Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Goodyear: Lufthansa stößt Flugschule in den USA ab

Lufthansa Aviation Training verkauft die in Goodyear (USA) ansässige Flugschule an die United Aviate Academy. Damit endet die langjährige Geschichte der konzerneigenen Ausbildung von Flugschülern an diesem Standort. Mit United wird man aber weiterhin zusammenarbeiten. Die Übertragung erfolgt mit sofortiger Wirkung. Beide Partner haben darüber hinaus eine Vereinbarung getroffen, wonach UAA Dienstleistungen für die Ausbildung von Flugschülern im Auftrag von LAT ausführen wird. Die United Aviate Academy wird den Campus in Goodyear mit der dazugehörigen Infrastruktur mieten. Darüber hinaus wird UAA auch einen Leasingvertrag über die LAT-eigene Schulungsflotte, bestehend aus 25 Cirrus SR20-Flugzeugen, abschließen. Als Teil der umfassenden Vereinbarung bestehen für LAT Optionen, je nach künftigem Bedarf Schulungsdienstleistungen von der United Aviate Academy zu erwerben. Bis zum Beginn der Pandemie hatte Lufthansa Aviation Training in ihrer EFA-Flugschule sowohl für die Lufthansa Group Airlines, als auch für den externen Markt Piloten ausgebildet und dabei den gesamten Ausbildungsprozess von der ersten Theoriestunde bis zur A/C-Musterberechtigung abgedeckt. Die Flugschulen der Lufthansa Group bilden bereits seit 1955 erfolgreich Flugzeugführer aus und bieten sowohl die Multi-Crew Pilot License (MPL) als auch die Airline Transport Pilot License (ATPL) an. Goodyear ist einer der ältesten Ausbildungsstandorte, an dem die Pilotenschüler bislang ihre erste praktische Ausbildungsphase absolvierten. Infolge der enormen Auswirkungen der Pandemie auf die Luftfahrtindustrie musste die Ausbildung neuer Pilotenschülern an der European Flight Academy vorübergehend eingestellt werden, da die Nachfrage der Lufthansa Group Airlines nach Nachwuchs-Flugzeugführern deutlich zurückging. Als Teil des konzernweiten Restrukturierungsprogramms strafft Lufthansa Aviation Training ihr Pilotenausbildungsprogramm in einer neuen Struktur, wobei die höchsten

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Malediven-Slot-Probleme wirbeln Edelweiss-Flugplan durcheinander

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss muss den Male-Flugplan umkrempeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer Reduktion der Kapazität internationaler Flüge Slots auf dem Malediven-Airport verloren hat. Dies hat auch „Nebenwirkungen“ auf andere Routen. Der Flughafen Male hat die Mindestzeit zwischen den Landungen von internationalen Flügen verlängert. Durch diese Maßnahme fällt eine Vielzahl an Slots am Male International Airport weg. Diese Kapazitätsreduktion hat auch Auswirkungen auf geplante Flüge von Edelweiss. Die Folge daraus ist, dass die Swiss-Konzernschwester die für die Verkehrstage Montag und Donnerstag geplanten Flüge nicht durchführen kann. Neu wird Male am Sonntag und Freitag angeflogen; am Freitag via Colombo. Der Samstagsflug findet wie geplant statt und ist von den Änderungen nicht betroffen. Bedingt durch die Anpassungen der Malediven-Rotationen müssen auch Flüge an andere Destinationen angepasst werden. Jeweils einer von wöchentlich zwei Flügen musste verschoben werden: Kilimandscharo und Sansibar werden am Dienstag und neu jeweils am Donnerstag statt Freitag bedient. Kapstadt wird jeweils am Mittwoch und neu am Montag statt Sonntag angeflogen. Der Flug nach Colombo wird statt am Donnerstag neu am Freitag in Kombination mit Male durchgeführt. „Wie andere Fluggesellschaften wurden auch wir von der Nachricht überrascht, dass in Male weniger Slots zur Verfügung stehen. Trotz Intervention, auch auf politischer Ebene, war es uns nicht möglich, eine andere Lösung zu finden. Wir bedauern die dadurch notwendig gewordenen Flugplananpassungen außerordentlich. Wir sind uns bewusst, dass solche Änderungen für unsere Gäste Unannehmlichkeiten bedeuten können“, erklärt Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss.

