Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Azoren wollen Sata mit Kapitalerhöhung stützen

Die Coronapandemie führte dazu, dass die Azoren-Regionalfluggesellschaft Sata gehörig unter Druck geraten ist. Weiters hat man auch das eine oder andere Problem bezüglich Subventionen, die in der Vergangenheit bezahlt wurden. Nun will man den Carrier mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Die Portugal zugehörigen Azoren sind vom Flugverkehr zum Festland abhängig, jedoch ist dieser nie sonderlich profitabel gewesen und die Corona-Pandemie sorgte nicht gerade für Besserung. Dennoch ist die Anbindung der Inseln an das Festland und die Hauptstadt Lissabon von hoher Bedeutung. Es passt jedoch einigen Fluggesellschaften nicht in den Kram, dass Sata und Azores Airlines in der Vergangenheit wiederholt Subventionen, die über übliche PSO-Förderungen hinausgegangen sind, erhalten haben. Festhalten will die Regionalregierung der Azoren in jedem Fall am Flugverkehr zwischen den Inseln und dem Festland. Die komplizierte Finanzlage von Sata soll über eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Laut der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa soll die Fortführung von Sata und ihrer Schwester Azores Airlines eine hohe Priorität genießen.

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Wetlease: Smartwings vermietet neun B737 nach Israel und in die USA

Die tschechische Smartwings konnte sechs Boeing 737-800 im Rahmen von Wetlease-Aufträgen bei zwei israelischen Fluggesellschaften unterbringen. Auch an die U.S.-amerikanische Swiftair gehen drei Maschinen dieses Typs. Israir mietet insgesamt fünf Boeing 737-800, die von Smartwings betrieben werden und wird diese während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/2022 fast im gesamten Streckennetz einsetzen. Der ebenfalls aus Israel stammende Mitbewerber Arkia setzt ebenfalls auf die Dienstleistungen von Smartwings, denn eine Maschine dieses Typs wird im Wetlease fliegen. Mit Israir wurde weiters ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses bietet ab Tel Aviv unter anderem Anschlüsse nach Eilat. Die U.S.-amerikanische Swiftair und Smartwings arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Aufgrund der Coronapandemie bekam die Kooperation eine Pause, jedoch setzten die Amerikaner heuer wieder drei Boeing 737-800 von Smartwings ein. Diese werden im Rahmen eines Wetleasevertrags für Swiftair fliegen. Zwischen dem U.S.-amerikanischen Carrier und der namensgleichen spanischen Airline besteht kein Zusammenhang.

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2G-Pflicht: Alltours sieht Entscheidung bestätigt

Es ist noch gar nicht so lange her da sorgte der deutsche Tour Operator Alltours mit der Entscheidung, dass in den konzerneigenen Hotels nur noch Geimpfte und Genesene einchecken dürfen für Aufsehen. Nun erklärt das Unternehmen, dass die Anzahl der Neubuchungen sogar über dem Vorkrisenniveau liegen sollen. Alltours kündigte im Feber 2021 an, dass man ab 31. Oktober 2021 nur noch Geimpfte und Genesene in die selbst bewirtschafteten Allsun-Hotels einchecken lassen wird. Damals ging eine Welle des Erstaunens durch die Branche, jedoch ist die Regel regelrecht sang- und klanglos scharf gegangen. Alltours sieht sich aufgrund der Neubuchungszahlen bestätigt. Während der Wintersaison gibt es für Kinder und Jugendliche eine Sonderregelung. Diese können auch gegen Vorlage eines negativen Coronatests einchecken, wobei im Hotel ein weiterer vorgenommen wird. Die Kosten für die zweite Testung trägt Alltours. Für den Sommer 2022 werden die 2G-Regeln auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren erweitert. „Wir freuen uns über die gute Resonanz der Gäste und bieten ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit. Das ist der zukunftsweisende Weg in die Normalität“, betont Willi Verhuven, Vorsitzender der Alltours Geschäftsführung.

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Auch Vueling kopiert „Ryanair-Handgepäcksystem“

Nach Easyjet und Eurowings kopiert nun auch der IAG-Billigableger Vueling die Handgepäckbestimmungen von Ryanair und Wizz Air. Mit Wirksamkeit zum 23. November 2021 ist im Basis-Tarif nur noch die Mitnahme einer kleinen Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x20x30 Zentimetern erlaubt. Wer zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen möchte, muss eine kostenpflichtige Option kaufen. Die Preise orientieren nach nach Angebot und Nachfrage und sind daher flexibel. Bei Sitzplatzreservierungen in den Zonen „Space One“ und „Space Plus“ ist die Mitnahme einer kleinen Tasche sowie beispielsweise eines Trolleys inkludiert. Die Tarifklassen Optima, Family, Time Flex sowie mit bestimmten Status-Karten gestatten die Mitnahme eines kleinen und eines großen Handgepäckstücks. Personen, die Bestandsbuchungen haben, sind laut Vueling von der Umstellung nicht betroffen. Diese sollen nur für Neubuchungen seit der Verkündung der Änderung gelten.

