Jan Gruber

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Jan Gruber

Diesmal als Flughafenhotelkette: Pan Am vor dem Comeback

Die JP Hospitality, eine spezialisierte Tochtergesellschaft der österreichischen JP Immobiliengruppe, hat auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München eine neue Hotelmarke lanciert, die das Segment der Flughafenhotels grundlegend verändern soll. Unter dem Namen „Pan Am Hotel“ wird ein Premium-Lifestyle-Konzept etabliert, das die oft als uninspiriert geltende Airport Hospitality auf ein neues Niveau heben will. Die Marke, inspiriert von der „goldenen Ära des Reisens“, zielt darauf ab, ein Produkt zu schaffen, das sowohl den gestiegenen Komfortansprüchen der Reisenden als auch den Renditeerwartungen von Investoren gerecht wird. Mit diesem Schritt vollzieht JP Hospitality zudem eine strategische Erweiterung und tritt erstmals selbst als Hotelbetreiber auf, womit das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über das Investment bis hin zum Management abdeckt. Die ersten Häuser unter dem neuen Markennamen sind für das Jahr 2028 an europäischen und internationalen Luftfahrt-Drehkreuzen geplant. Mit der einstigen Fluggesellschaft Pan American hat die Hotelmarke jedoch nichts zu tun. Nachdem sich die Airline schon über viele Jahre hinweg im Niedergang befand, wurden die Reste in den Jahren 1990 und 1991 von Delta Air Lines übernommen. Die Markenrechte am Brand „Pan Am“ wurden von Delta nicht wahrgenommen, sondern werden seither regelrecht gehandelt, da sich mit diesem Brand noch immer Geld verdienen lässt. Es gab mehrere Anläufe eine „neue Pan Am“ in die Luft zu bringen, jedoch waren diese nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt. Es gibt derzeit viele Lizenznehmer, die unter der Marke Pan Am aktiv sind oder aber Produkte, die das Logo der einstigen Fluggesellschaft zieren, vertreiben. In den

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Stabwechsel bei Air Astana: Peter Foster tritt Ende März 2026 ab

Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze des Unternehmens wird der langjährige Chief Executive Officer (CEO), der Brite Peter Foster, zum Ende März 2026 von seinem Posten zurücktreten und aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Die Fluggesellschaft gab die geplante Übergabe der Führungsposition in einer Erklärung bekannt. Foster, der seit 2005 als Präsident und CEO die Geschicke von Air Astana leitet, gilt als eine Schlüsselfigur beim Aufbau und der Etablierung der Airline als einer der führenden Akteure im zentralasiatischen Luftverkehr. Als Nachfolger Peters Fosters wurde der bisherige Finanzchef (CFO) Ibrahim Canliel ernannt, der die Position des CEO ebenfalls Ende März 2026 übernehmen soll. Canliel ist ein langjähriges Mitglied des Air Astana-Managements und seit 2003 für die Unternehmensgruppe tätig. Seit 2017 verantwortet er das Finanzressort und bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen kaufmännischen Führungspositionen im Unternehmen mit. Der Verwaltungsrat der Air Astana JSC, unter dem Vorsitz von Nurlan Jakupov, betonte das volle Vertrauen in Canliel, die erfolgreiche Entwicklung der Fluggesellschaft fortzusetzen. Die Entscheidung Peters Fosters markiert das Ende einer Ära, in der er maßgeblich die strategische Ausrichtung von Air Astana prägte. Der Brite, der für seine Verdienste um die britische Luftfahrt in Kasachstan 2015 zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt wurde, wird der Unternehmensgruppe auch nach seinem Ausscheiden in der Rolle eines Senior Advisors für den Verwaltungsrat verbunden bleiben. Dieser geordnete Übergang soll die Kontinuität und Stabilität in der Führung der Fluggesellschaft sicherstellen, die in den letzten Jahren

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Bozen: Flughafenbetreiber ABD und Skyalps benötigen Finanzspritzen der Eigentümer

