Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurest für herausragende Dienstleistungen am Flughafen Wien ausgezeichnet

Im Rahmen der „Vienna Airport Business Night“ am 27. Mai 2025 wurden Unternehmen der Vienna AirportCity für ihre Innovationskraft, Dienstleistungsqualität und Fachkompetenz geehrt. Das Gastronomieunternehmen Eurest konnte in allen genannten Bereichen überzeugen und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Dienstleister“. Eurest ist seit 2021 am Flughafen Wien tätig und verantwortet dort die Verpflegung der Flughafenmitarbeiter und der Austrian Airlines. Das Unternehmen betreibt zudem seit dem vergangenen Jahr die Verpflegung des Flughafen-Kindergartens sowie das öffentliche Betriebsrestaurant „one two eat“ im Office Park 4. Die Auszeichnung würdigt somit die breite und qualitativ hochwertige Versorgung der Belegschaft und weiterer Nutzer am Flughafenstandort. Georg Hirsch-Stronstorff, Geschäftsführer von Eurest Österreich, zeigte sich erfreut über die Anerkennung und betonte das Engagement seines Teams. Er sieht den Preis als Ansporn für die weitere Entwicklung des Angebots. Der „Vienna Airport Business Award“ wurde von Wolfgang Scheibenpflug von der Flughafen Wien AG sowie Georg Hirsch-Stronstorff und Balazs Csurgay von Eurest überreicht. Eurest Österreich ist eine Tochter der Compass Group PLC und verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Gemeinschaftsgastronomie. Das Unternehmen versorgt täglich über 60.000 Gäste in mehr als 140 Betrieben und Institutionen in Österreich.

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„Geschmackloses Mitbringsel“: Zoll beschlagnahmt Krokodil-Handtasche am Düsseldorfer Flughafen

Ein ungewöhnliches und rechtlich bedenkliches Souvenir ist Zollbeamten am Düsseldorfer Flughafen ins Netz gegangen. Bei der Kontrolle eines 65-jährigen Reisenden, der aus der Republik Moldau einreiste, entdeckten die Beamten eine Damenhandtasche, die aus dem Leder eines streng geschützten Krokodils gefertigt war – inklusive Kopf und Beinen des Tieres. Wie der Zoll am Freitag mitteilte, war das bizarre Accessoire als Geschenk für die Ehefrau des Mannes gedacht. Die auffällige Tasche aus Krokodilleder wurde bereits vor etwa drei Wochen im Handgepäck des Reisenden entdeckt. Um die genaue Lederart zu bestimmen, wurde das ungewöhnliche Fundstück zunächst beschlagnahmt. Die anschließende Untersuchung durch Experten der Stadt Düsseldorf brachte Klarheit: Es handelte sich um die Haut eines Sumpfkrokodils, einer Art, die unter strengem Schutz steht. Die Einfuhr solcher Produkte ist grundsätzlich verboten, um den Bestand dieser gefährdeten Tiere zu sichern. Strafverfahren wegen Verstoßes gegen Naturschutzgesetz Gegen den 65-jährigen Reisenden wurde umgehend ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet. Dieses Gesetz dient der Umsetzung internationaler Artenschutzabkommen und regelt unter anderem die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten sowie daraus gefertigter Produkte. Verstöße können empfindliche Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen, abhängig von der Schwere des Vergehens und dem Schutzstatus der betroffenen Art. Der Zoll zeigte sich wenig amüsiert über den Fund. Die Behörde bezeichnete die Handtasche, die offensichtlich aus einem kompletten, wenn auch verarbeiteten Krokodil bestand, als ein „ebenso kurioses wie geschmackloses Mitbringsel“. Die Veranschaulichung des vollständigen Tierkörpers durch die Verarbeitung mit Kopf und Beinen unterstreicht die ethischen Bedenken im Zusammenhang

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Lufthansa stellt Flüge nach Paderborn/Lippstadt ein

