Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Verspätungen und Ausfälle: Betriebsversammlungen bei Austrian Airlines

Am Donnerstag, den 2. Juni 2022 informieren die Betriebsräte des fliegenden sowie des kaufmännisch-technischen Personals der Austrian Airlines ihre Kolleginnen und Kollegen. Dadurch wird es sowohl am Abend des 1. Juni als auch ganztägig am 2. Juni 2022 zu Ausfällen und Verspätungen kommen, bestätigte das Unternehmen. „Seitens Management unterstützen wir grundsätzlich die Durchführung von Betriebsversammlungen, allerdings irritiert der Zeitpunkt und die Art der Durchführung knapp vor dem Pfingstwochenende mit hohem Reiseaufkommen doch sehr. Eine Veranstaltung in hybrider Form oder mit zwei Terminen hätte zu weniger Störungen und Unverständnis unserer Kunden geführt“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino gegenüber Aviation.Direct „Wir entschuldigen uns bei unseren Fluggästen für die Unannehmlichkeiten. Unternehmensseitig werden alle Anstrengungen getroffen, um die Auswirkungen so gering wie nur möglich zu halten.“ Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter handelt es sich um turnusmäßige Betriebsversammlungen. Der Betriebsrat muss mindestens zweimal pro Jahr die Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Dinge bringen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Turnus in physischer Form nicht eingehalten werden. Nun trifft man sich wieder leibhaftig und wird viel zu besprechen haben. Es wird allerdings sowohl am 1. als auch am 2. Juni 2022 zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Ein Sprecher der Austrian Airlines dazu gegenüber Aviation.Direct: „Die Betriebsräte für das fliegende und das kaufmännisch-technische Personal planen am 2. Juni 2022 ab 09.00 Uhr Betriebsversammlungen, daher kommt es bedauerlicher Weise am Abend des 1. und im Laufe des 2. Juni 2022 zu Verspätungen und Streichungen im Austrian Airlines Flugprogramm. Davon sind aus aktueller Sicht 14 Linienumläufe auf der Kurz-

weiterlesen »

Corendon geht mit Airhub-A330 auf die Langstrecke

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt einen Airbus A330-300 der maltesischen Air Hub Airlines ins Wetlease. Das Langstreckenflugzeug wird achtzehn Monate lang ab Antalya auf diversen Europa-Strecken zum Einsatz kommen. Im Winterflugplan 2022/23 sind Interkontinentalflüge geplant. „Ich freue mich, unsere neue Zusammenarbeit mit Corendon Airlines bekannt zu geben, die unsere neuen Partner dabei unterstützen wird, ihr Angebot an Verbindungen zwischen der Türkei und Europa sowie anderen weltweiten Zielen zu erweitern. Unsere Partnerschaft ist von besonderer Bedeutung im Hinblick auf den Anstieg des Passagieraufkommens in der bevorstehenden Erholungsphase nach der Pandemie. Die langfristige Vereinbarung mit Corendon Airlines ist das Ergebnis der unermüdlichen Bemühungen unseres Teams, unseren Kunden die höchste Servicequalität zu bieten. Wir freuen uns darauf, die Gäste von Corendon Airlines an Bord begrüßen zu dürfen“, sagte Haris Coloman, CEO und Accountable Manager bei Airhub Airlines. Während der laufenden Sommerperiode wird der maltesische Carrier ab Antalya zahlreiche Routen, darunter auch Deutschland-Strecken, im Auftrag von Corendon Airlines bedienen. Im Winterflugplan 2022/23 soll es dann auf die Langstrecke gehen. „Mit diesem Flugzeug werden wir die ersten Schritte der Comfort Class, unseres Servicekonzepts mit breiteren und viel komfortableren Sitzen, im Gegensatz zu dem, was bekannt und allgemein üblich ist, für unsere Kunden auf unseren bestehenden dichten Europastrecken machen. Obwohl für die laufende Sommersaison nur kurze Rotationen geplant sind, glauben wir, dass wir mit dem Einsatz dieses Flugzeugs auf unseren für die kurze Saison geplanten Langstreckenflügen gemeinsam mit unserem Partner die nächste Stufe unserer Dienstleistungen erreichen werden. Wir wünschen allen eine gute Saison“, so Mine

weiterlesen »

