Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair setzt Flüge von Linz nach London und Alicante im Winter fort

Die Fluggesellschaft Ryanair wird ihre Flugverbindungen vom Flughafen Linz nach London und Alicante auch in der kommenden Wintersaison aufrechterhalten. Beide Routen werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die Strecke nach London wird seit dem Herbst 2024 angeboten. Die Flüge finden montags und samstags statt. London gilt als europäische Metropole mit einem breiten Angebot an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einrichtungen. Die Route nach Alicante wird seit der Sommersaison bedient, die Flüge finden freitags und sonntags statt. Die Stadt an der Costa Blanca bietet auch in den Wintermonaten milde Temperaturen und gilt als warmes Reiseziel für Städtereisen und Ausflüge in die Region. Die Fortsetzung dieser Flugverbindungen stärkt das Angebot des Linzer Flughafens für Freizeitreisende. Die ganzjährige Verfügbarkeit der Routen nach London und Alicante ermöglicht Reisen sowohl für Städte- als auch für Sonnenurlaube.

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Air Baltic feiert 30-jähriges Bestehen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feierte am 28. August 2025, ihr 30jähriges Gründungsjubiläum. Der offizielle Erstflug der Airline fand am 1. Oktober 1995 von Riga nach Stockholm statt. Air Baltic wurde 1995 als Joint Venture zwischen dem lettischen Staat und Scandinavian Airlines (SAS) gegründet. Das Unternehmen begann seinen Betrieb mit einer Saab SF340-Maschine. Laut Pauls Cālītis, Interim-CEO von Air Baltic, habe die Airline in ihrer Geschichte die wichtige Rolle eines Bindeglieds zwischen der baltischen Region und der Welt übernommen. Heute betreibt die Fluggesellschaft eine Flotte von 50 Airbus A220-300-Flugzeugen. Sie verbindet die baltischen Staaten mit über 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten und dem Kaukasus. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Air Baltic eigenen Angaben zufolge über 65 Millionen Passagiere befördert. Anläßlich des Jubiläums hat die Airline eine Reihe von Veranstaltungen angekündigt, die am 1. Oktober, dem Datum des ersten kommerziellen Fluges, ihren Höhepunkt finden sollen.

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Österreichs Flugverkehr am Limit: Die Flugsicherung ringt mit Kapazitätsengpässen

Die österreichische Flugsicherung steht am Scheideweg. Angesichts einer rasanten Zunahme des Flugverkehrs und eines akuten Personalmangels droht die Belastungsgrenze der Fluglotsen erreicht zu werden. Mit bis zu 4.000 Flugbewegungen täglich, darunter An- und Abflüge sowie Überflüge, sind die 350 Lotsen der Austro Control AG, dem staatlichen Unternehmen für Flugverkehrsdienste, trotz unzähliger Überstunden an ihrer Belastungsgrenze angelangt. Die Gewerkschaft Vida schlägt Alarm und fordert sofortige Maßnahmen, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Luftraumes zu gewährleisten. Während die Austro Control beteuert, Maßnahmen zu ergreifen, warnen Gewerkschaftsvertreter vor einer wachsenden Diskrepanz zwischen Bedarf und Realität. Dieses Dilemma, das auch europaweit zu beobachten ist, stellt die politischen und unternehmerischen Entscheidungsträger vor eine immense Herausforderung, die rasche und nachhaltige Lösungen erfordert, um einen reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs zu sichern. Ein alarmierender Blick hinter die Kulissen: Personalmangel als Dauerzustand Die Forderung der Gewerkschaft Vida nach mindestens 80 zusätzlichen Fluglotsen verdeutlicht das Ausmaß des Problems. Daniel Liebhart, der Vorsitzende des Fachbereichs Luftfahrt, spricht von einem Personaldefizit von bis zu 25 Prozent, das die Austro Control schon seit geraumer Zeit in Zugzwang bringt. „Seit einem Jahrzehnt weisen wir seitens der Gewerkschaft auf einen ausgeprägten Personalmangel hin, der die Fluglotsen an ihre Kapazitätsgrenzen bringt“, kritisiert Liebhart. Er bekräftigt, daß die bisherigen Bemühungen der Flugsicherung nicht ausreichten, um das Problem nachhaltig zu lösen. Trotz des beeindruckenden Einsatzes der Lotsen, die mit dem derzeitigen Personalstand eine außerordentliche Leistung erbringen, sei eine Verschärfung der Kapazitätsengpässe in der Zukunft unausweichlich. Die Austro Control gibt an, daß der Flugverkehr in Österreich um zehn Prozent