Die Lufthansa hat ihren Flugbetrieb vom Flughafen Paderborn/Lippstadt vorerst eingestellt. Am Freitagnachmittag führte die Fluggesellschaft die letzte planmäßige Verbindung von München zu dem nordrhein-westfälischen Airport durch. Dies markiert das Ende einer langjährigen Präsenz der Lufthansa an diesem Standort. Hintergrund der Einstellung ist offenbar eine strategische Neuausrichtung der Lufthansa, bei der regionale Flughäfen verstärkt auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Die nun vakante Strecke soll ab dem 1. September 2025 von der Initiative Skyhub PAD übernommen werden. Skyhub PAD ist ein Zusammenschluss regionaler Unternehmen und Initiativen, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt zu sichern und weiterzuentwickeln. Es bleibt abzuwarten, mit welchem Fluggerät und zu welchen Konditionen Skyhub PAD die Verbindung nach München wieder aufnehmen wird. Die Initiative hatte bereits in der Vergangenheit Pläne zur Stärkung des regionalen Luftverkehrs vorgestellt. Die Passagiere, die bisher die Lufthansa-Verbindung nutzten, müssen sich ab September auf einen neuen Betreiber der Strecke einstellen.

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Ryanair stellt Flugbetrieb in Maastricht ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihren Flugbetrieb am Maastricht Aachen Airport nach der Sommersaison 2025 einstellen. Dies meldete das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws unter Berufung auf Unternehmensangaben. Ryanair ist gegenwärtig der bedeutendste Anbieter an dem grenznahen Flughafen mit elf wöchentlichen Verbindungen zu fünf Zielen. Als Hauptgrund für die Entscheidung führt Ryanair steigende Betriebskosten an. Diese Kosten könnten nach Ansicht des Unternehmens nicht länger durch die generierten Einnahmen kompensiert werden. Diese Entwicklung stellt eine Zäsur für den Maastricht Aachen Airport dar, der stark von der Präsenz der Billigfluglinie profitierte. Ryanair bediente von Maastricht aus Destinationen wie Alicante, Bari, London-Stansted, Porto und Zadar. Die Ankündigung von Ryanair wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung und den Passagierzahlen des regionalen Flughafens auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen des Maastricht Aachen Airports auf den Weggang des wichtigsten Anbieters reagieren und welche Schritte unternommen werden, um die entstandene Lücke zu füllen und die Attraktivität des Standorts für andere Fluggesellschaften zu erhalten.

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Nirvana Cosmopolitan in Antalya: Wo Größe nicht immer Glanz bedeutet

Das Nirvana Cosmopolitan in der populären Ferienregion Antalya-Lara präsentiert sich auf Hochglanzbroschüren und ersten Online-Eindrücken als ein weitläufiges Reich des Luxus, eine Oase der Entspannung und des Vergnügens unter der türkischen Sonne. Die moderne, teils futuristisch anmutende Architektur und die unbestreitbare Nähe zum internationalen Flughafen Antalya versprechen eine unkomplizierte Anreise und einen Aufenthalt ohne Abstriche. Doch hinter der imposanten Fassade und den verlockenden Bildern verbirgt sich eine Realität, die einer genaueren, kritischeren Betrachtung bedarf. Dieser Artikel nimmt das Nirvana Cosmopolitan unter die Lupe, beleuchtet seine Infrastruktur, die angepriesenen Angebote und das Preis-Leistungs-Verhältnis, um ein fundiertes, wenngleich nicht unparteiisches Bild zu zeichnen. Die Lage: Praktisch, aber ohne direkten Charme Die unmittelbare Nähe zum Flughafen Antalya ist zweifellos ein pragmatischer Vorteil, der besonders bei Familien mit müden Kindern oder Reisenden mit kurzen Aufenthalten geschätzt wird. Der Transfer zum Hotel gestaltet sich denkbar kurz. Allerdings geht diese Bequemlichkeit auf Kosten einer direkten, naturbelassenen Strandlage oder der unmittelbaren Nähe zu malerischen Ortschaften. Das Nirvana Cosmopolitan liegt eingebettet in einer Zone, die primär von großen Hotelkomplexen geprägt ist, was dem Umfeld eine gewisse Austauschbarkeit und einen Mangel an individuellem Charme verleiht. Ausflüge in die historische Altstadt von Antalya oder zu anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten erfordern somit eine gewisse Anfahrt. Die Infrastruktur des Resorts ist auf den ersten Blick beeindruckend. Die weitläufige Anlage beherbergt eine Vielzahl von Einrichtungen, von einer opulenten, wenn auch etwas unpersönlichen Lobby, über diverse Einzelhandelsgeschäfte mit touristischem Angebot, einen Friseursalon und einen großzügigen Spa-Bereich. Die schiere Ausdehnung des Geländes führt jedoch dazu, daß

