Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschlands Luftverkehr in der Kritik: Hohe Abgaben, begrenztes Angebot und steigende Ticketpreise belasten Reisende

Wer in Deutschland innerdeutsch oder innereuropäisch fliegt, sieht sich mit im europäischen Vergleich besonders hohen Flugpreisen konfrontiert. Dies belegt eine jüngst veröffentlichte Auswertung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), die rund 120 Flugverbindungen analysierte. Insbesondere staatliche Steuern und Gebühren treiben die Ticketpreise an deutschen Großflughäfen wie Frankfurt am Main, München und Düsseldorf kräftig in die Höhe. Gleichzeitig bleibt das innerdeutsche Flugangebot begrenzt und wird, wie die Analyse zeigt, weitestgehend von der Lufthansa-Gruppe dominiert. Diese Konstellation führt zu einer eingeschränkten Wettbewerbssituation, die sich direkt auf die Kosten für die Reisenden auswirkt. Die Studienergebnisse werfen kritische Fragen zur deutschen Luftverkehrsstrategie und zur Belastung der Passagiere auf. Deutschland im europäischen Vergleich: Teure Abflüge und die Rolle der Staatskasse Die ADAC-Auswertung offenbart, daß die staatlichen Abgaben für Inlandsflüge in Deutschland, insbesondere von den größten Flughäfen, überdurchschnittlich hoch sind. Ein Passagier, der in Frankfurt am Main einen Inlandsflug antritt, zahlt rund 74 Euro an staatlichen Abgaben – der höchste Betrag innerhalb Deutschlands. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei immerhin 52 Euro. Am günstigsten gestaltet sich der Abflug ab Köln/Bonn mit etwa 36 Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die erhebliche Spanne der Gebühren innerhalb des eigenen Landes. Auch im europäischen Vergleich und bei internationalen Flügen fallen in Deutschland beträchtliche Abgaben an. Für einen Flug ab Frankfurt belaufen sich die Steuern und Gebühren auf rund 59 Euro. Nur in Amsterdam sind die Abgaben mit knapp 63 Euro noch höher. Nach Frankfurt folgen drei weitere deutsche Flughäfen auf der Liste der teuersten Abflughäfen in Europa: München mit rund 49 Euro, Düsseldorf

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Notlandung eines Privatflugzeuges am Klagenfurt Airport: Pilot unverletzt

Am Freitag, dem 27. Juni 2025, kam es am Klagenfurt Airport zu einer Notlandung eines Privatflugzeuges, die glimpflich verlief. Der Pilot blieb bei dem Vorfall, der durch ein Fahrwerksproblem ausgelöst wurde, unverletzt. Um 14:25 Uhr erhielten die Flugsicherungsstelle Klagenfurt und die Betriebsleitung des Flughafens die Information, daß ein Privatflugzeug des Typs Bücker 133 C Jungmeister eine Notlandung in Klagenfurt ansetzen müsse. Daraufhin wurden umgehend die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr Klagenfurt in Alarmbereitschaft versetzt. Ein angefordertes Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes sowie die Polizei waren in kürzester Zeit vor Ort. Die Landung des Privatflugzeuges, das mit nur einer Person – dem Piloten – besetzt war, erfolgte um 14:59 Uhr. Dem Piloten gelang es dabei, einen größeren Schaden am Flugzeug zu vermeiden. Infolge des Vorfalls mußte der Flughafen für den gesamten Flugverkehr für 33 Minuten gesperrt werden. Die Rettungskette funktionierte nach Angaben der Flughafenleitung einwandfrei, und es wurde den beteiligten Einsatzorganisationen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit gedankt. Bereits um 15:32 Uhr konnte der reguläre Betrieb am Klagenfurt Airport wieder aufgenommen werden, wodurch größere Beeinträchtigungen des Flugplans vermieden wurden. Der Flughafen Klagenfurt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Region Kärnten. Er ist durch Austrian Airlines ganzjährig mit bis zu 13 wöchentlichen Direktflügen an das Drehkreuz Wien angebunden, wodurch über 80 Ziele weltweit erreichbar sind. Zusätzlich bieten SkyAlps Flüge nach Hannover, Eurowings nach Köln und Ryanair ganzjährig nach London-Stansted sowie saisonal nach Alicante und Palma de Mallorca an. Auch Charterflüge zu griechischen Inseln wie Paros und Naxos sind im Sommer im Programm.

