Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit dem Privatjet an den Ballermann

Mallorca erlebt derzeit einen regelrechten Boom der Bedarfsluftfahrt, denn seit der Grenzöffnung sollen 30 Prozent der am Airport Palma gelandeten Maschinen Privatflugzeuge sein. Die überwiegende Mehrheit stammt dabei aus Deutschland, berichtet das Mallorca Magazin. Laut Berichterstattung ist der Betreiber Aena vom Andrang der Privatmaschinen überrascht. Innerhalb von nur zwei Wochen sollen 600 dieser Flugzeuge gestartet und gelandet sein. Unter der Woche liegt der Tagesdurchschnitt bei 36 privaten Flugbewegungen und am Wochenende gar bei 90. 70 Prozent der Bedarfsflüge sind in Deutschland gestartet. 15 Prozent in Spanien und im Vereinigten Königreich. Der Rest würde sich auf andere Nationen verteilen. Bei zahlungskräftiger Kundschaft entwickeln sich Flüge mit privaten Businessjets während der Pandemie zu einer gerne angenommen Alternative. Nahezu alle Operators verzeichnen eine stark gestiegene Nachfrage.

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Amsterdam: KLM-Schengen-Lounge wieder offen

Status- und Businessclass-Passagieren steht ab sofort am Flughafen Amsterdam auch wieder die Schengen-Lounge von KLM zur Verfügung. Jene für Non-Schengen-Reisende wurde auch während der Hochphase der Pandemie nie geschlossen. Nach Angaben der Airline war man die einzige große Airline, die zumindest eine offene Lounge angeboten hatte. Die Öffnungszeiten der exklusiven Wartezone im Schengen-Bereich des Flughafens Schiphol sind allerdings stark eingeschränkt. Seit 1. Juli 2020 ist diese nach den Richtlinien der niederländischen Gesundheitsbehörden jeweils von 6 Uhr 00 bis 12 Uhr 00 geöffnet.

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AUA stockt Angebot weiter auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines veröffentlichte am Donnerstag den restlichen Sommerflugplan bis Ende Oktober 2020. Das Angebot entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 40 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität. Derzeit werden etwa 20 Prozent angeboten. Vorbehaltlich neuer behördlicher Einschränkungen sollen schrittweise weitere Destinationen aufgenommen werden. Ab August soll mit Shanghai wieder eine China-Strecke bedient werden. Dies setzt allerdings voraus, dass Österreich das Flugverbot bis dahin aufhebt. Vorerst ist nur eine wöchentliche Rotation geplant. Ab September kommen weitere Strecken zurück in den Flugplan, die anfangs bis zu einmal täglich bedient werden. Das betrifft Chişinău, Dnipro, Iaşi, Jerewan, Klagenfurt, Leipzig, Lemberg, Lyon, Nürnberg und Odessa. Hinsichtlich der Ukraine-Destinationen ist anzumerken, dass bis mindestens 15. Juli 2020 ein Landeverbot für in diesem Land gestartete Passagierflüge besteht. Neben Wiederaufnahmen erhöht Austrian Airlines ab September auf nahezu allen bestehenden Strecken die Kapazitäten. Das bedeutet mehr Flüge und größere Maschinen. So stehen ab September Amsterdam, Brüssel, Bukarest, Düsseldorf, Frankfurt, Kopenhagen und Paris mit bis zu drei täglichen Flügen am Programm. Athen wird statt einmal bis zu zweimal täglich angeflogen. Durch das stete Hochfahren des Betriebs steigt das Angebot im September auf über 30 Prozent. Bis Ende Oktober sind knapp 40 Prozent des Vorjahresprogramms und über 60 Destinationen wieder im Flugplan. „Mit der Veröffentlichung des gesamten restlichen Sommerflugplans bieten wir unseren Kunden mehr Planungssicherheit“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Die bisherige Nachfrage stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit dem Hochfahren des Flugbetriebs auf dem richtigen Weg sind.“

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Airbus: Erneut keine Neubestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2020 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. Bereits im Mai 2020 musste der Hersteller aufgrund der Corona-Pandemie eine Nullrunde verzeichnen. Nach Angaben von Airbus hat man seit 1. Jänner 2020 netto 298 Orders für Verkehrsflugzeuge erhalten können. Im Juni 2020 wurden 36 Maschinen ausgeliefert, so dass seit Jahresanfang 196 Jets an Kunden übergeben wurde. Weiters wurde ein Storno für einen Airbus A330-900 in den Büchern vermerkt.

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Level wird auch in Paris-Orly geschlossen

Der Österreich-Ableger musste bereits Konkurs anmelden. Nun geht es auch der französischen Schwester OpenSkies, die ebenfalls das Level-Brand nutzt, an den Kragen. Nach Wien und Amsterdam wird es auch in Paris-Orly kein Comeback der IAG-Marke Level geben. Der Konzern wird die bislang von der französischen Tochter OpenSkies durchgeführten Langstreckenflüge aufgeben. Gerüchte dazu gab es schon länger, denn sowohl bei der österreichischen Level Europe als auch bei OpenSkies in Frankreich blieb der Absatz weit hinter den Erwartungen zurück. Die Tageszeitung El Pais schreibt, dass der Flugbetrieb von OpenSkies endgültig eingestellt wird und Gespräche über einen Sozialplan für die Beschäftigten aufgenommen wurden. Die IAG-Tochter, die ab Orly Langstreckenflüge unter dem Level-Brand anbietet, wird liquidiert. Die österreichische Konzernschwester Level Europe musste vor einigen Wochen Konkurs anmelden und soll nicht fortgeführt werden. Damit reduziert sich die Präsenz der Marke Level auf Barcelona, wobei die Durchführung der Flüge durch Iberia erfolgt.