Tuifly lässt Passagiere tagelang auf ihre Flüge warten

Bei der deutschen Ferienfluggesellschaft Tuifly häufen sich derzeit massive Verspätungen. Beispielsweise mussten Urlauber, die von Fuerteventura nach Frankfurt am Main fliegen wollten, stolze zwei Tage auf ihren Rückflug warten. Der Carrier ist der Ansicht, dass der aufgrund des Champions-League-Finales leergefegte ACMI-Markt einen gewissen Beitrag geleistet hat. In erster Linie steckt jedoch dahinter, dass gleich mehrere Flugzeuge von Tuifly AOG waren und die Reparaturen länger gedauert haben als gedacht. Ein Unternehmenssprecher erklärte auch, dass die Abfertigungskapazitäten an einigen griechischen Flughäfen derzeit eingeschränkt sind, so dass man sich hier leicht Verspätungen einfangen kann. Davon haben jene Urlauber, die eigentlich am 27. Mai 2022 von Fuerteventura nach Frankfurt am Main fliegen wollten, herzlich wenig. Es sah zunächst nach einer routinemäßigen Heimreise unter der Flugnummer X32139 aus. Doch schon bald wurde den rund 160 Passagieren die Hiobsbotschaft überbracht, dass der Flug erst am nächsten Tag durchgeführt wird und man in ein Hotel gebracht wird. Am nächsten Tag gab es wieder einen Busshuttle zum Airport. Check-in und Sicherheitskontrolle wurden wie gewohnt durchgeführt. Dann passierte laut Betroffenenangaben zunächst sechs Stunden lang gar nichts. Erst dann erschienen zwei junge Tui-Mitarbeiter, die von Securities begleitet wurden, und überbrachten die neuerliche Hiobsbotschaft: Auch heute wird nicht geflogen – Gepäck abholen und zurück in ein Hotel. Ein Wetlease-Partner wäre kurzfristig abgesprungen. Betroffene Passagiere kritisieren, dass man von Tuifly bzw. dem Tour Operator Tui nur mangelhaft mit Informationen versorgt worden wäre. Ein simpler, handgeschriebener Zettel, der am Tresen der Hotelrezeption angeklebt wurde, soll über lange Zeiten hinweg die einzige Informationsquelle gewesen

weiterlesen »

Flughafen Klagenfurt: Wirtschaftskammer schmollt nach Entscheidung

Zufrieden ist man bei der Kärntner Wirtschaftskammer mit dem Umstand, dass die Landesregierung den Antrag von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) auf Rückkauf des Klagenfurter Flughafens abgelehnt hat, offensichtlich nicht. Man nimmt die Entscheidung zur Kenntnis, ist in einer Medienaussendung zu lesen. Erst kürzlich sprach sich WK-Präsident und KBV-Aufsichtsratsmitglied Jürgen Mandl unmissverständlich für das Ziehen der Call-Option aus. Nach über 14 Stunden Beratung entschied die Landesregierung mehrheitlich, dass diese nicht gezogen wird. Der Aufsichtsratsbeschluss der KBV ist damit mehr oder weniger ungeschehen gemacht worden. „Die nunmehr für das weitere Schicksal des Flughafens verantwortliche Landesregierung wäre gut beraten, den neuen Eigentümer davon zu überzeugen, dass die Wirtschaft in Kärnten keine bunten Bildbände braucht, sondern aktive Flugverbindungen zu den wichtigen Verkehrsdrehscheiben in Europa. Diese ist der Investor seit Jahren schuldig geblieben, während Flughäfen in der näheren Umgebung ihre Position massiv ausgebaut haben“, fordert Mandl.

weiterlesen »