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Hamburg: Turkish Airlines stockt Türkei-Angebot auf

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines baut die Präsenz auf dem Flughafen Hamburg weiter aus. Ab Ende November 2021 verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge zum Airport Istanbul Sabiha-Gökçen. Zusätzlich wird der Flughafen Istanbul (IST) am Wochenende dreimal täglich angeflogen. Im Sommer 2022 erwartet die Reisenden zudem ein vielfältiges Saisonangebot in die Türkei, darunter auch ein komplett neues Ziel am Schwarzen Meer: die Küstenstadt Ordu. „Istanbul zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Zielen ab Hamburg Airport: Der erst 2018 neu eröffnete Großflughafen fungiert als Drehkreuz und bietet unseren Fluggästen eine umfangreiche Auswahl an Umsteigeverbindungen, zum Beispiel nach Asien, Afrika und zu weiteren Zielen in der Türkei. Aber auch bei Städtereisenden ist die Metropole mit ihren historischen Bauwerken sehr beliebt“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Die Frequenz wird genau zum richtigen Zeitpunkt erhöht: Zum Jahreswechsel zieht es traditionell viele Familien in die Heimat, auch viele norddeutsche Urlauber verbringen die letzten Tage des Jahres gern in wärmeren Regionen.“

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Deutschlands Reisewarnungen: Reiseveranstalter verweigern Stornos

In Deutschland können sich Pauschalreisende nicht mehr darauf verlassen, dass im Falle einer Reisewarnung eine kostenlose Stornierung möglich ist. Immer mehr Tour Operator verweigern dies und das steht in direktem Zusammenhang mit dem inflationären Aussprechen dieser Maßnahme seitens der Bundesregierung. In Deutschland war es noch nie gesetzlich verankert, dass im Falle von Reisewarnungen kostenfrei von der Buchung zurückgetreten werden kann. Es handelte sich um eine „gelebte Praxis“. Nun sind immer mehr Reiseveranstalter nicht mehr bereit das Risiko der „coronabedingten Reisewarnungen“ zu tragen. Dies wird auch genutzt, um kostenpflichtige Zusatzpakete zu verkaufen. Wer sich gleich bei der Buchung für ein „Flex-Paket“ entscheidet, kann zumeist weiterhin bei Reisewarnungen stornieren oder umbuchen. Wer das nicht haben möchte, dem ermöglichen immer mehr Tour Operator keine kostenfeien Änderungen mehr. Die Praxis der Reisewarnungen steht immer wieder in der Kritik, denn diese suggeriert auch, dass in Deutschland die Corona-Lage bestens wäre. Somit wiegen sich viele in einer falschen Sicherheit. Gleichzeitig hat das inflationäre Aussprechen dieser Empfehlung dazu geführt, dass diese von Reiseveranstaltern und deren Kunden nicht mehr ernst genommen wird. Die Folge daraus: Kein kostenfreies Storno bei Reisewarnungen.

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Kapitalmarkt: Lufthansa organisiert sich weitere 1,5 Milliarden Euro

Lufthansa organisierte sich weitere 1,5 Milliarden Euro auf dem Kapitalmarkt. Es handelt sich bereits um die dritte Anleihe, die man heuer begeben hat. Die nunmehrige hat zwei Laufzeiten über zwei und fünfeinhalb Jahre. Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wurde in zwei Tranchen mit einer Laufzeit von zwei beziehungsweise fünfeinhalb Jahren platziert: Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. November 2023 hat ein Volumen von 600 Millionen Euro und wird mit 1,625 Prozent pro Jahr verzinst. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 16. Mai 2027 hat ein Volumen von 900 Millionen Euro und wird mit 2,875 Prozent pro Jahr verzinst. „Die erneut zu attraktiven Konditionen aufgenommenen langfristigen Mittel werden zur weiteren Stärkung der Liquidität der Lufthansa Group und zur Refinanzierung bestehender Schulden verwendet. Diese Anleiheplatzierung ist eine von mehreren erfolgreichen Kapitalmarkttransaktionen, die wir seit Ende letzten Jahres durchgeführt haben. Sie wird auch dazu beitragen, dass die staatlichen Stabilisierungsmittel in Deutschland vollständig zurückgeführt werden können“, so Finanzchef Remco Steenbergen.

