Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Wien: BMI stellt EES-System am 9. Oktober 2025 vor

Am 12. Oktober 2025 startet in den EU-Mitgliedstaaten und den assoziierten Schengen-Ländern schrittweise das neue Einreise-/Ausreisesystem (EES). Das automatisierte IT-System soll die manuelle Stempelung der Reisepässe an den Außengrenzen des Schengen-Raums ablösen und die Grenzkontrollen für Drittstaatsangehörige digitalisieren. Die offizielle Vorstellung des neuen Systems in Österreich findet bereits am 9. Oktober 2025 am Flughafen Wien-Schwechat statt, an der unter anderem Innenminister Gerhard Karner, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf und Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner teilnehmen. Das EES betrifft alle Reisenden aus Drittstaaten, die für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in den Schengen-Raum reisen. Dies gilt sowohl für visumpflichtige als auch für visumfreie Touristen und Besucher. Mit der Einführung des Systems werden bei der ersten Einreise biometrische Daten der betroffenen Personen erfasst und in einem digitalen Dossier gespeichert. Dazu gehören ein Gesichtsbild sowie vier Fingerabdrücke. Bei jeder weiteren Grenzpassage werden lediglich die Daten der Reisebewegung hinzugefügt. Ziel des neuen Systems ist die Steigerung der Sicherheit und Effizienz im Grenzmanagement. Die digitale Erfassung soll eine genauere Kontrolle der zulässigen Aufenthaltsdauer ermöglichen und die Identifizierung von sogenannten „Overstayers“ (Personen, die die erlaubte Aufenthaltsdauer überschreiten) sowie von Identitätsbetrug erleichtern. Auch Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden erhalten Zugriff auf die EES-Daten. Die Einführung des EES erfolgt schrittweise: Obwohl der offizielle Start am 12. Oktober 2025 beginnt, wird das System an den Grenzübergangsstellen der 29 teilnehmenden Staaten erst bis zum 10. April 2026 vollständig umgesetzt. In Österreich findet die Erfassung an den Luftaußengrenzen der internationalen Flughäfen statt. Während der sechsmonatigen

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Motel One forciert Expansion durch Übernahme von sieben Flemings Hotels

Die Motel One Group hat einen signifikanten Schritt zur Beschleunigung ihres Wachstumskurses vollzogen. Im Rahmen von zwei Akquisitionen übernimmt das Unternehmen den Betrieb von sieben Hotels, die bisher unter der Marke Flemings Hotels geführt wurden. Diese Hotels befinden sich an zentralen Innenstadtlagen in Deutschland und Österreich, darunter in den Metropolen München, Frankfurt, Bremen und Wien. Die Übernahme stärkt die Präsenz der Hotelgruppe in der DACH-Region, insbesondere in Märkten mit hoher Nachfrage. Die Transaktionen unterliegen derzeit noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Nach erfolgreicher Genehmigung sollen die akquirierten Häuser umfassend renoviert und neugestaltet werden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2026 unter den Marken Motel One und der 2022 gegründeten Lifestyle-Marke The Cloud One Hotels geplant. Die Immobilien selbst verbleiben dabei im Besitz der bisherigen Eigentümer; Motel One übernimmt lediglich den Hotelbetrieb. Die Renovierungsarbeiten sollen im laufenden Betrieb der Häuser erfolgen. Mit diesem Schritt bekräftigt das Unternehmen seine neue Strategie, künftig Akquisitionen als zentralen Bestandteil des Wachstums zu nutzen. Der Co-CEO der Motel One Group, Stefan Lenze, betonte, dass gezielte Übernahmen das Wachstumstempo in etablierten Märkten beschleunigen sollen, wobei die Qualitätsstandards und die exzellente Lage der Häuser ausschlaggebend seien. Die Hotelkette, die 2000 als Begründer der Budget-Design-Hotelkategorie startete, betreibt aktuell 100 Häuser in 13 Ländern. Die Integration der Mitarbeiterteams der Flemings Hotels ist ebenfalls Teil des Übernahmepakets. Die gesamte Belegschaft der betroffenen Häuser soll von der Motel One Group übernommen werden. Die übernommenen Standorte umfassen unter anderem das Flemings Hotel Frankfurt Main-Riverside, das Flemings Hotel München-City sowie ein InterCityHotel in Bremen,

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AUA-Wetlease-Dienstleister Braathens in akuter Schieflage

