Jan Gruber

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Jan Gruber

Missachtung der Passagierrechte: Ungarische Behörde ermittelt gegen Wizz Air

Nach Ryanair hat sich auch Wizz Air Hungary ein Verfahren der ungarischen Konsumentenschutzbehörde eingebrockt. Dem Carrier wird vorgeworfen, dass dieser die Passagierrechte kreativ zu Ungunsten der Fluggäste ausgelegt haben soll. Das ungarische Justizministerium, dem die Konsumentenschutzbehörde untersteht, hat eine offizielle Untersuchung in Auftrag gegeben. Konkret geht es um das Verhalten von Wizz Air im Falle von Stornierungen, Verspätungen und Ausfällen. Der Carrier weigert sich strikt auf andere Fluggesellschaften umzubuchen und das obwohl das die EU-Verordnung 261/2004 vorsieht und es auch einschlägige Judikatur des EuGH zu diesem Thema gibt. In zahlreichen Fällen, die Aviation.Direct vorliegen weigerte sich Wizz Air strikt die Kosten für Ersatzbeförderungen, Hotelunterkünfte oder notwendige Verpflegung zu übernehmen. Auch monatelange Wartezeiten auf die Erstattung der Ticketgelder sind keine Seltenheit. Der Kundenservice beruft sich auf Klauseln in den Beförderungsbedingungen, die laut Wizz Air von der „ungarischen Zivilluftfahrtbehörde genehmigt“ sein sollen. Selbstredend: Die Behörde dementiert dies und verweist darauf, dass die Prüfung von Beförderungsbedingungen und/oder AGB nicht in den Kompetenzbereich europäischer Luftfahrtbehörden fällt, sondern hierfür Zivilgerichte zuständig sind. Beispielsweise ist in Österreich eine Klage der Arbeiterkammer anhängig. In erster Instanz wurden knapp 80 Klauseln für rechtswidrig erklärt, jedoch erhob Wizz Air ein Rechtsmittel gegen das Urteil. Die Berufungsverhandlung wird im Herbst 2022 stattfinden. Ministerium wirft Verstöße gegen Fluggastrechte vor Laut ungarischem Justizministerium sollen sich die Beschwerden über das Verhalten von Wizz Air regelrecht türmen. Dabei geht es nicht nur um Flugunregelmäßigkeiten wie Streichungen und Verspätungen, sondern auch um den Umstand, dass Wizz Air im Falle von Flugplanänderungen die gesetzliche Verpflichtung eine

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LOT kündigt drei Strecken ab Warschau-Radom an

Seit einigen Jahren ist es am zivilen Teil des polnischen Flughafens Radom, der auch als „Warschau-Radom“ vermarktet wird, ruhig. Das soll sich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 ändern, denn die staatliche Lot will einige Destinationen ab dem verschlafenen Airport anbieten. Bislang konzentriert sich das Angebot des Star-Alliance-Mitglieds im Gebiet der polnischen Hauptstadt auf den Flughafen Warschau-Chopin. Der Airport Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair bzw. der polnischen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. In Radom herrscht am zivilen Teil seit einigen Jahren eine regelrechte Flaute, denn seit dem Rückzug von Sprintair gibt es keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Der Chopin-Airport gilt, abgesehen von der Coronazeit, als chronisch überlastet. Die Regierung zieht allerdings nicht in Betracht den bei Airlines –ausgenommen Ryanair – eher unbeliebten Flughafen Modlin als Entlastung auszubauen, sondern will in Radom investieren. Der fast ungenutzte Airport soll stark ausgebaut werden. Insbesondere Charterflüge will man hier abfliegen lassen. Nach mehreren Jahren Flaute kündigt die staatliche Fluggesellschaft Lot an, dass ab Radom die Ziele Paris-Charles de Gaulle, Kopenhagen und Rom-Fiumicino aufgenommen werden sollen. Die Routen soll bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient werden. „Wir freuen uns, die lang erwartete Nachricht bekannt zu geben, dass der Flughafen Warschau-Radom heute seine erste Fluggesellschaft erhält. Wir sind stolz darauf, dass dies LOT Polish Airlines ist. Die von LOT Polish Airlines vorgeschlagenen Reiseziele sind ideale Reiseziele, sowohl für geschäftliche als auch für touristische Zwecke. Wir freuen uns sehr, dass unsere nationale Fluggesellschaft das Potenzial bei Passagieren aus der Region und dem Flughafen Radom selbst erkannt

