Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Barbara Plattner ist neue Innsbruck-Tourismus-Chefin

Der Innsbruck Tourismus hat mit Barbara Plattner eine neue Geschäftsführerin bekommen. Die 34-Jährige konnte sich im Rahmen eines Auswahlverfahrens gegen 52 weitere Bewerber durchsetzen. Sie leitet mit sofortiger Wirkung eines der größten Verbandsgebiete Tirols, das sich von Innsbruck bis zum Mieminger Plateau erstreckt. Mit Barbara Plattner rückt eine international versierte und in Tirol bestens vernetze Expertin an die Spitze von Innsbruck Tourismus, die durch ihr Wissen und ihren Einsatz auch innerhalb der Organisation überzeugt hat“, freut sich Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, über die einstimmige Wahl. Ein fundierter Auswahlprozess gepaart mit schnellen Entscheidungen seien die Zutaten dafür, den Tourismusverband auch in der Übergangszeit handlungsfähig zu halten, so Gerber. „Das Team von Innsbruck Tourismus steht geschlossen hinter der neuen Geschäftsführung und das ist von zentraler Bedeutung. Denn jetzt gilt es die großen Ziele nach der Corona-Krise im Städte- & Ferientourismus gemeinsam mit den starken Leistungsträgern unserer Region umzusetzen, um Innsbruck und die Urlaubsregionen im gesamten Verbandsgebiet so schnell wie möglich wieder auf das touristische Niveau von 2019 zu bringen.“ Plattner habe ein überzeugendes Konzept vorgestellt, um den Städtetourismus wieder in Schwung zu bringen und die gesamte Region nachhaltig weiterzuentwickeln, betonen auch Gerbers Stellvertreterinnen Katharina Schnitzer-Zach und Lisa Peer. Verstärkte Marktbearbeitung mit Sonderkampagnen sowie innovative Projekte, die über die Grenzen des Tourismus hinausgehen seien die ersten Schritte. „Gerade jetzt braucht es Teamplayer, die motivieren können, den digitalen Wandel leben und mit frischen Ideen Zukunft gestalten“, erklären Schnitzer-Zach und Peer mit Blick auf die designierte Geschäftsführerin.

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Indien: Jet Airways absolvierte Abnahmeflüge der Luftfahrtbehörde

Am Sonntag absolvierte die Fluggesellschaft Jet Airways mit der VT-SXE die behördlichen Abnahmeflüge, die zur Wiederzulassung als Airline führen. Diese führten unter anderem von Delhi nach Mumbai und Ahmedabad. Zum Einsatz kam eine Boeing 737-800. Erst vor wenigen Tagen führte das Unternehmen nach langem Stillstand die ersten Testflüge durch. Jet Airways war einst eine große indische Fluggesellschaft, an der auch Etihad Airways beteiligt war. Im Zuge des schrittweisen Kollapses der Beteiligungen des Carriers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, musste auch Jet Airways aufgeben. Das Unternehmen wurde verkauft, jedoch dauerte es sehr lange bis die Investoren Jet Airways wieder in die Luft gebracht haben. Im ersten Schritt will man sich auf Inlandsflüge und Verbindungen im näheren Umfeld von Indien konzentrieren. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Langstrecke reaktiviert werden.

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Türkei rechnet mit vier Millionen weniger Touristen aus Russland

In der Türkei geht man davon aus, dass rund vier Millionen weniger Touristen aus der Russischen Föderation ihre Urlaube im Bosporus-Staat verbringen werden. Das hat starke Auswirkungen auf die lokale Touristik, denn der Wegfall lässt sich nur schwer kompensieren. Zwar steht die Türkei heuer generell wieder hoch im Kurs, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass der Ausfall der russischen Touristen kompensiert werden kann. Dazu kommt, dass die Ukraine ein wichtiger Quellmarkt ist und aufgrund des Krieges nicht damit zu rechnen ist, dass sonderlich viele Ukrainer Urlaube in der Türkei verbringen werden. In den letzten Wochen wurden die Flugverbindungen beispielsweise ab Deutschland in Richtung der Türkei stark ausgebaut. Man versucht sich als billigere Alternative zu Griechenland und Spanien zu positionieren. Vereinfacht gesagt: Über die Billigschiene bemüht sich die Türkei darum, dass die Ausfälle, die man aufgrund des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erleidet, so gut es möglich ist kompensiert werden können. Gleichzeitig arbeitet man an Lösungen, die dazu führen sollen, dass Charterflüge von Russland nach Antalya durchgeführt werden können. Man will mit einer neuen Fluggesellschaft sicherstellen, dass bestehende Carrier nicht eventuell von Sanktionen erfasst werden könnten. Die Türkei gilt als stark abhängig vom Tourismus.

