Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zürich: Edelweiss nimmt Amman und Akaba auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air nimmt ab Februar 2023 mit Amman und Akaba zwei Ziele in Jordanien ins Streckennetz auf. Diese werden jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten. Edelweiss wird ab Zürich zunächst nach Amman fliegen, wo ein Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen stattfindet. Anschließend geht es weiter nach Akaba und von dort aus wieder zurück in die schweizerische Wirtschaftsmetropole. Es handelt sich also zum so genannte Direktflüge, die im Gegensatz zu Nonstopflügen eine beliebige Anzahl an Zwischenstopps haben dürfen. Laut Edelweiss lassen sich die beiden Destinationen miteinander kombinieren. Dies soll Passagieren Rundreisen durch Jordanien ermöglichen. Akaba befindet sich in etwa vier Fahrstunden mit dem Auto von der Hauptstadt Amman entfernt. Die Stadt am Roten Meer ist die jordanische Nachbarstadt von Eilat, jedoch ist der Grenzübertritt von Jordanien nach Israel (und umgekehrt) mit hohen Kosten verbunden.

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Seadream schafft Impf- und Testpflicht ab

Seadream, ein Anbieter von Luxus-Kreuzfahrten verlangt bei der Einschiffung keinen Impfnachweis mehr. Auch ist es nicht mehr notwendig ein negatives Testergebnis vorzuzeigen. Allerdings kann es punktuell dazu kommen, dass diese aufgrund lokaler Vorschriften bei Landgängen dennoch erforderlich sein können. Die Reederei vertritt die Ansicht, dass man mit der Abschaffung von Impf- und Testpflicht das Reisen wieder einfacher und komfortabler machen kann. Die mit der Yacht durchgeführten Kreuzfahrten finden überwiegend im Mittelmeer und rund um die Karibik statt. Das Unternehmen teilt mit, dass die Seadream-Crew weiterhin vollständig geimpft bzw. aufgefrischt sein soll. Man halte innerhalb der Besatzung auch weiterhin gewisse Covid-19-Schutzprotokolle aufrecht. Man befolgt die Grundsätze der Cruise Lines International Association. Bezüglich der Landgänge empfiehlt die Reederei, dass sich die Reisenden vorab darüber informieren, ob für einzelne Staaten Impf- bzw. Testnachweise erforderlich sind. Im Mittelmeerraum ist dies derzeit fast nirgendwo erforderlich, was auch die Entscheidung des Anbieters beeinflusst haben dürfte.

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Singapur: Tui Cruises nimmt Asien-Kreuzfahrten wieder auf

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Reederei Tui Cruises das Angebot im asiatischen Raum stark zurückgefahren bzw. teilweise ausgesetzt. Nach fast drei Jahren Unterbrechung sticht die „Mein Schiff 5“ wieder ab Singapur in See. Angeboten werden 14-tägige Kreuzfahrten, die ihren Ausgangspunkt im Stadtstaat haben. Erst kürzlich hat dieser die Einreise- und Quarantänebestimmungen stark gelockert. Tui Cruises ist einer der ersten europäischen Anbieter, die wieder Asien-Kreuzfahrten anbieten. Zunächst ist geplant, dass sechs 14-tägige Ausfahrten angeboten werden sollen. Diese sollen unter anderem entlang der Küsten von Malaysia, Vietnam und Thailand führen. Für das Jahr 2023 strebt man an, dass das Asien-Angebot wieder nach und nach das Vorkrisenniveau erreichen soll.

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German Airways fliegt auch im Winter 2022/23 für Luxair

Die Fluggesellschaft German Airways wird auch im Winterflugplan 2022/23 mit Embraer 190 im Auftrag von Luxair fliegen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis 26. März 2023 im Reservierungssystem der Luxemburger Fluggesellschaft ersichtlich. Derzeit ist geplant, dass das angemietete Fluggerät auf 13 Strecken ab Luxemburg zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um die Ziele Barcelona, Bari, Lissabon, Bukarest, Mailand-Malpensa, Nizza, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Santorini und Tivat. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. Auch werden nicht alle Frequenzen auf den genannten Routen mit Wetlease-Gerät von German Airways bedient. Oftmals handelt es sich wöchentlich um einzelne Umläufe.

