Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bentour Reisen und Tui vollziehen wechselseitigen Anteilstausch

Der auf Türkeireisen spezialisirte Veranstalter Bentour Reisen hat mit dem skandinavischen Reiseveranstalter Nazar Nordic AB und der Tui AG einen wechselseitigen Anteilstausch vereinbart. Diese strategische Partnerschaft soll die Marktpositionen der beteiligten Unternehmen stärken, ohne deren Eigenständigkeit zu beeinträchtigen. Laut einer Mitteilung von Bentour Reisen erwirbt die inhabergeführte Bentour Reisen AG zwanzig Prozent an der Tui-Tochter Nazar Nordic AB. Im Gegenzug erwirbt die Tui AG ebenfalls zwanzig Prozent an Bentour Reisen. Beide Unternehmen, Nazar und Bentour Reisen, sind auf hochwertige Urlaubsprodukte spezialisirt, mit einem Schwerpunkt auf All-Inclusive-Reisen in die Türkei, nach Griechenland und andere klassische Badedestinationen. Sie agiren jedoch in unterschiedlichen geografischen Märkten: Bentour ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden tätig, während sich Nazar auf die skandinavischen Quellmärkte Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland konzentrirt. Die beteiligten Parteien – Bentour Reisen, Tui und Nazar Nordic – betonen ausdrücklich, daß es sich bei dieser Vereinbarung nicht um eine Fusion handelt. Beide Firmen sollen weiterhin unabhängig bleiben und ihre jeweiligen Markenauftritte, Managementstrukturen und Unternehmenskulturen bewahren. Deniz Ugur, Geschäftsführer von Bentour Reisen, äußerte sich erfreut über die wechselseitige Beteiligung und sprach von einem gegenseitigen Vertrauen, das die Unternehmen stolz mache. Ugur hob hervor, daß Bentour Reisen als inhabergeführter Spezialist seinen Wurzeln und der Marke treu bleibe, während gleichzeitig ein neues Kapitel „voller Leidenschaft für hochwertige Reisen“ aufgeschlagen werde. Diese Art der Beteiligung erlaubt es den Unternehmen, von den jeweiligen Marktkenntnissen und der Reichweite des Partners zu profitieren, ohne die eigene Identität aufzugeben. Für die Reisebranche signalisirt dies eine Tendenz zu strategischen Allianzen,

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SkyTeam feiert ein Vierteljahrhundert globaler Flugverbindungen: Die Entwicklung einer Luftfahrtallianz im Dienste des Reisenden

Die Luftfahrtwelt blickte am 22. Juni des Jahres 2025 auf ein bemerkenswertes Jubiläum: SkyTeam, die jüngste der drei großen globalen Fluglinienallianzen, beging ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen. Die Gründung dieser Allianz vor einem Vierteljahrhundert war eine direkte Antwort auf die Konsolidierung der Luftfahrtindustrie, in welcher sich die größten Konkurrenten bereits in den bestehenden mächtigen Gruppierungen der Star Alliance und der oneworld-Allianz zusammengefunden hatten. Aus dieser strategischen Notwendigkeit heraus entstand eine Verbindung von Fluggesellschaften, die sich zum Ziel gesetzt hatten, den Reisenden ein nahtloses und erweitertes Flugerlebnis über ein weit verzweigtes Netzwerk zu bieten. Heute steht SkyTeam als die zweitgrößte Allianz der Welt da und spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung des internationalen Flugverkehrs. Die Geburtsstunde einer globalen Partnerschaft: Antwort auf eine sich wandelnde Industrie Die Geschichte von SkyTeam begann am 22. Juni des Jahres 2000, als vier der damals führenden Fluggesellschaften ihre Kräfte bündelten: Delta Air Lines aus den Vereinigten Staaten, Air France aus Frankreich (welche später mit KLM fusionierte und diese Fluggesellschaft ebenfalls in die Allianz einbrachte), Aeroméxico aus Mexiko und Korean Air aus Südkorea. Diese Gründung war keine zufällige Entwicklung, sondern eine strategische und notwendige Reaktion auf die zunehmende Globalisierung des Flugverkehrs und die bereits erfolgte Etablierung zweier großer Konkurrenzallianzen. Die Star Alliance, gegründet 1997, und die oneworld-Allianz, gegründet 1999, hatten bereits begonnen, den Markt durch die Bündelung von Routen, Loyalitätsprogrammen und Serviceleistungen neu zu definieren. Die Gründung von Fluglinienallianzen war in jener Zeit eine logische Konsequenz der Deregulierung des Luftverkehrs und des stetig wachsenden internationalen Reisebedürfnisses. Einzelne Fluggesellschaften,