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Neues Incentive-Programm: Pristina will Langstreckenverbindungen etablieren

Der Flughafen Pristina will Fluggesellschaften mit Hilfe eines neuen Incentive-Programms zur Aufnahme von Langstreckenflügen motivieren. Der Airport entwickelte sich während der Corona-Krise gänzlich anders als der europäische Trend, denn man konnte sogar kräftig zulegen. Vor einigen Jahren gab es eine Langstreckenverbindung nach New York JFK. Nicht nur diese will man wieder zurück haben, sondern das Management verweist darauf, dass viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln auch in Australien und anderen Staaten leben. Man nimmt viel Geld in die Hand, um die Infrastruktur dahingehend zu erweitern, dass Widebodies den Pristina Airport optimal nutzen können. Ein neues Incentive-Programm, das vorerst für den Zeitraum von 2022 bis 2024 befristet ist, soll zusätzliche Impulse für die Aufnahme von Interkontinentalverbindungen geben. Für die finanzielle Förderung kommen Langstreckenflüge in Frage, die mit einem Flugzeug mit einem maximalen Startgewicht von mindestens 55.000 Kilogramm durchgeführt werden, sowie Nonstop-Flüge, die mindestens zweimal pro Woche stattfinden und mindestens zwei Jahre lang betrieben werden. Im Gegenzug bietet der Flughafen einen 100-prozentigen Landerabatt, 50.000 Euro für Marketing und einen 20-prozentigen Rabatt auf die Abfertigungsgebühren.

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Dubai: Hotels waren im ersten Quartal 2022 stark gefragt

Im ersten Quartal 2022 konnte Dubai von einem regelrechten Touristen-Ansturm profitieren. Die Großstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnte mit 82 Prozent weltweit die Nummer Eins bei der Hotelbelegung werden. Dubai erzielt mit einem Besucherzuwachs von 214 Prozent im Jahresvergleich das beste Q1-Ergebnis der vergangenen zwei Jahre. 1,78 Millionen internationale Touristen besuchten Dubai im März 2022 und übertrafen damit die Besucherzahlen im März vor der Pandemie. Eine starke Nachfrage hatte man im im ersten Quartal aus dem DACH-Markt mit 128.660 Ankünften aus Deutschland (+323%), 22.880 aus Österreich (+259%) sowie 29.000 aus der Schweiz (+217%). Im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte man 3,97 Millionen Nächtigungen internationaler Touristen. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch die Weltausstellung, die unter dem Namen Expo 2020 firmiert. Diese zog bislang rund 24 Millionen Besucher aus aller Welt an. Dubai ist der Ansicht, dass die Veranstaltung solide Impulse für Wirtschaft und Tourismus setzt.

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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Finale

