Amely Mizzi

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Amely Mizzi

First-Class-Catering: Delta setzt auf Cheeseburger

Die renommierten Fluggesellschaften dieser Welt haben sich schon immer durch ihr exklusives Serviceangebot in der Ersten Klasse ausgezeichnet. Kaviar, exquisite Weine und Gourmet-Mahlzeiten gehören zu den Highlights für die Passagiere, die bereit sind, das hohe Preissegment für eine luxuriöse Reise zu bezahlen. Doch die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines geht nun einen unorthodoxen Weg und setzt auf den „Acht-Dollar-Burger“ als neues kulinarisches Highlight. Ab Dezember 2024 können Passagiere der Ersten Klasse auf längeren Flügen ab Boston einen Cheeseburger der berühmten Restaurantkette Shake Shack vorbestellen. Ein Konzept, das für einige überraschen mag, doch es könnte auch ein cleverer Schachzug sein, um ein neues und dennoch preiswertes Angebot zu schaffen. Shake Shack: Ein Burger für die Erste Klasse Shake Shack, das von dem bekannten US-Restaurateur Danny Meyer gegründete Unternehmen, ist mittlerweile eine der bekanntesten Fast-Food-Ketten der USA. Berühmt geworden durch seine hochwertigen Burger, Pommes und Milkshakes, hat Shake Shack mittlerweile eine treue Fangemeinde weltweit. Was als kleines Stand-alone-Restaurant begann, ist heute ein Symbol für Casual Dining auf einem hohen Niveau. Nun hat Delta Air Lines diese Marke ins Spiel gebracht und bietet Passagieren der Ersten Klasse auf ausgewählten Langstreckenflügen in den USA die Möglichkeit, einen Cheeseburger von Shake Shack vorbestellen zu können. Diese Partnerschaft zeigt einmal mehr, wie Fluggesellschaften mit innovativen Ideen neue Akzente setzen wollen, um sich in einem immer stärker umkämpften Markt hervorzuheben. Ein Cheeseburger, der zu einem Preis von nur acht Dollar angeboten wird, ist in der Ersten Klasse natürlich eine überraschende Wahl, wenn man bedenkt, dass Passagiere dort

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Pleite des Reisekonzerns FTI: Gläubiger blicken in eine ungewisse Zukunft

Die Insolvenz des drittgrößten europäischen Reisekonzerns FTI hinterlässt tiefgreifende Spuren in der Reisebranche. Während Pauschalreisende durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) teilweise bereits entschädigt wurden, blicken andere Gläubiger in eine düstere Zukunft. Die erste Gläubigerversammlung in München offenbarte, dass die Chancen auf eine Rückerstattung nur gering sind. Insgesamt wurden bisher Forderungen in Höhe von 840 Millionen Euro angemeldet. Axel Bierbach, der Insolvenzverwalter des Konzerns, erklärte, daß die Prüfung der Ansprüche angesichts der riesigen Zahl von Gläubigern Jahre dauern könnte. Von den rund 290.000 gemeldeten Gläubigern entfallen etwa 125.000 auf Pauschalreisende, die im Rahmen des DRSF bereits teilweise entschädigt wurden. Rund 50 Millionen Euro wurden an diese Anspruchsberechtigten ausbezahlt, nachdem sie ihre Anträge gestellt hatten. Doch für andere Gläubiger, darunter Hotels, Fluggesellschaften, Reisebüros und Banken, sind die Aussichten düster. Bierbach machte klar, daß nur eine geringe Quote der Forderungen am Ende zurückgezahlt werden könne. Besonders betroffen ist auch der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der FTI während der Corona-Pandemie finanzielle Unterstützung gewährt hatte. FTI meldete im Juni 2024 Insolvenz an, nachdem eine Reihe von Faktoren das Unternehmen in die finanzielle Misere getrieben hatten. Neben einem schwindenden Vertrauen von Kunden und Partnern führten auch die anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen durch die Nachwirkungen der Pandemie zum finanziellen Kollaps. Vertragspartner forderten immer häufiger Vorkasse, und die Buchungszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Schließlich versiegten die finanziellen Mittel des Unternehmens. Fortschritte bei der Abwicklung Trotz der schlechten Nachrichten für die Gläubiger vermeldet der Insolvenzverwalter Fortschritte bei der Abwicklung des Unternehmens. Mehrere Tochtergesellschaften sowie ein Vier-Sterne-Hotel auf der griechischen Insel