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Astral Aviation flottet drei B757-Frachter ein

Astral Aviation wird noch im November 2021 die erste von insgesamt drei Boeing 757-200F-Maschinen einflotten. Diese werden über Aquila Air Capital bezogen. Die beiden Unternehmen gaben den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bekannt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die für ihren künftigen Einsatz in Cargomaschinen konvertiert wurden. SkyExec Capital Jets fungierte als Arrangeur und wird den Mietvertrag während der Laufzeit bedienen. Die Flugzeuge werden voraussichtlich ab November 2021 nach Abschluss der planmäßigen Wartung an Astral ausgeliefert. „Wir freuen uns sehr Astral Aviation als Kunden gewinnen zu können. Wir bei Aquila konzentrieren uns in einzigartiger Weise darauf, unseren Kunden kostengünstige und flexible Lösungen anzubieten, um diese beispiellosen Zeiten zu bewältigen. Wir freuen uns darauf, dass dies der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit Astral, um ihr zukünftiges Wachstum zu erleichtern“, sagte Al Wood, CEO von Aquila Air Capital. „Wir freuen uns, einen Leasingvertrag für drei B757-200F-Flugzeuge von Aquila Air Capital und SkyExec Capital Jets abzuschließen geplante Routen nach und innerhalb Afrikas und des Nahen Ostens im Jahr 2022. Zusätzlich zu E-Commerce-Sendungen in neue Märkte werden auch Punkt-zu-Punkt-Lösungen für COVID-19-Impfstoffe (von Indien / VAE nach Afrika) angeboten“, sagte Astral CEO , Sanjeev Gadhia. Die Vereinbarung markiert eine neue Partnerschaft mit dem US-Leasinggeber. „Die B757-200F wird die Astral-Flotte mit neuen und effizienten Optionen zu und innerhalb ihres bestehenden Linien- und Charterfrachternetzes ergänzen, das über 50 Ziele in Afrika, dem Nahen Osten und Südostasien umfasst“, so Satvir Kalsi. „Mit dieser Vereinbarung wird Astral Aviation der größte B757F-Betreiber in Afrika und dem Nahen Osten und der

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Gulf Air forciert Executive Charter

Bahrains staatliche Fluggesellschaft Gulf Air prescht in das Segment von Charterflügen. Man wendet sich dabei aber nicht an Reiseveranstalter, die Urlauber in den Golfstaat fliegen sollen, sondern will im Bereich Executive-Charter aktiv sein. Mit den Maschinentypen Boeing 787-9 sowie Airbus A321LR und A320neo will man betuchte Kundschaft zum Chartern von Flugzeugzeugen bewegen. Das Geschäftsfeld vermarktet man als Boutique Charter. Als Zielgruppe werden in erster Linie Firmen und Delegationen von Regierungen genannt. Wer das notwendige Kleingeld aufbringen kann, kann sich aber auch für Gruppenreisen, Hochzeiten oder Familienausflüge die im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge chartern und zu einem Ort seiner freien Wahl fliegen lassen. Ob Gulf Air mit dem neuen Service signifikante Mehreinnahmen erzielen kann bleibt abzuwarten.

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Air Asia an Airbus A321F interessiert

Die AirAsia Group will sich künftig verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. In diesem Zusammenhang hat man das Muster Airbus A321F ins Auge gefasst, setzt jedoch zumindest temporär auch auf Wetlease-Kapazitäten. So wurde dieser Tage eine von K-Mile Asia betriebene Boeing 737-800BCF in Dienst gestellt. Es handelt sich um die HS-KME, die ursprünglich an Ryanair ausgeliefert wurde. Laut CH-Aviation.com befindet sich der thailändische Operator zu 45 Prozent im Besitz von ASL Airlines Switzerland. Bis zum Jahr 2023 soll die 737-Frachterflotte auf zumindest sechs Einheiten erweitert werden. Air Asia hat aber auch erhebliches Interesse an Airbus A321F, jedoch will man diese ab Werk beziehen. Das bedeutet konkret, dass falls der europäische Hersteller ein solches Modell auf den Markt bringen wird, die Fluggesellschaft aus Malaysia bestehende Orders in Cargo-Modelle umwandeln könnte.

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