Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Berlin: Egyptair stockt Kairo-Flüge im Winter 2022/23 auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair erhöht im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz auf dem deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg. Künftig wird man die deutsche Hauptstadt sechsmal wöchentlich mit Kairo verbinden. Egyptair erhöht mit Wirksamkeit zum 2. November 2022 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf sechs. Damit wird man im Winterflugplan 2022/23 täglich, außer an Montagen zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. Dem aktuellen Stand der Dinge nach gibt es am 24. Dezember 2022 eine Ausnahme. An diesem Tag soll laut Auskunft von Egyptair ein Airbus A330-300 auf der Berlin-Strecke eingesetzt werden. Der Carrier begründet dies mit besonders hoher Nachfrage rund um Weihnachten. Derzeit ist noch offen, ob es in der Winterperiode 2022/23 zu weiteren Widebody-Einsätzen auf dieser Route kommen wird.

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Erste Boeing 767 des Malta-Ablegers der Challenge Group gesichtet

Der Malta-Ableger der Challenge Group steht unmittelbar vor dem Erhalt und AOC und Betriebsgenehmigung. Das erste Flugzeug, eine Boeing 767-3Q8 trägt bereits die Livery des künftigen Carriers. Im November 2021 wurde bekannt, dass die Challenge Group in Malta einen weiteren Flugbetrieb aufbauen will. Man suchte bei der Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an. Seit Februar 2022 hat man sich auf die Suche nach Piloten, die Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767 steuern sollen, gemacht. Laut Mavio News steht man nun unmittelbar vor der offiziellen Zulassung als Flugzeug. Die momentane VP-BMC, die in kürze ins maltesische Register eingetragen wurde, wurde im Safi Aviation Park in einer Hybrid-Livery gesichtet. Diese Boeing 767 trägt die Farben von Pegas Fly sowie Titel und Logo der Challenge Group. Nach Abschluss aller behördlichen Formalitäten soll die Maschine nach Lüttich überstellt werden und von dort aus kommerziell eingesetzt werden. Diese Boeing 767-3Q8 hat eine interessante Vorgeschichte: Das Flugzeug wurde ursprünglich 1999 an Trans World Airlines (TWA) ausgeliefert. Zu den früheren Betreibern gehört auch die wenig bekannte bangladeschische Fluggesellschaft GMG Airlines, die die Maschine bereits 2010 als S2-AFD einsetzte.

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Croatia Airlines serviert temporär „slawonische Snacks“

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bietet derzeit ein verändertes Catering-Konzept an. In Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsamt gibt man so genannte „slawonische Snacks“ aus. Dies gilt sowohl für die Business- als auch die Economy-Class. Noch bis zum 30. November 2022 erhalten Fluggäste auf internationalen Flügen, die mindestens eine Stunde dauern, in der Economy-Class Maismehl-Cracker mit rotem Pfeffer. Dies wird Business-Gästen auch auf ultrakurzen Flügen angeboten. Dauern die Flüge länger, dann gibt es in der „C“ einen größeren „slawonischen Snack“: Dieser besteht aus slawonischen Kulen, Aufstrich aus Schweinefleisch, eingelegtes Gemüse und Cracker mit Maismehl und rotem Pfeffer sowie einem Walnusskuchen. Es handelt sich um ein Projekt, das Croatia Airlines gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt der Region Osijek-Baranja und dem Flughafen Osijek durchführt. Chief Commercial Officer Slaven Žabo kann sich vorstellen, dass schon bald auch Spezialitäten aus anderen Gebieten Kroatiens angeboten werden könnten.

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Lufthansa Technik Malta wartet für weit entfernte Kunden

Am maltesischen Flughafen Luqa gab es in den ersten Tagen des laufenden Monats bereits einige interessante Gäste. Beispielsweise sind Saudia und Air Caraibes zu Wartungszwecken eingeflogen. Wamos Air überraschte mit einer für das Unternehmen untypischen Livery. Am 6. September 2022 ist Saudia mit einem Airbus A330-343 aus Jeddah kommend in Luqa auf der Piste 31 gelandet. Das Langstreckenflugzeug wird bei Lufthansa Technik Malta gewartet. Wamos Air kam am 8. September 2022 mit der EC-NTY, deren Äußeres stark an den vormaligen Betreiber Air Asia X erinnert, nach Malta. Das Langstreckenflugzeug wurde aus Abuja eingeflogen und setzte dann die Reise nach Stockholm fort. Während dem Aufenthalt in Luqa war dieses Flugzeug auf dem Apron 9 geparkt. Einen besonders langen Weg musste der Airbus A350-1000 mit der Registrierung F-HMIL zurücklegen. Betreiber dieser Maschine ist Air Caraibes. Der Sitz dieser Airline befindet sich im französischen Überseegebiet Guadeloupe. Der Carrier, dessen A350-Flotte aus sechs Exemplaren, davon drei in der 1000er-Variante, besteht, lässt diese Langstreckenmaschine bei Lufthansa Technik Malta warten. Die nachstehende Slideshow zeigt einige Schnappschüsse der drei Special Visitors:

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Rom: Ita Airways expandiert in Richtung Indien

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt ab 3. Dezember 2022 dreimal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Neu-Delhi (Indira Gandhi) zu fliegen. Die Neuaufnahme soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330 bedient werden. Ab dem 3. Dezember 2022 fliegt Ita Airways dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und samstags, vom Flughafen Rom Fiumicino um 14.10 Uhr ab und erreicht den Indira Gandhi International Airport in Neu-Delhi um 02.00 Uhr Ortszeit. Der Flugplan ab Neu-Delhi bietet ab dem 4. Dezember 2022 jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag einen Abflug um 15:50 Uhr und eine Landung in Rom Fiumicino um 08:10 Uhr. Der italienische Carrier setzt verstärkt auf den asiatischen Markt. So nimmt man beispielsweise ab November 2022 ab Rom das Ziel Tokio auf. Im Dezember folgt Malè. Hinsichtlich der Indien-Flüge hofft man, dass man auch von den Verkehrsströmen Indien-Deutschland, Indien-Spanien, Indien-Frankreich, Indien-Nordamerika (und umgekehrt) profitieren kann. Das Unternehmen verweist unter anderem auf eigene Zubringerflüge bzw. Umsteigemöglichkeiten. Das Langstreckennetz der Ita Airways wird unter Berücksichtigung der jüngsten Ankündigung neun Destinationen, die ab Rom-Fiumicino angeboten werden, umfassen.

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Ab Pula und Split: Croatia Airlines baut Zürich-Präsenz aus

Im Winterflugplan 2022/23 wird Croatia Airlines erstmals seit langer Zeit wieder internationale Linienflüge nach Pula anbieten. Man wird bis voraussichtlich Mitte Jänner 2022 zweimal wöchentlich mit de Havilland Dash 8-400 das Ziel Zürich ansteuern. Diese Destination wird man im Winter 2022/23 neu auch ab Split bedient. Beide Routen sollen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag geflogen werden. Ab der Homebase Zagreb kommt es zur Wiederaufnahme der Dublin-Flüge. Der Flugbetrieb nach Dubrovnik wurde auf eine einzige Inlandsverbindung reduziert, im Gegensatz zu den Wintermonaten vor der Pandemie, in denen auch Flüge nach Frankfurt angeboten wurden. Von Osijek aus wird die Fluggesellschaft weiterhin Flüge nach München anbieten, die Anfang des Jahres aufgenommen wurden. Auch von Rijeka aus wird die Fluggesellschaft Flüge in die bayerische Hauptstadt anbieten Das Buchungsaufkommen soll bei Croatia Airlines derzeit noch immer um etwa 34 Prozent unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte, liegen. Im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode konnte man aber bislang um das 1,7-fache zulegen.

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Saudi-Arabien: Neue Fluggesellschaft „RIA“ soll noch heuer an den Start gehen

Für den Aufbau einer neuen Fluggesellschaft investiert Saudi-Arabien rund 30 Milliarden U.S.-Dollar. Die Neugründung soll noch in diesem Jahr unter dem Namen „RIA“ an den Start gehen. Zunächst will man regionale Strecken mit Airbus A320 und Boeing 737-Max bedienen. Das Königreich Saudi-Arabien investiert rund 100 Milliarden U.S.-Dollar in die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung. Dabei werden sowohl Subventionen an bestehende Carrier vergeben als auch mit RIA eine gänzlich neue Fluggesellschaft ins Leben gerufen. Der Staat will mit dem Investment dafür sorgen, dass mehr Touristen in den ölreichen Wüstenstaat kommen. Mit RIA will man auch den Nachbarstaaten ein wenig das Butter vom Brot nehmen, denn man wird ein mit Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways vergleichbares Geschäftsmodell verfolgen. Vereinfacht gesagt: In Riad soll ein großes Luftverkehrsdrehkreuz entstehen. Derzeit vermutet man in Saudi-Arabien, dass man mit dem zusätzlichen Angebot der Konkurrenz aus den Nachbarstaaten gezielt Passagiere abluchsen kann. Vermutlich wird dies in der Anfangsphase über besonders günstige Aktionstickets geschehen. Die Regierung von Saudi-Arabien stellt das notwendige „Kleingeld“ über den staatlichen Public Investment Fund bereit. Dieser hat bereits im Juli 2022 ein konzerneigenes Leasingunternehmen unter dem Namen Avi Lease gegründet. Über diese Firma sollen die Flugzeuge an RIA vermietet werden. Derzeit strebt man den Erstflug für das vierte Quartal des laufenden Jahres an. Auch ist man auf der Suche nach einem Firmenchef und dabei soll laut lokalen Berichten der derzeitige Etihad-Chef Tony Douglas die besten Karten haben. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen die Aktivitäten in Riad keinen Einfluss auf die bestehende Fluggesellschaft Saudia