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Auch Corendon verlässt Kassel-Calden

Der Kassel Airport steht erneut vor Herausforderungen: Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines hat angekündigt, ihre Flüge von Kassel nach Antalya im Sommerflugplan 2025 nicht fortzusetzen. Dieser Schritt ist ein herber Schlag für den ohnehin defizitären Regionalflughafen, der seit seiner Eröffnung vor über einem Jahrzehnt mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Laut Angaben des Flughafens erfolgt der Rückzug der Airline im Rahmen einer strategischen Konsolidierung. Corendon passt ihr Angebot deutschlandweit an, was auch andere Flughäfen betrifft. Im Fokus stehen Kapazitätsreduktionen, um die Stabilität des Betriebs zu gewährleisten. Trotz der hohen Nachfrage nach Flügen nach Antalya bleibt der Flughafen Kassel damit ohne diese wichtige Verbindung, die ursprünglich von April bis Oktober zweimal wöchentlich angeboten werden sollte. Finanzielle Belastung und sinkende Attraktivität Die finanziellen Probleme des Kassel Airports verschärfen sich durch solche Entwicklungen. Bereits 2023 verzeichnete der Flughafen ein Defizit von rund fünf Millionen Euro, das vor allem vom Land Hessen getragen wird. Der Verlust der einzigen fest stationierten Maschine durch die Fluggesellschaft Sundair und das geringe Angebot im Winterflugplan 2024/2025 zeigen, dass der Flughafen Schwierigkeiten hat, sich als attraktiver Standort für Fluggesellschaften zu etablieren. Im Sommer 2025 verbleiben nur wenige regelmäßige Verbindungen, etwa nach Bozen in Südtirol, sowie einige Sonderreisen. Suche nach Alternativen Die Geschäftsführung des Kassel Airports ist bemüht, die entstandene Lücke zu schließen. Gespräche mit anderen Fluggesellschaften sollen neue Verbindungen ermöglichen. Zudem wird weiterhin mit Corendon Airlines verhandelt, um potenziell doch noch Flüge nach Antalya zu realisieren. Auch für andere Destinationen im Sommer 2025 gibt es laufende Verhandlungen, deren Ergebnisse

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Weihnachtsmarkt Schönbrunn eröffnet mit neuen Attraktionen

Der Weihnachtsmarkt im Schloss Schönbrunn in Wien lockt seit dem 8. November 2024 mit über 90 Ständen Besucher aus aller Welt an. Das vielfältige Angebot reicht von traditionellem Kunsthandwerk über regionale Spezialitäten bis hin zu umweltfreundlichen und familiengerechten Attraktionen. Neu in diesem Jahr sind ein nostalgisches Riesenrad und ein ökologischer Glice-Eislaufplatz, der kostenlos von Kindern genutzt werden kann. Besucher können handgefertigte Produkte wie Christbaumkugeln, Holzspielzeug oder Keramik entdecken. Kulinarisch werden Klassiker wie Kaiserschmarrn, Maroni und Glühwein ergänzt durch ausgefallene Angebote wie Uhudler-Punsch und Schokoladenspezialitäten. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt: Viele Speisen und Getränke sind auch in Bio-Qualität erhältlich. Für Kinder gibt es zusätzlich Bastelangebote, ein Karussell und eine Kindereisenbahn. Der Markt ist bis zum 6. Januar 2025 täglich geöffnet und bietet ein stimmungsvolles Erlebnis für alle Generationen. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Webseite des Marktes.

