Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ita-Verkauf: Geschäftsleitung haben 400.000 Euro Bonus-Zahlung in Aussicht

Die ehemalige Fluggesellschaft Alitalia galt als fliegende Geldvernichtungsmaschine. Der Nachfolger Ita Airways ist nicht profitabel, sondern verbrennt laut lokalen Medienberichten rund zwei Millionen Euro pro Tag. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass das Finanzministerium den Carrier so rasch wie möglich loswerden will. Selbst die italienische Regierung vertritt die Ansicht, dass Ita Airways im Alleingang auf Dauer nicht überlebensfähig sein wird. Kaufinteressenten können derzeit im Datenraum die Geschäftszahlen einsehen und anschließend ein formelles Übernahmeangebot abgeben. Die Regierung will die Mehrheit so rasch wie möglich verkaufen. Pikant ist aber auch ein anderer Umstand: Laut lokalen Medienberichten sollen Aufsichtsrat und Geschäftsleitung im Falle dessen, dass sie dazu beitragen, dass die Mehrheit von Ita Airways erfolgreich verkauft werden kann, eine Bonuszahlung in der Höhe von bis zu 400.000 Euro bekommen.

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Iberia eröffnet City-Shop in Madrid

Die Fluggesellschaft Iberia hat in der Innenstadt von Madrid einen Shop eröffnet, in dem unter anderem Modellflugzeuge, Plakate, Salz- und Pfefferstreuer und sonstige Utensilien verkauft werden. Auch können Interessierte die Business-Class-Services testen und sogar die neuen Uniformen anprobieren. Dort haben Reisende die Möglichkeit, das neue gastronomische Angebot zu probieren, das an Bord angeboten wird, während sie den Komfort der Sitze in den Business- und Premium-Touristenkabinen verkosten. Die Mahlzeiten werden von Do&Co hergestellt. Ab 1. Juni 2022 wird Iberia nicht nur mit neuen Uniformen, sondern auch mit überarbeitetem Catering an den Start gehen. Das ist auch der Anlass für die Eröffnung des Pop-Up-Shops, denn man will die neuen Produkte „anfassbar“ machen. Derzeit ist geplant, dass dieser bis inklusive 30. Juni 2022 geöffnet sein wird.

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Lübeck-Air-Charterflüge in Bern-Belp gestartet

Ende der vergangenen Woche wurde ab Bern-Belp der erste von German Airways durchgeführte Lübeck-Air-Charterflug durchgeführt. Dieser führte nach Olbia. Das Flugzeug trägt die Beklebung des Auftraggebers. Formell fliegt das deutsche Luftfahrtunternehmen im Rahmen eines ACMI-Vertrags für die dänische Air Alsie. Diese wiederum ist Vertragspartner von Lübeck Air, die als so genannte virtuelle Fluggesellschaft ohne eigene Zertifikate aktiv ist. Der Auftrag in Bern stammt vom lokalen Tour Operator Belpmoos Reisen. Auch ab Salzburg werden heuer Charterflüge mit Embraer 190 in dieser Konstellation durchgeführt werden, jedoch für einen anderen Tour Operator. Auf dem ersten Olbia-Charterflug ab Bern-Belp sollen sich offiziellen Angaben nach 80 Passagiere an Bord befunden haben.

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Leasinggeber: SMBC schluckt Goshawk

Im Bereich der Leasinggeber von Verkehrsflugzeugen steht die nächste Elefantenhochzeit unmittelbar bevor. SMBC Aviation Capital erwirbt Goshawk Aviation. Daraus entsteht der zweitgrößte Lessor der Welt. Es ist geplant, dass das Portfolio zusammengeführt werden soll. SMBC wird den Mitbewerber samt aller Vermögenswerte übernehmen. Der Kaufpreis beträgt rund 6,7 Milliarden U.S.-Dollar. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Seit einiger Zeit ist im Bereich der Lessoren eine Konsolidierung im Gange. Beispielsweise hat Aercap den einstigen Mitbewerber Gecas aufgekauft und befindet sich derzeit im Fusionsprozess. Daraus ist der größte Flugzeug-Leasinggeber der Welt entstanden.