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Weihnachten 2021: Ryanair legt Zusatzflüge ab Karlsruhe auf

Der Billigflieger Ryanair verstärkt im Zeitraum von 20. Dezember 2021 und 6. Jänner 2022 das Angebot ab dem deutschen Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Insgesamt werden 60 zusätzliche Flüge aufgelegt. Laut Airport soll es auf fast allen Strecken zu temporären Aufstockungen kommen. Der Löwenanteil entfällt dabei auch Ziele in Portugal und Spanien. Darunter finden sich auch die neuen Strecken nach Sevilla, Teneriffa und Valencia, letztere als frisch gekürte European Capital of Smart Tourism 2022. Übersicht über die Aufstockungen ab dem FKB: 20. Dez. Fes 21. Dez. Bari, Stockholm-Arlanda, Thessaloniki 22. Dez. Alicante, Malaga, Porto, Teneriffa-Süd 23. Dez. Faro, Fes, Kyiv-Borispol, Malaga, Palma de Mallorca, Sevilla 28. Dez. Bari, Stockholm-Arlanda, Thessaloniki 29. Dez. Malaga, Porto, Sevilla, Teneriffa-Süd, Valencia 30. Dez. Alicante, Thessaloniki 31. Dez. Fes 4. Jan. Bari, Stockholm-Arlanda, Valencia 5. Jan. Porto, Teneriffa-Süd, Thessaloniki 6. Jan. Alicante, Malaga, Sevilla

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Lufthansa hat deutsche Staatshilfe zurückbezahlt

Wofür Lufthansa in diesem Jahr gleich mehrere Anleihen auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat, war Brancheninsidern schon länger klar. Man wollte die Staatshilfe so rasch wie möglich an die Bundesrepublik Deutschland zurückbezahlen. Damit wird der Carrier auch möglichen Einfluss der Regierung los. Die Deutsche Lufthansa AG hat am Freitag alle verbliebenen Stillen Einlagen der Bundesrepublik Deutschland zurückgeführt beziehungsweise gekündigt. Die Rückzahlung erfolgte deutlich früher als ursprünglich geplant. Am Vormittag wurde die Stille Einlage II des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) in Höhe von 1 Milliarde Euro vollständig abgelöst. Nachdem das Unternehmen bereits im Oktober die Stille Einlage I, von der nur 1,5 Milliarden Euro abgerufen worden waren, zurückgeführt hatte, wurde nun auch der nicht in Anspruch genommene und verbleibende Teil gekündigt. Bereits im Februar hatte das Unternehmen einen KfW Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro frühzeitig getilgt. Damit sind nunmehr alle deutschen staatlichen Kredite und Stillen Einlagen inkl. Zinsen zurückgezahlt bzw. gekündigt. Unter dieser Voraussetzung hat sich der WSF verpflichtet, seine Beteiligung an der Deutschen Lufthansa AG in Höhe von rund 14 Prozent des Grundkapitals bis spätestens Oktober 2023 zu veräußern. „Im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten bedanke ich mich bei der deutschen Bundesregierung und den deutschen Steuerzahlern. In der schwersten finanziellen Krise unserer Unternehmensgeschichte haben sie uns eine Zukunftsperspektive gegeben. Dadurch konnten wir mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten. Wir sind stolz, dass wir unser Versprechen nun früher als erwartet einlösen konnten und die deutschen Finanzhilfen zurückgezahlt haben. Ich danke unseren Mitarbeitenden für ihr großes Engagement und ganz besonders unseren

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Berlin will Terminal 2 zu Ostern 2022 eröffnen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg plant zu Ostern 2022 ein weiteres Terminal in Betrieb zu nehmen. Es handelt sich allerdings nicht um die ehemaligen Schönefeld-Gebäude (T5), sondern um das Terminal 2, das zwar fertiggestellt ist, jedoch bislang nicht eröffnet wurde. AIrportchefin Aletta von Massenbach habe dies nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigt. Dies teilte das Unternehmen unter anderem der DPA mit. Der BER geriet in den letzten Wochen aufgrund chaotischer Zuständige ins Kreuzfeuer der Kritik. Mit der Inbetriebnahme des T2 will man für Abhilfe sorgen. Auch will man noch heuer auf das Zwei-Pisten-System umstellen. Ein konkreter Termin wurde noch nicht genannt, allerdings ist Dezember 2021 in Aussicht gestellt. Wie das Terminal 2 genutzt werden soll, ist noch offen. In erster Linie soll es um dessen Check-in und Siko-Kapazitäten gehen. Ob auch das Einstiegen in Flugzeuge ab diesem Gebäude durchgeführt wird, ist noch offen. Auch ist unklar, ob das Terminal 5 jemals reaktiviert wird. Dieses sollte in einer Übergangszeit bis zur Errichtung neuer Gebäude genutzt werden. Das rückläufige Fluggastaufkommen führte dazu, dass die ehemaligen Schönefeld-Terminals temporär vom Netz genommen wurden.

