Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Graz siedelt Bienen an

Am Grazer Flughafen wurden nun auch Bienen angesiedelt. Die Lebenshilfe Leibnitz baute dazu fünf so genannter Insektenhotels. Damit will der Airport der bedrohten, aber für das Ökosystem äußerst wichtigen Tierart, unter die Flügel greifen. Um sie und andere Insekten zu unterstützen, hat die Lebenshilfe Leibnitz im Auftrag des Flughafens in diesem Jahr fünf verschiedene Insektenhotels gebaut und befüllt, die nun an verschiedenen Standorten auf dem Flughafenareal auf ihre Gäste warten. „Die größte Unterstützung für Wildbienen und andere Insekten sind extensiv bewirtschaftete und selten gemähte Wiesen- und Wildblumenflächen, wie wir sie am Flughafen Graz haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, „Mit den Bienenhotels wollen wir einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Artenvielfalt, aber auch Bewusstseinsarbeit leisten“.

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Winter-Charter: Freebird fliegt Memmingen-Hurghada für Tui

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 bedient die maltesische Ferienfluggesellschaft Freebird Europe im Auftrag eines Tour Operators wöchentliche Flüge zwischen Memmingen und Hurghada. Zunächst wird Star East Airline am 27. Oktober 2023 einen einzelnen Oneway-Charter durchführen. Der Rückflug ist laut Flughafen Memmingen für den 3. November 2023 angemeldet. Per 4. November 2023 soll Memmingen-Hurghada jeweils am Vereinstag Samstag mit Airbus A320 von Freebird Europe bedient werden. Zwischen 20. Jänner und 3. Feber 2024 sind keine Flüge geplant. Anschließend soll bis voraussichtlich 4. Mai 2024 geflogen werden. Diese wurde bereits in der Vergangenheit immer wieder im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter aufgelegt. In der bevorstehenden Saison sind Pauschalreisen und/oder Nur-Flug-Angebote unter anderem über die Reiseveranstalter Tui Deutschland, Airtours, XTui und Ltur online und über stationäre Reisebüros buchbar.

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Dienst quittiert, Kündigungsfrist missachtet: Akasa verklagt 43 Piloten

Die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air zieht gegen insgesamt 43 Piloten, die den Carrier unter Missachtung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist verlassen haben, vor Gericht. Den Flugzeugführern wird vorgeworfen, dass diese einfach nicht mehr zum Dienst erschienen sind, um bei einem Mitbewerber anzuheuern. Der Darstellung des Carriers nach sollen die Pilotenverträge so gestaltet sein, dass es eine sechsmonatige Kündigungsfrist gibt. Auch bei Eigenkündigung sind die Dienste, sofern keine Freistellung erfolgt, bis zum letzten Tag zu erbringen. 43 Flugzeugführer sollen dies aber ignoriert haben und „einfach so“ gegangen sein, um bei einer anderen Airline anzufangen. Fast drei Millionen U.S.-Dollar eingeklagt Dies hatte Auswirkungen auf den Flugbetrieb, denn laut indischen Medienberichten musste Akasa Air aus diesem Grund einige Flüge streichen. Die Economic Times schreibt, dass die Airline Schadenersatz in der Höhe von umgerechnet fast drei Millionen U.S.-Dollar vor Gericht geltend macht. Weiters habe das Ansehen des Carriers aufgrund der Streichungen, die wegen dem entstandenen Pilotenmangel aufgetreten sein sollen, gelitten haben. Die Fälle werden vor einem Gericht in Bombay verhandelt. Mittlerweile hat Akasa Air einen äußerst umfangreichen Schriftsatz samt Beilagen eingereicht. Unter anderem will man damit beweisen, dass man die 43 betroffenen Piloten wiederholt aufgefordert hat zum Dienst zu erscheinen. Auch bringt man vor, dass diese längst bei einem Mitbewerber fliegen. Dies wäre während der Kündigungsfrist nicht zulässig gewesen, so dass diese sich aus der Sicht des Carriers schadenersatzpflichtig gemacht hätten. Airline bezeichnet Piloten als „egoistisch“ Auf Anfrage bestätigt Akasa Air, dass man „gegen eine kleine Gruppe von Piloten“ vor Gericht gezogen ist. Unter anderem

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Reiseveranstalter muss 1,65 Millionen Euro Schadenersatz an Getjet Airlines bezahlen