Ab Mittwoch: Austrian Airlines lässt die Masken fallen

Austrian Airlines lässt ab Mittwoch, 1. Juni 2022, die FFP2-Masken fallen. Passagiere müssen nur noch dann Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn es eine entsprechende Anordnung eines anderen Staats gibt. Beispielsweise von/nach Deutschland ist dies der Fall. Die österreichische Bundesregierung setzt die FFP2-Maskenpflicht ab Mittwoch auch in öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Bahnhöfen, Haltestellen und Flughafenterminals für vorerst drei Monate aus. Die Wiener Landesregierung trägt dies jedoch nicht mit. Da es auf dem Stadtgebiet von Wien keinen Verkehrsflughafen gibt, ist der Wiener Sonderweg für Passagiere nicht relevant. Der größte Flughafen Österreichs befindet sich in Niederösterreich. Austrian Airlines wird ab 1. Juni 2022 nur noch dann auf das Tragen von Mund-Nasen-Schutz pochen, wenn es beispielsweise seitens des Zielstaats eine entsprechende Anweisung mittels Notam gibt. Andernfalls können Crews und Passagiere maskenlos fliegen. „Ab 1.6.2022 wird gemäß aktueller Covid-Maßnahmenverordnung die Maskenpflicht an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln und somit auch von Flugzeugen ausgesetzt. Für Fluggäste der Austrian Airlines bedeutet das, dass vorerst bis 23.8.2022 das Tragen einer FFP2 Maske oder eines Mund-Nasen-Schutzes an Bord nicht mehr verpflichtend ist. Selbstverständlich können Passagiere weiterhin eine Maske tragen, sofern sie dies wünschen. Auf Flügen in Länder, die noch eine aufrechte Maskenpflicht (FFP2 oder Mund-Nasen-Schutz) vorschreiben, müssen Fluggäste und Crewmitglieder weiterhin eine Maske tragen“, erklärt ein Sprecher der Austrian Airlines. Bereits vor einigen Tagen kündigte der Mitbewerber Ryanair an, dass man ab dem 1. Juni 2022 auf Österreich-Flügen das Tragen von Masken nicht mehr verlangen wird. Die AUA-Konzernmutter Lufthansa hat zwischenzeitlich die Crews angewiesen, dass auf Deutschland-Flügen die von der dortigen Regierung angeordnete

weiterlesen »

Deutsche Reisebüros verzeichnen hohe und kurzfristige Nachfrage

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass viele Reisebüros in Deutschland derzeit eine äußerst hohe Nachfrage verzeichnen. Gebucht wird aber weiterhin eher kurzfristig. Doch nicht alle Agenturen können vom aktuellen Boom profitieren. Das Portal Counter-vor-9 führte eine Umfrage unter 300 Reisebüros durch. 27 Prozent der Befragten gaben an, dass derzeit ein sehr hohes Buchungsaufkommen verzeichnet wird. 49 Prozent erklärten, dass es eher hoch sein soll. Doch nicht alle profitieren von der aktuell hohen Nachfrage, denn zahlreiche Agenturen gaben auch an, dass sie aufgrund gestiegener Preise bereits dämpfende Faktoren verspüren. 70 Prozent der Reisebüros gaben an, dass die Buchungen weiterhin eher kurzfristig erfolgen. Bei 12 Prozent der Umfrageteilnehmer soll sogar nur sehr kurz vor der Abreise gebucht werden. Längerfristige Buchungen soll es auch weiterhin nur eher selten geben. Die Faktoren hierfür sind unterschiedlich, jedoch vereinfacht ausgedrückt eine Mischung aus der unklaren Situation wie es mit Corona im Herbst 2022 weitergehen wird und dem Krieg in der Ukraine.

weiterlesen »

Smartlynx Malta mit A330 im Sticker-Look unterwegs

Im März 2022 hat Smartlynx Malta einen Airbus A330-343E übernommen, der ursprünglich als 9M-XXS an Air Asia X ausgeliefert wurde. Mittlerweile trägt das Langstreckenflugzeug die Registrierung 9H-SMH und eine Art Mischmasch-Livery. Besagter Airbus A330 trägt weiterhin die Grundfarben von Air Asia X, jedoch auf dem Leitwerk das Saudia-Logo. Auf dem Rumpf wurde ein wenig kreativer Saudia-Sticker auf weißen Hintergrund aufgeklebt. In diesem Design ist die Maschine am Montagvormittag auf dem Flughafen Malta fotografiert worden. Smartlynx Malta ist mit der 9H-SMH im Wetlease-Einsatz für Saudia unterwegs. Bei der Umgestaltung hat man sich aber offensichtlich wenig Mühe gegeben, denn ein paar Sticker mussten ausreichen. Optisch gibt es durchaus schönere Lösungen.

weiterlesen »

