Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Streikgefahr: Brussels mit Pilotengewerkschaft im Clinch

Bei der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines herrscht dicke Luft zwischen dem Management und der Pilotengewerkschaft. Der Streit zieht sich schon länger hin und wurde auch auf juristischer Ebene ausgetragen. Nähert man sich nicht an, so könnte noch im Juni 2022 gestreikt werden. Derzeit setzen beide Seiten wieder am Verhandlungstisch, jedoch hängt eine mögliche Einigung am seidenen Faden. Die Gewerkschaft macht keinen Hehl daraus, dass man im Falle des Falles Ende Juni, spätestens aber Anfang Juli 2022 zur Arbeitsniederlegung aufrufen wird, sofern keine Lösung gefunden wird. Möglicherweise könnten sich auch andere Berufsgruppen anschließen, denn die Gewerkschaften kritisieren die Arbeitsbedingungen bei Brussels Airlines scharf. Im Dezember 2022 gab es einen eintägigen Streik, der auch daraus resultierend war, weil die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die Geschäftsleitung gewisse Zusagen nicht eingehalten habe. Ein weiterer Punkt sind die Lohnkürzungen, die zu Beginn der Pandemie vereinbart wurden. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass das Unternehmen mit Staatshilfe stabilisiert wurde und sich aufgrund stark angezogener Nachfrage erholt habe. Man verweist auf die hohe Auslastung, die Brussels Airlines derzeit auf der Kurz- und Mittelstrecke hat. Lediglich auf der Langstrecke dauert es ein wenig länger. Man sieht nicht ein warum die Flugzeugführer weiterhin auf zehn Prozent ihrer Monatslöhne verzichten sollen.

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Veranstaltungstipp: Austro-Control-Bewerbertag am 11. Juni 2022

Am Samstag, den 11. Juni 2022 veranstaltet die österreichische Flugsicherung Austro Control wieder einen Bewerbertag. Dieser findet wieder persönlich vor Ort statt. In den vergangenen beiden Jahren musste man aufgrund der Pandemie auf Online-Formate ausweichen. Wer Fluglotsin oder Fluglotse werden möchte und sich für diesen spannenden und herausfordernden Job interessiert, kann sich am 11. Juni 2022 wieder live direkt bei Austro Control informieren. Das neue Austro Control-Besucherzentrum eröffnet einen Einblick in die Welt der Flugsicherung. Auf dem Programm beim Recruiting-Day steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung inklusive Besuch in unserem 360° Tower-Simulator. Persönliche Gespräche mit Fluglotsinnen und Fluglotsen über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab. Gesucht werden Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, stressresistent sind und gerne im Team arbeiten. Voraussetzung für die Aufnahme als Trainee ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt.  Auf einen Blick: Wann: Samstag, 11. Juni, 2022, 10:00 – 17:00 Wo: Austro Control, Schnirchgasse 17, 1030 Wien Anmeldung (kostenlos) auf www.startfrei.at

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Wizz Air und Airbus erforschen Wasserstoffantrieb gemeinsam

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und Wizz Air haben eine Absichtserklärung für den Betrieb von Verkehrsflugzeugen mit Wasserstoffantrieb unterschrieben. Im Rahmen der Kooperation wird der Billigflieger das Potential für derartige Flugzeuge prüfen. Ziel dieser Absichtserklärung ist es, sowohl die betrieblichen als auch die infrastrukturellen Möglichkeiten und Herausforderungen von Wasserstoff-Flugzeugen zu ermitteln. Beide Unternehmen werden zusammenarbeiten, um ein umfassendes Verständnis zu entwickeln: Die Entwicklung des globalen Wasserstoff-Ökosystems unter den Aspekten Gesellschaft, Regulierung, Energiepreise und Wasserstoffinfrastruktur. Die Auswirkungen von Wasserstoff-Flugzeugen auf die Flotte, den Betrieb und die Infrastruktur von Wizz Air, einschließlich des Netzwerks, der Flugplanung, der Bodenstationen und der Flughäfen, unter Berücksichtigung spezifischer Flugzeugmerkmale, wie beispielsweise der erreichbaren Reichweite und der Betankungszeit. „Wizz Air verfolgt weiterhin eine ehrgeizige Wachstumsstrategie, um unserer Verpflichtung nachzukommen, Reisen für alle erschwinglich zu machen und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis an Bord einer der jüngsten und umweltfreundlichsten Flotten in Europa zu bieten. Wir sind davon überzeugt, dass sich Wachstum und Nachhaltigkeit nicht gegenseitig ausschließen, da neue Spitzentechnologien den Weg zu nachhaltigeren Flugreisen ebnen. Diese bedeutsame Vereinbarung mit Airbus wird die nachhaltige Luftfahrt weltweit durch die Entwicklung hocheffizienter Betriebs- und Geschäftsmodelle der Zukunft voranbringen. Wir sind absolut begeistert und freuen uns auf den Beginn unserer Zusammenarbeit”, so Wizz-Air-Vorstandsmitglied Johan Eidhagen.