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Air Astana Gruppe erneut bei Skytrax Awards ausgezeichnet

Die Air Astana Group, die führende Fluggesellschaftengruppe in Zentralasien und der Kaukasusregion, hat bei den renommierten Skytrax World Airline Awards 2025 am 17. Juni 2025 im Rahmen der Paris Air Show erneut wichtige Auszeichnungen erhalten. Diese Ehrungen bestätigen die kontinuierliche Spitzenposition der Gruppe in ihrer Region. Die Hauptfluggesellschaft Air Astana, ein Full-Service-Carrier, wurde bereits zum vierzehnten Mal in Folge als „Beste Airline in Zentralasien & GUS“ prämiert. Zusätzlich erhielt Air Astana zum neunten Mal den Award für den „Besten Service des Personals in Zentralasien & GUS“. Auch FlyArystan, die Billigfluggesellschaft der Gruppe, konnte ihre führende Rolle in der Region bestätigen und wurde zum dritten Mal in Folge als „Beste Billigfluggesellschaft in Zentralasien & GUS“ gewürdigt. Diese wiederholten Auszeichnungen zeugen von einer beständigen Qualität der angebotenen Dienstleistungen beider Fluggesellschaften. Die World Airline Awards gelten als eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Luftfahrtbranche und werden seit 1999 von der internationalen Organisation Skytrax verliehen. Die Grundlage für die Preisvergabe bildet eine weltweite Online-Befragung von Flugpassagieren, die zwischen September 2024 und Mai 2025 durchgeführt wurde. Dabei bewerteten Reisende aus über 100 Ländern die Qualität von mehr als 350 Fluggesellschaften, was den Awards eine breite und unabhängige Basis verleiht. Peter Foster, der Vorstandsvorsitzende der Air Astana Group, äußerte sich stolz über die erneute internationale Anerkennung des unermüdlichen Einsatzes für höchste Servicequalität. Er betonte, daß diese Auszeichnungen das Ergebnis eines „großartigen Teams bei Air Astana und FlyArystan“ seien und das kontinuierliche Engagement der Gruppe für Sicherheit, Service und operative Exzellenz widerspiegelten. Die Air Astana Group betreibt

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Die Rückkehr der Giganten: „Jurassic-Set-Jetting“ erlebt neuen Aufschwung

