Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Dolomiti feiert 30er am Flughafen München

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum am Flughafen München. Seit 1. Juni 1992 steuert der Carrier den zweitgrößten Airport Deutschlands an. Seither hatte man rund 29 Millionen Passagiere auf rund 580.000 Flügen. Im Jahr 1992 landete der erste München-Flug aus dem italienischen Venedig kommend. Damals flog man noch mit de Havilland Dash 8. Es handelte sich um den ersten internationalen Flug der damals noch jungen Airline. Über die 30 Jahre hinweg hat sich viel verändert, denn mittlerweile fliegt überwiegend ab Deutschland. In München unterhält Air Dolomiti die größte Basis des Unternehmens. Die Flotte besteht aus Regionaljets des Typs Embraer 195. Ab der bayerischen Landeshauptstadt fliegt man sowohl unter dem eigenen EN-Code als auch im Wetlease für die Konzernmutter Lufthansa. Im Heimatland Italien steuert man von München aus insgesamt elf Destinationen an.

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Budapest: Wizz Air hat Chişinău nach vielen Jahren Pause reaktiviert

Ab der Homebase Budapest fliegt Wizz Air erstmals seit dem Jahr 2012 wieder nach Chişinău (Republik Moldau). Ebenso hat man eine Verbindung nach Castellón reaktiviert. Beide Ziele werden zweimal wöchentlich mit Airbus A320/A321 angesteuert. Der ungarische Lowcoster bietet im Sommerflugplan 2022 insgesamt 61 Strecken ab Budapest an. Das Angebot wird seitens des Carriers mit 160.000 Sitzplätzen angegeben. Laut Flughafen soll sich die Erholung in der laufenden Sommerperiode annähernd auf das Niveau, das man vor der Pandemie hatte, bewegen. „Die Aufnahme eines neuen Standorts in unsere Streckenkarte und die Wiederaufnahme einer weiteren Verbindung durch Wizz Air in derselben Woche ist ein klares Zeichen für die Möglichkeiten, die wir entwickelt haben. Wir sind sehr zuversichtlich, was den Erfolg dieser beiden Verbindungen angeht“, so Balázs Bogáts, Leiter der Airline-Entwicklung am Flughafen Budapest.

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Fehlerhafter Boeing 737-Max-Simulator: Spicejet kassiert Geldstrafe

Die indische Fluggesellschaft Spicejet hat laut der zuständigen Zivilluftfahrtbehörde DGCA ihre Piloten an einem fehlerhaften Boeing-737-Max-Simulator trainiert. Dafür kassierte man ein Bußgeld in der Höhe von rund 12.800 U.S.-Dollar. Zuvor kassierte Spicejet von der indischen Luftfahrtbehörde eine Abmahnung, denn das Amt kam im Zuge von Kontrollen zum Schluss, dass die Ausbildung der Flugzeugführer nicht dem Branchenstandard entspricht. Nachdem festgestellt wurde, dass der für das Training der 737-Max-Piloten verwendete Simulator fehlerhaft ist, wurde ein Bußgeld verhängt. Spicejet fällt in den letzten Monaten mit wiederkehrenden Vorfällen, die das Einschreiten der Zivilluftfahrtbehörde zur Folge haben, auf. Zum Beispiel soll eine Kabine derart heruntergekommen gewesen sein, dass die DGCA nach Social-Media-Postings eine überraschende Vorfeldkontrolle durchgeführte und anschließend bis zur Behebung der Mängel der betroffenen Maschine Flugverbot erteilte. Die Folgen des mangelhaften Trainings sind für den indischen Carrier wesentlich gravierender, denn 90 Piloten dürfen vorerst nicht mehr eingesetzt werden. Diese müssen zunächst ein weiteres Training in einem ordnungsgemäß funktionierenden Boeing 737-Max-Simulator absolvieren. In lokalen Medien ist die Ausbildung der Flugzeugführer von Spicejet ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, denn bereits im April 2022 erhielt man die Aufforderung zur Nachschulung zahlreicher Piloten. Diese wurde nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde nicht ordnungsgemäß durchgeführt. „Bei der B73-Max fehlte ein funktionsunfähiges Element für den Stick Shaker auf der P2 (Co-Pilot) Seite. Es war seit dem 17. März 2022 nicht mehr funktionsfähig. Der Simulator wurde jedoch betrieben, um die Piloten von SpiceJet für die Wiederinbetriebnahme zu schulen, was einen Verstoß gegen die Vorschriften darstellt“, erklärt ein DGCA-Sprecher.

