Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Finnland: Finavia erhöht die Flughafengebühren

Der Flughafenbetreiber Finavia hat angekündigt, dass man mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 höhere Gebühren verlangen wird. Dies begründet man mit gestiegenen Material- und Dienstleistungskosten.  Die Änderungen umfassen eine Erhöhung der Passagierentgelte um 6,0 %, der Landeentgelte um 6,3 %, der Flugzeugabstellgebühren um 4,8 % und der Strominfrastrukturgebühren um 3,8 %. Die Sicherheitsgebühren für abfliegende Passagiere werden um 5,5 % angehoben. Insgesamt werden die Luftverkehrsgebühren im Vergleich zu 2023 um 5,9 % angehoben. 

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Easyjet verlängert Zusammenarbeit mit SR Technics Malta

Der Billigflieger Easyjet hat einen bestehenden Wartungsvertrag mit SR Technics um weitere drei Jahre verlängert. Dieser betrifft die Tätigkeiten, die auf dem maltesischen Flughafen Luqa im Ort Hal Farrug durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2010 ist Easyjet Kunde des maltesischen Betriebs von SR Technics. Die Zusammenarbeit umfasst sechs Stellplätze, die mehr oder weniger dauerhaft vom britischen Billigflieger für Wartungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden.

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Flughafen Erfurt absolviert Notfallübung

Am vergangenen Wochenende wurde am Flughafen Erfurt eine Notfallübung abgehalten. Es handelt sich um ein Training, das in periodischen Abständen durchgeführt werden muss.  Das Szenario sah vor, dass ein im Anflug auf dem Flughafen Erfurt befindliches Flugzeug, eine Boeing 737-400, durch einen Vogelschlag am Triebwerk 1 beschädigt wird. Das Luftfahrzeug wurde durch die Firma ARFF als Übungsflugzeug gestellt. Es wurde durch die Vorfeldkontrolle (OCC) auf die Park-Position 24 geleitet. Das Flugzeug war mit ca. 25 Passagieren sowie 5 Crew Mitgliedern besetzt. Das Luftfahrzeug hatte noch ca. 3,8 t Kerosin an Bord. Beim Stillstand auf der Parkposition kam es zu einem Brand des Triebwerk 1. Durch den Brand und bei der Evakuierung der Personen von Bord kam es zu zahlreichen Verletzten.  Nach dem Unfall übernahmen die ersteintreffenden Einheiten der Flughafenfeuerwehr die Brandbekämpfung am Luftfahrzeug. Die erstanrückenden Kräfte und Mittel der Feuerwehr Erfurt gingen zur Rettung der Personen im Luftfahrzeug vor und unterstützen die Flughafenfeuerwehr bei der Brandbekämpfung.  Die verletzten Personen wurden dem Sanitäts- und Betreuungszug übergeben. Die externen Einsatzkräfte fanden sich im festgelegten Bereitschaftsraum ein, wo sie unter Angabe der realen Anfahrtszeiten registriert wurden. Weiterhin wurden während des Übungsszenarios die Alarm- und Einsatzpläne, die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste (Flughafen-Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Bundes- und Landespolizei) und die Funk– und Kommunikationspläne überprüft. Gleichzeitig fand eine Sicherung der Einsatzstelle statt, um weitere Gefahren abzuwehren.  Bei der Bewältigung dieses Schadenereignisses waren insgesamt 250 Einsatzkräfte mit 57 Einsatzfahrzeugen am Flughafen beteiligt. 

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Boeing rechnet mit hohem Flugzeugbedarf im Nahen Osten

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass sich die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln wird. Man sieht einen Bedarf von 3.025 neuen Maschinen.  Boeing prognostiziert, dass es sich dabei um rund 1.350 Wide- und 1.570 Narrowbodies handeln wird. Generell vermutet man, dass in dieser Region der Erde ein starkes Wachstum der Luftfahrtbranche stattfinden wird.   Auch teilte der Flugzeugbauer mit, dass man davon ausgeht, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre etwa 45 Prozent aller Auslieferungen, die in den Nahen Osten gehen, Widebodies sein werden. Diese würden nicht nur für Langstreckenflüge benötigt werden, sondern aufgrund hoher Nachfrage auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. “ Viele Fluggesellschaften in der Region bieten Flüge zwischen den großen Bevölkerungszentren in Asien, Afrika und Europa über wachsende Drehkreuze an, die eine effiziente Anbindung bieten. Infolgedessen wird ein höherer Anteil an Großraumflugzeugen benötigt, um ein größeres Passagieraufkommen zu befördern“, so der Hersteller.  Bei den Narrowbodies prognostizieren die U.S.-Amerikaner, dass eine starke Expansion von Lowcost-Carriern bevorstehen könnte. Auch wäre davon auszugehen, dass der eine oder andere Anbieter neu gegründet wird. Der Bestand der Schmalrumpfflugzeuge würde sich im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln.  Auch sieht Boeing Wachstumspotential im Cargo-Bereich. Dieses wird mit 180 Maschinen beziffert. Davon werden zwei Drittel zum Wachstum des Luftverkehrs und der Fracht beitragen, während das verbleibende Drittel ältere, weniger treibstoffeffiziente Flugzeuge ersetzen soll. 