Die Betreibergesellschaft des Flughafens Bozen, die ABD Airport AG, und ihre Fluggesellschaft Skyalps sehen sich gezwungen, eine umfassende finanzielle Neupositionierung vorzunehmen. Dies geht aus Erklärungen von Josef Gostner, dem Präsidenten von Skyalps, gegenüber Atlo Adige hervor. Gostner führt die Notwendigkeit, Passiva auszugleichen, auf einen anhaltenden Konflikt mit der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC zurück. Trotz eines Booms an Flügen und Passagierzahlen seien die operativen Ziele durch einen Teilblockaden aufgrund von Sicherheitsprotokollen behindert worden. Zur Abdeckung der Verluste musste die Eigentümerfamilie Gostner tief in die Tasche greifen. Demnach wurden über fünf Millionen Euro aus der familieneigenen Energiegesellschaft Fri-El in die Bilanz der ABD Airport AG eingebracht, die als Betreiber des Flughafens fungiert. Zusätzlich erhielt die Fluglinie SkyAlps eine Unterstützung von etwas mehr als 15 Millionen Euro. Josef Gostner, der bereits 2019 nach dem Ausstieg des Landes Südtirol aus der Betreibergesellschaft alleiniger Administrator wurde, zeigte sich dennoch optimistisch für die Zukunft: Er rechnet für das kommende Jahr mit einem sicheren Aktiv, begründet durch 30 Prozent höhere Einnahmen. Eine weitere Herausforderung für die ABD stellt die jüngste Entscheidung des italienischen Infrastrukturministeriums dar. Das Ministerium lehnte den Antrag der ABD auf eine direkte, zwanzigjährige Konzession für den Flughafenbetrieb ab und ordnete stattdessen eine öffentliche Ausschreibung an. Diese Entscheidung konterkariert eine frühere Kommunikation der ENAC, die der ABD eine entsprechende Konzession in Aussicht gestellt hatte. Gostner betonte, dass die ursprüngliche Zielsetzung ein sofortiger, voller Kontrollgewinn gewesen sei, um Investitionen planen und Stabilität schaffen zu können. Die ABD betreibt den Flughafen derzeit ohne formelle Konzession. Trotz des Rückschlags

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Humor hebt ab: Flughafen Klagenfurt wird zur Comedy-Bühne

Am Dienstag, dem 14. Oktober 2025, verwandelt sich das Terminal des Flughafens Klagenfurt in eine unkonventionelle Veranstaltungslocation. Unter dem Titel „Airport Comedy – Die Terminal Show“ wird der Hangar zur Bühne für vier bekannte Komiker aus der deutschsprachigen Szene. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Comedy hebt ab!“ steht, beginnt um 20.00 Uhr, der Einlass startet bereits um 19.00 Uhr. Das Programm verspricht einen Nonstop-Lachflug mit einem Mix aus Stand-up und Kabarett. Auf der ungewöhnlichen Bühne zwischen Gepäckbändern und Gate-Atmosphäre treten die Comedians Gilbert Blechschmid, Miss Kol, Alex Streicher und Niko Nagl auf. Das Quartett ist in der österreichischen Kleinkunst- und Comedy-Szene fest etabliert und bekannt für unterschiedliche Humorspektren und Programme. Die Show in Klagenfurt setzt auf die Faszination einer unüblichen Kulisse, um den Auftritten der Komiker einen besonderen Rahmen zu verleihen. Die teilnehmenden Künstler bringen eine beachtliche Erfahrung mit. Beispielsweise ist der Klagenfurter Stand-up-Comedian Gilbert Blechschmid Gründer und Moderator des Humorkollektivs „LachAmol“ und sorgt regelmäßig für lokale Comedy-Events in Kärnten. Miss Kol – bürgerlich Eva A. Kol – ist eine gebürtige Bulgarin und Künstlerin, die mit ihrem Soloprogramm „Little Miss Overthinkerbell“ in Österreich Bekanntheit erlangte. Ebenfalls mit dabei ist Alex Streicher, bekannt als Moderator bei Antenne Kärnten und für seinen Podcast „Haha lustig“, in dem er Kabarett-Stars interviewt. Der Wiener Stand-up-Comedian Niko Nagl komplettiert das Line-up. Nagl gilt als eines der aufstrebendsten Talente im deutschsprachigen Kabarett. Er gewann unter anderem 2022 den Klagenfurter Kabarettpreis „Herkules“ und erhielt 2024 den Silbernen Stuttgarter Besen für sein Soloprogramm „Goldbube“. Sein Stil zeichnet

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Hohe Kosten für militärische Freistellung: Southwest Airlines zahlt 18,5 Millionen US-Dollar