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Premiere am Flughafen Bern: Erstflug nach Monastir

Der Flughafen Bern hat eine neue Ära eingeläutet: Erstmals startete ein Ferienflug in den tunesischen Küstenort Monastir. Diese neue Verbindung wurde in Zusammenarbeit mit Helvetic Airways, Tui Suisse und Hotelplan ins Leben gerufen und feierlich begangen. Bereits im Vorjahr hatte der Berner Flughafen mit seinem ersten außereuropäischen Linienflug nach Djerba in Tunesien einen bemerkenswerten Schritt gemacht. Am Freitagmorgen hob nun eine gut gebuchte Embraer E190 der Helvetic pünktlich nach Monastir ab. Zahlreiche Passagiere und geladene Gäste wurden am Gate mit einem Frühstück empfangen. Vertreter der beteiligten Unternehmen, darunter Gabriela Turtschi-Grossniklaus vom Flughafen Bern, Tobias Pogorevc von Helvetic, Nicole Pfammatter von Hotelplan Suisse und Erich Mühlemann von Tui Suisse, zeigten sich erfreut über die neue Destination. Tunesien gilt besonders bei Familien als beliebtes Reiseziel aufgrund seiner attraktiven Preise und der kinderfreundlichen Strände. Zudem wird die Thalasso-Therapie in Tunesien von Gästen aus der Westschweiz geschätzt. Die neue Verbindung nach Monastir ergänzt das Angebot ab Bern, das bereits Djerba umfasst und die Nachfrage nach Tunesien in der Region bedient. Der Flughafen Bern wird von den Partnern als besonders hervorgehoben, der mit seiner familiären Atmosphäre und der direkten Nähe zum Flugzeug ein besonderes Reiseerlebnis biete. Die Flugzeit nach Monastir beträgt etwa zwei Stunden und zehn Minuten.

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Österreicher nutzen Urlaubsgeld primär für Reisen und zum Sparen

Das diesjährige Urlaubsgeld ist für viele Österreicher mehr als nur eine zusätzliche Zahlung. Eine aktuelle Studie der DenizBank AG in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Integral zeigt, daß über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) das Urlaubsgeld vor allem für Urlaub und Reisen verwendet. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Gleichzeitig nutzt ein Drittel (33 Prozent) das Geld, um finanzielle Sicherheit zu schaffen und es zu sparen. Die repräsentative Studie unter 1.000 unselbständig Beschäftigten oder Pensionisten im Alter von 16 bis 75 Jahren in Österreich beleuchtet die Verwendung des Urlaubsgeldes genauer. Demnach fließen durchschnittlich 38 Prozent der Sonderzahlung direkt in Urlaub und Erholung. Besonders unter 30-Jährigen ist das Sparen beliebt, hier legen überdurchschnittlich viele ihr Urlaubsgeld zurück – im Schnitt sind es 20 Prozent. Rund jeder Fünfte (je etwa 19 Prozent) investiert das Geld in den Haushalt oder deckt laufende Lebenshaltungskosten. 17 Prozent begleichen damit Rechnungen oder reduzieren Schulden, und elf Prozent legen es in Wertpapieren an. Für sechs von zehn Österreichern stellt das Urlaubsgeld eine wichtige Möglichkeit dar, Geld anzusparen und finanzielle Belastungen abzufedern. Ebenso viele geben an, unerwartete Ausgaben besser bewältigen zu können. Die Hälfte erfüllt sich damit besondere Wünsche, während vier von zehn das Geld nutzen, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Studie verdeutlicht somit die vielfältige Bedeutung des Urlaubsgeldes für die Österreicher, das sowohl für Konsum als auch für Vorsorge eine Rolle spielt.