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Stuttgart feiert 25 Jahre Flughafen-Seelsorge

Die Airport Seelsorge am Flughafen Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. Die im Dezember 1998 gegründeten Kirchlichen Dienste sind eine ökumenische Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.   Zwei hauptamtliche Mitarbeiter, unterstützt von einem Team aus rund 30 Freiwilligen, kümmern sich um die seelsorgerliche Begleitung von Fluggästen und Mitarbeitern am Flughafen. Aktuell wird das Team geleitet von Matthias Hiller (Evangelische Landeskirche) und Mechthild Foldenauer (Diözese Rottenburg Stuttgart).     Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, gratuliert zum Jubiläum: „Wir sind froh, dass die Kirchlichen Dienste hier bei uns am Flughafen sind. Seit 25 Jahren begleiten sie bei Bedarf Reisende und Mitarbeitende, im Alltag und in schwierigen Grenzsituationen. Diese bewährte Unterstützung ist wichtig an einem Airport, an dem täglich tausende Menschen unterwegs sind. Unser Dank geht an alle, die diese Arbeit unterstützen – die beiden christlichen Kirchen, die Seelsorger, die hier aktiv sind oder waren, und all die engagierten Freiwilligen, ohne die diese ganze Arbeit gar nicht zu stemmen wäre“, so Heppe. „Wir wünschen der Airport Seelsorge weiterhin viel Energie bei ihrem wichtigen Dienst und freuen uns, wenn sie auch zukünftig einen Ankerpunkt in der Hektik des Flughafenalltags bietet.“ 

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Corona-Hilfen: Flughafen Salzburg blitzt vor dem VfGH ab

Der Salzburger Flughafen hat bis dato keine Corona-Hilfen erhalten. Es sieht auch nicht danach aus, dass noch etwas ausbezahlt wird, denn vor dem Verfassungsgerichtshof hat man eine Schlappe erlitten. Die umstrittenen Förderbedingungen, die von der damaligen Kurz-Regierung erfunden wurden, sehen vor, dass Unternehmen, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, ausgeschlossen sind. Sowohl die Messe als auch der Flughafen Salzburg haben dagegen zunächst vor dem Handelsgericht Wien geklagt. Der Fall zog sich bis zum Verfassungsgerichtshof, der zu Ungunsten der Kläger entschieden hat. Anders ist es für den Grazer Flughafen ausgegangen, denn dieser obsiegte und bekommt nachträglich inklusive Zinsen immerhin 1,5 Millionen Euro zugesprochen. Grund für die stark abweichenden Entscheidungen dürfte sein, dass die Eigentümerstruktur anders ist.

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Eurolines: Der schnelle Abstieg des einstigen Fernbus-Marktführers

Der Fernbusanbieter Eurolines, der in den 1980er Jahren als europäischer Marktführer gestartet war, ist in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten. Mehrere Unternehmen, darunter Blaguss Reisen, Volanbusz und Deutsche Touring, sind aus dem Verbund ausgetreten und haben zu Flixbus gewechselt.  Es ist noch gar nicht so lange her da waren Fahrten mit Fernbussen innerhalb Europas nicht sonderlich populär und zum Teil sogar als „Gastarbeiter-Shuttle“ im Verruf. Unabhängig davon unterhielt der Unternehmerverbund Eurolines ein umfangreiches Streckennetz. Auf vielen Routen hielt man über Jahre hinweg ein Monopol.  Die Liberalisierung in Deutschland führte zu einem Fernbusboom, der von der Bundesrepublik aus nach Frankreich und anschließend quer über den Kontinent schwappte. Der einstige Platzhirsch Eurolines hatte davon nicht viel, denn neue Konkurrenten wie Flixbus fuhren regelrecht um die Ohren. Der einstige Marktführer reagierte nicht schnell genug auf neue Trends in den Bereichen Ticketing, denn vielerorts setzte man immer noch stark auf den stationären Vertrieb. Dazu kam, dass nach und nach wichtige Busunternehmen ausgetreten sind und sich Flixbus angeschlossen haben. Dies gilt sowohl für eigene Linien, deren Konzessionen die Firmen halten und die Vermarktung nun über Flixbus erfolgt als auch Strecken, bei denen der Quasi-Monopolist Konzessionär ist und man in dessen Auftrag fährt. Die Folge daraus: Eurolines ist enorm stark geschrumpft und nur noch ein Schatten seiner selbst.  Langjährige Mitglieder reihenweise ausgetreten  Die Gründe für den Ausstieg der Unternehmen aus dem Eurolines-Verbund sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor ist der Preisdruck von Flixbus. Der deutsche Konkurrent bietet seine Tickets zu deutlich günstigeren Preisen an als Eurolines.