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Lufthansa und Art Basel arbeiten zusammen

Die Art Basel Miami Beach, eine der weltweit bedeutendsten Messen für zeitgenössische Kunst, findet vom 6. bis 8. Dezember 2024 statt und wird durch eine Kooperation mit Lufthansa um ein innovatives Reiseerlebnis erweitert. Im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft gestaltet Lufthansa in Zusammenarbeit mit dem Künstler Stefan Marx exklusive Elemente wie eine speziell designte Lounge und limitierte Reiseartikel, die den Bezug zur Kunst und zum Fliegen betonen. Marx ist bekannt für seinen minimalistischen Stil, der sich von Flughäfen und Flugreisen inspirieren lässt. Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit ist ein Flug am 6. Dezember von München nach Miami, bei dem erstmals das neue „Allegris“-Sitzkonzept vorgestellt wird. Dieses Konzept kombiniert Luxus mit Komfort und spiegelt das künstlerische Engagement der Airline wider. Die Art Basel Miami Beach selbst bringt in ihrer diesjährigen Ausgabe 283 führende Galerien aus 38 Ländern zusammen. Neu in diesem Jahr ist die Teilnahme von 34 Galerien, die erstmals ihre Werke präsentieren, sowie ein erweitertes Rahmenprogramm mit Diskussionen und großformatigen Installationen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Dialog und Innovation in der Kunstwelt. Mit der Zusammenarbeit zielt Lufthansa darauf ab, Kunstliebhabern ein ganzheitliches Erlebnis zu bieten, das den Brückenschlag zwischen Kunst, Reisen und Kultur schafft.

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Weintourismuskongress im Weinviertel beleuchtet Potenziale für Weinwirtschaft

Am 19. November 2024 fand in Röschitz der 3. Weinviertler Weintourismuskongress statt, organisiert von der Weinviertel Tourismus GmbH. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bedeutung des Weintourismus für die regionale Weinwirtschaft. Rund 100 Teilnehmer aus den Bereichen Tourismus und Weinwirtschaft diskutierten Synergien und Herausforderungen des Weintourismus. Der Kongress wurde von Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, eröffnet, der betonte, dass Weintouristen mit höherem Einkommen und gesteigerten Ausgaben eine bedeutende Zielgruppe für die wirtschaftliche Entwicklung der Region darstellten. Prof. Marcus Wieschhoff, Studiengangsleiter „Internationales Weinmarketing“ an der Hochschule Burgenland, erläuterte in seiner Keynote die Ergebnisse einer Umfrage zu den Herausforderungen im Weintourismus. Weitere Themen des Kongresses waren weintouristische Angebote und die Chance, durch persönliche Kundenbeziehungen im Weintourismus den Erfolg der Weinwirtschaft zu fördern. Als Best Practice-Beispiel präsentierte Monika Neustifter ihr Weingut in Poysdorf, das ein breites weintouristisches Angebot umfasst.

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Ryanair kürzt Angebot in Deutschland aufgrund hoher Luftverkehrskosten

Ryanair hat in einer aktuellen Mitteilung die anhaltenden Probleme des deutschen Flugmarkts im Vergleich zu anderen EU-Staaten dargelegt. Der deutsche Luftverkehr befindet sich demnach weiterhin auf nur 88 % des Vor-Covid-Niveaus, was vor allem auf hohe Steuern, Gebühren und Flughafenkosten zurückgeführt wird. Besonders betroffen seien die großen Flughäfen wie Berlin, München und Frankfurt, die im Oktober 2024 mit einem deutlichen Rückgang von 17 bis 26 % im Vergleich zu den Vor-Covid-Zahlen aufwarten mussten. Als Folge dieser wirtschaftlichen Belastungen kündigte Ryanair an, ihre Kapazitäten in Deutschland für den Sommer 2025 um 12 % zu reduzieren, was rund 1,8 Millionen Sitze und 22 Strecken betrifft. Zudem werden die Standorte in Dortmund, Dresden und Leipzig komplett geschlossen, während der Verkehr in Hamburg um 60 % sinken soll. Das Unternehmen fordert die deutsche Regierung auf, die hohen Zugangskosten zu senken, um den Luftverkehrsmarkt wieder auf das Vorkrisenniveau zu bringen. Im Gegensatz zu Deutschland verzeichnen viele andere EU-Länder wie Irland, Italien und Polen ein starkes Wachstum im Flugverkehr. Diese Staaten hätten ihre Steuern und Gebühren gesenkt, was zu einer schnelleren Erholung und einem Anstieg des Tourismus beigetragen habe. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, betont, dass nur eine Senkung der hohen Steuern und Flughafengebühren Deutschland helfen könne, die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr zurückzugewinnen.