Mit dem bevorstehenden Kinostart des neuen „Jurassic World“-Filmes rückt das faszinierende Zeitalter der Dinosaurier einmal mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Doch die Begeisterung für diese prähistorischen Giganten beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Leinwand; sie beflügelt auch das touristische Treiben weltweit. Der Trend des sogenannten Set-Jettings, das gezielte Reisen zu Schauplätzen, die durch Filme oder Serien berühmt wurden, zeigt sich in der „jurassischen Welt“ besonders eindrucksvoll. Von immersiven Themenparks bis hin zu authentischen Fossilien-Fundstellen erlebt das „Jurassic-Set-Jetting“ einen regelrechten Aufschwung. Vor diesem Hintergrund hat Tui Musement, ein führender Anbieter von Touren und Aktivitäten, fünf spannende Erlebnisse zusammengestellt, die ideal für all jene sind, die für einen Tag in die Rolle eines Paläontologen schlüpfen oder einfach nur die Spuren der Urzeitriesen hautnah erleben möchten. Die Auswahl ist vielfältig und reicht vom direkten Gegenüberstehen mit einem T-Rex bis hin zum Spaziergang über uralte Fußabdrücke und dem Erkunden von Landschaften, die an die Jura-Zeit erinnern. London: Das Naturhistorische Museum – Eine Zeitreise in die Urzeit Für alle, die tief in die Wissenschaft und Geschichte der Dinosaurier eintauchen möchten, ist das Naturhistorische Museum in London eine unumgängliche Destination. Die Dauerausstellung dieses renommierten Museums zählt zu den weltweit bedeutendsten ihrer Art und beherbergt eine Fülle von spektakulären Exponaten. Zu den unbestreitbaren Höhepunkten zählt das teilweise erhaltene Skelett des ersten entdeckten Tyrannosaurus Rex, ein beeindruckendes Zeugnis eines der furchteinflößendsten Raubtiere, das je auf Erden wandelte. Besucher können zudem einen imposanten Triceratops-Schädel bestaunen, der von der gewaltigen Größe dieser Pflanzenfresser zeugt, sowie den

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Croatia Airlines revidiert Frequenzen bei Netzwerkerweiterung

Die Croatia Airlines steht vor ihrer größten Netzwerkerweiterung seit sechs Jahren, welche ursprünglich im Juli mit fünf neuen Routen von Zagreb aus starten sollte. Geplant waren Verbindungen nach Prag, Bukarest, Mailand Malpensa, Madrid und Hamburg. Nun jedoch hat die Fluggesellschaft die Frequenzen für zwei dieser fünf neuen Strecken revidiert und reduziert zudem die Anzahl der Flüge auf der bereits im Vorjahr eingeführten Linie zwischen Zagreb und Tirana. Die Flugverbindung zwischen der kroatischen Hauptstadt und Prag wird statt am 2. Juli erst am 4. Juli beginnen und zunächst zweimal pro Woche statt dreimal pro Woche verkehren, und zwar montags und freitags. Gegen Ende August, vom 18. bis 25. August sowie erneut vom 1. bis 15. September, ist sogar nur ein wöchentlicher Flug vorgesehen. Erst danach, bis zum 13. Oktober, sollen die ursprünglich geplanten drei wöchentlichen Umläufe (montags, mittwochs und freitags) wiederhergestellt werden, bevor die Dienste bis zum 20. Oktober erneut auf zwei wöchentliche Flüge reduziert werden. Auch auf der neuen Bukarest-Verbindung hat die nationale Fluggesellschaft Frequenzanpassungen vorgenommen. Diese Route startet wie geplant am 1. Juli und wird in der ersten Betriebswoche dreimal pro Woche verkehren (dienstags, donnerstags und samstags). Ab der zweiten Woche wird die Anzahl der Flüge jedoch auf zwei wöchentliche Verbindungen (dienstags und samstags) reduziert. Vom 26. Juli bis 2. August ist sogar nur ein wöchentlicher Flug geplant, und vom 5. bis 14. August sind für neun Tage gar keine Flüge vorgesehen. Danach folgen wieder zwei wöchentliche Flüge für eine Woche, gefolgt von einer weiteren neuntägigen Unterbrechung. Erst ab

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Flammenhölle in den südlichen Urlaubsregionen: Waldbrände wüten auf Chios und der dalmatinischen Küste