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IndiGo: Probleme mit PW-Triebwerken weiten sich aus

Bei der Billigfluggesellschaft Indigo scheinen sich die Probleme mit Pratt & Whitney Triebwerken auszuweiten. Der Carrier musste in den letzten Tagen mehrere Maschinen abstellen, da man nicht an benötigte Ersatzteile kommt. Die betroffenen PW1100G-Triebwerke müssen außerplanmäßig inspiziert werden. Wegen Lieferverzögerungen stehen jedoch nicht ausreichend Tauschmöglichkeiten zur Verfügung. Indigo ist nun gezwungen zunehmend Maschinen aus dem Liniendienst zu nehmen. „Wir haben eine Mitteilung von Pratt & Whitney bezüglich des Problems mit dem Metallpulver erhalten. Je mehr Werkstattbesuche stattfinden, desto klarer werden die Dinge, und dies könnte zu einer hohen Anzahl von Flugverboten führen. Wir werden Abhilfemaßnahmen ergreifen und mehr Flugzeuge leasen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

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Für Hellofly: Nyx Air stationiert ATR42-500 auf Lampedusa

Hellofly, eine virtuelle Fluggesellschaft mit Sitz auf Malta, beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 Nonstopflüge ab Luqa nach Lampedusa und Comiso zu vermarkten. Diese sollen mit ATR42-500, betrieben von Nyx Air, durchgeführt werden. Und ab Lampedusa hat man noch viel mehr vor.  Die Lampedusa-Route will man ab 24. Juni 2024 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedienen. Das günstigste Oneway-Ticket ist ab 64 Euro zu haben. Nach Comiso geht es ab selbigem Termin an den gleichen Verkehrstagen. Auch der Einstiegspreis ist ident.  Es handelt sich nicht um die einzigen Neuaufnahmen, die für den Sommer 2024 geplant sind, denn bereits vor einigen Tagen hat Hellofly angekündigt, dass man im kommenden Jahr Nonstopflüge ab Bari, Perugia, Comiso und Trapani nach Lampedusa vermerkten wird. Da man selbst weder über AOC noch Betriebsgenehmigung verfügt, handelt es sich formell um Charterflüge. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR42-500 von der estnischen Nyx Air durchgeführt werden.  Der Tourismusverband von Lampedusa sowie vor Ort tätige Incoming-Agenturen haben erklärt, dass man Hellofly bei der Vermarktung unterstützen wird. Besonders will man die Inselflüge Reiseveranstaltern schmackhaft machen. Ziel ist es, dass mehr Touristen auf die italienische Insel gebracht werden können. In den letzten Jahren geriet Lampedusa immer wieder aufgrund der Ankunft zahlreicher Flüchtlinge in die Schlagzeilen.   Nach Angaben des Flughafens Lampedusa soll die von Nyx Air betriebene ATR42-500 ab Juni 2024 für den Sommer 2024 vor Ort stationiert werden. Hellofly ist keine Neugründung, sondern bereits seit einigen Jahren als Vermarkter tätig. Das angebotene Streckennetz ist stets stark auf Italien fokussiert gewesen,

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Wegen Neo-Problemen: Wizz Air verlängert Leasingverträge von einigen A320/A321ceo

Die Wizz Air Group wird einige Maschinen der Airbus-A320ceo-Reihe länger nutzen als ursprünglich geplant. Die Firmengruppe hat die Leasingverträge entsprechend verlängert. Hintergrund ist, dass zahlreiche A320neo/A321neo aufgrund außerplanmäßiger Triebwerksinspektionen temporär nicht zur Verfügung stehen. Der Carrier geht davon aus, dass bis zum Ende des am 31. März 2024 auslaufenden Geschäftsjahres im Durchschnitt etwa 45 Maschinen, die mit Pratt & Whitney-GTF-Triebwerken bestückt sind, nicht zur Verfügung stehen. Aufgrund von Qualitätsmängeln hat die RTX-Tochter einen Produktrückruf gestartet, so dass außerplanmäßige Inspektionen durchgeführt werden müssen. Wegen Lieferengpässen stehen kaum Tauschtriebwerke zur Verfügung. Wizz Air ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die von dieser Problematik betroffen ist. Zahlreiche andere Airlines mussten ebenfalls Teile ihrer Neo-Flotten temporär stilllegen. Der Schritt ist insofern außergewöhnlich, da unter normalen Umständen die Triebwerke einfach ausgetauscht werden und die Inspektionen dann ohne nennenswerte Ausfälle vollzogen werden. Das ist aktuell nur schwer bis gar nicht möglich, da Pratt & Whitney nicht so viele Tauschtriebwerke wie benötigt liefern kann. Nachdem Wizz Air bereits vor einigen Wochen die Leasingverträge für sieben Maschinen der A320-Reihe verlängert hat, hat man dieses nun auch für vier A321 und neun A320 gemacht. Je nach Flugzeug wurden die Vereinbarungen um zwei bis vier Jahre ausgedehnt. Laut Firmenchef Jozsef Varadi soll dieser Schritt dazu führen, dass man mehr Flexibilität bekommt und die Ausfälle der Neo-Jets leichter kompensieren kann. Der Billigflieger will die Mehrkosten, die man wegen der Probleme mit den GTF-Triebwerken hat, aber nicht einfach so hinnehmen. Man fordert von Pratt & Whitney Entschädigungen und gibt sich zuversichtlich, dass man

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