Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Easyjet Europe nimmt Berlin-Kairo (Sphinx) auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe legt ab Dezember 2023 Nonstopflüge zwischen Berlin-Brandenburg und Kairo (Sphinx Airport) auf. Diese sollen ab 73 Euro (oneway) angeboten werden. In der ägyptischen Hauptstadt steuert der Konzern den Sphinx-Airport, der zur Entlastung des Flughafens Kairo errichtet wurde, an. Ab dem Vereinigten Königreich wurden bereits vor einigen Tagen Nonstop-Flüge zu diesem Airport angekündigt. Gleichzeitig sind es die ersten Flüge des orangefarbenen Lowcosters nach Ägypten. Die ägyptische Hauptstadt Kairo liegt 2.853 Kilometer von Berlin entfernt und befindet sich am oberen Ende des Nildeltas. Aufgrund seiner Funktion als Knotenpunkt zwischen dem Nahen Osten und Afrika ist Kairo ein wichtiges Reise- und Geschäftsziel. Für Reisende bietet die Stadt mit ihren berühmten Pyramiden, darunter die Große Pyramide von Gizeh, eines der sieben Weltwunder der Antike, sowie der Sphinx und dem in diesem Winter eröffnenden Großem Ägyptischen Museum einen tiefen Einblick in die Geschichte des alten Ägyptens. Abgesehen von seinem reichen kulturellen und kulinarischen Erbe ist Kairo auch ein wichtiges Geschäftszentrum, das viele Finanzinstitute und internationale Konferenzen beherbergt. Die Neuaufnahme soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag erfolgen. „2Indem Easyjet Kairo zum ersten Mal in ihr Streckennetz aufnimmt, steigern wir die Attraktivität unseres Winterflugplans noch weiter. Ägypten ist eines der wichtigsten Reiseziele für unsere deutschen Kunden. Darüber hinaus spielt Deutschland eine entscheidende Rolle als wichtiger Wirtschafts- und Handelspartner für Ägypten. Mit der Ergänzung unseres Angebots nach Kairo tragen wir auch dazu bei, die Attraktivität des Flughafens Berlin-Brandenburg und seines Angebots an Mittelstreckenzielen deutlich zu

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Korean Air stellt auf elektronische Frachtbriefe um

Bei Korean Air haben Frachtbriefe auf Papier bald ausgedient. Der Carrier hat mit der Umstellung auf die elektronische Alternative begonnen. Zunächst gilt die Neuerung für Dokumente für Stückgut, das von Korea aus nach Nordamerika, Europa, Japan und in andere ausgewählte Märkte transportiert wird. e-AWB ist ein digitaler Ersatz für herkömmliche Papier-Luftfrachtbriefe. Während Papierdokumente persönliche Besuche für die Dokumentation, den Druck und die Einreichung erfordern, wird die Digitalisierung den gesamten Prozess von der Reservierung bis zur endgültigen Zustellung optimieren. „Dieser digitale Schritt nach vorn stellt ein innovatives Paradigma für die Logistik dar. Wir unterstützen die Bemühungen der IATA, e-AWB für die digitale Transformation der Luftfracht einzuführen“, so ein Vertreter von Korean Air. „Wir glauben, dass das Engagement von Korean Air für internationale Brancheninitiativen dazu beitragen wird, die Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Luftfrachtindustrie zu steigern.“

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Italien sagt Höchstpreise für Insel-Flüge ab

Die italienische Regierung sorgte mit dem Plan, dass ein Preisdeckel für Flugtickets im Inland zu den Inseln eingeführt werden sollen, für Aufsehen. Nun nimmt man von den Überlegungen wieder Abstand und beauftragt stattdessen die nationale Wettbewerbsbehörde im Bedarfsfall einzugreifen. Beispielsweise in Deutschland und Österreich herrscht das politische Credo, dass Fliegen „für den Klimaschutz“ teurer werden müsse. Das sieht man zum Beispiel in Italien ein wenig anders, denn die dortige Regierung ist besorgt um die Anbindung der Inseln an das Festland. Man ist der Ansicht, dass die Carrier, besonders während der Hochsaison, die Flugscheine besonders teuer verkaufen würden und in weiterer Folge darunter die Inselbewohner leiden würden. Dabei ist zu unterscheiden: In Italien gibt es im Verkehr mit den Inseln sowohl Routen, auf denen freier Wettbewerb herrscht und es mitunter auch mehrere Anbieter gibt, als auch subventionierte Strecken. Letztere werden regelmäßig ausgeschrieben und dann vergeben. Nicht zwangsläufig kommen immer italienische Anbieter zu Zug, denn gerade in Italien geht der Zuschlag oftmals an ausländische Anbieter, da diese offenbar bessere Offerte legen. Während auf den PSO-Routen die Preise weitgehend über die Ausschreibung bestimmt werden und damit der Subventionsgeber einen erheblichen Einfluss darauf hat was die Endkunden bezahlen müssen, ist es auf den Strecken, auf denen freier Wettbewerb herrscht, anders. Angebot und Nachfrage regeln hier den Preis und naturgemäß verlangen Fluggesellschaften immer dann mehr, wenn mit hoher touristischer Nachfrage zu rechnen ist. Italiens Regierung störte sich massiv daran, dass während der Hochsaison – gegenüber der Nebensaison – „regelrechte Mondpreise“ aufgerufen werden. Natürlich passt es