Southwest Airlines hat sich im Rahmen einer Sammelklage mit ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden auf die Zahlung von 18,5 Millionen US-Dollar geeinigt. Die Kläger, darunter auch nicht-fliegendes Personal, warfen dem US-amerikanischen Carrier vor, gegen den Uniformed Services Employment and Reemployment Rights Act (USERRA) verstossen zu haben. Das Gesetz schützt die Arbeitsrechte von Militärreservisten und Veteranen. Der Vergleich, der in dieser Form die zweite hohe Zahlung innerhalb weniger Jahre darstellt, umfasst die Entschädigung von fast 2.800 Mitarbeitenden und verpflichtet die Airline, die Regelungen für die bezahlte kurze militärische Freistellung in den kommenden Jahren zu verbessern. Der Rechtsstreit unterstreicht die zunehmende Bedeutung der korrekten Umsetzung von Soldatenarbeitsrechten in der US-Wirtschaft. Die nun beigelegte Sammelklage wurde vom Southwest Airlines-Piloten und ehemaligen US Air Force Reserve-Offizier Jayson Huntsman als Hauptkläger im Jahr 2019 vor dem California Northern District Court in San Francisco eingereicht. Die Klage war eine Erweiterung einer ähnlichen, bereits 2017 von Huntsman initiierten Klage, die sich ausschliesslich auf die Piloten der Fluggesellschaft bezog. Jener erste Rechtsstreit, der die Rechte von 1.999 Piloten betraf, endete bereits 2018/2019 mit einem Vergleich über 18,8 Millionen US-Dollar zugunsten der Kläger. Kern des Konflikts: Verweigerte Gleichbehandlung Im Zentrum beider Klagen stand der Vorwurf, Southwest Airlines habe die USERRA-Bestimmungen verletzt. Das Bundesgesetz schreibt vor, dass Reservisten und Angehörige der Nationalgarde, wenn sie zum aktiven Dienst einberufen werden, in Bezug auf ihre Lohn- und Zusatzleistungen sowie ihre Karrieremöglichkeiten nicht schlechter gestellt werden dürfen als ihre Kollegen, die während dieser Zeit kontinuierlich im Dienst der Fluggesellschaft stehen. Jayson Huntsman und die

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Bundeskabinett beschließt umfassende Erweiterung der Bundespolizeibefugnisse

Das Bundeskabinett hat einen Entwurf zur Neufassung des Bundespolizeigesetzes auf den Weg gebracht, der eine deutliche Ausweitung der Befugnisse für die Bundespolizei vorsieht. Die Reform, die auch als Reaktion auf jüngste Drohnenvorfälle an Flughäfen gilt, umfasst neben neuen Kompetenzen zur Drohnenabwehr auch erweiterte Rechte zur Datenerhebung bei Flugreisen und zur Durchführung von Personenkontrollen. Ein zentraler Pfeiler der Gesetzesänderung ist die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die Abwehr von unbemannten Fahrzeugsystemen – Drohnen kommen im über 30 Jahre alten Gesetz bislang nicht vor. Ein neuer Paragraph ermächtigt die Bundespolizei, geeignete technische Mittel gegen das System, dessen Steuerungseinheit oder Steuerungsverbindung einzusetzen. Dies ist dann zulässig, wenn andere Abwehrmaßnahmen aussichtslos oder wesentlich erschwert wären. Explizit genannt werden in der Gesetzesbegründung kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Bahnanlagen und Schiffe, die besonders geschützt werden sollen. Gleichzeitig soll die Bundespolizei selbst sogenannte „mobile Sensorträger“ (Drohnen) für die Bild- und Tonaufzeichnung, etwa zur Erstellung eines Lagebildes bei Demonstrationen, einsetzen dürfen. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Vorfeld angekündigt, zur Bewältigung der wachsenden „Drohnenbedrohung“ eine eigene, technologisch hochgerüstete Drohnenabwehreinheit bei der Bundespolizei aufzustellen. Des Weiteren ist der Aufbau eines Drohnenabwehrzentrums geplant, das die Koordination und Lagebewertung zwischen Bund und Ländern verbessern soll. Überdies soll das Luftsicherheitsgesetz geändert werden, um der Bundeswehr die Amtshilfe bei der Abwehr von Drohnengefahr, insbesondere bei militärischen Fluggeräten in größerer Höhe, formal zu ermöglichen. Die Justizministerin hatte in diesem Zusammenhang vor einem zu weitreichenden Einsatz der Bundeswehr im Innern gewarnt. Über die Drohnenabwehr hinaus sieht die Reform weitere umfassende Befugnisse vor. Dazu zählt die Möglichkeit