Die Fluggesellschaft Getjet Airlines hat einen Gerichtsprozess, den man gegen den Reiseveranstalter Novaturas geführt hat, gewonnen. Der Tour Operator muss Schadenersatz in der Höhe von 1,65 Millionen Euro zuzüglich acht Prozent Zinsen seit dem Jahr 2021 bezahlen. Das Landgericht Vilnius wies den Antrag von Novaturas zurück, festzustellen, dass der Kläger „Novaturas“ auch nach Aufhebung der Covid-19-Quarantäne seinen Verpflichtungen aus dem Charterflugvertrag mit GetJet Airlines aufgrund höherer Gewalt nicht nachgekommen sei. Das Gericht wies auch den Antrag von Novaturas, sie von der vertraglichen zivilrechtlichen Haftung für Umstände höherer Gewalt freizustellen, als unbegründet zurück, erkannte die einseitige Kündigung des Vertrags als rechtswidrig an und sprach GetJet Airlines 1,65 Millionen Euro Schadenersatz zuzüglich 8 % Zinsen pro Jahr zu.

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Sommerferien 2023: Brüssel hatte 4,6 Millionen Fluggäste

Der belgische Hauptstadtflughafen Brüssel hatte während der achtwöchigen Sommerferien rund 4,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um rund fünf Prozent zulegen. Im August 2023 hatte man etwa 2,3 Millionen Reisende und damit fast das gleiche Niveau wie im Juli 2023. Das Frachtaufkommen war im August 2023 um ein Prozent rückläufig und lag bei 49.000 Tonnen. Im August reisten 2.260.496 Passagiere über den Flughafen Brüssel, was einem Anstieg von 5 % gegenüber August 2022 entspricht. Knapp 200.000 Passagiere kamen mehr an als abflogen, was am Ende der Ferienzeit zu erwarten ist. Der Anteil der Umsteigepassagiere beim Abflug betrug 15 %, insbesondere bei Anschlussflügen zwischen Europa und Nordamerika und Afrika. Die zehn wichtigsten Länder im August waren Spanien, die Türkei, Griechenland, Deutschland, Italien, Marokko, Portugal, Frankreich, die USA und das Vereinigte Königreich.

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Edinburgh: Jet2 legt vier neue Strecken auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 legt ab Edinburgh vier weitere Routen auf. Dabei handelt es sich um die Ziele Prag, Luqa (Malta), Rom-Fiumicino und Chambéry. Das zuletzt genannte Ziel soll zwischen 10. Feber und 6. April 2024 einmal pro Woche angesteuert werden. In die Hauptstadt Italiens geht es ab 8. März 2024 zweimal wöchentlich. Luqa steht ab 1. Mai 2024 einmal pro Woche im Flugplan. Ab 3. Oktober 2024 will Jet2 zweimal wöchentlich ab Edinburgh nach Prag fliegen.

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Dreamliner: Saab und Boeing erweitern Zusammenarbeit

Der schwedische Saab-Konzern und Boeing haben einen Vertrag über die Herstellung von Türen für die B787-Baureihe unterzeichnet. Dabei wurde eine seit dem Jahr 2004 bestehende Vereinbarung erweitert. Bislang haben die Schweden rund 1.100 Komponenten für das 787-Programm an Boeing geliefert. Die neue Vereinbarung umfasst unter anderem Cargotüren, Schüttguttüren und allgemeine Zugangstüren für die 787-Baureihe.

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Heathrow: Gepäckband-Mitarbeiter im Oktober 2023 zum Streik aufgerufen

Am Flughafen London-Heathrow, dem größten Airport des Vereinigten Königreichs, stehen mehrtägige Streiks der Mitarbeiter der Gepäckabfertigung bevor. Konkret betroffen ist jene Berufsgruppe, die für die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Gepäckbändern zuständig sind. Laut Mitteilung der Gewerkschaft Unite könnten sich in etwa 170 Mitarbeiter an den Arbeitsniederlegungen, zu denen man aufruft, beteiligen. Es wird davon ausgegangen, dass es bei der Ausgabe von Koffern zumindest zu Verzögerungen kommen könnte. Derzeit ruft man zu zwei Streikwellen auf, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Gepäckbändern Sofern keine Einigung gefunden werden kann, soll ab 6. Oktober 2023 (17 Uhr 30) bis 9. Oktober 2023 (6 Uhr 00) sowie von 20. Oktober 2023 (5 Uhr 30) bis 30. Oktober 2023 (6 Uhr 00) die Arbeit niedergelegt werden. Der bestreikte Betrieb ist nicht der Flughafen selbst, sondern das Dienstleistungsunternehmen Vanderlande, das mit diesen Tätigkeiten betraut ist. Die Streikdrohung folgt auf die Ablehnung von zwei unter der Inflationsrate liegenden Lohnangeboten von 5 % und 2,5 % durch den Arbeitgeber. Die Gewerkschaft erhebt auch den Vorwurf, dass die Arbeitgeberseite die Wichtigkeit und Sicherheitsrelevanz der Tätigkeiten nicht anerkennen wolle.