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Eurowings zeichnet Flughafen Dortmund als beste deutsche Station aus

Der Flughafen Dortmund hat seitens Eurowings die firmeninterne Auszeichnung als beste Station Deutschlands erhalten. Der Dortmunder Flughafen konnte sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde durch den Eurowings Station Award als beste deutsche Eurowings Station ausgezeichnet. Im Gesamtvergleich konnte der Airport sich hinter Salzburg und Graz positionieren und ist somit die drittbeste Eurowings Station Europas. Insgesamt wurden 37 für Eurowings operierende Flughäfen in die Auswertung einbezogen.

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Marktbeherrschende Stellung: Italienische Kartellbehörde ermittelt gegen Ryanair

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wirft in regelmäßigen Abständen Mitbewerbern wie der Lufthansa Group, der IAG oder Air France-KLM vor, dass diese eine marktbeherrschende Stellung hätten, die auf deren Kernmärkten ausgenutzt werden würde. Nun muss sich der Lowcoster selbst mit diesem Vorwurf, erhoben von Italiens Wettbewerbsbehörde, befassen. Die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato hat ein offizielles Verfahren gegen Ryanair eingeleitet. Dem Billigflieger wird vorgeworfen, dass dieser im Inlandsverkehr sowie auf Strecken von/nach Italien eine marktbeherrschende Stellung habe und diese „auf Märkten, in denen Ryanair tätig ist, ausnutzt, um um seine Macht auch auf das Angebot anderer touristischer Dienstleistungen (z. B. Hotels und Autovermietungen) auszudehnen, zum Nachteil der Reisebüros – online und offline – und der Kunden, die sie für den Kauf dieser Dienstleistungen nutzen“. Die Verfahrenseinleitung erfolgt nicht von Amts wegen, sondern aufgrund einer nicht näher genannten Anzahl von Sachverhaltsdarstellungen, die seit Mai 2022 eingebracht wurden. Einige davon scheinen von Online-Travel-Agents zu stammen, denn ein Teil des Vorwurfs betrifft Ticketverkäufer, die sich beim Verkauf von Ryanair-Flugscheinen benachteiligt fühlen. Der Carrier setzt zwar seit einiger Zeit punktuell auch auf den GDS-Vertrieb, jedoch geht man gegen OTAs, die ohne entsprechende Vereinbarung mittels Screen-Scraping verkaufen, mitunter auch gerichtlich vor. Selbst Passagiere, die über derartige Vermittler ihre Flugtickets erwerben, werden schikaniert. Konkret nennt sich das „OTA-Verifizierung“, die obendrein auch noch kostenpflichtig ist. Die italienische Wettbewerbsbehörde vertritt die Ansicht, dass noch immer Reisebüros und nicht Homepages von Airlines die erste Anlaufstelle für Urlaubsreisen sind. Dennoch stellt man die Ryanair-Page aufgrund des großen Umfangs an vermittelten

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Frankfurt: Condor degradiert Malediven auf saisonale Bedienung

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor nimmt im kommenden Jahr eine signifikante Flugplanänderung, die Passagiere, die ihre Urlaube auf den Malediven verbringen wollen, betrifft. Die Route wird nicht mehr ganzjährig bedient.  Im Sommerflugplan 2024 soll Malé laut vorliegenden Flugplandaten ab 1. Mai 2024 nicht angesteuert werden. Erst ab 14. September 2024 hat man wieder zwei wöchentliche Frequenzen im Programm. Derzeit ist geplant, dass im Winterflugplan 2023/24 zwischen Frankfurt am Main und der Malediven-Stadt geflogen werden soll. Bislang hatte Condor dieses Ziel – abgesehen von kurzen Unterbrechungen – auch im Sommer im Programm. 

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Belgien: Flughafen Ostende wegen Sanierung fast drei Monate geschlossen

Der belgische Flughafen Ostende wird ab 25. Jänner 2024 bis voraussichtlich 28. März 2024 zu Sanierungszwecken vom Netz gehen. Die einzige Runway des Regio-Airports wird vollständig saniert.  Der Reisekonzern Tui teilte mit, dass die für diesen Zeitraum geplanten Verbindungen ab Brüssel durchgeführt werden. Andere Carrier setzen während dieser Phase ihre Verbindungen aus oder aber führen die ab anderen Airports durch. Betroffene Passagiere sollten daher im Bedarfsfall ihre Fluggesellschaft kontaktieren und die weitere Vorgehensweise abklären. 