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Flughafen Weeze rechnet mit Passagierwachstum in den Herbstferien

Der Airport Weeze am Niederrhein verzeichnet zu Beginn der kommenden Herbstferien 2025 eine deutliche Steigerung der Verkehrszahlen. Nach Angaben des Flughafens werden in der Hauptreisezeit rund 132.000 Passagiere erwartet. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 7.000 Fluggästen im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres, als noch rund 125.000 Reisende gezählt wurden. Die Zahl der geplanten Flüge steigt auf insgesamt 766, was einer Zunahme von 10,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Flughafen setzt damit den in diesem Jahr beobachteten Wachstumstrend fort. Bereits im ersten Halbjahr 2025 übertraf der Airport Weeze mit über einer Million Passagieren das Vorjahresergebnis um 18 Prozent und steuert auf ein neues Jahres-Spitzenergebnis von mehr als zwei Millionen Fluggästen zu. Dieser kontinuierliche Anstieg der Passagierzahlen, der sich auch im Herbst bemerkbar macht, bestätigt die positive Entwicklung des Flughafens in der Region. Als beliebteste Destinationen im Herbstflugplan dominieren weiterhin die Mittelmeerziele. Die spanische Insel Mallorca (PMI) führt die Liste mit 38 Abflügen an. Dahinter folgen mit Girona (GRO), Málaga (AGP) und Alicante (ALC) weitere Ziele auf dem spanischen Festland. Auch Edinburgh (Schottland) sowie verschiedene Städte und Regionen an der Adria, in Italien und Marokko verzeichnen eine hohe Nachfrage bei Urlaubern und Besuchern von Freunden und Verwandten. Der Flughafen betont in diesem Zusammenhang seine Position als geschätzter regionaler Anbieter, der Reisenden attraktive Preise, kurze Wege und eine gute Erreichbarkeit bietet. Trotz der guten Vorbereitung des Flughafenpersonals auf den erwarteten Andrang wird Passagieren geraten, zur Vermeidung von Wartezeiten frühzeitig vor dem Abflug am Terminal einzutreffen.

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Staatsholding Danantara stützt Garuda Indonesia mit Millionen-Darlehen

Die indonesische staatliche Fluggesellschaft Garuda Indonesia (Persero) Tbk (GIAA) hat eine wichtige finanzielle Unterstützung vom staatlichen Fonds Danantara Indonesia erhalten. Über ihren Vermögensverwaltungsarm PT Danantara Asset Management (Persero) stellte die Holding dem Flag-Carrier ein Aktionärsdarlehen in Höhe von 6,65 Billionen indonesischen Rupiah zur Verfügung. Dies entspricht einem Betrag von rund 405 Millionen US-Dollar. Die Kapitalspritze, die im Juni 2025 bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Schritt in der umfassenden Restrukturierung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft. Die Gelder sind primär für die dringend benötigte Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Flugzeugflotte von Garuda Indonesia und ihrer Low-Cost-Tochter Citilink vorgesehen. Die Finanzierung ist Teil eines größeren, in Aussicht gestellten Gesamtpakets von Danantara im Wert von schätzungsweise einer Milliarde US-Dollar (etwa 16,3 Billionen Rupiah). Die Bereitstellung der Mittel ist eng an eine Transformation des Airline-Managements geknüpft. Vertreter von Danantara betonten, dass es sich nicht nur um eine reine Finanzierung handele. Als Großaktionär mit einem klaren Mandat wird Danantara den Prozess durch periodische Evaluierungen und eine strenge Überwachung der Geschäftsstrategie und operativen Kennzahlen begleiten. Das Ziel ist eine umfassende Neuausrichtung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Trotz einer bereits genehmigten Restrukturierung und einer Steigerung des Charter-Fluggeschäfts, insbesondere im Hadsch- und Umrah-Sektor, verzeichnete Garuda Indonesia zuletzt noch immer Verluste. Die Kapitalzufuhr durch den Staatsfonds soll die Voraussetzung dafür schaffen, die operative Flotte zu stärken und die angestrebte Flottenerweiterung auf rund 120 Flugzeuge bis zum Jahr 2030 zu ermöglichen. Zudem diskutiert Danantara derzeit eine mögliche Fusion von Garuda Indonesia mit der ebenfalls staatlichen Pelita Air.

