Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Europa will mit zehn zusätzlichen Boeing 787 expandieren

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa plant die Langstreckenflotte um zehn Langstreckenjets des Typs Boeing 787 zu erweitern. Im Nachgang der gescheiterten Übernahme durch die IAG kann man sich nun auch einen Fortbestand in Eigenregie vorstellen. Der spanischen Regierung passt es so ganz und gar nicht in den Kram, dass der Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group geplatzt ist. Hintergrund ist auch, dass Staatshilfen gewährt wurden und laut lokalen Medienberichten Air Europa erneut um eine Finanzspritze angesucht hat. Dennoch gilt der Carrier als strategisch bedeutsam, denn man unterhält ein dichtes Inlandsnetz, das sowohl als Feeder als auch Point-to-Point genutzt wird. Zuletzt gab es seitens der Regierung auch Überlegungen, dass Teile der staatlichen Kredite in eine Beteiligung umgewandelt werden könnten. Angedacht war, dass man so die IAG doch noch zu einem Einstieg bewegen könnte. Globalia scheint von diesen Vorschlägen, um die es zwischenzeitlich wieder ruhig geworden ist, nicht sonderlich begeistert zu sein. Firmenchef Juan José Hidalgo wehrt sich gegenüber der Zeitung OK Diario gegen diese Pläne und betont, dass die Globalia-Tochter wieder schwarze Zahlen schreiben würde. Auch habe man genügend Finanzmittel, um die Zinsen und die endfälligen Darlehen zurückbezahlen zu können. Man hat nun einen Fortbestand im Alleingang im Fokus und stemmt sich dagegen, dass der Carrier doch zum Mitbewerber Iberia stammen könnte. Um diesem Anspruch Nachdruck verleihen zu können, will man noch dieses Jahr zehn zusätzliche Boeing 787 einflotten und das Langstreckenangebot ausbauen. Momentan hat man bereits 18 Maschinen dieses Typs in der Flotte.

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Dreimal pro Woche: Austrian Airlines reaktiviert Göteborg

Die Austrian-Airlines-Strecke Wien-Göteborg wurde zu Beginn der Coronapandemie temporär eingestellt. Nun will der Carrier diese mit Wirksamkeit zum 27. März 2022 reaktivieren. Zunächst sollen Regionaljets des Typs Embraer 195 eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen den beiden Städten geflogen werden soll. Swedavia, Betreiber des Airports Göteborg, teilte mit, dass in der Zeit vor Corona rund 25.000 Passagiere auf dieser Route unterwegs waren.  Man rechnet damit, dass Wien-Göteborg-Wien rasch wieder stark gefragt sein wird, denn beide Städte wären sowohl bei Geschäfts- als auch Privatreisenden durchaus beliebt. Zunächst soll das kleinste Mitglied der Austrian-Airlines-Flotte, Embraer 195 eingesetzt werden. Je nach Entwicklung der Nachfrage könnte auch auf Airbus A320 umgestellt werden bzw. die momentan geplanten drei wöchentlichen Umläufe aufgestockt werden.

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United Airlines: Britin soll in Business Class vergewaltigt worden sein

Eine 40-jährige Frau behauptet, dass sie am 31. Jänner 2022 auf einem United-Airlines-Flug von New York-Newark nach London-Heathrow von ein einem Mann in der Business Class vergewaltigt wurde. Unmittelbar nach der Landung wurde der mutmaßliche Sexualtäter durch die britische Polizei verhaftet. Die Behörden haben den Fall aus ermittlungstaktischen Gründen erst heute kommuniziert. Offiziellen Angaben nach sollen andere Fluggäste, die einvernommen wurden, gesagt haben, dass die beiden Personen zuvor gemeinsam an der Bordbar gesehen wurden. Von der Vergewaltigung will aber niemand etwas mitbekommen haben. Die eigenen Angaben nach Geschädigte wandte sich nach dem mutmaßlichen Vorfall an das Kabinenpersonal, das die Exekutive angefordert hat. Diese betrat das Langstreckenflugzeug nach der Landung und verhaftete den 40-Jährigen. Die Frau wurde zur Einvernahme gebeten und sagte unter anderem, dass der Mann so lange gewartet habe bis die anderen Passagiere der Business Class tief und fest geschlafen hätten. Die Angelegenheit hatte jedoch auch für United Airlines Folgen, denn die Polizei setzte das Verkehrsflugzeug temporär fest. Hintergrund ist, dass die Spurensicherung in der Business Class forensisch nach eventuellen Beweisen suchte. Ob und was gefunden wurde teilte die Exekutive allerdings nicht mit. Der mutmaßliche Vergewaltiger musste laut Polizei sowohl Fingerabdrücke als auch eine DNA-Probe abgeben. Nach umfangreicher Einvernahme wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt. Die Ermittlungen laufen derzeit noch, so dass nicht abzuschätzen ist, ob des zu einer Anklage kommt oder nicht. Die Frau hat jedenfalls Anzeige erstattet und wurde seitens der Polizei auch zur Teilnahme an einer medizinischen Untersuchung, die feststellen soll, ob es eine Vergewaltigung