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Graz erwacht aus dem Corona-Tiefschlaf

Auch am Flughafen Graz werden nach und nach wieder mehr Flugziele angeboten. Den Auftakt machte Austrian Airlines mit der Wiederaufnahme der Wien-Verbindung, die jedoch derzeit in deutlich reduziertem Umfang angeboten wird. Lufthansa folgte am 1. Juli 2020 mit Frankfurt am Main, ebenfalls mit weniger Frequenzen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Der Reiseveranstalter Gruber Reisen bietet seit 27. Juni 2020 eine Verbindung nach Brac an. Diese wird im Dreieck mit Linz durchgeführt. Derzeit kommen Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 zum Einsatz, jedoch soll ab August 2020 ein Airbus A319 fliegen. Hintergrund soll die gute Buchungslage sein. Ab 10. Juli 2020 wird Corondon Europe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Reiseveranstaltern die Destination Heraklion aufnehmen. Am 13. Juli 2020 wird Rhodos folgen. Diese Flüge sind sowohl direkt bei Corendon als auch über Tour Operator buchbar. Springer Reisen lässt ab 11. Juli 2020 die Ziele Skiathos und Santorin bedienen. Ab der zuletzt genannten Insel werden auch Transfers nach Paros, Antiparos, Amorgos und Naxos angeboten.

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Eurowings Europe ist zurück in Salzburg

Am Mittwoch überstellte die Fluggesellschaft Eurowings Europe einen Airbus A319 von der Homebase Wien nach Salzburg. Die OE-LYZ führte anschließend einen Flug nach Palma de Mallorca und zurück durch. Der Mittelstreckenjet ist nun in der Mozartstadt stationiert. Nach Angaben des Salzburger Flughafens war Eurowings die erste Airline, die nach der Corona-Pause wieder zurückkehrte. Seit Anfang Mai 2020 werden drei wöchentliche Flüge nach Düsseldorf angeboten. Lufthansa nahm die Frankfurt-Strecke zwischenzeitlich ebenfalls wieder auf. Am 2. August 2020 will Eurowings die Anbindung an Berlin-Tegel wiederbeleben. In Kooperation mit dem Reiseveranstalter Tui wird Eurowings Europe nun einige Sommerziele anbieten. Dabei handelt es sich unter anderem um Karpathos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Olbia und Palma de Mallorca. Im Auftrag von Rhomberg Reisen wird der Carrier nach Calvi fliegen. Neu ist, dass Pauschal-Gäste der beiden Tour Operator während ihrem Urlaub am Flughafen Salzburg kostenfrei parken können. Folgende Airlines haben ihr Angebot ab Salzburg bereits aufgenommen: Eurowings (Düsseldorf, Hamburg, Palma de Mallorca) Lufthansa (Frankfurt) Wizz Air (Tuzla, Belgard, Skopje, Bukarest, Larnaca) Luxair (Luxemburg) Air Serbia (Nis) Ryanair (Palma de Mallorca) Turkish Airlines (Istanbul, Ordu-Giresun) Nachstehende Ziele sind zur Aufnahme angekündigt: Varna (27. Juli) Berlin Tegel (2. August) Calvi (2. August) Karpathos (4. August) Korfu (12. Juli) Kos (15. Juli) Kreta (13. Juli) Rhodos (11. Juli) London Stansted (17. Juli) London Heathrow (1. August) Olbia (29. August) St. Petersburg (18. August) Kiew (18. Juli) Larnaca (12. Juli)

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Korean Air verkauft Catering und Duty-Free

Die Fluggesellschaft Korean Air teilte am Dienstag mit, dass die Geschäftsbereiche Duty Free und Inflight Catering verkauft werden. Dazu wurde dem Private-Equity-Fonds “Hahn & Company” ein exklusives Verhandlungsrecht eingeräumt. Nach der Vorstandssitzung unterzeichnete Korean Air mit Hahn & Company ein Memorandum of Understanding (MOU), um die Verhandlungen fortzusetzen und später Einzelheiten zu weiteren Schritten wie der Due Diligence zu erörtern. Um die anhaltende Krise zu überwinden, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, verkauft Korean Air derzeit zudem Areal in der Innenstadt von Seoul sowie ihre Anteile an der Wangsan Leisure Development Co. Ltd. Darüber hinaus erhöht die Fluggesellschaft ihr Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien bis Ende Juli 2020.

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Lion-Air-Absturz: Boeing schließt Vergleich

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing erzielte mit zahlreichen Hinterblieben des Absturzes der Lion-Air-737-Max einen Vergleich. Der Jet stürzte im Oktober 2018 kurz nach dem Start ab. Nach Angaben des Herstellers habe man sich mit über 90 Prozent der Angehörigen der Opfer verglichen. Am 29. Oktober 2018 kamen 189 Personen beim Absturz einer Boeing 737-Max ums Leben. Zunächst versuchte der Konzern dem Betreiber Lion Air die Schuld in die Schuhe zu schieben, jedoch zeigten sich sehr bald massive Konstruktions- und Softwareprobleme, die zu einem weltweiten Flugverbot, das noch bis heute andauert, geführt haben.

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München fährt Terminal 1 hoch

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München nahm am Mittwoch aufgrund steigender Fluggastzahlen die Module C, D und E des Terminals 1 wieder für die Passagierabfertigung in Betrieb. Zuvor wurden unter anderem 6.000 Bodenmarkierungen angebracht. Mit der heutigen Wiedereröffnung sind die meisten der bisher in Terminal 1 angesiedelten Fluggesellschaften wieder in ihr angestammtes Abfertigungsgebäude zurückgekehrt. Lediglich die Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Das Check-in für alle Flüge dieser Fluggesellschaften findet weiterhin im Zentralbereich Z statt.

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