Die schwedische Regionalfluggesellschaft Braathens Regional Airways (BRA), ein zentraler Dienstleister für das skandinavische Inlandsnetzwerk, befindet sich in einer akuten finanziellen Notlage. Auch Austrian Airlines setzt auf Dienstleistungen von Braathens, denn man hat gleich mehrere Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 samt Personal im Rahmen von Wetlease-Vereinbarungen angemietet. Dokumente, die dem Amtsgericht Solna im Rahmen des am 1. Oktober 2025 eingeleiteten Restrukturierungsverfahrens vorgelegt wurden, enthüllen ein dramatisches Szenario: Das operative Unternehmen BRA Regional Airways AB hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 einen täglichen Verlust von über zwei Millionen schwedischen Kronen (rund 170.000 Euro) angehäuft. Als Hauptursache der Liquiditätskrise wird ein langfristiger Wet-Lease-Vertrag mit Scandinavian Airlines (SAS) identifiziert, dessen Konditionen die tatsächlichen Betriebskosten der Flugzeuge bei Weitem nicht decken. Das Überleben von Braathens hängt nun unmittelbar davon ab, ob eine Nachverhandlung des verlustreichen Abkommens mit SAS gelingt, die zu einer dringend benötigten Erhöhung der Einnahmen führt. Der Fall beleuchtet die prekären Margen im regionalen Luftverkehrsgeschäft und die kritische Abhängigkeit kleinerer Betreiber von ihren Großkunden. „Sie haben berichtet, dass der ATR-Betrieb in diesem Jahr Hunderte Millionen SEK verloren hat. Das ist falsch und scheint auf einem Missverständnis der Kontrollbilanz zu beruhen, die nach schwedischem Recht zwingend vorgeschrieben ist. Tatsächlich hat der ATR-Betrieb seit Beginn der Sommersaison (April 2025) eine positive Bruttomarge und nur einen geringen Nettoverlust erzielt“, erklärt ein Braathens-Sprecher. Nebst SAS setzt auch Austrian Airlines auf die Dienstleistungen von Braathens. Seit einiger Zeit kommen Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 auf diversen Strecken unter OS-Flugnummern zum Einsatz. Die AUA mietet dabei die Maschinen

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Wizz Air reaktiviert Breslau-Flüge ab Dortmund zur Wintersaison 2026/2027

Der Dortmund Airport erweitert sein Engagement in Osteuropa und nimmt in Zusammenarbeit mit der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air die Verbindung in die polnische Stadt Breslau (Wrocław) wieder auf. Die Strecke zum Nikolaus-Kopernikus-Flughafen startet pünktlich zum Beginn des Winterflugplans 2026/2027, mit dem ersten Flug am 25. Oktober 2026. Die Low-Cost-Verbindung ist mit vier wöchentlichen Umläufen geplant. Die Flüge von Dortmund nach Breslau werden an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten. Mit einer Flugzeit von lediglich 90 Minuten ermöglicht die Reaktivierung eine schnelle Anbindung in die viertgrößte Stadt Polens. Der Dortmund Airport festigt damit seine Position als wichtiger deutscher Knotenpunkt für Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa. Das Polen-Netzwerk des Flughafens ist bereits gut ausgebaut. Kattowitz und Danzig zählen seit Jahren zu den gefragtesten Zielen ab Dortmund. Die Wiederaufnahme der Breslau-Route ist Teil einer konsequenten Netzwerkstrategie. Bereits im laufenden Jahr hat Wizz Air die Anbindung nach Polen intensiviert. Im Juni 2025 wurde die neue Direktverbindung in die Hauptstadt Warschau in den Flugplan aufgenommen. Im Oktober 2025 folgt die Wiederaufnahme der Route nach Olsztyn-Mazury. Durch die zusätzlichen Kapazitäten nach Breslau, einem wichtigen Kultur- und Wirtschaftsstandort der Region Niederschlesien, trägt der Flughafen der steigenden wirtschaftlichen Dynamik Polens Rechnung. Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing & Sales am Dortmund Airport, hob die Bedeutung dieser Streckenerweiterung hervor und betonte, dass der Ausbau der Verbindungen in das Nachbarland ein Gewinn für den Flughafen sei. Die Stadt Breslau, bekannt für ihre Lage auf zwölf Flussinseln und die zahlreichen Brücken, die ihr den Beinamen „Venedig Polens“ einbrachten,

