Jan Gruber

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Jan Gruber

Hongkong hat Quarantäne für einheimische Crews abgeschafft

Die chinesische Sonderverwaltungszone schickt seit 10. September 2022 lokales Flugpersonal nicht mehr in Quarantäne. Dies gilt allerdings nur dann, wenn bei der Rückkehr vom Dienst ein negatives Coronatestergebnis vorgewiesen werden kann. Hongkong praktizierte bislang besonders harte Quarantäneregeln für Crews. Diese mussten nach jedem Flugdienst drei Tage in einer speziellen Absonderungsunterkunft verbringen. Vor der Lockerung war gar eine volle Woche notwendig. Anschließend hatte man sich zu Hause aufzuhalten und musste sich weiterhin mehreren Testungen unterziehen. Derzeit gilt die jüngste Lockerung nur für Personal, das in Hongkong stationiert ist. Mitarbeiter internationaler Airlines, die im Ausland stationiert sind, müssen zumindest vorläufig weiterhin in die dreitägige Hotelquarantäne. Es wird aber erwartet, dass die chinesische Sonderverwaltungszone zunächst die Auswirkungen beim einheimischen Personal beobachten will und anschließend auch für internationale Airline-Mitarbeiter lockern wird. Die harten Quarantänebestimmungen haben sich enorm negativ auf die Konnektivität ausgewirkt. Viele internationale Carrier wollten sich nicht mehr von den Behörden Hongkongs schikanieren lassen und haben die Flugverbindungen eingestellt. Die lokalen Carrier mussten ebenfalls das Angebot stark reduzieren, denn andernfalls wäre man am Punkt angelegt, an dem sich früher oder später das gesamte fliegende Personal in Quarantäne befunden hätte. Neben der Aufhebung der Quarantänebestimmungen wird Hongkong auch die Temperaturkontrollen für einige Passagiere am internationalen Flughafen Hongkong einstellen. Ausreisende und Transitpassagiere, die über den Flughafen nach Übersee abfliegen, müssen ihre Temperatur nicht mehr kontrollieren lassen. Bei Fluggästen, die nach Hongkong einreisen, und bei abfliegenden Fluggästen, die nach China oder Macao reisen, wird jedoch weiterhin die Temperatur gemessen. Der Sinn und Zweck dieser Aktion ist

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SunExpress: Wetlease-Zuammenarbeit mit Anadolujet endet

Mit Jahresende beendet Turkish Airlines die Wetlease-Zusammenarbeit mit der Ferienfluggesellschaft SunExpress. Diese ist derzeit mit 12 Boeing 737 für die Lowcost-Marke Anadolujet unterwegs. Die Flugzeuge sollen künftig im eigenen Streckennetz von SunExpress eingesetzt werden. Seit einigen Jahren mietet Turkish Airlines zwölf Boeing 737 samt Crews von SunExpress. Diese fliegen auf diversen Routen der Billigmarke Anadolujet, die keine eigene Airline, sondern lediglich eine Abteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei ist. Mit Jahresende läuft diese Kooperation aus. SunExpress will die Maschinen im eigenen Streckennetz ab Antalya, Izmir und Ankara einsetzen. Den betroffen Mitarbeitern sollen dort Arbeitsplätze angeboten werden. Finanzielle Unterstützungen für etwaige Wohnsitzwechsel sollen geleistet werden. Noch ist im Reservierungssystem des Ferienfliegers nicht ersichtlich in welchem Umfang das Streckennetz ausgebaut wird. Da es sich um zwölf Maschinen handelt ist anzunehmen, dass der Carrier zahlreiche neue Strecken aufnehmen wird. Immerhin benötigt man für diese ab 1. Jänner 2023 eine Beschäftigung, um Einnahmen generieren zu können. SunExpress ist ein Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines. Demnach war es auch nicht verwunderlich, dass dieser Carrier über einige Jahre hinweg auch unter dem Anadolujet-Brand unterwegs war. In der Vergangenheit gab es mit SunExpress Deutschland auch einen Ableger in der Bundesrepublik, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie geschlossen. Als indirekter „Nachfolger“ brachte der Kranich-Konzern Eurowings Discover an den Start. Im kommenden Jahr soll die Flotte von SunExpress weiter aufgestockt werden. Dabei sollen auch jene zwölf Maschinen, die man dann auf eigene Rechnung und nicht mehr in den Farben von Anadolujet betreiben wird, zum Wachstum beitragen. Es