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Lieferprobleme: Jetblue muss London-Erstflüge ab Boston verschieben

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue bekommt das für die Aufnahme der Verbindungen von Boston nach London-Gatwick und London-Heathrow benötigte Fluggerät nicht rechtzeitig. Daher muss man die Erstflüge verschieben. Der Carrier wollte ursprünglich ab 19. Juli 2022 zwischen Boston und Gatwick fliegen. Daraus wird vorerst nichts, denn das Unternehmen kündigte an, dass die Aufnahme erst am 4. August 2022 erfolgen wird. Nach Heathrow geht es es nicht ab 22. August 2022, sondern erst ab 20. September 2022. Ursache ist, dass man Maschinen des Typs Airbus A321lR erst verspätet übernehmen kann. Jetblue begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass es bei Hersteller Airbus zu „unerwarteten Produktionsverzögerungen“ gekommen sein soll. Diese wirken sich auf die Übergabe der nächsten beiden A321LR, die für Boston vorgesehen sind, aus. Seitens Airbus habe man bereits eine entsprechende Information, dass der vereinbarte Liefertermin nicht eingehalten werden kann, bekommen. Passagiere, die bereits Tickets gekauft haben, sollen auf andere Verbindungen umgebucht werden. Beispielsweise auf die bestehende London-Verbindung über New York JFK oder auf Partnerfluggesellschaften. Alternativ sollen sich Betroffene den bereits bezahlten Flugscheinpreis auch erstatten lassen können.

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Smartlynx Malta hat erste Boeing 737 Max übernommen

Mit der 9H-ORN hat die Fluggesellschaft Smartlynx Malta die erste Boeing 737 Max in der Firmengeschichte übernommen. Der Mittelstreckenjet ist am Montagabend auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Laut Mavio News wird diese Boeing 737 Max von Beamten der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD unter die Lupe genommen. Es handelt sich um einen üblichen Vorgang bei der Einflottung von Flugzeugen. Smartlynx Malta wird vorerst zwei Boeing 737 Max erhalten. Der Luftfahrtkonzern überraschte vor einiger Zeit die Branche mit der Ankündigung, dass zahlreiche Boeing 737 Max, die man über Leasinggeber bezieht, eingeflottet werden. Die Maschinen werden auf den verschiedenen AOCs der Firmengruppe registriert werden. Für den Malta-Ableger, der auch im Cargobereich tätig ist, sind vorerst zwei Boeing 737 Max bestimmt. Zuvor galt Smartlynx als treuer Airbus-Kunde.

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Für die Kinderkrebshilfe: Erster Airport Run am Flughafen Graz

Am 30. Juni 2022 findet auf dem Areal des Grazer Flughafens erstmals ein Airport Run statt. Der Erlös aus den Startgeldern wird vollständig an die Steirische Kinderkrebshilfe gespendet. Interessierte können sich vorab anmelden oder aber sich vor Ort nachmelden. Am letzten Donnerstag im Juni haben bis zu 500 Läuferinnen und Läufer die Möglichkeit, den Flughafen auf eine eher ungewöhnliche Art zu erkunden: In unmittelbarer Nähe zu Start- und Landebahn werden im Rahmen des ersten Graz Airport Runs rund 5,8 Kilometer laufend zurück gelegt; und das für die gute Sache, denn das Startgeld kommt der Steirischen Kinderkrebshilfe zugute. „Die letzten Jahre haben uns besonders deutlich gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist“ erklären die Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Mit diesem Lauf haben wir die Möglichkeit, den Flughafen aus einer neuen Perspektive zu präsentieren und gleichzeitig eine wichtige steirische Organisation in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Strecke von 5,8 Kilometer ist so gewählt, dass sie auch von Laufanfängerinnen – und anfängern angenehm bewältigt werden kann. Wir sind uns sicher, dieser Lauf wird ein Renner!“