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Mechaniker von Pratt & Whitney beenden Streik nach Einigung auf neuen Tarifvertrag

Rund 3.000 Mechaniker des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney im US-Bundesstaat Connecticut haben einem neuen Tarifvertrag zugestimmt und damit einen dreiwöchigen Streik beendet. Wie Gewerkschaftsvertreter mitteilten, stimmten 74 Prozent der Mitglieder für die neue Vereinbarung. Die Beschäftigten des Unternehmens, das zu RTX gehört, sollen am heutigen Mittwoch wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Der Streik hatte am 6. Mai begonnen, nachdem die vorherigen Tarifverhandlungen keine Einigung erzielt hatten. Hauptstreitpunkte waren nach Medienberichten unter anderem Lohnerhöhungen und die Gesundheitsleistungen für die Beschäftigten. Der nun verabschiedete Tarifvertrag soll Verbesserungen in diesen Bereichen beinhalten, wobei die genauen Details zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. Die Zustimmung der Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder beendet somit die Arbeitsniederlegung, die die Produktion des Triebwerksherstellers beeinträchtigt hatte. Pratt & Whitney ist ein bedeutender Hersteller von Flugzeugtriebwerken und beliefert sowohl zivile als auch militärische Kunden weltweit. Die Beendigung des Streiks dürfte somit auch Auswirkungen auf die Lieferketten in der Luftfahrtindustrie haben. Die Rückkehr der Mechaniker an ihre Arbeitsplätze wird voraussichtlich zu einer Normalisierung der Produktionsabläufe führen.

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Portugal hält TAP aus strategischen Gründen für wichtig und plant Privatisierung

Die portugiesische Regierung erachtet die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal primär aus strategischen und nicht aus finanziellen Erwägungen als bedeutend. Dies erklärte Ministerratskoordinator António Leitão Amaro am Dienstag in Lissabon. Die geplante Privatisierung der TAP sei ein wichtiger und laufender Prozess, wobei er sich zum genauen Zeitplan nicht äußerte. Zuvor hatte Premierminister Luís Montenegro die Notwendigkeit betont, das Drehkreuz Lissabon und strategisch wichtige Flugrouten zu erhalten. Der Privatisierungsprozess war im März nach einem Misstrauensvotum gegen die vorherige Regierung zeitweise unterbrochen worden. Nach den Wahlen im Mai, die seine Partei gewann, jedoch ohne absolute Mehrheit, wird der Prozess nun fortgesetzt. Ursprünglich erwog die Regierung den Verkauf von mindestens 49 Prozent der TAP-Anteile. Durch die Entscheidung, zunächst eine Minderheitsbeteiligung zu veräußern, könnte die Regierung politischen Widerstand im Parlament vermeiden, der bei einem Versuch, die Mehrheit zu verkaufen, wahrscheinlich wäre. Die Privatisierung der TAP wird seit Jahren diskutiert und gilt als komplexer Prozess, bei dem strategische Interessen des Landes eine wichtige Rolle spielen.

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Austrian Airlines erhöht Flugfrequenz zwischen Wien und Sarajevo im Winter 2025/26

Austrian Airlines baut ihr Angebot zwischen Wien und Sarajevo im kommenden Winterflugplan aus, der vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 gilt. Die österreichische Fluggesellschaft wird eine zusätzliche wöchentliche Verbindung einführen und somit während des gesamten Winters zweimal täglich zwischen den beiden Hauptstädten verkehren. Dadurch bleibt die Anzahl der wöchentlichen Flüge im Vergleich zum Sommer unverändert. Auf der Strecke wird Austrian Airlines im Winter primär Flugzeuge des Typs Embraer E195 mit 120 Sitzplätzen einsetzen. Ergänzend dazu sind auf einzelnen Flügen im November, Dezember, Januar und verstärkt im März auch Maschinen des Typs Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen vorgesehen. Dieser Schritt der Frequenzerhöhung deutet auf eine anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Route hin. Die Beibehaltung der Flugfrequenz über das ganze Jahr hinweg unterstreicht die Bedeutung der Verbindung zwischen Wien und Sarajevo für Austrian Airlines. Sarajevo, die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, ist ein wichtiges Ziel sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen, die die kulturelle Vielfalt und die Geschichte der Stadt erkunden möchten.

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