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AUA-Charity-Auktion brachte 58.587 Euro für Ukraine-Hilfe ein

In Kooperation mit Aurena versteigerte Austrian Airlines kürzlich nicht mehr benötige Trolleys und Flugzeugsitze. Der Gesamterlös in der Höhe von 58.587 Euro wird vollständig an die Ukrainehilfe von Nachbar in Not gespendet. Für einen guten Zweck wurden elf Sitzreihen und 170 Bordtrolleys an den jeweils Höchstbietenden verkauft. Die Sitze waren auf Langstreckenflügen weltweit im Einsatz und wurden bei einem Kabinenumbau gegen Premium Economy Class Sitze ausgetauscht. Sie wurden originalgetreu neu tapeziert und freuen sich jetzt auf neue Aufgaben am Boden – nämlich in den Wohnzimmern der Meistbietenden; sei es als extravagantes Möbelstück, Barwagen oder äußerst robuste Werkzeugkiste. Bei der Charity-Versteigerung wurden insgesamt über 2.500 Gebote von insgesamt 390 Bietern abgegeben und somit knapp 60.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. In Kooperation mit der österreichischen Auktionsplattform Aurena spendet Austrian Airlines den gesamten Erlös der Auktion an Nachbar in Not zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Mit den Spendengeldern wird Nachbar in Not Betroffene mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel oder Medikamente versorgen. „Das unermessliche Leid der Menschen in der Ukraine macht uns alle sehr betroffen. Unsere Aufgabe als rot-weiß-rote Airline ist es, Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften zu verbinden. Dieser Verantwortung wollen wir auch in dieser Krise nachkommen. Wir freuen uns somit, ein Stück österreichische Luftfahrtgeschichte zu teilen und gleichzeitig den Menschen in der Ukraine zumindest etwas zu helfen. Unser Dank gilt allen Bietern die mitgesteigert und damit einen wertvollen Beitrag für Menschen in Not geleistet haben“, so Austrian CCO Michael Trestl.

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Graz feiert Comeback des „Summer Take Off“

Der Flughafen Graz konnte Ende der vergangenen Woche nach mehr als zwei Jahren Pause wieder das traditionelle “Summer Take Off” durchführen. Teilgenommen haben rund 200 Gäste, die überwiegend von 20 Partnerbetrieben stammen. “Wir selbst haben uns schon sehr auf diese Veranstaltung gefreut“, so die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, „wir waren dann aber selbst überrascht, wie groß die Wiedersehensfreude bei unseren Gästen war, wie sehr wir es alle vermisst haben, uns persönlich miteinander auszutauschen! Die Aufbruchstimmung in der Branche war spürbar und alle Reiseveranstalter- und Reisebürovertreter erwarten eine gute Sommersaison.“ Für die gemütliche Stimmung haben unter anderem auch die musikalischen Einlagen der Soko Dixie Street Band und die Gaumenfreuden vom Lagardère-Team rund um Jürgen Kahl gesorgt. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus der Steiermark, Kärnten und Slowenien.

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United Airlines hat Mallorca-Flüge aufgenommen

Ende der vergangenen Woche hat United Airlines mit der N642UA die Nonstopverbindung zwischen New York und Palma de Mallorca aufgenommen. Die Maschine machte sich am 2. Juni 2022 am späten Abend als UA236 auf den Weg auf die Balearen-Insel. Nach knapp über sieben Stunden Flugzeit wurde das Langstreckenflugzeug feierlich auf dem Flughafen Palma de Mallorca empfangen. An Bord befanden sich rund 200 Passagiere, die ihre Urlaube auf der Balearen-Insel verbringen wollen. Der lokale Tourismus setzt große Hoffnungen auf die Nonstop-Verbindung und ist der Ansicht, dass es schon bald weitere U.S.-Carrier geben wird, die Mallorca ins Streckennetz aufnehmen werden. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen als zusätzlicher Kernmarkt erschlossen werden und sollen die Rückgänge, die der Abkehr vom „Sauftourismus“ geschuldet sind, im Idealfall überkompensieren.

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Zypern hat Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Die Republik Zypern hat mit 1. Juni 2022 die Corona-Einreiserestriktionen aufgehoben. Das bedeutet konkret, dass wieder ohne Impfung, Genesung oder negativem PCR-Test eingereist werden kann. Auch das Einreiseformular „Cyprus Flight Pass“ ist Geschichte. Zypern war der erste Staat, der im Jahr 2020 mit einem digitalen Einreiseformular überraschte. Kurz darauf zogen Griechenland und andere Länder nach. Über einen sehr langen Zeitraum hinweg teilte die Regierung die Weltkarte in verschiedene Listen ein. Es war davon abhängig wie der Herkunftsstaat eingestuft war, ob man in Quarantäne musste oder nicht. Zumindest im Sommer 2022 soll freie Einreise möglich sein. Zypern gilt als stark vom Tourismus anhängig und verzeichnete in den vergangenen beiden Jahren starke Rückgänge. Aktuell soll die Buchungslage außerordentlich gut. sein. Im Land wurde die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft, wobei diese in Krankenhäusern, Altersheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorerst aufrecht erhalten bleibt.