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Wien verschärft Kontrolle von illegaler Kurzzeitvermietung

Die Stadt Wien hat ihre Kontrollen gegen illegale Kurzzeitvermietung verstärkt. Seit Inkrafttreten der Bauordnungsnovelle vom 1. Juli 2024 ist die gewerbliche Vermietung von Wohnungen an Touristen auf maximal 90 Tage pro Jahr begrenzt, um dringend benötigten Wohnraum zu sichern. Das zuständige Referat der Baupolizei (MA 37) ist demnach auch in den Sommermonaten aktiv. Kontrollen finden in allen Wiener Bezirken statt, oft als Reaktion auf Anzeigen von Nachbarn. Die Behörden konnten demnach im Juni ein illegales Hotel im zwanzigsten Bezirk ausfindig machen, in dem sämtliche Wohnungen kurzzeitig vermietet waren. Nach Angaben der Baubehörde sind in den Monaten Juni bis August 2025 insgesamt 264 Anzeigen eingegangen. Von den Fällen wurden 69 Strafanträge an die zuständige Magistratsabteilung weitergeleitet. Seit Einführung der neuen Bestimmungen sind insgesamt über 1500 Anzeigen gestellt worden, was zu rund 300 Strafanträgen führte. Die Stadt Wien hat angekündigt, das Strafmaß für Wiederholungstäter zu erhöhen. Die Kontrollen konzentrieren sich auf gewerbliche Vermietung und undurchsichtige Firmenkonstrukte, um diese Art der Zweckentfremdung von Wohnraum einzudämmen. Touristen sind von den Strafen nicht betroffen.

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Das Damoklesschwert der Produktion: FAA bremst Boeing bei der 737 Max

Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hält die Zügel in der Hand und bremst das Tempo des Flugzeugherstellers Boeing. Während Boeing darauf drängt, die monatliche Produktion seiner meistverkauften 737 Max-Flugzeuge zu steigern, hat die FAA angekündigt, vor einer Entscheidung eine Reihe von szenariobasierten Übungen durchzuführen. Diese Maßnahme, die auf einen Vorfall im Januar 2024 zurückgeht, bei dem ein Rumpfsegment einer 737 Max 9 im Flug abfiel, signalisiert, dass die Behörde keine vorschnellen Schritte unternehmen wird. Die Entscheidung über die Aufhebung der derzeitigen Produktionsgrenze von 38 Maschinen pro Monat hängt von Boeings Fähigkeit ab, seine Fertigungsqualität nachhaltig zu verbessern. Die strengen Auflagen der Aufsichtsbehörde Seit dem Zwischenfall mit dem Flugzeug von Alaska Airlines steht Boeing unter der intensiven Beobachtung der FAA. Die Behörde hat den Hersteller gezwungen, einen umfassenden Plan zur Behebung der Produktionsqualitätsprobleme zu entwickeln. Als Teil dieser verschärften Aufsicht hat die FAA angekündigt, sogenannte „Tabletop-Übungen“ mit Boeing durchzuführen. Diese Übungen, die voraussichtlich bis Ende September 2025 abgeschlossen sein sollen, sind darauf ausgelegt, potenzielle Risikofaktoren zu identifizieren und Boeings Fähigkeit zur Einhaltung der Qualitätsstandards zu bewerten. Bryan Bedford, der Administrator der FAA, erklärte am 26. August 2025 gegenüber Reuters, dass die Behörde noch nicht zugestimmt habe, die Produktionsrate zu erhöhen. „Wir sind übereingekommen, dass es sinnvoll wäre, den Prozess zu entwickeln, mit dem wir eine Konversation über eine Ratensteigerung in Betracht ziehen würden“, sagte er. Diese Aussage macht deutlich, dass die FAA die Kontrolle behalten will und Boeing dazu zwingt, seine Hausaufgaben zu machen, bevor über eine Steigerung nachgedacht

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Das Flugzeugkartell: Korruptionsskandal in Madagaskar erschüttert die Luftfahrtbehörden