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LH403: Lufthansa-Boeing-747-8 musste Sicherheitslandung in Boston absolvieren

Lufthansa-Flug LH403, durchgeführt mit einer Boeing 747-8, musste am 22. August 2022 auf dem Weg von New York-Newark nach Frankfurt am Main umkehren und auf dem Flughafen Boston eine Sicherheitslandung einlegen. Zunächst gab es Berichte über eine mögliche Rauchbildung im Bereich des Cockpits. Zunächst sah es an Bord der D-ABYK nach einem typischen Routineflug aus, denn selbst die mittlerweile schon fast branchenübliche Verspätung hatte diese Verbindung. Etwa 50 Minuten nach dem Start entschied sich der Kapitän zur Umkehr. Dabei wurde Boston als Ausweichflughafen ausgewählt. Laut Lufthansa soll die Cockpit-Crew eine „technische Unregelmäßigkeit“ festgestellt haben und sich daher entschieden haben einen Notfall zu erklären, um mit Priorität auf dem Logan International Airport landen zu können. Die Boeing 747-8 setzte gegen 22 Uhr 17 Lokalzeit sicher auf. Lokale Medien behaupten, dass im Bereich des Cockpits Rauch sichtbar gewesen sein soll und die Piloten Sauerstoffmasken getragen haben sollen. Offiziell erklärt ein Sprecher der Kranich-Airline: „Lufthansa Flug LH403, auf dem Weg von New York (EWR) nach Frankfurt (FRA), wurde aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit nach Boston (BOS) umgeleitet. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren für eine vorrangige Landung erklärte die Flugdeckbesatzung einen Luftnotfall. Das Flugzeug ist normal in Boston gelandet und alle Passagiere sind normal von Bord gegangen. Ein Wartungsteam inspiziert derzeit das Flugzeug. Die Passagiere werden auf andere Flüge umgebucht. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, die Sicherheit unserer Passagiere und der Besatzung hat für uns zu jeder Zeit höchste Priorität“.

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Türkei: Southwind hat Russland-Urlauber-Shuttle aufgenommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat nun die gesamte Flotte, die aus zwei Airbus A330-200 und einem A321-200 besteht, in die Luft gebracht. Die Charter-Airline ist in erster Linie auf den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya ausgerichtet. Hinter dem Carrier steht der türkische Tour Operator Pegas Touristik. Dieser gründete unter dem Namen Southwind eine neue Fluggesellschaft, die primär russische Urlauber in die Türkei bringen soll. Anfang August 2022 wollte man bereits abheben, jedoch ist es zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile hat man die drei Flugzeuge in die Luft gebracht und fliegt mit dem A321 unter anderem von Perm, St. Petersburg, Jekaterinburg, Kazan und Tscheljabinsk aus nach Antalya. Die beiden Großraumjets sind unter anderem ab Nowosibirsk, Kasan und St. Petersburg im Einsatz. Allerdings bietet man auch Flüge außerhalb des „Kerngeschäfts“ an. Beispielsweise fliegt man mit der TC-GRB auch nach Brüssel und Zürich. Das Streckennetz nach Russland soll weiter ausgebaut werden. Man will auch Moskau, Jemeljanowo, Ufa und Krasnojarsk mit Zielen in der Türkei verbinden. Dazu hat man auch eine Homepage unter einer russischen URL ins Leben gerufen. In Kürze will man einen zweiten Airbus A321 in Betrieb nehmen, jedoch soll dieser laut russischen Medienberichten von Nordwind Airlines mit Sitz in Moskau operiert werden. Pegas kooperiert auch mit den Reiseveranstaltern Coral Travel und Anex Tour. Des zuletzt genannte Unternehmen hat erst kürzlich mit Mavi Gök Airlines eine eigene Fluggesellschaft in die Luft gebracht.