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eDreams ODIGEO verzeichnet starkes Wachstum dank Abonnement-Modell

Das europäische Reiseunternehmen eDreams ODIGEO meldet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 signifikante Erfolge. Die Zahl der Prime-Abonnenten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 % auf 6,5 Millionen, das Cash-EBITDA erreichte 81,1 Millionen Euro. Das Unternehmen plant, bis März 2025 mindestens 7,25 Millionen Abonnenten und ein EBITDA von 180 Millionen Euro zu erreichen. CEO Dana Dunne betont die langfristige Stabilität und Rentabilität des KI-gestützten Abonnement-Modells, das sich als wettbewerbsfähige Alternative zu traditionellen Ansätzen etabliert hat.

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IBAN-Diskriminierung weiterhin ein Problem in Europa

Obwohl die sogenannte IBAN-Diskriminierung seit 2014 innerhalb des SEPA-Raums verboten ist, bleibt das Problem weiterhin bestehen. Die von Wise initiierte Kampagne „Accept my IBAN“ hat in den letzten drei Jahren über 4.100 Fälle solcher Verstöße registriert, davon 650 allein in Deutschland. Betroffene berichten, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen internationale IBANs ablehnen, etwa bei Mobilfunkverträgen, Finanzdienstleistungen oder öffentlichen Einrichtungen. In Deutschland zählen Unternehmen wie Vodafone, die Commerzbank und die Deutsche Telekom zu den häufig genannten Verursachern. Besonders problematisch ist die Situation in der Finanzbranche, die 28 Prozent der Fälle in Deutschland ausmacht. EU-weit führt diese Branche mit 26 Prozent ebenfalls die Statistik an. Trotz gesetzlicher Regelungen und bestehender Verpflichtung zur Akzeptanz von IBANs aus allen SEPA-Staaten fehlt es laut Experten an konsequenter Durchsetzung und Sanktionen seitens der zuständigen Behörden. Die Initiative fordert verstärkte Maßnahmen, um die Mobilität und Freizügigkeit innerhalb der EU zu gewährleisten, denn IBAN-Diskriminierung erschwert weiterhin die Vereinfachung des Binnenmarktes. Die Kampagne bietet Betroffenen zudem Unterstützung bei der Einreichung von Beschwerden an.

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Rheinland-Pfalz fordert umstrittene Hahn-Subventionen nur zögerlich zurück

Im September 2024 entschied die EU-Kommission, dass das Land Rheinland-Pfalz Rückforderungen in Millionenhöhe von der irischen Fluggesellschaft Ryanair und dem Flughafen Hahn geltend machen muss. Diese Entscheidung betrifft mehrere von der Landesregierung gewährte Staatshilfen, die nicht mit den Wettbewerbsrichtlinien der EU in Einklang standen. Konkret geht es dabei um Fördermittel, die dem Flughafen Hahn und Ryanair in den letzten Jahren zur Verfügung gestellt wurden, darunter ein Grundstück, das ursprünglich vom Land an den Flughafen verkauft und dann ohne Ausgleichszahlung zurückübertragen wurde. Zudem beanstandet die EU-Kommission zwei Marketingverträge zwischen dem Land und Ryanair sowie Ausbildungsförderungen zugunsten der Fluggesellschaft. Die Rückforderungsforderung beläuft sich auf etwa 13 bis 14 Millionen Euro von Ryanair und auf 1,25 Millionen Euro von Flughafen Hahn. Diese Gelder sind laut der EU-Kommission illegal, da sie den Wettbewerb auf europäischer Ebene verzerrt und der Fluggesellschaft einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft hätten. Ryanair hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, während das Land Rheinland-Pfalz nun die weiteren Schritte mit der EU-Kommission und dem Bundesverkehrsministerium abstimmt. Auch wenn noch keine endgültige Rückforderung erhoben wurde, sind die Gespräche über die genaue Höhe und den Modus der Rückzahlungen in vollem Gange. Die Geschichte des Flughafens Hahn ist von finanziellen Herausforderungen geprägt. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in der Vergangenheit 82,5 Prozent der Anteile des Flughafens hielt, wurden diese 2017 an den chinesischen Konzern HNA verkauft. Trotz dieser Übernahme flossen weiterhin Staatshilfen an den Flughafen, auch nachdem dieser 2021 Insolvenz anmeldete. 2023 übernahm die Trierer Triwo AG die Betriebsführung. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese

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