Jan Gruber

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Jan Gruber

Klagenfurt: Eurowings setzt Köln/Bonn-Flüge aus

Die Fluggesellschaft Eurowings setzt die Nonstop-Verbindung Köln/Bonn-Klagenfurt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 temporär aus. Der vorerst letzte Flug soll am 30. Oktober 2022 durchgeführt werden. Derzeit hat der Kärntner Airport nur zwei regelmäßige Linienverbindungen: Austrian Airlines fliegt nach Wien und Eurowings nach Köln/Bonn. Während der Corona-Pandemie gab es wiederholt längere Zeiträume, in denen Klagenfurt überhaupt keine Linienflüge hatte. Per 30. Oktober 2022 wird die Köln/Bonn-Strecke bis vorläufig 20. Dezember 2022 ausgesetzt. Dazu kommt, dass vorgesehen ist, dass ab Jänner 2023 nur noch drei Umläufe pro Woche angeboten werden sollen. Die Montagsflüge sollen bis zum Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wegfallen. Ab April 2023 will Eurowings an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag fliegen. Begründet wird die temporäre Einstellung mit schwachen Buchungszahlen. Der Mitbewerber Ryanair plant im Winterflugplan 2022/23 insgesamt vier Strecken von/nach Klagenfurt anzubieten. Das Unternehmen erklärte kürzlich auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct, dass man mit den Vorausbuchungszahlen zufrieden ist, wobei sich London-Stansted als stärkste Route abzeichnen soll.

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ETF Airways bekommt gleich zwei Schwester-Airlines in der Karibik

Die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways beabsichtigt eine dauerhafte Präsenz in den französischen Überseegebieten zu etablieren. Man gründete dazu gleich zwei Konzernschwestern, die den Namen Fly-Li (La Réunion) und Fly-Wi (Martinique). Beide sollen mit jeweils einer Boeing 737-800 an den Start gehen. Die Erstflüge der Neugründungen sind für das vierte Quartal 2022 geplant, geht aus einer internen Mitteilung der Geschäftsleitung an die Belegschaft hervor. „ETF Airways ist stolz darauf, seine aktive Beteiligung an zwei Projekten bekannt zu geben, die darauf abzielen, eine dauerhafte Präsenz unserer Marke in den französischen Überseegebieten zu etablieren und mit der Zeit mehr Arbeitsplätze für deren Bewohner zu schaffen und einen großen Wert für die lokale Gemeinschaft zu schaffen“, ist im vorliegenden E-Mail zu lesen. Weiters will man die Flotten der beiden Neugründungen im kommenden Jahr erweitern. Derzeit strebt man an, dass bis Ende 2023 je zwei weitere Boeing 737-800 eingeflottet werden sollen. „Zusammen mit den lokalen Investoren haben wir Herrn Samuel VIVARES, der über 10 Jahre Erfahrung als Regionaldirektor für Corsair in den Westindischen Inseln hat, ausgewählt, um beide Unternehmen zusammen mit dem CEO von ETF Airways, Herrn Stjepan Bedic, zu vertreten. ETF Airways beabsichtigt, Linienflüge in der Karibik durchzuführen, wird aber weiterhin seine ACMI- und Charter-Expertise weltweit anbieten“, ist weiters zu lesen. ETF strebt Charterflüge in die USA an Mit dem kroatischen AOC will man auch ACMI- und Charterdienstleistungen in die Vereinigten Staaten anbieten. Dazu hat man bei den U.S.-amerikanischen Behörden die entsprechende Zulassung beantragt. Man will sowohl Passagiere als auch Fracht- und Postsendungen befördern.

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Easyjet streicht Berlin-Wien: Good bye, Vienna!