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Türkei schränkt Belavia deutlich ein

Belavia, die staatliche Fluggesellschaft Weißrusslands, kündigte an, dass man mit sofortiger Wirkung keine Staatsbürger Syriens, Jemens und des Iraks zwischen der Türkei und Belarus befördern wird. Das Boarding soll diesen verweigert werden. Betroffene können sich den Ticketpreis erstatten lassen. Dahinter steckt jedoch keinesfalls, dass das Lukaschenko-Regime einlenkt, sondern eine Anordnung der türkischen Regierung. Diese untersagt unter anderem Belavia die Beförderung von Staatsbürgern der eingangs genannten Ländern und zwar auf Flügen von der Türkei nach Weißrussland. Weiters legt die Türkei nun fest, dass keine Oneway-Tickets mehr Richtung Belarus verkauft werden dürfen. Die zuletzt genannte Auflage gilt für alle Passagiere und alle Fluggesellschaften. Für Belavia hat der Bosporus-Staat noch eine weitere Hiobsbotschaft auf Lager, denn die Codeshare- und Interlining-Kooperation zwischen Turkish Airlines und Belavia muss mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden. Das hat zur Folge, dass der weißrussische Carrier die zahlreichen Turkish-Flüge nicht mehr als Zubringer nach Istanbul nutzen darf. Auch Umstiege von Belavia auf Turkish Airlines sollen verunmöglicht werden. Wie lange die Anordnungen der türkischen Regierung in Kraft bleiben werden, ist derzeit nicht absehbar. Zahlreiche EU-Politiker werfen dem Lukaschenko-Regime vor, dass dieses Flüchtlinge von Belavia einfliegen lasse, um sie gezielt an die EU-Außengrenzen zu „stellen“. Zuletzt geriet auch Turkish Airlines unter Druck und einige Politiker forderten gar, dass diese – nach Belavia – ebenfalls ein Flugverbot für den EU-Luftraum kassieren sollte. Vorgeworfen wird unter anderem, dass über die Codeshare- und Interlining-Kooperation der Flughafen Istanbul als „Umsteigehub“ für Flüchtlinge nach Minsk genutzt werde. EU-Flugverbot wäre für Turkish Airlines existenzbedrohend In der Türkei ist

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Arajet: Neuer B737-Max-Billigflieger für die DomRep

In der Dominikanischen Republik geht mit Arajet eine neue Billigfluggesellschaft an den Start. Diese will mit fünf Boeing 737 Max 8 abheben und von Santo Dimingo aus diverse Destinationen an Amerika ansteuern. Der Erstflug ist für das erste Quartal des Jahres 2022 geplant. Die erste Boeing 737 Max 8 in der Livery des neuen Carriers hat vor wenigen Tagen die Montagehalle in Renton verlassen. Ursprünglich war diese Maschine für Ural Airlines bestimmt. Arajet war vormals unter den Namen Dominican Wings und Flycana bekannt. Es gilt als aussichtsreichstes Airlineprojekt der Region. Zu Beginn sollen etwa 30 Destinationen angesteuert werden. Unter der Marke Dominican Wings führte man in der Vergangenheit Charterflüge mit Airbus A320 durch. An der Spitze der Airline steht Mike Powell als Interims-CFO und CEO, der zuvor an den Startups für Flybondi und Wizz Air gearbeitet hat. Derzeit ist er CFO von Pegasus Airlines und Volotea. Als Gründer und CEO fungiert Víctor Pacheco Méndez, der Gründer der Grupo Vimenca und heute noch als Präsident tätig ist.