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Flugtickets: Niedersachsen will Vorauskasseprinzip abschaffen

In Deutschland nimmt die Debatte rund um die Vorauskassepraxis bei Flugscheinen deutlich an Fahrt auf. Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollen die Branche an einen runden Tisch bitten. Die Landesregierung von Niedersachsen hat es noch eiliger, denn diese will, dass diese Thematik im Bundesrat behandelt werden soll. „Künftig müsste dann das Ticket erst beim Check-in bezahlt werden. Damit wollen wir den Verbraucherschutz für die Reisenden deutlich verbessern“, zitiert das Handelsblatt Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). Am Dienstag will man einen Beschluss im Kabinett fassen. Dieser soll dazu führen, dass der Bundesrat am 16. September 2022 erstmals über die Vorauskassepraxis bei Flugtickets beraten soll. Der von der Bundesregierung geplante runde Tisch soll die Branche auch auf mögliche Veränderungen vorbereiten. Noch in den 1990er Jahren war es bei vielen Fluggesellschaften möglich, dass Tickets telefonisch oder über Agenturen zur Abholung vor dem Abflug am Airport reserviert werden konnten. Die Bezahlung erfolgte dann erst am Schalter. Für die Airlines hatte dies ein gewisses Risiko, denn ist der Passagier nicht erschienen so gab es auch kein Geld. Allerdings konnte der Platz neu vergeben werden und früher war der Anteil der Reisenden, die ihren Flugschein erst unmittelbar vor dem Abflug am Airport gekauft haben, wesentlich höher. Der Umstand, dass die Debatte rund um die Bezahlung von Flugscheinen ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, liegt in erster Linie am Verhalten der Anbieter. Zwar ist über die EU-Verordnung 261/2004 geregelt, dass bei Streichungen innerhalb von sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, jedoch halten sich viele Fluggesellschaften daran

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Klagenfurt: KBV klagt erneut gegen Flughafen-Pachtverträge

Der Dauerstreit zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um den Flughafen Klagenfurt geht in die nächste Runde: Das landeseigene Unternehmen klagt gegen die Pachtverträge, die mit Konzernschwestern des Airports abgeschlossen wurden. Die Geschäftsleitung des Klagenfurter Flughafens, der sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group befindet, schloss im Frühjahr dieses Jahres Pachtverträge mit Konzernschwestern ab. Dabei sollen Grundstücke, die laut Lilihill nicht betriebsnotwendig sind, für rund 20 Jahre vermietet werden. Der Aufsichtsrat erteilte für diese Transaktion die Zustimmung. Die Kärntner Beteiligungsverwaltung erwirkte dagegen gleich zwei Einstweilige Verfügungen, jedoch wurden diese nach Verfahrenseröffnung aufgehoben. Die entsprechenden Klagen wurden zu Ungunsten der Landesgesellschaft entschieden. Diese hat jedoch die Möglichkeit abermals vor Gericht zu ziehen und direkt gegen die Verträge zu klagen. Genau das macht man nun, denn die KBV teilte am Montagabend mit, dass man direkt gegen die Verträge klagen wird. Man behauptet, dass das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt als Minderheitsgesellschafter nicht eingebunden gewesen wären. Sowohl die KBV als auch die Stadt haben jedoch Vertreter im Aufsichtsrat, also jenem Gremium, das grünes Licht für die Verpachtung gegeben hat. Das landeseigene Unternehmen forderte Lilihill im Vorfeld der Einbringung der neuerlichen Klage auf, dass die Pachtverträge „bedingungslos von sich aus aufgelöst“ werden sollen. Laut KBV soll der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens darauf nicht eingegangen sein. „Die Klage zielt deshalb auch darauf ab, dass Flughafen-Grundstücke zukünftig nur mit Zustimmung der Flughafen-Generalversammlung verpachtet werden dürfen. Wir vertreten die Interessen der öffentlichen Hand. Wenn ein Investor sich nicht an geltende Verträge hält, dann müssen

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EuroAtlantic Airways ist jetzt ein reiner Widebody-Operator

Die portugiesische Fluggesellschaft EuroAtlantic Airways hat die letzte Maschine des Typs Boeing 737-800 ausgeflottet. Damit ist der Carrier zu einem reinen WIdebody-Operator geworden. EuroAtlantic Airways hatte zu Spitzenzeiten drei Boeing 737-800 in der Flotte. Zeitweise flog man auch mit zwei Boeing 757-200. Mittlerweile betreibt man vier B767-300ER und zwei B777-200ER. Narrowbodies hat man keine mehr. Laut CH-Aviation.com handelt es sich bei der ausgeflotteten Boeing 737-800 um die vormalige CS-TQU. Diese wurde zu Beginn der Corona-Pandemie nach einer in Budapest durchgeführten Wartung temporär stillgelegt. Am 3. März 2021 wurde diese Maschine nach Castellón ins Long Time Storage überführt. Am 14. Juli 2022 hob der Mittelstreckenjet mit dem Ziel Shannon wieder ab. Nach Wartungsarbeiten soll diese Boeing 737-800 als N30646 in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt werden. Das Flugzeug ist Eigentum von KDAC Aircraft Leasing und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Für EuroAtlantic Airways ist die Maschine seit 2012 geflogen.