Mit dem Einzug des Sommers steigt in den südlichen Lieblingsdestinationen der Österreicher, wie im gesamten Mittelmeerraum, die akute Gefahr von verheerenden Waldbränden. Nachdem im vergangenen Jahr ein Großbrand auf Rhodos die Tourismusindustrie in Atem gehalten hatte, lodern in diesem Jahr erneut Flammen auf der griechischen Insel Chios und entlang der malerischen dalmatinischen Küste Kroatiens. Die aktuellen Ereignisse fordern den Einsatz hunderter Feuerwehrleute und wecken Befürchtungen hinsichtlich wirtschaftlicher und persönlicher Verluste. Besonders beunruhigend ist der Verdacht der Brandstiftung, der in beiden Fällen im Raum steht und die Ermittler auf den Plan ruft. Die dramatischen Bilder von den betroffenen Gebieten verdeutlichen einmal mehr die unerbittliche Macht der Natur, die durch menschliches Handeln – sei es fahrlässig oder vorsätzlich – noch verstärkt wird. Chios in Flammen: Evakuierungen und Sorge um die Mastix-Ernte Seit dem zweiten Tag in Folge kämpft die Feuerwehr auf der griechischen Insel Chios gegen drei große Brände, die fast zeitgleich ausgebrochen sind. Die Ägäis-Insel, die nahe der türkischen Küste liegt, ist schwer betroffen. Bereits 17 Ortschaften und ein Auffanglager für Migranten mußten evakuiert werden, wodurch Hunderte von Menschen in Sicherheit gebracht werden konnten. Berichten zufolge waren Touristen in den betroffenen Gebieten nicht direkt gefährdet, was eine gewisse Erleichterung für die Reiseveranstalter und die Besucher der Insel darstellt. Jedoch erschweren starke Winde die Löscharbeiten der Feuerwehrleute erheblich und fachen die Flammen immer wieder an, wie griechische Medien berichten. Der Kampf gegen die Flammen ist ein kräftezehrendes Unterfangen. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind fast 200 Feuerwehrleute mit 38 Löschfahrzeugen im Einsatz,

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Cathay Group erweitert Streckennetz und verzeichnet Passagierwachstum

Die Cathay Group bedient nunmehr 100 Passagierziele weltweit. Allein im Mai und Juni wurden sechs neue Routen in das Streckennetz aufgenommen. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wurde bei den Skytrax Awards 2025 als eine der drei besten Fluggesellschaften der Welt ausgezeichnet und erhielt zudem die Titel für die beste Economy Class und das beste Bordunterhaltungssystem. Die Frachtsparte, Cathay Cargo, wurde bei den World Air Cargo Awards 2025 als „Airline of the Year – Asia“ geehrt. Im Mai 2025 verzeichnete Cathay Pacific einen bemerkenswerten Anstieg des Passagieraufkommens um 36,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Mai) liegt bei 28,4 Prozent. Der Sitzladefaktor erreichte mit 84,7 Prozent den höchsten Wert für einen Mai-Monat seit dem Jahre 2015. Die starke Nachfrage kam insbesondere von Langstrecken- und Geschäftsreisen, unterstützt durch studentische Reisen und spezielle Tarife. Im Bereich der Kundenerfahrung begann im Mai eine Aufwertung der Lounges: „The Bridge“ wurde wiedereröffnet, während „The Deck“ als temporäre Erste-Klasse-Lounge während der Umbauarbeiten dient. Auch die Frachtdivision, Cathay Cargo, zeigte im Mai 2025 ein deutliches Wachstum mit einem Volumenanstieg von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Tonnage lag zudem um 1,8 Prozent höher als im April. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die Märkte in Hongkong und auf dem chinesischen Festland sowie durch eine hohe Nachfrage nach dem Transport von lebenden Meerestieren und Pferden angetrieben. Die Tonnage im bisherigen Jahresverlauf stieg um 12,3 Prozent. Die Tochtergesellschaft HK Express verzeichnete im Mai ebenfalls einen Passagieranstieg um 35,7 Prozent auf über 640.000 Reisende, wobei die angebotenen

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Air France passt Winterflugplan an: A350-Flüge nach Denver werden saisonal eingestellt

