
Fliegende Cathay-Mitarbeiter müssen sich per App überwachen lassen
Die Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hat der Fluggesellschaft Cathay Pacific vorgeschrieben, dass deren Besatzungsmitglieder eine spezielle App verwenden müssen. Diese zeichnet sämtliche Standorte auf und soll zur Überwachung nach der Rückkunft von internationalen Flügen dienen. Die Vorgehensweise ist gelinde gesagt nicht unumstritten, denn offiziell heißt es, dass sich Besatzungsmitglieder nach internationalen Diensten einer zweiwöchigen medizinischen Überwachung unterziehen müssen. Während der ersten sieben Tage sollen sämtliche Standorte bzw. Aktivitäten automatisiert dokumentiert werden. Laut einem internen Rundschreiben kommt dabei die “Crew Activity Log App” von Cathay Pacific zum Einsatz. Diese wurde eigens für den Einsatz entwickelt. Damit nicht genug: Zusätzlich zur Überwachung und der Verpflichtung zu Eintragungen in die “Leave Home Safe App” müssen die Beschäftigten die Daten während der ersten sieben Tage auch in die Crew-App eintragen bzw. übertragen. Dabei muss man detailliert angeben wann man das Haus verlassen hat, mit wem man sich getroffen hat und natürlich auch eine Begründung angeben. Weiters wollen sowohl die Airline als auch die Führung der Sonderverwaltungszone regelmäßige Einträge zum Gesundheitszustand haben. Gänzlich neu ist diese Datensammelwut nicht, denn es gab schon bislang ein Formular. Dieses war in Papierform auszufüllen und war folglich weit weniger leistungsstark als eine App, die jederzeit über GPS und andere Verfahren den exakten Standort des Airline-Mitarbeiters aufzeichnen kann. Dazu kommt noch ein durchaus absurder Umstand: Die bislang siebentägige Quarantäne, die fliegendes Personal nach Auslandsflügen einzuhalten hatte, wurde auf drei Tage verkürzt. Dennoch will man zumindest eine Woche lang Standortdaten der Crewmitglieder sammeln. Die offizielle Begründung für den Zwang, denn