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress fliegt als offizieller Airline-Partner die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Finale der Europa-League. Dieses wird am 18. Mai 2022 stattfinden. Die Sportler werden dann gegen den Rangers FC spielen. „Was die Eintracht in der aktuellen Europa-League-Saison leistet, ist absolut beeindruckend und lässt sich jetzt nur noch durch den Titelgewinn krönen“, so SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner und langjähriger Sponsor des Klubs ist es für uns natürlich Ehrensache, die Mannschaft sicher und komfortabel nach Sevilla zum großen Finale zu fliegen. Auch, wenn ich nicht abergläubisch bin: Als die Adler 2018 das letzte Mal von einem Finale mit SunExpress nach Frankfurt geflogen sind, hatten sie einen Pokal im Gepäck – wenn das kein gutes Omen ist!“ Flug XQ6281 mit den Europa League-Sportlern rund um Kapitän Sebastian Rode an Bord hebt am Dienstag, 17. Mai, um 15:00 Uhr in Frankfurt ab und landet um 18 Uhr in Sevilla. Der Rückflug unter der Flugnummer XQ6280 findet am Tag nach dem großen Finale am 19. Mai statt und startet um 14.35 Uhr in Sevilla. Die Ankunft am Frankfurter Flughafen ist für 17.45 Uhr geplant. Dem Anlass entsprechend setzt die Fluggesellschaft auf dieser Rotation ihren SGE Express, eine Boeing 737 mit von den Fans selber gestalteter Eintracht-Frankfurt-Sonderlackierung ein, die bereits seit rund zwei Jahren das Adlerwappen ins gesamte SunExpress-Streckennetz trägt. Darüber hinaus hat SunExpress zwei weitere Sonderflüge nach Sevilla aufgelegt, auf denen neben Politikern, Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auch Sportler und Eintracht-Legenden an Bord sein werden.

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Ameriflight flottet 15 Saab 340B-Frachter ein

Die Regionalfluggesellschaft Ameriflight wird insgesamt 15 Saab 340B(F) einflotten. Diese werden von Jetstream Aviation Capital bezogen. Gleichzeitig wird es sich um den größten Maschinentyp der Flotte handeln. Die ersten Flugzeuge sollen im vierten Quartal dieses Jahres in den Betrieb von Ameriflight aufgenommen werden. Nach einer sorgfältigen Analyse zahlreicher Plattformen und der Erkundung mehrerer Flugzeuge entschied sich das Unternehmen für die Saab 340B, die sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Sicherheit und ihrer überzeugenden Betriebswirtschaftlichkeit hervorragend für den Betrieb eignet. „Wir sind stolz darauf, mit Jetstream zusammenzuarbeiten, um die Saab 340B bei Ameriflight zu betreiben. Dieses Flugzeug bietet dem Markt die beste Kombination aus Hubraum und Kosten, die für unsere Kunden und ihre steigenden Bedürfnisse in den kommenden Jahren am besten geeignet ist“, sagte Ameriflight Chief Executive Officer Paul Chase. „Die Erweiterung unserer Flotte und damit unseres Geschäfts ist eine große Chance nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere fleißigen Mitarbeiter an der Front.“ Ameriflight wurde im Jahr 1988 gegründet und bietet sowohl Passagier- als auch Frachtdienstleistungen an. Die Flotte besteht momentan aus 131 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um 25 Beechcraft 1900D, 52 Beechcarft 99, 13 Embraer 120, 41 SA227 Metroliner.

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Riga: Air Baltic stellt 120 neue Piloten ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stellt insgesamt 120 zusätzliche Piloten für den Maschinentyp Airbus A220-300 ein. Ein Teil der neuen Flugzeugführer sind Absolventen der firmeneigenen Air Baltic Pilot Academy. „Während wir weiterhin unsere Absolventen der Air Baltic Pilot Academy beschäftigen und ehemalige Mitarbeiter wieder einstellen, geht unser Bedarf an zusätzlichem Personal diesmal weiter, so dass wir externe Piloten für unser Unternehmen suchen. Die zusätzlichen Piloten werden benötigt, um die Fluggesellschaft auf die Kapazitäten vorzubereiten, die wir im Sommer 2023 anfliegen werden“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Bewerber müssen die EU-Staatsbürgerschaft besitzen, eine gültige EU FCL CPL- oder ATPL-Lizenz (EASA-Formular 141) besitzen und mindestens 300 Stunden im gewerblichen Luftverkehr (CAT) auf Flugzeugen mit EFIS-, FMA- und FMS-Systemen absolviert haben – das MTOW des Flugzeugs muss mindestens 5,7 Tonnen betragen. Air Baltic beschäftigt derzeit 315 Piloten.