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird die Nonstop-Strecke zwischen Berlin-Brandenburg und Wien im Winterflugplan 2022/23 nicht reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt und die österreichische Hauptstadt wurde gänzlich aus dem Reservierungssystem getilgt. Der orangefarbene Billigflieger hat diese Route Anfang 2018 – damals noch ab Berlin-Tegel – im Nachgang der Air-Berlin-Pleite aufgenommen. Anfangs kamen Wetlease-Flugzeuge von WDL und SmartLynx zum Einsatz. Erst später stellte man auf eigenbetriebene Maschinen von Easyjet Europe um. Zeitweise bot man Wien sowohl ab Tegel als auch ab Schönefeld an. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese Route wiederholt eingestellt und anschließend reaktiviert. Man hat jedoch zu keinem Zeitpunkt den Umfang, den man vor der Pandemie hatte, wiederhergestellt. Zuletzt wurde die Berlin-Wien-Verbindung über den Sommer 2022 in eine Pause auf unbestimmte Zeit geschickt. Zuvor hatte man schrittweise alle anderen Easyjet-Strecken, die ab der Hauptstadt Österreichs angeboten wurden, eingestellt. Schwache Nachfrage Bis vor wenigen Tagen wurden noch Tickets zwischen Berlin und Wien verkauft. Daraus leitete ein Boulevard-Blatt ab, dass es definitiv zu einem Comeback des orangefarbenen Billigfliegers in der Hauptstadt Österreichs kommen wird. Allerdings stand diese Route bereits zu diesem Zeitpunkt akut auf der Kippe, denn einerseits kritisiert Easyjet seit längerem die hohen Gebühren in Wien-Schwechat und andererseits wird die Basis Berlin-Brandenburg mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 stark verkleinert. Die Wien-Strecke war bereits vor der Corona-Pandemie eine Route, die kurz vor der Aufgabe stand, denn der Yield war im direkten Vergleich mit anderen Destinationen ab Berlin-Brandenburg schwach. Easyjet hat derzeit keinerlei Pläne die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu reaktivieren.

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Deutsche Bahn flottet 100 ICE-L von Talgo ein

Die Deutsche Bahn AG hat diese Woche in Berlin den ersten Waggon der neuen ICE-L-Züge präsentiert. Diese weisen gleich mehrere Besonderheiten auf. Unter anderem stammen die Garnituren nicht von Siemens, sondern vom spanischen Hersteller Talgo. Bislang sind alle Triebzüge, die unter der Marke Intercity Express tagen, von Siemens produziert werden. Mit dem ICE-L kommen nun auch spanische Züge zum Einsatz. Ab Herbst 2024 werden 23 ICE L – das L steht dabei für den englischen Begriff „low floor“, also „Niederflur“ – die Fernverkehrsflotte der DB schrittweise verstärken. Zuerst kommen die Züge auf der Linie Berlin–Amsterdam zum Einsatz. Im Jahr 2026 werden die Züge auch auf den touristischen Verbindungen nach Sylt und Oberstdorf verkehren. Die Neuzugänge sollen primär in die Jahre gekommene Intercity- und Eurocity-Garnituren ablösen. Teilweise werden die älteren Züge aber weiterhin im Einsatz bleiben und die ICE-L-Triebwägen werden für die Verdichtung des Angebots verwendet. Insgesamt hat man über 100 Exemplare bei Talgo bestellt. „Diese Züge einer neuen Generation werden das Angebot der DB stärken und sind Teil eines völlig neuen Standards, der vom, wie wir bei Talgo glauben, anspruchsvollsten Kunden auf dem globalen Bahnmarkt gesetzt wird. Das ist ein Paradigmenwechsel im Personenverkehr, den die Deutsche Bahn mit dem neuen ICE L einläutet und der auf dem dynamischen europäischen Markt zum Maßstab werden wird“, so Gonzalo Urquijo Fernández de Araoz, Vorstandsvorsitzender Talgo. Neuzugänge deutlich langsamer als bestehende ICE-Flotte Die Reisegeschwindigkeit des ICE-L wird mit jener der österreichischen Railjets vergleichbar sein. Die Deutsche Bahn AG gibt an, dass die Züge mit

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Österreich: Gewessler-Ministerium finalisiert Entwurf für Flugticket-Mindestpreise