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B747-Triebwerksteil kracht auf belgisches Einfamilienhaus

Wenn es auf dem Dach und/oder im Vorgarten einen lauten Knall gibt, sieht man vorsichtshalber nach. Erst recht, wenn dieser aus dem Bereich der Garage kommt. Ein Paar aus Waremme (Belgien) konnte aber den Augen nicht rauen, denn in ihrem Vorgarten lag ein großes Teil eines Flugzeugtriebwerks. Und dieses ist wahrlich groß, denn es stammte von der Boeing 747-400F mit der Registrierung TF-AMC. Der von Air Atlanta betriebene Frachter befand sich als CC320 auf dem weg zwischen Lüttich und Malta. Aus noch ungeklärter Ursache lösten sich Teile eines Triebwerks. Diese krachten auf das Dach der Eheleute. Anschließend fielen diese in den Vorgarten. Offiziellen Angaben der Hausbesitzer nach soll die Bedeckung ihres Einfamilienhauses einen erheblichen Sachschaden erlitten haben. Glücklicherweise gibt es aber keinen Personenschaden und auch das Kraftfahrzeug, das sich laut vorliegenden Fotos unmittelbar in der Nähe jenes Punktes, an dem das Triebwerksteil dann zum Liegen gekommen ist, soll heil sein. Die Familie war geschockt und konnte im ersten Moment das „Metallteil“ nicht identifizieren. Man rief Polizei und Feuerwehr. Diese eröffneten dann der Familie, dass es sich um ein Teil einer Boeing 747 handelt und sie noch dazu großes Glück hätten. Da die Feuerwehr und die Polizei für die Ursachenfindung nicht zuständig ist, gab es kurze Zeit darauf Besuch von der belgischen Flugunfallermittlungsbehörde. Diese machte unter anderem Fotos und nahm es dann für weitere Untersuchungszwecke mit.

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Eriwan: Fly Arna steuert auch Sotschi an

Die armenische Fluggesellschaft Fly Arna, an der auch die Air Arabia Group beteiligt ist, baut die Flugverbindungen in Richtung Russland weiter aus. Nachdem bereits Flüge von Eriwan nach Moskau-DME angekündigt wurden, nimmt man demnächst auch Sotschi ins Streckennetz auf. Fly Arna wird ab 23. September 2022 zweimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zwischen der Hauptstadt Armeniens und der russischen Stadt am Schwarzen Meer fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag jeweils über Nacht bedient werden. Taggleich wird der Carrier auch bis zu zwei tägliche Umläufe zwischen den Hauptstädten der beiden Staaten aufnehmen. In Moskau wird Fly Arna den Flughafen Domodedowo ansteuern. Derzeit ist geplant, dass mit wenigen Ausnahmen zweimal täglich mit Airbus A320 geflogen werden soll. Fly Arna ist eine junge Fluggesellschaft, die von einem staatlichen Fonds Armeniens in Kooperation mit der Air Arabia Group ins Leben gerufen wurde. Man verfolgt ein mit Billigfluggesellschaften vergleichbares Konzept. Vieles ist an Air Arabia angelehnt, jedoch gibt es auch einige Besonderheiten, die Fly Arna einzigartig gegenüber den Schwestergesellschaften hat. Aus rechtlichen Gründen ist Air Arabia Minderheitsgesellschafter.

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Air Montenegro setzt Frankfurt und Zürich temporär aus

Die Fluggesellschaft Air Montenegro setzt die Strecke Podgorica-Zürich ab 2. Oktober 2022 temporär aus. Ebenso wird man ab 13. Oktober 2022 Frankfurt am Main übergangsweise nicht ansteuern. Unternehmensangaben nach soll es aber nur „kurzfristig“ sein. Konkret wird Air Montenegro zwischen 2. Oktober 2022 und voraussichtlich 30. Oktober 2022 die schweizerische Wirtschaftsmetropole nicht ansteuern. Die Destination Frankfurt am Main will man zwischen 13. Oktober 2022 und voraussichtlich 30. Oktober 2022 nicht ansteuern. Bereits zuvor müssen Passagiere mit Einschränkungen rechnen, denn die Frankfurt-Strecke wird vor der „Pause“ auf einen Umlauf pro Woche reduziert. Mit der Wiederaufnahme will man wieder zwei Rotationen wöchentlich anbieten. Air Montenegro wollte keine näheren Angaben zum Grund für das Aussetzen der beiden Routen machen.

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