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Symbolische Partnerschaft: Flughafen Wien und Hainan Airlines übernehmen Panda-Patenschaft in Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat mit der Hainan Airlines und der Flughafen Wien AG zwei neue Partner für seine Großen Pandas gewonnen. Die Airline und der Flughafen haben gemeinsam die Patenschaft für das neue Panda-Paar Lan Yun und He Feng übernommen. Diese Partnerschaft soll die enge kulturelle und wirtschaftliche Verbindung zwischen Österreich und China unterstreichen. Die symbolische Besiegelung fand bei einem gemeinsamen Fototermin im Tiergarten statt, an dem unter anderem Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, Eric Zhuo Zhang, General Manager von Hainan Airlines in Wien, und Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck teilnahmen. Die Patenschaft wird flankiert von der direkten Flugverbindung, welche Hainan Airlines zwischen Wien und Chengdu anbietet. Chengdu, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, gilt als Heimat der Großen Pandas und ist seit dem 1. Dezember 2024 dreimal wöchentlich nonstop vom Flughafen Wien aus erreichbar. Die Flüge finden ganzjährig jeweils dienstags, donnerstags und sonntags statt. Für den Flughafen Wien ist diese Verbindung, neben der bereits bestehenden Route nach Shenzhen, ein wichtiger Bestandteil zur Festigung seiner Rolle als zentrale Drehscheibe zwischen Europa und Asien. Die Stadt Chengdu selbst ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und technologischer Hub Westchinas. Der Tiergarten Schönbrunn, der bereits seit über 20 Jahren Große Pandas im Rahmen einer internationalen Kooperation hält, sieht in der Partnerschaft ein starkes Zeichen für die Förderung des Artenschutzes. Das Weibchen Lan Yun und das Männchen He Feng, die 2020 geboren wurden und seit dem 23. April 2025 im Tiergarten leben, gelten als Botschafter ihrer gefährdeten Artgenossen. Nach einer Eingewöhnungs- und Quarantänezeit sind

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Starke Last-Minute-Welle treibt Sunny Cars Buchungen im September an

Der Mietwagen-Broker Sunny Cars verzeichnete im September 2025 einen der stärksten Buchungsmonate des laufenden Jahres. Nach Angaben des Unternehmens aus München war der September, nach dem Januar, der zweitstärkste Monat in der bisherigen Bilanz. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war ein massives Last-Minute-Geschäft. Fast drei Viertel aller im September getätigten Buchungen bezogen sich auf Mietwagen für den September oder Oktober 2025. Gleichzeitig zeigen die Buchungen auch ein wachsendes Vorausbuchungsverhalten, da jeder zehnte Kunde sein Ferienauto bereits für das Jahr 2026 reservierte. Parallel zum hohen Buchungsaufkommen verzeichnete Sunny Cars eine Senkung der Durchschnittspreise. Der durchschnittliche Buchungswert fiel im September auf 370 Euro, was den tiefsten Wert des Jahres darstellt und exakt dem Preisniveau des Vorjahresmonats September 2024 entspricht. Im Vormonat August 2025 hatte der Durchschnittspreis noch bei knapp 400 Euro gelegen. Dieser Abwärtstrend der Preise, der sich bereits in den Vormonaten abgezeichnet hatte, setzt sich somit in den Herbst hinein fort. Analysten führen diese Preisstabilisierung auf ein ausgeglicheneres Verhältnis von Mietwagen-Angebot und -Nachfrage im Vergleich zu den Extremjahren 2022 und 2023 zurück. Regional zeigten sich die Mietwagenpreise in Südeuropa besonders günstig. In den Top-Zielgebieten Griechenland, Portugal und Spanien lag der durchschnittliche Buchungswert im September sogar unter der 300-Euro-Marke. Lediglich Italien bildete mit einem Durchschnittspreis von 332 Euro in der Mittelmeerregion eine Ausnahme. Die Beliebtheit der südeuropäischen Länder als Reiseziel hält damit ungebrochen an. Die Top-5 der gebuchten Destinationen im September waren Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und überraschend die USA. Die starke Nachfrage nach Mietwagen in den Vereinigten Staaten ist insofern bemerkenswert, da

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FAA-Personalmangel wegen Shutdown: Über 4000 Flüge verspätet