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Wassermangel: National Airlines fliegt Trinkwasser nach Jackson ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft National Airlines hat in den letzten Tagen große Mengen Trinkwasser nach Jackson (Mississippi) eingeflogen. Aufgrund von Überschwemmungen ist das städtische Leitungswasser seit einigen Tagen nicht mehr nutzbar. Der Carrier nutzte einen Airbus A330, dessen Frachtraum mit Wasserflaschen gefüllt war, um die Hilfslieferung nach Jackson bringen zu können. Es handelte sich um keinen Sonderflug, denn man nahm das Trinkwasser auf einem regulären Charterflug mit. Die Flaschen sollen an die rund 150.000 Bewohner verteilt werden. „National war schon immer führend bei der Beförderung von Soforthilfematerialien in Krisenregionen. Ob es sich nun um medizinische Hilfsgüter für COVID-19 oder um lebenswichtige Güter bei Naturkatastrophen handelt, die Flugzeuge von National Airlines bringen die Hilfsgüter in die am stärksten betroffenen Gebiete und verteilen sie rechtzeitig. Die jüngsten Bemühungen, Trinkwasser nach Jackson zu bringen, sind eine weitere Gelegenheit für uns, den Menschen zu helfen, wenn sie in großer Not sind“, so Christopher Alf, Vorstandsvorsitzender der National Air Cargo Holdings. Seit etwa elf Tagen gibt es aufgrund von Überschwemmungen in Jackson nur noch weniges reines Trinkwasser. Der Regenfälle haben laut Stadtwerken dazu geführt, dass die Wasseraufbereitungsanlage nicht mehr in der Lage ist die für die 150.000 Bewohner benötigte Menge aufzubereiten. Derzeit ist nicht absehbar wie lange das lokale Wasserwerk benötigt um die sonst übliche Qualität wiederherstellen zu können.

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Zubringerflüge für Condor: Lufthansa klagt gegen Entscheidung des Bundeskartellamts

Die Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor Zugang zu Zubringerflügen einräumen muss, will der Kranich-Konzern nicht auf sich sitzen lassen. Man klagt gegen den Bescheid der Wettbewerbsbehörde. Damit geht der Dauerstreit zwischen den beiden Unternehmen in die nächste Runde. Lufthansa hatte Condor den Zugang zu Zubringerflügen aufgekündigt. Der Ferienflieger wehrte sich dagegen und brachte unter anderem eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich verlängerte daraufhin das Special-Pro-Rate-Agreement, jedoch nur befristet. Die deutschen Wettbewerbshüter haben entschieden, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor nicht nur Zugang zu den Zubringerflügen einräumen muss, sondern ordneten an, dass weitere Tarifklassen für den Ferienflieger geöffnet werden müssen. Lufthansa brachte mit Eurowings Discover einen Konkurrenten auf den Markt, der auf der Langstrecke ein mit Condor vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt. Wie zunächst die Fachzeitung FVW berichtete, will Lufthansa die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht zur Kenntnis nehmen. Da in Rechtsstaaten grundsätzlich Rechtsmittel gegen behördliche Entscheidungen offenstehen, ist das Erkenntnis der Wettbewerbshüter noch nicht rechtskräftig. Innerhalb offener Frist brachte der Kranich-Konzern eine Klage gegen die Entscheidung ein. Nun müssen Richter entscheiden, wobei damit zu rechnen ist, dass der Instanzenzug voll ausgeschöpft werden könnte bis endgültige Klarheit über die Zubringerflüge vorliegt.

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EU-Kommission will 80/20-Slotregel reaktivieren