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Gatwick: Iberia Express hilft bei British Airways aus

Mit etwas Verspätung sind in den letzten Tagen insgesamt vier Flugzeuge von Iberia Express auf dem Flughafen London-Gatwick eingetroffen. Von dort aus bedient man im Auftrag der Konzernschwester British Airways diverse Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke. Bereits im Januar 2022 wurde bekannt, dass Iberia Express im Sommerflugplan 2022 ab Gatwick fliegen wird. Ursprünglich wurde kommuniziert, dass es bereits im April 2022 losgehen soll, jedoch verschob sich der ACMI-Einsatz auf Mai 2022. Dahinter steckt auch, dass die neue BA-Tochter Euroflyer noch nicht startklar ist. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Die IAG rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung im Laufe dieses Jahres erteilt werden. Anschließend wird Euroflyer schrittweise die derzeit von British Airways, Iberia Express und anderen Airlines durchgeführten Flüge übernehmen. Geflogen wird dann weiterhin unter der Marke British Airways. Der Konzern gründete den „Gatwick-Ableger“, um niedrigere Produktionskosten zu haben. Man sieht sich an diesem Airport einem starken Wettbewerb durch Billigflieger ausgesetzt. Zuvor gab es einen heftigen Streit zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung. Gar die gänzliche Aufgabe der Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Londons zweitgrößtem Flughafen stand zwischenzeitlich im Raum. Auch die IAG-Billigfluggesellschaft Vueling unterhält im Sommerflugplan 2022 eine Basis in Gatwick. Genutzt werden Start- und Landerechte von British Airways. Ob diese zu einem späteren Zeitpunkt an Euroflyer transferiert werden, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Fix: Ehemaliger InterSky-Hangar wird Volleyball-Halle

Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen hat am Montag den Beschluss gefasst, dass der vormals von der nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft InterSky genutzte Hangar am Flughafen in eine Volleyball-Arena umgebaut wird. Zuvor gab es eine längere Diskussion um den künftigen Standort der Heimstätte des VfB Friedrichshafen. Überraschend wurde die Halle am Flughafen als Kompromiss gefunden. Der Gemeinderat gab hierfür grünes Licht. Der Umbau soll in Kürze begonnen werden. Der Gemeinderat stellt hierfür einen einmaligen Zuschuss in der Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der ehemalige InterSky-Hangar soll für mindestens drei Jahre als Volleyball-Halle genutzt werden.

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Condor schickt A330 auf die Langstrecke und bekommt neuen CFO

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat am Sonntag mit der D-AIYC erstmals einen Langstreckenflug mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 durchgeführt. Gegen 15 Uhr 00 hob die Maschine am Frankfurter Flughafen mit Ziel Seattle ab. Bislang hatte Condor die Airbus-A330-Flugzeuge, die vormals bei Etihad Airways im Einsatz waren, auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt. Die Langstreckenjets mit den Kennungen D-AIYB, D-AIYC und D-AIYD werden zudem auch nach Palma de Mallorca eingesetzt. Interkontinental wird man den drei A330-200, die dem aktuellen Planungsstand nach zwei Jahre in der Flotte bleiben werden, in Richtung Seattle, Toronto und Punta Cana eingesetzt werden. Nach und nach werden die Boeing 767 und der A330-200 durch fabrikneue A330neo abgelöst. Entgegen der Kabine der neuen A330neo, die mit einer Dreiklassenkonfiguration unterwegs sein wird, erwartet Gäste an Bord des A330-200 eine Zweiklassenkonfiguration. Was Condor den Passagieren an Bord dieses Maschinentyps bietet, hat Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik Tripreports vorgestellt. Der Bericht mit vielen Fotos findet sich unter diesem Link. Ab Ende Mai wird auch das Inflight Entertainment an Bord verfügbar sein. Bis dahin ist für alle Gästealternativ das kostenlose Streaming über das WLAN-Bordunterhaltungsprogramm Condor FlyStream möglich. Gäste die auch während des Fluges im Mai Bordunterhaltung genießen möchten, werden daher angehalten, ein mobiles Endgerät für das Streamen mit an Bord zu nehmen. Im Sommer letzten Jahres gab Condor die Bestellung von 16 Langstreckenflugzeugen des Typs A330-900neo bekannt und setzt damit als deutscher Erstkunde künftig auf modernste Technologie, maximal Effizienz und höchsten Kundenkomfort. Das erste Flugzeug wird im Oktober 2022 erwartet, ab dann