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Erste Einblicke: So sieht die Condor-A330neo-Kabine aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor gewährt erste Einblicke in die Kabine des Airbus A330neo, der ab Herbst 2022 zur Flotte zählen wird. Diesen Maschinentyp wird der Carrier mit insgesamt 310 Sitzplätzen bestuhlen. Man wird den Reisenden 30 Plätze in der Business Class, 64 in der Premium Economy und 216 in der Economy Class anbieten. Derzeit ist vorgesehen, dass Condor ab Herbst 2022 monatlich einen A330neo übernehmen wird. Schrittweise werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767 abgelöst werden. Im Winter 2022 wird man zunächst in Richtung Seattle, Mexiko und Dominikanische Republik mit den fabrikneuen Maschinen abheben. „Beim neuen Kabinendesign setzen wir auf moderne Eleganz und gesetzte Farben, die gleichzeitig einen deutlichen Bezug zu unserem neuen Markenauftritt herstellen. Der Urlaub unserer Gäste beginnt mit dem Boarding und setzt sich dann mit dem unverwechselbaren Condor-Produkt und dem erstklassigen Service fort“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „So wird Bewährtes durch ein noch nie da gewesenes, stimmiges Innendesign ergänzt, mit höchstem Komfort, dem bislang vielfältigsten und größten Bordunterhaltungsprogramm mit Schnittstelle für den eigenen Bluetooth-Kopfhörer sowie Highspeed Internet Connectivity für alle an Bord.“ Die neue Business Class bietet 30 Full-Lie-Flat Sitze in einer 1-2-1 Konfiguration mit direktem Zugang zum Gang für alle Passagiere. Für einen erholsamen Schlaf und himmlische Träume an Bord lässt sich der Sitz bequem zu einer 1,99 Meter langen Liegefläche mit extra großem Fußraum umfunktionieren, die so flach ist, wie das Bett zu Hause. Business Class-Gäste haben Zugriff zu neuesten Filmen oder Serien, Podcasts und Spielen über den mindestens 17,3 Zoll großen

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Sommerferien 2022: Paderborn rechnet mit 100.000 Fluggästen

Der deutsche Flughafen Paderborn/Lippstadt erwartet während der Sommerferien 2022 rund 100.000 Passagiere. Die „Schulauszeit“ dauert im Bundesland Nordrhein-Westfalen sechs Wochen. Vorausgesetzt der PAD erreicht diesen Wert, so würde der heimische Airport im touristischen Bereich einen großen Schritt in Richtung der Vor-Corona-Werte machen. Während der Schulferien werden nach Angaben des Flughafens Paderborn/Lippstadt die Ziele Antalya (Corendon, SunExpress und Pegasus), Feuerteventura (Freebird Europe), Gran Canaria (Freebird Europe), Heraklion (Corendon Europe, Freebird Europe), Hurghada (Air Cairo), Kos (Freebird Europe), Palma de Mallorca (Eurwings, Freebird Europe) und Rhodos (Corendon Europe, Freebird Europe) zur Auswahl stehen. Weiters bietet Corendon das Ziel Izmir an und ETF Airways sowie Trade Air fliegen nach Pristina. „Mit der Entwicklung des Flugverkehrs in diesem Jahr sind wir sehr zufrieden. Aktuell liegen wir im Hinblick auf die zwischenzeitlich erhöhte Prognose der Passagierzahlen sehr gut auf Kurs. Dazu werden die Sommerferien einen wichtigen Beitrag leisten“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die Fluggäste müssen laut Airport nicht befürchten, dass es am Flughafen Paderborn/Lippstadt zu Problemen bei der Abfertigung kommt. So hat der Dienstleister für die Flugsicherheitskontrollen bereits ausreichend Vorsorge im Hinblick auf die zu erwartenden Kapazitäten getroffen. Bei früheren Unregelmäßigkeiten an benachbarten Flughäfen in diesem Jahr hat der Heimathafen seine Leistungsfähigkeit auch bei der kurzfristigen Aufnahme weiterer Flugzeuge bereits unter Beweis gestellt. Im Vor-Corona-Jahr 2019 nutzten 114.056 Fluggäste den Flughafen Paderborn/Lippstadt für ihren Abflug und ihre Landung im Rahmen des Urlaubs in den Sommerferien.

