Jan Gruber

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Jan Gruber

Drei Destinationen: Skyalps startet in Maribor

Nach einigen Jahren Dornröschenschlaf wird es im Sommer 2022 wieder regelmäßige Flüge ab dem slowenischen Flughafen Maribor geben. Die Bozen-Hausmarke Skyalps wird zwischen 30. Juni und 15. September 2022 die Ziele Neapel, Bozen und Pisa anbieten. Die Ziele sollen jeweils am Verkehrstag Donnerstag mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400, die von der maltesischen Luxwing betrieben werden, durchgeführt werden. Derzeit sind je 12 Flüge pro Destination geplant. Das Angebot richtet sich laut Airport in erster Linie an italienische Touristen, die nach Slowenien gelockt werden sollen. Die Charterflüge sind momentan nicht direkt über Skyalps, sondern über Slovenia Vacation buchbar. Billig sind die Tickets aber nicht, denn der Return nach Bozen wird für 259 Euro angeboten. Pisa kostet 289 Euro und Neapel wird für 359 Euro aufgerufen. Im Preis inkludiert sind 15 Kilogramm Check-In-Gepäck sowie ein Handgepäckstück, das maximal acht Kilogramm wiegen darf. Die Flüge wurden vom Tourismusunternehmen BMG ins Leben gerufen. Deren Direktor, Božidar Dokl, sagte gegenüber der Agentur STA unter anderem, dass man mit diesen Flügen dem Flughafen Maribor neues Leben einhauchen wird. Er fügte hinzu, dass das Projekt von der staatlichen Investment Management Company (DRI) unterstützt wird, die den Flughafen seit dem Rückzug des ehemaligen chinesischen Konzessionärs im Jahr 2019 betreibt. Doki wies darauf hin, dass der Betrieb im nächsten Jahr auf andere italienische Städte ausgeweitet werden soll, während Flüge zu anderen europäischen Märkten im Jahr 2024 eingeführt werden sollen.

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Verkehrszahlen: Wien hatte im Feber 2022 874.057 Passagiere

Der Flughafen Wien-Schwechat zählte im Feber 2022 insgesamt 874.057 Passagiere. Damit liegt man deutlich über der Verkehrsleistung des Vorjahresmonats, jedoch unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Passagierzahlen sind im Februar 2022 mit 1.086.887 Reisenden in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) und mit 874.057 Reisenden am Standort Wien nahezu sechsmal so hoch wie im Februar des Vorjahres (2021). Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen in der Gruppe immerhin 48,3 Prozent und am Standort Wien 46,9 Prozent vom Februar 2019. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten Februar 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im Februar 2022 deutlich zu: Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 725.221 Passagiere (+493,9 Prozent) und die der Transferpassagiere auf 145.508 Passagiere (+314,7 Prozent). Die Flugbewegungen stiegen auf 8.735 Starts und Landungen (+211,3 Prozent), was aber immer noch lediglich 50,6 Prozent des Vorkrisenniveaus (Februar 2019) ausmacht. Das Frachtaufkommen schwächte sich gegenüber dem Februar 2021 um 1,5 Prozent auf 18.259 Tonnen ab. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Februar 2022 stieg nach Westeuropa auf 305.061 Passagiere (+513,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2021). Nach Osteuropa reisten im Februar 2022 insgesamt 70.407 Passagiere (+394,3 Prozent). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 5.616 Passagiere (+365,3 Prozent) und nach Afrika 13.006 (+253,7 Prozent). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2022 insgesamt 31.183 Passagiere (+427,6 Prozent) und in den Fernen Osten 7.226 Passagiere (+186,0 Prozent). Von niedrigem Niveau legen auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen

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Pelita Air: Erster A320 samt neuer Livery gesichtet

Die Fluggesellschaft Pelita Air hat den ersten von insgesamt 12 Airbus A320 übernommen. Die Maschine trägt derzeit die Registrierung VP-CKM und wurde im französischen Montpellier in der neuen Livery des Carriers gesichtet. Der Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 5463 und war seit 2013 bei der indischen Billigfluggesellschaft GoAir im Einsatz. Pelita Air erneuert die Flotte mittels 12 gebrauchter Airbus A320, die schrittweise eingeflottet werden sollen. Der Carrier sucht derzeit sogar über die Startseite seiner Internetpräsenz nach Piloten und Ersten Offizieren für den Maschinentyp A320. Derzeit besteht die Flugzeugflotte laut der Datenbank von CH-Aviation.com aus einem Avro ARJ-85, einer ATR42-500, zwei ATR72-500 und drei ATR72-500F. Weiters hat man auch kleinere Maschinen sowie Helikopter auf dem AOC registriert. Der Sitz des Carriers befindet sich in Jakarta, Indonesien. Ein Foto des Airbus-A320 in der neuen Livery von Pelita Air findet sich unter diesem Link bei Jetphotos.com.