Die anhaltende Haushaltskrise in den USA und der damit verbundene Regierungsstillstand („Shutdown“) wirken sich drastisch auf den Flugverkehr aus. Aufgrund von Personalengpässen bei der US-Luftfahrtbehörde FAA verzeichneten Flugverfolgungsdienste am jüngsten Montag mehr als 4000 verspätete Flüge. Betroffen waren dabei wichtige Drehkreuze wie die Flughäfen in Newark, Phoenix, Denver und Las Vegas. Die FAA selbst bestätigte die massiven Verzögerungen, wies jedoch darauf hin, dass auch ungünstige Witterungsverhältnisse die Situation zusätzlich verschärft hätten. Der Kern des Problems liegt im Umstand, dass Tausende von Bundesbediensteten, deren Tätigkeiten als systemrelevant eingestuft sind, weiterhin ohne sofortige Bezahlung arbeiten müssen. Dies betrifft insbesondere die rund 13.000 Fluglotsen der FAA sowie etwa 50.000 Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde (TSA), die für die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen zuständig sind. Während diese Mitarbeiter ihren Dienst notgedrungen fortsetzen, um die Flugsicherheit und grundlegende Abläufe zu gewährleisten, entfällt ihr Gehalt, wobei die erste ausbleibende Lohnzahlung für Fluglotsen am 14. Oktober erwartet wird. Die ungewisse finanzielle Situation der Mitarbeiter führt laut Experten zu steigendem Stress und einer erhöhten Krankenstandsrate – ein Phänomen, das bereits bei früheren, längeren Shutdowns beobachtet wurde, etwa während der 34-tägigen Haushaltssperre von 2018/2019. Schon damals sank die Kapazität der Fluglotsen, was unweigerlich zu Flugverspätungen und längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen führte. Der Branchenverband Airlines for America, der große US-Fluggesellschaften wie United, Delta und American Airlines vertritt, warnte bereits im Vorfeld des Shutdowns vor einer Verlangsamung und Ineffizienz des gesamten Flugsystems. Darüber hinaus droht der Personalmangel längerfristige Folgen: Nicht wesentliche, aber wichtige Tätigkeiten der FAA, darunter Inspektionen, Audits und die Ausbildung

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Russlands Sberbank muss sich US-Klage nach MH17-Abschuss stellen

Der Oberste Gerichtshof der USA hat eine Berufung der russischen Sberbank zurückgewiesen. Die staatlich kontrollierte Bank wollte damit eine Zivilklage im Zusammenhang mit dem Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugs MH17 über der Ostukraine im Jahr 2014 abwenden. Die Entscheidung ebnet den Weg für die Fortsetzung des Verfahrens, das von der Familie eines US-amerikanischen Opfers angestrengt wurde. Die Klage stützt sich auf das US-Antiterrorgesetz. Die Familie von Quinn Schansman, einem 18-jährigen US-Bürger, der bei der Tragödie ums Leben kam, wirft der Sberbank vor, durch die Bereitstellung finanzieller Dienstleistungen prorussische Separatisten der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DNR) unterstützt zu haben. Diese Separatistengruppe kontrollierte das Gebiet, von dem aus nach den Erkenntnissen internationaler Ermittler die Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgefeuert wurde, die das Passagierflugzeug am 17. Juli 2014 traf. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das Berufungsgericht des zweiten Bezirks in New York hatte bereits im Februar entschieden, dass die Sberbank in diesem Fall keinen Anspruch auf Staatenimmunität nach dem Foreign Sovereign Immunities Act (FSIA) habe. Die Richter argumentierten, dass die Klage auf der kommerziellen Aktivität der Bank basiert, nämlich der Nutzung des US-Bankensystems zur Erleichterung von Überweisungen an die DNR. Diese finanzielle Unterstützung – auch wenn es sich um vergleichsweise kleine Spendenbeträge handelte – habe die DNR wissentlich oder mit bewusster Gleichgültigkeit in die Lage versetzt, terroristische Handlungen zu begehen. Die Abweisung der Berufung durch den Obersten Gerichtshof ist ein signifikanter Schritt für die Kläger, da sie nun die Möglichkeit haben, im Rahmen des Anti-Terrorism Act (ATA) auf Schadensersatz zu klagen. Dieses Gesetz

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Führungswechsel in der Luftfahrt: Airbus A320 überholt Boeing 737 als meistverkauftes Passagierflugzeug