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Zu wenige Lotsen und neues System: Frankreich rechnet mit Verspätungen und Ausfällen

Die französische Zivilluftfahrtbehörde rechnet damit, dass es über das gesamte Jahr hinweg zu Verspätungen im Luftraum kommen wird. Hintergrund ist, dass die Flugsicherung DSNA zu wenige Lotsen hat und obendrein ein neues System eingeführt hat. Die Kombination dieser beiden Umstände führt dazu, dass unter anderem das Kontrollzentrum Reims nur eingeschränkt verfügbar ist. Im April 2022 hat man mit der Installation des neuen Flugsicherungssystems begonnen. Der Zeitpunkt wird unter Berücksichtigung dessen, dass der Flugverkehr gerade so richtig im Anlaufen ist von Airlines kritisiert. Florian Guillermet, Chef der französischen Zivilluftfahrtbehörde, geht davon aus, dass es erst im kommenden Jahr zu Besserungen kommen wird. Aufgrund des Kapazitätsmangels wird man besonders während der Hauptsaison im Sommer 2022 zahlreiche Flüge in den deutschen Luftraum umleiten. Dadurch kann es punktuell zu längeren Flugzeiten kommen und das „Problem“ ist zumindest teilweise ins „Ausland verschoben“. Ob die DFS das zusätzliche Aufkommen stemmen kann, wird sich noch zeigen. Guillermet verteidigt allerdings die Entscheidung, dass man auf ein modernes System umstellt. Während einem Eurocontrol-Webinar sagte er unter anderem, dass man in Frankreich noch immer mit dem alten Papiersystem arbeiten würde. Das soll dazu führen, dass die Lotsen nicht so produktiv sein können wie jene in Staaten, die bereits auf moderne EDV-Systeme umgestellt haben. „Das ist der Grund, warum wir die verrückte Entscheidung getroffen haben, das System kurz vor dem Sommer zu aktualisieren, was zu erheblichen Störungen führen könnte“, so der Behördenleiter. Zwar habe die französische Flugsicherung viele neue Lotsen eingestellt, jedoch befindet sich der Personalstand laut Guillermet weiterhin auf „historisch

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Bern: Lübeck Air fliegt an Samstagen nach Heringsdorf

Mit ATR72-500 bedient Air Alsie im Auftrag von Lübeck Air seit 28. Mai 2022 die Strecke Bern-Heringsdorf. Die saisonale Route soll bis voraussichtlich 22. Oktober 2022 angeboten werden. Kooperationspartner ist der regionale Tour Operator Belpmoos Reisen. Lübeck Air ist die Hausmarke des Flughafens Lübeck. Man verfügt über keine eigene Zulassung als Fluggesellschaft, sondern hat Air Alsie mit der operativen Durchführung beauftragt. Momentan ist auch ein von German Airways betriebener Embraer 190 über den dänischen Carrier für Lübeck Air im Einsatz. Der Erstflug zwischen Bern-Belp und Heringsdorf wurde am vergangenen Samstag durchgeführt. Bis voraussichtlich 22. Oktober 2022 soll jeweils an Samstagen geflogen werden. Das Turbopropflugzeug verlässt Usedom gegen 15 Uhr 15. Von Bern geht es zurück nach Heringsdorf jeweils um 18 Uhr 00. Flugscheine können unter anderem über Lübeck Air und Belpmoos Reisen gekauft werden.

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