Die EU-Kommission will die seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend ausgesetzten Slot-Regeln im Winterflugplan 2022/23 wieder zurückbringen. Es soll dann wieder sie so genannte 80/20-Regelung gelten. Konkret bedeutet das, dass mindestens 80 Prozent der Start- und Landerechte genutzt werden müssen, um den Verlust verhindern zu können. Während der Pandemie wurde das Regelwerk ausgesetzt bzw. in der vorherigen Winterperiode auf 50 Prozent gelockert. Nun will die EU-Kommission wieder zu den normalen Wettbewerbsregeln zurückkehren. Mit der Entscheidung sind aber nicht alle Fluggesellschaften glücklich. Während Lowcoster regelrecht feiern, sind klassische Netzwerkcarrier eher skeptisch. Hintergrund ist, dass man aufgrund der hohen Treibstoffpreise, stark gestiegener Alltagskosten sowie möglicher neuer Coronamaßnahmen mit einem starken Rückgang der Nachfrage rechnet. Der Branchenverband IATA hat sich mittlerweile klar und deutlich gegen das Comeback der 80/20-Regel positioniert. Die EU-Kommission vertritt aber die Ansicht, dass die enorm hohe Sommernachfrage zumindest teilweise in den Winter mitgenommen werden kann, so dass keine Probleme bei der Erfüllung des Regelwerks gesehen werden. Man will definitiv zu den Vorschriften, die vor der Pandemie geherrscht haben, zurückkehren. Allerdings will man Fluggesellschaften die Möglichkeit einräumen, dass diese mit begründetem Antrag die Start- und Landerechte auch dann behalten können, wenn weniger als 80 Prozent der Slots genutzt werden können. Den Regulatoren soll die Möglichkeit zur Erteilung von Ausnahmebewilligungen gewährt werden. Dies aber unter strengen Voraussetzungen, die beispielsweise neuerliche Reisebeschränkungen aufgrund von Corona sein können. Auch können Naturkatastrophen und politische Unruhen ein tauglicher Grund sein. Die EU-Kommission will die Erteilung der Sondergenehmigungen überwachen, da man befürchtet, dass es andernfalls zu

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Ground Handling: Iberia übernimmt Leiharbeiter in Festanstellung

Auch in Spanien herrscht in der Luftfahrtbranche durchaus akuter Personalmangel. Größere Unregelmäßigkeiten sind bislang ausgeblieben. Die Ground-Handling-Tochter von Iberia reagiert nun und übernimmt 1.692 Leiharbeiter in unbefristete Festanstellung. Iberia Airport Services ist an zahlreichen spanischen Flughäfen tätig und fertigt die Maschinen der Muttergesellschaft, aber auch von anderen Fluggesellschaften ab. Eigenen Angaben nach zählen insgesamt 170 Airlines zum Kundenkreis. Immer wieder stand man im Kreuzfeuer der Kritik, da man seit einigen Jahren verstärkt auf befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit gesetzt hat. Das soll sich laut Mitteilung der Fluggesellschaft ändern, denn man wird vorerst 1.692 Leiharbeiter in feste Anstellungsverhältnisse bei Iberia Airport Services überführen. Die Betroffenen sollen unbefristete Arbeitsverträge, die dem jeweiligen Kollektivvertrag unterliegen, überführt werden. Damit reagiert die Airline auf eine langjährige Forderung der Gewerkschaften und hofft gleichzeitig dem schleichenden Personalabgang gegensteuern zu können.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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Ab Debrecen und Budapest: Aeroexpress Regional geht mit Embraer 120 auf die Linie

Mittlerweile ist der Maschinentyp Embraer 120 im europäischen Linienflugverkehr nur noch selten anzutreffen. Ab Budapest und Debrecen werden nun Flüge in Richtung Rumänien mit diesem Muster angeboten. Der Embraer-120-Operator Budapest Aircraft Service gründete gemeinsam mit einem Partner die virtuelle Fluggesellschaft Aeroexpress Regional. Über diese Vertriebsfirma werden ab Budapest und Debrecen Flüge nach Rumänien angeboten. Eigenen Angaben nach will man der im Nachbarland lebenden ungarischen Community ermöglichen schneller zu reisen. Die Fahrzeit auf dem Landweg ist durchaus sehr lange. Budapest Aircraft Service, im Außenauftritt gelegentlich auch Base Airlines, war in den letzten Jahren auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Man ist einer der letzten verbliebenen Operators des Maschinentyps Embraer 120 in Europa. In einer Medienmitteilung zeigt sich der ungarische Hauptstadtflughafen erfreut, dass unter der Marke Aeroexpress Regional drei wöchentliche Flüge nach Cluj angeboten werden. Laut Reservierungssystem werden diese an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt. Von Debrecen aus nimmt am an montags, mittwochs und freitags Kurs auf Cluj. An selbigen Tagen fliegt man ab dem ungarischen Airport auch ins rumänische Targu Mures. Flugscheine werden ab 17.500 Forint, was in etwa 43,45 Euro entspricht, oneway verkauft. Je nach Nachfrage kann der Ticketpreis, wie in der Luftfahrt üblich, deutlich steigen. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit Embraer 120 von Budapest Aircraft Service. Derzeit verfügt man über drei Turbopropflugzeuge dieses Typs. Diese sind nach Angaben der Airline mit 30 Sitzplätzen bestuhlt.

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