In einem historischen Wendepunkt auf dem Markt für kommerzielle Schmalrumpfflugzeuge hat die Airbus A320-Familie ihren langjährigen Rivalen, die Boeing 737-Baureihe, übertroffen und ist zum meistverkauften Passagierflugzeug der Welt aufgestiegen. Berichten zufolge hat der europäische Hersteller über 12.250 Flugzeuge seiner A320-Familie ausgeliefert. Dieser Meilenstein, den Airbus in etwa 37 Jahren seit der Einführung des Modells in den 1980er Jahren erreichte, markiert das erste Mal, dass die A320 die 737 überholt hat, deren Erstflug bereits in den 1960er Jahren stattfand. Der Wettbewerb zwischen den beiden Schmalrumpf-Giganten der kommerziellen Luftfahrt war in den letzten Jahren extrem eng, doch die aktuellen Produktionsschwierigkeiten bei Boeing haben Airbus einen entscheidenden Vorsprung verschafft. Die Europäer konnten ihre Auslieferungszahlen auch im September 2025 mit 73 ausgelieferten Jets – deutlich über den Erwartungen – stark halten. Demgegenüber steht eine gedrosselte Produktion der Boeing 737 max, was die Verschiebung der Marktführerschaft nun endgültig manifestiert. Die Entwicklung unterstreicht die veränderte Dynamik im Duopol der Großflugzeugbauer und die wachsende Dominanz von Airbus auf dem wichtigsten Absatzmarkt. Der historische Wendepunkt bei den Auslieferungen Die Boeing 737, die ihren Erstflug im Jahr 1967 absolvierte und 1968 in Dienst gestellt wurde, hielt den Titel des meistverkauften Verkehrsflugzeugs für mehrere Jahrzehnte. Die A320-Familie, deren erstes Modell 1988 bei Air France in Dienst gestellt wurde, benötigte im Vergleich lediglich etwas mehr als die Hälfte der Zeit, um diesen historischen Vorsprung aufzuholen. Laut Berichten von Le Monde hat die A320-Familie bis Ende September 2025 mehr als 12.250 Auslieferungen erreicht. Im August 2025 standen die Auslieferungen von Airbus bei

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Avelo Airlines führt Abonnementprogramm „Avelo Plus“ ein

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Avelo Airlines hat ein neues, abonnementbasiertes Kundenprogramm namens Avelo Plus gestartet. Damit reagiert das Unternehmen auf eine offenbar gestiegene Nachfrage nach einem Loyalitätsprogramm und erweitert sein Geschäftsmodell um ein neues Element der Kundenbindung. Die Mitgliedschaft wird für das erste Jahr zu einem Einführungspreis von 49 US-Dollar angeboten, wonach der reguläre Jahresbeitrag 99 US-Dollar beträgt. Avelo Plus gewährt den Mitgliedern eine Reihe von Vorteilen, die darauf abzielen, das Reisen günstiger und bequemer zu gestalten. Zu den zentralen Vergünstigungen zählen der Zugang zu exklusiven Flugtarifen, die nur für Mitglieder gelten, sowie ein kostenloses Priority-Boarding. Darüber hinaus erhalten Mitglieder Sonderaktionen und Rabatte über das gesamte Jahr. Ein besonderer Anreiz ist ein Treuebonus von 50 US-Dollar in Form von Avelo Cash, der nach der ersten Verlängerung des Jahresabonnements dem Kundenkonto gutgeschrieben wird. Das Programm beinhaltet eine bemerkenswerte Flexibilität, da die Vorteile auf der gleichen Buchung auch für bis zu neun weitere mitreisende Personen gelten, sofern das Avelo Plus-Mitglied selbst auf der Reservierung aufgeführt ist. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Einzelreisende, sondern auch an Familien und kleine Gruppen. Nach Aussage von Avelo-Chef Andrew Levy zielt das Unternehmen darauf ab, seinem ohnehin kostengünstigen Angebot zusätzliche Werte hinzuzufügen und Stammkunden zu belohnen. Die Einführung eines solchen Abonnements ist im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der Ultra-Low-Cost-Carrier, ein Schritt zur differenzierten Kundenansprache. Während die Airline von Anfang an auf sehr niedrige Basispreise und Gebühren für Zusatzleistungen setzte, dient Avelo Plus nun als Instrument, um die Kundenbindung zu erhöhen und eine regelmäßige

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