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Innsbruck will emissionsabhängige Flughafengebühren einführen

Der Flughafen Innsbruck plant ab 1. Jänner 2023 die Gebührenordnung dahingehend zu verändern, dass die Entgelte emissionsabhängig gestaltet sein sollen. Man will Flugzeuge, deren Triebwerke einen höheren Schadstoffausstoß aufweisen, stärker zur Kasse bitten. Der entsprechende Antrag wurde bereits beim von Leonore Gewessler (Grüne) geleiteten Verkehrsministerium eingebracht. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafenchef Marco Pernetta das Vorhaben. Das so genannte Klimaschutzministerium prüft derzeit den Antrag des Innsbrucker Airports. Final hat man noch nicht entschieden, ob dieser bewilligt oder abgelehnt wird. Bereits seit dem Jahr 2004 erhebt der Tiroler Flughafen lärmabhängige Entgelte. Sinn und Zweck der Umstellung der Gebührenordnung ist, dass der Innsbruck Airport Airlines, die modernes Fluggerät, das als emissionsarm gilt, einsetzten belohnen möchte. Wer jedoch ältere Maschinen einsetzt, soll stärker zur Kasse gebeten werden. Die Verantwortlichen sind der Ansicht, dass man mit diesem „Öko-Zuschlag“ eine Vorreiterrolle in Österreich einnehmen wird. In der Alpenrepublik können Verkehrsflughäfen ihre Nutzungsgebühren nicht einfach nach Gutdünken festsetzen. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der so genannte Nutzerausschuss diese beschließen muss. Anschließend muss ein entsprechender Antrag auf Freigabe an das Verkehrsministerium, das als Oberste Zivilluftfahrtbehörde fungiert, gestellt werden. Dieses ist in der Entscheidung bezüglich Genehmigung oder Ablehnung frei. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass das BMK dem Tiroler Ansinnen stattgeben wird. Interessanterweise sind emissionsabhängige Gebühren eine jahrelange Forderung der Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Diese erhoffen sich gegenüber Netzwerkcarriern finanzielle Vorteile, denn beide Konzerne lassen kaum eine Gelegenheit aus, um die angebliche Umweltfreundlichkeit ihrer Flotten zu betonen. Im Fall von Innsbruck ist jedoch anzumerken, dass weder Ryanair

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Wegen Lockdowns: Sichuan Airlines finanziell in enger Lage

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines ist aufgrund der Coronapandemie finanziell unter Druck geraten. Der Carrier verlor in den letzten 2,5 Jahren rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wovon etwa 666 Millionen U.S.-Dollar allein auf das erste Halbjahr 2022 entfallen. Ursächlich für die finanzielle Miesere der Fluggesellschaft ist insbesondere die Null-Covid-Politik der chinesischen Regierung. Aufgrund von immer wiederkehrenden Lockdowns fallen dem Carrier dringend benötigte Einnahmen weg. Im internationalen Verkehr leidet man weiterhin unter der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen der Volksrepublik China. Lokale Medien berichten, dass die Finanzlage von Sichuan Airlines stark angespannt sein soll. Auch von möglicher Insolvenzgefahr ist die Rede, denn bereits vor der Coronapandemie war man nicht sonderlich profitabel. Der momentane Lockdown, den die chinesischen Behörden für die Stadt Chengdu ausgerufen haben, wurde zuletzt am 8. September 2022 verlängert. Für den Carrier ist dies problematisch, da man keine Passagiere befördern kann. Daher wird damit gerechnet, dass sich die Verluste im dritten Quartal des laufenden Jahres weiter steigern werden. Derzeit wird in China spekuliert, dass Sichuan Airlines entweder durch eine Kapitalerhöhung aufgefangen werden könnte oder aber kurzfristig von Air China übernommen werden könnte. Die derzeitigen Eigentümer sind die Sichuan Airlines Group, China Southern Airlines, China Eastern Airlines, Shandong Airlines und Chengdu Ginkgo Golden Pavilion. Laut CH-Aviation.com soll Shandong Airlines ebenfalls stark angeschlagen sein.