Die von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) im Juni 2020 angekündigten Mindestpreise sind nicht vom Tisch. Um das Thema wurde es seit einiger Zeit äußerst ruhig, jedoch erklärt ein Sprecher des Regierungsmitglieds, dass man die gesetzliche Grundlage derzeit finalisieren würde. Rückblick: Rund um die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach dem ersten Corona-Lockdown kündigte Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler an, dass künftig Mindestpreise für Flugtickets gelten sollen. Damals nannte das Regierungsmitglied eine Summe von etwa 40 Euro oneway. Während Austrian Airlines das Vorhaben begrüßt, gab es heftige Kritik seitens Billigfliegern, aber auch seitens des damaligen Luftfahrtstaatssekretärs Magnus Brunner (ÖVP). Gewessler wollte die Mindestpreise mit Wirksamkeit September 2020 einführen, jedoch ist es bislang dazu nicht gekommen. Der Koalitionspartner ÖVP äußerte wiederholt, dass man europarechtliche Bedenken haben. Mit Ausnahme von Austrian Airlines, die das Vorhaben ausdrücklich begrüßen, vertreten andere Fluggesellschaften die Ansicht, dass ein nationaler Alleingang nicht mit geltendem Europarecht in Einklang zu bringen ist. Beispielsweise haben sich Wizz Air und Ryanair schon früh gegen Mindestpreise positioniert. Die zuletzt genannte Billigfluggesellschaft vertritt die Ansicht, dass das Vorhaben Austrian Airlines und nicht das Klima schützen würde. Abgesehen von ein paar Gerüchten, die unter anderem beinhaltet haben, dass eine Sondersteuer direkt an einem Schalter an einem Flughafen bezahlt werden müsste, wurde es um Gewesslers Leuchtturmprojekt „Mindestpreise für Flugtickets“ sehr ruhig. Fast hätte man den Eindruck haben können, dass das Thema still und heimlich im Sand verlaufen ist. Ein Sprecher der Bundesministerin erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: „Das BMK finalisiert derzeit den Entwurf gegen die angesprochenen Billigtickets. Der

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OMV soll 800.000 Tonnen SAF an die Lufthansa Group liefern

Der österreichische Mineralölkonzern OMV und die Lufthansa Group beabsichtigen ihre Zusammenarbeit im Bereich Sustainable Aviation Fuel auszubauen. Zwischen 2023 und 2030 sollen rund 800.000 Tonnen SAF an die Airlines des Kranich-Konzerns geliefert werden. Die Lufthansa Group und der weltweit tätige Energie- und Chemiekonzern OMV haben eine Absichtserklärung (MoU) über die Lieferung von mehr als 800.000 Tonnen nachhaltigem Flugkraftstoff für die Jahre 2023 bis 2030 unterzeichnet. Die Unternehmen beabsichtigen, ihre bestehende Partnerschaft auszubauen und diese um neue Standorte für die SAF-Produktion und Abnahme sowie um neue Technologien zu erweitern. Bereits seit März 2022 liefert OMV am Flughafen Wien SAF an die Lufthansa Group Fluggesellschaft Austrian Airlines. Kürzlich handelte sich die AUA im Zusammenhang mit SAF eine Rüge ein, denn die Fluggesellschaft bewarb Flüge nach Venedig als besonders umweltfreundlich. Unter anderem wurde behauptet, dass mit 100 Prozent SAF geflogen wird. Dies ist aus technischen Gründen derzeit gar nicht möglich, denn die Triebwerkshersteller haben lediglich die Beimengung freigegeben. Auch entsteht bei der Verbrennung von SAF Kohlenstoffdioxid, da dies aus physikalischen und chemischen Gründen unausweichlich ist. SAF ist der Oberbegriff für alle Flugkraftstoffe, die ohne die Verwendung von fossilen Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas hergestellt werden. Es existieren verschiedene Herstellungsverfahren und es stehen verschiedene Ausgangsmaterialien als Energieträger zur Verfügung. Die aktuelle Generation von SAF, welche im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin 80 Prozent Kohlenstoffdioxid einspart, wird hauptsächlich aus biogenen Reststoffen, beispielsweise aus gebrauchten Speiseölen, hergestellt. Vor dem Transport zum Flughafen wird das SAF heute mit fossilem Kerosin vermischt. Perspektivisch kann SAF eine nahezu CO2-neutrale Luftfahrt