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Die anhaltende Triebwerkskrise: Wizz Air kämpft um die Wiederinbetriebnahme seiner gegroundeten Flotte

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air sieht sich weiterhin mit erheblichen betrieblichen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert, die aus den weitreichenden Problemen mit den Geared Turbofan (GTF)-Triebwerken von Pratt & Whitney resultieren. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Groundings der betroffenen Airbus-Flugzeuge bis zum Ende des Kalenderjahres 2027 vollständig zu beenden, wie Finanzvorstand Ian Malin kürzlich auf der International Society of Transport Aircraft Trading (ISTAT)-Konferenz in Prag mitteilte. Trotz dieses ehrgeizigen Ziels betonte Malin, dass noch keine substantielle Verbesserung der Lieferkettenprobleme bei Pratt & Whitney festzustellen sei, die für die langen Wartungs- und Inspektionszeiten der Triebwerke verantwortlich sind. Diese Situation hat die Finanzergebnisse der Airline massiv beeinträchtigt und erfordert eine fortlaufende strategische Neuausrichtung. Finanzielle Belastung durch Flugzeug-Groundings Die Auswirkungen der Triebwerksprobleme auf Wizz Air sind in den jüngsten Finanzergebnissen des Unternehmens deutlich sichtbar. Für das Geschäftsjahr 2025, das am 31. März 2025 endete, meldete Wizz Air einen Rückgang des Betriebsgewinns um 61,7 Prozent auf 167,5 Millionen Euro, verglichen mit 437,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024. Das Unternehmen führte diesen starken Einbruch auf „erhebliche Herausforderungen“ und eine „langsamer als erwartete Erholung aufgrund der hohen Anzahl an Groundings durch das GTF-Triebwerksproblem“ zurück. Die Groundings, die auf einen Materialfehler – genauer gesagt auf Verunreinigungen im Pulvermetall – in den PW1100G-Triebwerken der Airbus A320neo-Familie zurückzuführen sind, erforderten beschleunigte und außerplanmäßige Inspektionen und Reparaturen. Obwohl die Anzahl der gegroundeten Flugzeuge von einem Höchststand von fast 60 auf 38 zurückgegangen ist (Stand der Konferenzäußerungen), liegt diese Zahl im Kontext der Gesamtflotte von Wizz Air, die im

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Hohe Störungsquote im Luftverkehr während des Oktoberfests 2025

Die Flugreisen im süddeutschen Raum waren während des diesjährigen Oktoberfests von einer erhöhten Zahl an Störungen betroffen. Eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, dass mehr als ein Drittel – konkret 36,3 Prozent – der über drei Millionen Passagiere, die an den Flughäfen München, Stuttgart, Nürnberg und Memmingen starteten oder landeten, von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren. Damit stieg die Störungsquote im Vergleich zum Vorjahr (34,9 Prozent) erneut an. Der Flughafen München blieb das wichtigste Drehkreuz für Wiesnbesucher. Rund 1,14 Millionen Fluggäste trafen dort im Oktoberfestzeitraum ein, was einem Anteil von 21,1 Prozent aller Deutschland-Reisenden entsprach – ein leichter Zuwachs gegenüber den 1,10 Millionen Fluggästen im Vorjahr. Der Flughafen meldete zudem, dass er während der gesamten Wiesnzeit mehr als 16.000 Starts und Landungen erwartete. Trotz der höchsten Passagierzahlen schnitt München im regionalen Vergleich der Störungsquote noch am besten ab, mit 35,4 Prozent betroffenen Reisenden (rund 404.200 Fluggäste). Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 34,5 Prozent. Die Zahl der vollständig gestrichenen Flüge in München stieg von 1,4 Prozent auf 3,8 Prozent der betroffenen Passagiere. Die massiven Flugunterbrechungen am Münchner Airport wurden vor allem durch mehrere Drohnensichtungen ausgelöst, die eine Sperrung der Start- und Landebahnen durch die Flugsicherung nötig machten. Mehrere tausend Passagiere waren von den dadurch bedingten 17 Flugausfällen sowie 32 Flugunterbrechungen betroffen, wobei 15 Maschinen umgeleitet werden mussten. Reisende berichteten von überlangen Wartezeiten und notwendigen Übernachtungen auf Feldbetten in den Terminals. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spionage ein. Parallel dazu wurde ein 44-jähriger Georgier angezeigt, der eine

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