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Aida Cruises schafft Impfpflicht weitgehend ab

Als einer der letzten Anbieter von Kreuzfahrten entfällt ab 17. September 2022 bei Aida Cruises auf den meisten Ausfahrten die Impfnachweis-Pflicht. Punktuell kann es aufgrund behördlicher Vorgaben aber weiterhin möglich sein, dass man ausschließlich Geimpfte an Bord lässt. Die Impfpflicht soll auf Fahrten, die kürzer als 16 Tage sind, weitgehend entfallen. Das Impfzertifikat ist aber auf allen längeren Kreuzfahrten sowie im Transatlantikverkehr weiterhin notwendig. Kinder und Jugendliche sind davon ausgenommen, sofern es keine anderslautende Vorschrift eines Zielstaats gibt. Aida Cruises definiert „vollständig geimpft“ mit drei Stichen bzw. zwei Stichen und einer Genesung. Eine weitere Besonderheit stellen die Kreuzfahrten ab Dubai und Abu Dhabi dar. Ungeimpfte müssen entweder ein Genesung nachweisen können oder aber einen negativen PCR-Test vorweisen können. Hierbei gibt es Unterschiede: Abu Dhabi nimmt Jugendliche bis 16 Jahre aus und Dubai nur bis maximal 12 Jahre Lebensalter. Aida Cruises verlangt weiterhin bei der Einschiffung negative Antigen-Schnelltestergebnisse. Alternativ werden auch PCR-Befunde akzeptiert. Diese dürfen maximal zwei Tage alt sein. Das Tragen von Masken ist nur dann erforderlich, wenn es explizite Vorgaben der Zielgebiete gibt. Derzeit verlangen dies nur noch wenige Staaten. Offiziell „empfiehlt“ Aida auch weiterhin das Bedecken und Mund und Nase in den öffentlichen Bereichen ihrer Schiffe.

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Dokumente nicht vorgelegt: Air Albania droht die Auflösung

Die albanische Fluggesellschaft Air Albania befindet sich schwer unter Druck, denn das zuständige Firmenamt hat den Status der Gesellschaft auf „suspendiert“ gestellt. In weiterer Folge droht dem Unternehmen ein Flugverbot. Hintergrund ist, dass sich Air Albania geweigert haben soll die so genannten wirtschaftlichen Eigentümer in das Firmenregister eintragen zu lassen. Dabei handelt es sich um eine gesetzliche Verpflichtung. Dazu kommt, dass das Unternehmen entgegen der Vorschriften nur den Jahresabschluss für 2018 eingereicht hat. Alle nachfolgenden Bilanzen wurden nicht dem Firmenamt übermittelt. Bei beiden Umständen handelt es sich um gesetzliche Verstöße, die mit Bußgeldern aber auch der Zwangsabwicklung der Firma geahndet werden können. Air Albania wurde bereits ein Bußgeld in der Höhe von umgerechnet 5.000 Euro aufgebrummt. Auch wurde dem Unternehmen klar und deutlich mitgeteilt, dass man als Firma und Fluggesellschaft ab 1. September 2022 suspendiert ist. Dennoch fliegt man – zumindest vorläufig – weiterhin zwischen Tirana und Pisa. Das weitere Vorgehen obliegt den Behörden. Diese wollen die wahren Eigentumsverhältnisse sowie die finanzielle Lage geklärt haben. Gegen Air Albania könnte daher zusätzlich ein explizites Flugverbot, das erst nach Bezahlung der Strafe sowie der Vorlage der vom Firmenamt geforderten Dokumente aufgehoben werden könnte. Auf Anfrage wollte sich Air Albania zu den Vorgängen nicht äußern.