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Griechenland: Marathon Airlines flottet ersten Embraer 175 ein

Der griechische Businessjet-Operator Marathon Airlines bereitet den Einstieg ins Liniengeschäft vor. Dazu flottet man zunächst einen Embraer 175 ein. Dieser trägt die Registrierung SX-ASK und wird von Blackbird Capital geleast. Diese Maschine war zuletzt als EI-RDA bei Alitalia Cityliner im Einsatz. Kurzzeitig war der Regionaljet auf den Leasinggeber im österreichischen Register als OE-IZZ eingetragen. Mittlerweile befindet sich dieser Embraer 175 in Athen und hat bereits das Farbenkleid von Marathon Airlines erhalten. Der griechische Carrier befindet sich derzeit auf der Suche nach Kapitänen, Co-Piloten und Flugbegleitern für diesen Maschinentyp. Wie viele Embraer 175 man einflotten möchte, erklärte das Unternehmen nicht. Auch zu den geplanten Linienzielen schweigt man sich noch aus. Die Homepage ist bereits für den Ticketverkauf vorbereitet worden, jedoch können derzeit keine Flugscheine gekauft werden. Marathon Airlines wird im Sommerflugplan 2022 auch zwei Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zur Verfügung haben. Ein Foto des ersten Embraer 175 in der Livery von Marathon Airlines findet sich unter diesem Link bei Skyliner Aviation.

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Leasinggeber will Hongkong Airlines auflösen lassen

Ein irischer Leasinggeber hat bei einem Gericht in Hongkong die Liquidation der Fluggesellschaft Hongkong Airlines beantragt. Im Mai 2022 soll über den Antrag verhandelt werden. Hintergrund der beabsichtigten Maßnahme sind Zahlungsrückstände. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, beantragt die Stellar Aircraft Holding 1 Ltd. die Auflösung von Hongkong Airlines. Das Gericht hat den Verhandlungstermin für den 11. Mai 2022 anberaumt. Die betroffene Fluggesellschaft gehörte einst der kollabierten HNA Group an und geriet in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen in finanzielle Schieflage. Vor der Corona-Pandemie setzten die Massenproteste gegen ein geplantes Gesetz dem Flugverkehr und somit auch diesem Carrier massiv zu. Der Umstand, dass Hongkong eine harte Null-Covid-Strategie verfolgt, lässt die Einnahmen auf äußerst tiefem Niveau verweilen. Weder der Lessor noch Hongkong Airlines wollten den Medienbericht kommentieren. Man will der möglichen Entscheidung des Gerichts nicht vorgreifen, war von einer der beiden Prozessparteien zu hören. Derzeit ist die Airline fast überwiegend im Frachtgeschäft tätig, da die chinesische Sonderverwaltungszone weiterhin komplizierte Einreise- und Quarantänebestimmungen praktiziert.

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Michael O’Leary: „Spätestens Ende April 2022 kommen die Masken weg“

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sein Wizz-Air-Kollege József Váradi gelernt habe, dass er im Konkurrenzkampf nicht erfolgreich sein könne. Eine Möglichkeit dafür ortet der Ire in den seiner Ansicht nach günstigeren Boeing-Flugzeugen. Im Gespräch mit Aviation.DIrect spricht Michael O’Leary über aktuelle Entwicklungen in der Branche und erklärt auch, dass man derzeit auf der Suche nach 40 bis 50 gebrauchten Boeing-Maschinen, die bei Lauda Europe landen könnten, ist. Mit der europaweiten Aufhebung der Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen rechnet der Manager spätestens Ende April 2022. Aviation.Direct: Ihr Mitbewerber Wizz Air 15 weitere Ziele aus dem bevorstehenden Wiener Sommerflugplan 2022 gestrichen… Michael O’Leary: 20 sind es. Aviation.Direct: …wir haben die Ukraine- und Moldau-Strecken nicht berücksichtigt, da diese wegen dem Krieg, den Putin angezettelt hat, generell nicht angeflogen werden können. Unabhängig davon: Wizz Air reduziert die in Wien stationierte Flotte. Wie lautet Ihre Botschaft an József Váradi? Michael O’Leary: Ich habe keine Nachricht für József Váradi. Er ist ein guter Wettbewerber, aber ich denke, er hat immer gelernt, dass er dort, wo er mit Ryanair konkurrieren will, nicht erfolgreich sein kann. Ryanair hat niedrigere Tarife, niedrigere Kosten und bessere Dienstleistungen. Aviation.Direct: Ryanair expandiert in Wien, Wizz Air reduziert. Woran liegt Ihrer Meinung nach die völlig konträre Vorgehensweise? Michael O’Leary: Ich weiß es nicht, außer dass Ryanair billigere Flugzeuge hat. Wir haben unseren Treibstoff abgesichert, und ich denke, die wirkliche Herausforderung für Wizz in diesem Jahr ist, dass sie keine Treibstoffabsicherung haben und daher viel höhere Ölpreise zahlen. Wir haben den Vorteil, dass wir