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AGB-Klauseln unwirksam: FTI kassiert juristische Schlappe

Der deutsche Reiseveranstalter FTI Touristik GmbH kassierte in Österreich eine juristische Schlappe. Insgesamt 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erklärte das Handelsgericht Wien für rechtswidrig und damit unwirksam. Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Auftrag des Sozialministeriums gegen den deutschen Tour Operator. Zentraler Punkt der Beanstandungen waren Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollten, ihre Rechte gegen den Unternehmer durchzusetzen. Weitere Klauseln betrafen Einschränkungen der Gewährleistung und hohe Stornogebühren. Es ergingen dazu mehrere Teilurteile, die nunmehr alle rechtskräftig sind. Insgesamt wurden 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters für unzulässig erklärt. Mehrere der vom VKI beanstandeten Klauseln betrafen Stornovereinbarungen. Das Handelsgericht (HG) Wien führte in seinem Urteil dazu aus, dass die festgelegten Stornogebühren über die marktüblichen Sätze hinausgehen und gröblich benachteiligend sind. Überdies seien sie intransparent. Selbst für Juristen sei ein mehrfaches Lesen der Bestimmungen erforderlich, um deren Inhalt zu erfassen. Ebenfalls Gegenstand des Verfahrens war eine Klausel, die besagte, dass aufgrund der Ausdehnung touristischer Zonen mit Bautätigkeiten gerechnet werden muss. Durch diese Bestimmung sollten – versteckt in den AGB – störende Bautätigkeiten vom Kunden akzeptiert werden. Mit einer solchen Vereinbarung in den AGB rechnen Durchschnittskundinnen und -kunden aber nicht. Sie ist für diese überraschend und benachteiligend. Das Gericht erachtet die Klausel daher als unwirksam. Eine weitere Klausel schloss die Abtretung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Reisevertrag weitestgehend aus. „Durch ein solches Verbot können Reisende keine Konsumentenschutzeinrichtungen – wie etwa den VKI – mit der Durchsetzung von Rechten beauftragen. Dies erschwert es Verbraucherinnen und Verbraucher, allfällige Entschädigungen zu erlangen.

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Azoren wollen Sata mit Kapitalerhöhung stützen

Die Coronapandemie führte dazu, dass die Azoren-Regionalfluggesellschaft Sata gehörig unter Druck geraten ist. Weiters hat man auch das eine oder andere Problem bezüglich Subventionen, die in der Vergangenheit bezahlt wurden. Nun will man den Carrier mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Die Portugal zugehörigen Azoren sind vom Flugverkehr zum Festland abhängig, jedoch ist dieser nie sonderlich profitabel gewesen und die Corona-Pandemie sorgte nicht gerade für Besserung. Dennoch ist die Anbindung der Inseln an das Festland und die Hauptstadt Lissabon von hoher Bedeutung. Es passt jedoch einigen Fluggesellschaften nicht in den Kram, dass Sata und Azores Airlines in der Vergangenheit wiederholt Subventionen, die über übliche PSO-Förderungen hinausgegangen sind, erhalten haben. Festhalten will die Regionalregierung der Azoren in jedem Fall am Flugverkehr zwischen den Inseln und dem Festland. Die komplizierte Finanzlage von Sata soll über eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Laut der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa soll die Fortführung von Sata und ihrer Schwester Azores Airlines eine hohe Priorität genießen.

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Wetlease: Smartwings vermietet neun B737 nach Israel und in die USA

Die tschechische Smartwings konnte sechs Boeing 737-800 im Rahmen von Wetlease-Aufträgen bei zwei israelischen Fluggesellschaften unterbringen. Auch an die U.S.-amerikanische Swiftair gehen drei Maschinen dieses Typs. Israir mietet insgesamt fünf Boeing 737-800, die von Smartwings betrieben werden und wird diese während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/2022 fast im gesamten Streckennetz einsetzen. Der ebenfalls aus Israel stammende Mitbewerber Arkia setzt ebenfalls auf die Dienstleistungen von Smartwings, denn eine Maschine dieses Typs wird im Wetlease fliegen. Mit Israir wurde weiters ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses bietet ab Tel Aviv unter anderem Anschlüsse nach Eilat. Die U.S.-amerikanische Swiftair und Smartwings arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Aufgrund der Coronapandemie bekam die Kooperation eine Pause, jedoch setzten die Amerikaner heuer wieder drei Boeing 737-800 von Smartwings ein. Diese werden im Rahmen eines Wetleasevertrags für Swiftair fliegen. Zwischen dem U.S.-amerikanischen Carrier und der namensgleichen spanischen Airline besteht kein Zusammenhang.

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