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München: Unruly PAX raucht erst am WC und beschimpft dann die Bundespolizei

Ein Grieche meinte am Mittwoch, den 13. September 2023, an Bord des von Aegean Airlines betriebenen Airbus A320neo mit der Registrierung SX-NEQ auf der Toilette rauchen zu müssen. Doch das war nur der Auftakt der Eskapaden des betrunkenen 48-Jährigen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Thessaloniki nach München. Irgendwann meinte der Mann die Toilette als „Raucherkammerl“ missbrauchen zu müssen. Nachdem er seine Zigarette ausgemacht hatte, weigerte er sich jedoch beharrlich, seinen Ausweis vorzuzeigen. Der Kapitän informierte über Funk darüber, dass er die Bundespolizei nach der Landung benötigen wird. Diese betrat später das Flugzeug und führte den Störenfried ab. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts wurde er zunächst auf die Dienststelle gebracht. Aufgrund einer starken Alkoholfahne wurde bei dem 48-Jährigen eine freiwillige Alkoholkontrolle durchgeführt. Aber auch das Ergebnis von 1,79 Promille kann das Rauchen auf der Flugzeugtoilette nicht entschuldigen, für das der Mann wegen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eine Sicherheitsleistung in Höhe von 278,50 Euro zahlen musste. Darüber hinaus wurde gegen den Fluggast eine Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt, da er eine Beamtin der Bundespolizei während der Vernehmung mit dem Schimpfwort „Putana“, was mit „Hure“ übersetzt werden kann, beleidigt hat. Nach Abschluss der Sachbearbeitung durfte der griechische Staatsangehörige nach München einreisen. Die Bundespolizei am Flughafen München weist darauf hin, dass Sicherheit und Ordnung an Bord von Flugzeugen von höchster Bedeutung sind und Verstöße gegen die einschlägigen Vorschriften konsequent verfolgt werden.

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Jetblue: Gut gemeinte Idee einer Crew endete im Chaos

Eigentlich wollte die Besatzung eines Jetblue-Fluges 22 Umsteigern helfen, jedoch ging der Versuch gehörig schief: Passagiere sprangen noch während dem Landeanflug auf und holten ihre Handgepäckstücke aus den Fächern. Es entwickelte sich ein chaotischer Zustand. Der Jetblue-Flug von New York-La Guardia nach Fort Lauderdale war am 10. September 2023 spät dran. Die Crew bat während dem Landeanflug darum, dass jene 22 Umsteiger, die nach Mariscal Sucre weiterfliegen wollen, zuerst aussteigen sollen, da die Zeit knapp wird. Man wollte diesen Priorität einräumen. Das Vorhaben war aber nicht von Erfolg gekrönt. Noch während sich der Jet in der Luft befand sprangen zahlreiche Reisende auf, öffneten die Gepäckfächer und nahmen ihre Trolleys, Taschen und Rucksäcke an sich. Selbstredend: Es waren nicht nur die 22 Umsteiger, denn es entwickelte sich rasch eine Art Wettbewerb wer zuerst die Maschine verlassen wird. Gelandet ist das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Crew versuchte mittels Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam zu machen, dass man sich niedersetzen soll und erst nachdem die Maschine die Parkposition erreicht hat, die Handgepäckstücke entnehmen soll. Wirklich von Erfolg gekrönt war dieser Versuch aber nicht, denn viele Reisende haben die Ansage offenbar gar nicht wahrgenommen. Das genaue Gegenteil war der Fall, denn immer mehr Passagiere sind aufgestanden und haben ihre Koffer und Co an sich genommen. Nun drohte das Kabinenpersonal gar damit, dass nach der Landung die Polizei geholt wird. Erst das dürfte einigermaßen gefruchtet haben. Das Ansinnen, dass nach der Landung die 22 Umsteiger zuerst das Flugzeug verlassen, ging aber so richtig schief.

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