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Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Ergebnis von Mai 2019

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Mai 2022 rund 130.000 Passagiere und damit um etwa 6,8 Prozent mehr als im Vorkrisenmonat Mai 2019. Die Flugbewegungen nahmen entsprechend ebenfalls zu. Sie lagen im Mai bei 3.884 und damit 23 Prozent über dem Vergleichsmonat aus 2019. Im Bereich der Luftfracht konnte der FKB auf 144 Tonnen zulegen. Im Vergleich mit Mai 2019 entspricht dies einem Plus von 47 Prozent. Im Sommerflugplan 2022 sind derzeit 1,1 Millionen Sitzplätze zu 35 Destinationen im Verkauf. Während dem reisestarken Pfingstwochenende musste nach Angaben des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden nur ein Flug gestrichen werden. Dies soll am Wetter gelegen haben. Zu Abfertigungsproblemen soll es – im Gegensatz zu anderen Airports – nicht gekommen sein. „Die Anstrengungen zur optimierten Zusammenarbeit in den letzten Wochen und die hohe Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter, der Luftsicherheitskräfte und der Bundes- und Landespolizei zeigen, dass trotz hohem Aufkommen und verspäteter Ankünfte am FKB ein hoher Servicelevel gehalten werden kann.“ sagt der Geschäftsführer Uwe Kotzan. „Alle Beteiligten am Flughafen haben sich entsprechend gut vorbereitet, was auch für die Passagiere zutrifft, die überwiegend rechtzeitig erschienen sind und notwendige Unterlagen griffbereit hatten“, weiß Eric Blechschmidt, Verkehrsleiter am Flughafen. „Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir gerne wieder einen Ansturm. Die Menschen freuen sich darauf, endlich wieder reisen zu können. Da soll es am Flughafen reibungslos laufen.“

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Düsseldorf will Sommer-Kollaps mit neuen Maßnahmen verhindern

In den letzten Wochen sind in Deutschland besonders die Flughäfen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf negativ mit zum Teil enormen Warteschlangen an den Schaltern und an der Sicherheitskontrolle aufgefallen. Der NRW-Airport will nun Maßnahmen ergreifen, um einen Kollaps in der Hauptreisezeit zu verhindern. Dass der aktuelle Stand der Dinge alles andere als optimal ist, räumt der Düsseldorfer Flughafen ein. Man will nun für die NRW-Sommerferien entsprechende Maßnahmen ergreifen, die reibungslose Prozesse in den Terminals sicherstellen sollen. Dazu zählen laut Erklärung des Airports „eine Vielzahl eigener operativer Maßnahmen“. „Die aktuelle Situation ist eine große Belastung insbesondere für unsere Fluggäste und unsere Beschäftigten. Wir haben daher einen Maßnahmenkatalog aufgesetzt, mit dem wir in der gesamten Prozesskette unterstützen und entlasten wollen“, so Düsseldorf-Chef Thomas Schnalke. Beispielsweise will man während der Sommerferien verstärkt Studenten als Servicekräfte einsetzen. Diese sollen Passagiere bei starker Auslastung von Sicherheitskontrolllinien zu anderen umleiten bzw. Passagiere ersuchen, dass sie bereits während dem Warten Gegenstände wie Laptops und Flüssigkeiten auspacken sollen. Auf dem Vorfeld soll eine Art „Eingreiftruppe“ aus qualifizierten Facharbeitern gebildet werden. Diese soll bei Bedarf zur Unterstützung eingesetzt werden, um Verspätungen zu vermeiden. Für die Sicherheitskontrollen sollen die Bundespolizei und deren Subunternehmer vom Airport ständig neue Informationen erhalten. Damit soll die Planung wie viele Kontrolllinien benötigt werden vereinfacht werden. Gleichzeitig will man den Fluggesellschaften ermöglichen, dass diese ihre Check-in-Schalter schon ab 3 Uhr 00 öffnen können.

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Air Algérie fand zwei Leichen im Frachtraum

Eine grausame Entdeckung mussten Vorfeldmitarbeiter am Samstag auf dem Flughafen Algier machen: Im Frachtraum wurden die Leichen zweier junger Männer gefunden. Die Polizei erklärte, dass diese zwischen 20 und 23 Jahren alt waren. Gefunden wurden die Toten am Samstag gegen 5 Uhr 00 Lokalzeit in einer auf dem Vorfeld abgestellten Maschine der Air Algérie. Die Exekutive geht davon aus, dass die beiden als blinde Passagiere nach Europa flüchten wollten. Das Vorhaben war nicht erfolgreich und kostete die jungen Männer das Leben. Immer wieder kommt es vor, dass Flüchtlinge versuchen in Frachträumen oder gar im Fahrwerksschacht als blinde Passagiere mitzufliegen. Dies ist lebensgefährlich und auch der Grund dafür, dass derartige Fluchtmanöver häufig mit dem Tod enden.

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