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A400M erfolgreich als Feuerlöscher getestet

Der militärische Transportflieger Airbus A400M, bekannt als „Atlas“, hat seine Vielseitigkeit in einer neuen Rolle unter Beweis gestellt. Ein Demonstrationsflugzeug des Typs absolvierte jüngst eine Reihe neuer Testabwürfe zur Brandbekämpfung, welche eine wichtige Hürde in der Entwicklung des dazugehörigen Löschsystems darstellen. Diese Erprobungen, durchgeführt im April des Jahres 2025 in Nîmes-Garons, Frankreich, konzentrirten sich auf die präzise Verteilung von Löschmitteln aus der Luft und die Konzentration des sogenannten Retardants beim Auftreffen am Boden. Die erfolgreiche Absolvirung dieser Tests könnte die Einsatzmöglichkeiten dieses vielseitigen Luftfahrzeuges signifikant erweitern und neue Capacitäten für die Bekämpfung von Großbränden schaffen. Der Airbus A400M wurde für die Tests mit dem eigens von Airbus entwickelten „Roll-on/Roll-off“ (Ro-Ro)-Feuerlöschkit ausgestattet. Dieses System, welches keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert, stellt eine einzigartige betriebliche Flexibilität dar, die nach Angaben von Airbus zuvor auf dem Markte nicht erhältlich war. Das Ro-Ro-Prinzip erlaubt es, jede A400M-Maschine einer Flotte binnen kürzester Frist für Brandbekämpfungsmissionen umzurüsten. Dies geschieht, indem das Löschkit, welches in der Ladebucht des Flugzeuges untergebracht ist, einfach hineingerollt und gesichert wird. Die Umrüstung einer militärischen Transportmaschine in ein Löschflugzeug kann somit auf sehr kurze Frist erfolgen. Das System selbst ist in der Lage, bis zu 20.000 Liter Wasser oder Brandhemmer mittels Schwerkraft durch die Heckrampe abzuwerfen. Die Tanks können in weniger als zehn Minuten unter Verwendung von Standard-Bodenpumpen wieder befüllt werden, was schnelle Einsatzzyklen ermöglicht. Diese Capacität ist bemerkenswerth, insbesondere im Vergleich zu spezialisirten Löschflugzeugen, welche oft geringere Mengen transportiren können. Der erste Test eines solchen abnehmbaren Feuerlöschkits an einer A400M

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Level baut Winterflugplan 2025/26 ab Barcelona erheblich aus

Die in Barcelona ansässige Fluggesellschaft Level plant, ihre Kapazitäten für die Wintersaison 2025/26 um 51 Prozent zu erhöhen. Mit über 400.000 angebotenen Sitzplätzen wird dies der größte Winterflugplan in der Geschichte der Airline sein. Der Hauptfokus dieser Erweiterung liegt auf Nordamerika, wo die Kapazität um 64 Prozent gesteigert wird, mit einer besonders deutlichen Ausweitung der Flüge nach New York (JFK), die mehr als verdoppelt werden. Auch in Südamerika wird Level ihr Angebot spürbar ausbauen. Die Fluggesellschaft wird bis zu elf bis zwölf wöchentliche Verbindungen nach Buenos Aires anbieten und damit eine Rekordfrequenz auf dieser Route erreichen. Der Dienst nach Santiago de Chile wird in den Spitzenmonaten auf fünf Flüge pro Woche erweitert. Diese strategischen Schritte unterstreichen die Absicht von Level, ihre Position auf dem Langstreckenmarkt ab Spanien zu festigen. Mit diesen Maßnahmen untermauert Level ihre Rolle als führende Langstreckenfluggesellschaft am Flughafen Barcelona El Prat. Die Airline beansprucht damit einen Anteil von 18 Prozent der insgesamt angebotenen Langstreckensitzplätze ab Barcelona. Auf den transatlantischen Routen nach Nordamerika erreicht dieser Anteil sogar 29 Prozent. Die Kapazitätserweiterung soll dem wachsenden Bedarf an interkontinentalen Verbindungen Rechnung tragen und die Anbindung Barcelonas an wichtige Überseemärkte stärken. Die Expansion von Level in Barcelona ist auch im Kontext des Wettbewerbes an europäischen Drehkreuzen zu sehen. Durch den gezielten Ausbau des Langstreckenangebotes positioniert sich die Fluggesellschaft, die zum Konsortium der International Airlines Group (IAG) gehört, als wichtiger Akteur für Fernreisen ab der katalanischen Metropole. Dies ermöglicht Reisenden aus Spanien und dem weiteren europäischen Einzugsgebiet mehr Optionen für ihre Reisen