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Zürich: Pilotengewerkschaft lehnt neues Swiss-Angebot ab

Im Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Aeropers und der Fluggesellschaft Swiss konnte bislang kein Kompromiss erzielt werden. Die Arbeitnehmervertreter haben das jüngste Angebot der Geschäftsleitung als unzureichend zurückgewiesen. In einer Medienmitteilung zeigt sich Swiss regelrecht verschnupft und verweist darauf, dass man das Offert für einen neuen Cockpit-Gesamtarbeitsvertrag um 60 Millionen Schweizer Franken nachgebessert habe. Die Gewerkschaft hingegen fordert rund 200 Millionen Franken mehr. Das Unternehmen erklärt aber, dass man für weitere Verhandlungen zur Verfügung stehen würde. Es ist nicht das erste Mal, dass die Aeropers ein Angebot der Swiss-Geschäftsleitung ablehnt. Bereits im August 2022 hat man das damalige Offert als unzureichend zurückgewiesen. Swiss betont, dass man dieses stark nachgebessert hat, jedoch ist es aus der Sicht der Arbeitnehmervertreter noch immer zu weit von den Forderungen entfernt.

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Graz: Eurowings reaktiviert Stuttgart-Flüge

Die Fluggesellschaft Eurowings wird am Montag, den 19. September 2022 die derzeit pausierende Nonstopverbindung zwischen Stuttgart und Graz reaktivieren. Derzeit ist vorgesehen, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag geflogen werden soll. Diese Route war einst eine der so genannten dezentralen Strecken von Austrian Airlines. Vor einiger Zeit wurde entschieden, dass Graz-Stuttgart und Graz-Düsseldorf sowie Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben werden. Die AUA flog in der Vergangenheit im Regelfall mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Wegen der Corona-Pandemie musste unter anderem die Stuttgart-Strecke wiederholt ausgesetzt werden. Die Übergabe an Eurowings ist flugbetrieblich zwar reibungslos verlaufen, jedoch machten die Pandemie und eine sehr stark schwankende Nachfrage die Bedienung durch Eurowings kompliziert. Der Carrier verschob den Erstflug wiederholt und setzte die Strecke anschließend mehrfach aus. Bereits seit einigen Monaten fliegt die Lufthansa-Tochter auf dieser Route nicht. Das soll sich am Montag ändern, denn dann wird Eurowings wieder zwischen Stuttgart und Graz fliegen. Dazu der Grazer Flughafenchef Wolfgang Grimus: „Stuttgart gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Städten Europas und spielt vor allem, aber nicht nur, für die Automobilbranche eine große Rolle. Baden-Württemberg ist auch ein wichtiger Incoming-Markt für den steirischen Tourismus. Wir freuen uns daher sehr, wieder einen Direktflug in diese Region anbieten zu können.“ Weitere Deutschland-Ziele, die nonstop ab der Steiermark erreichbar sind: Frankfurt am Main, München und Düsseldorf. An allen vier deutschen Airports besteht die Möglichkeit auf andere Flüge der Lufthansa Group umzusteigen. Besonders die Drehkreuze Frankfurt und München gelten als für die Grazer Wirtschaft besonders wichtig.