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Saisonale Strecke: Croatia Airlines nimmt Zürich-Dubrovnik auf

Am 10. Juni 2022 wird Croatia Airlines eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Zürich und Dubrovnik aufnehmen. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. An Bord will man in der Economy- und der Business-Class Spezialitäten aus dem Heimatland des Star-Alliance-Mitglieds servieren. Croatia Airlines bietet auf dieser Route insgesamt fünf verschiedene Tarife an. Eigenen Angaben nach will man damit möglichst viele Passagiere ansprechen und ermöglichen, dass die Reise so weit wie möglich individualisiert werden kann. Dubrovnik ist ein beliebter Ferienort am Mittelmeer. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern den örtlichen Airport saisonal an. Croatia Airlines tüftelt angesichts der starken Ryanair-Konkurrenz an der Homebase Zagreb an einer dezentralen Strategie. Man stationiert zunehmend Flugzeuge außerhalb der Hauptstadt und nimmt weitere Strecken im W-Pattern auf.

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Malediven: Hotelbetreiber legt sich zweite de Havilland DHC-6 zu

Auf den Malediven lässt die Soneva Holdings, die zahlreiche Hotels der Luxuskategorie betreibt, künftig die Gäste mit einem Wasserflugzeug des Typs de Havilland DHC-6-300 von Malé zu den Hotels auf Inseln befördern. Man kooperiert dabei mit Manta Air, da es sich formell um eine kommerzielle Personenbeförderung handelt und man hierzu über AOC und Betriebsgenehmigung verfügen muss. Geleast wird die Maschine aber von der Soneva Holdings. Laut CH-Aviation.com ist das Turbopropflugzeug 45,5 Jahre alt und befindet sich derzeit als VH-FIW im australischen Cairns. Dort werden Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze soll die DHC-6-300 auf die Malediven überstellt werden. Vor dem ersten Einsatz als Hotelshuttle bekommt die Maschine noch eine VIP-Kabine verpasst. Zuletzt war dieses Flugzeug bei Dimonim Air im Einsatz und ist Eigentum des Leasinggebers Montrose Global. Es handelt sich nicht um das erste Wasserflugzeug, das sich Soneva Holdings organisiert hat. Im Jahr 2018 leaste man ebenfalls bei Montrose Global eine Viking Air DHC-6-200, die die Registrierung 8Q-RAL trägt. Ursprünglich wurde die Maschine im Auftrag des Hotelkonzerns von Trans Maldivian Airways betrieben, wurde jedoch mittlerweile an Manta Air übergeben.

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Mehrheit an South African für nur 3,16 U.S.-Dollar verkauft

Nur 3,16 U.S.-Dollar musste das Takatso-Konsortium ausgeben, um der Regierung von Südafrika den 51-prozentigen Mehrheitsanteil an South African Airways abkaufen zu können. Vergangene Woche wurde der Deal auch formell vollzogen. Allerdings muss der Investor viel Geld in das angeschlagene Unternehmen stecken um es dauerhaft in der Luft zu halten. Der Carrier gilt als seit über einem Jahrzehnt finanziell schwer angeschlagen. Bereits vor der Corona-Pandemie musste die Regierung wiederholt Finanzspritzen bereitstellen, denn andernfalls wäre South African Airways pleite gewesen. Die Krise setzte dem Unternehmen zusätzlich massiv zu. Man musste sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Takatso, bestehend aus dem lokalen Flugzeugvermieter Global Aviation und Harith General Partners, einem panafrikanischen Investor in afrikanische Infrastrukturen, wurde im vergangenen Juni als neuer Mehrheitseigentümer von South African Airways bestätigt. Doch erst Ende letzter Woche gab die südafrikanische Regierung die Einzelheiten des Geschäfts bekannt. Die Regierung hält nun 49 Prozent an der Fluggesellschaft. Zunächst wird der neue Mehrheitseigentümer – offiziellen Angaben nach – rund 186 Millionen U.S.-Dollar in South African Airways investieren. Zwar erklären Regierungsmitglieder, dass der Staat in Zukunft weiteres Geld bereitstellen wird, jedoch wurde in lokalen Medien ein internes Dokument des südafrikanischen Finanzministeriums veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass Takatso sich das Recht vorbehalte, zu entscheiden, ob laufende Verbindlichkeiten von der Regierung bezahlt werden müssen.

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