Die internationale Luftfahrtbranche sieht sich mit einer Verschiebung der Nachfrage auf dem lukrativen Transatlantikmarkt konfrontiert. Berichten der Luftfahrtanalysefirma Cirium zufolge wird Air France ihre Airbus A350-Flüge auf der Route zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG) und dem Denver International Airport (DEN) für die kommende Wintersaison vollständig einstellen. Der letzte Flug mit einem A350 ist für den 12. Oktober 2025 angesetzt, die Wiederaufnahme des Dienstes mit diesem Flugzeugtyp ist für den 24. April 2026 vorgesehen. Obwohl die Route ganzjährig weiterhin mit einer Boeing 787-9 Dreamliner bedient wird, die eine geringere Kapazität als der Airbus A350-900 aufweist, deutet diese Anpassung auf eine breitere Entwicklung im transatlantischen Flugverkehr hin, die auch andere große Fluggesellschaften betrifft. Saisonale Anpassungen und die Kapazitätsfrage Die Entscheidung von Air France, die A350-Flüge nach Denver im Winter einzustellen, ist eine bemerkenswerte Änderung gegenüber dem Vorjahr, als die Fluggesellschaft ihre A350-Flotte auf dieser Strecke die gesamte Wintersaison über einsetzte. Der Airbus A350-900, als modernes Langstreckenflugzeug, bietet mit 324 Passagiersitzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration (34 in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 266 in der Economy Class, gemäß ch-aviation Daten) in der Regel eine höhere Kapazität als die Boeing 787-9 Dreamliner von Air France, die bis zu 279 Passagiere befördern kann. Die Wahl des kleineren Flugzeugtyps für die Wintersaison läßt darauf schließen, daß Air France mit einer geringeren Nachfrage rechnet als in den Vorjahren. Air France hat die genauen Gründe für diese Anpassung nicht öffentlich dargelegt. Jedoch weisen die jüngsten Quartalsergebnisse der Air France-KLM Gruppe auf eine

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Bombenalarm auf Tui Airways Flug löst internationale Notfallreaktion aus

Ein Flug der Tui Airways von Cardiff, Wales, nach Lanzarote löste am Donnerstag, dem 19. Juni, eine internationale Notfallreaktion aus, nachdem an Bord des Flugzeugs vom Typ Boeing 737-800 (Registrierung G-TAWJ) eine handgeschriebene Notiz mit einer Bombenwarnung entdeckt wurde. Der Vorfall führte zur Aktivierung von Sicherheitskräften mehrerer Nationen und unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der solche Bedrohungen im Luftverkehr behandelt werden. Als das Flugzeug den portugiesischen Luftraum überflog, wurden umgehend zwei F-16-Kampfflugzeuge der portugiesischen Luftstreitkräfte entsandt, um die Maschine zu eskortiren. Obwohl zunächst eine Umleitung zum Flughafen Faro in Erwägung gezogen wurde, setzte der Flug seinen ursprünglichen Kurs zum César Manrique-Lanzarote Airport fort. Nach dem Eintritt in den spanischen Luftraum übernahmen die dortigen Behörden die weitere Begleitung und Koordination der Maßnahmen. Gegen 10:55 Uhr landete das Flugzeug sicher auf Lanzarote und wurde unverzüglich zu einem abgesicherten Bereich des Flughafens geleitet. Alle Passagiere konnten das Flugzeug gefahrlos verlassen. Spanische Notfallteams, darunter Experten des Bombenräumkommandos der Guardia Civil (TEDAX) sowie weitere Sicherheitseinheiten, durchsuchten das Luftfahrzeug und das umliegende Gelände gründlich. Der Flughafen aktivirte seinen Notfallplan, blieb jedoch während des gesamten Vorfalls in Betrieb. Nach umfassenden Kontrollen konnten keine Sprengstoffe gefunden werden, womit sich die Drohung als Fehlalarm erwies. Die Ermittlungen zur Identifizierung der für diesen böswilligen Streich verantwortlichen Personen sind im Gange. Solche Vorfälle belasten nicht nur die Sicherheitsbehörden und Luftstreitkräfte, sondern verursachen auch erhebliche Kosten und Ängste bei den Reisenden, weshalb deren Verursachung mit Nachdruck verfolgt wird.

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