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Ferien sind kein verlorenes Schuljahr: Experten plädieren für Erholung und intrinsisches Lernen im Sommer

Mit dem Ende des Schuljahres und dem Beginn der lang ersehnten Sommerferien entbrennt alljährlich die Debatte um die Länge der unterrichtsfreien Zeit und das vermeintliche „Sommervergessen“. Doch Fachleute, wie Isabella Ecker, Fachbereichsleitung für Kinder, Jugend und Familie beim Hilfswerk Österreich, betonen, daß schlechte Noten kein Drama seien und die Sommerpause nicht das große Vergessen heraufbeschwöre. Vielmehr seien Pausen für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Das Gehirn müsse sich nach intensiver Anstrengung entspannen, gleich einem Muskel. Richtig genutzte Ferien, die Raum für Erholung und anregende Freizeitaktivitäten bieten, könnten nicht nur die Erholung fördern, sondern sogar manche Fähigkeiten stabilisieren und den Schul-Neustart im Herbst erleichtern. Die unverzichtbare Rolle der Pause für Entwicklung und Lernprozesse Die gesellschaftliche Diskussion über die Sommerferien ist oft von der Sorge geprägt, daß Kinder und Jugendliche während der langen unterrichtsfreien Zeit Gelerntes vergessen könnten. Doch Psychologen und Pädagogen weisen darauf hin, daß diese Annahme die tiefere Bedeutung von Pausen verkennt. Isabella Ecker vom Hilfswerk Österreich erklärt unmißverständlich: „Für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind Pausen unverzichtbar. Wie ein Muskel muß sich auch das Gehirn nach intensiver Anstrengung entspannen.“ Diese Metapher verdeutlicht, daß kontinuierliche Beanspruchung ohne Erholungsphasen zu Überlastung und geringerer Leistungsfähigkeit führt. Für das Gehirn bedeutet dies, daß es Zeit benötigt, um Informationen zu verarbeiten, zu konsolidieren und sich für neue Inhalte bereit zu machen. Die erste Hälfte der Sommerferien sollte laut Ecker daher uneingeschränkt der Erholung dienen. Dies bedeutet Zeit für Entspannung, viel Bewegung in der Natur, Familienaktivitäten

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 VKI-Test von Sonnenschutzmitteln offenbart Überraschungen und kritische Mängel

Angesichts der besorgniserregenden Zunahme von Hautkrebserkrankungen ist ein wirksamer Sonnenschutz von entscheidender Bedeutung. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in seiner jüngsten Untersuchung 19 verschiedene Sonnenschutzmittel auf ihre Schutzwirkung und Qualität geprüft. Die Ergebnisse, die in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Konsument“ veröffentlicht werden, offenbaren eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen Preis und Leistung: Gleich drei teure Produkte sind im Test gänzlich durchgefallen, während einige der günstigsten Mittel zu den Testsiegern gehören. Dies unterstreicht einmal mehr, daß der Preis keineswegs ein Garant für Qualität ist und Verbraucher sich nicht blind auf Markennamen verlassen sollten. Die Untersuchung liefert wichtige Erkenntnisse für den Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und gibt Aufschluß über die Haltbarkeit von Sonnencremes aus dem Vorjahr. Mangelhafter Schutz bei hochpreisigen Produkten Der VKI hat 19 Sonnenschutzmittel, darunter Cremes, Lotionen und Sprays mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30, 50 und 50+, auf ihre Wirksamkeit gegen schädliche ultraviolette (UV-)Strahlung geprüft. Die Ergebnisse sind in einigen Fällen ernüchternd, insbesondere bei Produkten aus dem höheren Preissegment. Drei Produkte fielen im Test als „nicht zufriedenstellend“ durch: Hierzu zählen die beiden teuersten Mittel von Coola (mit einem Preis von 19,77 Euro pro 100ml) und Sol de Janeiro (17,98 Euro pro 100ml), sowie der Sonnenspray von Vichy (10 Euro pro 100ml). Alle drei Produkte hielten den vom Hersteller ausgelobten UV-Schutz nicht ein und boten zudem eine kürzere Schutzdauer als beworben. Dies ist besonders kritisch, da ein unzureichender UV-Schutz das Risiko von Sonnenbrand und langfristigen Hautschäden erheblich erhöht. Die Tatsache, daß ausgerechnet hochpreisige Markenprodukte in puncto Kernleistung – dem UV-Schutz – versagen, ist