Air Tanzania stockt die Flotte weiter auf

Die Fluggesellschaft Air Tanzania wird zwei Boeing 737 Max 9, eine B787-8, eine B767-300F sowie zwei de Havilland Dash 8-400 Anfang des kommenden Jahres einflotten. Dies verkündete die Regeierung im Rahmen der Vorlage des jüngsten Budgets. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der staatlichen Leasinggesellschaft TGF gekauft werden. Laut Regierungserklärung beträgt der Gesamtwert der Transaktionen rund 201 Millionen Euro. Diese werden vom Verkehrsministerium in das Luftfahrtunternehmen investiert. Ziel sei es, die Reichweite von Air Tanzania als regionale Passagier- und Frachtfluggesellschaft zu erweitern und Tansania zu einem wichtigen Transport- und Logistikzentrum in Ostafrika zu machen. Seit einiger Zeit investiert Tansania kräftig in die Flotte der staatlichen Fluggesellschaft. In den letzten Monaten hat man unter anderem eine de Havilland Dash 8-400 sowie zwei Airbus A220-300 übernommen. Derzeit besteht die Flotte des afrikanischen Carriers aus einer de Havilland Dash 8-300, fünf Dash 8-400, zwei Boeing 787-8 sowie vier Airbus A220-300. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften auf diesem Kontinent ist die Flotte während der Pandemie gewachsen. Laut CH-Aviation.com hatte man im April 2022 acht Flugzeuge. Mittlerweile sind es 12 Stück. Die Regierung erwirbt sämtliche Maschinen über die staatseigene Leasinggesellschaft TGF. Diese verleast das Fluggerät an Air Tanzania.

weiterlesen »

Nach Brasilien: Corendon Europe führte ersten Transatlantik-Flug durch

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der Boeing 737-800, die die Registrierung 9H-TJC trägt, erstmals einen Transatlantik-Flug durchgeführt. Dieser führte von Las Palmas nach Natal. Der genannte Mittelstreckenjet wurde am 23. Mai 2022 unter der Flugnummer CXI199P in fünf Stunden und 15 Minuten überstellt. Laut Mavio News erhielt der Carrier nach einem aufwendigen Verfahren, das in Zusammenarbeit mit der maltesischen Luftfahrtbehörde CAD durchgeführt wurde, die entsprechende Etops-Zulassung. Während ihres Aufenthalts in der Karibik absolvierte die Maschine eine Reihe von Charterflügen und wurde in La Romana in der Dominikanischen Republik, am Flughafen Willemstad auf der exotischen Insel Curaçao und in Mexiko-Stadt gesehen. Das Single-Aisle-Flugzeug verließ dann Mexiko-Stadt auf dem Weg nach Brüssel. Kapitän Serkan Yurtay und Kapitän Miguel Jimenez haben sich zusammen mit den Ersten Offizieren Anais Manent und Marc Pons als erste Flugbesatzung, die einen TATL-Flug im Namen von Corendon Europe  durchführte, in die Geschichtsbücher eingetragen. Der Flug wird wahrscheinlich ein neues Kapitel für die in Malta ansässige Ferienfluggesellschaft aufschlagen, da sie versucht, ihr Angebot auf dem Chartermarkt zu diversifizieren.

weiterlesen »

Land Kärnten wird Flughafen Klagenfurt nicht zurückkaufen

Im Ringen um die Zukunft des Klagenfurter Flughafens gibt es eine vorläufige Lösung: Das Land Kärnten wird die Call-Option nicht ziehen. In der am Montag fortgeführten Sitzung der Landesregierung wurde mehrheitlich gegen den Rückkauf gestimmt. Rund 14 Stunden lang haben die Mitglieder der Kärntner Landesregierung unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) beraten. Dann wurde abgestimmt und die ÖVP-Landesräte unter Federführung von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) konnten sich nicht durchsetzen. Der Antrag auf das Zielen der Call-Option wurde mehrheitlich abgelehnt. Damit wird der Airport im Mehrheitseigentum der Lilihill Group verbleiben. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat der landeseigenen KBV für den Rückkauf ausgesprochen. „Leider ist es heute nicht gelungen, einen einstimmigen Beschluss herbeizuführen. Mehrheitlich wurde der Antrag auf Ziehen der Call Option abgelehnt“, erklärte Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser nach der Abstimmung. „Die Zukunft des Flughafens ist wichtig für das Land, für nächste Generationen, für die Wirtschaft, die Industrie, den Standort Kärnten. Wir haben uns die Entscheidung heute nicht leichtgemacht, aber man muss die Gesamtverantwortung für das Land, für die Stadt Klagenfurt auf Jahrzehnte hin im Auge haben. Mit mehreren Rechtsexperten wurden auch die Folgen des Ziehens der Call Option abgewogen, ebenso wie die Folgen, wenn der Rückkauf des Flughafens nicht erfolgt. Langwierige Rechtsstreitigkeiten würden folgen, laufende und bestehende Verträge mit Flughafen-Partnern würden ins Wanken geraten, die Reputation des Flughafens und des Standortes Kärnten steht am Spiel und schlussendlich müsste man einen Stillstand am Flughafen in Kauf nehmen“. Landesrat Martin Gruber, der in den letzten Wochen keinen Hehl daraus machte, dass

weiterlesen »