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Croatia Airlines flottet zweiten Airbus A320 ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines erweitert die Flotte um einen Airbus A320. Das Leasingflugzeug ist 18 Jahre alt und trägt die Registrierung 9A-CTO. Vormals war diese Maschine unter anderem bei TAP, Air Malta und Vueling im Einsatz. Laut Croatia Airlines ist der Mittelstreckenjet mit Sharlets ausgerüstet und mit 174 Sitzen bestuhlt. Zunächst soll der Neuzugang als Backup-Maschine fungieren. Die Laufzeit des Leasingvertrags ist mit vorerst zwei Jahren befristet, da der Carrier nach und nach die Flotte mit werksneuen Maschinen erneuern will. Hinsichtlich der Vertragsgestaltung bestätigte das Unternehmen, dass es sich um eine so genannte Power-by-the-Hour-Vereinbarung handelt. Das bedeutet konkret, dass Croatia Airlines nur dann pro Stunde bezahlen muss, wenn sich das Flugzeug tatsächlich in der Luft befindet. Diese Konstellation wird seitens des Carriers als kostengünstige Lösung für eine Back-up-Maschine bezeichnet. Die Flotte von Croatia Airlines ist damit auf 13 Maschinen angewachsen. Man betreibt zwei Airbus A320, fünf A319 und sechs de Havilland Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge, die von diesem Carrier genutzt werden, liegt bei etwa 17,3 Jahren.

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Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht: Wizz Air Abu Dhabi sagt Russland-Flüge ab

Die Fluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi wollte eigentlich ab Herbst 2022 wieder zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Moskau-Vnukovo fliegen. Diesen Plan hat man nun abgesagt und den Verkauf eingestellt. Während man mit dem ungarischen AOC aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren Ziele in der Russischen Föderation nicht anfliegen darf, wäre dies mit dem Zertifikat der Tochtergesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich. Wizz Air Abu Dhabi wäre auch nicht der einzige Anbieter, jedoch jener, der aufgrund des starken Europabezugs im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Wizz Air in sozialen Medien einen regelrechten Shitstorm eingehandelt hat. Einerseits bewirbt man, dass man Freitickets an ukrainische Staatsbürger vergibt und diese damit unterstützen möchte und auf der anderen Seite will die VAE-Tochtergesellschaft wieder die russische Hauptstadt ansteuern. Dass dieser Spagat nicht gelingen kann, zeigen unzählige Reaktionen in sozialen Medien. Allerdings dürfte hinter der Entscheidung, dass die Russland-Flüge auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden, auch ein gänzlich anderer Umstand stecken. Die komplette Flotte der Wizz Air Group ist geleast. Äußerst viele Maschinen sind Eigentum U.S.-amerikanischer Lessoren und dazu kommt, dass die börsennotierte Muttergesellschaft beispielsweise mit IndiGo-Partners große Aktionäre aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat. Die USA legen die Sanktionen gegen Russland sehr streng aus und verpflichten amerikanische Unternehmen auch, dass diese sicherstellen müssen, dass diese auch von Töchtern bzw. Beteiligungen im Ausland eingehalten werden. Die Folge daraus: Wizz Air Abu Dhabi bekommt indirekt erheblichen Druck aus den Vereinigten Staaten von Amerika und weil den U.S.-Unternehmen bei

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Herbst 2022: SAS streicht abermals 1.600 Flüge

Die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft SAS dehnt die Kürzungen im Flugplan weiter aus. Von etwa 39.000 im Herbst 2022 geplanten Flugverbindungen werden rund 1.600 gestrichen. Die überwiegende Mehrheit betrifft den Verkehr innerhalb Europas. Das Unternehmen nennt als Ursachen sowohl Personalmangel als auch die verspätete Übernahme von Neubestellungen. Man habe im Herbst 2022 auch deshalb zu wenige Piloten zur Verfügung, weil viele ihre Jahresurlaube nachholen würden. Im Juli 2022 legten die Flugzeugführer den SAS-Flugbetrieb über mehrere Tage hinweg lahm. Die Muttergesellschaft SAS Group meldete in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 an. Mit den Pilotengewerkschaften wurde eine Einigung erzielt.

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