Ein beispielloser Korruptionsskandal erschüttert die politische und wirtschaftliche Elite Madagaskars. Im Zentrum des Geschehens steht eine mysteriöse Transaktion mit fünf Großraumflugzeugen des Typs Boeing 777-200ER, die provisorische Registrierungen der madagassischen Luftfahrtbehörde erhielten und anschließend, mutmaßlich unter Umgehung internationaler Sanktionen, in den Iran geflogen wurden. Die Untersuchungen, die von der madagassischen Antikorruptionsbehörde (Direction de Coordination Nationale – DCN) und der Antananarivoer Antikorruptionseinheit (Pôle Anti-Corruption – PAC) geführt werden, haben zu der Verhaftung von 22 Personen geführt, darunter hochrangige Beamte der Zivilluftfahrt und leitende Angestellte von Unternehmen. Die Affäre, die laut der Regierung zu einer „erheblichen Peinlichkeit“ führte, zieht weite Kreise und beleuchtet die dunkle Seite des globalen Flugzeughandels. Der kriminelle Flugzeugtransfer und die Drahtzieher Die Ermittlungen konzentrieren sich auf eine Operation, die am 15. Juli ihren Höhepunkt erreichte, als die fünf Boeing 777-Flugzeuge vom Siem Reap New Angkor International Airport in Kambodscha nach verschiedenen Orten im Iran überführt wurden. Die Maschinen, die die provisorischen madagassischen Kennzeichen 5R-RIS, 5R-ISA, 5R-HER, 5R-IJA und 5R-RIJ trugen, waren für die iranische Fluggesellschaft Mahan Air bestimmt. Diese Transaktion ist besonders brisant, da Mahan Air unter strengen internationalen Sanktionen steht, die den Kauf und die Übernahme von Flugzeugen aus westlicher Produktion verbieten. Die mutmaßlichen Täter nutzten die madagassische Luftfahrtbehörde als scheinbaren Zwischenstopp, um die Herkunft und den endgültigen Bestimmungsort der Flugzeuge zu verschleiern. Unter den 22 inhaftierten Personen befinden sich hochrangige Beamte der madagassischen Zivilluftfahrtbehörde (L’Aviation Civile de Madagascar – ACM) sowie indische Staatsbürger, die mit der Firma Udaan Aviation in Verbindung stehen. Letzteres Unternehmen wurde von

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Condor und Jetblue vertiefen Vielflieger-Partnerschaft

Die Fluggesellschaften Condor und Jetblue haben ihre bestehende Zusammenarbeit erweitert. Künftig können Mitglieder des Jetblue-Vielfliegerprogramms TrueBlue auf ausgewählten Flügen von Condor Punkte sammeln und diese für Prämienflüge auf den Condor-Strecken einlösen. Die erweiterte Vereinbarung ermöglicht es den TrueBlue-Mitgliedern, sowohl Prämienflüge bei Condor zu buchen als auch Punkte zu sammeln, wenn sie die deutsche Fluggesellschaft für ihre Transatlantikreisen nutzen. Die Partner wollen damit ihren Kunden einen Mehrwert bieten, indem sie den Zugang zu weltweiten Reisezielen ermöglichen. Die Partnerschaft ist ein strategischer Schritt für beide Unternehmen. Für Jetblue, eine inländische amerikanische Fluglinie, bietet die Kooperation eine Möglichkeit, das eigene Streckennetz indirekt um internationale Langstreckenziele zu erweitern. Für Condor sichert die Vereinbarung den Zugang zu einem breiten Kundenstamm in den Vereinigten Staaten, was in einem wettbewerbsintensiven Markt von Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften besteht bereits seit 2015, wobei Jetblue bisher Anschlußflüge von ihren Drehkreuzen New York und Boston zu Zielen in der Karibik und Mittelamerika anbietet. Die neue Vereinbarung vertieft diese Kooperation auf einer weiteren Ebene.

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Mit Gepäckgebühren im Ryanair-Style: Flix fordert die Deutsche Bahn heraus

