
Lufthansa gibt Slots für ITA-Übernahme auf – Easyjet und Volotea wittern Chancen
Lufthansa setzt die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways fort, doch der Deal hat seinen Preis: Um den Zusammenschluss durch die Wettbewerbshüter der Europäischen Union zu genehmigen, muss die deutsche Fluggesellschaft wertvolle Slots in Italien abgeben. Dies betrifft vor allem die stark frequentierten Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino, wo Lufthansa und ITA insgesamt 24 tägliche Slotpaare freigeben müssen – 15 in Mailand und 9 in Rom. Diese Entscheidung öffnet die Tür für andere Fluggesellschaften, die um diese begehrten Start- und Landezeiten kämpfen. Easyjet auf Expansionskurs in Italien Einer der größten Nutznießer dieser Regelung könnte Easyjet sein. Die britische Billigfluggesellschaft hat bereits angekündigt, sich für die frei werdenden Slots in Mailand-Linate und Rom-Fiumicino zu bewerben. Beide Flughäfen sind entscheidend für den italienischen Inlandsverkehr und dienen als Knotenpunkte für wichtige Verbindungen in ganz Europa. Besonders Mailand-Linate gilt als einer der wichtigsten Flughäfen für Geschäftsreisende und bietet begehrte Verbindungen zu den zentralen Drehkreuzen des Lufthansa-Konzerns wie Frankfurt und München. Easyjet sieht hier eine Chance, ihre Präsenz in Italien weiter auszubauen, und plant laut eigener Mitteilung, die Eröffnung neuer Basen in Mailand und Rom für 2025 in Betracht zu ziehen, sofern die Slots zugeteilt werden. Der Wettbewerb um die Slots ist jedoch hart. Neben Easyjet hat auch die spanische Fluggesellschaft Volotea Interesse signalisiert. Volotea, die für ihre Kurzstreckenflüge in Europa bekannt ist, hatte zuvor gehofft, von der Übernahme von Air Europa durch Iberia zu profitieren, doch nachdem dieser Deal geplatzt ist, könnte Volotea nun ihren Fokus auf die begehrten italienischen Slots richten. Ryanair hingegen hat