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Arbeiterkammer Niederösterreich wickelt Vermögen des letzten Laudamotion-Betriebsrats ab

Lange wurde vor Gericht darum gestritten, ob eine Betriebsratswahl bei Laudamotion rechtens war oder nicht. Nun wickelt die Arbeiterkammer Niederösterreich den so genannten Betriebsratsfonds Laudamotion ab. Das genannte Unternehmen ist seit der Wintersaison 2020nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. Man beschäftigt kein fliegendes Personal mehr und mittlerweile sind auch die Betriebsräte nicht mehr für die nunmehrige Ryanair-Tochter tätig. Da es keinen Betriebsrat mehr gibt, kommt die Arbeiterkammer Niederösterreich ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Abwicklung des Vermögens, das die letzten gewählten Arbeitnehmervertreter hinterlassen haben, nach. Konkret bedeutet das, dass das noch vorhandene Geld unter den ehemaligen Beschäftigten aufgeteilt wird. Daher erhalten diese Anschreiben der AK NÖ, in dem sie gebeten werden eine Bankverbindung sowie einen Identitätsnachweis per E-Mail oder Post an die Arbeiterkammer zu übermitteln. Anschließend soll der zustehende Anteil auf das Konto des ehemaligen Mitarbeiters ausbezahlt werden. Über die genaue Höhe machte die AK NÖ allerdings keine Angaben. Es dürfte wohl auch davon abhängen wie viele ehemalige Beschäftigte sich melden und ihren Teil beanspruchen. Seit Herbst 2020 ist die im maltesischen Pieta ansässige Lauda Europe Ltd als Fluggesellschaft aktiv. Diese ist eine Neugründung und kein direkter Rechtsnachfolger der Laudamotion GmbH, denn diese existiert weiterhin.

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Russland: Red Wings legt drei weitere internationale Strecken auf

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut Anfang November 2022 das internationale Streckennetz aus. Mit Sukhoi Superjet SSJ-100 nimmt man ab Kazan, Ufa und Nizhniy Novgorod Routen in die Türkei und nach Usbekistan auf. Der Carrier beabsichtigt ab 2. November 2022 einmal wöchentlich zwischen Kazan und Taschkent zu fliegen. Die Strecke soll jeweils über Nacht bedient werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass der SSJ-100 nicht in Kazan stationiert ist, sondern an einem anderen russischen Airport. Flug WZ4120 (Taschkent-Kazan) wird daher im Rahmen von W-Pattern durchgeführt. Zurück nach Usbekistan geht es als WZ4119. Die Bedienung dieser Route soll jeweils am Verkehrstag Mittwoch erfolgen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der ab 5. November 2022 geplanten Strecke Nizhniy Novgorod-Istanbul. Das Fluggerät stammt von einem anderen russischen Airport und fliegt ab der türkischen Metropole als WZ4658 zunächst nach Nizhniy Novgorod und anschließend als WZ4657 wieder zurück nach Istanbul. Derzeit ist geplant, dass diese Strecke jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden soll. Mit eingeflogenem Fluggerät beabsichtigt Red Wings jeweils an Freitagen von Taschkent aus nach Ufa zu fliegen. Der Hinflug trägt die Flugnummer WZ4192 und der Rückflug die WZ4191. Die Maschinen stammen von einer russischen Basis und sollen diese Strecke im Rahmen von W-Pattern bedienen. Auf allen drei neuen Routen will Red Wings mit Regionalflugzeugen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 fliegen.

