Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings stellt Linz-Düsseldorf ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings stellt die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Düsseldorf ein. Bereits vor wenigen Tagen zeigte sich der Airport im Zuge der Präsentation der Verkehrszahlen des Jahres 2022 besorgt über die Zukunft dieser Route. Eurowings präsentierte sich seit der Übernahme dieser Verbindung nicht gerade als zuverlässiger Anbieter, denn unter den verschiedensten Vorwänden wurde Linz-Düsseldorf wiederholt ausgesetzt. Die momentane „Winterpause“ wird von Dauer sein, denn sämtliche Hinweise auf die ehemalige AUA-Route wurden mittlerweile von der Firmenhomepage entfernt. Ob sich eine Konzernschwester oder ein anderer Carrier findet, der die betroffene Strecke bedienen wird, ist noch völlig offen. Das Flughafen-Linz-Management geht laut Medienmitteilung davon aus, dass sich der bisherige Einsatz von Airbus-Jets als unwirtschaftlich erwiesen hat.

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Polen: Lot stockt Präsenz in Radom auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot stockt die Präsenz am Flughafen Radom weiter auf. Der Carrier wird zusätzlich zu den bereits bekannten Neuaufnahmen zwei weitere Routen aufnehmen. Dabei handelt es sich um Preveza und Tirana. Die beiden Destinationen sollen Mitte Juni 2023 erstmals bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Preveza ab 16. Juni 2023 am Verkehrstag Freitag mit Boeing 737-800 angesteuert werden soll. Nach Tirana geht es ab 11. Juni 2023 jeweils an Sonntagen. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Lot im Sommerflugplan 2023 ab Radom nach Kopenhagen, Rom-Fiumicino und Paris-Charles de Gaulle fliegen wird.

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Martinair bestellt vier Airbus A350F

Die niederländische Fluggesellschaft Martinair wird vier Cargomaschinen des Typs Airbus A350F einflotten. Diese werden ältere Boeing 747F ersetzen. Die KLM-Tochter modernisiert damit die zum Teil in die Jahre gekommene Flotte. „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt hin zur A350F. Sie beschleunigt die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Air France KLM Martinair Cargo durch deutliche Verbesserungen bei den Treibstoffemissionen und die Einhaltung der strengsten ICAO-Kapitel 14 für Lärm und CAEP 8 für Stickoxide (NOx). Wir sind fit für die Zukunft“, so Adriaan den Heijer, Executive Vice President Air France KLM Cargo und Managing Director Martinair. Der Airbus A350F basiert auf den sich schon seit längerer Zeit auf dem Markt befindlichen Passagierflugzeug. Die Cargo-Variante wurde im Jahr 2021 vorgestellt. Bislang konnte der europäische Flugzeugbauer 35 Bestellungen von sieben Kunden an Land ziehen. „Eine weitere A350F-Bestätigung, und zwar eine großartige! Wir freuen uns sehr über den Einzug der A350F in die KLM/Martinair-Welt. Dies bestätigt die Bedeutung dieses modernsten Langstrecken-Frachtflugzeugs mit hoher Kapazität für das Luftfrachtsegment. Ich bin sehr zufrieden mit dem Start unseres Programms. Mit 50 % weniger Lärm und 40 % weniger Treibstoffverbrauch und CO2- Emissionen im Vergleich zu Frachtern der älteren Generation, die sie ersetzt, ist das kaum eine Überraschung! Wir danken der Air France-KLM Group für ihr kontinuierliches Vertrauen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. Die Auslieferung an Martinair erfolgt rechtzeitig, um die neuesten ICAO-Kohlenstoffdioxid -Emissionsstandards zu erfüllen, welche bis Ende 2027 in Kraft treten werden, so Airbus.