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April 2022: London-Luton konnte kräftig zulegen

Der hauptsächlich von Billigfluggesellschaften wie Easyjet und Wizz Air genutzte Flughafen London-Luton fertigte im April 2022 rund 1,2 Millionen Passagiere ab. Damit erzielte man den aufkommensstärksten Einzelmonat seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Zum Vergleich: Im April des Vorjahres hatte der Airport, der als Homebase von Easyjet UK und Wizz Air UK fungiert, lediglich 106.000 Reisende. Der starke Zuwachs wird unter anderem auf die Aufhebung der Coronamaßnahmen sowie die deutlich gelockerten Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs zurückgeführt. Kurzzeit-Städtereisen waren in den Osterferien sehr gefragt, wobei Amsterdam die Liste der beliebtesten Ziele anführte, gefolgt von Bukarest, Budapest, Warschau und Tirana. Die Geschäftsleitung des Luton-Airports rechnet damit, dass die Passagierzahlen im Sommer 2022 deutlich ansteigen werden. Derzeit haben Passagiere die Wahl aus rund 130 Destinationen. In Vorbereitung auf den verkehrsreichsten Sommer seit 2019 sucht der Flughafen aktiv nach Mitarbeitern für Dutzende von Positionen in den Bereichen Sicherheit, Einzelhandel, Kundenservice und Gastgewerbe sowie für das Direct Air-Rail Transit (DART)-System, das das Flughafenterminal mit dem Bahnhof Luton Airport Parkway verbinden wird. „Das Team des Flughafens London Luton hat unglaublich hart gearbeitet, um über die Osterfeiertage ein hervorragendes, stressfreies Flughafenerlebnis zu bieten und so vielen Menschen dabei zu helfen, ihre Familie und Freunde wiederzusehen, einen wohlverdienten Urlaub zu genießen oder neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen“, erklärt Luton-Chef Alberto Martin.

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Nächster Staat: Malta hebt die Maskenpflicht in Flugzeugen auf

Auch Malta schreibt am Montag das Tragen von Masken an Bord aller Flüge nach Malta nicht mehr vor. Verkehrsflugzeuge waren nebst Krankenhäusern und Altenheimen der letzte Ort, an denen die Regierung das Tragen von Mund-Nasen-Schutz noch verlangt hat. Das maltesische Gesundheitsministerium erklärte dazu auf Anfrage unter anderem: „Wie bereits während der COVID-19-Pandemie wird Malta den Rat des ECDC befolgen, und daher werden die Gesundheitsbehörden ab Montag die Passagiere auf Flügen nach Malta nicht mehr zum Tragen von Masken verpflichten“. Damit wird die Anzahl der EU-Staaten, die auf das Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von Verkehrsflugzeugen pochen, immer kleiner. In Deutschland und Österreich ist derzeit nicht absehbar, dass es kurzfristig zur Übernahme der Empfehlung der Europäischen Kommission kommen könnte. Besonders die Alpenrepublik meint es besser zu wissen als andere Staaten und die EU und besteht als weltweit einziges Land auf das Tragen von FFP2-Masken. Beispielsweise am Flughafen Wien wird dies von ankommenden Passagieren zunehmend ignoriert. Auch an Bord von Flügen gleicht die Umsetzung der Verordnung des Gesundheitsministers, die die Regeln bis mindestens 8. Juli 2022 aufrechterhalten will, mittlerweile eher einer Farce. Die Luftfahrt ist jedoch nicht der einzige Ort, an dem die österreichischen Vorschriften zunehmend ignoriert werden, denn auch in Fernbussen geht es „illegal“ maskenlos. Die Aufhebung der Maskenpflicht seitens der Republik Malta gilt nur dann, wenn es kein gegenteiliges Notam eines anderen Staats gibt. Wenn sich zwei Anordnungen unterschiedlicher Staaten widersprechen, gibt es keine klare Regelung welches Vorrang hat. Dies könnte schon bald auf Österreich-Flügen ein ernsthaftes Thema werden, denn

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