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Manchester: Ryanair-737 musste wegen gewalttätigem Passagier rücklanden

Am 18. September 2023 musste Ryanair-Flug FR4052 auf dem Weg von Manchster nach Faro zum Ursprungsort zurückkehren, weil sich an Bord der Maschine ein Passagier gewalttätig gegenüber einer Frau zeigte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EBK bereits rund zwei Stunden in der Luft. Offiziellen Angaben nach soll sich der Mann plötzlich aggressiv gegenüber einer Frau gezeigt haben. Als er von einer Dame, die ihn begleitete, verbal zurechtgewiesen wurde, verlor er offenbar komplett die Fassung. Der unruly PAX soll daraufhin mehrfach seiner Begleiterin hart ins Gesicht geschlagen haben. Andere Fluggäste und die Besatzung schritten ein. Ein Flugbegleiter informierte umgehend den Kapitän, der dann entschied, dass aus Sicherheitsgründen der Flug nach Faro abgebrochen wird und man nach Manchester zurückkehren wird. Über Funk wurde die Flugsicherung über den Vorfall informiert. In der weiteren Folge sollen sich gar kampfartige Szenen ereignet haben, denn der Störenfried wollte sich nicht beruhigen lassen. Auch aus diesem Grund wurde die Unterstützung durch die Polizei am Flughafen Manchester angefordert. Kurz nach der Rücklandung betrat die Exekutive den Mittelstreckenjet und führte den unruly PAX ab. Laut offiziellem Statement der Polizei habe diese gegen 6 Uhr 25 Lokalzeit vom Vorfall erfahren bzw. der Vorgesetzte habe entschieden, dass ein Einsatz notwendig ist. Dazu heißt es unter anderem seitens der Greater Manchester Police: „Als das Flugzeug zum Flughafen Manchester zurückkehrte, wurde ein Mann in den Dreißigern wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Flugzeug, zweifacher Körperverletzung und Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung (Section 4a) verhaftet und bleibt zur

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SMBC Aviation bestellt 25 weitere B737-Max-8

Der in Irland ansässige Leasinggeber SMBC Aviation Capital hat eine weitere Bestellung bei Boeing getätigt. Das Finanzunternehmen hat sich für 25 zusätzliche B737-Max-8 entschieden.  Damit erhöht sich der Auftragsbestand auf 81 Exemplare dieses Typs. „Wir freuen uns, diesen weiteren Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing abschließen zu können, und wir freuen uns auf die künftige enge Zusammenarbeit mit Boeing. Diese Transaktion zeigt unser Engagement, unseren Kunden die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, da sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen und die Betriebskosten senken wollen“, sagte Peter Barrett, CEO von SMBC Aviation Capital. „Unsere Kunden haben eine klare, langfristige Nachfrage nach der 737 MAX gezeigt, und unsere erweiterte Auftragspipeline positioniert SMBC Aviation Capital für zukünftiges Wachstum vor dem Hintergrund einer starken weltweiten Erholung des Luftverkehrs.“ 

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Österreich: Bundesheer bekommt vier Embraer C-390

Nach jahrelangen Diskussionen hat die österreichische Bundesregierung am Mittwoch, den 20. September 2023, verkündet, dass man die in die Jahre gekommenen Transportflugzeuge des Typs Lockheed C-130 „Herkules“ durch Embraer C-390 ersetzen wird. Vor etwa 20 Jahren haben die damaligen Entscheidungsträger des Verteidigungsministeriums beschlossen, dass gebrauchte C-130 angeschafft werden. Mittlerweile haben diese schon ein stolzes Alter von bis zu 56 Jahren auf dem Buckel. Während man in der Zivilluftfahrt von historischem Fluggerät sprechen würde, kommt es beim Militär durchaus vor, dass Flugzeuge sehr lange Dienstzeiten haben. Völlig unabhängig davon weiß man sowohl beim Bundesheer als auch beim Verteidigungsministerium schon lange, dass die Oldies ersetzt werden müssen. Dieser Vorgang ist bislang nur sehr schleppend vorangegangen. Nun hat man bekanntgegeben, dass die Entscheidung für das brasilianische Muster Embraer C-390 gefallen ist. Man wird alle Planungen auf dieses Modell ausrichten, gaben Generalmajor Harald Vodosek und Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. „Getreu unserem Motto ‚Mission Vorwärts‘ können wir nun endlich einen weiteren großen Meilenstein für unsere Luftstreitkräfte verkünden. Seit 2003 haben die drei ‚Hercules‘-Flugzeuge viele Einsätze bewältigt und waren stets ein verlässliches Transportgerät für unsere Soldatinnen und Soldaten. Nun ist es Zeit, dass die Embraer C-390 die C-130 ‚Hercules‘ ablöst. Das Flugzeugsystem von Embraer ist das einzige, in der 20-Tonnen Klasse, das alle von uns gestellten Anforderungen erfüllt. Mit dieser Beschaffung machen wir einen weiteren großen Schritt hin zu einer modernen Armee und somit zu mehr Sicherheit für die österreichische Bevölkerung“, so Tanner. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst vier

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