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Volga-Dnepr flog erneut Nuklearmaterial nach Brno ein

Erneut war die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines mit zwei Ilyushin Il-76TD-90VD in der Europäischen Union. Eigentlich dürfen Carrier, die in der Russischen Föderation registriert sind, den EU-Luftraum nicht nutzen. Die beiden Maschinen sind in Tschechien gelandet und das dank Ausnahmegenehmigung völlig legal. Die beiden Cargomaschinen tragen die Registrierungen RA-76511 und RA-76950 und sind in Brno gelandet. Gestartet sind die Frachter in Moskau-Domodedowo. Allerdings konnte man diesmal nicht den „direkten Weg“ nehmen, denn beispielsweise Polen verweigerte den Überflug. Daher musste Volga-Dnepr Airlines über die Ostsee und Deutschland nach Tschechien einfliegen. Die RA-76511 hat nur einen Flug zwischen Russland und der Tschechischen Republik absolviert. Die RA-76950 hat zwischen dem 6. und 10. September drei Rundflüge zwischen beiden Ländern absolviert. „In Übereinstimmung mit einer direkt anwendbaren EU-Verordnung hat das Verkehrsministerium eine Ausnahmegenehmigung für das russische Luftfahrtunternehmen Volga Dnepr für Flüge in die oder aus der Tschechischen Republik zum Zwecke des Transports einer bestimmten Ware im strategischen Interesse der Tschechischen Republik und anderer EU-Mitgliedstaaten erteilt, da es derzeit keine Alternative zum Luftverkehr gibt“, so ein Sprecher des Verkehrsministeriums der tschechischen Republik. Die so genannte „bestimmte Ware“ ist nichts anderes als Nuklearbrennstoff für die tschechischen Atomkraftwerke. Diese sind ausnahmslos sowjetischer Bauart und beziehen das benötigte Material seit eh und je aus Russland. Bereits vor einigen Monaten gab es derartige Importe, die von Volga-Dnepr Airlines durchgeführt werden. Auch die Slowakei hat sich mittels Sondergenehmigung von selbigem Carrier Nuklearbrennstoff für die Atomkraftwerke aus der Russischen Föderation einfliegen lassen.

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Dublin: IT-Probleme legen Aer Lingus regelrecht lahm

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus musste am Samstag ab 14 Uhr 00 Lokalzeit sämtliche innereuropäischen Flüge von/nach Dublin absagen. Auch die „Luftbrücke“ ins Vereinigte Königreich war betroffen. Hintergrund sind IT-Probleme. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Auswirkungen auch in den Abend hineinziehen werden und einige ankommende Flüge ausfallen werden. Derzeit ist noch unklar wie viele Verbindungen bzw. Passagiere betroffen sind. Der Carrier macht dazu keine näheren Angaben. Derzeit betont man, dass Aer Lingus nicht davon ausgeht, dass es auch am Sonntag zu Streichungen kommen wird. Die IT-Probleme wirken sich auch hinsichtlich der Kommunikation mit den Fluggästen ungeschickt aus, denn eigenen Angaben nach konnte man die Reisenden nicht vorab per SMS, E-Mail oder App über die Ausfälle informieren. Betroffene kritisieren, dass sie aus sozialen Medien und über Mund-zu-Mund-Propaganda erfahren hätten, dass die Flüge abgesagt wurden, jedoch am Flughafen Dublin erst Stunden später die Hiobsbotschaft kundgemacht wurde. „Aufgrund einer größeren Störung bei einem Netzwerkanbieter sind unsere cloud-basierten Systeme, die das Einchecken, das Boarding und unsere Website ermöglichen, derzeit nicht verfügbar“, so Aer Lingus in einer offiziellen Erklärung. „Alle Flüge, die ursprünglich ab 14.00 Uhr vom Flughafen Dublin zu europäischen und britischen Zielen abfliegen sollten, mussten heute gestrichen werden. Da wir derzeit nicht in der Lage sind, direkt mit unseren Kunden zu kommunizieren, bitten wir unsere Kunden, die für diese Flüge gebucht sind, nicht zum Flughafen Dublin zu kommen. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen Kunden, die von den heutigen Unterbrechungen und Annullierungen betroffen sind“. Die betroffenen Passagiere will man schnellstmöglich umbuchen

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