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B757-Nachfolger: Icelandair schwankt zwischen A321LR/XLR und B787

Die Icelandair Group will heuer die Entscheidung über den Nachfolger für die in die Jahre gekommene Boeing 757-Flotte treffen. Man hat sich noch nicht entschieden, ob man bei Airbus oder Boeing bestellen wird. Jedenfalls sollen die Maschinen in etwa ab 2025 übernommen werden. Wie unentschlossen der isländische Konzern ist, zeigt auch ein Blick in den jüngsten Geschäftsbericht der Holdinggesellschaft: “In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird Icelandair einen anderen größeren Flugzeugtyp in Betracht ziehen, um die B757 zu ersetzen. Dies bietet dem Unternehmen mehrere Optionen – sowohl in Bezug auf größere Narrowbody-Flugzeuge als auch in Bezug auf Großraumflugzeuge”. Während der Präsentation der jüngsten Zahlen meinte Firmenchef Bogi Nils unter anderem, dass sowohl der A321LR/XLR als auch die Boeing 787 im Rennen sind. Entschieden hat man sich aber noch nicht. Die Würfel sollen noch heuer fallen. Derzeit betreibt man 16 B757-200 und zwei B757-300. Im Sommer 2022 sollen dem aktuellen Planungsstand nach nur 13 Boeing 757 eingesetzt werden.

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Air Canada A220 hat „Turning Red“-Sonderbeklebung bekommen

Die Fluggesellschaft Air Canada hat dem Airbus A220-300 mit der Registrierung C-GVDP eine Sonderbeklebung verpasst. Diese ist dem Pixar-Film “Turning Red” gewidmet.  Auf dem Rumpf des Jets ist der Hauptdarsteller des Animationsstreifens groß zu sehen. Im Heckbereich ist unter anderem der Schriftzug “Turning Red” aufgeklebt. “Als Kanadas größte Fluggesellschaft und Flaggschiff des Landes ist unsere Zusammenarbeit mit Disney und Pixar für Turning Red unter der Regie des preisgekrönten kanadischen Filmemachers Domee Shi eine wunderbare Gelegenheit, kanadisches Talent zu präsentieren und das Beste aus Kanada in die Welt zu bringen. Wir wollten, dass Kunden jeden Alters die besondere Lackierung genießen und an der Aufregung um diesen ganz besonderen kanadischen Moment teilhaben können”, so AIr Canada in einer Erklärung.

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Neues Cunard-Flaggschiff: Queen Anne

Die britische Reederei will im Mai 2022 mit dem Verkauf von Fahrkarten für das sich noch in Bau befindliche Kreuzfahrtschiff Queen Anne beginnen. Dieses soll erstmals im Jahr 2024 in See stechen. Es handelt sich um das vierte Schiff der so genannten Queens-Klasse. Mit Details zur Ausstattung hält man sich seitens Cunard aber noch zurück und verweist darauf, dass diese in den nächsten Wochen publiziert werden soll. Jedenfalls macht man bereits einige vage Angaben und sagt, dass die Queen Anne in den Bereichen Gastronomie, Kultur und Unterhaltung neue Maßstäbe setzen soll. Das Schiff soll auch mit dem “White Star Service” punkten. Diese Bezeichnung ist ein Überbleibsel des Titanic-Betreibers White Star Line, den man vor langer Zeit auf politischen Druck übernehmen musste. Einige Jahre trat man als “Cunard-White Star” auf, ehe man den Zusatz wieder aus dem Markennamen gestrichen hat.

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Neugründung Challenge Air Cargo sucht Boeing-767-Piloten

Im November 2021 wurde bekannt, dass mit Challenge Air Cargo eine weitere maltesische Frachtfluggesellschaft gegründet wurde. Der Zulassungsprozess scheint nun weiter fortgeschritten zu sein, denn das Startup  ist auf der Suche nach PIloten. Die neue Tochter der Challenge Group soll den Maschinentyp Boeing 767 betreiben. Demnach ist man über das Internet auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für diese Flugzeuge. Bewerbungen können derzeit ausschließlich online getätigt werden. Die Firmengruppe hat bereits zwei Carrier im Konzern und gründet sich mit Challenge Air Cargo eine dritte Fluggesellschaft. Die Flotte soll künftig aus umgebauten B767-300BDSF-Flugzeugen bestehen. Nähere Informationen zur neugegründeten Airline in diesem Artikel.

