung ihrer Flugzeugflotte unternommen. Das Unternehmen unterzeichnete ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Airbus über die mögliche Beschaffung von bis zu 50 Flugzeugen der A320neo-Familie. Die Vereinbarung umfasst 25 Festbestellungen und 25 Kaufoptionen und stellt die größte einzelne Flottenverpflichtung in der Unternehmensgeschichte dar. Die Akquisition zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz und das langfristige Wachstum der Fluggesellschaft und ihrer Billigflugtochter FlyArystan in Zentralasien und auf mittleren Langstrecken zu sichern. Die Erstauslieferungen sind ab dem Jahr 2031 vorgesehen und müssen noch durch die Zustimmung der Anteilseigner formalisiert werden. Duale Flottenstrategie für Wachstum und Effizienz Die nun angekündigte Großbestellung bei Airbus ist die zweite massive Investitionsentscheidung innerhalb weniger Wochen und unterstreicht die ambitionierte Wachstumsstrategie des Luftfahrtkonzerns. Erst Anfang November 2025 hatte Air Astana eine Vereinbarung mit Boeing über bis zu 15 787 Dreamliner getroffen, die fünf Festbestellungen der 787-9 und zehn Optionen umfasste. Diese Großraumflugzeuge sind primär dazu bestimmt, die bestehenden drei Boeing 767-300ER zu ersetzen und zukünftiges Langstreckenwachstum zu unterstützen, einschließlich einer möglichen Ausweitung des Dienstes nach Nordamerika. Die neue Schmalrumpfbestellung bei Airbus ergänzt diese Langstreckenentscheidung und skizziert einen umfassenden Erneuerungsplan, der nahezu alle Segmente der Flotte abdeckt. Die Bestellung umfasst sowohl die A320neo– als auch die größere A321neo-Variante. Ein signifikanter Anteil der neuen Flugzeuge soll voraussichtlich der Langstreckenversion A321LR (Long Range) zugewiesen werden. Air Astana setzt diesen Flugzeugtyp bereits seit fünf Jahren erfolgreich für die Erweiterung ihrer Mittel- und Langstreckendienste nach Europa und Asien ein. Peter Foster,