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Düsseldorf: Viele Flugausfälle wegen Warnstreik

Aufgrund eines Warnstreiks, der zwischen Freitag, dem 27. Jänner 2023 (3 Uhr 30) und Samstag, den 28. Jänner 2023 (0 Uhr 30) am Flughafen Düsseldorf über die Bühne geht, musste bislang rund die Hälfte der geplanten Flüge gestrichen werden. Betroffen ist das Ground-Handling-Unternehmen Aviapartner, das in diesem Segment der größte Anbieter auf diesem Airport ist. Laut Gewerkschaft Verdi liegt der Marktanteil bei etwa 75 Prozent. Die Streikbeteiligung soll bei etwa 90 Prozent liegen. Pro Schicht sind in etwa 350 Mitarbeiter im Einsatz. Hintergrund des Arbeitskampfes ist, dass Aviapartner im Zuge der Neuausschreibung der Bodenverkehrslizenz nicht berücksichtigt wurde. Das Unternehmen ist seit etwa 15 Jahren in Düsseldorf tätig. Die Gewerkschaft befürchtet, dass etwa 700 Arbeitsplätze akut auf der Kippe stehen könnten.

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Air Serbia least zwei weitere ATR72-600

Erst vor wenigen Tagen hat Air Serbia die Flottenerneuerung im Bereich der Turbopropmaschinen abgeschlossen. Nun wurde bekannt, dass man abermals zwei weitere ATR72-600 leasen wird. Diese sollen noch heuer zur Flotte stoßen. Firmenchef Jiri Marek bestätgite gegenüber CH-Aviation.com, dass man im Sommerflugplan 2023 mit acht ATR72-600 fliegen wird. Unter anderem sagte der Manager: „Wir möchten in diesem Jahr acht ATR72-600 betreiben. Je nach Verfügbarkeit der Flugzeuge auf dem Markt werden wir für die Übergangszeit eine Kombination aus Dry- und Wet-Lease anbieten. Wir befinden uns in der Endphase, um die nächsten beiden ATR72-600 im Rahmen eines Dry-Lease-Vertrags zu erwerben“.

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Boeing überträgt Übergabe der letzten B747-8F live im Internet

Am 31. Jänner 2023 wird die letzte jemals gebaute Boeing 747-8F an die Frachtfluggesellschaft Atlas Air übergeben. Das Ereignis stellt einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte dar, denn die Jumbojets haben diese wie kaum ein anderes Muster geprägt. Boeing wird Menschen in aller Welt ermöglichen das Event live zu verfolgen, denn man stellt einen Livestream im Internet zur Verfügung. Diese kann am 31. Jänner 2023 um 16 Uhr 00 Lokalzeit (21 Uhr 00 UTC) unter diesem Link aufgerufen werden. Tausende von Menschen – darunter aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Kunden und Zulieferer – werden die letzte Auslieferung in der Fabrik feiern, die für die Produktion des ikonischen Großraumflugzeugs mit dem markanten Buckel gebaut wurde. Bei dem letzten Flugzeug, einem 747-8 Frachter, handelt es sich um das 1.574. Flugzeug, das in den 55 Jahren der Produktion hergestellt wurde. Die Veranstaltung selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Allerdings wird es Personen, die eben nicht vor Ort sein können oder dürfen, ermöglicht die Zeremonie live über das Internet zu verfolgen. Mit der Übergabe der letzten Boeing 747-8F endet die Herstellung der Jumbojets endgültig.

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Thalys und Eurostar rücken zusammen

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge werden künftig unter der einheitlichen Marke Eurostar auftreten. Grund für die Umbenennung ist, dass die Muttergesellschaft der Ansicht ist, dass Eurostar wesentlich bekannter ist. Der Konzern strebt an, dass man bis zum Jahr 2030 etwa 30 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Die Eurostar-Gruppe ist Eigentümerin der Bahngesellschaften Thalys und Eurostar. Diese werden in Zukunft einen gemeinsamen Markenauftritt haben. Die Umstellung wird schrittweise bis Ende 2023 vorgenommen. „Wir sind stolz darauf, heute unsere neue Marke vorzustellen, die unsere Sichtbarkeit erhöhen, dazu beitragen wird, uns zum Eckpfeiler des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa zu machen und unser Ziel, die Fahrgastzahlen in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln, voranzutreiben. Unsere Kunden werden auf unserem einheitlichen Netz die gleiche Servicequalität genießen können, die sie kennen und lieben. Geschäfts- und Freizeitzentren in fünf europäischen Ländern. Als Eurostar Group schließen wir uns zusammen, um das nächste Kapitel in der Geschichte des Schienenverkehrs zu schreiben und die Verkehrsverlagerung von der Straße und dem Flugzeug auf die Schiene voranzutreiben“, so Gwendoline Cazenave, CEO der Eurostar Group.