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Russischer Minister will Piloten als Mechaniker einsetzen

Viele russische Fluggesellschaften haben in der Vergangenheit ihr Fluggerät aus unterschiedlichen Gründen im Ausland warten lassen. Das ist nur noch sehr eingeschränkt möglich. Im Inland hat man einen Mangel an entsprechendem Fachpersonal. Nun kann sich die Regierung vorstellen, dass Piloten auch im Bereich Reparaturen und Wartungen geschult werden sollen. Der stellvertretende Industrie- und Handelsminister der Russischen Föderation, Oleg Botscharow, äußerte sich im Rahmen des Ostwirtschaftsforums dahingehend, dass russische Piloten künftig „Universalsoldaten“ sein sollen. Er vertritt die Ansicht, dass diese künftig nicht nur lernen sollen wie man Flugzeuge fliegt, sondern diese auch als Mechaniker reparieren können sollen. Auch kann sich das Regierungsmitglied vorstellen, dass Flugzeugführer, die bereits gültige Lizenzen haben, entsprechend nachgeschult werden könnten. Damit will man auf den Fachkräftemangel im Bereich der Wartung von Verkehrsflugzeugen reagieren. Der Vorstoß wird allerdings nicht von allen potentiellen Beteiligten positiv aufgenommen. Russische Medien zitieren Botscharow mit folgenden Worten: „Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium sollten wir Piloten zu Universalkämpfern ausbilden und zertifizieren: Sie sollten gleichzeitig Piloten und Flugzeugtechniker sein. Und die Ausrüstung sollte die Möglichkeit von Feldreparaturen im Betrieb vorsehen“. Darauf haben unter anderem Pilotenvertreter mit einer ordentlichen Portion Skepsis reagiert. Zu Sowjetzeiten reparierten auch Flugingenieure Der stellvertretende Handelsminister blickt auch auf die Vergangenheit zurück, denn früher – und auch heute noch in älteren Maschinen – befand sich in den Cockpits stets ein Flugingenieur. Dieser konnte zwar eine Pilotenlizenz haben, aber in den meisten Fällen war er Ingenieur und auch für kleinere Reparaturen rund um die Flüge zuständig. Zumindest war dies in der Sowjetunion so üblich,

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Wien: Schienenersatzverkehr auf der Flughafenschnellbahn S7

Die Österreichischen Bundesbahnen führen im Zeitraum zwischen 20. September 2022 und 8. November 2022 Bauarbeiten auf der Flughafenschnellbahn-Linie S7 durch. Betroffen ist in beiden Richtungen der Streckenabschnitt zwischen Schwechat und Wolfsthal, was sich auch auf den Airport auswirken wird. Die Folge aus den Arbeiten ist, dass einige Züge der Schnellbahnlinie S7 nicht zum Flughafen Wien-Schwechat verkehren werden. Ab 20. September 2022 23 Uhr 55 bis 2. Oktober 2022 23 Uhr 59 kommt es zum Ausfall einzelner Züge. Laut ÖBB werden ab 3. Oktober 2022 und 8. November 2022 jeweils zwischen Mitternacht und 4 Uhr 20 die meisten Züge zwischen Schwechat und Flughafen Wien entfallen. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wird eingerichtet. Personen, die am Airport oder bei einer Fluggesellschaft beschäftigt sind und mit der Schnellbahn zum Dienst anreisen bzw. Passagiere mit frühen Abflugs- bzw. späten Ankunftszeiten sollten beachten, dass es bedingt durch den Schienenersatzverkehr zu längeren Fahrzeiten kommen wird. Laut ÖBB werden die Busse gegenüber den Schnellbahnen rund 16 Minuten früher am Flughafen Wien abfahren. Die Haltestelle befindet sich nicht vor dem Terminal 3, sondern an einem gekennzeichneten Punkt auf dem Bus-Charterparkplatz vor den Terminals 1/2. In Schwechat befindet sich die Haltestelle des Schienenersatzverkehrs direkt vor dem Bahnhof. Die Zeit zwischen Ankunft der Schnellbahngarnituren und der Abfahrt der Busse beträgt in etwa zwei bis fünf Minuten. Die ÖBB weisen darauf hin, dass aufgrund des Schienenersatzverkehrs in beiden Richtungen etwaige Anschlüsse nicht gewährleistet werden können. Auch kann es im Zeitraum der Bauarbeiten auch außerhalb der nächtlichen „Kernzeit“ zum Ausfall von Schnellbahnen sowie

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