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Volotea steigt ins Kompensationsgeschäft ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steigt in das Geschäft mit Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen ein. Unter dem Markennamen „Voloterra“ bietet man Passagieren an, dass pro Flug zwei Euro an Umweltschutzprojekte gespendet werden können. Immer wieder zeigen Studien, dass die von Fluggesellschaften vermittelten Kompensationsangebote kaum genutzt werden. Beispielsweise nutzen bei Ryanair und Lufthansa nur etwa 0,5 Prozent der Passagiere diese Spendenmöglichkeit. Dieser „Ablasshandel“ findet offensichtlich bei nur wenigen Fluggästen Anklang. Dennoch bieten immer mehr Airlines diese Möglichkeit an, wohl auch aus Image-Gründen. Volotea ermöglicht nun, dass im Zuge der Buchung pro Flug zwei Euro gespendet werden können. Eigenen Angaben nach sollen die Einnahmen an eine Umweltschutzorganisation weitergeleitet werden. Auf seiner Homepage schreibt der Carrier unter anderem, dass man sich darüber hinaus freiwillig verpflichtet habe bis 2025 rund 25 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen auf eigene Kosten auszugleichen.

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Friedrichshafen will Ende März 2022 das Insolvenzverfahren verlassen

Der deutsche Regionalflughafen Friedrichshafen strebt an, dass mit Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen werden kann. Indes bewilligte die EU-Kommission die Beihilfen unter Auflagen. Grünes Licht gab es für insgesamt 17,5 Millionen Euro. Davon sollen 11,3 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen. Die Verbleibende Summe ergibt sich aus der Abschreibung von Darlehen, die die öffentliche Hand gewährt hatte. Die EU-Kommission erklärte unter anderem, dass mit der staatlichen Unterstützung negative Folgen für die Wirtschaft und die Bevölkerung abgewendet werden. Allerdings muss der Airport auch einige Auflagen erfüllen. Unter anderem muss man einige Grundstücke verkaufen. Die Finanzmittel werden überwiegend von den Gesellschaftern, die fast überwiegend der öffentlichen Hand angehören, aufgebracht. Friedrichshafen ist seit vielen Jahren defizitär und musste bereits vor einigen Jahren einen Schuldenschnitt praktizieren. Airportchef Claus-Dieter Wehr hofft nun, dass man Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen kann.

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Lübeck Air streicht Dublin aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des norddeutschen Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 überarbeitet. Dabei wurde das Ziel Dublin gestrichen. Ursprünglich war dieses zweimal wöchentlich angekündigt. Unter den Flugnummern 6I 7622 / 6I 7623 bzw. 6I 7620 / 6I 7621 sollte ab 23. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag bzw. Freitag zwischen Lübeck und Dublin v.v. geflogen werden. Diese Strecke wird nicht aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde die Irland-Strecke aus dem Sommerflugplan 2022 entfernt. Auch der Verkauf ist bereits eingestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr werden unter der Marke Lübeck Air deutlich mehr Ziele angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit dem Maschinentyp ATR72. Auf einigen Routen fliegt German Airways im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für die dänische Fluggesellschaft. Diese Konstruktion kommt auch auf Charterstrecken ab Salzburg und Bern zum Einsatz.

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Comair: Südafrika erteilt British-Airways-Franchisenehmer Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas untersagte am Sonntag dem British-Airways-Franchisenehmer Comair die Durchführung von kommerziellen Flügen. Als Begründung wurden ungelöste Sicherheitsprobleme angegeben. Betroffen sind auch die Verbindungen, die unter der Marke Kulula angeboten werden. Zunächst wurde ein 24-stündiges Flugverbot ausgesprochen, jedoch konnte Comair innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken der Behörde nicht ausräumen. Ein Sprecher bestätigte nun, dass das Betreiberzertifikat auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist, so dass die Flugzeuge dieses Carriers bis zu einer möglichen Aufhebung am Boden bleiben müssen. Die SACAA begründete am Samstag das damals noch für 24 Stunden ausgesprochene Flugverbot unter anderem damit, dass bei Comair im Feber 2022 auffällig häufig „Triebwerksausfälle, Triebwerksfehlfunktionen und Fahrwerksstörungen“ aufgetreten sein sollen. Die Aufsichtsbehörde nahm den Carrier genauer unter die Lupe und wurde eigenen Angaben nach fündig: Man habe drei so genannter „Level 1“-Verstöße gefunden. Diese würden ein unmittelbares Sicherheitsrisiko darstellen, weshalb man zur drastischen Maßnahme des Flugverbots gegriffen habe. Comair habe innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken nicht ausräumen konnten, so dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, so die Behörde. Comair nutzt im Rahmen eines Franchisevertrags die Marke British Airways, so dass viele Flugzeuge in den Farben der IAG-Tochter lackiert sind. Weiters ist man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Der Carrier wurde von der Corona-Pandemie stark gebeutelt und gilt als finanziell stark angeschlagen. Das Unternehmen bestätigte, dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, kann jedoch keinen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nennen. Man habe die gesamte Nacht durchgearbeitet, um der Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas die notwendigen Unterlagen

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