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Air France startet Kundenservice via WhatsApp

Die Fluggesellschaft Air France will ihre Kunden künftig auch über den Messenger-Dienst WhatsApp betreuen. Der Kundenservice soll täglich in 22 Ländern und vier Sprachen erreichbar sein. Das Unternehmen erklärt, dass man damit näher an die Kunden rücken möchte. „Wir freuen uns sehr über den sofortigen Erfolg dieses neuen Kanals, der inzwischen die zweitwichtigste digitale Anlaufstelle von Air France ist“, sagt Stéphanie Charlaix-Meyer, Leiterin des Air France-KLM-Kundenservice. „Seine Beliebtheit bestätigt die von Air France verfolgte Strategie der Kundennähe, die wir auch in anderen Märkten weiter verfolgen werden.“ Allerdings können Passagiere auch über WhatsApp nicht direkt mit Mitarbeitern kommunizieren, denn zunächst ist ein sogenannter Chatbot, den es zu überwinden gilt, vorgespannt.

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Azores Airlines soll bis Oktober 2023 privatisiert werden

Die Fluggesellschaft Azores Airlines soll bis voraussichtlich Oktober 2023 privatisiert werden. Bereits jetzt wird die Trennung von Konzernmutter Sata vorbereitet. Die Regionalregierung der Azoren hat sich zu diesem Schritt auch aufgrund von Vorgaben, die seitens der EU-Kommission aufgrund gewährter Staatshilfen gemacht wurden, entschlossen. Allerdings hat man an potentielle Käufer auch bestimmte Vorstellungen, denn man will sicherstellen, dass Azores Airlines die Arbeitsplätze erhalten kann und auch weiterhin in der Lage ist so genannten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Privatisierung der Regionalfluggesellschaft Sata ist derzeit nicht vorgesehen. Zunächst sind Regierung und Parlament am Zug. Laut Duarte Freitas, Minister für Finanzen, Planung und öffentliche Verwaltung, wird zunächst das so genannte Aufgabenheft bis voraussichtlich Ende Feber 2023 genehmigt werden. Anschließend beabsichtigt man die Verhandlungen mit potentiellen Käufern „bis September oder Oktober 2023“ zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ein freihändiger Verkauf ist nicht vorgesehen, denn die Privatisierung wird ausgeschrieben. Bieter können dann bis zu einer gewissen Deadline ihre Offerte einreichen. Die Regionalregierung wird dann mit jenem Anbieter, den man als optimal empfindet, in exklusive Verhandlungen treten. Geht alles nach Plan, so soll bis Oktober 2023 feststehen an wen Azores Airlines gehen wird. Bei vergleichbaren Vorhaben ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen gekommen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch bei dieser Privatisierung nicht auf Anhieb klappen könnte. Zunächst sollen 51 Prozent des Aktienkapitals der Azores Airlines verkauft werden. Die Ausschreibung wird laut Regionalregierung einen Passus enthalten, der eine Beschäftigungsgarantie für einen bestimmten Zeitraum enthalten wird. Damit will man gegenüber der Belegschaft,

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Camex Airlines bringt Cargo-Ableger in Slowenien an den Start

Voraussichtlich im April 2023 wird in Slowenien eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start gehen. Diese trägt den Namen Camex Adria Airlines und ist ein Ableger der georgischen Camex Airlines. Man geht davon aus, dass man in den nächsten Wochen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Das erste Flugzeug wird eine Boeing 737-800 von Fly Egypt sein. Die Maschine hatte zuletzt die Registrierung SU-SMI und wird derzeit in ein Cargo-Flugzeug umgebaut. Mit dem slowenischen AOC will man sich einen verbesserten Zugang zum Markt der Europäischen Union verschaffen.

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