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DRF Luftrettung führt neues Übergabeschema „Sinnhaft“ ein

Die DRF Luftrettung führt an ihren 31 Stationen in Deutschland eine neue Merkhilfe zur strukturierten Patientenübergabe ein. Das unter dem Namen „Sinnhaft“ bekannte Übergabeschema, entwickelt am Universitätsklinikum Bonn, soll den Einsatzcrews ein standardisirtes Muster bieten, um Patienten effizient und sicher an die weiterbehandelnden Teams in den Kliniken zu übergeben. Damit leistet die Luftrettungsorganisation einen wichtigen Beitrag zur lückenlosen Patientenversorgung innerhalb der gesamten Rettungskette. Dr. Florian Reifferscheid, Leiter Medical Operations bei der DRF Luftrettung, betonte die kritische Bedeutung der Patientenübergabe in der Klinik für die Notfallversorgung. Er erklärte, daß zu diesem Zeitpunkt alle wichtigen Informationen über den Zustand des Patienten korrekt und lückenlos vermittelt werden müßten. Faktoren wie Zeitdruck, Streß und Personalwechsel bergen im Notfallalltag jedoch Risiken für eine reibungslose Kommunikation und somit für die optimale Weiterversorgung. Um diese Schnittstelle sicherer zu gestalten, entwickelten Prof. Ingo Gräff und sein Team an der Universitätsklinik Bonn in Zusammenarbeit mit führenden medizinischen Fachgesellschaften die neue Merkhilfe „Sinnhaft“. Die DRF Luftrettung wird dieses Schema nun sukzessiv an ihren Stationen in den Einsatzalltag integriren. Das Akronym „Sinnhaft“ beschreibt acht aufeinanderfolgende Schritte, die den Notärzten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung als Orientierung dienen, wenn sie Patienten in einer Zielklinik übergeben. Diese Schritte umfassen den Start der Übergabe und die Schaffung optimaler Kommunikationsbedingungen, die Identifikation des Patienten, die Beschreibung des Notfallereignisses inklusive Verdachtsdiagnose, die Angabe der Notfallpriorität, die Erläuterung durchgeführter Maßnahmen, die Anamnese zu Vorerkrankungen und Medikationen sowie organisatorische Besonderheiten. Abgeschlossen wird der Prozeß durch ein Fazit als Wiederholung durch das aufnehmende Personal und Teamfragen. Das Schema setzt

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Großglockner Hochalpenstraße feiert 90-jähriges Bestehen mit Festakt

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) hat am 25. Juni 2025 mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung das 90-jährige Bestehen der bekannten Panoramastraße gewürdigt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie langjährige Wegbegleiter nahmen an dem Festakt in der MOONCITY Salzburg, einem Zentrum für E-Mobilität, teil. Die Wahl dieses Ortes symbolisirte die zukunftsweisende Ausrichtung der GROHAG im Bereich der Mobilität. Ein Höhepunkt des Abends war die exklusive Vorschau auf die neue ORF-Dokumentation „Österreich Bild – 90 Jahre Großglockner Hochalpenstraße“, die am 13. Juli 2025 um 18:30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird. Die filmische Reise zeichnet die eindrucksvolle Entwicklung dieser wohl bekanntesten und einer der schönsten Panoramastraßen der Alpen von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart nach. Die Straße, deren Bau in den 1930er Jahren unter der Leitung von Franz Wallack eine technische Meisterleistung darstellte, verbindet seit neun Jahrzehnten nicht nur Bundesländer, Regionen und Täler, sondern auch Menschen mit Natur, Geschichte mit Innovation und Tradition mit Zukunft, wie Wegbegleiter und Partner unisono im Rahmen des Festaktes betonten. Besonderes Interesse weckte auch ein Interview mit dem Zweiten Nationalratspräsidenten Peter Haubner, der einst als Marketingleiter für die GROHAG tätig war und dabei spannende Anekdoten und persönliche Erinnerungen teilte. Zusätzlich wurde die druckfrische Jubiläumsbroschüre präsentiert. Diese umfassende Publikation bietet mit historischen und aktuellen Aufnahmen sowie Hintergrundinformationen von der Idee bis zum Bau, der Eröffnung und dem Wandel der aussichtsreichsten Nationalparkstraße einen eindrucksvollen Überblick über Geschichte, Technik, Tourismus und die Menschen entlang der Großglockner Hochalpenstraße über einen Zeitraum von 100 Jahren. Parallel zum Festakt findet eine