Die Deutsche Bahn (DB), seit Jahrzehnten unangefochtene Marktführerin im deutschen Fernverkehr auf der Schiene, sieht sich mit einer neuen, ambitionierten Herausforderung konfrontiert. Das Unternehmen Flix, bekannt durch seine erfolgreichen Fernbuslinien unter der Marke Flixbus, kündigte eine massive Expansion in den Zugverkehr an. Mit einer Bestellung von 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen will Flix der DB mit einem neuen Konzept Konkurrenz machen und verspricht dabei vor allem günstigere Preise. Die angekündigte Strategie ist eine direkte Kampfansage an das bestehende System und wirft Fragen über die Zukunft des Fernverkehrs in Deutschland auf. Ein radikal neues Konzept für den Fernzug Das Herzstück der Flix-Strategie ist ein grundlegend anderer Ansatz als jener, den die Deutsche Bahn mit ihrem Intercity-Express-Konzept verfolgt. Flix-Chef und -Gründer André Schwämmlein betont, man wolle nicht einfach dasselbe anbieten wie der Platzhirsch. Die Philosophie lautet: Effizienz, Preisvorteil und eine Vereinfachung des Reiseerlebnisses. Ein zentraler Punkt ist die garantiert Sitzplatz-Garantie, die dem oft frustrierenden Kampf um freie Plätze in vollen Zügen der DB ein Ende bereiten soll. Das Konzept sieht eine Reduktion auf das Wesentliche vor. An Bord der neuen Züge wird es weder eine erste Klasse noch ein herkömmliches Bordrestaurant geben. Stattdessen setzt Flix auf Snackautomaten, um den Reisenden eine Grundversorgung zu bieten und gleichzeitig Betriebskosten zu minimieren. Ein weiterer Fokus liegt auf dem barrierefreien und ebenerdigen Einstieg, der an das Modell von S-Bahnen angelehnt ist. Dies soll nicht nur den Komfort für Reisende mit Gepäck oder eingeschränkter Mobilität erhöhen, sondern auch die Haltezeiten an den Bahnhöfen verkürzen. Solche Effizienzgewinne können sich auf

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Korean Air erhöht Kapazität auf Frankfurt-Strecke

Korean Air paßt ihren Winterflugplan ab Deutschland an und plant, die Kapazität auf der Strecke zwischen Frankfurt und Seoul zu erhöhen. Als Reaktion auf eine erhöhte Nachfrage in den kommenden Monaten setzt die Fluggesellschaft zeitweise größere Maschinen ein. Zum Start des Winterflugplans am 26. Oktober 2025 wird auf der Route Frankfurt-Seoul vorübergehend ein Airbus A380 eingesetzt. Das größte Passagierflugzeug der Welt soll bis zum 31. Dezember 2025 viermal pro Woche, jeweils dienstags, mittwochs, freitags und sonntags, die Verbindung bedienen. Mit 407 Sitzen, darunter 12 in der First Class und 94 in der Prestige Class, bietet die Maschine zusätzliche Premiumkapazitäten. Ab dem 2. Jänner 2026 wird die Fluggesellschaft wieder auf das kleinere Muster Boeing 777-300ER wechseln. Gleichzeitig wird die Frequenz auf drei Flüge pro Woche, am Mittwoch, Freitag und Sonntag, reduziert. Diese Anpassung ist typisch für die Flugindustrie, die ihre Kapazitäten saisonal steuert, um der geringeren Nachfrage nach den Feiertagen gerecht zu werden. Die Entscheidung von Korean Air unterstreicht die Bedeutung der Transpazifikroute und die dynamische Anpassung der Kapazitäten, um auf die Marktentwicklung zu reagieren und eine Wettbewerbsposition zu sichern.

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Corendon Airlines lehnt russischen Vorschlag für Vertretungsbüro ab

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat der türkischen Fluggesellschaft Corendon Airlines vorgeschlagen, ein offizielles Vertretungsbüro in Rußland zu eröffnen. Das Unternehmen hat den Vorschlag jedoch abgelehnt. Laut Alexei Buewitsch, Vizechef von Rosaviatsiya, sollte ein solches Büro die Abwicklung der Flüge effizienter gestalten und die Qualität für Passagiere verbessern. Die Gespräche, die auch neue Destinationen wie den Flughafen Gorno-Altaisk zum Thema hatten, dienten den russischen Behörden dazu, die Zusammenarbeit mit der türkischen Fluggesellschaft zu vertiefen. Eine Sprecherin von Corendon Airlines bestätigte die Gespräche, betonte jedoch, daß es keine Pläne gebe, eine Niederlassung in Rußland aufzubauen. Das Ziel der Unterredung sei es gewesen, operative Themen an den Flughäfen zu besprechen und den Austausch mit lokalen Partnern zu verbessern. Der türkische Ferienflieger bedient derzeit sieben Strecken nach Rußland. Corendon Airlines gehört zu den wenigen ausländischen Airlines, die Rußland nach den Einschränkungen im internationalen Flugverkehr weiterhin anfliegen und somit eine wichtige Flugverbindung für russische Touristen darstellen.

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