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2021: ATR lieferte 31 Turbopropflugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte im Vorjahr 31 Turbopropmaschinen ausliefern. Gleichzeitig zog man 35 Neubestellungen an Land. Für das laufende Jahr ist man optimistisch, denn man sieht eine Erholung des Markts. Nebst den 31 Neubauten konnte ATR auch zehn überholte Gebrauchtflugzeuge an Kunden übergeben. Die Auslieferungen gingen an Betreiber auf fünf Kontinenten. Die Führungskräfte von ATR äußerten sich auch optimistisch über die mittel- bis langfristigen Aussichten des Unternehmens. Der Markt für Frachtflugzeuge verzeichnet ein starkes Wachstum, und ATR rechnet mit einer Nachfrage nach 460 Frachtflugzeugen über 20 Jahre in der Kategorie der Flugzeuge, die bis zu neun Tonnen befördern können. Auch der Umbau von Passagierflugzeugen zu Frachtflugzeugen stellt einen wesentlichen Teil des Potenzials dieses Marktes dar: Von den 10 gebrauchten Flugzeugen, die ATR im Jahr 2021 ausgeliefert hat, sind die meisten für den Frachtbetrieb umgebaut. Während der jährlichen Pressekonferenz, die vom neuen Customer Experience Studio von ATR abgehalten wurde, sagte Executive Chairman Stefano Bortoli: „Wir haben 2021 einen klaren Aufwärtstrend gesehen, mit positiven Anzeichen für einen sich erholenden Markt. Diese Entwicklung ist nicht nur auf verbesserte Marktbedingungen zurückzuführen, sondern auch auf unsere Reaktion auf die Herausforderungen durch die Pandemie. Wir haben weiter in unser Produkt investiert, um unseren Kunden konkrete Lösungen anzubieten, damit sie ihre Flugzeuge mit dem nachhaltigsten Geschäftsmodell betreiben können. Unsere Teams haben einen großen Sprung nach vorne in Richtung nachhaltiger regionaler Luftfahrt gemacht, indem sie eine verbesserte Triebwerksleistung liefern und den Weg zu einer 100 % nachhaltigen Nutzung von Flugbenzin weisen. All diese Fortschritte tragen dazu bei,

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Hochsommer 2022: Austrian Airlines stockt Dubrovnik auf

Während der österreichischen Sommerferien 2022 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Wien und Dubrovnik fliegen. Auf dieser Route steht man im direkten Wettbewerb mit den Billigfliegern Ryanair und Wizzair. Derzeit ist geplant, dass die AUA in den Kalendermonaten Juli und August 2022 statt sieben nun neun wöchentliche Flüge zwischen den beiden Städten durchführen wird. Die zusätzlichen Rotationen sind an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag mit dem Maschinentyp Airbus A321 geplant. Der Konkurrent Wizz Air bietet in selbigem Zeitraum zwei Rotationen pro Woche an. Diese sollen Montags und Freitags mit Airbus A321neo durchgeführt werden. Ryanair will ebenfalls zweimal wöchentlich fliegen. Der irische Lowcoster will jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass von Lauda Europe betriebene Airbus A320 zum Einsatz kommen sollen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Dubrovnik eine höhere Kapazität und mehr Umläufe anbieten als die beiden Mitbewerber Ryanair und Wizz Air gemeinsam. Da momentan viele Fluggesellschaften am “Feintuning” ihrer Sommerflugpläne arbeiten, kann es noch zu Änderungen kommen.

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Istanbul: Turkish Cargo ist zum neuen Airport umgezogen

Mit der Eröffnung des neuen Flughafens Istanbul wurde der Atatürk-Airport für Passagierflüge geschlossen. Für Cargo ist der „alte Flughafen“ weiterhin offen. Nun zieht Turkish Airlines um und damit endet eine Ära. Die Frachtabteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei nutzt künftig den neuen Flughafen Istanbul. Atatürk verblieb auch nach der Eröffnung des „New Airport“ für das Segment Cargo wichtig, denn beispielsweise Turkish Cargo, MNG Airlines und ULS Airlines blieben. Die Frachtoperation wurde nun ebenfalls umgezogen, so dass Atatürk nur noch für Privatflugzeuge, Regierungs- und Ambulanzflüge genutzt werden soll. Am neuen Flughafen steht Turkish Cargo ein Frachtzentrum, das es auf rund 165.000 Quadratmeter Fläche bringt, zur Verfügung. Der Frachtbereich des neuen Airports ist generell deutlich größer als jener, der bislang am Atatürk genutzt wurde.

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