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Wien Holding präsentiert umfangreiches Sommerprogramm 2025

Die Unternehmen der Wien Holding bieten auch im Sommer 2025 ein vielseitiges Programm für Besucher jeden Alters. Von kulinarischen Angeboten über Wohlfühlerlebnisse bis hin zu Themenfahrten und musikalischen Open-Air-Veranstaltungen ist eine breite Palette an Aktivitäten vorgesehen. Mit dem Beginn der Schulferien erwartet die Stadt zahlreiche Gäste, welche die vielfältigen Attraktionen nutzen können. Der Donauturm, eines der Wahrzeichen der Stadt, lädt zu sommerlichen Genußmomenten hoch über Wien ein. Die Aussichtsterrasse bietet einen 360-Grad-Blick, der an lauen Sommerabenden besonders reizvoll ist, um Sonnenuntergänge und die Lichter der Stadt zu beobachten. Im Turm-Restaurant auf 170 Metern Höhe werden leichte und farbenfrohe sommerliche Köstlichkeiten wie Sommertrüffelrisotto oder Aperol-Spritz-Dessert servirt, begleitet vom sanften Dreh des Restaurants. Die Therme Wien veranstaltet jeden Donnerstag im Juli und August das Chill-out-Festival „Summer Vibes by Therme Wien“ im Garten der Inspiration. Von 16:00 bis 21:00 Uhr gibt es dort Musik von DJs und Live-Acts, Kulinarik und Cocktails. Besucher können sich zudem über Sommer-Online-Tagestickets und spezielle Sommerpakete mit Anwendungen oder Gutscheinen freuen. Ein neuer mobiler Eiswagen, der „Eisflitzer“, soll ab Juli für Abkühlung sorgen. Die DDSG Blaue Donau bietet im Sommer 2025 besondere Erlebnisse auf dem Wasser. Dazu gehört die Donau-Panoramatour, bei der Gäste an Bord der MS Vienna Wien mit unbegrenztem Prosecco erleben können. Diese Tour findet von Mittwoch bis Sonntag bis zum 26. Oktober statt. Eine neue Abend-Donau-Panoramatour ermöglicht entspannte Ausfahrten in den Sonnenuntergang. Jeden Mittwoch im Juli und August findet zudem die Sunset Summer Cruise auf der MS Kaiserin Elisabeth statt, welche stilvolle Abende mit Kulinarik, Panoramablicken

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Skyguide kritisiert Air Baltics Pistennutzung am Flughafen Zürich

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhebt Vorwürfe gegen die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Skyguide wirft der Airline vor, durch ihre Nutzung der Startbahnen die Kapazitätsprobleme am Flughafen Zürich zu verschärfen. Air Baltic, welche als sogenannter Wet-Lease-Partner für die Swiss tätig ist, beanspruche unnötig die längste Piste des Airports, wie das Magazin „Bilanz“ berichtete. Urs Lauener, Operativchef von Skyguide, erklärte, daß Air Baltic für ihre Flugzeuge des Typs Airbus A220 häufig Starts von der 3700 Meter langen Piste 16/34 verlange. Diese Startbahn werde üblicherweise von schweren Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A340 oder A330 der Swiss sowie dem A380 von Emirates genutzt. Die Nutzung der längsten Piste durch relativ kleinere Maschinen wie den Airbus A220 führt nach Ansicht von Skyguide zu einer ineffizienten Auslastung der Infrastruktur und kann den Betriebsfluß behindern. Der Grund für diese spezifische Pistennutzung liegt nach Angaben Laueners in Kosteneinsparungen seitens Air Baltic. Die Fluggesellschaft weise ihre Piloten an, beim Start weniger Triebwerksschub zu verwenden. Dies spare Treibstoff und verlängere die Wartungszyklen der Triebwerke. Für den reduzierten Schub benötigen die Maschinen jedoch eine längere Startdistanz, wodurch die längste Piste des Flughafens notwendig wird. Der Skyguide-Manager kritisierte diese Praxis scharf: „Jedes Flugzeug, das zum Start die Piste 16 nutzt, beeinträchtigt die Kapazität des Flughafens Zürich.“ Dies sei bei kleineren Flugzeugen besonders störend, da diese eigentlich keine längere Startbahn benötigten und ihre Starts von kürzeren Pisten durchführen könnten. Die Flugsicherung betont, daß die optimale Nutzung der vorhandenen Bahnen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Betriebskapazität eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa ist. „Air

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